 |
Informationsbereitstellung
und Internetrecherche
Praxis
der Beschaffung, Aufbereitung und Bereitstellung von nachgefragten
Informationen
Handreichung
zum Workshop
Ziel:
Sie wollen Informationen aus dem Internet und anderen Quellen
gewinnen: z.B. für gezielte Markt-, Trend- und
Konkurrenzbeobachtungen, über Zulieferer, Angebote für
Bürobedarf, Ausschreibungen, Zahlen zu wirtschaftlichen und
politischen Rahmenbedingungen, Hinweise auf Veranstaltungen, Tipps
und Fakten zur Vorbereitung von Geschäftsreisen etc. Sie lernen
im Riesenangebot des Web dazu konkrete und zuverlässige
Informationen zu finden und sich die Quellen zu merken.
Teilnehmer:
Diese Einheit wurde für russischsprachige Teilnehmer aus
Kasachstan im Rahmen des GTZ-Programms zur Wirtschaftsförderung
in Kasachstan erstellt. Die russische Version befindet sich hier:
http://www.weitzenegger.de/ru/index.html
Stand
März 2004
Inhalt
1 Informationsbedarf
im Unternehmen
1.1 Bedarfsklärung
1.2 Wissensmanagement
im Unternehmen
1.3 Informationsvermittlung
intern oder extern?
1.4 Internet-Portale
für KMU
1.5 Den
digitalen Graben überbrücken
2 Funktion
und Spielregeln des Internet
2.1 Was
sind Internet und WWW?
2.2 Technische
Voraussetzungen (Hardware)
2.3
Internet-Zugang über Provider herstellen
2.4 Benötigte
Software
2.5 E-Mail
2.6 URL:
Der Uniform Ressource Locator
2.7 DNS
- Domain Name Service
2.8 Ordnerstruktur
im Internet
3 Suchen
und Finden im Internet
3.1 Was
sind Suchhilfen?
3.2 Suchmaschinen
3.3 Kataloge
3.4 Meta-Suchmaschinen
3.5 CUSI
- Hier wählen Sie die Suchhilfen bequem aus
3.6 Fachinformationsdienste
3.7 Vertrauen
Sie den Informations-Profis
3.8 Nutzen
Sie Online-Bibliotheken
3.9 Einfache
Stichwortsuche
4 Den
Sucherfolg verbessern
4.1 Welche
ist die beste Suchmaschine?
4.2 Den
richtigen Suchbegriff finden
4.3 Stichwörter
und Schlagwörter
4.4 Hierarchie
der Begriffe bei Volltextsuchmaschinen
4.5 Suchstrategien
nach Inhalten
4.6 Suchen
über Katalogeinträge
4.7 Feldsuche
4.8 Trunkieren
mit Booleschen Operatoren
4.9 Suchergebnisse
bewerten
4.10 Die
langfristige Recherche
4.11 Verhaltensregeln
("Netiquette")
4.12 Lesezeichen
(Bookmarks) anlegen
4.13 Auf
dem Laufenden bleiben: Elektronische Zeitschriften
4.14 Fehlermeldungen
beim Suchen
4.15 Das
Herunterladen und Verarbeiten von Daten
5 Weiterführendere
Links
6 Glossar
1 Informationsbedarf
im Unternehmen
1.1 Bedarfsklärung
Es
liegt bisher keine umfassende Untersuchung des Informationsbedarfes
der kasachischen Kleinst-, Klein- und Mittel-Unternehmen (KKMU) vor.
In Europa ergaben repräsentative Umfragen, die im Rahmen des
G7/8-Pilotprojekt «A global marketplace for small and
medium-sized enterprises» bei den KMU durchgeführt wurden,
dass sogar dort aufgrund der rasanten Entwicklung im Bereich Internet
ein großer Informationsbedarf über das Internet, die
diversen Anwendungsmöglichkeiten, die Kosten der nötigen
Infrastruktur sowie Nutzen und Risiken für das eigene
Unternehmen besteht.
Für
diesen Informationsbedarf in KKMU kann generell festgestellt werden:
Kommerzielle
Informationsdienste und Information Broker übersehen, dass in
den online abrufbaren Datenbanken enthaltene Informationsangebot
selten auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen
Unternehmen zugeschnitten ist.
Diese
Fachinformationen können lediglich den Rohstoff liefern, der
durch die intellektuellen Weiterbehandlung zu einem anwendbarere
Informationsprodukt ("Wissen") verarbeiten wenden muss.
Für
diese spezielle Nutzengruppe ist das Medium Datenbank nicht
ausreichend für die Informationsversorgung geeignet.
Die
Informationsvermittlungsstellen müssen ihre Informationen
zielgruppenorientiert, inhaltlich strukturiert, besser und aktueller
aufbereitet anbieten, und zwar auf den unterschiedlichsten und
kürzesten Informationskanälen.
Der
optimale Informationsvorsprung kann nur durch die Kombination aller
Informationsmittel und durch Ausschöpfen aller
Informationsquellen und -wege erreicht werden.
Offline-
und Online-Medien müssen bei der Informationsbeschaffung
integriert und zusammen benutzt werden.
1.2 Wissensmanagement
im Unternehmen
Für
das Wissensmanagement im Unternehmen ergeben sich daraus
zusammengefasst folgende Anforderungen:
|
Die
richtige Information ...
|
vom
Empfänger verstanden und benötigt
|
|
zum
richtigen Zeitpunkt ...
|
für
die Entscheidungsfindung ausreichend
|
|
in
der richtigen Menge ...
|
"so
viel wie nötig, so wenig wie möglich"
|
|
am
richtigen Ort ...
|
beim
Empfänger verfügbar
|
|
in
der erforderlichen Qualität.
|
ausreichend
detailliert/strukturiert, inhaltlich erschlossen, aktuell, wahr
und anwendbar
|
1.3 Informationsvermittlung
intern oder extern?
Um
die gewünschten Informationen auch möglichst schnell zu
finden, müssen Kleinunternehmer und Ihre Mitarbeiter für
die Informationssuche im Internet qualifiziert sein. Die Diskussion
in Europa ist derzeit, ob dies im KMU selbst geleistet werden kann,
oder ob das Unternehmen einen externen Informationsvermittler
benötigt. Diese neue Berufsbild verbindet Fachwissen,
PC-Kenntnisse, Rechercheerfahrung, Sprachkenntnisse mit internem
Wissen über die Unternehmen. Die überbetriebliche
Informationsvermittlung ist traditionell eine Dienstleistung von
Kammern und Verbänden, die diesen sogar Einnahmen erbringen
kann.
1.4 Internet-Portale
für KMU
Aus
diesem Grund entstand die Idee von Internet-Portalen für KMU.
Sie sollen allen kleinen und mittleren Unternehmen eine Übersicht
über die Thematik verschaffen und die wichtigsten Informationen
abdecken. Die GTZ hat die Erstellung von KMU-Portalen in
verschiedenen Ländern unterstützt und dies Erfahrung
inzwischen ausgewertet. (http://www.gtz.de/sme-portals).
Diese Erfahrung steht für das Projekt in Kasachstan zur
Verfügung. Zu Beginn solcher Maßnahmen stehet eine
Erhebung der Informationsbedarfes und der Informationsgewohnheiten
der KMU.
|
TIPP
1: Suche im eigenen Dateisystem
|
|
Jeder
Computerbenutzer hat heute die Möglichkeit in seinem eigenen
Dateisystem zu suchen. Dieses Vorgehen hat einige Vorteile. Es
sind keine Vorbereitungen notwendig; die Suchsoftware ist
vorhanden. Die Daten sind immer aktuell und kein Wartungslauf muss
eine Indexdatei auf dem neuesten Stand halten. Leider kostet dies
Speicher und Zeit. Probleme tauchen auch dann auf, wenn mehrere
Nutzer gleichzeitig suchen und damit auf dieselbe Datei zugreifen.
Trotzdem ist dies für manche Anwendungsgebiete eine geeignete
Methode. Zusätzliche Such-Software erstellt einen Index
ausgewählter Bereiche, auf die dann schnell zugegriffen
werden kann. Beispiel: PC Data Finder unter
http://ftp.pcworld.com/pub/new/utilities/file_management/df55r10_trial.exe
|
1.5 Den
digitalen Graben überbrücken
Das
Internet ist für die moderne Informationsgesellschaft und
Wissensökonomie unverzichtbar. Die elektronischen Geschäfte
verbinden bestimmte Länder und Unternehmen immer enger. Arme
Staaten und kleine Unternehmen aber drohen an den Rand gedrängt
zu werden. Während die reichen Länder gut ausgerüstet
seien, fehlten in den armen Staaten die technologischen
Voraussetzungen für eine umfassende Nutzung des Internet. Die
Ungleichheit besteht auch zwischen den Geschlechtern: Viel mehr
Männer als Frauen nutzen das Internet.
UN-Generalsekretär
Kofi Annan beim Weltinformationsgipfel im Dezember 2003 zur
Überwindung des „digitalen Grabens“ zwischen
Entwicklungs- und Industrieländern aufgerufen. Die Menschheit
müsse alles daran setzen, eine gerechte weltweite
Informationsgesellschaft zu schaffen. (Siehe WSIS:
THE WORLD SUMMIT ON THE INFORMATION SOCIETY http://www.itu.int/wsis/)
Die
GTZ arbeitet mit anderen Organisationen daran, einen bezahlbaren
Zugang zum Internet in Entwicklungs- und Transitionsländern zu
fördern. Dafür wurden neue Ressourcen mobilisiert, die
Kasachstan zur Verfügung stehen können. Siehe
http://www.gtz.de/ICT-PrivateSector/
2 Funktion
und Spielregeln des Internet
2.1 Was
sind Internet und WWW?
Was
wir heute unter "Internet" verstehen, ist nicht ein
einziges homogenes Netz, sondern ein Verbund aus vielen kleinen,
territorial oder organisatorisch begrenzten Netzen. Diese Netze
besitzen eine Anbindung an die Backbones und damit an das Gesamtnetz.
Das Internet ist ein Kommunikationsmedium, dessen Angebot hat ein
starke "anarchistische" Eigendynamik hat, es gibt keine
allgemeine inhaltliche Koordination. Bei mehreren Millionen Websites
sind Navigationshilfen für die praktische Arbeit notwendig! Das
Internet arbeitet mit vereinbarten Protokollen, die dessen Dienste
ermöglichen. Dienste sind z.B. Gopher, FTP, E-Mail, news, Telnet
und World Wide Web WWW. Bei der Suche im Internet beziehe ich mich
ausschließlich auf das WWW, da es durch seine grafische
Oberfläche leicht bedienbar ist und andere Dienste des Internets
zum Großteil mit einschließt.
2.2 Technische
Voraussetzungen (Hardware)
Für
den Internet-Zugang braucht man zuerst einen Computer und eine
Telefonleitung. Damit die Computerdaten über das Telefonnetz
übertragen werden können, ist außerdem ein
„Dolmetscher“ notwendig: ein „Modem“. Es
übersetzt Computerinformationen in Töne und umgekehrt. Die
meisten neuen Computer werden heute allerdings schon mit eingebautem
Modem geliefert oder nutzen eine DSL-Verbindung.
Bevor
ein Computer ans Netz gehen kann, muss erst ein Internet Service
Provider (ISP) den Zugang zum Internet herstellen. Dafür lässt
der Internet-Provider seine eigenen Computer permanent im Netz.
Immer, wenn ein Benutzer ins Internet gehen will, wird per
Telefonleitung eine Verbindung zwischen dem Benutzer-PC und dem
Internet-Provider hergestellt. Und der Benutzer ist dann auch im
Internet (online)! Die Zugangskosten werden bei manchen
Internet-Providern pro Minute abgerechnet. Andere rechnen eine feste
monatlicher Pauschale (Flatrate) ab. Das lohnt sich, wenn man viel im
Internet unterwegs ist. Die Provider offerieren darüber hinaus
eine eigene E-Mail-Adresse, ggf. auch eine eigene Homepage.
Bei
mehreren Internet- Arbeitsplätzen im Unternehmen sorgt ein
Router dafür, dass gleichzeitig von mehreren Arbeitsplätzen
im Internet recherchiert werden kann. Dieser Router ist bei fast
allen Hardwarelieferanten zu kaufen, die ihn auch installieren.
2.3
Internet-Zugang über Provider herstellen
Um
online zu sein, müssen sich die Computer einwählen, falls
sie nicht ständig mit dem Internet verbunden sind. Dazu liefert
der Provider die nötigen Angaben. Falls Sie die Verbindung
selbst einrichten müssen, notieren Sie sich bitte die folgenden
Informationen.
|
Nötige
Angaben
|
Ihre
Notizen
|
|
Ihre
E-mail-Adresse
|
|
|
Die
Datentelefonnummer Ihres Providers (von der Software gewählte
Einwahlnummer)
|
|
|
Ihr
Benutername (meist E-mail-Adresse)
|
|
|
Ihr
Kennwort
|
nicht
notieren, sondern merken
|
|
Der
SMTP-Mailserver Ihres Internet-Providers (Postausgang)
|
|
|
Der
POP-Mailserver Internet-Providers (Posteingang)
|
|
|
Der
News-Server Internet-Providers (für Newsgroups)
|
|
|
Die
Telefonnummer für die Technischen Support des Providers
|
|
|
Die
E-Mail-Adresse der Support-Abteilung des Providers
|
|
2.4 Benötigte
Software
Wer
einen Internet-Zugang hat, will auch was vom Internet sehen. Dafür
braucht man noch ein Programm, den „Browser“. Mit dem
Browser kann man die Internet-Seiten betrachten und im Internet
surfen. Die bekanntesten Browser sind der „Internet Explorer“
von Microsoft und der „Netscape Navigator“ von Netscape.
Browser sind kostenlos erhältlich oder werden bereits mit dem
neuen Computer geliefert.
|
Microsoft
Internet Explorer
http://www.microsoft.com
|
Wird
normalerweise mit Microsoft Windows installiert und ist daher
stark verbreitet.
|
|
Netscape
Navigator
http://wp.netscape.com/download/archive.html
|
Bewährtes
Paket mit Browser, Messenger und HTML-Editor. Immer noch sehr
gebräuchlich. Nehmen Sie die Version 4.7
|
|
Opera
http://www.opera.com
|
Schneller
Browser aus Norwegen, der alle andere Browser nachahmen kann.
Kostenlos bei Einblendung von Werbung. Gute Alternative.
|
|
Mozilla
http://www.mozilla.org/
|
Kleiner
schneller Browser, der mit offenem Quellcode von Freiwilligen
weiterentwickelt wird.
|
Außerdem
empfehle ich die Installation der folgenden Zusatz-Programme:
|
Adobe
Acrobat Reader
http://www.adobe.com
|
Kostenloses
Tool zum Betrachten von .pdf-Dateien.
|
|
Winzip
http://www.winzip.com
|
Mit
WinZip können Sie ZIP-Dateien und komprimierte Archive in
anderen Formaten mühelos in Ihrer gewohnt komfortablen
Windows-Umgebung nutzen. Shareware.
|
|
IrfanView
http://www.irfanview.com
|
Bildbetrachter
für alle Formate. Freeware.
|
|
AntiVir
http://www.free-av.de
|
Schützt
vor Viren und Würmern. Freeware.
|
|
|
|
|
WebFerret
http://www.ferretsoft.com/download.htm
|
Erlaubt
Internet-Recherchen vom Desktop aus im Hintergrund. Sehr ergiebig
bei einfachen Suchanfragen. Shareware.
|
|
WinHTTrack
Website Copier
http://www.httrack.com
|
Kopiert
ganze Webseiten komplett auf die Festplatte. Shareware.
|
|
Web
Information Saver
http://www.caliandro.de/software.htm
|
Alle
Arten von Text wie News, Zitate, Informationen mit Quellenangabe
und Datum für den Offlinegebrauch speichern. Die
gespeicherten Infos lassen sich in Kategorien sortieren und
einfach durchsuchen. Freeware.
|
|
OpenOffice
http://www.openoffice.org
|
Komplettes
Paket mit Textverarbeitung, Kalkulation, Datenbank. Freeware.
|
Software
können Sie im Internet herunterladen, z.B. von
http://download.com,
http://www.pcnet-online.com,
http://www.freewarepage.de.
2.5 E-Mail
Der
erste Kontakt mit dem Internet ist meist die E-Mail. Der Provider
erlaubt eine oder mehrere Adressen, die in ein Postfach abgerufen
werden können oder im WWW einzusehen sind. Anbieter kostenloser
E-Mail Adressen finden Sie unter http://www.fepg.net
und http://www.E-Mailaddresses.com,
die russischen Anbieter unter
http://www.E-Mailaddresses.com/E-Mail_russian.htm
Die
bekannten Anbieter sind hotmail.com, lycosmail.com, yahoo.com
Software
zum Lesen von E-Mail sind z.B. Netscape Messenger, Microsoft Outlook
(Express), oder The Bat. Mit e-Mail können Sie direkt Anbieter
um Informationen bitten und die Informationen in das Postfach senden
lassen.
|
TIPP
2: Web-to-E-Mail Dienste
|
|
Bei
langen Ladezeiten oder sonstigen Problemen im WWW kann man sich
mit Angabe der URL einzelne Seiten per E-Mail senden lassen. Für
den russischen Service senden Sie eine E-Mail an
www4mail@access.bellanet.org
mit dem Text GET http://…
Für
Empfang von Webseiten in reinem Text senden Sie an
text@pagegetter.com
den Text GET ... Mehr dazu unter
http://www.bellanet.org/E-Mail.html
|
2.6 URL:
Der Uniform Ressource Locator
Jedes
Dokument im Internet hat eine eindeutige Netzadresse (URL). Weitere
Informationen zu einer Fundstelle lassen sich anhand dieser URL
ablesen. Diese besteht aus folgenden Teilen:
|
1.
Die Angabe des Protokolltyps
|
2.
Der Name des Servers
|
3.
Die Top Level Domain
|
|
Im
WWW üblicherweise http:// oder http://www.
https:// bedeutet, dass eine Verbindung über eine "sichere
Seite", die eine Verschlüsselung verwendet, aufgebaut
wird. Weitere Protokolltypen sind , gopher://,
.
|
Der
Name ist vom Betreiber frei wählbar. Sie finden also neben
den offiziellen Seiten großer Firmen auch ausgeflippte
Fantasienamen und Namen von Projekten, Filmen, Produkten etc.
|
Anhand
der Top Level Domain können Sie erkennen, zu welcher der
folgenden Gruppen die Seiten gehören.
|
|
http://www.
|
gtz.
|
de
|
|
http://www.
|
nationalbank.
|
kz
|
2.7 DNS
- Domain Name Service
Computer
können mit Zahlen besser umgehen, Menschen in der Regel besser
mit Namen. Deshalb hat man ein System ersonnen, das die numerischen
IP-Adressen (z.B. 193.97.170.24) für die Endanwender in
anschauliche Namensadressen (z.B. www.gtz.de)
übersetzt. Dieses System ist hierarchisch aufgebaut. Eine
Namensadresse (Domain-Name) in diesem System gehört zu einer
Top-Level-Domain. Namensadressen (Domains) sind beispielsweise
yahoo.com,
mozilla.org
oder weitzenegger.de.
Top-Level-Domains stehen in so einem Domain-Namen an letzter Stelle.
Die Abkürzungen, die solche Top-Level-Domains bezeichnen, sind
entweder Landeskennungen oder Typenkennungen. Beispiele sind:
kz
= Kasachstan
de
= Deutschland
uk
= Vereinigtes Königreich
ru
= Russland
com
= Kommerziell orientierter Namensinhaber org
= Organisation net
= Allgemeiner Netzbetreiber edu
= amerikanische Hochschulen
int
= Internationale Organisationen biz
= Unternehmen
info
= Informationsdienste aller Art
Komplette
Liste bei: http://www.iana.org
Jede
Top-Level-Domain stellt einen Verwaltungsbereich dar, für den es
eine "Verwaltungsbehörde" gibt, die für die
Namensvergabe von Domains innerhalb ihres Verwaltungsbereichs
zuständig ist. Wenn Sie beispielsweise einen Domain-Namen wie
MeineFirma.kz
beantragen wollen, muss der Antrag an das KazNIC (Kazakstan Network
Information Center http://www.nic.kz)
gestellt werden. Inhaber von Domain-Namen können nochmals
Sub-Level-Domains vergeben. So gibt es beispielsweise eine Domain
namens groups.yahoo.com.
2.8 Ordnerstruktur
im Internet
Die
Dokumente auf einem Server gehören oft zu unterschiedlichen
Seitenanbietern; je nach Struktur des Hosts bezeichnen die
Unterverzeichnisse lediglich die Dokumentenhierarchie eines
Betreibers oder die komplett unabhängigen Projekte ganz
verschiedener Personen oder Organisationen. Hier kann lediglich
anhand der Verzeichnisnamen vermutet werden, worum es sich handelt:
http://www.kazakinfo.com/postcard/
wird
vermutlich einige Postkarten aus Kasachstan enthalten, während
http://www.kazakinfo.com/Search/
vielleicht
die Suchfunktion der Website ist.
Die
Schachtelung der Ordner kann sich über viele Ebenen ziehen. Es
wird dann schwierig bis unmöglich aus der URL noch Schlüsse
auf den Inhalt zu ziehen. Falls Ordner nicht funktionieren, kann man
sie von hinten weglöschen, bis man auf eine Startseite kommt.
Manche Server vergeben jedem Besucher eine lange dynamische Adresse,
meist nach Kriterien, die sich aus den Einstellungen in dessen
Computer ergeben. Beispiel: http://www.nationalbank.kz
|
TIPP
4: „Rechtschreibung“ im Internet
|
|
1.
Bei Internet-Adressen (und E-Mail-Adressen ebenfalls) spielt die
Groß- und Kleinschreibung keine Rolle.
2.
Es dürfen keine Leerzeichen oder Umlaute verwendet werden.
3.
Die meisten Sonderzeichen wie „: “, „,“
oder „+“ sind ausgeschlossen.
4.
Ausnahmen: „.“ (Punkt) „-“ (Strich) oder
„_“ (Unterstrich) sind erlaubt.
Wichtig:
Internet- und E-Mail-Adressen müssen immer ganz genau
eingegeben werden.
|
3 Suchen
und Finden im Internet
Wo
und wie findet man im Riesenangebot des Web konkrete und zuverlässige
Informationen? Wie „merkt“ man sich die Quellen? Wichtig
ist hier vor allem, Suchhilfen und Newsgroups gezielt zu nutzen.
3.1 Was
sind Suchhilfen?
Grundsätzlich
sind drei Arten von Suchdiensten zu unterscheiden:
1.
Suchmaschinen: Roboter, die einen Index erstellen 2. Webkataloge:
Verzeichnisse, die ein Redakteur pflegt 3. Meta-Suchmaschinen:
Dienste, die auf mehrere andere zugreifen.
Die
beste Suchmaschine ist das Gehirn: Vor- und Nachteile der Suchhilfen
|
Suchmaschinen
|
Kataloge
|
Meta-Suchmaschinen
|
|
Für
ganz gezielte Anfragen, bei denen die
Suchfunktionalität
voll genutzt werden kann
|
Für
Anfragen, bei denen uns die Suchworte fehlen, und/oder um einen
Einstieg in ein Thema zu finden
|
Um
zu sehen, ob es überhaupt etwas gibt und/oder für
einfache Recherchen
|
|
Hohe
Suchfunktionalität ermöglicht komplexe Recherchen.
Es
müssen oft mehrere Suchmaschinen benutzt werden, weil auch
die umfangreichste gerade einmal 20% der vorhandenen Web-Seiten
findet.
|
Einfach
zu bedienen.
Nicht
aktuell und umfangreich genug.
|
Sehr
umfangreich, da mehrere Suchmaschinen gleichzeitig abgefragt
werden.
Suchfunktionalität
der einzelnen Suchmaschinen wird allerdings außer Kraft
gesetzt.
|
3.2 Suchmaschinen
Suchmaschinen
sind die klassische Form des Suchdienstes und eignen sich besonders
für die Detailsuche. Sie durchsuchen permanent die Websites im
Internet mittels "Spiders" oder "Robots"
(Suchroboter-Programme) und speichern Überschriften und Texte
wörtlich auf einen Server (Rechner) ab. Leider sind diese
Möglichkeiten nicht standardisiert und variieren zwischen den
Diensten. Deshalb ist es notwendig, sich mit den jeweiligen
Eingabehilfen vertraut zu machen, bevor mit der Suche begonnen wird.
3.3 Kataloge
Bei
den Webkatalogen werden die Seiten, meist ebenfalls nach einer
Anmeldung, manuell indiziert. Redakteure bewerten die Seiten und
erstellen hierarchisch gegliederte Gruppen. Die Redakteure nehmen
allerdings nicht jede Website auf, sondern entscheiden nach den ihnen
vorgegebenen Kriterien. Webkataloge bieten einen guten Ausgangspunkt
bei allgemeinen, unspezifischen Vorstellungen, etwa bei der Suche
nach Informationen über ein Themengebiet. Man erhält
zumeist differenzierte und relevante Ergebnisse. Ein großer
Nachteil der Webkataloge ist, dass die Aktualität der Einträge
nicht immer gewährleistet ist, da die manuelle Indizierung
länger dauert als die maschinelle und Veränderungen im
Internet sehr schnell stattfinden.
3.4 Meta-Suchmaschinen
Meta-Suchmaschinen
pflegen keinen eigenen Datenbestand, sondern verteilen eine
Suchanfrage auf mehrere Suchmaschinen und Webkataloge. Sie listen das
Gesamtergebnis nach der Relevanz geordnet auf. Auf diese Art kann man
sehr bequem verschiedene Suchmaschinen, die man oft selbst
kombinieren kann parallel abfragen. Außerdem spart man Zeit und
bekommt mehr relevante Ergebnisse. Bei den Meta-Suchmaschinen ist es
besonders wichtig, die Suche einzugrenzen, da die Ergebnisse sonst zu
umfangreich oder unbrauchbar sind. Viele Meta-Suchmaschinen geben
allerdings von selbst zunächst nur die relevantesten
Such-Ergebnisse aus.
3.5 CUSI
- Hier wählen Sie die Suchhilfen bequem aus
CUSI
steht für Configurable Unified Search Engine und erleichtert die
Benutzung der WWW-Suchmöglichkeiten. Geben Sie einfach einen
Suchbegriff (oder je nach Search-Engine auch mehrere Begriffe) ein,
wählen Sie die gewünschte Search-Engine der jeweiligen
Kategorie aus und starten die Suche.
3.6 Fachinformationsdienste
Einige
Suchdienste ("Deep Web", "Invisible Web") bieten
zusätzlich eigene Datenbanken mit nur dort verfügbaren
Informationen an. Diese Dienste eignen sich für Fachanfragen.
Die Resultate dauern relativ lange. Diese Dienste werden vermutlich
bald kostenpflichtig sein.
3.7 Vertrauen
Sie den Informations-Profis
Die
Ausbildung von Informationsvermittlern ("information broker")
ist ein junger Trend der modernen Wissensgesellschaft. Aber auch
traditionelle Experten in Information (Bibliothekare, Journalisten,
Geheimdienstler usw.) haben sich das Internet nutzbar gemacht und
stellen uns einen Teil ihrer Ressourcen zur Verfügung:
3.8 Nutzen
Sie Online-Bibliotheken
Online-Bibliotheken
sind nicht nur der Katalog realer Büchereien, sie stellen auch
die Literatur online ins Web. Positiv ist, dass es immer mehr
Fachsuchmaschinen gibt, die sich auf ein bestimmtes Gebiet
spezialisieren. Diese Spezialdienste nennt man "Multiplikatoren"
oder "Hubs".
3.9 Einfache
Stichwortsuche
Um
eine Suchanfrage zu starten, ruft man die Homepage des jeweiligen Suchdienstes
im Browser auf und kann dann den gesuchten Begriff in ein Formular
eintippen. Anschließend klickt man auf eine Schaltfläche,
die meist mit "Suche" oder "Finde" beschriftet
ist. Oft kann man auch die Sprache wählen, in der gesucht werden
soll. Die Suchergebnisse werden anschließend als Links
aufgelistet, die beim Anklicken zur gewünschten Seite führen.
Innerhalb einzelner Web-Seiten können bestimmte Begriffe
gefunden werden, indem man die Kombination "Strg" und "F"
auf der Computer-Tastatur drückt, den Suchbegriff in das
erscheinende Textfeld eingibt, die Suchoptionen festlegt und auf
"Weitersuchen" klickt. Die gewünschte Stelle im Text
wird daraufhin markiert.
4 Den
Sucherfolg verbessern
4.1 Welche
ist die beste Suchmaschine?
Die
beste Suchmaschine ist immer die, die Sie zu der verlangten
Information bringt. Und weil die Suchanfragen und die Anforderungen
an Qualität und Umfang der Information unterschiedlich sind, ist
es treffender, von der am besten geeigneten Suchmaschine zu sprechen.
Listen
und Beschreibungen von Suchmaschinen finden Sie hier:
http://globaldirekt.com
http://www.beaucoup.com
http://home.inter.net/takakuwa/search/search.html
http://searchenginewatch.com/links/
http://www.searchenginecolossus.com
http://www.refdesk.com/newsrch.html
http://www.searchability.com
http://www.klug-suchen.de
http://www.sucharchiv.com
http://www.searchengineguide.com
http://www.isleuth.com
4.2 Den
richtigen Suchbegriff finden
"In
Sekundenschnelle liefern die Suchmaschinen Listen von Verweisen auf
Tausende oder Hunderttausende von Dokumenten, die alle den gesuchten
Begriff enthalten, aber zumeist keine Antwort auf die Frage, die den
Suchenden beschäftigt.“ [Neue Züricher Zeitung vom
08.02.2000]
Informationen
im Internet zu recherchieren ist ein aktiver Prozess des
Auseinandersetzens mit den zu recherchierenden Informationen. Eine
gute Suchanfrage liefert 20 bis 40 Ergebnisse, auf keinen Fall mehr.
Wenn auf der ersten Ergebnisseite keinen brauchbaren Treffer
vorkommen, müssen Sie den Suchbegriff ändern, bis es passt.
Die
Suchmöglichkeiten im Internet sind so vielfältig, dass die
besten Ergebnisse erzielt werden, wenn der Rechercheur gute und
regelmäßige Recherchepraxis im Internet hat. Je öfter
das Internet zur Informationssuche eingesetzt wird, desto besser kann
man die elektronische Verfügbarkeit der Quellen einschätzen
und desto erfolgreicher wird man bei der Informationssuche sein.
Hier
sei noch erwähnt, dass man die konventionellen Hilfsmittel wie
Bücher, Duden oder Lexika nicht vergessen sollte und dass das
Internet als Informationsquelle nicht immer angebracht ist.
4.3 Stichwörter
und Schlagwörter
Stichworte
sind Begriffe, die im Text eines Dokumentes selber vorkommen und für
den Inhalt oder zentrale Aspekte eine wichtige Bedeutung haben.
Schlagworte sind Begriffe, die zentrale Aspekte eines Textes
repräsentieren und in ein logisch und hierarchisch aufgebautes
Schlagwortverzeichnis eingeordnet werden. Schlagworte müssen
nicht notwendigerweise im Text enthalten sein. Volltextsuchmaschinen
kennen keine Unterteilung in Themengebiete. Sie kennen nicht einmal
die Begriffsbedeutungen. Also muss der Suchende selbst eine grobe
Unterteilung vornehmen um eine Suchstrategie festlegen zu können
4.4 Hierarchie
der Begriffe bei Volltextsuchmaschinen
Eigentlich
ist es ganz einfach: Je häufiger ein Wort vorkommt, desto
schwerer ist es zu finden, besser: herauszufinden. Denn die
Suchtreffer werden, wenn bei der Anfrage nicht mehrere Begriffe
verknüpft wurden, sehr hohe Zahlen erreichen. Neben der
Notwendigkeit der Verknüpfung von Suchbegriffen kann man sich
ruhig einmal kurz die Häufigkeit des Vorkommens ins Gedächtnis
rufen:
|
selten
|
|
|
|
Spezieller
Begriff zu einem speziellen Thema
Spezielle
r (Ober-)Begriff, der in mehreren unterschiedlichen
Zusammenhängen auftauchen kann
Gebräuchlicher
Begriff, der in mehreren unterschiedlichen Zusammenhängen
auftauchen kann
Oberbegriff
Allgemeiner
Oberbegriff, Kategorie
Häufig
gebrauchter allgemeiner Begriff
|
|
häufig
|
|
Spezielle
Begriffe und Fachtermini tauchen nur in speziellen Publikationen auf.
Man kann es also durchaus wagen, ein solches Wort einfach so
einzutippen. Je allgemeiner der Begriff dann wird, etwa durch die
Verwendung in verschiedenen Zusammenhängen, desto umfangreicher
auch der Gebrauch und die Möglichkeit des Vorkommens in einem
anderen als dem gewünschten Zusammenhang.
4.5 Suchstrategien
nach Inhalten
Erst
der Begriff, dann die Frage. Machen Sie sich Gedanken darüber,
wie häufig und in welchem Zusammenhang ein Begriff vorkommen
könnte. Danach richten Sie Ihre Strategie. Die Grenzen sind
fließend:
|
Suchinhalt
|
Suchstrategie
|
|
1.
Definition eines sehr speziellen Begriffes
|
Füttern
Sie eine oder mehrere Metasuchmaschinen mit diesem Begriff.
Achten Sie auf richtige Schreibweise und probieren Sie
sprachliche Variationen und verschiedene Schreibweisen.
|
|
2.
Informationen zu einem speziellen Begriff
|
Wie
1. Wenn Sie zu viele Treffer erhalten, grenzen Sie unerwünschte
Begriffe aus oder spezifizieren Sie den gesuchten Begriff durch
Verknüpfung mit verwandten Begriffen. Hierzu müssen Sie
wegen der eingeschränkten Möglichkeiten der Metasucher
eventuell einzelne Maschinen mit entsprechend mächtigen
Verknüpfungsmöglichkeiten aufsuchen.
|
|
3.
Informationen zu einem speziellen Thema, das durch einen
speziellen Begriff gekennzeichnet ist
|
Das
Thema und der oder die Begriffe müssen in einer oder
mehreren Volltextsuchmaschinen verknüpft werden. Wenn das
Thema nicht allzu speziell ist, wird es vielleicht schon in einem
Katalog geführt. Metasuchmaschinen erzeugen bei einer
solchen Suchabfrage schon zu viele irrelevante Treffer, die sich
kaum noch ausfiltern lassen. Überlegen Sie bei der
Begriffsfindung auch, wer die gesuchte Information zur Verfügung
stellen könnte und erweitern Sie entsprechend Ihre
Begriffssammlung.
|
|
4.
Definition eines bestimmten Begriffes, der häufiger vorkommt
|
Zuerst
müssen Sie sich den genauen Zusammenhang vergegenwärtigen,
in dem der Begriff steht. Dann kann das Nachschlagen in einer
entsprechenden Kategorie eines Kataloges zum Ziel führen.
Auch komplexe Verknüpfungen in Volltextsuchmaschinen sind
hier sinnvoll.
|
|
5.
Informationen zu einem Detailthema, das in größerem
Zusammenhang steht
|
Wie
4. Wichtig ist eine große Zahl von Begriffen, die sich ein-
oder ausgrenzen lassen.
|
|
6.
Informationen zu einem Oberbegriff und damit zu einem
allgemeineren Thema.
|
Der
erste Schritt sollte das Nachschlagen in einem Katalog sein.
Haben Sie den entsprechenden Zweig in der Kataloghierarchie
gefunden, dann können Sie sich an diesem weiter
hinunterhangeln. Eventuell gibt es sogar eine spezielle
Suchmaschine zu diesem Thema.
|
|
7.
Informationen zu einem allgemeinen Begriff
|
Das
bedeutet, Sie möchten den Einstieg in ein großes und
weitverzweigtes Thema wagen. Ein Katalog ist hier die erste Wahl.
Vielleicht sollten Sie sich zuerst überlegen, wo Sie einen
Schwerpunkt setzen möchten und danach suchen.
|
|
8.
Offizielle Informationen und Seiten
|
Bei
offiziellen Informationen kommt es nicht auf die Information
selber an, sondern auf die validierbare Quelle. Sie suchen also
nach Verbänden, Institutionen, Vereinen, Parteien, Firmen.
Solche finden Sie am ehesten in Katalogen oder beim Internic.net,
dem zentralen Verzeichnis für alle Internetadressen.
|
Quelle:
Stefan Karzauninkat, Suchfibel,
http://www.suchfibel.de/2kunst/strategie_inhalte.htm
4.6 Suchen
über Katalogeinträge
Im
Fall der Kataloge ist das Suchwort als Begriff in ein Ordnungssystem,
einen Schlagwortkatalog eingebettet. Aus diesen Schlagworten werden
Kategorien gebildet. Hier können Sie die Kategorie verfeinern,
bis die Ergebnisse überschaubar sind.
4.7 Feldsuche
Felder
sind hier Informationen über besonders erkennbare Daten im
Internet. Das können bestimmte Dateitypen wie z. B. Bilder sein
oder auch Teile eines HTML-Dokumentes wie die URL, das Datum, der
Hostname, Links oder Überschriften. Allen ist gemeinsam, dass
sie ein bestimmtes Merkmal haben, das die Suchmaschinen auswerten
können.
|
Feldsuche
bei Google
|
Wirkung
|
|
Kazakstan
site:worldbank.org
|
Suche
nur auf der angegebenen Seite
|
|
link:www.domain.de
|
Seiten,
die auf die abgegebene URL verweisen
|
|
title:Kasachstan
|
Seiten,
die das Wort "Kasachstan" irgendwo im Titel haben
|
|
kasachstan
date:2004
|
Suche
in den in 2004 aktualisierten Dokumenten
|
Bei
den meisten Suchmaschinen ist die Feldsuche bequem bei den
erweiterten Suchoptionen erreichbar. Beispiel:
http://www.google.com/advanced_search
4.8 Trunkieren
mit Booleschen Operatoren
In
der Regel geben Suchmaschinen zu viele Ergebnisse aus, weshalb man
die sogenannten "Booleschen Operatoren" verwenden sollte.
Das sind Wortverknüpfungen mit "AND", "NOT",
"OR" und "NEAR" zur sinnvollen Eingrenzung des
Suchergebnisses, weil sonst eine zu hohe Treffermenge aus der
riesigen Datenbank ausgegeben wird. Die Booleschen Operatoren werden
von nahezu jeder Suchmaschine akzeptiert.
|
Operator
|
Wirkung
|
Beispiel
|
|
AND (+,
&)
|
sucht
Seiten, die alle vorgegebenen Begriffe enthalten
(Und-Verknüpfung)
|
Michail
AND Gorbatschow
|
|
NOT (-)
|
schließt
den nachfolgenden Begriff aus
|
Gorbatschow
NOT Michail
|
|
OR (|)
|
sucht
Seiten, die zumindest einen der Begriffe enthalten
(Oder-Verknüpfung)
|
Gorbatschow
OR Gorbachev
|
|
NEAR
(~)
|
sucht
Seiten, in denen der eine Begriff nur eine bestimmte Anzahl von
Wörtern vom anderen entfernt steht
|
Gorbatschow
NEAR Perestroika
|
|
"..."
|
Durch
das Setzen von Anführungszeichen kann eine bestimmte
Wortfolge gesucht werden (z.B. ein Zitat)
|
"On
my Country and the World"
|
|
*
|
Platzhalter,
ersetzt weitere Wortteile
|
Sozial*
|
4.9 Suchergebnisse
bewerten
Wer
versteht, was, wo, wie, von wem und aus welchem Grund im Internet
veröffentlicht wird, kann auch besser abschätzen, was er
bei einer Suche erwarten kann. Und wer mit den richtigen Erwartungen
startet, wird auch mehr Erfolg bei der Suche haben.
Die
Aktualität ist - vor allem bei den Webkatalogen - nicht immer
gewährleistet. Dies liegt daran, dass das Internet als ein sehr
schnelles und dynamisches Medium laufend Änderungen unterworfen
ist: Inhalte werden erweitert, geändert, gelöscht oder auf
andere Rechner verschoben. Neben der Aktualität sind die
Glaubwürdigkeit und die Kompetenz des Autors weitere wichtige
Kriterien. Hier kann keine Maschine entscheiden, deshalb sind hier
Webkataloge mit Redakteuren meist die bessere Wahl.
Folgende
Angaben sind ein Hinweis auf Qualität und Seriosität. Sie
sollten in allen informativen und wissenschaftlichen
Internet-Dokumenten zu finden sein:
Erstellungsdatum
Name
des Autors
E-Mail-Adresse
Genaue
Angabe des URL (Uniform Resource Locator = Internetadresse) zum
Wiederfinden des Dokuments oder Verweis auf die Startseite der
Homepage.
Quellenangaben
von Büchern und Internet-Seiten bei Verwendung von
Fremdliteratur
Die
inhaltliche Bewertung der Ergebnisse bleibt Ihnen überlassen.
Die Autoren selbst sind meist von der Seriosität ihrer Webseiten
überzeugt. Sie können aber durch Linksuche (siehe
Feldsuche) feststellen, wer auf die Quelle verweist.
4.10 Die
langfristige Recherche
Zusätzlich
zur Suche an den eben erwähnten Stellen können Sie prüfen,
ob es zum gesuchten Thema Newsgruppen oder Mailinglisten gibt. Es
kann auch lohnend sein, sich bei Verfassern interessanter Seiten nach
weiteren Informationen zu erkundigen. In Buchkatalogen und
Bibliotheksverzeichnissen finden Sie womöglich umfassende
Fachliteratur zum Thema. Hier finden Sie nach Themen sortiert die
öffentlichen Newsgroups und Mailinglisten
http://www.lsoft.com/catalist.html
http://ezine-universe.com
http://groups.yahoo.com
http://groups.google.com
Es
gibt grundsätzlich zwei Zugänge zu den Abonnements:
Abonnieren
im WWW Beispiel: Für den Newsletter "Really Useful
Sites for International Trade Professionals"können Sie
sich im WWW registrieren unter:
http://www.fita.org/usefulregister.html
Abonnieren
per E-Mail Beispiel: Für den Newsletter "BRIDGES Weekly
Trade News Digest" senden Sie eine E-Mail an
<listserv@iatp.org>
mit leerem Betreff und dem Text "subscribe bridges".
4.11 Verhaltensregeln
("Netiquette")
Im
Lauf der Zeit haben sich im Internet einige Regeln herausgebildet,
die das Kommunizieren im Netz angenehmer machen.
Erst
eine Weile lesen, dann erst selbst an die Liste senden
Nicht
aus Versehen persönliche Nachrichten an die ganze Liste senden
Nicht
aus Versehen Steuerungskommandos an die ganze Liste senden
möglichst
präzise Formulierung des Anliegens
aussagekräftige
Betreffzeile
bei
Antworten unbedingt die Antwortfunktion verwenden, damit der
Themenbezug der Antwort eindeutig erkennbar wird
Mails
nur als Text, nicht im HTML-Format
keine
kommerzielle Werbung oder Kleinanzeigen
keine
Weitergabe von E-Mail-Adressen oder sonstigen privaten Daten anderer
Listenmitglieder
keinen
überflüssigen Text zitieren
keine
überflüssigen bzw. sinnlosen Mails an die Liste senden
[!!]
keine
langen Signaturen anhängen, keine Visitenkarten
Bedenken
Sie bei jeder Kommunikation im Internet, dass am anderen Ende
Menschen sind.
4.12 Lesezeichen
(Bookmarks) anlegen
Alle
Browser erlauben Ihnen, eine Liste mit Lesezeichen zu führen, um
das Aufsuchen Ihrer bevorzugten Webseiten zu erleichtern. Der Ordner
mit den Lesezeichen ("Favoriten", "Hotlist") wird
im Laufe der Zeit Ihr eigener Katalog. Bei den meisten Browsern
gelangen Sie mit Ctrl+b zu Ihren Lesezeichen. Wenn Sie zu einer neuen
Webseite kommen, die Sie aufnehmen möchten, gehen Sie über
das Menü des Browsers und fügen die Seite in der richtigen
Kategorie ein. Sie können dort neue Unterordner für jede
Suche anlegen. Achten Sie bei der Bezeichnung der Lesezeichen darauf,
dass Sie Ihnen mehr sagt als nur den Titel der Seite.
|
TIPP
7: Lesezeichen im Web anlegen
|
|
Vor
allem für besonders mobile Internet-Nutzer, die an
unterschiedlichen Standorten auf ihre Link- und Aufgabenlisten
zugreifen wollen, könnte der kostenlose Queue-Service
interessant sein - zumal sich die Datenbestände über die
Browser-Erweiterungen leicht ergänzen und bei Bedarf
webbasiert durchsuchen lassen. Wer die eigenen Infosammlungen mit
Freunden und Kollegen teilt und sich über Neueintragungen per
E-Mail informieren lässt, kann sich noch dazu eine
kommunikative und vielseitig verwendbare Surf-Plattform schaffen.
Anbieter:
Queue:
http://www.irondust.com/queue/index.asp
Oneview:
http://www.oneview.de
MyBookmarks.com:
http://www.mybookmarks.com/
Работа
с
сервисом
Bookmarks: http://www.bookmarks.ru
|
4.13 Auf
dem Laufenden bleiben: Elektronische Zeitschriften
Eine
Reihe Anbieter offeriert Push-Technologie und persönliche
Agenten, um ihre schnell wechselnden Inhalte sofort an die
Interessenten versenden zu können. Suchen Sie diese Quellen sehr
sorgfältig aus oder machen Sie sich auf einen gewaltigen
Information- Overflow gefasst. Ein gut sortiertes und gepflegtes,
womöglich automatisch auf Updates überprüftes Bookmark
Verzeichnis, in Ihrem Browser hilft Ihnen auch, interessante Seiten
regelmäßig zu besuchen. Bei Google können Sie eine
bestimmte Nachrichten-Suche unter http://news.google.com
als "News Alert" abonnieren. Wenn Sie ein wenig mit HTML
vertraut sind, können Sie sich auch eine persönliche
Startseite bauen, auf der die wichtigsten und meistbesuchten Adressen
gespeichert sind. Die Startseite wird bei jedem Start des Browsers
automatisch geladen.
|
TIPP
8: Seiten beobachten lassen
|
|
Wenn
Sie mitbekommen wollen, wenn eine bestimmte Webseite aktualisiert
wird, können Sie diese als Lesezeichen aufnehmen und von
Ihrem Browser ab und zu überprüfen lassen. Bequemer
erledigen Roboter dies für Sie. Unter http://www.botspot.com
finden Sie eine Reihe solcher Dienste. Als kostenlosen Dienst
empfehle ich zur Beobachtung einzelner URL den Dienst von
http://www.changedetection.com.
Sie bekommen bei Aktualisierung des Lesezeichens sofort eine
E-Mail.
|
4.14 Fehlermeldungen
beim Suchen
Es
kommt oft vor, dass Sie beim Verfolgen der Ergebnisse auf folgende
Fehlermeldungen stoßen.
|
Fehlermeldungen
|
Beschreibung
|
|
Gefundene
Seite nicht erreichbar
Connection
timed out
|
Der
Zielserver hat derzeit eine schlechte Verbindung. Trotz
mehrmaliger Versuche des Browser, die Adresse aufzurufen, kann
diese nicht vom Server geladen werden. Speichern Sie die Adresse
und versuchen Sie es später noch einmal.
|
|
503
- service unavailable
Unable
to locate host
Unable
to locate server
|
Der
Zielrechner, den Sie angewählt haben, ist derzeit nicht
erreichbar. Gründe hierfür sind zum Beispiel
Wartungsarbeiten, technischer Defekt, eine unterbrochene
Verbindung zum Provider. Speichern Sie die URL und versuchen Sie
es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.
|
|
Host
not found/DNS lookup failed
|
Einer
oder beide der Internet Nameserver (Rechner, die die
Namensvergabe der Seiten regeln) ist derzeit ausgefallen.
|
|
404
No
such file or directory (HTTP/1.0 404 Objekt nicht gefunden)
|
Der
Server wurde erreicht, aber dort wurde die angegebene Adresse
nicht gefunden. Die Seite existiert nicht (mehr). Oder: Die Seite
oder das Verzeichnis wurde umbenannt oder an eine andere Adresse
verschoben. In solchen Fällen können Sie versuchen, die
URL zu kürzen um das nächsthöhere Verzeichnis
anzusprechen.
|
|
Authorization
required (Autorisation notwendig)
Access
denied (Zugriff verweigert)
|
Die
Seite, die Sie aufrufen möchten, ist passwortgeschützt.
Sie müssen sich vor dem Aufruf registrieren lassen. Diese
Registrierung ist in manchen Fällen kostenlos, in anderen
ist sie notwendiger Teil eines kostenpflichtigen Dienstes. Um das
herauszufinden, gehen Sie ähnlich vor wie im Absatz "No
such file or directory" beschrieben.
|
4.15 Das
Herunterladen und Verarbeiten von Daten
Bei
erfolgreicher Suche wollen Sie die Ergebnisse speichern und später
verarbeiten. Je nach Browser haben Sie hier die Möglichkeit,
Webseiten ganz oder teilweise zu speichern. Dabei erhalten sei
verschiedene Dateitypen:
|
Typ
|
Herkunft
|
Öffnen
mit
|
|
.htm,
.html
|
HyperText
Mark-up Language
|
Browser,
MS Word
|
|
.txt
|
Text
|
Editor,
MS Word
|
|
.pdf
|
Portable
Document Format
|
Adobe
Acrobat
|
|
.doc,
.rtf
|
Textdokument
|
Microsoft
Word (Reader)
|
|
.zip
|
komprimierte
Datei
|
WinZip
|
|
.ppt,
.pps
|
Microsoft
PowerPoint
|
PowerPoint
Reader
|
|
.gif,
.jpg
|
Grafik
oder Bilder
|
Browser,
Irfan View
|
|
.jsp,
.asp, .cgi
|
dynamisches
HTML
|
Browser,
notfalls in .htm umbenennen
|
|
.exe,
.pif
|
Progamm
|
Vorsicht,
kann Virus sein!
|
Sie
können auch einzelne Textzeilen schnell mit der Maus markieren
und mit Crtl+c speichern und dann mir Ctrl+v wieder einfügen.
Bei Webseiten, die Frames (Rahmen) verwenden, müssen Sie darauf
achten, dass der richtige Rahmen gespeichert wird, und nicht nur die
Formatierung.
Achten
Sie immer darauf, die Quelle (Titel, Autor, URL) und die Zeit der
heruntergeladenen Dokumente zu speichern. Neue Browser speichern dies
automatisch im Quelltext des HTML-Dokumentes. Achten Sie auf
allgemeine Regeln wissenschaftlichen Arbeitens zum Zitieren aus dem
Internet.
Eine
hilfreiche Software zur Verarbeitung der Recherche-Ergebnisse ist die
neue Freeware Web Information Saver 1.0
(http://www.caliandro.de/software.htm)
|
TIPP
9: Eigenes Online-Archiv mit Langzeitgedächtnis
|
|
Angesichts
der ungeheuren Dynamik im Internet wünscht man sich manchmal
einen Browser-Knopf, mit dem man die Zeit anhalten kann. Genau den
liefert der kostenlose Multifunktions-Service "FURL":
Mithilfe einfacher "Bookmarklets" speichern,
kommentieren und katalogisieren Sie den aktuellen Inhalt
beliebiger Webseiten. Das Archiv befindet sich auf dem Server des
Anbieters und kann jederzeit abgerufen werden. http://www.furl.net
|
5 Weiterführendere
Links
6 Glossar
|
Abmelden
|
oder
engl. „Ausloggen“, Sich aus einem System im Internet
abmelden.
|
|
Anhang
|
oder
engl. „Attachment“, Eine Datei (z. B. ein Text oder
ein Bild), die einem E-Mail angehängt wird.
|
|
ASCII
|
Abkürzung
für "American Standard Code for Information
Interchange". Dieser Code umfasst 128 Zeichen. Jedem Zeichen
(Groß- und Kleinbuchstaben, die Ziffern 0 bis 9,
Sonderzeichen, Steuerzeichen) wird ein Wert zwischen 0 und 127
zugeordnet. Sie werden durch Drücken der -Taste auf einer
Standard-PC-Tastatur in Verbindung mit dem Ziffernblock erzeugt.
Beispiel: @ entspricht ASCII-Code 64.
|
|
Bookmark
|
engl.,
Lesezeichen, gespeicherter Hinweis auf eine Seite, der es erlaubt,
diese später bequem wieder aufrufen zu können
|
|
Browser
|
Allgemeiner
Begriff für Software, mit deren Hilfe im Internet gesucht und
Inhalte auf einem Monitor sichtbar gemacht werden können (z.
B. Internet Explorer, Netscape- Navigator). Diese Browser können
auch für die Nutzung von Multimedia-CDs verwendet werden.
|
|
Chat
|
Ein
„getipptes Gespräch“ zwischen einer oder mehreren
Personen im Internet.
|
|
Client
|
Ein
Programm, das auf einem Computer läuft und Informationen von
einem anderen Computer abruft.
|
|
DNS
|
Abkürzung
für "Domain Name System". Über das Internet
verteilte Server mit Datenbanken, die die Übersetzung von
IP-Adressen in IP-Namen vornehmen und Informationen über
Betriebssystem und Betreiber von Servern beinhalten.
|
|
DSL
|
Abkürzung
für "Digital Subscriber Line"-Technologie. DSL
bietet eine Technologie, um das Internet mit 1,5 Millionen Bits
pro Sekunde über Kupferleitungen zu betreiben.
|
|
eCommerce
|
Unter
eCommerce versteht man die elektronische Vermarktung und den
Verkauf von Waren und Dienstleistungen über elektronische
Medien wie das Internet.
|
|
EDIFACT
|
(engl.:
electronic data interchange for administration, commerce and
transport; elektronischer Datenaustausch für Verwaltung,
Handel und Transport) Menge internationaler Normen für die
Darstellung von Geschäfts- und Handelsdaten beim
elektronischen Datenaustausch zwischen Betrieben.
|
|
E-Mail
|
Elektronische
Post im Internet mit der Besonderheit, beliebige Dateien in einem
Anhang mitschicken zu können.
|
|
FAQ
|
Abkürzung
für "Frequently Asked Questions". Eine Liste
mit häufig gestellten Fragen zu einem Thema und deren
Antworten.
|
|
Firewall
|
Ein
Rechner, der einem lokalen Netzwerk (z.B. in einem Unternehmen)
vorgeschaltet wird. Seine Aufgabe ist, den angeschlossenen
Rechnern den Zugang auf das Internet zu erlauben und umgekehrt das
Netz vor Zugriffen aus dem Internet abzuschirmen.
|
|
Freeware
|
Kostenlose
Software, die beliebig weitergegeben werden darf. Der Autor
übernimmt in der Regel weder Funktionsgarantie noch Haftung
für durch die Nutzung der Software entstehende Schäden.
|
|
Homepage
|
Die
Startseite einer Webseite.
|
|
HTML
|
Abkürzung
für „Hypertext Markup Language“.
Beschreibungssprache für die Bildschirmseiten im Web.
|
|
HTTP
|
Abkürzung
für „Hypertext Transfer Protocol“. Die Sprache,
mit der die Datenübertragung im Internet vollzogen wird.
|
|
HTTPS
|
Zeigt
an, ob die Datenübertragung auf einer Webseite sicher (engl.
„secure“) vollzogen wird – wichtig z. B. bei der
Übertragung von persönlichen Daten oder
Kreditkarten-Nummern.
|
|
Internet
|
Das
weltumspannende Netzwerk bestehend aus Computern.
|
|
Internet-Café
|
Ein
öffentlicher Ort, in dem die Gäste günstig im
Internet surfen können.
|
|
Internet-Computer
|
Ein
Rechner, der an das Internet angeschlossen ist.
|
|
Internet-Provider
|
Anbieter,
der den kostenpflichtigen Zugang zum Netz verschafft.
|
|
IP-Adresse
|
Numerische
Adresse eines Computers in einem TCP/IP-Netz, z.B. 193.97.170.24
|
|
ISDN
|
Abkürzung
für „Integrated Services Digital Network“. Ein
digitales Telefonnetz, das zwei Amtsleitungen zur Verfügung
stellt und mit dem man im Gegensatz zur „normalen“
Telefonleitung gleichzeitig telefonieren und sich im Internet
aufhalten kann.
|
|
JavaScript
|
mit
Java nicht verwandte Skript-Sprache, die die Sprache HTML um
Möglichkeiten der Interaktion und grafischer Verfeinerung
erweitert.
|
|
Link
|
Kurzform
von „Hyperlink“. a) Verknüpfung von einer
Internet-Seite mit einer anderen oder b) Verknüpfung von zwei
verschiedenen Teilen einer Internet-Seite.
|
|
Login
|
Anmeldeprozedur
auf einem Multiuser-Rechner.
|
|
Mailing-Liste
|
Ein
automatisiertes Verteilungssystem für Informationen im
Internet. Damit werden meistens technische Diskussionen geführt
oder Meinungen über spezielle Themen ausgetauscht.
|
|
Modem
|
Ein
Gerät, das zwischen Telefonbuchse und Computer geschaltet
wird. Es übersetzt Computerinformationen in Töne und
umgekehrt.
|
|
Multimedia
|
Wenn
gleichzeitig Texte, Bilder, Töne, Animationen oder
Videosequenzen zusammenkommen, spricht man von Multimedia.
|
|
Newsgroup
|
Diskussionsforum
oder „Schwarzes Brett“ zu bestimmten Themen im
Internet. Hier kann man nach Neuigkeiten „stöbern“,
Fragen stellen und – wenn man „eingreifen“ will
– Fragen beantworten.
|
|
Passwort
|
Kennwort,
Zeichenfolge, die ein Benutzer angeben muss, um zu geschützten
Hardwareeinrichtungen, Programmen oder Daten Zugang zu erhalten.
Durch das Passwort wird vom System geprüft, ob der Benutzer
dazu berechtigt ist.
|
|
PDF
|
Abkürzung
für "Portable Document Format". Mit dem von Adobe
entwickelten Format PDF können PostScript-Dokumente mit
Hypertext-Links versehen und im WWW gespeichert und übertragen
werden.
|
|
Programm
|
Eine
Folge von Anweisungen, die den Computer in die Lage versetzen,
bestimmte Aufgaben zu erledigen.
|
|
Provider
|
Kommerzielle
Unternehmen oder wissenschaftliche Einrichtungen, die einen Zugang
oder Dienstleistungen zum Internet anbieten. Unterschieden wird in
Internet Access Provider IAP (gleichbedeutend mit Internet Service
Provider ISP), die nur Zugänge zum Internet anbieten und in
Internet Presence Provider IPP, die einem Unternehmen einen
Standort im Internet anbieten.
|
|
Router
|
Ein
Rechner, der dafür sorgt, dass gleichzeitig von mehreren
Arbeitsplätzen im Internet gearbeitet werden kann, der den
Datenaustausch in einem Netzwerk oder zwischen verschiedenen
Netzwerken organisiert und Datenpakete, die mit einer bestimmte
Adresse versehen sind, an den betreffenden Rechner weiter leitet.
|
|
Server
|
Ein
Programm, das auf einem Computer läuft und einem anderen
Computer Informationen zur Verfügung stellt.
|
|
Shareware
|
Die
Verteilung von Probeversionen oder Ansichtsexemplaren einer
Software. Nach einer Probezeit sollte die oft geringe
Shareware-Gebühr (freiwillig) an den Autor oder den
Hersteller gezahlt werden.
|
|
Suchmaschine
|
Besonderes
Service-Angebot im Web, mit dem man Webseiten finden kann.
|
|
Surfen
|
Genereller
Begriff für die Informationssuche im Web.
|
|
TCP/IP
|
Abkürzung
für "Transmission Control Protocol/Internet Protocol".
Es handelt sich um eine Sammlung von Protokollen (Regeln), die den
Datenverkehr und -austausch innerhalb des Internet regelt. Auch
wenn TCP/IP ursprünglich für die Unix-Oberfläche
konzipiert wurde, existieren heute TCP/IP Protokolle für jede
Computer-Plattform und Oberfläche.
|
|
URL
|
Abkürzung
für "Uniform Resource Locator". Ein Standard, der
definiert, wie Internet/Usenet-Adressen innerhalb des World Wide
Web angegeben werden müssen.
|
|
Web
|
Englische
umgangssprachliche Abkürzung für das „World Wide
Web“.
|
|
Web
Bots
|
auch
einfach Bots, Spider oder Crawler genannt, sind von Suchservern
geschickte Programme, die im WWW Informationen sammeln.
|
|
Webseite
|
oder
engl. „Website“: Eine Gruppe zusammengehöriger
Dokumente im Web, die in HTML programmiert sind.
|
|
WWW
|
Abkürzung
für das „World Wide Web“, den größten
und bekanntesten Teil des Internets. Es bietet eine
Bedienoberfläche, in die man Texte, Bilder, Musik,
Animationen, Datenbanken, Spiele und sogar Filme einbinden kann.
|
Quellen:
http://www.tigerweb.de/internet/glossar/lex1.htm
http://wwwi.wu-wien.ac.at/glossar/glossar.htm
http://www.uni-koeln.de/allgemeines/glossar/
|
Der Neuste
Lesen Sie unseren kostenlosen Newsletter in Englisch mit kurzen Meldungen aus der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und allerhand interessanten Dingen, die wir KollegInnen und KundInnen gern weitergeben. Ausser hoher Politik gibt es immer Fortbildung, Publikationen und Webangebote des Monats. Das Archiv ist auch hier.
Bücher von heute
Heute ist unser Internationaler Buchladen geöffnet. Sparen Sie bis zu 90 Prozent bei Fachliteratur, CDs und Bildbänden. Riesige Auswahl, schnelle Lieferung weltweit.
Webseiten des Monats
Diese Webangebote anderer fanden wir auch gut und brauchbar. Mit den besten Empfehlungen. Aber bitte kommen Sie hierher zurück.
Entwicklungspolitik
aktuell
Hier stellen wir Ihnen den aktuellen Rundbrief der Society for International Development (SID) vor. Er enthält ausgewählte Kurzmeldungen zur internationalen Entwicklungs- zusammenarbeit. Herausgegeben vom SID-Chapter hier in Hamburg. Das Archiv enthält Ausgaben ab 2002.
Rechtsabteilung
Impressum
Falls nicht anders bezeichnet, unterliegen diese Seiten der Creative Commons Attribution 2.5 License.
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