Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen Entwicklungs- zusammenarbeit mit Schwerpunkt Norddeutschland, herausgegeben von SID Hamburg.
Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen Entwicklungs- zusammenarbeit mit Schwerpunkt Norddeutschland, herausgegeben von SID Hamburg.
Abonnements-Bedingungen am Ende des TextesBeim Symposium "Hamburg ehrbar und fair" der Patriotischen Gesellschaft
am 30.10.2003 wurden die Fortschritte Hamburgs (Dezernat für Interne
Ermittlungen, Sonderstaatsanwaltschaft) bei der Korruptionsbekämpfung
gelobt und Strategien zur Prävention von Korruption vorgestellt. Unter
deutschen Außenhandelsunternehmen muss besser bekannt werden, dass
Bestechung im Ausland inzwischen auch in Deutschland strafbar ist. Die
Presse und vor allem die Verbände sind hier gefordert. Die Europäische
Kommission kann seit Juli bei Nachweis on Korruption Vertrage
annullieren. Dr. Michael H. Wiehen von Transparency International (TI)
plädierte für stärkere Anwendung der OECD Konvention gegen Korruption
und der zukünftigen UN-Anti-Corruption Legistlation. Diese Texte
befinden sich auf http://www.hamburger-wirtschaftsforum.de unter
"Themengruppe III". TI bietet Instrumente (z.B. Integritätsklauseln) an,
um Korruptionsprävention zum Bestandteil öffentlicher Vergabeverfahren
zu machen. Die Teilnehmer waren sich einig, dass Korruption auf allen
Ebenen offen thematisiert werden muss und es nötig und möglich ist,
Möglichkeiten ehrbaren Handels aufzeigen.
http://www.transparency.de
Am Donnerstag, 6. November 2003, 16.00 - 19.30 Uhr
Haus der Jugend, Alfred-Wegener-Weg 3 (Stintfang/Landungsbrücken
"Hamburg braucht mehr qualifizierte Ausländer" - mit dieser Aussage hat
Finanzsenator Dr. Wolfgang Peiner vor kurzem das Bild der passgenauen
WunschzuwandererInnen in Umlauf gebracht und damit ein überwiegend
positives Echo bei Hamburger Instanzen gefunden. Der Zukunftsrat steht
der Vision einer weltweiten Verfügbarkeit von "Human-Ressources"
skeptisch gegenüber und möchte ihr die Perspektive derjenigen gegenüber
stellen, die aus ihrer Not ungerufen hierher kommen. Über den Umgang mit
den Flüchtlingen und deren Schicksal sowohl in der Heimat als auch in
Hamburg wird sich die Veranstaltung befassen und damit auch den
Zusammenhang zu einer nachhaltigen Entwicklung Hamburgs herstellen.
http://www.zukunftsrat.de/
Hamburg | Die Vorlesungsreihe Mensch.Macht.Globalisierung. hat sich das
Ziel gesetzt, ein differenziertes Bild des Globalisierungsprozesses zu
zeichnen. Dabei wollen wir Machtfragen vorbehaltlos stellen. Zweitens
wollen wir die Auswirkungen der Globalisierung auf die Lebenswelt des
einzelnen Menschen an Beispielen transparent machen. Und drittens
möchten wir Reformperspektiven und Alternativen zur derzeitigen
neoliberal geprägten Form der Globalisierung vorstellen und kontrovers
diskutieren. Durch eine Kooperation der Universität Hamburg mit dem Eine-Welt-Netzwerk Hamburg konnte auch außeruniversitäre lokale Kompetenz in die Konzeption der Ringvorlesungsreihe einfließen und eine Rückbindung an die Interessen der vor Ort zu diesen Themen arbeitenden Nichtregierungsorganisationen hergestellt werden. Als Vertreter der globalisierungskritischen Bewegung wurde die Attac AG Globalisierung und Ökologie als Kooperationspartner gewonnen. Die Veranstaltung wir unterstüzt durch die Zeit-Stiftung. Die Veranstaltungen finden jeweils Donnerstags von 18.00 bis 20.00 Uhr
im Raum 221, Westflügel Hauptgebäude der Universität, Edmund-Siemers-Allee 1 statt.
http://www.rrz.uni-hamburg.de/mmg/uebersicht.html
Hamburg | Die vernetzende, beratende und informierende Arbeit des Eine
Welt Netzwerks Hamburg und damit die versuchte kontinuierliche Stärkung
von entwicklungspolitischen Anliegen und Gruppen in Hamburg bleibt
vorerst erhalten. Das Eine-Welt-Netzwerk hat über Lobbygespräche,
Presseveröffentlichungen, Anfragen in der Bürgerschaft durch Parteien,
Aktionen und interne Strategien die institutionellen Förderung sichern.
In diesem Sinne wurde die Arbeit des Netzwerks über einen Programmantrag
zu Beratung, Qualifizierung, Fortbildung und ein Veranstaltungsprogramm
auch für 2004 abgesichert. Leider waren wir bei dem Topf für
entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit nicht ganz so
erfolgreich. Er bleibt zwar weiterhin erhalten, wird aber nicht wieder
über das Netzwerk verwaltet.
http://www.ewnw-hamburg.de/
Hamburg, Dienstag, 25. November 2003, 19 Uhr, Evangelische Akademie,
Esplanade 15
"In einer globalisierten Welt mit globalisierten Risiken und
Gefährdungen geht die Armut alle an" heißt es im Aktionsprogramm 2015 /
Armutsbekämpfung - eine globale Aufgabe, ein Beitrag der Bundesregierung
zur weltweiten Halbierung extremer Armut bis zum Jahr 2015. 1,2
Milliarden Menschen auf der Erde leben in Armut, d.h., sie haben weniger
als einen Dollar pro Tag zur Verfügung. Aber Armut findet nicht nur
woanders statt, sondern auch vor unserer eigenen Haustür. Darüber
berichtet das im vergangenen Jahr erschienene Buch "In einem reichen
Land - Zeugnisse alltäglichen Leidens an der Gesellschaft" ,
herausgegeben von Günter Grass, Daniela Dahn und Johanno Strasser. Wir
möchten mit den eingeladenen ExpertInnen über die Ursachen der Armut,
bei uns und in den sogenannten Entwicklungsländern, reden und erfahren,
ob das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung Aussicht auf Erfolg hat.
http://www.venro.org
Das 2015-Ziel, den Anteil armer Menschen weltweit bis 2015 zu halbieren,
ist ehrgeizig aber nicht utopisch. Mit dem Aktionsprogramm beteiligt
sich Deutschland erfolgreich. Aktuelle Seiten: Machtwechsel in Bolivien.
am Kampf gegen die Armut. Neu-gestaltete Internet-Seiten zum
Aktionsprogramm 2015 der
Bundesregierung:
http://www.aktionsprogramm2015.de/
Das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung gibt einen
Newsletter heraus. Die Informationen (über Termine, Fortbildungen,
Materialien etc.) richten sich an Lehrerinnen und Lehrer aller
Schulstufen. Er kann bezogen werden beim LI Hamburg, Abt. Fortbildung,
Interkulturelle Erziehung. Tel. 040-42801-2129, hartung @ ifl-hamburg.de,
bruegel @ ifl-hamburg.de
http://ifl-hamburg.de/
Hamburg | Im Rahmen dieses Schwerpunkts finden in der Werkstatt 3
diverse Veranstaltungen statt, alle Werkstatt 3, Nernstweg 32-34,
Hamburg-Altona. Tel. 040-392191. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um
19 Uhr, der Eintritt beträgt 2 Euro
http://www.werkstatt3.de
D. Burger; C. Mayer: Ernst machen mit nachhaltiger Entwicklung: die
Rolle von Sozial- und Ökostandards.
Eschborn 2003. 121 Seiten. (Reihe Entwicklungspolitik: Band 1)
Sozial- und Ökostandards sollen helfen Ernst zu machen mit nachhaltiger
Entwicklung und Globalisierung gerecht zu gestalten. Dazu gibt es jetzt
vom Programmbüro Sozial- und Ökostandards die aktuelle Broschüre "Ernst
machen mit nachhaltiger Entwicklung: die Rolle von Sozial- und
Ökostandards" Die Printversionen in Englisch und Spanisch werden folgen.
Bestellungen senden Sie bitte an Karin Soldan, Karin.Soldan @ gtz.de.
http://www.gtz.de/publikationen/
Interview im Deutschlandfunk mit Hans-Werner Mundt, Projektleiter der
Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, über die Abwanderung der
Intelligenz.
http://www.internationale-kooperation.de/index.php?fm=1807
Ein Reader mit den Diskussionsbeiträgen aus der gemeinsamen
Ringvorlesung "Entwicklungs- zusammenarbeit als Friedenssicherung -
Chancen und Grenzen" von GTZ, KfW, SID Frankfurt und
Johann-Wolfgang-Goethe-Uni im Wintersemester 2002/2003 ist jetzt online
verfügbar:
http://www.gtz.de/dokumente/gtz-publikationen/Ringvorlesung-ws-02-03.pdf
14./15. November. Ort: Kaiserin-Friedrich-Stiftung, Berlin
"Humanitäre Verantwortung - Medizinische und politische Aspekte
humanitären Handelns"
Der Kongress möchte dazu einladen humanitäre Interventionen in ihrer
ganzen Bandbreite- von der rein medizinischen Intervention bis hin zu
ihren politischen und ethischen Konsequenzen- zu diskutieren.
Veranstalter: Ärzte ohne Grenzen, Ärztekammer Berlin, Tropeninstitut
Berlin, action medeor
http://www.aerztekammer-berlin.de/10_Aktuelles/18_BERLINER_AERZTE/BAEthemen/ThemaArtikel2003_10/KongrHumanitHilfe.html
Brot für die Welt hat ein Buch mit den Titel "Wem gehört das schwarze
Gold?" herausgegeben. Thematisiert wird das Engagement für Frieden und
Gerechtigkeit in der Auseinandersetzung mit dem Erdölprojekt
Tschad-Kamerun. Es ist ein Buch über den Einsatz für Menschenrechte und
Entwicklung im Konflikt mit Weltbank, Exxon-Mobil und den Regierungen in
Tschad und Kamerun.
http://www.deab.de/html/bibliothek.html
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Die Society for International Development (SID) ist die älteste, politisch unabhängige und private entwicklungspolitische Vereinigung der Welt. In Deutschland sind insgesamt rund 500 Mitglieder vertreten. Das SID-Chapter in Hamburg (Gesellschaft für Internationale Entwicklung Hamburg e.V.) arbeitet in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Das Chapter dient dem entwicklungspolitischen Erfahrungs- und Informationsaustausch, der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis, der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und der Vertretung der Interessen der Entwicklungsländer im norddeutschen Raum. Informationen unter http://www.sid-hamburg.de/