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SID Hamburg

SID-Hamburg Newsletter

Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen Entwicklungs- zusammenarbeit mit Schwerpunkt Norddeutschland, herausgegeben von SID Hamburg.


SID-Hamburg Newsletter Juli 2003


Inhalt
  1. Hamburg: Sparopfer Entwicklungspolitik
  2. Hamburger Senat ignoriert seinen Entwicklungspolitischen Beirat
  3. Hessen stößt Diskussion über entwicklungspolitisches Netzwerk an
  4. Niedersachsen: Entwicklungspolitik stärkt Zivilgesellschaft
  5. HDR 2003: Millenniums-Entwicklungsziele sind erreichbar!
  6. Dialogforum zum Aktionsprogramm 2015
  7. Etwas mehr Entwicklungshilfe aus Deutschland
  8. Weltentwicklungsbericht 2003: Sozialen Zusammenhalt verbessern
  9. WEED: USA blockieren Reform der Weltbank
  10. Weltbevölkerungsreport: Wachstum im zentralen Afrika, Rückgang in Europa
  11. Social Watch Deutschland Report 2003: Die Armen und der Markt.
  12. Attac kritisiert Abschottungspolitik der EU in Thessaloniki:
  13. Kongress "McPlanet.com" endet in Berlin mit Aufbruchstimmung
  14. Transformationsländer werden Geberländer
  15. Euronatur und Germanwatch wollen WTO-Agrarabkommen begrünen
  16. Kampagne "Gerechtigkeit jetzt" im Welthandel
  17. gipfelthemen.de zum UN-Weltgipfel Wissens- und Informationsgesellschaft
  18. VolkswagenStiftung: Förderinitiative zum sub-saharischen Afrika
  19. Aschaffenburg legt erst kommunale Eine-Welt-Bilanz vor
  20. Wegweiser für die interkulturell kompetente Kommune
  21. Entwicklungspolitische Leitlinien des Hamburger Beirats
  22. Nachlese zum "Irak-Krieg 2003"
  23. Website zu Kongo-Kinshasa
  24. "Gewusst wo! Weiterbildung für Nonprofit-Organisationen"
  25. "Solarstrom für eine Million Hütten"
  26. Portal Entwicklungspolitik Baden-Württemberg jetzt online
  27. Seminare im Haus am Schüberg, Ammersbek
  28. Seminare in Hamburg: Finanzwesen in NROs
  29. EU sucht qualifizierte Wahlbeobachter

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1. Hamburg: Sparopfer Entwicklungspolitik

Bei der Entwicklungspolitik des Landes Hamburg stehen gravierende finanzielle Veränderungen im Raum. Der geplante Haushalt im Bereich Entwicklungspolitik sieht vor, dass die institutionellen Förderungen von zwei langjährig qualifiziert arbeitenden Organisationen, dem Eine Welt Netzwerk Hamburg und der Weltweiten Partnerschaft, gestrichen werden. Dies heißt zum einen, dass einer kontinuierlichen Beratung, Qualifizierung, Vernetzung und Stärkung des entwicklungspolitischen Bereichs in Hamburg der Garaus gemacht wird. Zum anderen liegt die Vermutung nahe, dass Entwicklungspolitik, verstanden als Querschnittspolitik, in dieser Stadt nicht erwünscht ist. Entwicklungspolitik wird in diesem Denken immer mehr zur Außenwirtschaftsförderungspolitik. "Wir fordern den Senat deshalb auf seine Entscheidung rückgängig zu machen und in einen Dialogprozess mit der Zivilgesellschaft einzutreten.", so Anke Butscher, Geschäftsführerin des Eine Welt Netzwerks Hamburg.

Auch der entwicklungspolitische Beirat des Senats rät von der geplanten Umstellung auf Projektförderung und der Abschaffung der institutionellen Förderung aus grundsätzlichen und fachlichen Erwägungen dringend ab. In seinem am 22. Mai 2003 einstimmig gefassten Beschluss empfiehlt der Beirat die Beibehaltung der institutionellen Förderung für entwicklungspolitisch relevante Hamburger Einrichtungen und die Rückgabe der Betreuung des Fonds für Kleinprojekte an ein bürgerliches Gremium. Weitere Informationen: Anke Butscher und Renate Grunert, Tel. 040-358 93 86
http://ewnw-hamburg.de/


2. Hamburger Senat ignoriert seinen Entwicklungspolitischen Beirat

Nach einem Bericht von Peter Ahrens in der taz vom 25.06.2003 fühlt sich der Entwicklungspolitische Beirat "vom Senat nicht mehr ernst genommen". So möchte der zuständige Staatsrat Reinhard Stuth (CDU) die Förderung entwicklungspolitischer Projekte künftig stärker kontrollieren. Der Beiratsvorsitzende Horst Gobrecht vermutet dahinter, dass der Senat damit "künftig rein parteipolitisch über möglicherweise nicht genehme Projekte entscheiden will". Aus Sicht des Beirates entsteht durch die Abschaffung der institutionellen Förderung für die Projekte ein enormer zusätzlicher Aufwand, der kaum zu leisten sei: Die eigentliche entwicklungspolitische Arbeit leide darunter zwangsläufig. Alle Mitglieder des Beirates, auch diejenigen, die neu in das Gremium berufen wurden, haben in einem Brief an Bürgermeister Ole von Beust (CDU) ihre Sorge darüber ausgedrückt. In dem Beirat sitzen unter anderem die langjährigen NDR-Auslandskorrespondenten Rolf Seelmann-Eggebert und Navina Sundaram, der Präsident des Weltwirtschaftsarchivs, Thomas Straubhaar, der Direktor der Dresdner Bank, Klaus-Jürgen Heinemann und der Leiter des Orient-Instutes, Udo Steinbach. "Dieser Sachverstand und die Praxiserfahrung scheint den Senat jedoch jetzt nicht mehr zu interessieren", kommentierte die taz.
http://www.taz.de/pt/2003/06/25/a0023.nf/text


3. Hessen stößt Diskussion über entwicklungspolitisches Netzwerk an

Der Staatssekretär im hessischen Wirtschaftsministerium, Dr. Herbert Hirschler (FDP), regt an, dass sich die zahlreichen Nichtregierungs-Organisationen Hessens, die sich in der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit engagieren, überlegen, ein gemeinsames Landesnetzwerk zu schaffen oder einen Dachverband zu gründen. Die Landesregierung möchte die Diskussion darüber mit einem Workshop anstoßen. "Hunderte von vielfältigen Vereinen und Gruppen arbeiten größtenteils ehrenamtlich mit Partnern in aller Welt zusammen. Sie leisten hervorragende Arbeit, und ich bin der Meinung, dass es der Sache nur dienen kann, wenn sich dieses große Potenzial erfahrener und fachkundiger Einzel-Organisationen auch über mögliche Formen der Zusammenarbeit Gedanken macht", erläuterte der Staatssekretär. Der Workshop findet am 5. und 6. September in Gießen statt. Anfragen können direkt an InWEnt Wiesbaden, Fax 0611-9994155, e-mail: christiane.becker @ inwent.org gerichtet werden.

http://www.wirtschaft.hessen.de/presse/hmwvl/Netz%20NRO.HTM


4. Niedersachsen: Entwicklungspolitik stärkt Zivilgesellschaft und gestaltet Globalisierung

Der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) und InWEnt (Internationale Weiterbildung und Entwicklung), Regionales Zentrum Niedersachsen luden Mitglieder des niedersächsischen Landtages und EntscheidungsträgerInnen aus der Öffentlichkeit zu einer Informations- und Dialogveranstaltung über Entwicklungspolitik in Niedersachsen ein. Anhand von Beispielen wurde die Bedeutung der Zivilgesellschaft für die Landespolitik aufgezeigt, wodurch nicht nur den seit der diesjährigen Landtagswahl neuen Mitgliedern des Landtages sondern auch den bereits gut informierten VertreterInnen des Landtages und der Öffentlichkeit die Vielfalt des zivilgesellschaftlichen Engagements verdeutlicht wurde. An die globale Verantwortung der Landespolitik wurde erinnert und positive Rückwirkungen benannt. Info: Gertrud Kreuter, InWEnt Regionales Zentrum Niedersachsen, Theaterstraße 16, D-30159 Hannover, Fon: 0511/30480-26, gertrud.kreuter @ inwent.org
http://www.ven-nds.de/


5. HDR 2003: Millenniums-Entwicklungsziele sind erreichbar!

Der "Bericht über die menschliche Entwicklung" erscheint dieses Jahr bereits zum 14. Mal. Seit 1990 ist es UNDP gelungen, mit diesem Bericht eine breite Öffentlichkeit für die Lage der Menschen in Entwicklungsländern zu interessieren. Auch dieses Mal hat UNDP es wieder geschafft, ein Thema in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses zu stellen und auf die Titelseiten vieler Zeitungen zu bringen, das zur Zeit in aller Munde ist: Die Millenniums-Entwicklungsziele - die MDGs. Die wichtigste Aussage des vorliegenden Berichts ist: Wir können die Millenniums-Ziele erreichen - wenn sowohl Industrieländer, als auch Entwicklungsländer ihre gemeinsamen Anstrengungen verstärken! Die Originalausgabe des Berichtes kann komplett heruntergeladen werden unter:
http://www.undp.org/hdr2003/


6. Dialogforum zum Aktionsprogramm 2015

Am 1. Juli hat in den Berliner Räumen der GTZ das 2. Dialogforum zur Armutsbekämpfung stattgefunden. Auf Einladung von Ministerin Wieczorek-Zeul diskutierten Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen, Kirchen und Medien Wege zur Armutsbekämpfung in der Welt. Schwerpunkte dieses Dialogforums waren die Themen Handel, Wasser und Energie. Bericht unter http://www.bmz.de/themen/imfokus/dialogforum/index.html


7. Etwas mehr Entwicklungshilfe aus Deutschland

Nach einer Meldung der taz soll Haushalt des Entwicklungsministeriums (BMZ) im nächsten Jahr um 1 Prozent steigen. "Das ist zwar keine dramatische Steigerung, aber angesichts unserer finanziellen Lage immerhin etwas", so Ressortchefin Heidemarie Wieczorek-Zeul. Damit verfügt das BMZ im nächsten Jahr über 3,8 Milliarden Euro. Ob sich die Regierung damit wie versprochen dem Ziel nähert, künftig 0,33 Prozent - und irgendwann einmal 0,7 Prozent - des deutschen Bruttoinlandsprodukts für die Entwicklungs- zusammenarbeit auszugeben, hängt von der Wirtschaftsentwicklung ab. Derzeit beträgt der Anteil 0,27 Prozent.
http://www.taz.de/pt/2003/07/05/a0116.nf/text


8. Weltentwicklungsbericht 2003: Sozialen Zusammenhalt verbessern

Der diesjährige Weltentwicklungsbericht, der von der Weltbank herausgegeben wird, untersucht die unterschiedlichen politischen Zielsetzungen, um die Armut zu verringern, das Wachstum zu steigern, den sozialen Zusammenhalt zu verbessern und die Umwelt zu schützen. Der Bericht enthält als Anhang eine Aufstellung ausgewählter Indikatoren zur Weltentwicklung. Zusendung gegen Bereitstellungspauschale von 2 Euro bei der Bundeszentrale für politische Bildung.
http://www.bpb.de/publikationen/YXZ9GG


9. WEED: USA blockieren Reform der Weltbank

Die US-Regierung will eine Demokratisierung der Weltbank blockieren. Die Vertreterin der USA in der Weltbank, Carol Brooking, hat im Vorfeld der in Washington stattfindenden Debatte über die Governance-Strukturen der Weltbank jeglichen Diskussionen über mehr Mitspracherechte der Entwicklungsländer einen Riegel vorgeschoben. Sie hat sich lediglich dazu bereit erklärt, mehr Ressourcen zu bewilligen, um die Kapazitäten von Vertretern der Entwicklungsländer in den Entscheidungsgremien zu verbessern. Die Blockadehaltung der USA stößt auf heftige Kritik in der amerikanischen und europäischen Zivilgesellschaft. "Der Versuch der US Regierung, die Diskussionen über Vorschläge zur Reform der Weltbank im Keim zu ersticken, ist ein weiteres Beispiel der Unnachgiebigkeit der USA auf multilateraler Ebene", so Ann Kathrin Schneider, Projektreferentin bei WEED.
http://weed-online.org/presse/pm030627_wbref.htm


10. Weltbevölkerungsreport: Wachstum im zentralen Afrika, Rückgang in Europa

Der zum Weltbevölkerungstag am 11. Juli erscheinende DSW-Datenreport 2003 "Soziale und demografische Daten zur Weltbevölkerung" liefert neueste Daten zu über 180 Ländern und den Regionen der Welt: Neueste Trends: Regionale Unterschiede verstärken sich . Das Bevölkerungswachstum findet zu 99 Prozent in den Entwicklungsländern statt. An der Spitze steht Zentralafrika: Die Bevölkerung wird sich bis 2050 fast verdreifachen. Abgesehen von Nordeuropa wird der europäische Kontinent einen Rückgang der Bevölkerungszahlen erleben. Auch in den Ländern des südlichen Afrikas, die am stärksten von Aids betroffen sind, wird die Bevölkerung zurückgehen - um 22 Prozent bis 2050.
http://www.weltbevoelkerung.de


11. Social Watch Deutschland Report 2003: Die Armen und der Markt

Die Staaten sind weit davon entfernt, die sozialen und entwicklungspolitischen Ziele zu erreichen, die auf dem Weltsozialgipfel in Kopenhagen 1995 und beim Millenniumsgipfel der Vereinten Nationen im Jahr 2000 formuliert worden waren. Statt dessen führt die zunehmende Privatisierung staatlicher Aufgaben der sozialen Grundversorgung (Wasser, Energie, Gesundheit etc.) in vielen Ländern zu einer weitere Polarisierung zwischen Arm und Reich. Dies ist die zentrale Aussage des diesjährigen Social Watch Reports 2003, dessen deutsche Fassung soeben erschienen ist. Der Report ist auf der Website von WEED abrufbar:
http://weed-online.org/unreform/socwatch2003.htm


12. Attac kritisiert Abschottungspolitik der EU in Thessaloniki

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union scharf kritisiert. "Der EU-Gipfel von Thessaloniki ist ein weiterer Schritt hin zur Festung Europa", sagte Burak Copur von attac. "Obwohl die Zahl der Asylsuchenden etwa in Deutschland, Dänemark und den Niederlanden um fast die Hälfte zurückgegangen ist, dominiert in Europa weiterhin eine unglaublich restriktive und flüchtlingsfeindliche Politik." Die Staats- und Regierungschefs der EU hatten am Donnerstag zusätzlich 140 Millionen Euro bereitgestellt, um die Außengrenzen weiter abzuschotten. Großbritannien hatte zuvor Flüchtlings-Auffanglager außerhalb der EU-Grenzen gefordert.
http://www.attac.de/migration


13. Kongress "McPlanet.com" endet in Berlin mit Aufbruchstimmung

Die wirtschaftlich dominierte Globalisierung ist kein Schicksal, vor dem man kapitulieren muss. Auch Umweltschutz und Menschenrechte lassen sich globalisieren. Diese Überzeugung kennzeichnete den Kongress "McPlanet.com - Die Umwelt in der Globalisierungsfalle" in Berlin von Attac, BUND und Greenpeace in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, der von über 1500 Menschen besucht wurde. Berichte und Dokumentation unter:
http://www.McPlanet.com


14. Transformationsländer werden Geberländer

Deutschland unterstützt die EU-Beitrittsländer bei der Gestaltung ihrer Entwicklungs- zusammenarbeit. Mit der Erweiterung der Europäischen Union werden neun Transformationsländer und Malta zu internationalen Geberländern. Bei einem internationalen Workshop, der in diesen Tagen in Bratislava zu Ende ging, machten sich Vertreterinnen und Vertreter der EU-Beitrittsländer mit den konkreten Instrumenten der Entwicklungs- zusammenarbeit vertraut. Der Workshop ist der Auftakt einer Serie von Expertentreffen, die Deutschland gemeinsam mit Österreich, Dänemark und der Europäischen Kommission durchführt. Der deutsche Beitrag wurde im Auftrag des Entwicklungsministeriums von InWent organisiert und von Prof. Dr. Bohnet, ehemaliger BMZ-Abteilungsleiter und heutiger Beauftragter des BMZ für die EU-Beitrittsländer, geleitet. Die weiteren geplanten Expertentreffen werden sich mit der Rolle der Zivilgesellschaft, der öffentlichen Meinung, den Armutsbekämpfungsstrategien, der Entschuldung, dem Zusammenhang von Handel und Entwicklung sowie mit Evaluierung und Statistik befassen.
http://www.bmz.de/


15. Euronatur und Germanwatch wollen WTO-Agrarabkommen begrünen

Den "Geist von Rio" in das WTO-Agrarabkommen bringen, dies war das Kernanliegen eines viertägigen Expertenworkshops mit Vertreter/innen aus dem Bereich Naturschutz, Entwicklung und Handel aus Nord und Süd Die Stiftung Europäisches Naturerbe (Euronatur) und Germanwatch haben mit diesem ersten gemeinsamen Projekt die vermeintlich gegensätzlichen Themenbereiche Naturschutz und Entwicklung miteinander verbunden. Die gemeinsame Erklärung der Teilnehmer mit Forderungen an die EU-Agrarpolitik ist online unter:
http://www.germanwatch.org/


16. Kampagne "Gerechtigkeit jetzt" im Welthandel

Zum Thema Welthandel startet nun auch eine neue Kampagne unter dem Motto "Gerechtigkeit jetzt". Diese Welthandelskampagne wird von einem Bündnis von 8 Organisationen aus Kirche, Entwicklungspolitik und Umweltorganisationen getragen. Erste Infos zur Kampagne und die Möglichkeit einer Kampagnenmitgliedschaft für Organisationen unter:
http://www.gerechtigkeit-jetzt.de


17. gipfelthemen.de zum UN-Weltgipfel Wissens- und Informationsgesellschaft

Die deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. und politik.digital.de haben eine neue Internetseite ins Netz gestellt, die sich mit dem UN-Weltgipfel Wissens- und Informationsgesellschaft im Dezember 2003 beschäftigt. Themen: Digitale Spaltung, Weltweite Trends, Virtuelle Sicherheit und Globale Gemeinschaft.
http://www.gipfelthemen.de


18. VolkswagenStiftung richtet neue Förderinitiative zum sub-saharischen Afrika ein

Mit der Initiative "Wissen für morgen - Kooperative Forschungsvorhaben im sub-saharischen Afrika" will die Stiftung einen Beitrag leisten zum Aufbau und zur nachhaltigen Stärkung der Wissenschaft in dieser Region. Die Forschungsvorhaben sollen von afrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Zusammenarbeit mit deutschen Partnerinnen und Partnern entwickelt und durchgeführt werden. Grundsätzlich ist das Förderkonzept offen für alle Wissenschaftsgebiete. Ein Merkblatt für Antragsteller zur Afrika-Förderinitiative liegt etwa Ende Juli 2003 vor und ist dann über www.volkswagenstiftung.de/ im Menü Förderung/Förderinitiativen abrufbar.
http://www.internationale-kooperation.de/index.php?fm=1400


19. Aschaffenburg legt erst kommunale Eine-Welt-Bilanz vor

Als Beitrag zur Lokalen Agenda 21 hat die Stadt Aschaffenburg als erste deutsche Kommune eine indikatorengestützte Eine-Welt-Bilanz vorgelegt. Auf der Basis von insgesamt 18 Indikatoren werden die Wechselwirkungen zwischen der Stadt Aschaffenburg sowie der umgebenden Region einerseits und den sogenannten Entwicklungsländern andererseits dargestellt. Info und Broschüre bei der FEST: Stefan Wilhelmy, stefan.wilhelmy @ fest-heidelberg.de, Fon: 06221/9122-22, Fax: 06221/167257. http://www.nord-sued-forum.de/
http://www.service-eine-welt.de/news.php


20. Wegweiser für die interkulturell kompetente Kommune

Die neue Broschüre 'Faires Miteinander' der Servicestelle Eine Welt sensibilisiert Anschaulich und praxisorientiert für interkulturelle Fragestellungen und zeigt allen Interessierten anhand von 'good practices' wie interkulturelle Kompetenz in Kommunen gelebt und erlernt werden kann. Als Orientierungshilfe bietet der Serviceteil kommunale Ansätze zu Umsetzungsstrategien, verbunden mit Informationen über AnsprechparterInnen, Einrichtungen, AnbieterInnen von Qualifizierungsmaßnahmen sowie Literatur- und Internetressourcen. Vorbestellungen: Servicestelle, Tulpenfeld 6, D-53113 Bonn, Fon: 0228/2434-630, info @ service-eine-welt.de.
http://www.service-eine-welt.de


21. Entwicklungspolitische Leitlinien des Hamburger Beirats

Die Leitlinien für eine kohärente und effektive Entwicklungspolitik der Freien und Hansestadt Hamburg, der Entwicklungspolitische Beirat in 2001 für das Land erstellt hat, harren bisher ihrer Umsetzung. Exemplare sind zur Information erhältlich bei: Frau Preuß-Kuchenbecker Geschäftsstelle Senatskanzlei, Referat Entwicklungspolitik, Poststr. 11, 20354 Hamburg, Tel.: 040 42831 2502, Fax: 040 42831 490, Brunhild.Preuss-Kuchenbecker @ sk.hamburg.de
http://www.hamburg.de


22. Nachlese zum "Irak-Krieg 2003"

Der Krieg ist vorbei, aber die Fragen bleiben, es werden sogar immer mehr. Nicht nur die Kriegsgründe bleiben fragwürdig, sondern Kriegsverlauf und Kriegsfolgen werfen neue Fragen auf. Pentagon und CIA bekriegen sich und Donald Rumsfeld bezweifelt neuerdings öffentlich die Existenz der irakischen Massenvernichtungswaffen, die als Kriegsgrund herhalten mussten. Ein Informationsdienst, der der Entwicklung gerecht werden will, müsste eigentlich 'mitwachsen'. Und genau das tut der Online-Dienst "Irak-Krieg 2003". Ein Informationsdienst "Krieg und Propaganda" ist als pdf verfügbar:
http://www.gesis.org/Information/Themen/Fokus/irak/irak1.pdf
http://www.gesis.org/Information/Themen/FOKUSplus/IRAK


23. Website zu Kongo-Kinshasa

Angesichts des lange Zeit vergessenen Bürgerkriegs im Kongo (Demokratische Republik Kongo) und der Diskussion, ob sich die Bundeswehr an einem EU-Friedenseinsatz dort beteiligen sollte, habe sich Gertrud Kanu und Iseewanga Indongo-Imbanda entschlossen, selbst aktiv zu werden. Ihre Website mit Hintergrundinformationen bietet eine Übersicht über das komplizierte Thema.
http://www.kongo-kinshasa.de/


24. "Gewusst wo! Weiterbildung für Nonprofit-Organisationen"

In der gleichnamigen Broschüre der Aktiven Bürgerschaft können sich an Fortbildung Interessierte einen Überblick über das aktuelle Angebot an Qualifizierungen im Management gemeinnütziger Organisationen verschaffen. Vorgestellt werden über 40 Kursprogramme. Die Broschüre kann als pdf-Datei heruntergeladen werden unter
http://www.aktive-buergerschaft.de/pdf/mat02.pdf


25. "Solarstrom für eine Million Hütten"

Ziel dieser Initiative ist es, durch eine Bündelung von Mitteln und Kräften ein sowohl international bespielloses Programm für eine weitreichende nachhaltige ländliche Elektrifizierung anzustoßen, als auch der deutschen Wirtschaft interessante Absatzmärkte zu eröffnen. Weitere Informationen und Kontakt erhalten Sie bei: Club zur ländlichen Elektrifizierung e.V., Dirk Uwe Sauer, Geschäftsführer, Tel.: 0761 / 45 88 52 19, Email: sauer @ ise.fhg.de


26. Portal Entwicklungspolitik Baden-Württemberg jetzt online

Unter www.eine-welt-bw.de findet man zahlreiche regionale und bundesweite Informationen und Kontaktadressen rund um das Thema Eine Welt. Das übersichtlich gestaltete dreigliedrige Serviceangebot umfasst eine Datenbank zu beispielhaften Projekten aus 20 baden-württembergischen Kommunen. Der zweite Bereich sind Informationen zu den drei Themenbereichen Partnerschaften, Fairer Lebensstil und Kommunen. Info: KATE, Blumenstr. 19, D-70182 Stuttgart, Fon: 0711/248397-16, ralph.griese @ kate-stuttgart.org,
http://www.eine-welt-bw.de


27. Seminare im Haus am Schüberg, Ammersbek

26.-28.09.03 Gewaltfreie Kommunikation 17.-19.10.03 "Das Chaos strukturieren" Moderieren und Visualisieren für politisch Aktive 07.-12.11.03 Arbeit in interkulturellen Zusammenhängen - Methodenseminar Evangelischer Entwicklungsdienst, Bildungsstelle Nord, Wulfsdorfer Weg 29, 22949 Ammersbek Tel: 040-605 2559 Fax: 040-605 2538
http://haus-am-schueberg.org/


28. Seminare in Hamburg: Finanzwesen in NROs

Im Rahmen der Workshopreihe "Finanzwesen in NROs" bietet das Eine Welt Netzwerk Hamburg im Jahr 2003 insgesamt 6 Workshops in Hamburg zu folgenden Themen an: WORKSHOP 3: "Der Verein als Arbeitgeber-Personalbuchhaltung im Verein" WORKSHOP 4: "Förderungsarten und Finanzierungsmöglichkeiten" WORKSHOP 5: "Finanz- und Liquiditätsplanung" WORKSHOP 6: "Fundraising" Teilnahmegebühr 25 € pro Person und Workshop. Monika Friederich, Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V., Große Bergstraße 255, 22767 Hamburg, Tel. 040 - 358 93 86, Fax 040 - 358 93 88,
monika.friederich @ ewnw-hamburg.de http://www.ewnw-hamburg.de


29. EU sucht qualifizierte Wahlbeobachter

Die Europäische Kommission lädt qualifizierte Personen ein, sich in der neuen Datenbank für Wahlbeobachtungen zu registrieren. Deutsche werden allerdings nur mit Empfehlung des Berliner Zentrums für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) http://www.zif-berlin.org aufgenommen.
http://europa.eu.int/comm/europeaid/projects/eidhr/elections_en.htm


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Die Society for International Development (SID) ist die älteste, politisch unabhängige und private entwicklungspolitische Vereinigung der Welt. In Deutschland sind insgesamt rund 500 Mitglieder vertreten. Das SID-Chapter in Hamburg (Gesellschaft für Internationale Entwicklung Hamburg e.V.) arbeitet in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Das Chapter dient dem entwicklungspolitischen Erfahrungs- und Informationsaustausch, der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis, der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und der Vertretung der Interessen der Entwicklungsländer im norddeutschen Raum. Informationen unter http://www.sid-hamburg.de/


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