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SID Hamburg

SID-Hamburg Newsletter

Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen Entwicklungs- zusammenarbeit mit Schwerpunkt Norddeutschland, herausgegeben von SID Hamburg.


SID-Hamburg Newsletter Juni 2003


Inhalt
  1. Runder Tisch von SID: Situation und Entwicklungsperspektiven Russlands
  2. VENRO zum G8-Gipfel in Evian: Viele Worte, aber wenig Substanz
  3. Gestiegene Entwicklungshilfe der OECD-Staaten
  4. VENRO: Bundesregierung soll Anstrengungen zur Armutsbekämpfung verstärken
  5. Demographie ist für mehr als die Hälfte aller Länder Anlass zur Sorge
  6. EU setzt sich stärker für Menschenrechte und Demokratisierung ein
  7. Wieczorek-Zeul: Wer die Umwelt schützt, bekämpft die weltweite Armut
  8. Verbände warnen vor Baku-Tiflis-Ceyhan Pipeline
  9. Symposium in Hamburg: Umbrüche in afrikanischen Gesellschaften
  10. Pädagogischer Friedenskongress in Hamburg, 30. Juni - 4. Juli 2003
  11. UNESCO-Seminar in Hamburg zur Alphabetisierungsdekade
  12. Einweihung Dr.-Werner-Schuster-Haus in Bonn
  13. Klima-Bündnis-Jahreskonferenz in Berlin
  14. Ringvorlesung "Kinder in Afrika" in Hildesheim
  15. Workshop in Glücksburg: Projektpatenschaft oder nachhaltige Entwicklung?
  16. Informationen über die EU-Beitrittskandidaten
  17. Doku: Auslandsinvestitionen und Unternehmensverantwortung
  18. Wegweiser für die interkulturell kompetente Kommune
  19. Norddeutsches Sozialforum in Hamburg gegründet
  20. Forum für Europäisch-Arabischen-Dialog e.V.
  21. Abschlusserklärung: Globales Lernen in Niedersachsen
  22. AiB: Politischen Transition in der DR Kongo
  23. Konferenz für Erneuerbare Energien Juni 2004 in Bonn
  24. Bildungsurlaub zur Lokalen Agenda 21 in Sassnitz
  25. Bio & Fair Wegweiser Hamburg


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1. Runder Tisch von SID: Situation und Entwicklungsperspektiven Russlands

Am Donnerstag, 19. Juni 2003, lädt das SID-Hamburg Chapter zu seinem zweiten Runden Tisch. Thema werden Situation und Entwicklungsperspektiven Russlands sein. Praktiker mit tiefen Einblicken in unterschiedliche Bereiche der russischen Wirtschaft berichten von ihren Erfahrungen. Geben Sie uns Ihre Anregungen zu dieser Veranstaltung! Schlagen Sie uns Diskutanten oder Teilnehmer vor; geben Sie uns Thesen auf, die Sie gern bei dieser Veranstaltung erörtert wissen möchten und auf die sich die Diskutanten vorbereiten sollten: Veranstaltungen @ SID-Hamburg.de. Gäste sind herzlich willkommen! Um 18 Uhr im Il Castello, Colonaden 72, U-Bahn Stephansplatz, Tel. (040) 343047.
http://www.SID-Hamburg.de


2. VENRO zum G8-Gipfel in Evian: Viele Worte, aber wenig Substanz

Trotz medienwirksamer Inszenierung der Teilnahme einiger Entwicklungsländer am G8-Gipfel kann der Verband Entwicklungspolitik (VENRO) nicht die vom französischen Präsidenten Chirac angekündigte neue Qualität in der Politik der G8 gegenüber den Ländern des Südens erkennen. Zwar enthalte der in Evian verabschiedete Bericht zur weiteren Umsetzung des G8-Afrika-Aktionsplans von Kananaskis viele gute Einzelansätze, wie zum Beispiel den Aufbau einer multinationalen afrikanischen Friedenstruppe oder länderübergreifende Initiativen zur Wald- und Flusswirtschaft. Angesichts der gewaltigen Herausforderungen auf dem afrikanischen Kontinent erscheine dies jedoch wiederum nur als Kurieren an einzelnen Symptomen. Zu den grundsätzlichen Strukturfragen eines gerechteren Welthandels und einer effektiveren Entschuldung hätten die G8 wenig Neues anzubieten. Der Verband begrüßt die Absicht des G8-Gipfels, künftig mehr Ländern Zugang zur Entschuldung zu gewähren. Grundsätzlich positiv bewertet der Verband auch die Zusagen zur Aufstockung der Mittel des Weltgesundheitsfonds zur Bekämpfung von HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria und die erneut bekräftigte Absicht der G8, die Ausgaben für Entwicklungs- zusammenarbeit zu steigern. Entscheidend sei, dass es sich bei den Geldern für den Weltgesundheitsfonds um zusätzliche Mittel handeln muss. VENRO ist enttäuscht darüber, dass es den G8 nicht gelungen ist, sich bereits jetzt über den Abbau handelsverzerrender Agrarsubventionen zu verständigen. Die beiden kirchlichen Entwicklungsorganisationen MISEREOR und Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) begrüßen die Ankündigung der G8-Staaten, daran festzuhalten, ihre Entwicklungshilfe um jährlich sechs Milliarden Dollar zu erhöhen. Deutschlands Anteil müsse zentraler Bestandteil für die Haushaltsdebatte werden.
http://www.venro.org


3. Gestiegene Entwicklungshilfe der OECD-Staaten

Nach den aktuellen Schätzdaten der OECD haben die Industrieländer ihre Entwicklungshilfemittel aufgestockt. Deutschland hat seine Gelder nach diesen Schätzungen um 369 Millionen Dollar oder um sieben Prozent auf jetzt knapp 5,36 Milliarden US-Dollar angehoben. Insgesamt wandten die OECD-Länder nach den neuen Schätzwerten 56,96 Milliarden US-Dollar auf. Das entspricht einer durchschnittlichen Quote von 0,23 Prozent, gemessen an den Bruttonationalprodukten. Zum neuen Bericht des Entwicklungsausschusses der OECD (DAC) über die Entwicklungs- zusammenarbeit im Jahr 2002 stellte Ausschussvorsitzender Jean-Claude Faure in Berlin fest: Öffentliche Entwicklungsleistungen allein reichen nicht aus, um die Entwicklungsziele zu erreichen. Hinzukommen muss ein besseres Zusammenspiel zwischen den Geber-Institutionen, die Beseitigung von Handelsbeschränkungen und Agrarsubventionen sowie die Einbindung der Privatwirtschaft in entwicklungspolitische Aufgaben.
http://www.bmz.de/presse/newsletter/newsletter13/004.html


4. VENRO: Bundesregierung soll Anstrengungen zur Armutsbekämpfung verstärken

Vertreter des Verbandes Entwicklungspolitik (VENRO) haben bei einem Gespräch mit Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und Staatssekretär Dr. Alfred Tacke, dem G8-Beauftragten des Bundeskanzlers, darauf gedrungen, dass die militärische Bekämpfung des Terrorismus nicht auf Kosten der weltweiten Armutsbekämpfung gehen dürfe. Die Fortschritte in der internationalen Handelspolitik und die finanziellen Mittel für Entwicklungspolitik seien weiterhin völlig unzureichend und auch die Reform der Internationalen Finanzinstitutionen werde vernachlässigt.
http://www.venro.org/presse/archiv/pm03_6.pdf


5. Demographie ist für mehr als die Hälfte aller Länder Anlass zur Sorge

Obwohl sich fast alle Staaten für Familienplanung einsetzen, haben über 120 Millionen Paare keinen Zugang zu Verhütung. 62 Prozent aller Länder sorgen sich um die demographische Entwicklung ihrer Bevölkerung. Während über die Hälfte der Entwicklungsländer (58 Prozent) und drei Viertel der ärmsten Länder (78 Prozent) ihr Bevölkerungswachstum als zu hoch einschätzen, betrachtet die Hälfte der Industrieländer (50 Prozent) die Zahl der Geburten in ihrer Bevölkerung als zu gering. Dies geht aus einem aktuellen Bericht der Vereinten Nationen hervor, auf den die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) in Hannover hinweist.
http://www.weltbevoelkerung.de


6. EU setzt sich stärker für Menschenrechte und Demokratisierung ein

Die Europäische Kommission hat eine Mitteilung zum Thema "Intensivierung der EU-Maßnahmen für die Mittelmeer-Partnerländer in den Bereichen Menschenrechte und Demokratisierung" verabschiedet. Sie soll auf der Europa-Mittelmeer-Ministerkonferenz am 26. und 27. Mai auf Kreta den Partnern aus der EU und dem Mittelmeerraum vorgestellt werden. Inhalt der Mitteilung sind Arbeitsleitlinien zur Förderung der Menschenrechte und Grundfreiheiten in Zusammenarbeit mit den Mittelmeerpartnerländern.
http://europa.eu.int/comm/external_relations/euromed/index.htm


7. Wieczorek-Zeul: Wer die Umwelt schützt, bekämpft die weltweite Armut

"Es gibt einen engen Zusammenhang zwischen Armutsbekämpfung, Umweltschutz und Entwicklung. Deshalb trägt Umweltschutz auch immer zur Verbesserung der Lebenssituation der Ärmsten weltweit bei", erklärte Bundesentwicklungs- ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul anlässlich des internationalen Tages der biologischen Vielfalt am 22. Mai. "Weltweit hat der Verlust der biologischen Vielfalt alarmierende Ausmaße erreicht. Besonders arme Menschen sind davon betroffen", betonte die Ministerin. Denn Vielfalt bedeute auch eine Grundlage für Nahrungssicherung und Erwerbsmöglichkeiten. Deshalb sei der langfristige Erhalt und die nachhaltige Nutzung der Biodiversität ein Schlüssel, wie das Leben der Menschen in den Entwicklungsländern verbessert werden können, sagte die Ministerin.
http://www.bmz.de/


8. Verbände warnen vor zerstörerischem Potential der Baku-Tiflis-Ceyhan Pipeline

Die Baku-Tiblisi-Ceyhan Pipeline soll Öl aus dem kaspischen Meer (aus dem Azeri-Chirag-Gunashli Ölfeld) von Aserbaidschan über Georgien in den türkischen Mittelmeerhafen Ceyhan transportieren. BP setzt für die Finanzierung des Projektes auf Kredite der Weltbank, der Osteuropabank sowie auf die Unterstützung von Exportkreditagenturen. Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten aus Georgien und Aserbaidschan fordern: erst die Probleme lösen - dann das Projekt unterstützen. "Die Pipeline, die Öl für den westlichen Konsum bereitstellen soll, sorgt in Aserbaidschan für massive Menschenrechtsverletzungen", erklärt Mayis Gulaliyev, dessen Organisation "Caucasus NGO Confederation" am Aufbau der aserbaidschanischen Zivilgesellschaft arbeitet und ihre Arbeit von dem Projekt torpediert sieht. "Wer in Aserbaidschan wagt, das Projekt zu kritisieren, wird öffentlich verwarnt. Der Sohn unseres Präsidenten Aliyev etwa, der gleichzeitig Vizepräsident der staatlichen aserbaidschanischen Ölgesellschaft und damit am Projekt beteiligt ist, hat Projektkritiker im Februar im Fernsehen bedroht."
http://weed-online.org/presse/pm030522.htm
http://urgewald.de/presse/pressemitteilungen/pm/030525.htm


9. Symposium in Hamburg: Umbrüche in afrikanischen Gesellschaften und ihre Bewältigung

Abschluss-Symposium des Sonderforschungsbereichs 520 an der Universität Hamburg, Freitag, 20. Juni und Samstag, 21. Juni 2003, im Warburg-Haus, Heilwigstr. 116, Hamburg. Im Sommer 2003 läuft der Sonderforschungsbereich (SFB) 520 "Umbrüche in afrikanischen Gesellschaften und ihre Bewältigung" aus. MitarbeiterInnen der zwölf Teilprojekte stellen die Ergebnisse ihrer Forschungen vor. GastwissenschaftlerInnen präsentieren ihre Sicht auf die drei Projektbereiche des SFB 520: "Transnationale soziale Räume und städtische Umbruchprozesse", "Religion und Politik in Transformationsprozessen" und "Staatsbildungsprozesse in Geschichte und Gegenwart". Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung erbeten: Heiko Möhle / Irina Linke, Afr-Z @ uni-hamburg.de, Tel.: 040-42838-6915/-6931; Fax: 040-42838-6931. Aktuelles zum Programm unter:
http://www.uni-hamburg.de/Wiss/SFB/520/deut_vers/index.html


10. Pädagogischer Friedenskongress in Hamburg, 30. Juni - 4. Juli 2003

Als Beitrag zur "Dekade zur Kultur des Friedens" der Vereinten Nationen und zur "Dekade der Menschenrechtserziehung" der UNESCO wird in diesem Sommer der 4. Europäische Kongress zur Friedenserziehung "Die Waffen nieder - eine friedliche Welt ist möglich!" mit internationalen Gästen und ReferentInnen aus aller Welt in Hamburg stattfinden. Das viertägige Kongressprogramm beinhaltet Workshops, Vorstellungen von Projekten aus Europa, Afrika und Lateinamerika, Zukunftswerkstätten u.a. zu den Themen Menschenrechte, Migration und Friedenserziehung in Kriegszeiten, ein Kulturprogramm und vieles mehr. Ort: Curio-Haus (GEW-Haus), Rothenbaumchaussee 15. Infos bei der CulturCooperation, Tel. 040-394133. Das Programm und weitere Infos zum Kongress unter
http://www.ppf-germany-congress.org


11. UNESCO-Seminar in Hamburg: Warum braucht die Welt eine Alphabetisierungsdekade?

Journalistenseminar am 17.06.2003 in Hamburg anlässlich der UNO-Weltalphabetisierungsdekade. Das UNESCO-Institut für Pädagogik und die Deutsche UNESCO-Kommission nehmen diese Dekade zum Anlass, um Journalisten und Bildungsexperten rund um das Thema Alphabetisierung auf den aktuellen Stand der Diskussion zu bringen. Dabei werden auch Bildungsfragen in aktuellen Krisenregionen der Welt angesprochen. Info: Maren Elfert, Öffentlichkeitsarbeit, UNESCO-Institut für Pädagogik, Fon: 040/448041-40, Fax: 040/4107723, m.elfert @ unesco.org
http://www.unesco.org/education/uie/


12. Einweihung Dr.-Werner-Schuster-Haus in Bonn

Gut 80 Gäste waren auf dem Symposium "Hoffnungsträger afrikanische Zivilgesellschaft - welchen Beitrag können die deutschen NRO leisten? und auf der anschließenden Einweihung, an der auch Frau Ministerin Wieczorek-Zeul teilnahm. Mit "Liebe Afrika-Fans" hat Dr. Schuster (MdB der SPD), der vor zwei Jahren verstarb, seine Bundestagsreden stets begonnen. Ihm galt der Tag. Herr Madjirangué Madijbayer (Brüssel) hat u.a. hervorgehoben, Zivilgesellschaft nicht als Gegner sondern als Gegengewicht zur Politik zu begreifen. In der Diskussion hervorzuheben ist die Erkenntnis, Zivilgesellschaft in keinem Staat durch ein anderes Land hat aufgebaut werden können. Info: VENRO, Kaiserstr. 201, Fon: 0228/946770, Fax: 0228/9467799, sekretariat @ venro.org
http://www.venro.org


13. Klima-Bündnis-Jahreskonferenz in Berlin

11. Internationale Klima-Bündnis-Jahreskonferenz und Mitgliederversammlung, Mo, 16.6.03 (ab 20 Uhr) - 18.06:03 in Berlin. Programm: http://www.klimabuendnis.org/kbhome/download/programm_mv_2003_dt.pdf


14. Ringvorlesung "Kinder in Afrika" in Hildesheim

An der Universität Hildesheim findet im Wintersemester 03/04 eine interdisziplinäre Ringvorlesung zum Thema 'Kinder in Afrika' statt. Die Veranstaltung wird begleitet von einer Ausstellung 'Afrikanische Kinder als Konstrukteure'. Die Ringvorlesung findet jeweils dienstags, 18.00 bis 19.30 Uhr, in der Universität statt, beginnend am 14.10.03 und endend am 10.2.04. Info: Dr. Jos Schnurer, Lehrbeauftragter der Universität Hildesheim, Immelmannstr. 40, D-31137 Hildesheim, Fon: 05121/59124, Fax: 05121 /1696296, jos @ schnurer.de


15. Workshop in Glücksburg: Projektpatenschaft oder nachhaltige Entwicklung?

Artefact-Workshop 20.-22.6. in Glücksburg, Ostsee. Von der Theorie zur Praxis beim Einsatz erneuerbarer Energien. Ein Workshop für in der Entwicklungs- zusammenarbeit. Aktive aus Nord und Süd. Insbesondere soll der Blick einheimischer NGO-Vertreter und Praktiker einbezogen werden und den Blick durch die "Europäische Brille" relativieren. Anmeldung bis 10.06.03. bei artefact gGmbH, Tel.04631-6116-0, info @ artefact.de
http://www.artefact.de


16. Informationen über die EU-Beitrittskandidaten

Das Europäische Informations-Zentrum Niedersachsen informiert Sie auf seinen Seiten über die bevorstehende Erweiterung der Europäischen Union (EU) und die Länder der 13 Kandidaten für den EU-Beitritt. Das HWWA liefert Daten über die EU-Beitrittsländer im Ostseeraum. Mit dem Beitritt der mittel- und osteuropäischen Länder in die EU unterliegen auch diese Staaten der Pflicht, ärmeren Staaten durch die Entwicklungshilfe zu unterstützen. Natürlich wird von diesen Staaten jedoch nicht sofort eine Beteiligung am gesamteuropäischen Ziel von 0,33 % des BIP für Entwicklungshilfe aufzuwenden erwartet, jedoch wird ein gewisser Beitrag erwartet. Zur Zeit geben diese Staaten im Schnitt 0,03 % für Entwicklungshilfe aus.
http://www.europa-wird-bunter.de/home.html
http://www.hwwa.de/EU-Beitrittslaender/index.htm


17. Doku: Auslandsinvestitionen und Unternehmensverantwortung

WEED, terre des hommes und das DGB-Bildungswerk veröffentlichten eine umfassende Dokumentation mit Analysen und Texten von NGOs und Gewerkschaften zum Thema Auslandsinvestitionen und Unternehmensverantwortung zwischen ökonomischer Liberalisierung und sozial-ökologischer Regulierung. Preis: 5,- EUR (zzgl. Versandkosten). Bestelladresse: WEED e.V., Tel.: 030-27582163, Fax: 030-27596928, weed @ weed-online.org
http://weed-online.org/pubs/matlist.htm


18. Wegweiser für die interkulturell kompetente Kommune

Unter dem Titel 'Faires Miteinander' veröffentlicht die Eine-Welt-Servicestelle in Kürze einen "Wegweiser für die interkulturell kompetente Kommune". Er motiviert kommunale Akteure, sowohl Profis als auch Neulinge, sich mit dem Thema interkulturelle Kompetenz auseinander zu setzen und Lust zu bekommen, selbst aktiv zu werden. Anschaulich und praxisorientiert sensibilisiert 'Faires Miteinander' für interkulturelle Fragestellungen und zeigt allen Interessierten anhand von 'good practices' wie interkulturelle Kompetenz in Kommunen gelebt und erlernt werden kann. Als Orientierungshilfe bietet der Serviceteil kommunale Ansätze zu Umsetzungsstrategien, verbunden mit Informationen über AnsprechparterInnen, Einrichtungen, AnbieterInnen von Qualifizierungsmaßnahmen sowie Literatur- und Internetressourcen. Vorbestellungen: Servicestelle, Tulpenfeld 6, D-53113 Bonn, Fon: 0228/2434-630, info @ service-eine-welt.de
http://www.www.service-eine-welt.de


19. Norddeutsches Sozialforum in Hamburg gegründet

Am 10. Mai gründeten 22 Einzelpersonen und Organisationen, darunter das Eine Welt Netzwerk, das BEI und attac, das Norddeutsche Sozialforum (NDSF). In einer "Roadshow" werden die Mitglieder des NDSF das regionale Forum in den kommenden Monaten in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein vorstellen und dabei den Impuls zur Gründung lokaler Foren weitergeben. Kontakt: NDSF, Karl-Albert Kako, PTI Hamburg, Teilfeld 1, 20459 Hamburg, Tel. 040-360019-36, Email: info @ ndsf.org
http://www.ndsf.org


20. Forum für Europäisch-Arabischen-Dialog e.V.

Das Ziel diese Forums ist es, den Dialog zwischen Menschen, Kulturen und Organisationen Europas und der arabischen Welt zu fördern. Gegründet wurde FEAD von einer Gruppe weltweit tätiger Professioneller, die in der Entwicklungs- zusammenarbeit, Forschung und Lehre, dem öffentlichen Dienst und in der Wirtschaft tätig sind, darunter SID-Mitglieder. Kontakt: Dipl.-Wirtsch.-Ing. Yousif S. Toma, Frankenweg 7, 65760 Eschborn, Tel + Fax:+49 (0)6173 68368, yousif.toma @ euro-arab-dialog.org
http://www.euro-arab-dialog.org


21. Abschlusserklärung: Globales Lernen in Niedersachsen

Die Abschlusserklärung der Träger des niedersächsischen Bildungskongresses vom Herbst 2002 in Hannover liegt vor. Darin werden die Ergebnisse des Kongresses für Netzwerke zum globalen Lernen zusammengefasst. Sie ist eine gute Hilfe für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit. Info: Projektbüro Nord-Süd in der Bildungsarbeit, Bahnhofstr. 16, D-49406 Barnstorf, Fon: 05442/ 991027, Fax: 05442/2241, mailto:globales.lernen @ vnb.de
http://www.vnb-barnstorf.de


22. AiB: Politischen Transition in der DR Kongo

In der neuen Nummer der Reihe "Afrika im Blickpunkt - AiB" analysiert Denis M. Tull die Möglichkeiten der Transitionsregierung der DR Kongo. http://www.rrz.uni-hamburg.de/iak/AiB2-03.pdf


23. Konferenz für Erneuerbare Energien Juni 2004 in Bonn

Ein Nationaler Begleitkreis für die Internationale Konferenz für Erneuerbare Energien hat sich konstituiert, die in der ersten Juniwoche 2004 in Bonn stattfinden wird. Das Gremium, dem rund 50 Energie-Experten aus Politik, Verbänden, Wirtschaft und Wissenschaft angehören, stellt das Forum der nationalen Akteure im Bereich der erneuerbaren Energien und der Entwicklungs- zusammenarbeit dar. Erste Informationen zur Konferenz unter:
http://www.renewables2004.de


24. Bildungsurlaub zur Lokalen Agenda 21 in Sassnitz/Rügen

Zur Lokalen Agenda 21 gehört es, dass der Graben zwischen Wählern und Gewählten überbrückt wird und die Beteiligung der Bürger bei demokratischen Entscheidungen neuen Auftrieb erhält. Wie das gehen kann, soll dieser Bildungsurlaub "Wirtschaft? - Wirtschaft! Die vielfältigen Herausforderungen der Lokalen Agenda 21 entdecken" zeigen. Thema u.a. Kleinstkredite - ein Menschenrecht zur Überwindung extremer Armut. 31. 8. - 6.9. 03. im Grundtvighaus, Sassnitz/Rügen, Veranstalter: Results Germany. http://www.resultsgermany.de


25. Bio & Fair Wegweiser Hamburg

Auf 68 Seiten liefert der neue Bio & Fair Wegweiser Adressen von Naturkost-, Welt- und Hofläden, Bio-Restaurants, Ökowochenmärkten sowie Lieferservice-Angeboten. Außerdem: Tipps zur nachhaltigen Freizeitgestaltung, Hintergrundinfos über 'Bio & Fair' und Rezepte. Separat gibt es Faltblätter für neun Regionen Hamburgs. Schutzgebühr: 2 Euro. Info: Ökomarkt, Kurfürstenstraße 10, D-22041 Hamburg, oder: Eine Welt Netzwerk, Große Bergstr. 255, D-22767 Hamburg. http://ewnw-hamburg.de/Inhalt/medien/Materialien.html#wegweiser


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Die Society for International Development (SID) ist die älteste, politisch unabhängige und private entwicklungspolitische Vereinigung der Welt. In Deutschland sind insgesamt rund 500 Mitglieder vertreten. Das SID-Chapter in Hamburg (Gesellschaft für Internationale Entwicklung Hamburg e.V.) arbeitet in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Das Chapter dient dem entwicklungspolitischen Erfahrungs- und Informationsaustausch, der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis, der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und der Vertretung der Interessen der Entwicklungsländer im norddeutschen Raum. Informationen unter http://www.sid-hamburg.de/


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