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Interessante Publikationen aus der Entwicklungspolitik

Diese Neuerscheinungen, Papers und Downloads hielten wir in der aktuellen Diskussion für sehenswert. Haben Sie Vorschläge für weitere Einträge?

Beachten Sie auch unsere Angebote:

Dezember 2006

Der entwicklungspolitische Beitrag von Diasporas in Deutschland
http://www.hwwi.org/fileadmin/hwwi/Publikationen/Update/2006/HWWI_Update_10.06.pdf
HWWI Update 10/2006, November/Dezember 2006
Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) gGmbH
Beim Thema Migration geht es in den öffentlichen Debatten meist um Fragen, die das Aufnahmelandbetreffen. So wird diskutiert, ob, wieviel und welche Form der Zuwanderungbenötigt wird und wie die Integration von Zuwanderern gefördert werden kann. In denletzten Jahren war es vor allem die Forschung, welche ebenfalls nach den Auswirkungender Migration auf die Herkunftsländer gefragt hat. Zunächst standen hier die negativenAuswirkungen der Migration, wie z. B. der 'Brain Drain', im Mittelpunkt der Untersuchungen.In aktuellen Studien geht es hingegen zunehmend um den Beitrag, den Migrantinnenund Migranten zur Entwicklung ihrer Herkunftsländer leisten können. In diesem Rahmenwerden die stetig anwachsenden Rücküberweisungen an die im Herkunftsland verbliebenenFamilienmitglieder analysiert. Neben den individuellen Geldflüssen rücken jedochauch die Aktivitäten von Diasporagemeinden verstärkt in den Mittelpunkt des Interesses.

Budgethilfe als entwicklungspolitische Strategie
http://www.oefse.at/Downloads/publikationen/Budgethilfe.pdf
Grundlagenpapier zur inter­nationalen Diskussion von Karin Küblböck, Margarita Langthaler, Clemens Six, Österreichische Forschungsstiftung für Entwicklungshilfe ÖFSE, Wien, November 2006
Der erste Teil bietet einen Überblick über Definition, Ausmaß und wesentliche Aspekte der Umsetzung von Budgethilfe. Im zweiten Teil werden verschiedene Geberpositionen skizziert, dabei wird insbesondere auf die Konzeption und Umsetzung von Budgethilfe durch die Europäische Union eingegangen. Der dritte Teil geht auf das Instrument der Sektorbudgethilfe, insbesondere im Bildungssektor ein. Als Fallbeispiel wird in diesem Teil Burkina Faso näher untersucht. Im Annex findet sich eine Zusammenfassung der bisher umfassendsten Budgethilfe-Evaluierung, der Joint Evaluation on Budget Support.

Asiatische Entwicklungsbank - Europäischer Newsletter
http://www.adb.org/Documents/Periodicals/ERO/Newsletter/
die europäische Repräsentanz der ADB veröffentlicht einen vierteljährlichen Newsletter mit Informationen unterteilt nach Spotlight (wechselnder Themenschwerpunkt) / News / Aid Effectiveness / Cofinancing and Partnerships / Sustainable Development / Resources. Wer den Newsletter regelmäßig erhalten möchte, wende sich bitte entweder an die allgemeine E-Mail-Adresse adbero@adb.org mit dem Stichwort 'Subscribe' in der Betreffzeile oder direkt an Axel Klein aklein@adb.org

Zwischen Reform und Bedeutungsverlust – Der IWF nach der Jahrestagung in Singapur
http://www.giga-hamburg.de/content/publikationen/pdf/gf_global_0609.pdf
GIGA Focus Global von Howard Loewen.

Afrika, Mehr Geld – mehr Wirkung? Neue Risiken durch vermehrte Entwicklungshilfe
http://www.giga-hamburg.de/index.php?file=gf_afrika.html&folder=publikationen
GIGA Facus Afrika Nr. 11, 2006 von Stephan Klingebiel

Keine Tränen für Doha
http://www.weed-online.org/themen/336358.html
Die Anti-Entwicklungsrunde der WTO vor dem Aus? Zeit für Alternativen. WEED-Arbeitspapier.

Chinas Engagement in Afrika
http://www.kfw-entwicklungsbank.de
Volkswirtschaftliche Analysen der KfW Entwicklungsbank von Carla Berke.

Herausforderungen für die inter­nationale Entwicklungszusammenarbeit - Das Beispiel China
http://www.fes-globalization.org/publications/FES_BP15_Hofmann_China-Development.pdf
Briefing Paper Nr.15 von Katharina Hofmann, Thementeams ''New Powers for Global Change' der Friedrich Ebert Stiftung.

How Does Neopatrimonialism Affect the African State?
http://www.giga-hamburg.de/content/publikationen/pdf/wp32_soest.pdf
GIGA Working Paper Series No 32 Christian von Soest: The Case of Tax Collection in Zambia

LHÜ-Info: November 2006: Development Co-operation Organizations in Central-/ Eastern Europe
http://www.entwicklungsdienst.de
Die Sonderausgabe des LHÜ-Infos geht auf die Aktivitäten der Visegrad-Länder Polen, Tschechische Republik, Ungarn und Slowakische Republik im Bereich der personellen Entwicklungszusammenarbeit ein und stellt beispielhaft einige ausgewählte Institutionen der EZ vor.

November 2006

Öffentliche Armut der Entwicklungsländer
http://www.globalpolicy.org/eu/de/publ/oeffentliche_armut.pdf
Studie zu Hinderungsgründen für die Regierungen des Südens, Armutsbekämpfung aus eigener Kraft zu finanzieren, vor. Die Studie befasst sich mit der prekären Einnahmesituation der Regierungen vieler Entwicklungsländer u. a. als Folge schwacher Steuersysteme, Kapitalflucht und der Steuervermeidungstricks Transnationaler Unternehmen (TNCs). Den Ländern des Südens entgingen so Jahr für Jahr öffentliche Einnahmen in Milliardenhöhe. So führten z.B. manipulierte interne Verrechnungspreise von TNCs allein in den USA zu jährlichen Steuerausfällen in Höhe von 53 Mrd. US-Dollar. Die entsprechenden Werte für Entwicklungsländer seien beträchtlich. Darüber hinaus entgingen durch Kapitalflucht in Steueroasen den Regierungen weltweit Einnahmen von etwa 255 Mrd. US-Dollar. Davon entfielen vermutlich 20 Prozent auf die Länder des Südens. Diesen exemplarischen Werten gegenüber ständen dieSummen, die laut Sachs-Bericht (siehe ''2015 aktuell'' 01/2005) im Süden selbst für die fristgerechte Verwirklichung der MDGs mobilisiert werden müssten, nämlich 180 Mrd. US-Dollar im Jahr 2006. Die Finanzierungslücke im Süden betrage 2006 43 Mrd. US-Dollar und werde bei Fortschreibung der aktuellen Trends auf 257 Mrd. US-Dollar bis 2015 ansteigen.

Neue Herausforderungen für die NATO in Afghanistan
http://www.giga-hamburg.de/content/publikationen/pdf/gf_nahost_0610.pdf
GIGA Focus Nahost von Janet Kursawe

Regionale Integration im südlichen Afrika: Wohin steuert die SADC?
http://www.giga-hamburg.de/content/publikationen/pdf/gf_afrika_0610.pdf
GIGA Focus Afrika Christian von Soest und Julia Scheller

Perspektive Süd - Zeitschrift für eine inter­nationale Diskussion
http://perspektive.sued.sedunia.org
Blattlinie und allgemeine Ausrichtung der in Wien erscheinenden Zeitschrift Perspektive Süd ist die politische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Entwicklungen im inter­nationalen Rahmen. Standpunkte wesentlicher Fragestellungen zu Europa, dem arabischen Raum, dem Verhältnis zum Islam, dem Problem des Eurozentrismus und der inter­nationalen Beziehungen, zu Krieg und Frieden sollen verdichtet und durch die Gegenüberstellung und Konfrontation unterschiedlicher Positionen der kritische Diskurs und der interkulturelle Dialog gefördert werden. Insbesondere durch Beiträge verschiedener WissenschafterInnen, AutorInnen und JournalistInnen aus dem Süden (dem ''Trikont'') soll die Diskussion den eurozentrischen Blickwinkel verlieren und in der Auseinandersetzung die Perspektive des Süden näherbringen.

PERIPHERIE 103
http://www.zeitschrift-peripherie.de
Ausgabe 103 der PERIPHERIE unter dem Titel ''Erfolg! Erfolg! Erfolg!'' wirft einen kritischen Blick auf Kriterien des Erfolgs und den Aufstieg neuer Wirtschaftsmächte. Sie erörtert das Entwicklungsverständnis in China, die Ergebnisse der wirtschaftsliberalen Politik in Chile und die Entwicklung der indischen Pharmaindustrie. Ferner bietet sie außerhalb des Schwerpunktes einen Beitrag über die Konfliktlage im Nigerdelta.

Newsletter Pcglobal Nr 1
http://www.weed-online.org/themen/312123.html
Mit dem Aufklärungs- und Informationsprojekt PC global thematisiert WEED die Einbindung des globalen Südens in die netzwerkartige Produktion von Computern.

Globalisierte Finanzdienstleistungen: Expansion der Finanzkonzerne und -geschäfte
http://www.weed-online.org/themen/310314.html
Interaktive CD-Rom

9. KfW-Evaluierungsbericht
http://www.kfw.de/DE_Home/Presse/Pressekonf64/FZ_Evaluierungsbericht.jsp
71 Prozent der 177 Projekte und Programme, die die KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in 57 Ländern fördert, sind entwicklungspolitisch erfolgreich.

Oktober 2006

Hoffnungsträger PRSP - Eine Bilanz der ersten Jahre
http://www.oefse.at/Downloads/publikationen/HoffnungstraegerPRSP.pdf
ÖSFE Working Paper von Karin Küblböck, September 2006
Das vorliegende Dokument analysiert angelehnt an die Kernprinzipien des PRSP-Ansatzes bisherige Erfahrungen mit der Formulierung und Umsetzung von Armutsminderungsstrategien. Dabei wird auf die Themen Ownership, Geberharmonisierung und -anpassung, inhaltliche Qualität der PRSPs sowie Partizipation eingegangen. Abschließend werden Herausforderungen aus den jeweiligen Abschnitten skizziert.

Korruption vorbeugen - Transparenz fördern: Was tut die deutsche Entwicklungspolitik?
http://www.bmz.de/de/service/infothek/buerger/korruption_pdf.pdf
Korruption und fehlende Transparenz staatlicher Einnahmen sind Entwicklungshemmnisse. Die Bundesregierung setzt zur Prävention auf drei verschiedenen Ebenen an. BMZ-Faltblatt, Juli 2006

Bi- und multilaterale Strategien der EU-Handelspolitik
und ihre Auswirkungen auf entwicklungspolitische Zielsetzungen
http://www.oefse.at/Downloads/publikationen/WP_EU_Handelsstrategien.pdf
ÖFSE Working Paper von Clemens Six und Karin Küblböck, September 2006.
Das vorliegende Papier bietet einen Überblick über die aktuellen Handelsstrategien der EU und ihre Konsequenzen für entwicklungspolitische Zielsetzungen.

Globalisierung: Zahlen und Fakten
http://www.bpb.de/wissen/Y6I2DP
Kaum ein Phänomen wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie der Prozess der Globalisierung. 'Zahlen und Fakten - Globalisierung' der bpb zeigt, dass die ökonomische, soziale und kulturelle Vernetzung noch nie so ausgeprägt war wie zu Beginn dieses Jahrhunderts.

Leitfaden zur interkulturellen Kompetenz
http://www.service-eine-welt.de/publikationen/publikationen-start.html
Infos zu dem Thema interkulturelle Kompetenz. Anschaulich und praxisorientiert sensibilisiert ''Faires Miteinander'' für interkulturelle Fragestellungen und zeigt allen Interessierten anhand von ''good practices'' wie interkulturelle Kompetenz in Kommunen gelebt und erlernt werden kann. Leitfaden (Dialog Global Nr. 6) der Servicestelle.

Entwicklungszusammenarbeit mit indigenen Völkern in Lateinamerika und der Karibik
http://www.bmz.de/de/service/infothek/fach/konzepte/Konzept139.pdf
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit in Lateinamerika und der Karibik soll sich stärker auf die Rechte und Bedürfnisse indigener Völker ausrichten. Dieses Konzept erläutert die strategischen Zielsetzungen und sowie die Prinzipien und Instrumente der Umsetzung auf verschiedenen Ebenen. BMZ Konzepte 139, Juli 2006, 22 Seiten

Der Überblick: ''Wohin geht Afrika ?''
http://www.der-ueberblick.de
Themenschwerpunkt in der neuen Ausgabe ''der überblick''. Der südafrikanische Literat André Brink beispielsweise weist auf bedenkliche Entwicklungen in seinem Land hin. Es wird deutlich gemacht, wie die Internationale Gemeinschaft am Horn von Afrika kläglich versagt, und geschildert, wie ehemalige Kindersoldaten in Freetown ohne und gegen den Staat ihr Leben meistern.

BMZ Medienverzeichnis 2/2006
http://www.bmz.de/de/service/infothek/buerger/medienverzeichnis2006.pdf
Übersicht über die zur Zeit lieferbaren Veröffentlichungen des BMZ sowie Hinweise auf einschlägige Publikationen anderer Herausgeber. August 2006.

September 2006

HWWI Dossier Brain Drain
http://www.hwwi.de/Brain_Drain.682.0.html
Unter dem Titel ''HWWI Dossier'' finden Sie die Zusammenstellung von Publikationen zu jeweils einem ausgewählten wirtschafts- und sozialpolitischen Thema. Die komfortabel aufbereiteten Dokumenten-Sammlungen helfen, sich einen schnellen, jedoch weit reichenden Einblick zu verschaffen.

Strategische Migrationspolitik
http://www.hwwi.de/fileadmin/hwwi/Publikationen/Standpunkt/HWWI_Standpunkt24.pdf
HWWI Standpunkt August 2006 von Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Direktor des HWWI
Deutschland braucht eine strategische Migrationspolitik. Strategisch bedeutet, dass das politisch Machbare, völkerrechtlich Mögliche, ökonomisch Finanzierbare und gesellschaftlich Konsensfähige zu einem logisch schlüssigen, also widerspruchsfreien Paket verknüpft werden, um Gestaltungs- und Handlungsspielräume zu schaffen und übergeordnete staatspolitische Ziele effizient(er) zu erreichen.

Deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2007
http://www.venro.org/publikationen/archiv/ratspraesidentschaft2007.pdf
Thematische Schwerpunkte aus der Sicht des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO)

bpb Schriftenreihe: Herausforderung China
http://www.bpb.de/publikationen/XO2CZC
In atemberaubender Geschwindigkeit legt China den Weg in die Spitzengruppe der Wirtschaftsnationen zurück. Wolfgang Hirn entwirft ein informatives Bild der neuen Weltmacht China, das die Folgen für die Weltwirtschaft und die politischen Strukturen nachzeichnet.

bpb Spezial: Wahlen im Kongo
http://www.bpb.de/kongo
Bei den Präsidentschaftswahlen in der Demokratischen Republik Kongo muss eine Stichwahl am 29. Oktober entscheiden. Im Rahmen des Einsatzkontingents EUFOR haben auch deutsche Soldaten dazu beitragen, die ersten freien Wahlen im Land
seit 46 Jahren zu sichern.

Palästina: Wirtschaftliche Rezession und drohende humanitäre Katastrophe
http://www.giga-hamburg.de/content/publikationen/pdf/gf_nahost_0608.pdf
GIGA Focus Nahost von Anja Zorob.

Beiträge für Internationale Politik und Sicherheit (BIPS)
http://www.agips.org/bips.html
Ausgabe 01/06 ist nun online.

Am Hindukusch und anderswo - Die Bundeswehr
http://www.asfrab.de/Publikationen.php
Von der Wiederbewaffnung in den Krieg; Arbeitsstelle Frieden und Abrüstung (Hg.) mit Beiträgen u.a. von Michael Behrendt, Detlev Beutner, Phillip Boos, Markus Euskirchen, Ulrich Finck, Stefan Gose, Lühr Henken, Jakob Knab, Norbert Meyerhöfer, Gerald Oberansmayr, Martin Singe, Jens-Peter Steffen, Christopher Steinmetz, Andreas Zumach, PapaRossa-Verlag, 207 Seiten; 13.90 Euro, ISBN 3-89438-335-6

LHÜ-Info: August 2006 - Sonderausgabe
Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit in Frankreich
http://www.service-board.de/lhue/infobrief.php?id=130

Die wirtschaftliche und politische Lage in Iran, Afghanistan und Pakistan
http://www.kfw-entwicklungsbank.de
Brennpunkt Westasien der Reihe World economic situation and perspectives (WLP) der KfW.

August 2006

AKLHÜ Info: Consultant in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit
http://www.entwicklungsdienst.de/fix/publik/pdf/Consulting-07-2006.pdf
Das Informationsblatt des Arbeitskreises ''Lernen und Helfen in Übersee'' e.V. (AK LHÜ) vom Juli 2006 gliedert sich in einen Textteil, der Informationen allgemeiner Art sowie nützliche Links enthält, und einen tabellarischen Teil, in dem exemplarisch vierzehn Consultingfirmen mit Ihren Hauptarbeitsbereichen und Kontaktkoordinaten vorgestellt werden. Die Einsatzmöglichkeiten als Consultant in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) werden Ihnen in einen Überblick (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) vorgestellt. Die relevanten Projekte werden von Consultingfirmen im Auftrag von öffentlichen Gebern wie z.B. der EU, der GTZ, der KfW, der Weltbank u.ä. durchgeführt. Die Angebote richten sich an beruflich qualifizierte Personen über 30 Jahre mit Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit.

Begleitbroschüre zur Ausstellung
http://www.ewnw.de/aktuelles_news/neuerscheinung
Zwischen Völkerschau und Kolonialinstitut -AfrikanerInnen im kolonialen Hamburg,
des St. Pauli Archivs e.V. und des Eine Welt Netzwerks Hamburg e.V.

FES-Publikation: Out of Area - Out of Sight?
http://www.frient.de/mitglieder/detaildoc.asp?id=314
What Role do Gender and Peace Policy Aspects Play in the European Security Policy?

Kaurimuschel statt Chamäleon: Dritter demokratischer Präsidentenwechsel in Benin
http://www.giga-hamburg.de/content/publikationen/pdf/gf_afrika_0608.pdf
Heft 8/2006 der Reihe GIGA Focus Afrika von Alexander Stroh und Babette Never

Wenn die Globalisierer kalte Füße kriegen
http://www.weltwirtschaft-und-entwicklung.org/cms/wearchiv/531686981a0eaa605.html
Die Doha-Entwicklungsrunde in Genf ist bis auf weiteres ausgesetzt. Der G8-Gipfel in St. Petersburg war ein glatter Fehlschlag. Die Aussichten für den Gipfel in Heiligendamm nächstes Jahr sind irritierend. Und: Die Bretton-Woods-Zwillinge sind in einer akuten Krise. Zusammengenommen ist kaum eine Szenerie denkbar, die besser für ein Sommerfestival der Globalisierungsgegner geeignet wäre. Doch es sind die Globalisierer selbst, die die Globalisierung unterminieren. Und die Alternative zu dieser fatalen Perspektive heißt Demokratie, schreibt Rainer Falk in W&E 09/2006.

Juli 2006

Steuerreformen: Was können wir von Entwicklungsländern lernen?
http://www.sid-hamburg.de
Dokumentation zu unserer Veranstaltung vom 28. Juni 2006 mit den Präsentationen von Dr. rer. pol. Karl-Wolfgang Menck (HWWA) und Dipl. Journ. Christian van Soest (Institut für Afrika-Kunde)

SID Update Summer 2006
http://i1i.org/SID/downloads/SID-Rome/SID_News_Summer_2006.pdf
Theman: Governance, Development Journal, Regional Processes and Programmes, SID International Programme

Neu aufgelegt: Medienhandbuch Entwicklungspolitik 2006 / 2007
http://www.bmz.de/de/service/infothek/fach/handbuecher/Medienhandbuch2006_2007.pdf
Die Neuauflage des alle zwei Jahre aktualisierten Nachschlagewerks ''Medienhandbuch Entwicklungspolitik'' (2006/2007) liegt jetzt vor. Das Handbuch ist nicht nur für Journalisten gedacht. Es lädt auch alle sonst am Thema Interessierten zur Lektüre ein. Auf mehr als 500 Seiten wird ein Überblick über die vielfältigen und spannenden Aufgaben der Entwicklungspolitik geboten - von den Handlungsfeldern über die Beschreibung der Entwicklungszusammenarbeit mit den einzelnen Partnerländern und Regionen bis zu umfangreichem Zahlen- und Datenmaterial. Ein übersichtliches Stichwortverzeichnis ermöglicht schnelle Orientierung.

Broschüre ''Entwicklungszusammenarbeit der Länder'' neu aufgelegt
http://www.wusgermany.de/index.php?id=1093&L
Die von der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd des World University Service Deutsches Komitee e.V. (WUS) in Zusammenarbeit mit dem Bund-Länder-Ausschuss Entwicklungszusammenarbeit erstellte Broschüre ''Entwicklungszusammenarbeit der Länder'' ist aktualisiert worden. Sie enthält neben Ausführungen zu den Leistungen der einzelnen Bundesländer auch die Beschlüsse der Ministerpräsidenten zur EZ von 1962 bis 2004.. Quelle: LHÜ. Info: WUS, Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd, Göbenstr. 35, 65195 Wiesbaden, Tel.: 0611/9446170, infostelle@wusgermany.de

''Topics'' der deutschen Entwicklungszusammenarbeit
http://www.bmz.de/en/service/infothek/fach/materialien/materialie152.pdf
Der 12. Entwicklungspolitische Bericht des BMZ liegt jetzt auch auf Englisch vor. Der 300-seitige Bericht gibt einen umfassenden Überblick über die entwicklungspolitischen Aktivitäten des BMZ, seine Ansätze, Instrumente und Leistungen - von der HIV/Aids-Bekämpfung bis zur Förderung guter Regierungsführung, von den Regionalkonzepten bis zu den Organisationsstrukturen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Eigene Kapitel sind darüber hinaus der europäischen und der mulilateralen Entwicklungszusammenarbeit gewidmet. (BMZ Materialien 152)

Wort halten – Mehr deutsches Engagement für die Millenniumsentwicklungsziele!
VENRO-Positionspapier im Rahmen der Aktion ''Deine Stimme gegen Armut''
http://www.venro.org/publikationen/archiv/DSGA_Forderungspapier_2006_dt.pdf
Die fristgerechte Verwirklichung der MDGs wäre ein wichtiger Schritt, um die Lebenssituation eines großen Teils der Weltbevölkerung zu verbessern. Aus Sicht der entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen (NRO) sind die MDGs jedoch nur Zwischenziele auf dem Weg zur vollständigen Beseitigung der Armut. Selbst wenn sie rechtzeitig realisiert werden, würden weltweit im Jahr 2015 noch immer viele hundert Millionen Menschen in extremer Armut leben. Das politische und gesellschaftliche Leitbild für die NRO lautet daher weiterhin, sich für die völlige Beseitigung der Armut für alle Menschen, die Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen einzusetzen.

Arbeiten in der Entwicklungszusammenarbeit
http://ez.filesharing.to
von Ulrike Bartels, Simone Holzwarth
Viele Hochschulabsolventen wollen nach dem Studium gerne in das Berufsfeld inter­nationale (Entwicklungs-)zusammenarbeit einsteigen, haben aber keinen umfassenden Überblick über dieses Berufsfeld. Das im interconnections-Verlag erschiene Buch Arbeiten in der Entwicklungszusammenarbeit gibt einen systematischen Überblick über Einstiegsmöglichkeiten in das Berufsfeld der Entwicklungszusammenarbeit. Nachdem ein Überblick über die entwicklungspolitischen Institutionen und potentiellen späteren Arbeitgeber gegeben wurden, werden verschiedene Praktikumsmöglichkeiten, Aufbaustudiengänge und Nachwuchsförderprogramme der Entsendeorganisationen vorgestellt. Die in dem Buch gesammelten Berufsbiografien, persönlichen und beruflichen Hintergründe, Meinungen und Motivationen sind ebenso vielfältig und heterogen wie das Berufsfeld Entwicklungszusammenarbeit auch.

Budgethilfe - ein kontroverses Mittel der Entwicklungspolitik
http://www.nzz.ch/2006/07/01/il/articleE9FTB.html
Ein neueres Mittel der Entwicklungspolitik ist die Budgethilfe. Es werden nicht einzelne Projekte durchgeführt, sondern Pauschalbeiträge gezahlt und Gegenleistungen vereinbart. An einer Tagung des Seco sind Vorteile und Risiken zur Sprache gekommen.

Die Millenniumsziele in Reichweite?
Eine Bewertung des entwicklungspolitischen Ertrags des Entscheidungsjahrs 2005
http://www.venro.org/publikationen/archiv/perspektive-2015-arbeitspapier-09.pdf
Das Jahr 2005 ist vielerorts als Entscheidungsjahr für die Verwirklichung der Millenniumsziele (Millennium Development Goals, MDGs) bezeichnet worden. Dies lag nicht nur darin begründet, dass fünf Jahre nach dem Millenniumsgipfeltreffen der Vereinten Nationen (UN) auf dem sog. »Millennium+5«-Gipfel in New York im September Bilanz des bisherigen Fortschritts bei der Umsetzung der acht aus der Millenniumserklärung abgeleiteten Ziele gezogen werden sollte.

The Right to Development - where do we stand?
http://www.fes-globalization.org/publications/FESOccPapers23.pdf
FES Occasional Paper von Felix Kirchmeier

Südafrika: Enteignungen als neuer Weg in der Landreform?
http://www.giga-hamburg.de/content/publikationen/pdf/gf_afrika_0607.pdf
GIGA Focus Afrika von Christian von Soest und Jérôme Cholet

Juni 2006

BMZ Evaluierung der Reintegration von Fachkräften
http://www.bmz.de
Das BMZ veranlasste 2003 eine umfassende Evaluierung des „BMZ Programms zur Förderung der Reintegration von Fachkräften aus Entwicklungsländern“ (riP), um die bisherige Wirksamkeit und den potenziellen Beitrag dieses Programms zur Erreichung entwicklungspolitischer Ziele im Einklang mit dem „aktionsprogramm 2015“ zu erfassen. hierzu wurden 2005 Einzelevaluierungen bzw. länderfallstudien von unabhängigen gutachter/innen durchgeführt:
Länderstudie Kosovo EvalBericht015.pdf
Länderstudie Kamerun EvalBericht014.pdf

BMZ Medienverzeichnis 2006
http://www.bmz.de/de/service/infothek/buerger/medienverzeichnis2006.pdf
Übersicht über die zur Zeit lieferbaren Veröffentlichungen des BMZ sowie Hinweise auf einschlägige Publikationen anderer Herausgeber.

EPOS Knowledge-Management Workshop 18th of May
http://www.epos.de
Vorträge vom EPOS Wissensmanagement-Workshop können jetzt als pdf herunter geladen werden

Good Governance eßbar machen!
http://www.weltwirtschaft-und-entwicklung.org
In einem Positionspapier plädierte das Netzwerk entwicklungspolitischer Fachleute für eine stärkere Berücksichtigung von Ernährungssicherung im Rahmen der deutschen EZ. Es geht hier nicht um eine Wiederbelebung der alten Ernährungssicherungsprogramme der deutschen EZ, sondern um eine langfristige Verankerung präventiver Ernährungssicherungsstrategien in der Politik der Partnerländer. Das Netzwerkbefürchtet, dass sich die Häufigkeit von Nothilfesituationen weiterhin erhöhen wird, wenn ein immer größerer Anteil der EZ-Mittel in Nothilferegionen geht und dabei Krisenprävention durch eine am Ziel der Armutsminderung orientierte EZ entsprechend vernachlässigt wird.

KfW Jahresbericht 2005
http://newsletter.kfw.de/inxmail2/url?v7ks0e0hjzu00bhkx3a25
Verantwortungsbewusstes Regierungs- und Verwaltungshandeln, Schutz des Eigentums und Beteiligung der Bevölkerung an politischen Entscheidungen spielen nicht nur in Industrieländern eine wichtige Rolle für wirtschaftliche Entwicklung und Wohlstand. Der Jahresbericht 2005 von KfW Entwicklungsbank und DEG zeigt, dass Good Governance (Gute Regierungsführung) auch zentral für eine erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit ist.

Liberia: Ellen in Wonderland?
http://www.duei.de/iak/de/content/publikationen/GIGAfocus/FocusAfrika0605.pdf
GIGA Focus Afrika von Andreas Mehler und Judy Smith-Höhn

Steuern und Steuerpolitik in Entwicklungsländern: Die Eigenverantwortlichkeit der Regierungen
http://hwwi.hwwi.net/
HWWI Research Paper von Karl-Wolfgang Menck und Leif Mutén

Thailand vor schwierigen Herausforderungen
http://www.swp-berlin.org/de/common/get_document.php?id=1683
Der Rücktritt von Ministerpräsident Thaksin lässt wichtige Fragen offen. SWP-Aktuell von Gerhard Will

USAID: Sicherheit statt Entwicklung? Die jüngste Reform der US-Auslandshilfe
http://www.weltwirtschaft-und-entwicklung.org
Ende Januar 2006 hat die US-Außenministerin Condoleezza Rice eine tiefgreifende organisatorische Erneuerung der US-amerikanischen Entwicklungshilfe angekündigt. Auch wenn die von vielen Entwicklungsexperten und Politikbeobachtern erhoffte und geforderte radikale Reform ausgeblieben ist, so ist die neue Organisation doch mehr als reine Kosmetik. Durch die Ernennung eines Auslandshilfe-Koordinators, der direkt der Außenministerin untersteht, soll die US-amerikanische Auslandshilfe kohärenter und die Entwicklungspolitik ein effektiveres Instrument US-amerikanischer Außenpolitik im Dienste der US-amerikanischen nationalen Sicherheit werden, schreibt Liane Schalatek im Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung.

VENRO’S Perspektive 2015 Newsletter
http://www.2015.venro.org/index.php?page=service/abo.php
Mit dem 2015-Newsletter erhalten Sie aktuelle Informationen über den Stand der Umsetzung des Aktionsprogramms 2015 der Bundesregierung "Armutsbekämpfung - eine globale Aufgabe" und über begleitende Maßnahmen von Nichtregierungsorganisationen und anderen gesellschaftlichen Gruppen. Darüber hinaus bietet der 2015-Newsletter Nachrichten über aktuelle inter­nationale Entwicklungen im Zusammenhang mit den 2015-Zielen.

W&E-Hintergrund Mai-Juni 2006: Oxfam-Studie zum Stand der Doha-Runde
http://www.weltwirtschaft-und-entwicklung.org
Die Chancen für ein Handelsabkommen, das entwicklungsverträglich ist und zur Verringerung der Armut beiträgt, stehen denkbar schlecht. Ein gerechtes Abkommen wäre zwar dringend notwendig. Doch die gegenwärtigen Angebote sind vollkommen inakzeptabel. Daher sollten die armen Länder eher die Fristen des Jahres 2006 verstreichen lassen und auf besseren Angeboten beharren, als ein schlechtes Abkommen zu unterzeichnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Oxfam International, die Amy Barry verfaßt hat. Im deutschen Sprachraum erscheint die Studie als W&E-Hintergrund.

Wort halten – Mehr deutsches Engagement für die Millenniumsentwicklungsziele!
http://www.venro.org/publikationen/archiv/DSGA_Forderungspapier_2006_dt.pdf
VENRO-Positionspapier im Rahmen der Aktion „Deine Stimme gegen Armut“

Zwischen Demokratie und Shari a - Die Rolle des Politischen Islam in Westafrika
http://library.fes.de/pdf-files/iez/03638.pdf
Dokumentation der Tagung der FES vom März 2006

Mai 2006

Nord-NRO in der Europäischen Entwicklungspolitik
http://www.venro.org/publikationen/archiv/Arbeitspapier-16_Internet.pdf
VENRO-Arbeitspapier Nr. 16: Selbst bestimmt oder Auftragnehmer? - Die Rolle der
Nord-NRO in der Europäischen Entwicklungspolitik

Nothilfe, Wiederaufbau und Entwicklungszusammenarbeit
http://www.venro.org/publikationen/archiv/Arbeitspapier%20Nr.%2017%20LRRD.pdf
VENRO-Arbeitspapier Nr. 17: Linking relief, rehabilitation and development - Ansätze
und Förderinstrumente zur Verbesserung des Übergangs von Nothilfe, Wiederaufbau und
Entwicklungszusammenarbeit

Der Millenium Challenge Account: Erste Erfahrungen aus Madagaskar
http://www.duei.de/iak/de/content/publikationen/GIGAfocus/FocusAfrika0604.pdf
GIGA Focus Afrika Heft 4 – 2006 von Susan Steiner / Eugenia Tseggelidis

Ressourcen und kriegerische Konflikte in Afrika
http://www.duei.de/dok/de/content/bibliographien/pdf/dok-line_afrika_2006_1.pdf
Annotierte Online-Bibliographie von Christine Farwer/Anne Jansen,
Übersee-Dokumentation, Referat Afrika

TAMM-TAMM - Eine Anregung zur öffentlichen Diskussion über das Tamm-Museum
http://people.freenet.de/hamburgerforum/tamm-buch.pdf
Das ''Internationale Schifffahrts- und Meeresmuseum Peter Tamm” im Herzen der
geplanten Hafen-City soll künftig Neugierige aus Nah und Fern anziehen. Gegen diesen
Plan regt sich Widerstand in der Hansestadt - wegen der eindeutig
Kriegsverherrlichenden Intention des Betreibers Peter Tamm, dem ehemaligen
langjährigen Vorstandsvorsitzenden des Axel-Springer-Konzerns. Mit der Broschüre
''TAMM-TAMM - eine Anregung zur öffentlichen Diskussion über das Tamm-Museum” will der
Informationskreis Rüstungsgeschäfte in Hamburg zum kritischen Dialog anregen.

Wegweiser im EU-finanzierten Drittstaatengeschäft
http://www.ixpos.de/Content/de/01__Aktuelles/News/2006/II/DIHK__060502.html
Die Europäische Union stellt jährlich mehr als acht Milliarden Euro für
Kooperationsprojekte mit Drittstaaten zur Verfügung. Wie deutsche Unternehmen die sich
hieraus ergebenden Geschäftschancen nutzen können, beleuchtet eine neue BfAI Broschüre.

Evaluation von Entwicklungspolitik
http://www.uni-saarland.de/fak5/stockmann/akepol/
Vortragsdokumentationen der gemeinsamen Frühjahrstagung des Arbeitskreises Evaluation
von Entwicklungspolitik DeGEval

ÖFSE Working-Paper ''Der Europäische Konsens zur Entwicklungspolitik''
http://www.oefse.at
Im Dezember 2005 haben Vertreter der Europäischen Kommission, des Rates der
Europäischen Union und des Europaparlaments die gemeinsame Erklärung zur
Entwicklungspolitik der EU ''Der Europäische Konsens'' unterzeichnet und damit einen
politisch verbindlichen Rahmen geschaffen, der die Leitlinien und Schwerpunkte einer
EU-Entwicklungszusammenarbeit für die kommenden Jahre festlegt. Neben den genannten
Institutionen der EU schließt dieser Konsens auch die Mitgliedsstaaten als bilaterale
Geber im Hinblick auf eine kohärente Entwicklungspolitik mit ein und beansprucht ein
breites ownership auch unter den Nichtregierungsorganisationen. Die ÖFSE hat jetzt ein
Working Paper vorgelegt, in dem versucht wird, die Inhalte des europäischen Konsenses
vor dem Hintergrund der inter­nationalen und innereuropäischen Entwicklungen seit 2000
auszuwerten und eine Einschätzung über seine Zukunftstauglichkeit im Hinblick auf die
wesentlichen entwicklungspolitischen Herausforderungen zu unternehmen.

Doha-Runde: Scheitern oder Verlängerung?
http://www.weltwirtschaft-und-entwicklung.org
Eine W&E-Übersicht zum Zwischenstand der Verhandlungen. Während Ende April wieder
einmal eine selbst gesetzte Frist verstreicht, bis zu der in der laufenden
Verhandlungsrunde der WTO die ''vollen Modalitäten'' für den Abbau von Hindernissen im
Handel mit Agrar- und Industriegütern ausgehandelt sein sollten, nehmen die
Unterhändler nunmehr Kurs auf Ende Juli 2006.

April 2006

Die Millenniums-Entwicklungsziele: Entstehung, Kritik, Perspektiven
http://www.ageg.de/news-events/news-events.html
Die Vorträge der Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitischer Gutachter (AGEG) können jetzt heruntergeladen werden.

Ressourcen und kriegerische Konflikte in Afrika
http://www.duei.de/dok/de/content/bibliographien/pdf/dok-line_afrika_2006_1.pdf
Annotierte Online-Bibliographie - März 2006 von Christine Farwer/Anne Jansen, Übersee-Dokumentation, Referat Afrika

Weltentwicklungsbericht 2006
http://www.bpb.de/publikationen/MV8SYT
Ausgehend von der 60-jährigen Erfahrung der Weltbank auf dem Gebiet der Entwicklungshilfe ermöglicht der Weltentwicklungsbericht 2006 den Lesern einen Einblick in die Zusammenhänge: Größere Chancengerechtigkeit vermag Armut zu reduzieren, Wirtschaftswachstum zu steigern, Entwicklung voranzutreiben und den ärmsten Gruppen in unserer Gesellschaft bessere Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen. Die deutsche Version des WDR bekommen Sie jetzt bei der Bundeszentrale.

Afrikanische Diaspora in Deutschland
http://www.bpb.de/themen/X5FI94,0,Afrikanische_Diaspora_in_Deutschland.html
Der gegenwärtige Stellenwert von Menschen afrikanischer Herkunft steht in Deutschland im Schatten einer kolonialen Vergangenheit, die immer noch weitgehend verdrängt ist. Mit diesem Dossier möchte die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb die unterschiedlichen Themen der afrikanischen Diaspora und die vielfältigen Schwarzen Perspektiven einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Texte und Materialien stammen in erster Linie von afro-deutschen Autorinnen und Autoren.

BMZ-Materialien ''Der Wassersektor in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit''
http://www.bmz.de/de/service/infothek/fach/materialien/Materialie154.pdf
Die Broschüre informiert über die deutsche EZ im Wassersektor, über Herausforderungen und Antworten, und gibt mit Projektbeispielen einen Einblick in die Umsetzung vor Ort.

Zentralasien: der autoritäre Weg
www.der-ueberblick.de
Schwerpunktthema im neuen ''überblick''

GTZ-Studie ''Zukunftsfaktor Nachhaltiges Wirtschaften''
http://www.gtz.de/de/publikationen/14949.htm
Wie wie setzen Unternehmen nachhaltiges Wirtschaften in der Praxis um? Welche Erfolgsfaktoren gibt es? In Kooperation mit Alois Flatz, dem Mitbegründer des Dow Jones Sustainability Index, hat die GTZ branchenübergreifend 20 deutsche, international tätige Unternehmen befragt und die Ergebnisse jetzt in dieser GTZ Studie vorgelegt.

Working Paper: Der Europäische Konsens zur Entwicklungspolitik.
http://www.oefse.at/Downloads/
Die EU als Geberin in veränderten inter­nationalen Beziehungen. Das vorliegende Working Paper versucht, die Inhalte des europäischen Konsenses vom Dezmebr 2005 vor dem Hintergrund der inter­nationalen und innereuropäischen Entwicklungen seit 2000 auszuwerten und eine Einschätzung über seine Zukunftstauglichkeit im Hinblick auf die wesentlichen entwicklungspolitischen Herausforderungen zu unternehmen.

März 2006

GIGA Focus Afrika liegt nun vor:
http://www.duei.de/
Rolf Hofmeier: Tanzanische Stabilität: Die alte Staatspartei gewinnt erneut
Das GIGA gibt Focus-Reihen zu Afrika, Asien, Lateinamerika, Nahost sowie zu Globalen Fragen heraus, die jeweils monatlich erscheinen. Die fünf Reihen werden von den GIGA-Instituten (Deutsches Orient-Institut, Institut für Afrika-Kunde, Institut für Asienkunde, Institut für Iberoamerika-Kunde bzw. einem der Forschungsschwerpunktleiter) redaktionell gestaltet. Gesamtverantwortlicher der Reihen ist Andreas Mehler. Alle bisherigen Ausgaben von GIGA Focus Afrika finden Sie über http://www.duei.de/iak/show.php/de/content/aktuelles/GIGAFocus.html

Europa und die Reform des IWF
http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?id=1636
Ostasien und Lateinamerika meiden den Fonds, SWP-Aktuell 2006/16von Heribert Dieter

Kosovo - ein Prüfstein für die EU
http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?id=1630
Im Dreieck EU-USA-Russland wird über die langfristige Stabilität des Westbalkans entschieden, SWP-Aktuell 2006/14 von Dusan Reljic.

Vormarsch des Wirtschaftsnationalismus
http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?id=1632
Auslandsdirektinvestitionen in den USA nach dem Dubai-Fiasko
SWP-Aktuell 2006/15 von Jens van Scherpenberg.

Indien als strategischer Partner der USA
http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?id=1626
SWP-Aktuell 2006/ 13 von Christian Wagner.

Zeitschrift Global Lernen
http://www.brot-fuer-die-welt.de/schule-aktiv/
Als Service für Lehrerinnen und Lehrer hat Brot für die Welt zwei neue Themenhefte herausge¬braucht, und zwar zu den Themen ''Gewaltpräfen¬tion'' und ''Fair Play for Fair Life''. Die Hefte kön¬nen, ebenso wie kostenlose Abonnements, bezo¬gen werden bei Brot für die Welt, Zentraler Ver¬trieb, Postfach 101142, 70010 Stuttgart, Tel. 0711-902165-0, vertrieb@diakonie.de

Afrikanische Diaspora in Deutschland
http://www.bpb.de/themen/X5FI94
Im Februar und März feiern Schwarze Deutsche den ''Black History Month''. Die afrikanische Diaspora in Deutschland ist bis heute kaum erschlossenes Terrain.

Die Demokratische Republik Kongo vor den Wahlen
http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?id=1613
Chancen und Risiken für den Friedensprozess
SWP-Aktuell 2006/12 von Denis M. Tull

Broschüre: Erfahrungen mit ziviler, gewaltfreier Konfliktbearbeitung im Ausland
http://www.friedensdienst.de/meldungen/news.40/index.html
Die Broschüre führt aus Sicht der Friedens- und Entwicklungsdienste im Raum der evangelischen Kirche in die Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung (ZKB) im Ausland ein und gibt Einblicke in die Grundlagen und die Praxis. Sie lädt ein, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen und ermutigt, sich in dem Feld auf unterschiedliche Art zu engagieren. Info und Bestellung: Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (Herausgeber) agdf@friedensdienst.de, Tel 0228/3867967.

Pilotausgabe von World Economy & Development in brief
http://www.weltwirtschaft-und-entwicklung.org

Der Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung hat eine englischsprachige Schwesterausgabe: World Economy & Development in brief. Eine Pilotausgabe, die soeben erschienen ist, enthält Artikel zum Verlauf der Doha-Runde nach Hongkong, zur deutschen Entwicklungspolitik unter Schwarz-Rot und zu den entwicklungspolitischen Perspektiven der Österreichischen EU-Präsidentschaft sowie die beiden Rubriken ''European Round-Up'' und ''The European View''. Die neue Publikation soll regulär ab April zweimonatlich als Online-Ausgabe erscheinen. Der inhaltliche Focus liegt auf europäischen Entwicklungen mit Relevanz für die globale Zivilgesellschaft. Die Pilotausgabe ist online kostenlos verfügbar. Für die regulären Ausgaben ab April 2006 besteht die Möglichkeit zum Abonnement.

VENRO-Arbeitspapier Nr. 17: Linking relief, rehabilitation and development
http://www.venro.org/publikationen/archiv/Arbeitspapier%20Nr.%2017%20LRRD.pdf
Ansätze und Förderinstrumente zur Verbesserung des Übergangs von Nothilfe, Wiederaufbau und Entwicklungszusammenarbeit

VENRO-Arbeitspapier Nr. 16: Selbst bestimmt oder Auftragnehmer?
http://www.venro.org/publikationen/archiv/Arbeitspapier-16_Internet.pdf
Die Rolle der Nord-NRO in der Europäischen Entwicklungspolitik

VENRO-Arbeitspapier: Zivilgesellschaft und Entwicklung 2005
http://www.venro.org/publikationen/archiv/Z&E%202005.pdf

Begleitbroschüre: Zwischen Völkerschau und Kolonialinstitut
http://www.ewnw.de/aktuelles_news/neuerscheinung
Als ''Tor zur Welt'' des Deutschen Kaiserreichs spielte Hamburg eine Schlüsselrolle in der Kolonisierung Afrikas. Nicht nur ''Kolonialwaren'', auch Menschen aus den Kolonien fanden ihren Weg in die Hafenstadt. Sie kamen als Seeleute der Woermann-Linie, als ''Sprachgehilfen'' des Hamburgischen Kolonialinstituts oder als TeilnehmerInnen von Hagenbecks Völkerschauen. Vor dem Ersten Weltkrieg lebten rund zweihundert Männer und Frauen aus Afrika in Hamburg und Altona. Im Begleitband zur Ausstellung ''Zwischen Völkerschau und Kolonialinstitut'' begeben sich die AutorInnen mit Bildern und Dokumenten auf die Suche nach den Spuren einer fast vergessenen Migrationsgeschichte.

Februar 2006

WEED-Paket ''Alternativen des Welthandels''
http://www.weltwirtschaft-und-entwicklung.de
Der neue W&E-Hintergrund kann auch im Rahmen des Pakets ''Alternativen des Welthandels'' bezogen werden, zusammen mit W&E-Sonderdienst 12/2005 (''Anforderungen an ein entwicklungsgerechtes WTO-Abkommen''), W&E-SD 7/2003 (''Die Zukunft der WTO'') und W&E 1-2/2003 (''Grundlinien einer Reform der Welthandelsordnung'').

Was geschah in Hongkong? Eine Analyse der Ergebnisse der WTO-Ministerkonferenz, W&E-Hintergrund (Sonderdienst)
http://www.weltwirtschaft-und-entwicklung.org
Wenn die Unterhändler in diesem Monat nach Genf an den Verhandlungstisch zurückkehren, können sie nicht so weitermachen wie bisher. Doch es ist fraglich, ob die Industrieländer in kurzer Zeit die Kraft zu der erforderlichen handelspolitischen Kehrtwende aufbringen, um aus der Doha-Runde eine echte Entwicklungsrunde zu machen. In einem Oxfam-Briefing analysiert Duncan Green detailliert die Entscheidungen, die in Hongkong getroffen wurden und versucht, die weiteren Perspektiven der Verhandlungen abzuschätzen.

Die Zukunft der Entwicklungsforschung im akademischen Kontext
http://www.entwicklungspolitik.org
''Die Ratlosigkeit überwinden'', so titelt die entwicklungspolitische Zeitschrift eins in ihrer Ausgabe 23/24 2005 und meint die Lage der Entwicklungsforschung weltweit und insbesondere im deutsch­sprachigen Raum. Ratlosigkeit angesichts magerer Haushaltspläne, die eine notwendige Weiter­entwicklung und Bündelung der Entwicklungs(länder)forschung der Universitäten kaum zulassen und zum Teil gar zur Auflösung von Lehrstühlen führen. Seit dem Scheitern der ''großen Theorie'' in den 80er Jahren bleibt die Entwicklungsforschung eine Domäne des Nordens und ein unüber­sichtliches Terrain. Wissenschaftler wie Rainer Tetzlaff, Wolfgang Hein, Bruno Stöckli und andere machen in ihren Beiträgen auf die institutionellen und konzeptionellen Defizite in Forschung und Lehre aufmerksam und zeigen Chancen auf, wie die Dritte-Welt-Studien zukünftig den globalen Herausforderungen gerecht werden könnten. Eine informative Lektüre über den aktuellen Stand und die Perspektiven einer Forschungsdisziplin in der Krise. Info: eins@entwicklungspolitik.org

bpb Schriftenreihe Entwicklungspolitik
http://www.bpb.de/publikationen/ZJLINX
Was ist Unterentwicklung? Was heißt überhaupt Entwicklung? Kann die Verelendung der Dritten Welt aufgehalten werden oder bleibt am Ende nur Resignation? Ist Armutsbekämpfung tatsächlich das oberste Ziel der inter­nationalen Entwicklungspolitik? Dies sind einige der Fragen, auf die Franz Nuscheler in seinem Lern- und Arbeitsbuch Antworten gibt.

Broschüre des AK LHÜ ''Internationale Freiwilligendienste''
http://www.entwicklungsdienst.de/fix/publik/index.html
Aufgrund des zunehmenden Interesses an inter­nationalen Freiwilligendiensten hat der AK LHÜ seine gleichlautende Publikation vollständig überarbeitet. In der kostenfreien Broschüre werden die unterschiedlichen Arten von inter­nationalen Freiwilligendiensten und – ohne Anspruch auf Voll­ständigkeit – 38 Organisationen sowie einige Dachverbände vorgestellt. Weiterführende Literatur- und Webhinweise runden die Broschüre ab.

Menschenrechte und Menschenrechtspolitik
http://library.fes.de/library/netzquelle/menschenrechte/index.html
neues Modul in der ''FES-Netz-Quelle Geschichte und Politik''. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat zu Jahresbeginn die Eingangsseiten ihres Internetauftritts neu gestaltet. Das Lateinamerika-Referat der Friedrich-Ebert-Stiftung informiert über seine Arbeit. Schauen Sie sich diesen elektronischen Newsletter einmal an, Sie können ihn auch kostenlos abonnieren. Ein Klick genügt auf http://www.fes.de/newsletter/lateinamerika/

bpb Dossier Fußball-WM 2006
http://www.bpb.de/themen/RALAFQ
2006 ist die Fußball-Welt zu Gast in Deutschland, 32 Teams
kämpfen um den Weltmeistertitel. Die bpb stellt die Länder vor,
aus denen die teilnehmenden -Mannschaften kommen.

bpb Dossier Afrika
http://www.bpb.de/themen/2MDWSY
Rund 885 Millionen Menschen leben in 53 afrikanischen Staaten; die meisten davon in Nigeria, Ägypten und Äthiopien. Auf dem Kontinent gibt es über 3.000 verschiedene Bevölkerungsgruppen und mehr als 2.000 Sprachen. Das Dossier präsentiert Afrika gestern und heute und beleuchtet zugleich Perspektiven zukünftiger Entwicklungen.

[ju:ni:k] Auslandsmagazin von Schülern für Schüler:
http://www.junik-magazin.de
[ju:ni:k] gibt Schülern nun die Möglichkeit, im Kleinen etwas für Menschen in armen Regionen der Welt zu tun: Vom Verkaufspreis von zwei Euro fließt die Hälfte in Entwicklungshilfe-Projekte, die in jedem Heft vorgestellt werden. Einzigartig ist auch der Vertriebsweg des neuen Magazins. Schülersprecher sollen die Hefte verkaufen und können bei Bedarf weitere nachbestellen.

AWARE! - Weltweite Studie zu interkulturellen Kompetenzen ausgewertet
http://nl.xeu.de/j.cfm?i=287888&k=100238
Wie fit sind Absolventen, Studierende und Berufseinsteiger verschiedener Studiengänge und in verschiedenen Ländern für das inter­nationale Parkett? Darauf gibt AWARE! Antwort. 29.867 Personen haben an der SKYLIGHT-Studie teilgenommen.

Der Fall Iran im VN-Sicherheitsrat? Deutsche Perspektiven und Ziele
http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?id=1552
von Oliver Thränert, SWP-Aktuell 2006/05, Januar 2006, 4 Seiten

Nach den palästinensischen Parlamentswahlen: Wie mit Hamas umgehen?
http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?id=1570
von Muriel Asseburg, SWP-Aktuell 2006/08, Februar 2006, 4 Seiten

Die neue politische Landkarte Lateinamerikas
http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?id=1562
von Günther Maihold + Claudia Zilla,
SWP-Aktuell 2006/06, Februar 2006, 4 Seiten

KfW fördert Trinkwasserzugang und Abwasser
http://newsletter.kfw.de/inxmail2/url?vyqxqe0hjzu00bycm3a25
Mit der Förderung der Trinkwasserversorgung und dem Ausbau der
Abwasser- und Abfallentsorgung in Entwicklungsländern trägt die
KfW Entwicklungsbank zum Erreichen der Millennium Development
Goals (MDG) bei. Kernziel ist es, bis 2015 die Anzahl der
Menschen zu halbieren, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser
und sanitärer Basisversorgung haben. Wie das Engagement der KfW
Entwicklungsbank konkret aussieht, lesen Sie jetzt im Internet.

Nord-Süd aktuell: Schwerpunktthema ''Fighting Poverty''
http://www.duei.de/nsa
Doppelnummer (Ausgabe 3-4/2005), Verantwortlicher
Redakteur war Prof. Dr. Wolfgang Hein.

Studie: Südost-Europa Fördermöglichkeiten
http://www.ecumest.ro/pdf/SEE_funders_survey_Oct2005.pdf
Die European Cultural Foundation (ECF) und ECUMEST haben gemeinsam eine Untersuchung zu Fördermöglichkeiten für inter­nationale kulturelle Kooperation in und mit Südost-Europa durchgeführt. Die Studie soll einen Überblick über Interessensgruppen gewährleisten, die kulturelle Kooperationen in Südosteuropa unterstützen. Sie soll aber weder ein
Fundraising-Handbuch noch eine umfassende Analyse von Fördermöglichkeiten für Kulturkooperationsprojekte in Südosteuropa bieten, sondern den aktuellen Stand der Fördermöglichkeiten darstellen.

Weltsozialforum: Keimzelle einer neuen sozialen Elite
Eine W&E-Zusammenfassung.http://www.weltwirtschaft-und-entwicklung.org
Die Weltsozialforen erweisen sich als Keimzelle einer neuen linken Elite, die sich nicht mehr an politische Parteien bindet und zumeist aus hochgebildeten Aktivistinnen und Aktivisten besteht, oft mit abgeschlossener Universitätsausbildung. So lautet die Schlußfolgerung eines Surveys, das vom Brasilianischen Institut für Soziale und Wirtschaftliche Analysen (IBASE) zum diesjährigen WSF vorgelegt wurde.

Januar 2006

Jeffrey D. Sachs: Das Ende der Armut
http://www.weitzenegger.de/oo/sachs.html
Ein ökonomisches Programm für eine gerechtere Welt, Siedler Verlag, München 2005
Der renommierte Ökonom Jeffrey Sachs vertritt in seinem Buch ''Das Ende der Armut'' die These, dass die Ziele des Milleniumsplans der Vereinten Nationen in einem überschaubaren Zeitraum erreicht und die extreme Armut in der Welt beseitigt werden können. Die traditionelle Entwicklungshilfe müsse durch den Ansatz einer ''klinischen Ökonomie'' ersetzt werden, um den ärmsten Ländern den Sprung auf die unterste Sprosse der eigendynamischen wirtschaftlichen Entwicklung zu ermöglichen. Mit dürren Worten stellt der Autor am Ende seines Buches fest: ''Die volkswirtschaftliche Theorie rechtfertigt marktkonformes Verhalten von Unternehmen, wenn die Spielregeln sachgerecht sind. Doch es gibt keinerlei wirtschaftswissenschaftliche Entschuldigung dafür, die Unternehmen durch Lobbyarbeit, Wahlkampffinanzierung und beherrschenden Einfluss auf die Politik die Spielregeln selbst festlegen zu lassen.''

Jeffrey Sachs: 2006 von schönen Worten zu Taten übergehen
http://www.weltwirtschaft-und-entwicklung.org/cms/wearchiv/531686973d0c16f01.html
2005 war das Jahr der inter­nationalen Entwicklungsdiplomatie. 2006 muss zum Jahr des Handelns werden. Der Vordenker der UNO ruft zur schnellen Einlösung der Versprechen des Jahres 2005 auf, zur tatkräftigen Umsetzung der Millenniumsziele vor Ort und zum definitiven Bruch mit der Strukturanpassungspolitik von IWF und Weltbank.

Die Afrika-Strategie der Europäischen Union -
Kohärenz gegenüber einem vielschichtigen Kontinent im Wandel?
http://www.die-gdi.de/die_homepage.nsf/FSdpub?OpenFrameset
Analysen und Stellungnahmen von Sven Grimm und Nina Kielwein, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Bonn.
Im Oktober 2005 hat die Europäische Kommission eine Afrika-Strategie für die Europäische Union (EU) vorgeschlagen. Über den Entwurf wird der Europäische Rat im Dezember entscheiden. Das Neue an dieser Afrika-Strategie ist zum einen ihre Ausrichtung auf ganz Afrika, zum anderen der Versuch, die verschiedenen Afrika betreffenden Strategien und Politiken der Kommission, der Mitgliedstaaten und der Europäischen Gemeinschaft in einen Gesamtzusammenhang zu stellen. Kernziel der Strategie ist die Verwirklichung der Millennium Development Goals (MDGs) in Afrika. Als Vorbedingungen für die nachhaltige Erreichung der MDGs werden Sicherheit und good governance sowie das wirtschaftliche Umfeld genannt.

Die neue Geographie des Welthandels zwischen Bilateralisums und Multilateralismus
http://www.weed-online.org/themen/wto/97522.html
Diese neue Publikationsreihe ist das Ergebnis eines gemeinsamen Arbeitsprozesses von Evangelischem Entwicklungsdienst (EED) und Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung (WEED), der zentrale Entwicklungen der Handelspolitik auf bilateraler, regionaler und multilateraler Ebene miteinander in Beziehung zu setzen versucht und dabei der Frage nachgeht, wie sich die Mehrebenenstrategie der inter­nationalen Handelspolitik auf arme und marginalisierte Bevölkerungsgruppen auswirkt.

GAL: Hamburgs Rolle in der deutschen Kolonialpolitik
http://www.gal-fraktion.de
Lücken und Spuren im heutigen Stadtbild der Hansestadt. Dokumentation der GAL Bürgerschaftsfraktion Hamburg. Die Broschüre kann bei der Fraktion bestellt werden: Manuel Sarrazin (MdHB), Sprecher für Europa und Internationales, Speersort 1, 20095 Hamburg, Tel. 040-32873-208, manuel.sarrazin@gal-fraktion.de, oder heruntergeladen werden.

Finanzierung inter­nationaler Zusammenarbeit in der deutschen Außen- und Sicherheits, Entwicklungs- und Umweltpolitik
http://www.die-gdi.de/die_homepage.nsf/FSdpub?OpenFrameset
DIE Discussion Paper Nr. 11/2005 von Dirk Messner und Imme Scholz, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Bonn

BMZ: Neue Studie über deutschsprachige Literatur zum Thema ''Konflikt''
http://www-wds.worldbank.org/
Gemeinsam mit der Weltbank hat das BMZ eine Studie mit dem Titel ''Survey of the German Language Literature on Conflict'' herausgegeben.

100 PERIPHERIE - Die Welt von den Rändern her denken
http://www.zeitschrift-peripherie.de
Das Erscheinen der 100. Nummer der Vierteljahreszeitschrift Peripherie markiert einhundert unterschiedliche Ausdrucksformen eines Projekts, das alles in allem recht erfolgreich die Gratwanderung zwischen Wissenschaft und bewusster Bezugnahme auf soziale Bewegungen im Süden wie im Norden bestanden hat. ISBN 3-89691-811-7

Kurs auf eine nachhaltige Entwicklung - Lernen für eine zukunftsfähige Welt
http://www.venro.org/publikationen/archiv/UN-Dekade.pdf
VENRO-Arbeitspapier Nr. 15. Ein Diskussionsbeitrag des VENRO zur UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005 - 2014. Bezug: VENRO, Kaiserstr. 201, 53113 Bonn, Tel. 0228-94677-0, sekretariat@venro.org

überblick Schwerpunktthema: Chinas Griff nach Afrika
http://www.der-ueberblick.de
China überschwemmt die Märkte Afrikas mit billigen Importen. Chinesische Bauunternehmen stampfen dort ganze Städte aus dem Boden. Afrikas heimische Unternehmen werden von der Konkurrenz verdrängt.

Aktuelle Aspekte des Weltbevölkerungsprozesses
http://www.bib-demographie.de/publikat/publikat_material.html
Regionalisierte Ergebnisse der UN World Population Prospects. Materialien zur Bevölkerungswissenschaft, Heft 117, von Frank Swiaczny, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung beim Statistischen Bundesamt (BiB)
bib@destatis.de

»Barcelona Plus 10« Gescheiterter Aufbruch in der Euromediterranen Partnerschaft
http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?id=150
SWP-Aktuell 2005/57 von Muriel Asseburg, Dezember 2005, 8 Seiten

Venezuela nach den Parlamentswahlen
http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?id=1528
Zwischen interner politischer Polarisierung und regionalem Führungsanspruch
SWP-Aktuell 2005/61 von Luise Pfütze und Claudia Zilla, Dezember 2005, 8 Seiten

Working Paper ''Die Internationale bildungsinitiative education for all im Rahmen der Bildungszusammenarbeit - Entstehung, Stand der Umsetzung und Erfahrungen''
http://www.oefse.at/Downloads/publikationen/
Das vorliegende Working Paper der ÖFSE bezweckt vor allem wichtige Informationen über die inter­nationale Bildungsinitiative Education for All - EFA, der sich viele Gebereinrichtungen verpflichtet fühlen, zusammenzufassen und den Stand der inter­nationalen Diskussion wiederzugeben.

Übersichtsmatrix des AKLHÜ zu Fachkräften in der EZ
http://www.entwicklungsdienst.de/fix/publik/index.html
Welche Organisationen in Deutschland suchen in welchen Arbeitsbereichen Fach- und Führungskräfte für Auslandstätigkeiten in der Entwicklungs- zusammenarbeit? Zur besseren Orientierung und als erste Übersicht hat der AK LHÜ für alle interessierten Personen eine 2-seitige Übersicht ''Fachkräfte für die Entwicklungs- zusammenarbeit'' erstellt, in der ein Großteil der in Deutschland ansässigen Organisationen, nach Tätigkeitsfeldern und Einsatzbereichen erfasst wurden.

journal afrika spectrum: African Studies in Europe and Africa.
http://www.duei.de/afrika-spectrum (for the German version)
http://www.duei.de/iak/shop/en/afrika_spectrum (for the English version)

Weltkatastrophenbericht 2005
http://www.drk.de/a-internettagebuch/051004_wdr/WKB2005.htm

Armutsbekämpfung durch Erneuerbare Energie
http://www.kkstiftung.de/index.php?article_id=163

Das Parlament Themenausgabe: Globale Wirtschaft
http://www.bpb.de/publikationen/RV60UC
Die globale Wirtschaft hat die Welt in ungeahntem Maß verändert. Sicher ist: Wir können der Globalisierung nicht ausweichen. Wie aber sollen wir mit ihr umgehen, welche Chancen und Risiken birgt sie?

Medien: Eine-Welt-Programminfos
http://www.misereor.de > Service > Mediendienst
Das Hilfswerkes MISEREOR bietet allen entwicklungspolitisch
Interessierten einen Programm-Informationsdienst an: Nach Wochen sortiert
verschicken wir in zweiwöchigem Abstand alle Fernsehsendungen zum Thema
''Eine Welt'' per Mail. Bestellungen: pedro@eine-welt-mvg.de

Miguel Sousa Tavares Geschichtsroman ''Am Äquator''
http://www.weitzenegger.de/oo/tavares.html
Obwohl Portugal die Sklaverei 1836 offiziell abgeschafft hat, ist auf den Inseln São Tomé und Príncipe zwei Generationen später Sklavenarbeit gang und gäbe. So wie heute trotz der von nahezu allen Staaten unterzeichneten Menschenrechtskonvention weltweit rund 27 Millionen Menschen illegal in einer modernen Form von Wirtschaftssklaverei leben. Als die Briten – natürlich aus humanitären Gründen – mit Importsanktionen drohen – die Inseln sind führender Produzent von Kakao zu Billigstpreisen, wegen ihrer ''Dumpinglöhne'' –, soll in letzter Minute ein politischer Seiteneinsteiger die Situation retten: der liberale Technokrat Luis Bernardo. Er scheitert am Besitzdenken der weißen Insulaner, an der reformunfähigen Regierung und der skrupellosen Professionalität eines britischen Diplomaten und dessen Frau – nicht zuletzt aber auch an seinem privaten Lebensstil, der ihn ''medial'' erledigt.


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