Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen Entwicklungs- zusammenarbeit mit Schwerpunkt Norddeutschland, herausgegeben von SID Hamburg.
Die Anmeldungen zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Evaluation e.V. ist derzeit noch unter http://www.degeval.de/hamburg2003/anmeldung.htm möglich. Wenn Sie sich noch näher informieren möchten, schauen Sie doch unter http://www.degeval.de/hamburg2003 nach. Dort finden Sie das detaillierte Programm und ein Formular zur Anmeldung. Im übrigen bietet die DeGEval auch die Möglichkeit, dass Sie Ihre Projekte, Institute, Unternehmen in beschränktem Umfang gegen Kostenerstattung im Umfeld der Tagung präsentieren. Bitte nehmen Sie dazu frühzeitig Kontakt mit der DeGEval-Geschäftsstelle auf.
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Der Abbruch der WTO-Ministerkonferenz in Cancun ist vom Verband Entwicklungspolitik (VENRO) mit tiefer Enttäuschung aufgenommen worden. Andererseits zeige das selbstbewusste Auftreten der Entwicklungsländer, dass sie sich nicht länger zum Spielball anderer Interessen machen lassen. Dies gibt Anlass für Optimismus hinsichtlich künftiger Verhandlungen.
"Wer immer sich Hoffnungen gemacht hatte, Cancun werde zu neuen Impulsen für ein gerechteres Welthandelssystem führen, sieht sich bitter enttäuscht. Die Ministerkonferenz der WTO ist gescheitert, weil die Industrieländer vor allem ihre Interessen durchsetzen wollten und wenig Bereitschaft zu einem fairen Interessenausgleich zwischen Nord und Süd zeigten. Die in den letzten Tagen präsentierten Entwürfe für Abschlusserklärungen der Ministerkonferenz machten deutlich, dass das Wort von der ‚Entwicklungsrunde' letztlich leere Rhetorik war. Insofern ist kein Ergebnis besser als ein schlechter Kompromiss", sagte der VENRO-Vorsitzende Reinhard Hermle.
Der Verlauf der Verhandlungen in Cancun sei aber nicht ausschließlich negativ zu bewerten. "In Cancun hat sich ein neues Selbstbewusstsein der Länder des Südens offenbart. Die Entwicklungsländer sind auf dem besten Wege, wirklich gleichberechtigt an der Arbeit der WTO teilzunehmen. Durch das wachsende Einverständnis der Entwicklungs- und Schwellenländer ist erstmals ein Gegengewicht zum übermächtigen Einfluss der Länder des Nordens entstanden. Wenn die Industrieländer dieses Signal von Cancun richtig verstehen, kann die Doha-Runde in den nächsten Monaten doch noch Ergebnisse erbringen, die zu mehr Gerechtigkeit im Welthandel führen und die Armut in den Entwicklungsländern mindern" erklärte der VENRO-Vorsitzende.
Der Europäischen Union (EU) komme hierbei eine Schlüsselrolle zu. "Die Agrarpolitik der EU hat sich als eines der größten Hindernisse für eine Einigung erwiesen. Wenn wieder Bewegung in die Verhandlungen kommen soll, muss die EU hier ihre Positionen so schnell wie möglich revidieren. Ein schneller und völliger Abbau der Agrarsubventionen ist unvermeidlich", so Reinhard Hermle weiter.
Cancun habe auch gezeigt, dass die Zivilgesellschaft mittlerweile zu einem einflussreichen Faktor bei den Verhandlungen geworden sei. Hier seien auf Seiten der WTO und des Gastlandes der Ministerkonferenzen aber noch größere Anstrengungen erforderlich, um den selbst gesetzten Anspruch auf Transparenz und mehr Offenheit für die Anliegen der Bürger einzulösen.
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hält das Scheitern der WTO-Ministerkonferenz in Cancún für gerechtfertigt. "Der zweite Entwurf der Abschlusserklärung war ein Affront gegen die Länder des Südens und die Zivilgesellschaft", sagte Thomas Fritz, WTO-Experte von Attac Deutschland, in Cancún. "Das Diktat der Industrieländer ist gescheitert." Durch die neue Einigkeit der Entwicklungsländer bestehe jetzt die Möglichkeit für wirkliche Verbesserungen im Welthandelssystem. "Cancún ist nicht das Ende des Multilateralismus, sondern eine Chance für partnerschaftliche Beziehungen und echten Multilateralismus."
Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, erklärte: "Cancun ist ein Zeichen für die Einigkeit und Geschlossenheit der Entwicklungsländer. Wir begrüßen den Zusammenschluss der G 20+, die zum ersten Mal in der Geschichte der WTO einen ernstzunehmenden Gegenpol zu den dominierenden Industriestaaten bilden. Dies hat eine neue Qualität in die Verhandlungen gebracht. In die laufende 'Doha-Entwicklungsrunde', die nun in Genf fortgesetzt werden muss, gehen die Entwicklungsländer mit einer neuen, starken Verhandlungsmacht. Den Industrieländern wurde in Cancun überdeutlich signalisiert, dass sie ernstgemeinte Angebote vor allem bei den Agrarverhandlungen machen müssen."
VENRO e.V, Klaus Wardenbach . Tel.: +49/ (0)228/ 9 46 77-14/-0, Fax: +49/ (0)228/ 9 46 77-99, Kaiserstr. 201, presse @ venro.org, 53113 Bonn,
http://www.venro.org
Auswertungskonferenz der 5. WTO-Ministerkonferenz
Berlin, 20.10.03, Veranstalter: Germanwatch. FIAN, Weltladen-Dachverband und EED. http://www.germanwatch.org/news
Pressespiegel: http://www.germanwatch.org/tw/c03-pres.htm
Veranstaltung: Welthandelsrunde in Doha und Cancun
Hamburg, Sa, 27.9.2003, 11 - 16 Uhr, Kurt-Schumacher-Alle 10.
Mit der Frage "Sieg der Globalisierung über die Politik oder soziale und nachhaltige Gestaltung der Welt?" lädt das Forum Eine Welt Hamburg der SPD zu einer Diskussion der WTO -Runde ein. ReferentInnen: Christa Randzio-Plath, MdEP, Eberhard Neugebohrn (VENRO), Sven Giegold (attac), Jürgen Knirsch (Greenpeace) und Ute Pape (Forum eine Welt).
Info + Anmeldung bei sylvia.mittelstaedt_LO-Hamburg @ spd.de
In einem gemeinsamen Positionspapier "Entwicklungspolitik im Windschatten militärischer Interventionen?" äußern die kirchlichen Hilfswerke Misereor, der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und "Brot für die Welt" sich besorgt darüber, wie schnell sich die internationale Aufmerksamkeit ständig neuen Kriegsschauplätzen zuwendet. Strategien für langfristige Veränderungen gerieten so aus dem Blickfeld. Sicherheit sei unteilbar, betonen die Hilfswerke: "Weder Nord noch Süd noch einzelne Staaten können sie für sich allein gewinnen und bewahren, ohne sie der Mehrheit der Bevölkerung und der Völker zuzugestehen." Sicherheit für alle erfordere einen globalen Interessenausgleich, der vom Norden erhebliche Zugeständnisse und Veränderungen verlangen werde. Dazu seien Bemühungen für einen Bewusstseinswandel erforderlich, die nicht nur Sache der Kirchen sein könne, so die Hilfswerke in ihrem Positionspapier "Entwicklungspolitik im Windschatten militärischer Interventionen?".
http://www.eed.de/fix/files/Positionspapier%20Entwicklungspolitik%20und%20milit.%20Inteventionen.pdf
In vielen Teilen der Welt stehen die Systeme der sozialen Sicherung in den letzten Jahren unter Veränderungsdruck. Viele halten die historisch gewachsenen Systeme mittlerweile einfach für zu teuer und sind der Ansicht, dass sie - vor allem in der Ära der Globalisierung - wirtschaftliche Anpassung, Wachstum und Entwicklung behindern. Andere sind der Ansicht, die Aufrechterhaltung dieser Systeme sei angesichts der wachsenden Arbeitslosigkeit, der zunehmenden Alterung von Gesellschaften weltweit sowie dem Wandel der Familienstrukturen nötiger denn je. Tatsächlich ist ungefähr die Hälfte der Weltbevölkerung bisher von öffentlich organisierter Absicherung der sozialen Hauptrisiken ausgeschlossen. Dies gilt vor allem für die Entwicklungsländer. Joachim Betz vom Deutschen Übersee-Institut Hamburg, Mitherausgeber des "Neuen Jahrbuchs Dritte Welt", skizziert ein Bild der Systeme sozialer Sicherheit weitab von deutscher Vollversorgung.
http://www.duei.de/
Loccum, 29. - 31. Oktober 2003, Evangelischen Akademie: GATS, der europäische Binnenmarkt und die Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungen in Deutschland. Wird die Liberalisierung durch das allgemeine Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen). zu effizienteren Dienstleistungen und der Entlastung maroder Kommunalhaushalte beitragen oder gefährdet sie Qualität und Zuverlässigkeit der öffentlichen Daseinsvorsorge? ReferentInen u. a. :Ulrike Hauer, Generaldirektion Handel, Europäische Kommission, Thomas Fritz, ATTAC Markus Jelitto, Welthandelsorganisation WTO, Prof. Dr. Jens-Peter Schneider, Institut fuer Europarecht der Universität Osnabrück, Prof. Dr. Dietrich Budaeus, Hochschule er Wirtschaft und Politik Hamburg, Prof. Dr. Andreas Knorr, Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management, Universität Bremen, Gunda Röstel, Gelsenwasser AG, Ulrich Cronauge, Geschäftsführer, Vereinigung der kommunalen Entsorgungswirtschaft VKE im Verband kommunaler Unternehmen VKU
http://www.loccum.de
Hamburg, 16.-19. Oktober 2003, Hörsaal Erziehungswissenschaften, Von-Melle-Park 8,
Die Konferenz "Uranwaffen, die trojanischen Pferde der Atomkriege!" soll den Austausch unabhängiger WissenschaftlerInnen über ihre bisherigen Forschungsergebnisse ermöglichen und sie mit der Friedens- und Anti-Atombewegung, mit Kriegsveteranen und zivilen Betroffenen zusammenbringen, um die bisherigen auszutauschen. Veranstaltet von der GAAA (Gewaltfreie Aktion Atomwaffen abschaffen). Kontakt: Marion Küpker, Tel. 040-430 73 32, Email: Marion @ motherearth.org
http://www.uraniumweaponsconference.de/
Ammersbek bei Hamburg, Di 14. 10. 19h - Do 16. 10. 2003 13.30h, Haus am Schüberg
Perspektiven in der Auseinandersetzung um die Privatisierung öffentlicher Güter. Auftaktveranstaltung in der Evangelischen Akademie Hamburg. Tagungsgebühr inkl. Übernachtung und Verpflegung 75 Euro, Auftaktveranstaltung 5 Euro. Programm + Anmeldung: bukoagrar @ aol.com
http://www.buko.info/
Hattingen, 26.-28.9.2003. Das Deutsche NRO-Forum Kinderarbeit lädt in Zusammenarbeit mit internationalen PartnerInnen zur Fachkonferenz "Kinderarbeit unter den Bedingungen der Globalisierung: Problemanzeigen und Handlungsansätze" ein. Programm und Einladung können über die Werkstatt Ökonomie, Obere Seegasse 18, 68124 Heidelberg, Tel. 06221-433360, info @ woek.de
http://www.woek.de
Hamburg, Sa, 4. Oktober 2003
ist die
Erste bundesweite Tagung aller Solidaritäts- und Migrantengruppen, die in Deutschland für Guinea-Bissau arbeiten. Gastgeber der Veranstaltung ist der Freundschaftsverein für Guinea-Bissau, eine Hamburger Migrantenorganisation, in Zusammenarbeit mit der Amilcar Cabral Gesellschaft und der Guinea Bissau Interessengemeinschaft. Thema ist die Projektarbeit in Guinea Bissau, der aufgrund der sehr schwierigen politischen und wirtschaftlichen Situation eine sehr große Rolle bei der Verbesserung der Lebensbedingungen für die Bevölkerung zukommt.
Am 4.10.2003 in Hamburg Teilnahmegebühr (incl. Verpflegung, ohne Getränke): € 30,- (ermäßigt € 15,-). Infos und Anmeldung bis zum 20.09. bei Antje Kurz (Antje_Kurz @ yahoo.de; T. 040 - 79 32 76 14) oder Abasse Seide (Abasseide @ t-online.de ; T. 0160 - 95 14 32 11)
http://www.a-c-g.org
Bad Segeberg, 3.-5.10.2003, Ev. Akademie, Anmeldung: Tel. 04551-80090;
http://www.akademie-nordelbien.de
Loccum, 3.-05.10.2003, Evangelische Akademie Loccum
Ein internationaler Stab von Fachleuten aus den Bereichen Finanzen, Wirtschaft, Umwelt, Versicherungswesen und Sozialwissenschaften wird zu den Themen multinationale Unternehmen und Nachhaltigkeit; Risikovorsorge und Konfliktprävention, illegaler Holzeinschlag und -handel, etc. diskutieren. Eigens für die Tagung erarbeitete Studien zu den Themen werden vorgestellt. Info: Dr. Andres Dally, Tel: 05766/81108, mailto:andreas.dally @ evlka.de; oder: Demetrio Polo-Cheva, InWEnt gGmbH, Abteilung Umweltpolitik und Umweltmanagement, Lützowufer 6-9, D-10785 Berlin, Fon: 030/25482109, demetrio.polo-cheva @ inwent.org
Berlin, Di, 14. Oktober 2003, Ort: GTZ-Haus am Potsdamer Platz
Ohne Familienplanung verschlechtern sich die Lebensbedingungen der Menschen im Süden. Fast 10 Jahre nach der Kairoer Weltbevölkerungskonferenz soll der Dialog weitergeführt werden. Internationale Fachleute aus Medizin, Politik und Wirtschaft diskutieren "Zweiter Internationaler Dialog Bevölkerung und Nachhaltige Entwicklung. Wege aus der Krise - Reproduktive Gesundheit braucht neue Ideen" den Status quo und neue Wege. Die Ergebnisse der Veranstaltung sollen in eine Empfehlung münden, die an all jene gerichtet ist, die die "Kairo + 10 Veranstaltung" auf politischer Ebene vorbereiten. Veranstalter: DSW, GTZ, IPPF, KfW, Schering.
http://www.dsw-online.de/magic_kopf1.shtml?events/nav_events.html?events/b_events_3.html
Heidelberg, 10.-12. Oktober 2003
Ab 2004 ist das subsaharische Afrika Schwerpunktthema der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. (http://www.bpb.de/themen/LN4KFP). Noch vor dem offiziellen Start des Schwerpunktes zu Afrika im kommenden Jahr, wird dieses Forum zum Leitthema Globalisierung veranstaltet, das Afrika in den Mittelpunkt stellen wird.
http://www.bpb.de/veranstaltungen/JJVCPH
Ammersbek, 17.-19. Oktober 2003, Haus am Schüberg
Seminar "Das Chaos strukturieren - Moderieren und Visualisieren für politisch Aktive" vom. Unterstützende Visualisierungstechniken verbessern die Behaltensquote durch das gleichzeitige Sehen und Hören und effektivieren die Ergebnisse. Durch exemplarisches Lernen in der Seminargruppe werden unterschiedliche Arbeitsmethoden der Moderation vermittelt und eingeübt.
http://www.haus-am-schueberg.org/
Der Verkaufserlös des Ladens dient Oxfams Arbeit bei der Nothilfe und Armutsbekämpfung sowie der entwicklungspolitischen Lobbyarbeit weltweit. Auf dem Gebiet der Nothilfe ist Oxfam vor allem für die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser in Flüchtlingslagern bekannt.
Oxfam Shop, Wandsbeker Marktstr. 10, 22041 Hamburg, Tel. 0 40/67 04 92 72, Fax 0 40/67 04 92 73, Öffnungszeiten: Di - Fr 10 -19 Uhr, Sa 10 -15 Uhr
http://www.oxfam.de
Die Lokale Agenda 21 Großhansdorf hatte als erstes Projekt nach dem Neuanfang die Aktion "Faire Schultüte" gewählt. Diese Aktion verbindet die Kampagne "fair-kauft-sich-besser" mit dem angenehmen Kindheitserlebnis der eigenen Schultüte. Info: Harald Goldbeck-Löwe, Sprecher der Lokalen Agenda 21 Großhansdorf, Fon: 04102/ 692105, Fax: 04102/697676, hgoldbeck @ agenda-grosshansdorf.de, www.agenda21-grosshansdorf.de,
http://www.fair-kauft-sich-besser.de
Seit 1987 wird der Bremer Solidaritätspreis an Personen oder Gruppen verliehen, die sich für die Überwindung von Ungerechtigkeiten im Nord-Süd-Verhältnis einsetzen. Über die 8. Preisverleihung an die Israelin Gila Svirsky und die Palästinenserin Sumaya Farhat Naser informiert eine anschauliche Broschüre. Bezug: Landesamt für Entwicklungs- zusammenarbeit, Bremen, Kerstin Dahlberg, Ansgaritorstr.22, D-28195 Bremen, Fon: 0421/361-4505, Fax: 0421/361-2648, kdahlberg @ lafez.bremen.de, http://www.lafez.bremen.de
http://www.rathaus-bremen.de/Kap1/solidaritaetspreis.html
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Die Society for International Development (SID) ist die älteste, politisch unabhängige und private entwicklungspolitische Vereinigung der Welt. In Deutschland sind insgesamt rund 500 Mitglieder vertreten. Das SID-Chapter in Hamburg (Gesellschaft für Internationale Entwicklung Hamburg e.V.) arbeitet in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Das Chapter dient dem entwicklungspolitischen Erfahrungs- und Informationsaustausch, der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis, der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und der Vertretung der Interessen der Entwicklungsländer im norddeutschen Raum. Informationen unter http://www.sid-hamburg.de/