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SID Hamburg

SID-Hamburg Newsletter

Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen Entwicklungs- zusammenarbeit mit Schwerpunkt Norddeutschland, herausgegeben von SID Hamburg.

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SID-Hamburg Newsletter Januar 2003


Inhalt:
  1. VENRO-Positionspapier zur drohenden militärischen Intervention im Irak
  2. DGB/VENRO/ATTAC: "Globalisierung ist kein Naturgesetz"
  3. Weltbevölkerungsbericht 2002: Notwendige Grundlage für entwicklungspolitische Maßnahmen
  4. TransFair: 10 Jahre fairer Handel
  5. "Jecke Fairsuchung" - Faire Kamelle im Rheinischen Karneval
  6. Vorlesungsreihe "Globale Zukunftsfragen" der Universität Hamburg
  7. Bremer Solidaritätspreises an Sumaya Farhat Naser und Gila Svirsky
  8. Probleme der Regierbarkeit in außereuropäischen Regionen
  9. Vortrag zu Beziehungen Zentralamerika - Europäische Union
  10. Gutachten zur WestLB-Pipline in Ecuador
  11. Wieczorek-Zeul: "Menschenleben gehen vor Prinzipienreiterei!"
  12. Veranstaltung über Privatisierungstendenzen im Bildungsbereich
  13. BENGO-Seminare für geförderte NRO
  14. Zeitschrift über das Vermächtnis Willy Brandts
  15. Afrika: Eine Einschätzung der PRSP am Jahresende 2002
  16. Offene Qualifizierungen in der humanitären Hilfe
  17. Zeitschrift BRÜCKEN zur Doha-Runde
  18. Seminar: Bäuerliche Familien in Süd wie Nord
  19. IAO-Expertenkommission zur sozialen Dimension der Globalisierung
  20. Sicherheitspolitisches Forum in HAUS RISSEN
  21. Krisenprävention: Internationaler Politikdialog auf dem Petersberg
  22. Attac Friedenstour kommt nach Hamburg
  23. Weltladen-Regionalkonferenz 2003
  24. KinderKulturKarawane kommt im Mai und Juni wieder
  25. Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung
  26. Schwerpunkt "Neue globale Ökonomie" für die politische Bildung
  27. Datenbank SOLIS jetzt mit Links zu kostenfreien Volltexten
  28. Seminare im Haus am Schüberg

1. VENRO-Positionspapier zur drohenden militärischen Intervention im Irak

Bonn (venro) | Die im VENRO zusammengeschlossenen Hilfsorganisationen beobachten großer Sorge die Vorbereitungen für einen Krieg gegen den Irak. Sie befürchten, dass ein erneuter Krieg die bereits existierende humanitäre Krise in diesem Land weiter verschärfen wird. "Ein Krieg im Irak würde sich destabilisierend auf die ganze Region auswirken und könnte eine humanitäre Katastrophe größten Ausmaßes herbeiführen. Wir unterstützen die ablehnende Haltung der deutschen Bundesregierung hinsichtlich einer möglichen militärischen Intervention im Irak und fordern die verantwortlichen Regierungsstellen auf, sämtliche diplomatischen Mittel auszuschöpfen, um eine Militärintervention abzuwenden und zu einer friedlichen Lösung des Irakkonflikts beizutragen", so VENRO. Der Verband warnt vor vielen zivilen Opfern, Gefährdung der Nahrungsmittelversorgung, Bedrohung der Infrastruktur und Grundversorgung und weiteren Flüchtlingsbewegungen. Die Organisationen fordern u.a. eine Lösung des Irakkonflikts unter dem Dach der Vereinten Nationen, die den humanitären Konsequenzen genau so Rechnung trägt wie politischen und militärischen Erwägungen.
http://www.venro.org/fr_akt.html

2. DGB/VENRO/ATTAC: "Globalisierung ist kein Naturgesetz"

Bonn (venro) | "Globale Probleme bedürfen globaler Lösungen. Der neoliberalen Globalisierung muss mit einer Globalisierung von internationalen Normen, Rechten und Pflichten begegnet werden". Das ist der Tenor der gemeinsamen Erklärung von DGB, VENRO und ATTAC. Die Erklärung "Globalisierung gerecht gestalten" sei -so Heinz Putzhammer (DGB), Reinhard Hermle (VENRO) und Peter Wahl (ATTAC) - eine politische Premiere in Deutschland. Sie zeige, dass die Zivilgesellschaft angesichts der zunehmenden Krisenerscheinungen, die die neoliberale Globalisierung hervorbringt, enger zusammenrücke. Eine Alternative in der Globalisierung, so die drei Organisationen, müsse von einer breiten Unterstützung aus der Gesellschaft getragen werden. Dies könne keine Organisation alleine tun, sondern es bedürfe neuer Allianzen und innovativer Formen der Politik über traditionelle Grenzen hinweg. Denn nur wenn es gelänge, eine breite gesellschaftliche Partizipation bei der Gestaltung der Globalisierung herzustellen, würden die Menschen die Globalisierung verstehen und sie auch akzeptieren.
http://www.venro.org/fr_akt.html

3. Weltbevölkerungsbericht 2002: Notwendige Grundlage für entwicklungspolitische Maßnahmen

Hannover (DSW) | Um die globale Armut wirksam zu bekämpfen, muss die Gesundheitssituation der Menschen in Entwicklungsländern entschieden verbessert werden - insbesondere der von Frauen. Dies fordert der diesjährige Weltbevölkerungsbericht des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) "Wege aus der Armut: Menschen, Chance und Entwicklung", den die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung am 3. Dezember 2002 gemeinsam mit Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul in Berlin vorgestellt hat. Krankheit ist nicht nur eine Folge von Armut - sie ist auch eine ihrer Ursachen. Ein insgesamt schlechter Gesundheitszustand hindert Menschen häufig daran, aus eigener Kraft der Armut zu entfliehen. Menschen wiederum, die in Armut aufwachsen, deren Gesundheit von Kindheit an beeinträchtigt wurde und die daher wiederum weniger Bildung erwerben konnten, haben auch im Erwachsenenalter kaum Chancen, ihrer Armut zu entgehen.
http://www.dsw-online.de/wbbericht2002.html

4. TransFair: 10 Jahre fairer Handel

Köln (TransFair, e-velop) | TransFair, der Verein zur Förderung des fairen Handels mit den Entwicklungsländern und Siegelorganisation in Deutschland, feierte in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Heute kann man in 22.000 Filialen (Kaisers, Karstadt, Reichelt u.a.) sowie in 800 Weltläden in Deutschland TransFair-Produkte kaufen. In den zehn Jahren seit Bestehen des Vereins wurden 500 Millionen Euro umgesetzt und 70 Millionen Pfundpäckchen Kaffee verkauft. In 39 Ländern profitieren ca. 800.000 Bauernfamilien direkt vom Fairen Handel. Der Faire Handel fand in diesem Jahr sogar mehrmals Erwähnung im Koalitionsvertrag der regierenden Bundesregierung (er wird dort als unterstützenswert genannt) und wird von zahlreichen Prominenten unterstützt. Die Stadt München hat beschlossen, nur noch Produkte zu beschaffen, die ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt wurde, wobei man sich auf anerkannte Siegel wie das von TransFair oder Rugmark (für Teppiche ohne Kinderarbeit) verlässt. NRW veranstaltet eine Kampagne zum Fairen Handel, in deren Rahmen z.B. die Dortmunder Stadtwerke mit eigens dafür gestalteten Straßenbahnen für den Einkauf von Waren aus Fairem Handel warben.
http://www.transfair.org/

5. "Jecke Fairsuchung" - Faire Kamelle im Rheinischen Karneval

Köln | Die Kampagne "Jecke Fairsuchung" bietet Vereinen, Schulen und Gruppen im Karneval faires Wurfmaterial: Schokolade, Sesamriegel, Cashewkerne und Trockenfrüchte direkt von den Produzenten aus Fairem Handel und biologischem Anbau. Mit dem Einkauf der fairen Kamelle werden elf Projekte in zehn Ländern des Südens gefördert, wie Kleinbauern-Kooperativen in den Rohstoffländern des Kakaos und Zuckerrohrs. Unterstützt wird die Jecke Fairsuchung auch durch die Landeskampagne "Wir handeln fair", leider nur in Nordrhein-Westfalen.
http://www.eine-welt-promotorinnen.de/service/service.html

6. Vorlesungsreihe "Globale Zukunftsfragen" der Universität Hamburg

Hamburg | Die öffentliche Vorlesungs- und Seminarreihe der Universität Hamburg in Kooperation mit dem Zukunftsrat endet am 6. Februar mit einer Zusammenfassung. Do. 30.01., 17.15-19.00: Wem nützt die Globalisierung? Märkte, Institutionen, Regelungsbedarf, Prof. Dr. Elmar Altvater, Freie Universität Berlin, Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Präsident des HWWA Do. 06.02., 17.15-19.00: Synthese: Nachhaltigkeitskonzepte und Strategien. Prof. Dr. Armin von Gleich, HAW Hamburg. Beides im Hörsaal B des Hauptgebäudes in der Edmund-Siemers-Allee http://www.aww.uni-hamburg.de/html/av/av_wise0203/zukunftsfragen.htm
Mehr unter http://www.globale-zukunft.de

7. Bremer Solidaritätspreises an Sumaya Farhat Naser und Gila Svirsky

Bremen (biz) | Der 8. Bremer Solidaritätspreises wird an die Israelin Gila Svirsky und die Palästinenserin Sumaya Farhat Nase verliehen. Die zwei Frauen, widersetzen sich der zwangsläufigen Logik von Gewalt und Gegengewalt des Nahost-Konfliktes. Seit vielen Jahren arbeiten sie gemeinsam für den Dialog und für den Frieden, sie sind unermüdlich in ihren Bemühungen um Kommunikation und der Suche nach gewaltfreien Konfliktlösungen. Von sich selbst sagen sie: "...wir weigern uns, Feindinnen zu sein." Veranstaltet vom Bremer Senat, 22. Januar, 18 Uhr, Obere Rathaushalle. Vortrag dazu am 23. Januar, 20 Uhr, Übersee-Museum, Bahnhofsplatz 13: "Wir weigern uns, Feindinnen zu sein". Die Israelin Gila Svirsky und die Palästinenserin Sumaya Farhat Naser im Gespräch zu Frieden und Demokratie im Nahen Osten.
http://www.bizme.de/

8. Probleme der Regierbarkeit in außereuropäischen Regionen

Hamburg | Die Ringvorlesung des Kompetenzzentrums Asien-Afrika-Lateinamerika in Hamburg, jew. montags, 18.00 - 20.00 Uhr 27.01.2003 : Regieren oder reagieren? Herausforderungen der politischen Herrschaft in China ; Dr. Heike Holbig (IFA). ACHTUNG: verlegt in die Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1 10.02.2003 : Zwischen Good Governance und God´s Governance im arabischen Raum ; Dr. habil. Henner Fürtig (HU Berlin in Koop. mit DOI) in der Universität Hamburg (Kuppelbau), ESA J, Edmund-Siemers-Allee 1,statt.
http://www.duei.de/de/content/aktuelles/pdf/komp6_flyer.pdf

9. Vortrag zu Beziehungen Zentralamerika - Europäische Union

Hamburg (LAST) | Das Lateinamerika-Zentrum der Universität Hamburg und das Generalkonsulat von Honduras in Hamburg laden zu dem Vortrag "Regionalismo Centroamericano y la Unión Europea, la visión de Honduras" von Seiner Exzellenz, dem Botschafter von Honduras, Roberto Flores Bermúdez mit anschließendem Empfang ein. Am Donnerstag, den 23 Januar 2003, 18 Uhr c.t., im Geomatikum H2 (Bundestrasse 55, Erdgeschoss). Anmeldung bei Lateinamerika-Studien, Tel: 040-42838-5201/2958, Fax: 040-42838-3955, last @ uni-hamburg.de
http://www.rrz.uni-hamburg.de/LAST/

10. Gutachten zur WestLB-Pipline in Ecuador

Verden (Bewegungsstiftung) | Mit der Vorlage des Gutachtens von Dr. Robert Goodland wird ein neues Licht auf das umstrittene Projekt OCP-Pipeline in Ecuador geworfen. Goodland, langjähriger Mitarbeiter und Entwickler der wichtigsten Umwelt- und Sozialstandards der Weltbank, bescheinigt dem Projekt, gegen alle vier in diesem Fall relevanten Weltbank-Standards zu verstoßen. Die WestLB, Hauptfinanzier der Pipeline, hat bisher immer betont, das Projekt nur zu finanzieren, wenn Weltbankstandards eingehalten werden. Die Kampagne reagierte auf das Gutachten sofort. Mitglieder des Bündnisses protestierten vor einer Versammlung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe am 14.11.02 in Münster. Der Landschaftsverband ist zu ca. 16 Prozent Anteilseigner der WestLB und hatte die Pipeline in Ecuador auf der Tagesordnung.
http://www.bewegungsstiftung.de/projekte/urgewald_aktuell.html

11. Wieczorek-Zeul: "Menschenleben gehen vor Prinzipienreiterei!"

Bundesentwicklungsministerin fordert schnelle Einigung bei lebensnotwendigen Medikamenten für Entwicklungsländer

Berlin (BMZ) | Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul drängt auf eine schnelle Umsetzung der WTO-Ministererklärung von Doha, damit auch die ärmsten Entwicklungsländer kostengünstig und legal Medikamente gegen Aids, Malaria und Tuberkulose einsetzen können. "Doch wir brauchen schnellstens auch eine befriedigende Lösung für diejenigen Entwicklungsländer, die über keine eigenen Kapazitäten zur Pharmaherstellung verfügen und deshalb das Instrument der Zwangslizenz nicht selbst nutzen können", mahnte die Ministerin. Diese Länder sollten Zwangslizenzen in Anspruch nehmen können, indem sie mit anderen Ländern kooperieren, welche eine eigene Pharmaindustrie haben. In Doha sei beschlossen worden, in diesem Sinne bis Ende dieses Jahres eine konkrete Regelung zu bestimmen. "Doch danach sieht es nach dem augenblicklichen Stand der Verhandlungen zwischen Industrieländern und Entwicklungsländern in Genf nicht aus", sagte Wieczorek-Zeul. Denn die Verhandlungsrunde habe sich wegen des hartnäckigen Widerstands einzelner Staaten bisher nicht auf ein Kompromisspapier einigen können, welches der Chef der Verhandlungen, Perez Motta aus Mexiko, vorgelegt hat und das in Genf von den meisten, darunter auch der EU, akzeptiert worden ist.
http://www.bmz.de

12. Veranstaltung über Privatisierungstendenzen im Bildungsbereich

Hamburg (az3w) | Aktionszentrum 3. Welt und Attac-Hamburg laden zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung "Bildung als Ware?" zu Privatisierungstendenzen im Bildungsbereich -international (durch das Gats) - in Deutschland - in Hamburg. ReferentInnen: Prof.Dr. Ingrid Lohmann (Päd. Inst, Uni HH), Dr. Andreas Keller (BdWi), Dr. Stephanie Odenwald (GEW) u.a. Termin: 21. Januar 2003, 19:00 Uhr, Hochschule für Wirtschaft u. Politik - Hörsaal, Von-Melle-Park, Hamburg
http://www.az3w.de

13. BENGO-Seminare für geförderte NRO

Bonn (bengo) | BENGO veranstaltet BMZ-Seminare zum Titel 687 06 "für die Förderung entwicklungswichtiger Vorhaben privater deutscher Träger in Entwicklungsländern": Die Seminare zu Richtlinien und Antragstellung richten sich an alle NRO, die die Bedingungen der Antragstellung beim BMZ kennen lernen oder ihre Kenntnisse vertiefen möchten. Termine u.a. 31.01./01.02.03, Magdeburg, 16.05./17.05.03, Frankfurt. Zu einem Seminar für Zwischen- und Verwendungsnachweise können Sie sich nur anmelden, wenn Sie bereits konkrete Erfahrungen mit der Antragstellung haben. Termine u.a. Do., 27.02.03, Frankfurt, Sa., 05.04.03, Bonn, Sa., 21.06.03, Hannover. Das Anmeldeformular können Sie bei BENGO herunterladen oder bei Bertold Trittler (Durchwahl: 0228/83001-14) bestellen.
http://www.paritaet.org/bengo/

14. Zeitschrift über das Vermächtnis Willy Brandts

Bonn (IPS) | Die neue Ausgabe der Zeitschrift "Kommunikation Global" würdigt das Werk von Willy Brandt und der von ihm geleiteten Nord-Süd-Komission. Mit Beiträgen von Johannes Rau, Heidemarie Wieczorek-Zeul, Dr. Michael Hofmann Dr. Christian Ruck, Karin Kortmann, Dr. Sigrid Skarpelis-Sperk, u.a. Eine Publikation des IPS-Kommunikationsprojektes, kostenlos herunterzuladen unter
http://www.komglobal.info/download/2002/pdf/ausgabe_36.pdf

15. Afrika: Eine Einschätzung der PRSP am Jahresende 2002

Hamburg (IAK) | Die aktuelle Ausgabe der DÜI-Reihe "Afrika im Blickpunkt - AiB" liefert unter dem Titel "Strategien sind nur so gut wie ihre Umsetzung" eine Einschätzung der PRSP am Jahresende 2002. Der Beitrag von Susan Steiner analysiert die Strategiepapiere zur Armutsreduzierung von acht afrikanischen Ländern in Hinblick auf die Schwerpunkte, die derzeit bei der Armutsbekämpfung gesetzt werden. Kann beim Institut für Afrika-Kunde heruntergeladen werden.
http://www.duei.de/iak

16. Offene Qualifizierungen in der humanitären Hilfe

Bonn (VENRO) | Zum sechsten Mal ist die VENRO-Publikation "Offene Qualifizierungen in der humanitären Hilfe" erschienen - aktuell für das Jahr 2003. Die Broschüre enthält eine Übersicht über Möglichkeiten der Fortbildung auf deutscher und europäischer Ebene für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der humanitären Hilfe.
http://www.venro.org/fr_akt.html

17. Zeitschrift BRÜCKEN zur Doha-Runde

BRÜCKEN zwischen Handel und zukunftsfähiger Entwicklung erscheint zweimonatlich in Zusammenarbeit von GERMANWATCH und ICTSD. Die aktuelle Ausgabe zieht Zwischenbilanz der Doha-Runde: "Das erste Jahr der Verhandlungen in der Doha-Runde war ein aus- gesprochen schlechtes Jahr für Entwicklungsländer und für ihre speziellen Anliegen der Armutsbekämpfung. Die Verhandlungen im Rahmen des TRIPs-Abkommens über denZugang von Entwicklungsländern zu wichtigen Medikamenten sind durch den Widerstand der USA zunächst gescheitert, bei den Verhandlungen zum Dienstleistungsabkommen gibt es kaum Angebote der Industrieländer, die für Entwicklungsländer von Interesse sind, wohingegen die Industrieländer weitgehende Marktöffnungen verlangen, im Agrarbereich scheitern die Verhandlungen an der Lähmung der Europäischen Gemeinschaft angesichts der Reformunwilligkeit zahlreicher Mitgliedsstaaten der EU und der erweiterungsbedingten Komplikationen. Von einer .Entwicklungsrunde ist bisher weit und breit nichts zu spüren. 2003 wird entscheidend!" Bestellung: GERMANWATCH, Monika Brinkmöller, Anschrift: Kaiserstraße 201, 53113 Bonn, Tel: (0228) 60492-0, Fax: (0228) 60492-19, E-mail tradewatch @ germanwatch.org
Download: http://www.ictsd.org/monthly/bruckarc.htm

18. Seminar: Bäuerliche Familien in Süd wie Nord

Hamburg, 1.2.03, 10-16:30 h: Tagung "Bäuerliche Familien in Süd wie Nord verflochten im Netz der Weltwirtschaft". Anmeldung und weitere Infos beim Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen. Leitung: Pastor Jan Christensen, Nordelbisches Missionszentrum, Hamburg, Ute Heda, Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN), Hannover, Ulrich Ketelhodt, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, Kiel, Martin Weber M.A., Bündnis Entwicklungspolitischer Initiativen in Schleswig-Holstein (B.E.I.), Kiel. Am Sonnabend, den 1. Februar 2003 zwischen 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr im Gemeindehaus der Christusgemeinde in Hamburg, Agathe-Lasch-Weg 16, Anmeldung: Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e. V. - VEN, Fon: 0511 39 08 89 80 Fax: 0511 39 16 75, info @ fairstaerkung.de
http://www.fairstaerkung.de/aktuell.html

19. IAO-Expertenkommission zur sozialen Dimension der Globalisierung

Berlin (Germanwatch) | Veranstaltung am 19.2.03, 17:30h: Die soziale Dimension der Globalisierung - Einblicke in die Arbeit der unabhängigen IAO-Expertenkommission. Mit den Kommissionsmitgliedern Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Deutschland, und Dr. Surin Pitsuwan, Thailand. Die kontroverse gesellschaftliche und politische Debatte über die Globalisierung als eine neue Qualität der weltwirtschaftlichen Integration hat - bei allen unterschiedlichen Einschätzungen - aber auch den Konsens gefördert, dass die Liberalisierung der Weltwirtschaft eine politische Steuerung erfordert, die es ermöglicht, die sozialen Dimensionen der Globalisierung zu stärken. Aber wie? Antworten auf diese Fragen erhofft sich die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) von einer unabhängigen Expertenorganisation, der Vertreter von Unternehmen, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen und Regierungen, Politiker und Akademiker aus vielen Ländern in Nord und Süd angehören. Der Abschlußbericht der Kommission wird für November 2003 erwartet.
http://www.germanwatch.org/news/t030219h.htm

20. Sicherheitspolitisches Forum in HAUS RISSEN

Hamburg (HAUS RISSEN) | Das 2. Sicherheitspolitische Forum wird am 08./09. Mai 2003 in HAUS RISSEN stattfinden. Das Internationale Institut für Politik und Wirtschaft bietet mit diesem sicherheitspolitischen Forum eine Möglichkeit zum Gedankenaustausch zwischen Experten und Interessierte im Bereich des Militärs, der Rüstungsindustrie, der Politik und der Wissenschaft. Interessenten wenden sich bitte an Frau Ricarda Steinbach Tel. ++49-(0)40 81 907 50, e-mail: steinbach @ hausrissen.org. Den Reader mit den Beiträgen des letzten Forums können Sie bei editiononline.de bestellen.
http://www.hausrissen.org/haus/aktuell/sipo.htm

21. Krisenprävention: Internationaler Politikdialog auf dem Petersberg

Bonn (evelop) | "Ökonomische Dimension von Konflikten" lautete das Thema eines zweitägigen internationalen Politik-Dialogs mit Bundesministerin Wieczorek-Zeul und international hochrangigen Vertretern aus Politik, dem Privatsektor und der Zivilgesellschaft. Schwerpunkt war die Frage, welche Rolle internationale Unternehmen bei der Vorbeugung und Lösung von Konflikten spielen können. Diskussionen, Erfahrungsaustausch und Lösungsansätze sollen der Politik neue Impulse geben und bei der Entscheidungsfindung hilfreich sein.
http://www.bundesregierung.de/basisattribute,-451893/Die-oekonomische-Dimension-von.htm

22. Attac Friedenstour kommt nach Hamburg

Hamburg (attac) | Mit einer "Friedenstour" durch 17 Städte mobilisiert das globalisierungskritische Netzwerk Attac in der Zeit vom 18. bis 30. Januar für die Anti-Kriegs- Demonstration am 15. Februar in Berlin. Am 21. Januar werden die AktivistInnen in Hamburg sein. Um 19.00 Uhr findet im Hörsaal F im Philosophenturm der Uni Hamburg, Von-Melle- Park 6, eine Veranstaltung statt.
http://www.attac-netzwerk.de/hamburg

23. Weltladen-Regionalkonferenz 2003

Hamburg | Die Weltladen-Regionalkonferenz 2003 für Weltläden aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern dient dem gegenseitigen Austausch und der Vorbereitung auf den 8. Europäischen Weltladentag (17.5.03). Einen Schwerpunkt bilden Überlegungen, was Weltläden für Jugendliche zu bieten haben. 21. Februar,18:30 Uhr - 22. Februar 2003, 17:00 Uhr. Ort: Schanzenstern Altona, Kl. Rainstraße 24-26, 22765 Hamburg-Altona. Veranstalter: Mobile Bildung e.V. - Gruppenberatung im Fairen Handel.
http://www.eine-welt-info.de/veranstaltungen/event.mob.20021227/index.html

24. KinderKulturKarawane kommt im Mai und Juni wieder

Hamburg (InWEnt) | Auch 2003 wird es wieder eine KinderKulturKarawane geben. Acht Gruppen aus Afrika, Asien und Lateinamerika werden im Mai und Juni, sowie im September und Oktober für vier bis sechs Wochen nach Deutschland kommen und ihre Theater-, Musik- und Tanzproduktionen vorstellen sowie Workshops durchführen. Interessenten, die eine Gruppe einladen möchten, sollten sich schon recht bald melden, damit die favorisierten Termine schon jetzt reserviert werden können. Unter www.kinderkulturkarawane.de finden sich alle wichtigen Informationen zu den teilnehmenden Gruppen sowie eine Menge Hintergrundmaterial. KinderKulturKarawane 2003, Büro für Kultur- und Medienprojekte, Pf. 500161, 22701 Hamburg, Tel.: 040 / 39900060, Fax: 040 / 3902564, e-mail: info @ kinderkulturkarawane.de, web:
http://www.kinderkulturkarawane.de/

25. Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung

Siegen | Die Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung stellt zum Thema Rassismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit bereit. Dort finden Sie Materialien gegen Rassismus und Diskriminierung, gegen Gewalt und zur interkulturellen Arbeit. Bücher und Broschüren, CDs, Filme und umfangreiche Aktionskoffer stehen für die präventive Arbeit zur Verfügung. Das Ausleihen unserer Materialien ist kostenlos. Lediglich eine Pauschale für Portokosten ist durch den Nutzer unseres Angebotes zu tragen. Jetzt Medien suchen und direkt online bestellen!
http://www.mediathek-gegen-rassismus.de/

26. Schwerpunkt "Neue globale Ökonomie" für die politische Bildung

Bonn (bpb) | Die Bundeszentrale für politische Bildung hat einen Schwerpunkt "Neue globale Ökonomie" eingerichtet, in dem Arbeitshilfen und Publikationen für Multiplikatoren angeboten werden.
http://www.bpb.de/themen/LOI2D1,0,0,Neue_globale_Ökonomie.html

27. Datenbank SOLIS jetzt mit Links zu kostenfreien Volltexten

Bonn (GESIS) | Sozialwissenschaftler/innen publizieren ihre Forschungsergebnisse zwar noch überwiegend in gedruckten Medien - als Zeitschriftenaufsatz, Beitrag in Sammelwerken, Konferenzbänden oder als Buch, doch das Internet ist auch in dieser Community als Medium für Präsentationen und Veröffentlichungen im Vormarsch. Das IZ beobachtet seit einigen Jahren die Entwicklung der Online-Zeitschriften und des Angebots sozialwissenschaftlicher Volltexte im Web und hat im Sozialwissenschaftlichen Literaturinformationssystem SOLIS inzwischen rund 3.000 Literaturnachweise mit Links zu Volltexten im Web erfasst. Rund 700 Artikel aus 35 Online-Zeitschriften, 1.900 Forschungsberichte - überwiegend aus Institutsreihen -, einige Kongressberichte und Dissertationen sind online abrufbar. Die URL zum Volltext ist im Feld Standort des Literaturnachweises abgelegt.
http://www.gesis.org/Information/SOLIS/

28. Seminare im Haus am Schüberg

Im Haus am Schüberg, Wulfsdorfer Weg 33, 22949 Ammersbek bei (Hamburg) (U1 bis Hoisbüttel), werden folgenden Seminare angeboten. Mehr unter http://haus-am-schueberg.org/

Spiele zum Thema "Entwicklungsland Deutschland". 24. Januar, 18:00 Uhr - 26. Januar 2003, 13:00 Uhr. In diesem Seminar werden erfahrungsorientierte Spiele und Übungen vorgestellt, die entwicklungspolitische und ökologische Inhalte sowie die Notwendigkeit kooperativen Handelns auf spannende und ungewöhnliche Weise thematisieren. Sie lassen das abstrakte Leitbild der "nachhaltigen Entwicklung" zu einer lebendigen Erfahrung werden. So können auch komplexe Zusammenhänge anschaulich und eingängig vermittelt werden. Veranstalter: Evangelischer Entwicklungsdienst - Bildungsstelle Nord und Umwelt-Akademie S.H. Kosten: 80,-/40,- Euro. Info und Anmeldung: eed @ haus-am-schueberg.org

Globalisierung - was steckt dahinter? 21. Februar, 18:00 Uhr - 23. Februar 2003, 13:00 Uhr. "Wir zeigen internationale und lokale Zusammenhänge in der Weltwirtschaftspolitik auf, entlarven ideologische neoliberale Argumente und beschäftigen uns mit den Folgen für das Gemeinwesen. Dieses ist bedroht, wenn es rein wirtschaftlichem Kalkül unterworfen wird, politische Spielräume werden enger, der Abstand zwischen Arm und Reich wächst. Eine anders verstandene Globalisierung birgt aber auch Chancen für positive Veränderungen. Hier und an vielen Orten der Welt setzen sich Menschen dafür ein." Veranstalter: Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordelbischen Evang.-Luth. Kirche, Umwelthaus am Schüberg und attac Hamburg. Kosten: 70€ / 35€ (inkl. Übernachtung und Verpflegung). Anmeldung unter info @ ked-nordelbien.de

Entwicklungspolitik im Internet für EinsteigerInnen, 21.-22. Februar 2003 Veranstalter: Ev. Entwicklungsdienst - Bildungsstelle Nord. Info und Anmeldung: eed @ haus-am-schueberg.org



Die Society for International Development (SID) ist die älteste, politisch unabhängige und private entwicklungspolitische Vereinigung der Welt. In Deutschland sind insgesamt rund 500 Mitglieder vertreten. Das SID-Chapter in Hamburg (Gesellschaft für Internationale Entwicklung Hamburg e.V.) arbeitet in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Das Chapter dient dem entwicklungspolitischen Erfahrungs- und Informationsaustausch, der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis, der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und der Vertretung der Interessen der Entwicklungsländer im norddeutschen Raum. Informationen unter http://www.sid-hamburg.de und sid @ sid-hamburg.de


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