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weitzenegger.de | Internationale Zusammenarbeit für Entwicklung

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Informationsbereitstellung und Internetrecherche


Praxis der Beschaffung, Aufbereitung und Bereitstellung von nachgefragten Informationen


Handreichung zum Workshop


Ziel: Sie wollen Informationen aus dem Internet und anderen Quellen gewinnen: z.B. für gezielte Markt-, Trend- und Konkurrenzbeobachtungen, über Zulieferer, Angebote für Bürobedarf, Ausschreibungen, Zahlen zu wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, Hinweise auf Veranstaltungen, Tipps und Fakten zur Vorbereitung von Geschäftsreisen etc. Sie lernen im Riesenangebot des Web dazu konkrete und zuverlässige Informationen zu finden und sich die Quellen zu merken.


Teilnehmer: Diese Einheit wurde für russischsprachige Teilnehmer aus Kasachstan im Rahmen des GTZ-Programms zur Wirtschaftsförderung in Kasachstan erstellt. Die russische Version befindet sich hier: http://www.weitzenegger.de/ru/index.html


Stand März 2004



Inhalt


1 Informationsbedarf im Unternehmen

1.1 Bedarfsklärung

1.2 Wissensmanagement im Unternehmen

1.3 Informationsvermittlung intern oder extern?

1.4 Internet-Portale für KMU

1.5 Den digitalen Graben überbrücken

2 Funktion und Spielregeln des Internet

2.1 Was sind Internet und WWW?

2.2 Technische Voraussetzungen (Hardware)

2.3 Internet-Zugang über Provider herstellen

2.4 Benötigte Software

2.5 E-Mail

2.6 URL: Der Uniform Ressource Locator

2.7 DNS - Domain Name Service

2.8 Ordnerstruktur im Internet

3 Suchen und Finden im Internet

3.1 Was sind Suchhilfen?

3.2 Suchmaschinen

3.3 Kataloge

3.4 Meta-Suchmaschinen

3.5 CUSI - Hier wählen Sie die Suchhilfen bequem aus

3.6 Fachinformationsdienste

3.7 Vertrauen Sie den Informations-Profis

3.8 Nutzen Sie Online-Bibliotheken

3.9 Einfache Stichwortsuche

4 Den Sucherfolg verbessern

4.1 Welche ist die beste Suchmaschine?

4.2 Den richtigen Suchbegriff finden

4.3 Stichwörter und Schlagwörter

4.4 Hierarchie der Begriffe bei Volltextsuchmaschinen

4.5 Suchstrategien nach Inhalten

4.6 Suchen über Katalogeinträge

4.7 Feldsuche

4.8 Trunkieren mit Booleschen Operatoren

4.9 Suchergebnisse bewerten

4.10 Die langfristige Recherche

4.11 Verhaltensregeln ("Netiquette")

4.12 Lesezeichen (Bookmarks) anlegen

4.13 Auf dem Laufenden bleiben: Elektronische Zeitschriften

4.14 Fehlermeldungen beim Suchen

4.15 Das Herunterladen und Verarbeiten von Daten

5 Weiterführendere Links

6 Glossar

1 Informationsbedarf im Unternehmen

1.1 Bedarfsklärung

Es liegt bisher keine umfassende Untersuchung des Informationsbedarfes der kasachischen Kleinst-, Klein- und Mittel-Unternehmen (KKMU) vor. In Europa ergaben repräsentative Umfragen, die im Rahmen des G7/8-Pilotprojekt «A global marketplace for small and medium-sized enterprises» bei den KMU durchgeführt wurden, dass sogar dort aufgrund der rasanten Entwicklung im Bereich Internet ein großer Informationsbedarf über das Internet, die diversen Anwendungsmöglichkeiten, die Kosten der nötigen Infrastruktur sowie Nutzen und Risiken für das eigene Unternehmen besteht.


Für diesen Informationsbedarf in KKMU kann generell festgestellt werden:


  • Kommerzielle Informationsdienste und Information Broker übersehen, dass in den online abrufbaren Datenbanken enthaltene Informationsangebot selten auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen zugeschnitten ist.

  • Diese Fachinformationen können lediglich den Rohstoff liefern, der durch die intellektuellen Weiterbehandlung zu einem anwendbarere Informationsprodukt ("Wissen") verarbeiten wenden muss.

  • Für diese spezielle Nutzengruppe ist das Medium Datenbank nicht ausreichend für die Informationsversorgung geeignet.

  • Die Informationsvermittlungsstellen müssen ihre Informationen zielgruppenorientiert, inhaltlich strukturiert, besser und aktueller aufbereitet anbieten, und zwar auf den unterschiedlichsten und kürzesten Informationskanälen.

  • Der optimale Informationsvorsprung kann nur durch die Kombination aller Informationsmittel und durch Ausschöpfen aller Informationsquellen und -wege erreicht werden.

  • Offline- und Online-Medien müssen bei der Informationsbeschaffung integriert und zusammen benutzt werden.


1.2 Wissensmanagement im Unternehmen

Für das Wissensmanagement im Unternehmen ergeben sich daraus zusammengefasst folgende Anforderungen:


Die richtige Information ...

vom Empfänger verstanden und benötigt

zum richtigen Zeitpunkt ...

für die Entscheidungsfindung ausreichend

in der richtigen Menge ...

"so viel wie nötig, so wenig wie möglich"

am richtigen Ort ...

beim Empfänger verfügbar

in der erforderlichen Qualität.

ausreichend detailliert/strukturiert, inhaltlich erschlossen, aktuell, wahr und anwendbar

1.3 Informationsvermittlung intern oder extern?

Um die gewünschten Informationen auch möglichst schnell zu finden, müssen Kleinunternehmer und Ihre Mitarbeiter für die Informationssuche im Internet qualifiziert sein. Die Diskussion in Europa ist derzeit, ob dies im KMU selbst geleistet werden kann, oder ob das Unternehmen einen externen Informationsvermittler benötigt. Diese neue Berufsbild verbindet Fachwissen, PC-Kenntnisse, Rechercheerfahrung, Sprachkenntnisse mit internem Wissen über die Unternehmen. Die überbetriebliche Informationsvermittlung ist traditionell eine Dienstleistung von Kammern und Verbänden, die diesen sogar Einnahmen erbringen kann.

1.4 Internet-Portale für KMU

Aus diesem Grund entstand die Idee von Internet-Portalen für KMU. Sie sollen allen kleinen und mittleren Unternehmen eine Übersicht über die Thematik verschaffen und die wichtigsten Informationen abdecken. Die GTZ hat die Erstellung von KMU-Portalen in verschiedenen Ländern unterstützt und dies Erfahrung inzwischen ausgewertet. (http://www.gtz.de/sme-portals). Diese Erfahrung steht für das Projekt in Kasachstan zur Verfügung. Zu Beginn solcher Maßnahmen stehet eine Erhebung der Informationsbedarfes und der Informationsgewohnheiten der KMU.


TIPP 1: Suche im eigenen Dateisystem

Jeder Computerbenutzer hat heute die Möglichkeit in seinem eigenen Dateisystem zu suchen. Dieses Vorgehen hat einige Vorteile. Es sind keine Vorbereitungen notwendig; die Suchsoftware ist vorhanden. Die Daten sind immer aktuell und kein Wartungslauf muss eine Indexdatei auf dem neuesten Stand halten. Leider kostet dies Speicher und Zeit. Probleme tauchen auch dann auf, wenn mehrere Nutzer gleichzeitig suchen und damit auf dieselbe Datei zugreifen. Trotzdem ist dies für manche Anwendungsgebiete eine geeignete Methode. Zusätzliche Such-Software erstellt einen Index ausgewählter Bereiche, auf die dann schnell zugegriffen werden kann. Beispiel: PC Data Finder unter http://ftp.pcworld.com/pub/new/utilities/file_management/df55r10_trial.exe


1.5 Den digitalen Graben überbrücken

Das Internet ist für die moderne Informationsgesellschaft und Wissensökonomie unverzichtbar. Die elektronischen Geschäfte verbinden bestimmte Länder und Unternehmen immer enger. Arme Staaten und kleine Unternehmen aber drohen an den Rand gedrängt zu werden. Während die reichen Länder gut ausgerüstet seien, fehlten in den armen Staaten die technologischen Voraussetzungen für eine umfassende Nutzung des Internet. Die Ungleichheit besteht auch zwischen den Geschlechtern: Viel mehr Männer als Frauen nutzen das Internet.


UN-Generalsekretär Kofi Annan beim Weltinformationsgipfel im Dezember 2003 zur Überwindung des „digitalen Grabens“ zwischen Entwicklungs- und Industrieländern aufgerufen. Die Menschheit müsse alles daran setzen, eine gerechte weltweite Informationsgesellschaft zu schaffen. (Siehe WSIS: THE WORLD SUMMIT ON THE INFORMATION SOCIETY http://www.itu.int/wsis/)


Die GTZ arbeitet mit anderen Organisationen daran, einen bezahlbaren Zugang zum Internet in Entwicklungs- und Transitionsländern zu fördern. Dafür wurden neue Ressourcen mobilisiert, die Kasachstan zur Verfügung stehen können. Siehe http://www.gtz.de/ICT-PrivateSector/

2 Funktion und Spielregeln des Internet

2.1 Was sind Internet und WWW?

Was wir heute unter "Internet" verstehen, ist nicht ein einziges homogenes Netz, sondern ein Verbund aus vielen kleinen, territorial oder organisatorisch begrenzten Netzen. Diese Netze besitzen eine Anbindung an die Backbones und damit an das Gesamtnetz. Das Internet ist ein Kommunikationsmedium, dessen Angebot hat ein starke "anarchistische" Eigendynamik hat, es gibt keine allgemeine inhaltliche Koordination. Bei mehreren Millionen Websites sind Navigationshilfen für die praktische Arbeit notwendig! Das Internet arbeitet mit vereinbarten Protokollen, die dessen Dienste ermöglichen. Dienste sind z.B. Gopher, FTP, E-Mail, news, Telnet und World Wide Web WWW. Bei der Suche im Internet beziehe ich mich ausschließlich auf das WWW, da es durch seine grafische Oberfläche leicht bedienbar ist und andere Dienste des Internets zum Großteil mit einschließt.


2.2 Technische Voraussetzungen (Hardware)

Für den Internet-Zugang braucht man zuerst einen Computer und eine Telefonleitung. Damit die Computerdaten über das Telefonnetz übertragen werden können, ist außerdem ein „Dolmetscher“ notwendig: ein „Modem“. Es übersetzt Computerinformationen in Töne und umgekehrt. Die meisten neuen Computer werden heute allerdings schon mit eingebautem Modem geliefert oder nutzen eine DSL-Verbindung.


Bevor ein Computer ans Netz gehen kann, muss erst ein Internet Service Provider (ISP) den Zugang zum Internet herstellen. Dafür lässt der Internet-Provider seine eigenen Computer permanent im Netz. Immer, wenn ein Benutzer ins Internet gehen will, wird per Telefonleitung eine Verbindung zwischen dem Benutzer-PC und dem Internet-Provider hergestellt. Und der Benutzer ist dann auch im Internet (online)! Die Zugangskosten werden bei manchen Internet-Providern pro Minute abgerechnet. Andere rechnen eine feste monatlicher Pauschale (Flatrate) ab. Das lohnt sich, wenn man viel im Internet unterwegs ist. Die Provider offerieren darüber hinaus eine eigene E-Mail-Adresse, ggf. auch eine eigene Homepage.


Bei mehreren Internet- Arbeitsplätzen im Unternehmen sorgt ein Router dafür, dass gleichzeitig von mehreren Arbeitsplätzen im Internet recherchiert werden kann. Dieser Router ist bei fast allen Hardwarelieferanten zu kaufen, die ihn auch installieren.


2.3 Internet-Zugang über Provider herstellen

Um online zu sein, müssen sich die Computer einwählen, falls sie nicht ständig mit dem Internet verbunden sind. Dazu liefert der Provider die nötigen Angaben. Falls Sie die Verbindung selbst einrichten müssen, notieren Sie sich bitte die folgenden Informationen.


Nötige Angaben

Ihre Notizen

Ihre E-mail-Adresse


Die Datentelefonnummer Ihres Providers (von der Software gewählte Einwahlnummer)


Ihr Benutername (meist E-mail-Adresse)


Ihr Kennwort

nicht notieren, sondern merken

Der SMTP-Mailserver Ihres Internet-Providers (Postausgang)


Der POP-Mailserver Internet-Providers (Posteingang)


Der News-Server Internet-Providers (für Newsgroups)


Die Telefonnummer für die Technischen Support des Providers


Die E-Mail-Adresse der Support-Abteilung des Providers



2.4 Benötigte Software

Wer einen Internet-Zugang hat, will auch was vom Internet sehen. Dafür braucht man noch ein Programm, den „Browser“. Mit dem Browser kann man die Internet-Seiten betrachten und im Internet surfen. Die bekanntesten Browser sind der „Internet Explorer“ von Microsoft und der „Netscape Navigator“ von Netscape. Browser sind kostenlos erhältlich oder werden bereits mit dem neuen Computer geliefert.


Browser-Software

Microsoft Internet Explorer

http://www.microsoft.com

Wird normalerweise mit Microsoft Windows installiert und ist daher stark verbreitet.

Netscape Navigator

http://wp.netscape.com/download/archive.html

Bewährtes Paket mit Browser, Messenger und HTML-Editor. Immer noch sehr gebräuchlich. Nehmen Sie die Version 4.7

Opera

http://www.opera.com

Schneller Browser aus Norwegen, der alle andere Browser nachahmen kann. Kostenlos bei Einblendung von Werbung. Gute Alternative.

Mozilla

http://www.mozilla.org/

Kleiner schneller Browser, der mit offenem Quellcode von Freiwilligen weiterentwickelt wird.



Außerdem empfehle ich die Installation der folgenden Zusatz-Programme:

Empfohlene Programme

Adobe Acrobat Reader

http://www.adobe.com

Kostenloses Tool zum Betrachten von .pdf-Dateien.

Winzip

http://www.winzip.com



Mit WinZip können Sie ZIP-Dateien und komprimierte Archive in anderen Formaten mühelos in Ihrer gewohnt komfortablen Windows-Umgebung nutzen. Shareware.

IrfanView

http://www.irfanview.com

Bildbetrachter für alle Formate. Freeware.

AntiVir

http://www.free-av.de

Schützt vor Viren und Würmern. Freeware.



WebFerret

http://www.ferretsoft.com/download.htm

Erlaubt Internet-Recherchen vom Desktop aus im Hintergrund. Sehr ergiebig bei einfachen Suchanfragen. Shareware.

WinHTTrack Website Copier

http://www.httrack.com

Kopiert ganze Webseiten komplett auf die Festplatte. Shareware.

Web Information Saver

http://www.caliandro.de/software.htm

Alle Arten von Text wie News, Zitate, Informationen mit Quellenangabe und Datum für den Offlinegebrauch speichern. Die gespeicherten Infos lassen sich in Kategorien sortieren und einfach durchsuchen. Freeware.

OpenOffice

http://www.openoffice.org

Komplettes Paket mit Textverarbeitung, Kalkulation, Datenbank. Freeware.

Software können Sie im Internet herunterladen, z.B. von http://download.com, http://www.pcnet-online.com, http://www.freewarepage.de.


2.5 E-Mail

Der erste Kontakt mit dem Internet ist meist die E-Mail. Der Provider erlaubt eine oder mehrere Adressen, die in ein Postfach abgerufen werden können oder im WWW einzusehen sind. Anbieter kostenloser E-Mail Adressen finden Sie unter http://www.fepg.net und http://www.E-Mailaddresses.com, die russischen Anbieter unter http://www.E-Mailaddresses.com/E-Mail_russian.htm

Die bekannten Anbieter sind hotmail.com, lycosmail.com, yahoo.com

Software zum Lesen von E-Mail sind z.B. Netscape Messenger, Microsoft Outlook (Express), oder The Bat. Mit e-Mail können Sie direkt Anbieter um Informationen bitten und die Informationen in das Postfach senden lassen.


TIPP 2: Web-to-E-Mail Dienste

Bei langen Ladezeiten oder sonstigen Problemen im WWW kann man sich mit Angabe der URL einzelne Seiten per E-Mail senden lassen. Für den russischen Service senden Sie eine E-Mail an www4mail@access.bellanet.org mit dem Text GET http://…

Für Empfang von Webseiten in reinem Text senden Sie an text@pagegetter.com den Text GET ... Mehr dazu unter http://www.bellanet.org/E-Mail.html


2.6 URL: Der Uniform Ressource Locator

Jedes Dokument im Internet hat eine eindeutige Netzadresse (URL). Weitere Informationen zu einer Fundstelle lassen sich anhand dieser URL ablesen. Diese besteht aus folgenden Teilen:


1. Die Angabe des Protokolltyps

2. Der Name des Servers

3. Die Top Level Domain

Im WWW üblicherweise http:// oder http://www. https:// bedeutet, dass eine Verbindung über eine "sichere Seite", die eine Verschlüsselung verwendet, aufgebaut wird. Weitere Protokolltypen sind , gopher://, .

Der Name ist vom Betreiber frei wählbar. Sie finden also neben den offiziellen Seiten großer Firmen auch ausgeflippte Fantasienamen und Namen von Projekten, Filmen, Produkten etc.

Anhand der Top Level Domain können Sie erkennen, zu welcher der folgenden Gruppen die Seiten gehören.

http://www.

gtz.

de

http://www.

nationalbank.

kz


2.7 DNS - Domain Name Service

Computer können mit Zahlen besser umgehen, Menschen in der Regel besser mit Namen. Deshalb hat man ein System ersonnen, das die numerischen IP-Adressen (z.B. 193.97.170.24) für die Endanwender in anschauliche Namensadressen (z.B. www.gtz.de) übersetzt. Dieses System ist hierarchisch aufgebaut. Eine Namensadresse (Domain-Name) in diesem System gehört zu einer Top-Level-Domain. Namensadressen (Domains) sind beispielsweise yahoo.com, mozilla.org oder weitzenegger.de. Top-Level-Domains stehen in so einem Domain-Namen an letzter Stelle. Die Abkürzungen, die solche Top-Level-Domains bezeichnen, sind entweder Landeskennungen oder Typenkennungen. Beispiele sind:

kz = Kasachstan

de = Deutschland

uk = Vereinigtes Königreich

ru = Russland

com = Kommerziell orientierter Namensinhaber
org = Organisation
net = Allgemeiner Netzbetreiber
edu = amerikanische Hochschulen

int = Internationale Organisationen
biz = Unternehmen

info = Informationsdienste aller Art

Komplette Liste bei: http://www.iana.org


Jede Top-Level-Domain stellt einen Verwaltungsbereich dar, für den es eine "Verwaltungsbehörde" gibt, die für die Namensvergabe von Domains innerhalb ihres Verwaltungsbereichs zuständig ist. Wenn Sie beispielsweise einen Domain-Namen wie MeineFirma.kz beantragen wollen, muss der Antrag an das KazNIC (Kazakstan Network Information Center http://www.nic.kz) gestellt werden. Inhaber von Domain-Namen können nochmals Sub-Level-Domains vergeben. So gibt es beispielsweise eine Domain namens groups.yahoo.com.


TIPP 3: Den Besitzer der Domain ermitteln

Wenn Sie feststellen wollen, wem einen eingetragenen Domain gehört, machen Sie einen "WhoIs-Anfrage", z.B. von http://www.whois.net oder http://www.weitzenegger.de/en/tools.html#check


2.8 Ordnerstruktur im Internet

Die Dokumente auf einem Server gehören oft zu unterschiedlichen Seitenanbietern; je nach Struktur des Hosts bezeichnen die Unterverzeichnisse lediglich die Dokumentenhierarchie eines Betreibers oder die komplett unabhängigen Projekte ganz verschiedener Personen oder Organisationen. Hier kann lediglich anhand der Verzeichnisnamen vermutet werden, worum es sich handelt:

http://www.kazakinfo.com/postcard/

wird vermutlich einige Postkarten aus Kasachstan enthalten, während

http://www.kazakinfo.com/Search/

vielleicht die Suchfunktion der Website ist.

Die Schachtelung der Ordner kann sich über viele Ebenen ziehen. Es wird dann schwierig bis unmöglich aus der URL noch Schlüsse auf den Inhalt zu ziehen. Falls Ordner nicht funktionieren, kann man sie von hinten weglöschen, bis man auf eine Startseite kommt. Manche Server vergeben jedem Besucher eine lange dynamische Adresse, meist nach Kriterien, die sich aus den Einstellungen in dessen Computer ergeben. Beispiel: http://www.nationalbank.kz


TIPP 4: „Rechtschreibung“ im Internet

1. Bei Internet-Adressen (und E-Mail-Adressen ebenfalls) spielt die Groß- und Kleinschreibung keine Rolle.

2. Es dürfen keine Leerzeichen oder Umlaute verwendet werden.

3. Die meisten Sonderzeichen wie „: “, „,“ oder „+“ sind ausgeschlossen.

4. Ausnahmen: „.“ (Punkt) „-“ (Strich) oder „_“ (Unterstrich) sind erlaubt.

Wichtig: Internet- und E-Mail-Adressen müssen immer ganz genau eingegeben werden.


3 Suchen und Finden im Internet

Wo und wie findet man im Riesenangebot des Web konkrete und zuverlässige Informationen? Wie „merkt“ man sich die Quellen? Wichtig ist hier vor allem, Suchhilfen und Newsgroups gezielt zu nutzen.


3.1 Was sind Suchhilfen?

Grundsätzlich sind drei Arten von Suchdiensten zu unterscheiden:

1. Suchmaschinen: Roboter, die einen Index erstellen
2. Webkataloge: Verzeichnisse, die ein Redakteur pflegt
3. Meta-Suchmaschinen: Dienste, die auf mehrere andere zugreifen.


Die beste Suchmaschine ist das Gehirn: Vor- und Nachteile der Suchhilfen

Suchmaschinen

Kataloge

Meta-Suchmaschinen

Für ganz gezielte Anfragen, bei denen die

Suchfunktionalität voll genutzt werden kann

Für Anfragen, bei denen uns die Suchworte fehlen, und/oder um einen Einstieg in ein Thema zu finden

Um zu sehen, ob es überhaupt etwas gibt und/oder für einfache Recherchen

Hohe Suchfunktionalität ermöglicht komplexe Recherchen.

Es müssen oft mehrere Suchmaschinen benutzt werden, weil auch die umfangreichste gerade einmal 20% der vorhandenen Web-Seiten findet.

Einfach zu bedienen.

Nicht aktuell und umfangreich genug.

Sehr umfangreich, da mehrere Suchmaschinen gleichzeitig abgefragt werden.

Suchfunktionalität der einzelnen Suchmaschinen wird allerdings außer Kraft gesetzt.


3.2 Suchmaschinen

Suchmaschinen sind die klassische Form des Suchdienstes und eignen sich besonders für die Detailsuche. Sie durchsuchen permanent die Websites im Internet mittels "Spiders" oder "Robots" (Suchroboter-Programme) und speichern Überschriften und Texte wörtlich auf einen Server (Rechner) ab. Leider sind diese Möglichkeiten nicht standardisiert und variieren zwischen den Diensten. Deshalb ist es notwendig, sich mit den jeweiligen Eingabehilfen vertraut zu machen, bevor mit der Suche begonnen wird.


Suchmaschinen

URL

Google

Schnellste und größte Suchmaschine, erlaubt Suche in einem bestimmten Land, einer Sprache, nach Bildern, Nachrichten usw.

http://www.google.com

FAST/AllTheWeb

http://www.alltheweb.com

Teoma

http://www.teoma.com

WiseNut

http://www.wisenut.com


3.3 Kataloge

Bei den Webkatalogen werden die Seiten, meist ebenfalls nach einer Anmeldung, manuell indiziert. Redakteure bewerten die Seiten und erstellen hierarchisch gegliederte Gruppen. Die Redakteure nehmen allerdings nicht jede Website auf, sondern entscheiden nach den ihnen vorgegebenen Kriterien. Webkataloge bieten einen guten Ausgangspunkt bei allgemeinen, unspezifischen Vorstellungen, etwa bei der Suche nach Informationen über ein Themengebiet. Man erhält zumeist differenzierte und relevante Ergebnisse. Ein großer Nachteil der Webkataloge ist, dass die Aktualität der Einträge nicht immer gewährleistet ist, da die manuelle Indizierung länger dauert als die maschinelle und Veränderungen im Internet sehr schnell stattfinden.


Kataloge

URL

Open Directory Project

http://www.dmoz.org

Yahoo!/Inktomi

http://www.yahoo.com

Google Directory

http://directory.google.com

Aport

http://www.aport.ru

Spravki.net

http://www.spravki.net

Site.KZ

http://www.site.kz

TurWeb Turkish Web pages

http://www.turweb.com

Business.com

http://www.business.com


3.4 Meta-Suchmaschinen

Meta-Suchmaschinen pflegen keinen eigenen Datenbestand, sondern verteilen eine Suchanfrage auf mehrere Suchmaschinen und Webkataloge. Sie listen das Gesamtergebnis nach der Relevanz geordnet auf. Auf diese Art kann man sehr bequem verschiedene Suchmaschinen, die man oft selbst kombinieren kann parallel abfragen. Außerdem spart man Zeit und bekommt mehr relevante Ergebnisse. Bei den Meta-Suchmaschinen ist es besonders wichtig, die Suche einzugrenzen, da die Ergebnisse sonst zu umfangreich oder unbrauchbar sind. Viele Meta-Suchmaschinen geben allerdings von selbst zunächst nur die relevantesten Such-Ergebnisse aus.


Meta-Suchmaschinen

URL

Gigablast ("older copies" zeigt alle früheren Versionen an!)

http://www.gigablast.com

Dogpile

http://www.dogpile.com

Search.com

http://www.search.com

Go2Net

http://www.go2net.com

MetaGer (deutsch)

http://www.metager.de

Kartoo (erstellt ein Bild mit Beziehungen der Webseiten)

http://www.kartoo.com

MetaBot (Russisch)

http://www.metabot.ru


3.5 CUSI - Hier wählen Sie die Suchhilfen bequem aus

CUSI steht für Configurable Unified Search Engine und erleichtert die Benutzung der WWW-Suchmöglichkeiten. Geben Sie einfach einen Suchbegriff (oder je nach Search-Engine auch mehrere Begriffe) ein, wählen Sie die gewünschte Search-Engine der jeweiligen Kategorie aus und starten die Suche.


CUSI

URL

CUSI Canada

http://www.usask.ca/cusi/cusi.html

CUSI Deutschland

http://www.tu-chemnitz.de/misc/cusi.html

CUSI Großbritannien

http://newton.ex.ac.uk/general/cusi.html

Bjorgul (Eingabefeldern für viele Suchdienste)

http://www.bjorgul.com

Queryster

http://www.queryster.com


3.6 Fachinformationsdienste

Einige Suchdienste ("Deep Web", "Invisible Web") bieten zusätzlich eigene Datenbanken mit nur dort verfügbaren Informationen an. Diese Dienste eignen sich für Fachanfragen. Die Resultate dauern relativ lange. Diese Dienste werden vermutlich bald kostenpflichtig sein.


Informationsdienste

URL

ProFusion

(Business)

http://www.profusion.com

Invisible-web.net

(Buisness and Investing)

http://www.invisible-web.net

Complete Planet

(Business, Travel)

http://aip.completeplanet.com

Resource Discovery Network

(SOSIG Social Science, Business & Law)

http://www.rdn.ac.uk


direct search (Gary Price)

(Business/Economics)

http://www.freepint.com/gary/direct.htm

IPAnet

MIGA's Investment Promotion Network

http://www.ipanet.net

LexInfoSys Универсальность и контекст

http://www.gtz.de/lexinfosys/


3.7 Vertrauen Sie den Informations-Profis

Die Ausbildung von Informationsvermittlern ("information broker") ist ein junger Trend der modernen Wissensgesellschaft. Aber auch traditionelle Experten in Information (Bibliothekare, Journalisten, Geheimdienstler usw.) haben sich das Internet nutzbar gemacht und stellen uns einen Teil ihrer Ressourcen zur Verfügung:


Linksammlungen

URL

Librarians' Index to the Internet

http://www.lii.org

Bibliographischer Werkzeugkasten

http://www.hbz-nrw.de/produkte_dienstl/toolbox/

A Journalist's Guide to the Internet

http://reporter.umd.edu/

Der Journalismus-Katalog

http://katalog.journalismus.com/Recherche-Hilfen/index.html

Worldwide Archives

http://www.worldwidearchives.de

CIA World Factbook

http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/index.html

Facts on International Relations and Security Trends (FIRST)

http://first.sipri.org

Stratfor

http://www.stratfor.com


3.8 Nutzen Sie Online-Bibliotheken

Online-Bibliotheken sind nicht nur der Katalog realer Büchereien, sie stellen auch die Literatur online ins Web. Positiv ist, dass es immer mehr Fachsuchmaschinen gibt, die sich auf ein bestimmtes Gebiet spezialisieren. Diese Spezialdienste nennt man "Multiplikatoren" oder "Hubs".


Online-Bibliotheken

URL

The WWW Virtual Library

http://www.vlib.org

Internet Public Library

http://www.ipl.org

INFOMINE

http://infomine.ucr.edu

Internet Scout Archives

http://www.scout.wisc.edu/Archives/

BUBL Link

http://www.bubl.ac.uk

MarketingVirtualLibrary

http://www.knowthis.com

WWW Virtual Library of Logistics

http://www.logisticsworld.com/logistics/

InfoPlease

http://www.infoplease.com

Free Management Library

http://www.mapnp.org/library/topics.htm

OTSS Overseas Trade Support for SMEs

http://www.brad.ac.uk/acad/mancen/otss/

Gabriel ist der World Wide Web-Informationsdienst der europäischen Nationalbibliotheken

http://www.ddb.de/gabriel/de/

US Library of Congress

http://search.loc.gov

Kostenlose Datenbanken der Hamburger Öffentlichen Bücherhallen

http://www.online-datenbanken.de

Elektronische Zeitschriftenbibliothek

http://rzblx1.uni-regensburg.de/ezeit/


3.9 Einfache Stichwortsuche

Um eine Suchanfrage zu starten, ruft man die Homepage des jeweiligen Suchdienstes im Browser auf und kann dann den gesuchten Begriff in ein Formular eintippen. Anschließend klickt man auf eine Schaltfläche, die meist mit "Suche" oder "Finde" beschriftet ist. Oft kann man auch die Sprache wählen, in der gesucht werden soll. Die Suchergebnisse werden anschließend als Links aufgelistet, die beim Anklicken zur gewünschten Seite führen. Innerhalb einzelner Web-Seiten können bestimmte Begriffe gefunden werden, indem man die Kombination "Strg" und "F" auf der Computer-Tastatur drückt, den Suchbegriff in das erscheinende Textfeld eingibt, die Suchoptionen festlegt und auf "Weitersuchen" klickt. Die gewünschte Stelle im Text wird daraufhin markiert.


TIPP 5: Auf Russisch surfen

Die meisten Informationen im Internet sind bisher in englischer Sprache, wobei aber der Anteil anderer Sprachen ständig wächst. Das Lesen fremder Sprachen erleichtern Übersetzungs-Roboter, die zu manchmal witzigen, aber meist zu brauchbaren Ergebnissen kommen. Eine Auswahl habe ich unter http://www.weitzenegger.de/en/transl.html zusammengestellt. Die beste Möglichkeit zum automatischen Übersetzen ins Russische habe ich bei PROMPT gefundenen: http://webtranslation.paralink.com/urlmode.asp Einmal eingeloggt und Sie können automatisch Webseiten in Englisch, Deutsch, Spanisch und Französisch lesen. Für viele andere Sprachen bietet InterTran einen ähnlichen Service unter http://www.tranexp.com/InterTran/FreeTranslation.html.. Die Ergebnisse sind allerdings schlechter. Worldlingo bietet eine kostenlose Probe unter http://www.worldlingo.com/ru/products_services/computer_translation.html Dieser Dienst ist gut, aber langsam. Über kyrillische Zeichen im Internet siehe http://www.free.net/Docs/cyrillic/notes.en.html


4 Den Sucherfolg verbessern

4.1 Welche ist die beste Suchmaschine?

Die beste Suchmaschine ist immer die, die Sie zu der verlangten Information bringt. Und weil die Suchanfragen und die Anforderungen an Qualität und Umfang der Information unterschiedlich sind, ist es treffender, von der am besten geeigneten Suchmaschine zu sprechen.


Listen und Beschreibungen von Suchmaschinen finden Sie hier:

http://globaldirekt.com

http://www.beaucoup.com

http://home.inter.net/takakuwa/search/search.html

http://searchenginewatch.com/links/

http://www.searchenginecolossus.com

http://www.refdesk.com/newsrch.html

http://www.searchability.com

http://www.klug-suchen.de

http://www.sucharchiv.com

http://www.searchengineguide.com

http://www.isleuth.com


TIPP 6: Die aktuelle Information

Tagesaktuelle Informationen bieten die Pressedienste, Tageszeitungen und Onlinemagazine. In einem Katalog finden Sie die Adressen der Seitenanbieter mit aktuellen Meldungen. Beispiele:

http://www.kazakhstannews.net

http://www.kazpravda.com

http://www.einnews.com/kazakhstan/

http://www.markets.ru


4.2 Den richtigen Suchbegriff finden

"In Sekundenschnelle liefern die Suchmaschinen Listen von Verweisen auf Tausende oder Hunderttausende von Dokumenten, die alle den gesuchten Begriff enthalten, aber zumeist keine Antwort auf die Frage, die den Suchenden beschäftigt.“ [Neue Züricher Zeitung vom 08.02.2000]


Informationen im Internet zu recherchieren ist ein aktiver Prozess des Auseinandersetzens mit den zu recherchierenden Informationen. Eine gute Suchanfrage liefert 20 bis 40 Ergebnisse, auf keinen Fall mehr. Wenn auf der ersten Ergebnisseite keinen brauchbaren Treffer vorkommen, müssen Sie den Suchbegriff ändern, bis es passt.


Die Suchmöglichkeiten im Internet sind so vielfältig, dass die besten Ergebnisse erzielt werden, wenn der Rechercheur gute und regelmäßige Recherchepraxis im Internet hat. Je öfter das Internet zur Informationssuche eingesetzt wird, desto besser kann man die elektronische Verfügbarkeit der Quellen einschätzen und desto erfolgreicher wird man bei der Informationssuche sein.


Hier sei noch erwähnt, dass man die konventionellen Hilfsmittel wie Bücher, Duden oder Lexika nicht vergessen sollte und dass das Internet als Informationsquelle nicht immer angebracht ist.


4.3 Stichwörter und Schlagwörter

Stichworte sind Begriffe, die im Text eines Dokumentes selber vorkommen und für den Inhalt oder zentrale Aspekte eine wichtige Bedeutung haben. Schlagworte sind Begriffe, die zentrale Aspekte eines Textes repräsentieren und in ein logisch und hierarchisch aufgebautes Schlagwortverzeichnis eingeordnet werden. Schlagworte müssen nicht notwendigerweise im Text enthalten sein. Volltextsuchmaschinen kennen keine Unterteilung in Themengebiete. Sie kennen nicht einmal die Begriffsbedeutungen. Also muss der Suchende selbst eine grobe Unterteilung vornehmen um eine Suchstrategie festlegen zu können


4.4 Hierarchie der Begriffe bei Volltextsuchmaschinen

Eigentlich ist es ganz einfach: Je häufiger ein Wort vorkommt, desto schwerer ist es zu finden, besser: herauszufinden. Denn die Suchtreffer werden, wenn bei der Anfrage nicht mehrere Begriffe verknüpft wurden, sehr hohe Zahlen erreichen. Neben der Notwendigkeit der Verknüpfung von Suchbegriffen kann man sich ruhig einmal kurz die Häufigkeit des Vorkommens ins Gedächtnis rufen:


selten

  • Einzelner, komplizierter, seltener Begriff


  • Spezieller Begriff zu einem speziellen Thema

  • Spezielle r (Ober-)Begriff, der in mehreren unterschiedlichen Zusammenhängen auftauchen kann

  • Gebräuchlicher Begriff, der in mehreren unterschiedlichen Zusammenhängen auftauchen kann

  • Oberbegriff

  • Allgemeiner Oberbegriff, Kategorie

  • Häufig gebrauchter allgemeiner Begriff

häufig

  • Füllwort, Artikel, Pronomen


Spezielle Begriffe und Fachtermini tauchen nur in speziellen Publikationen auf. Man kann es also durchaus wagen, ein solches Wort einfach so einzutippen. Je allgemeiner der Begriff dann wird, etwa durch die Verwendung in verschiedenen Zusammenhängen, desto umfangreicher auch der Gebrauch und die Möglichkeit des Vorkommens in einem anderen als dem gewünschten Zusammenhang.


4.5 Suchstrategien nach Inhalten

Erst der Begriff, dann die Frage. Machen Sie sich Gedanken darüber, wie häufig und in welchem Zusammenhang ein Begriff vorkommen könnte. Danach richten Sie Ihre Strategie. Die Grenzen sind fließend:

Suchinhalt

Suchstrategie

1. Definition eines sehr speziellen Begriffes

Füttern Sie eine oder mehrere Metasuchmaschinen mit diesem Begriff. Achten Sie auf richtige Schreibweise und probieren Sie sprachliche Variationen und verschiedene Schreibweisen.

2. Informationen zu einem speziellen Begriff

Wie 1. Wenn Sie zu viele Treffer erhalten, grenzen Sie unerwünschte Begriffe aus oder spezifizieren Sie den gesuchten Begriff durch Verknüpfung mit verwandten Begriffen. Hierzu müssen Sie wegen der eingeschränkten Möglichkeiten der Metasucher eventuell einzelne Maschinen mit entsprechend mächtigen Verknüpfungsmöglichkeiten aufsuchen.

3. Informationen zu einem speziellen Thema, das durch einen speziellen Begriff gekennzeichnet ist

Das Thema und der oder die Begriffe müssen in einer oder mehreren Volltextsuchmaschinen verknüpft werden. Wenn das Thema nicht allzu speziell ist, wird es vielleicht schon in einem Katalog geführt. Metasuchmaschinen erzeugen bei einer solchen Suchabfrage schon zu viele irrelevante Treffer, die sich kaum noch ausfiltern lassen. Überlegen Sie bei der Begriffsfindung auch, wer die gesuchte Information zur Verfügung stellen könnte und erweitern Sie entsprechend Ihre Begriffssammlung.

4. Definition eines bestimmten Begriffes, der häufiger vorkommt

Zuerst müssen Sie sich den genauen Zusammenhang vergegenwärtigen, in dem der Begriff steht. Dann kann das Nachschlagen in einer entsprechenden Kategorie eines Kataloges zum Ziel führen. Auch komplexe Verknüpfungen in Volltextsuchmaschinen sind hier sinnvoll.

5. Informationen zu einem Detailthema, das in größerem Zusammenhang steht

Wie 4. Wichtig ist eine große Zahl von Begriffen, die sich ein- oder ausgrenzen lassen.

6. Informationen zu einem Oberbegriff und damit zu einem allgemeineren Thema.

Der erste Schritt sollte das Nachschlagen in einem Katalog sein. Haben Sie den entsprechenden Zweig in der Kataloghierarchie gefunden, dann können Sie sich an diesem weiter hinunterhangeln. Eventuell gibt es sogar eine spezielle Suchmaschine zu diesem Thema.

7. Informationen zu einem allgemeinen Begriff

Das bedeutet, Sie möchten den Einstieg in ein großes und weitverzweigtes Thema wagen. Ein Katalog ist hier die erste Wahl. Vielleicht sollten Sie sich zuerst überlegen, wo Sie einen Schwerpunkt setzen möchten und danach suchen.

8. Offizielle Informationen und Seiten

Bei offiziellen Informationen kommt es nicht auf die Information selber an, sondern auf die validierbare Quelle. Sie suchen also nach Verbänden, Institutionen, Vereinen, Parteien, Firmen. Solche finden Sie am ehesten in Katalogen oder beim Internic.net, dem zentralen Verzeichnis für alle Internetadressen.

Quelle: Stefan Karzauninkat, Suchfibel, http://www.suchfibel.de/2kunst/strategie_inhalte.htm


4.6 Suchen über Katalogeinträge

Im Fall der Kataloge ist das Suchwort als Begriff in ein Ordnungssystem, einen Schlagwortkatalog eingebettet. Aus diesen Schlagworten werden Kategorien gebildet. Hier können Sie die Kategorie verfeinern, bis die Ergebnisse überschaubar sind.


4.7 Feldsuche

Felder sind hier Informationen über besonders erkennbare Daten im Internet. Das können bestimmte Dateitypen wie z. B. Bilder sein oder auch Teile eines HTML-Dokumentes wie die URL, das Datum, der Hostname, Links oder Überschriften. Allen ist gemeinsam, dass sie ein bestimmtes Merkmal haben, das die Suchmaschinen auswerten können.


Feldsuche bei Google

Wirkung

Kazakstan site:worldbank.org

Suche nur auf der angegebenen Seite

link:www.domain.de

Seiten, die auf die abgegebene URL verweisen

title:Kasachstan

Seiten, die das Wort "Kasachstan" irgendwo im Titel haben

kasachstan date:2004

Suche in den in 2004 aktualisierten Dokumenten


Bei den meisten Suchmaschinen ist die Feldsuche bequem bei den erweiterten Suchoptionen erreichbar. Beispiel: http://www.google.com/advanced_search


4.8 Trunkieren mit Booleschen Operatoren

In der Regel geben Suchmaschinen zu viele Ergebnisse aus, weshalb man die sogenannten "Booleschen Operatoren" verwenden sollte. Das sind Wortverknüpfungen mit "AND", "NOT", "OR" und "NEAR" zur sinnvollen Eingrenzung des Suchergebnisses, weil sonst eine zu hohe Treffermenge aus der riesigen Datenbank ausgegeben wird. Die Booleschen Operatoren werden von nahezu jeder Suchmaschine akzeptiert.


Operator

Wirkung

Beispiel

AND
(+, &)

sucht Seiten, die alle vorgegebenen Begriffe enthalten (Und-Verknüpfung)

Michail AND Gorbatschow

NOT 
(-)

schließt den nachfolgenden Begriff aus

Gorbatschow NOT Michail

OR
(|)

sucht Seiten, die zumindest einen der Begriffe enthalten (Oder-Verknüpfung)

Gorbatschow OR Gorbachev

NEAR (~) 

sucht Seiten, in denen der eine Begriff nur eine bestimmte Anzahl von Wörtern vom anderen entfernt steht

Gorbatschow NEAR Perestroika

"..."

Durch das Setzen von Anführungszeichen kann eine bestimmte Wortfolge gesucht werden (z.B. ein Zitat)

"On my Country and the World"

*

Platzhalter, ersetzt weitere Wortteile

Sozial*


4.9 Suchergebnisse bewerten

Wer versteht, was, wo, wie, von wem und aus welchem Grund im Internet veröffentlicht wird, kann auch besser abschätzen, was er bei einer Suche erwarten kann. Und wer mit den richtigen Erwartungen startet, wird auch mehr Erfolg bei der Suche haben.


Die Aktualität ist - vor allem bei den Webkatalogen - nicht immer gewährleistet. Dies liegt daran, dass das Internet als ein sehr schnelles und dynamisches Medium laufend Änderungen unterworfen ist: Inhalte werden erweitert, geändert, gelöscht oder auf andere Rechner verschoben. Neben der Aktualität sind die Glaubwürdigkeit und die Kompetenz des Autors weitere wichtige Kriterien. Hier kann keine Maschine entscheiden, deshalb sind hier Webkataloge mit Redakteuren meist die bessere Wahl.


Folgende Angaben sind ein Hinweis auf Qualität und Seriosität. Sie sollten in allen informativen und wissenschaftlichen Internet-Dokumenten zu finden sein:

  • Erstellungsdatum

  • Name des Autors

  • E-Mail-Adresse

  • Genaue Angabe des URL (Uniform Resource Locator = Internetadresse) zum Wiederfinden des Dokuments oder Verweis auf die Startseite der Homepage.

  • Quellenangaben von Büchern und Internet-Seiten bei Verwendung von Fremdliteratur


Die inhaltliche Bewertung der Ergebnisse bleibt Ihnen überlassen. Die Autoren selbst sind meist von der Seriosität ihrer Webseiten überzeugt. Sie können aber durch Linksuche (siehe Feldsuche) feststellen, wer auf die Quelle verweist.


4.10 Die langfristige Recherche

Zusätzlich zur Suche an den eben erwähnten Stellen können Sie prüfen, ob es zum gesuchten Thema Newsgruppen oder Mailinglisten gibt. Es kann auch lohnend sein, sich bei Verfassern interessanter Seiten nach weiteren Informationen zu erkundigen. In Buchkatalogen und Bibliotheksverzeichnissen finden Sie womöglich umfassende Fachliteratur zum Thema. Hier finden Sie nach Themen sortiert die öffentlichen Newsgroups und Mailinglisten

http://www.lsoft.com/catalist.html

http://ezine-universe.com

http://groups.yahoo.com

http://groups.google.com


Es gibt grundsätzlich zwei Zugänge zu den Abonnements:


  1. Abonnieren im WWW
    Beispiel: Für den Newsletter "Really Useful Sites for International Trade Professionals"können Sie sich im WWW registrieren unter:
    http://www.fita.org/usefulregister.html

  2. Abonnieren per E-Mail
    Beispiel: Für den Newsletter "BRIDGES Weekly Trade News Digest" senden Sie eine E-Mail an <
    listserv@iatp.org> mit leerem Betreff und dem Text "subscribe bridges".


4.11 Verhaltensregeln ("Netiquette")

Im Lauf der Zeit haben sich im Internet einige Regeln herausgebildet, die das Kommunizieren im Netz angenehmer machen.

  • Erst eine Weile lesen, dann erst selbst an die Liste senden

  • Nicht aus Versehen persönliche Nachrichten an die ganze Liste senden

  • Nicht aus Versehen Steuerungskommandos an die ganze Liste senden

  • möglichst präzise Formulierung des Anliegens

  • aussagekräftige Betreffzeile

  • bei Antworten unbedingt die Antwortfunktion verwenden, damit der Themenbezug der Antwort eindeutig erkennbar wird

  • Mails nur als Text, nicht im HTML-Format

  • keine kommerzielle Werbung oder Kleinanzeigen

  • keine Weitergabe von E-Mail-Adressen oder sonstigen privaten Daten anderer Listenmitglieder

  • keinen überflüssigen Text zitieren

  • keine überflüssigen bzw. sinnlosen Mails an die Liste senden [!!]

  • keine langen Signaturen anhängen, keine Visitenkarten

Bedenken Sie bei jeder Kommunikation im Internet, dass am anderen Ende Menschen sind.


4.12 Lesezeichen (Bookmarks) anlegen

Alle Browser erlauben Ihnen, eine Liste mit Lesezeichen zu führen, um das Aufsuchen Ihrer bevorzugten Webseiten zu erleichtern. Der Ordner mit den Lesezeichen ("Favoriten", "Hotlist") wird im Laufe der Zeit Ihr eigener Katalog. Bei den meisten Browsern gelangen Sie mit Ctrl+b zu Ihren Lesezeichen. Wenn Sie zu einer neuen Webseite kommen, die Sie aufnehmen möchten, gehen Sie über das Menü des Browsers und fügen die Seite in der richtigen Kategorie ein. Sie können dort neue Unterordner für jede Suche anlegen. Achten Sie bei der Bezeichnung der Lesezeichen darauf, dass Sie Ihnen mehr sagt als nur den Titel der Seite.


TIPP 7: Lesezeichen im Web anlegen

Vor allem für besonders mobile Internet-Nutzer, die an unterschiedlichen Standorten auf ihre Link- und Aufgabenlisten zugreifen wollen, könnte der kostenlose Queue-Service interessant sein - zumal sich die Datenbestände über die Browser-Erweiterungen leicht ergänzen und bei Bedarf webbasiert durchsuchen lassen. Wer die eigenen Infosammlungen mit Freunden und Kollegen teilt und sich über Neueintragungen per E-Mail informieren lässt, kann sich noch dazu eine kommunikative und vielseitig verwendbare Surf-Plattform schaffen. Anbieter:

Queue: http://www.irondust.com/queue/index.asp

Oneview: http://www.oneview.de

MyBookmarks.com: http://www.mybookmarks.com/

Работа с сервисом Bookmarks: http://www.bookmarks.ru


4.13 Auf dem Laufenden bleiben: Elektronische Zeitschriften

Eine Reihe Anbieter offeriert Push-Technologie und persönliche Agenten, um ihre schnell wechselnden Inhalte sofort an die Interessenten versenden zu können. Suchen Sie diese Quellen sehr sorgfältig aus oder machen Sie sich auf einen gewaltigen Information- Overflow gefasst. Ein gut sortiertes und gepflegtes, womöglich automatisch auf Updates überprüftes Bookmark Verzeichnis, in Ihrem Browser hilft Ihnen auch, interessante Seiten regelmäßig zu besuchen. Bei Google können Sie eine bestimmte Nachrichten-Suche unter http://news.google.com als "News Alert" abonnieren. Wenn Sie ein wenig mit HTML vertraut sind, können Sie sich auch eine persönliche Startseite bauen, auf der die wichtigsten und meistbesuchten Adressen gespeichert sind. Die Startseite wird bei jedem Start des Browsers automatisch geladen.


TIPP 8: Seiten beobachten lassen

Wenn Sie mitbekommen wollen, wenn eine bestimmte Webseite aktualisiert wird, können Sie diese als Lesezeichen aufnehmen und von Ihrem Browser ab und zu überprüfen lassen. Bequemer erledigen Roboter dies für Sie. Unter http://www.botspot.com finden Sie eine Reihe solcher Dienste. Als kostenlosen Dienst empfehle ich zur Beobachtung einzelner URL den Dienst von http://www.changedetection.com. Sie bekommen bei Aktualisierung des Lesezeichens sofort eine E-Mail.


4.14 Fehlermeldungen beim Suchen

Es kommt oft vor, dass Sie beim Verfolgen der Ergebnisse auf folgende Fehlermeldungen stoßen.


Fehlermeldungen

Beschreibung

Gefundene Seite nicht erreichbar

Connection timed out

Der Zielserver hat derzeit eine schlechte Verbindung. Trotz mehrmaliger Versuche des Browser, die Adresse aufzurufen, kann diese nicht vom Server geladen werden. Speichern Sie die Adresse und versuchen Sie es später noch einmal.

503 - service unavailable

Unable to locate host

Unable to locate server

Der Zielrechner, den Sie angewählt haben, ist derzeit nicht erreichbar. Gründe hierfür sind zum Beispiel Wartungsarbeiten, technischer Defekt, eine unterbrochene Verbindung zum Provider. Speichern Sie die URL und versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.

Host not found/DNS lookup failed

Einer oder beide der Internet Nameserver (Rechner, die die Namensvergabe der Seiten regeln) ist derzeit ausgefallen.

404

No such file or directory (HTTP/1.0 404 Objekt nicht gefunden)


Der Server wurde erreicht, aber dort wurde die angegebene Adresse nicht gefunden. Die Seite existiert nicht (mehr). Oder: Die Seite oder das Verzeichnis wurde umbenannt oder an eine andere Adresse verschoben. In solchen Fällen können Sie versuchen, die URL zu kürzen um das nächsthöhere Verzeichnis anzusprechen.

Authorization required (Autorisation notwendig)

Access denied (Zugriff verweigert)

Die Seite, die Sie aufrufen möchten, ist passwortgeschützt. Sie müssen sich vor dem Aufruf registrieren lassen. Diese Registrierung ist in manchen Fällen kostenlos, in anderen ist sie notwendiger Teil eines kostenpflichtigen Dienstes. Um das herauszufinden, gehen Sie ähnlich vor wie im Absatz "No such file or directory" beschrieben.


4.15 Das Herunterladen und Verarbeiten von Daten

Bei erfolgreicher Suche wollen Sie die Ergebnisse speichern und später verarbeiten. Je nach Browser haben Sie hier die Möglichkeit, Webseiten ganz oder teilweise zu speichern. Dabei erhalten sei verschiedene Dateitypen:


Typ

Herkunft

Öffnen mit

.htm, .html

HyperText Mark-up Language

Browser, MS Word

.txt

Text

Editor, MS Word

.pdf

Portable Document Format

Adobe Acrobat

.doc, .rtf

Textdokument

Microsoft Word (Reader)

.zip

komprimierte Datei

WinZip

.ppt, .pps

Microsoft PowerPoint

PowerPoint Reader

.gif, .jpg

Grafik oder Bilder

Browser, Irfan View

.jsp, .asp, .cgi

dynamisches HTML

Browser, notfalls in .htm umbenennen

.exe, .pif

Progamm

Vorsicht, kann Virus sein!


Sie können auch einzelne Textzeilen schnell mit der Maus markieren und mit Crtl+c speichern und dann mir Ctrl+v wieder einfügen. Bei Webseiten, die Frames (Rahmen) verwenden, müssen Sie darauf achten, dass der richtige Rahmen gespeichert wird, und nicht nur die Formatierung.


Achten Sie immer darauf, die Quelle (Titel, Autor, URL) und die Zeit der heruntergeladenen Dokumente zu speichern. Neue Browser speichern dies automatisch im Quelltext des HTML-Dokumentes. Achten Sie auf allgemeine Regeln wissenschaftlichen Arbeitens zum Zitieren aus dem Internet.


Eine hilfreiche Software zur Verarbeitung der Recherche-Ergebnisse ist die neue Freeware Web Information Saver 1.0 (http://www.caliandro.de/software.htm)


TIPP 9: Eigenes Online-Archiv mit Langzeitgedächtnis

Angesichts der ungeheuren Dynamik im Internet wünscht man sich manchmal einen Browser-Knopf, mit dem man die Zeit anhalten kann. Genau den liefert der kostenlose Multifunktions-Service "FURL": Mithilfe einfacher "Bookmarklets" speichern, kommentieren und katalogisieren Sie den aktuellen Inhalt beliebiger Webseiten. Das Archiv befindet sich auf dem Server des Anbieters und kann jederzeit abgerufen werden. http://www.furl.net


5 Weiterführendere Links

Suchen und Finden im Internet

Suchfibel

http://www.suchfibel.de

Suchen und Finden im Internet

http://www.ub.fu-berlin.de/internetquellen/recherche_intro/

Handbuch Internet Recherche

http://www.werle.com/intagent/suchen.htm

How to Search the Web

http://websearch.about.com/cs/howtosearch/

Business Links von akademie.de

http://www.akademie.de/business/links/


Internet für kleine und mittlere Unternehmen

SME Toolkit

http://www.smetoolkit.org

Information Gateway about Internet Portals for Small and Medium Enterprises (SME)

http://www.gtz.de/sme-portals/

Information and Communication
Technologies (ICT) and Private Sector

http://www.gtz.de/ict-privatesector/

Chancen und Risiken für KMU: E-Business in Entwicklungsländern

http://www.gtz.de/e-business/

One Stop Internet Shop (OSIS) für Unternehmen

http://europa.eu.int/business/de/index.html

RKW Guides zu Handel und Internet

http://www.rkw.de/handelatinternet/index.html

http://www.rkw.de/elearninghai/index.html

E-ComHamburg ist das Kompetenzzentrum für den elektronischen Geschäftsverkehr

http://www.e-comhamburg.de

EC Information Society Project Office (ISPO)

http://europa.eu.int/information_society/index_en.htm


Statistiken

GlobalEdge Research: Statistical Data Sources

http://globaledge.msu.edu/ibrd/
busresmain.asp?ResourceCategoryID=10

Statistical Data Locators

http://www.ntu.edu.sg/lib/stat/statdata.htm

Nationale Statistiken

http://www.wto.org/english/res_e/statis_e/natl_e.pdf


Branchenbücher

EUROPAGES The European Business Directory

http://www.europages.com

"Wer liefert Was?" online

http://web.wlwonline.de

Hoppenstedt Firmendatenbank.de

http://www.firmendatenbank.de

Eurochambres - The Association of European Chambers of Commerce

http://www.eurochambres.be

Firmenverzeichnis Kasachstan

http://www.geocities.com/Tokyo/Towers/2981/kaz.html


Standardisierung, Zertifizierung

ISO - International Organization for Standardization

http://www.iso.ch

DIN Deutsches Institut für Normung

http://www.din.de

CEN - Europäisches Komitee für Normung

http://www.cenorm.be

Gosstandart of Russia

www.gost.ru

PATON Patent Information Centre

http://www.patent-inf.tu-ilmenau.de

Deutsches Patent- und Markenamt

www.dpma.de

Patentserver des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

www.patente.bmbf.de


Qualitätsmanagement

EFQM Excellence Model

http://www.efqm.org

Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V.

http://www.dgq.de

QM deutschsprachig

http://www.quality.de

BAM: Akkreditierung, Zertifizierung und Qualitätsmanagement; KASACHSTAN

http://www.icatt.bam.de/deutsch/
projekte/land/kas_index.htm

Schweizer Handelsförderung in Kasachstan

http://www.admin.ch/cp/d/3e2c0a31_1
@presse1.admin.ch.html


Finanzierung

EBRD Trade Facilitation Programme

http://www.ebrd.com/tfp

EBRD business advisory services programme (BAS)

http://www.ebrd.com/apply/skills/bas.htm

Kazakhstan Small Business Programme II

http://www.ebrd.com/projects/psd/psd2002/616ksbp.htm

Weltbank, Second Agricultural Post-Privatization Project

http://www-wds.worldbank.org/servlet/WDSContent
Server/WDSP/IB/2003/12/17/000104615_20031218102701/
Original/Project0Inform1ment010Concept0Stage.doc

EU/EBRD SME finance facility

http://www.ebrd.com/country/sector/fi/index.htm

ADB Urban Small Business Development

http://www.adb.org/Documents/Profiles/PPTA/34173012.ASP

Atyrau Micro-credit Centre

http://www.undp.kz/projects/center_view.html?id=42


Expanded Micro-credit Support for Women in Semipalatinsk Region

http://www.undp.kz/projects/center_view.html?id=45


Steuern und Zölle

EU Market Access Database. "The guide to cracking world markets"

http://mkaccdb.eu.int

US Interactive Tariff and Trade DataWeb

http://dataweb.usitc.gov

TARIC Codes

http://europa.eu.int/comm/taxation_customs/index_en.htm

WTO Ressourcen

http://www.wto.org/english/res_e/res_e.htm


Außenhandel

Federation of International Trade Associations (FITA)

http://www.fita.org

AIB Links, Association for International Business

http://www.aibworld.com/links.htm

Verzeichnis inter­nationaler Messen

Hier finden Sie weltweit die Messen Ihrer Branche.

http://www.fairs-worldwide.com

Die Datenbank lässt sich nach den Suchkriterien Datum, Produkt, Land, Name der Messe, Name des Veranstalters oder eines Ausstellers durchsuchen.

RAMON Der Klassifikationsserver von Eurostat

http://europa.eu.int/comm/eurostat/ramon/

ITC (International Trade Center) Product Maps

http://www.p-maps.org/pmaps/index.php

(Hier können Sie einen 7 Tage kostenlos Account beantragen (unter verschiedenen e-Mail Adressen auch mehrfach hintereinander und alle Warenstrome und Außenhandelsstatistiken einsehen... gut für Marktanalyse)

ITC Country Maps

http://www.intracen.org/countries/

(Zahlreiche Hintergründe zu allen Ländern)

FreeMarkets

http://www.freemarkets.com

weltweit größter B2B Marktplatz im Internet, wo Einkäufer der "Global 1000" Unternehmen mit Anbietern aus der ganzen Welt zusammengeführt werden.

Lexico Exporter is an information service for British Exporters

http://www.lexicoexporter.co.uk

local@global

http://www.localglobal.de

iXPOS

http://www.ixpos.de

vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste

http://www.vwd.de/vwd/news.htm


Kasachstan und Deutschland

Präsident der RK

http://www.president.kz

GTZ Kaachstan

http://www.gtz.de/laender/ebene3.asp?ProjectId=
138&spr=1&Thema=12

Kazakstan Information

http://www.kazakinfo.com

Nationalbank Kasachstan

http://www.nationalbank.kz

Internationale Nachrichten von EIN, auch über Kasachstan

http://www.einnews.com/kazakhstan/

Deutsche Institutionen in Kasachstan

http://www.almaty.diplo.de/de/informationen/aussenpolitik/
deutsche_institutionen/

Linkliste Deutschland in Internet der Sprachlernzentren Kasachstan

http://www.slz.nursat.kz/linklist.htm


6 Glossar

Abmelden

oder engl. „Ausloggen“, Sich aus einem System im Internet abmelden.

Anhang

oder engl. „Attachment“, Eine Datei (z. B. ein Text oder ein Bild), die einem E-Mail angehängt wird.

ASCII

Abkürzung für "American Standard Code for Information Interchange". Dieser Code umfasst 128 Zeichen. Jedem Zeichen (Groß- und Kleinbuchstaben, die Ziffern 0 bis 9, Sonderzeichen, Steuerzeichen) wird ein Wert zwischen 0 und 127 zugeordnet. Sie werden durch Drücken der -Taste auf einer Standard-PC-Tastatur in Verbindung mit dem Ziffernblock erzeugt. Beispiel: @ entspricht ASCII-Code 64.

Bookmark

engl., Lesezeichen, gespeicherter Hinweis auf eine Seite, der es erlaubt, diese später bequem wieder aufrufen zu können

Browser

Allgemeiner Begriff für Software, mit deren Hilfe im Internet gesucht und Inhalte auf einem Monitor sichtbar gemacht werden können (z. B. Internet Explorer, Netscape- Navigator). Diese Browser können auch für die Nutzung von Multimedia-CDs verwendet werden.

Chat

Ein „getipptes Gespräch“ zwischen einer oder mehreren Personen im Internet.

Client

Ein Programm, das auf einem Computer läuft und Informationen von einem anderen Computer abruft.

DNS

Abkürzung für "Domain Name System". Über das Internet verteilte Server mit Datenbanken, die die Übersetzung von IP-Adressen in IP-Namen vornehmen und Informationen über Betriebssystem und Betreiber von Servern beinhalten.

DSL

Abkürzung für "Digital Subscriber Line"-Technologie. DSL bietet eine Technologie, um das Internet mit 1,5 Millionen Bits pro Sekunde über Kupferleitungen zu betreiben.

eCommerce

Unter eCommerce versteht man die elektronische Vermarktung und den Verkauf von Waren und Dienstleistungen über elektronische Medien wie das Internet.

EDIFACT

(engl.: electronic data interchange for administration, commerce and transport; elektronischer Datenaustausch für Verwaltung, Handel und Transport) Menge inter­nationaler Normen für die Darstellung von Geschäfts- und Handelsdaten beim elektronischen Datenaustausch zwischen Betrieben.

E-Mail

Elektronische Post im Internet mit der Besonderheit, beliebige Dateien in einem Anhang mitschicken zu können.

FAQ

Abkürzung für "Frequently Asked Questions". Eine Liste mit häufig gestellten Fragen zu einem Thema und deren Antworten.

Firewall

Ein Rechner, der einem lokalen Netzwerk (z.B. in einem Unternehmen) vorgeschaltet wird. Seine Aufgabe ist, den angeschlossenen Rechnern den Zugang auf das Internet zu erlauben und umgekehrt das Netz vor Zugriffen aus dem Internet abzuschirmen.

Freeware

Kostenlose Software, die beliebig weitergegeben werden darf. Der Autor übernimmt in der Regel weder Funktionsgarantie noch Haftung für durch die Nutzung der Software entstehende Schäden.

Homepage

Die Startseite einer Webseite.

HTML

Abkürzung für „Hypertext Markup Language“. Beschreibungssprache für die Bildschirmseiten im Web.

HTTP

Abkürzung für „Hypertext Transfer Protocol“. Die Sprache, mit der die Datenübertragung im Internet vollzogen wird.

HTTPS

Zeigt an, ob die Datenübertragung auf einer Webseite sicher (engl. „secure“) vollzogen wird – wichtig z. B. bei der Übertragung von persönlichen Daten oder Kreditkarten-Nummern.

Internet

Das weltumspannende Netzwerk bestehend aus Computern.

Internet-Café

Ein öffentlicher Ort, in dem die Gäste günstig im Internet surfen können.

Internet-Computer

Ein Rechner, der an das Internet angeschlossen ist.

Internet-Provider

Anbieter, der den kostenpflichtigen Zugang zum Netz verschafft.

IP-Adresse

Numerische Adresse eines Computers in einem TCP/IP-Netz, z.B. 193.97.170.24

ISDN

Abkürzung für „Integrated Services Digital Network“. Ein digitales Telefonnetz, das zwei Amtsleitungen zur Verfügung stellt und mit dem man im Gegensatz zur „normalen“ Telefonleitung gleichzeitig telefonieren und sich im Internet aufhalten kann.

JavaScript

mit Java nicht verwandte Skript-Sprache, die die Sprache HTML um Möglichkeiten der Interaktion und grafischer Verfeinerung erweitert.

Link

Kurzform von „Hyperlink“. a) Verknüpfung von einer Internet-Seite mit einer anderen oder b) Verknüpfung von zwei verschiedenen Teilen einer Internet-Seite.

Login

Anmeldeprozedur auf einem Multiuser-Rechner.

Mailing-Liste

Ein automatisiertes Verteilungssystem für Informationen im Internet. Damit werden meistens technische Diskussionen geführt oder Meinungen über spezielle Themen ausgetauscht.

Modem

Ein Gerät, das zwischen Telefonbuchse und Computer geschaltet wird. Es übersetzt Computerinformationen in Töne und umgekehrt.

Multimedia

Wenn gleichzeitig Texte, Bilder, Töne, Animationen oder Videosequenzen zusammenkommen, spricht man von Multimedia.

Newsgroup

Diskussionsforum oder „Schwarzes Brett“ zu bestimmten Themen im Internet. Hier kann man nach Neuigkeiten „stöbern“, Fragen stellen und – wenn man „eingreifen“ will – Fragen beantworten.

Passwort

Kennwort, Zeichenfolge, die ein Benutzer angeben muss, um zu geschützten Hardwareeinrichtungen, Programmen oder Daten Zugang zu erhalten. Durch das Passwort wird vom System geprüft, ob der Benutzer dazu berechtigt ist.

PDF

Abkürzung für "Portable Document Format". Mit dem von Adobe entwickelten Format PDF können PostScript-Dokumente mit Hypertext-Links versehen und im WWW gespeichert und übertragen werden.

Programm

Eine Folge von Anweisungen, die den Computer in die Lage versetzen, bestimmte Aufgaben zu erledigen.

Provider

Kommerzielle Unternehmen oder wissenschaftliche Einrichtungen, die einen Zugang oder Dienstleistungen zum Internet anbieten. Unterschieden wird in Internet Access Provider IAP (gleichbedeutend mit Internet Service Provider ISP), die nur Zugänge zum Internet anbieten und in Internet Presence Provider IPP, die einem Unternehmen einen Standort im Internet anbieten.

Router

Ein Rechner, der dafür sorgt, dass gleichzeitig von mehreren Arbeitsplätzen im Internet gearbeitet werden kann, der den Datenaustausch in einem Netzwerk oder zwischen verschiedenen Netzwerken organisiert und Datenpakete, die mit einer bestimmte Adresse versehen sind, an den betreffenden Rechner weiter leitet.

Server

Ein Programm, das auf einem Computer läuft und einem anderen Computer Informationen zur Verfügung stellt.

Shareware

Die Verteilung von Probeversionen oder Ansichtsexemplaren einer Software. Nach einer Probezeit sollte die oft geringe Shareware-Gebühr (freiwillig) an den Autor oder den Hersteller gezahlt werden.

Suchmaschine

Besonderes Service-Angebot im Web, mit dem man Webseiten finden kann.

Surfen

Genereller Begriff für die Informationssuche im Web.

TCP/IP

Abkürzung für "Transmission Control Protocol/Internet Protocol". Es handelt sich um eine Sammlung von Protokollen (Regeln), die den Datenverkehr und -austausch innerhalb des Internet regelt. Auch wenn TCP/IP ursprünglich für die Unix-Oberfläche konzipiert wurde, existieren heute TCP/IP Protokolle für jede Computer-Plattform und Oberfläche.

URL

Abkürzung für "Uniform Resource Locator". Ein Standard, der definiert, wie Internet/Usenet-Adressen innerhalb des World Wide Web angegeben werden müssen.

Web

Englische umgangssprachliche Abkürzung für das „World Wide Web“.

Web Bots

auch einfach Bots, Spider oder Crawler genannt, sind von Suchservern geschickte Programme, die im WWW Informationen sammeln.

Webseite

oder engl. „Website“: Eine Gruppe zusammengehöriger Dokumente im Web, die in HTML programmiert sind.

WWW

Abkürzung für das „World Wide Web“, den größten und bekanntesten Teil des Internets. Es bietet eine Bedienoberfläche, in die man Texte, Bilder, Musik, Animationen, Datenbanken, Spiele und sogar Filme einbinden kann.

Quellen:

http://www.tigerweb.de/internet/glossar/lex1.htm

http://wwwi.wu-wien.ac.at/glossar/glossar.htm

http://www.uni-koeln.de/allgemeines/glossar/


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