Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen Entwicklungs- zusammenarbeit mit Schwerpunkt Norddeutschland, herausgegeben von SID Hamburg.
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Bei der Entwicklungspolitik des Landes Hamburg stehen gravierende finanzielle Veränderungen im Raum. Der geplante Haushalt im Bereich Entwicklungspolitik sieht vor, dass die institutionellen Förderungen von zwei langjährig qualifiziert arbeitenden Organisationen, dem Eine Welt Netzwerk Hamburg und der Weltweiten Partnerschaft, gestrichen werden. Dies heißt zum einen, dass einer kontinuierlichen Beratung, Qualifizierung, Vernetzung und Stärkung des entwicklungspolitischen Bereichs in Hamburg der Garaus gemacht wird. Zum anderen liegt die Vermutung nahe, dass Entwicklungspolitik, verstanden als Querschnittspolitik, in dieser Stadt nicht erwünscht ist. Entwicklungspolitik wird in diesem Denken immer mehr zur Außenwirtschaftsförderungspolitik. "Wir fordern den Senat deshalb auf seine Entscheidung rückgängig zu machen und in einen Dialogprozess mit der Zivilgesellschaft einzutreten.", so Anke Butscher, Geschäftsführerin des Eine Welt Netzwerks Hamburg.
Auch der entwicklungspolitische Beirat des Senats rät von der geplanten
Umstellung auf Projektförderung und der Abschaffung der institutionellen
Förderung aus grundsätzlichen und fachlichen Erwägungen dringend ab. In seinem
am 22. Mai 2003 einstimmig gefassten Beschluss empfiehlt der Beirat die
Beibehaltung der institutionellen Förderung für entwicklungspolitisch
relevante Hamburger Einrichtungen und die Rückgabe der Betreuung des Fonds für
Kleinprojekte an ein bürgerliches Gremium. Weitere Informationen: Anke
Butscher und Renate Grunert, Tel. 040-358 93 86
http://ewnw-hamburg.de/
Nach einem Bericht von Peter Ahrens in der taz vom 25.06.2003 fühlt sich der
Entwicklungspolitische Beirat "vom Senat nicht mehr ernst genommen". So möchte
der zuständige Staatsrat Reinhard Stuth (CDU) die Förderung
entwicklungspolitischer Projekte künftig stärker kontrollieren. Der
Beiratsvorsitzende Horst Gobrecht vermutet dahinter, dass der Senat damit
"künftig rein parteipolitisch über möglicherweise nicht genehme Projekte
entscheiden will". Aus Sicht des Beirates entsteht durch die Abschaffung der
institutionellen Förderung für die Projekte ein enormer zusätzlicher Aufwand,
der kaum zu leisten sei: Die eigentliche entwicklungspolitische Arbeit leide
darunter zwangsläufig. Alle Mitglieder des Beirates, auch diejenigen, die neu
in das Gremium berufen wurden, haben in einem Brief an Bürgermeister Ole von
Beust (CDU) ihre Sorge darüber ausgedrückt. In dem Beirat sitzen unter anderem
die langjährigen NDR-Auslandskorrespondenten Rolf Seelmann-Eggebert und Navina
Sundaram, der Präsident des Weltwirtschaftsarchivs, Thomas Straubhaar, der
Direktor der Dresdner Bank, Klaus-Jürgen Heinemann und der Leiter des
Orient-Instutes, Udo Steinbach. "Dieser Sachverstand und die Praxiserfahrung
scheint den Senat jedoch jetzt nicht mehr zu interessieren", kommentierte die
taz.
http://www.taz.de/pt/2003/06/25/a0023.nf/text
Der Staatssekretär im hessischen Wirtschaftsministerium, Dr. Herbert Hirschler
(FDP), regt an, dass sich die zahlreichen Nichtregierungs-Organisationen
Hessens, die sich in der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit engagieren,
überlegen, ein gemeinsames Landesnetzwerk zu schaffen oder einen Dachverband
zu gründen. Die Landesregierung möchte die Diskussion darüber mit einem
Workshop anstoßen. "Hunderte von vielfältigen Vereinen und Gruppen arbeiten
größtenteils ehrenamtlich mit Partnern in aller Welt zusammen. Sie leisten
hervorragende Arbeit, und ich bin der Meinung, dass es der Sache nur dienen
kann, wenn sich dieses große Potenzial erfahrener und fachkundiger
Einzel-Organisationen auch über mögliche Formen der Zusammenarbeit Gedanken
macht", erläuterte der Staatssekretär. Der Workshop findet am 5. und 6.
September in Gießen statt. Anfragen können direkt an InWEnt Wiesbaden, Fax
0611-9994155, e-mail: christiane.becker @ inwent.org gerichtet werden.
http://www.wirtschaft.hessen.de/presse/hmwvl/Netz%20NRO.HTM
Der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) und InWEnt (Internationale
Weiterbildung und Entwicklung), Regionales Zentrum Niedersachsen luden
Mitglieder des niedersächsischen Landtages und EntscheidungsträgerInnen aus
der Öffentlichkeit zu einer Informations- und Dialogveranstaltung über
Entwicklungspolitik in Niedersachsen ein. Anhand von Beispielen wurde die
Bedeutung der Zivilgesellschaft für die Landespolitik aufgezeigt, wodurch
nicht nur den seit der diesjährigen Landtagswahl neuen Mitgliedern des
Landtages sondern auch den bereits gut informierten VertreterInnen des
Landtages und der Öffentlichkeit die Vielfalt des zivilgesellschaftlichen
Engagements verdeutlicht wurde. An die globale Verantwortung der Landespolitik
wurde erinnert und positive Rückwirkungen benannt. Info: Gertrud Kreuter,
InWEnt Regionales Zentrum Niedersachsen, Theaterstraße 16, D-30159 Hannover,
Fon: 0511/30480-26, gertrud.kreuter @ inwent.org
http://www.ven-nds.de/
Der "Bericht über die menschliche Entwicklung" erscheint dieses Jahr bereits
zum 14. Mal. Seit 1990 ist es UNDP gelungen, mit diesem Bericht eine breite
Öffentlichkeit für die Lage der Menschen in Entwicklungsländern zu
interessieren. Auch dieses Mal hat UNDP es wieder geschafft, ein Thema in den
Mittelpunkt des öffentlichen Interesses zu stellen und auf die Titelseiten
vieler Zeitungen zu bringen, das zur Zeit in aller Munde ist: Die
Millenniums-Entwicklungsziele - die MDGs. Die wichtigste Aussage des
vorliegenden Berichts ist: Wir können die Millenniums-Ziele erreichen - wenn
sowohl Industrieländer, als auch Entwicklungsländer ihre gemeinsamen
Anstrengungen verstärken! Die Originalausgabe des Berichtes kann komplett
heruntergeladen werden unter:
http://www.undp.org/hdr2003/
Am 1. Juli hat in den Berliner Räumen der GTZ das 2. Dialogforum zur Armutsbekämpfung stattgefunden. Auf Einladung von Ministerin Wieczorek-Zeul diskutierten Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen, Kirchen und Medien Wege zur Armutsbekämpfung in der Welt. Schwerpunkte dieses Dialogforums waren die Themen Handel, Wasser und Energie. Bericht unter http://www.bmz.de/themen/imfokus/dialogforum/index.html
Nach einer Meldung der taz soll Haushalt des Entwicklungsministeriums (BMZ) im
nächsten Jahr um 1 Prozent steigen. "Das ist zwar keine dramatische
Steigerung, aber angesichts unserer finanziellen Lage immerhin etwas", so
Ressortchefin Heidemarie Wieczorek-Zeul. Damit verfügt das BMZ im nächsten
Jahr über 3,8 Milliarden Euro. Ob sich die Regierung damit wie versprochen dem
Ziel nähert, künftig 0,33 Prozent - und irgendwann einmal 0,7 Prozent - des
deutschen Bruttoinlandsprodukts für die Entwicklungs- zusammenarbeit auszugeben,
hängt von der Wirtschaftsentwicklung ab. Derzeit beträgt der Anteil 0,27
Prozent.
http://www.taz.de/pt/2003/07/05/a0116.nf/text
Der diesjährige Weltentwicklungsbericht, der von der Weltbank herausgegeben
wird, untersucht die unterschiedlichen politischen Zielsetzungen, um die Armut
zu verringern, das Wachstum zu steigern, den sozialen Zusammenhalt zu
verbessern und die Umwelt zu schützen. Der Bericht enthält als Anhang eine
Aufstellung ausgewählter Indikatoren zur Weltentwicklung. Zusendung gegen
Bereitstellungspauschale von 2 Euro bei der Bundeszentrale für politische
Bildung.
http://www.bpb.de/publikationen/YXZ9GG
Die US-Regierung will eine Demokratisierung der Weltbank blockieren. Die
Vertreterin der USA in der Weltbank, Carol Brooking, hat im Vorfeld der
in Washington stattfindenden Debatte über die Governance-Strukturen der
Weltbank jeglichen Diskussionen über mehr Mitspracherechte der
Entwicklungsländer einen Riegel vorgeschoben. Sie hat sich lediglich dazu
bereit erklärt, mehr Ressourcen zu bewilligen, um die Kapazitäten von
Vertretern der Entwicklungsländer in den Entscheidungsgremien zu verbessern.
Die Blockadehaltung der USA stößt auf heftige Kritik in der amerikanischen und
europäischen Zivilgesellschaft. "Der Versuch der US Regierung, die
Diskussionen über Vorschläge zur Reform der Weltbank im Keim zu ersticken, ist
ein weiteres Beispiel der Unnachgiebigkeit der USA auf multilateraler Ebene",
so Ann Kathrin Schneider, Projektreferentin bei WEED.
http://weed-online.org/presse/pm030627_wbref.htm
Der zum Weltbevölkerungstag am 11. Juli erscheinende DSW-Datenreport 2003
"Soziale und demografische Daten zur Weltbevölkerung" liefert neueste Daten zu
über 180 Ländern und den Regionen der Welt: Neueste Trends: Regionale
Unterschiede verstärken sich . Das Bevölkerungswachstum findet zu 99 Prozent
in den Entwicklungsländern statt. An der Spitze steht Zentralafrika: Die
Bevölkerung wird sich bis 2050 fast verdreifachen. Abgesehen von Nordeuropa
wird der europäische Kontinent einen Rückgang der Bevölkerungszahlen erleben.
Auch in den Ländern des südlichen Afrikas, die am stärksten von Aids betroffen
sind, wird die Bevölkerung zurückgehen - um 22 Prozent bis 2050.
http://www.weltbevoelkerung.de
Die Staaten sind weit davon entfernt, die sozialen und entwicklungspolitischen
Ziele zu erreichen, die auf dem Weltsozialgipfel in Kopenhagen 1995 und beim
Millenniumsgipfel der Vereinten Nationen im Jahr 2000 formuliert worden waren.
Statt dessen führt die zunehmende Privatisierung staatlicher Aufgaben der
sozialen Grundversorgung (Wasser, Energie, Gesundheit etc.) in vielen Ländern
zu einer weitere Polarisierung zwischen Arm und Reich. Dies ist die zentrale
Aussage des diesjährigen Social Watch Reports 2003, dessen deutsche Fassung
soeben erschienen ist. Der Report ist auf der Website von WEED abrufbar:
http://weed-online.org/unreform/socwatch2003.htm
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat die Flüchtlingspolitik der
Europäischen Union scharf kritisiert. "Der EU-Gipfel von Thessaloniki ist ein
weiterer Schritt hin zur Festung Europa", sagte Burak Copur von attac. "Obwohl
die Zahl der Asylsuchenden etwa in Deutschland, Dänemark und den Niederlanden
um fast die Hälfte zurückgegangen ist, dominiert in Europa weiterhin eine
unglaublich restriktive und flüchtlingsfeindliche Politik." Die Staats- und
Regierungschefs der EU hatten am Donnerstag zusätzlich 140 Millionen Euro
bereitgestellt, um die Außengrenzen weiter abzuschotten. Großbritannien hatte
zuvor Flüchtlings-Auffanglager außerhalb der EU-Grenzen gefordert.
http://www.attac.de/migration
Die wirtschaftlich dominierte Globalisierung ist kein Schicksal, vor dem man
kapitulieren muss. Auch Umweltschutz und Menschenrechte lassen sich
globalisieren. Diese Überzeugung kennzeichnete den Kongress "McPlanet.com -
Die Umwelt in der Globalisierungsfalle" in Berlin von Attac, BUND und
Greenpeace in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Wuppertal
Institut für Klima, Umwelt, Energie, der von über 1500 Menschen besucht wurde.
Berichte und Dokumentation unter:
http://www.McPlanet.com
Deutschland unterstützt die EU-Beitrittsländer bei der Gestaltung ihrer
Entwicklungs- zusammenarbeit. Mit der Erweiterung der Europäischen Union werden
neun Transformationsländer und Malta zu internationalen Geberländern. Bei
einem internationalen Workshop, der in diesen Tagen in Bratislava zu Ende
ging, machten sich Vertreterinnen und Vertreter der EU-Beitrittsländer mit den
konkreten Instrumenten der Entwicklungs- zusammenarbeit vertraut. Der Workshop
ist der Auftakt einer Serie von Expertentreffen, die Deutschland gemeinsam mit
Österreich, Dänemark und der Europäischen Kommission durchführt. Der deutsche
Beitrag wurde im Auftrag des Entwicklungsministeriums von InWent organisiert
und von Prof. Dr. Bohnet, ehemaliger BMZ-Abteilungsleiter und heutiger
Beauftragter des BMZ für die EU-Beitrittsländer, geleitet. Die weiteren
geplanten Expertentreffen werden sich mit der Rolle der Zivilgesellschaft, der
öffentlichen Meinung, den Armutsbekämpfungsstrategien, der Entschuldung, dem
Zusammenhang von Handel und Entwicklung sowie mit Evaluierung und Statistik
befassen.
http://www.bmz.de/
Den "Geist von Rio" in das WTO-Agrarabkommen bringen, dies war das
Kernanliegen eines viertägigen Expertenworkshops mit Vertreter/innen aus dem
Bereich Naturschutz, Entwicklung und Handel aus Nord und Süd Die Stiftung
Europäisches Naturerbe (Euronatur) und Germanwatch haben mit diesem ersten
gemeinsamen Projekt die vermeintlich gegensätzlichen Themenbereiche
Naturschutz und Entwicklung miteinander verbunden. Die gemeinsame Erklärung
der Teilnehmer mit Forderungen an die EU-Agrarpolitik ist online unter:
http://www.germanwatch.org/
Zum Thema Welthandel startet nun auch eine neue Kampagne unter dem Motto
"Gerechtigkeit jetzt". Diese Welthandelskampagne wird von einem Bündnis von 8
Organisationen aus Kirche, Entwicklungspolitik und Umweltorganisationen
getragen. Erste Infos zur Kampagne und die Möglichkeit einer
Kampagnenmitgliedschaft für Organisationen unter:
http://www.gerechtigkeit-jetzt.de
Die deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. und
politik.digital.de haben eine neue Internetseite ins Netz gestellt, die sich
mit dem UN-Weltgipfel Wissens- und Informationsgesellschaft im Dezember 2003
beschäftigt. Themen: Digitale Spaltung, Weltweite Trends, Virtuelle Sicherheit
und Globale Gemeinschaft.
http://www.gipfelthemen.de
Mit der Initiative "Wissen für morgen - Kooperative Forschungsvorhaben im
sub-saharischen Afrika" will die Stiftung einen Beitrag leisten zum Aufbau und
zur nachhaltigen Stärkung der Wissenschaft in dieser Region. Die
Forschungsvorhaben sollen von afrikanischen Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern in Zusammenarbeit mit deutschen Partnerinnen und Partnern
entwickelt und durchgeführt werden. Grundsätzlich ist das Förderkonzept offen
für alle Wissenschaftsgebiete. Ein Merkblatt für Antragsteller zur
Afrika-Förderinitiative liegt etwa Ende Juli 2003 vor und ist dann über
www.volkswagenstiftung.de/ im Menü Förderung/Förderinitiativen abrufbar.
http://www.internationale-kooperation.de/index.php?fm=1400
Als Beitrag zur Lokalen Agenda 21 hat die Stadt Aschaffenburg als erste
deutsche Kommune eine indikatorengestützte Eine-Welt-Bilanz vorgelegt. Auf
der Basis von insgesamt 18 Indikatoren werden die Wechselwirkungen zwischen
der Stadt Aschaffenburg sowie der umgebenden Region einerseits und den
sogenannten Entwicklungsländern andererseits dargestellt. Info und Broschüre
bei der FEST: Stefan Wilhelmy, stefan.wilhelmy @ fest-heidelberg.de, Fon:
06221/9122-22, Fax: 06221/167257.
http://www.nord-sued-forum.de/
http://www.service-eine-welt.de/news.php
Die neue Broschüre 'Faires Miteinander' der Servicestelle Eine Welt
sensibilisiert Anschaulich und praxisorientiert für interkulturelle
Fragestellungen und zeigt allen Interessierten anhand von 'good practices' wie
interkulturelle Kompetenz in Kommunen gelebt und erlernt werden kann. Als
Orientierungshilfe bietet der Serviceteil kommunale Ansätze zu
Umsetzungsstrategien, verbunden mit Informationen über AnsprechparterInnen,
Einrichtungen, AnbieterInnen von Qualifizierungsmaßnahmen sowie Literatur- und
Internetressourcen. Vorbestellungen: Servicestelle, Tulpenfeld 6, D-53113
Bonn, Fon: 0228/2434-630, info @ service-eine-welt.de.
http://www.service-eine-welt.de
Die Leitlinien für eine kohärente und effektive Entwicklungspolitik der Freien
und Hansestadt Hamburg, der Entwicklungspolitische Beirat in 2001 für das Land
erstellt hat, harren bisher ihrer Umsetzung. Exemplare sind zur Information
erhältlich bei: Frau Preuß-Kuchenbecker Geschäftsstelle Senatskanzlei, Referat
Entwicklungspolitik, Poststr. 11, 20354 Hamburg, Tel.: 040 42831 2502, Fax:
040 42831 490, Brunhild.Preuss-Kuchenbecker @ sk.hamburg.de
http://www.hamburg.de
Der Krieg ist vorbei, aber die Fragen bleiben, es werden sogar immer mehr.
Nicht nur die Kriegsgründe bleiben fragwürdig, sondern Kriegsverlauf und
Kriegsfolgen werfen neue Fragen auf. Pentagon und CIA bekriegen sich und
Donald Rumsfeld bezweifelt neuerdings öffentlich die Existenz der irakischen
Massenvernichtungswaffen, die als Kriegsgrund herhalten mussten. Ein
Informationsdienst, der der Entwicklung gerecht werden will, müsste eigentlich
'mitwachsen'. Und genau das tut der Online-Dienst "Irak-Krieg 2003". Ein
Informationsdienst "Krieg und Propaganda" ist als pdf verfügbar:
http://www.gesis.org/Information/Themen/Fokus/irak/irak1.pdf
http://www.gesis.org/Information/Themen/FOKUSplus/IRAK
Angesichts des lange Zeit vergessenen Bürgerkriegs im Kongo (Demokratische
Republik Kongo) und der Diskussion, ob sich die Bundeswehr an einem
EU-Friedenseinsatz dort beteiligen sollte, habe sich Gertrud Kanu und
Iseewanga Indongo-Imbanda entschlossen, selbst aktiv zu werden. Ihre Website
mit Hintergrundinformationen bietet eine Übersicht über das komplizierte
Thema.
http://www.kongo-kinshasa.de/
In der gleichnamigen Broschüre der Aktiven Bürgerschaft können sich an
Fortbildung Interessierte einen Überblick über das aktuelle Angebot an
Qualifizierungen im Management gemeinnütziger Organisationen verschaffen.
Vorgestellt werden über 40 Kursprogramme. Die Broschüre kann als pdf-Datei
heruntergeladen werden unter
http://www.aktive-buergerschaft.de/pdf/mat02.pdf
Ziel dieser Initiative ist es, durch eine Bündelung von Mitteln und Kräften ein sowohl international bespielloses Programm für eine weitreichende nachhaltige ländliche Elektrifizierung anzustoßen, als auch der deutschen Wirtschaft interessante Absatzmärkte zu eröffnen. Weitere Informationen und Kontakt erhalten Sie bei: Club zur ländlichen Elektrifizierung e.V., Dirk Uwe Sauer, Geschäftsführer, Tel.: 0761 / 45 88 52 19, Email: sauer @ ise.fhg.de
Unter www.eine-welt-bw.de findet man zahlreiche regionale und bundesweite
Informationen und Kontaktadressen rund um das Thema Eine Welt. Das
übersichtlich gestaltete dreigliedrige Serviceangebot umfasst eine Datenbank
zu beispielhaften Projekten aus 20 baden-württembergischen Kommunen. Der
zweite Bereich sind Informationen zu den drei Themenbereichen
Partnerschaften, Fairer Lebensstil und Kommunen. Info: KATE, Blumenstr. 19,
D-70182 Stuttgart, Fon: 0711/248397-16, ralph.griese @ kate-stuttgart.org,
http://www.eine-welt-bw.de
26.-28.09.03 Gewaltfreie Kommunikation
17.-19.10.03 "Das Chaos strukturieren" Moderieren und Visualisieren für
politisch Aktive
07.-12.11.03 Arbeit in interkulturellen Zusammenhängen - Methodenseminar
Evangelischer Entwicklungsdienst, Bildungsstelle Nord, Wulfsdorfer Weg 29,
22949 Ammersbek Tel: 040-605 2559 Fax: 040-605 2538
http://haus-am-schueberg.org/
Im Rahmen der Workshopreihe "Finanzwesen in NROs" bietet das Eine Welt
Netzwerk Hamburg im Jahr 2003 insgesamt 6 Workshops in Hamburg zu folgenden
Themen an:
WORKSHOP 3: "Der Verein als Arbeitgeber-Personalbuchhaltung im Verein"
WORKSHOP 4: "Förderungsarten und Finanzierungsmöglichkeiten"
WORKSHOP 5: "Finanz- und Liquiditätsplanung"
WORKSHOP 6: "Fundraising"
Teilnahmegebühr 25 € pro Person und Workshop.
Monika Friederich, Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V., Große Bergstraße 255,
22767 Hamburg, Tel. 040 - 358 93 86, Fax 040 - 358 93 88,
monika.friederich @ ewnw-hamburg.de
http://www.ewnw-hamburg.de
Die Europäische Kommission lädt qualifizierte Personen ein, sich in der neuen
Datenbank für Wahlbeobachtungen zu registrieren. Deutsche werden allerdings
nur mit Empfehlung des Berliner Zentrums für Internationale Friedenseinsätze
(ZIF) http://www.zif-berlin.org aufgenommen.
http://europa.eu.int/comm/europeaid/projects/eidhr/elections_en.htm
Jetzt gibt es bei Oekoprinz zwei aktuelle Top-Handys für Null Euro: Das Nokia 3650 oder ein Siemens S 55! Das S 55 kommt dabei inkl. Digicam und 50 EUR Cash-Gutschrift! Wo finden Sie sonst so ein Angebot?
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