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SID Hamburg

SID-Hamburg Newsletter

Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen Entwicklungs- zusammenarbeit mit Schwerpunkt Norddeutschland, herausgegeben von SID Hamburg.


SID-Hamburg Newsletter November 2003


Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen Entwicklungs- zusammenarbeit mit Schwerpunkt Norddeutschland, herausgegeben von SID Hamburg.

Abonnements-Bedingungen am Ende des Textes
Inhalt Inhalt
  1. Hamburg macht ernst mit der Korruptionsbekämpfung
  2. Fluchtgründe - Fluchtwege - Situation von Flüchtlingen in Hamburg
  3. Hamburger Vorlesungsreihe: Mensch. Macht. Globalisierung
  4. Hamburger Entwicklungspolitik: Eine-Welt-Netzwerk wird 2004 gefördert
  5. Veranstaltung: Armut in Deutschland und der Welt
  6. Das 2015-Ziel: Ehrgeizig aber nicht utopisch
  7. Newsletter für Internationales und Interkulturelles
  8. Lateinamerikatage 2003 - Kontinent der sozialen Widersprüche
  9. GTZ-Buch über Sozial- und Ökostandards
  10. gtz-Konferenz: Brain Drain - Die Guten wandern ab
  11. Reader Entwicklungs- zusammenarbeit als Friedenssicherung
  12. V. Kongress zu Theorie und Praxis der humanitären Hilfe, Berlin
  13. Buch zum Erdölprojekt Tschad-Kamerun

1. Hamburg macht ernst mit der Korruptionsbekämpfung

Beim Symposium "Hamburg ehrbar und fair" der Patriotischen Gesellschaft am 30.10.2003 wurden die Fortschritte Hamburgs (Dezernat für Interne Ermittlungen, Sonderstaatsanwaltschaft) bei der Korruptionsbekämpfung gelobt und Strategien zur Prävention von Korruption vorgestellt. Unter deutschen Außenhandelsunternehmen muss besser bekannt werden, dass Bestechung im Ausland inzwischen auch in Deutschland strafbar ist. Die Presse und vor allem die Verbände sind hier gefordert. Die Europäische Kommission kann seit Juli bei Nachweis on Korruption Vertrage annullieren. Dr. Michael H. Wiehen von Transparency International (TI) plädierte für stärkere Anwendung der OECD Konvention gegen Korruption und der zukünftigen UN-Anti-Corruption Legistlation. Diese Texte befinden sich auf http://www.hamburger-wirtschaftsforum.de unter "Themengruppe III". TI bietet Instrumente (z.B. Integritätsklauseln) an, um Korruptionsprävention zum Bestandteil öffentlicher Vergabeverfahren zu machen. Die Teilnehmer waren sich einig, dass Korruption auf allen Ebenen offen thematisiert werden muss und es nötig und möglich ist, Möglichkeiten ehrbaren Handels aufzeigen.
http://www.transparency.de


2. Fluchtgründe - Fluchtwege - Situation von Flüchtlingen in Hamburg

Flucht in die Zukunft, 20. Treffen des Zukunftsrats Hamburg

Am Donnerstag, 6. November 2003, 16.00 - 19.30 Uhr Haus der Jugend, Alfred-Wegener-Weg 3 (Stintfang/Landungsbrücken "Hamburg braucht mehr qualifizierte Ausländer" - mit dieser Aussage hat Finanzsenator Dr. Wolfgang Peiner vor kurzem das Bild der passgenauen WunschzuwandererInnen in Umlauf gebracht und damit ein überwiegend positives Echo bei Hamburger Instanzen gefunden. Der Zukunftsrat steht der Vision einer weltweiten Verfügbarkeit von "Human-Ressources" skeptisch gegenüber und möchte ihr die Perspektive derjenigen gegenüber stellen, die aus ihrer Not ungerufen hierher kommen. Über den Umgang mit den Flüchtlingen und deren Schicksal sowohl in der Heimat als auch in Hamburg wird sich die Veranstaltung befassen und damit auch den Zusammenhang zu einer nachhaltigen Entwicklung Hamburgs herstellen.
http://www.zukunftsrat.de/


3. Hamburger Vorlesungsreihe: Mensch. Macht. Globalisierung

Hamburg | Die Vorlesungsreihe Mensch.Macht.Globalisierung. hat sich das Ziel gesetzt, ein differenziertes Bild des Globalisierungsprozesses zu zeichnen. Dabei wollen wir Machtfragen vorbehaltlos stellen. Zweitens wollen wir die Auswirkungen der Globalisierung auf die Lebenswelt des einzelnen Menschen an Beispielen transparent machen. Und drittens möchten wir Reformperspektiven und Alternativen zur derzeitigen neoliberal geprägten Form der Globalisierung vorstellen und kontrovers diskutieren. Durch eine Kooperation der Universität Hamburg mit dem Eine-Welt-Netzwerk Hamburg konnte auch außeruniversitäre lokale Kompetenz in die Konzeption der Ringvorlesungsreihe einfließen und eine Rückbindung an die Interessen der vor Ort zu diesen Themen arbeitenden Nichtregierungsorganisationen hergestellt werden. Als Vertreter der globalisierungskritischen Bewegung wurde die Attac AG Globalisierung und Ökologie als Kooperationspartner gewonnen. Die Veranstaltung wir unterstüzt durch die Zeit-Stiftung. Die Veranstaltungen finden jeweils Donnerstags von 18.00 bis 20.00 Uhr im Raum 221, Westflügel Hauptgebäude der Universität, Edmund-Siemers-Allee 1 statt.
http://www.rrz.uni-hamburg.de/mmg/uebersicht.html


4. Hamburger Entwicklungspolitik: Eine-Welt-Netzwerk wird 2004 gefördert

Hamburg | Die vernetzende, beratende und informierende Arbeit des Eine Welt Netzwerks Hamburg und damit die versuchte kontinuierliche Stärkung von entwicklungspolitischen Anliegen und Gruppen in Hamburg bleibt vorerst erhalten. Das Eine-Welt-Netzwerk hat über Lobbygespräche, Presseveröffentlichungen, Anfragen in der Bürgerschaft durch Parteien, Aktionen und interne Strategien die institutionellen Förderung sichern. In diesem Sinne wurde die Arbeit des Netzwerks über einen Programmantrag zu Beratung, Qualifizierung, Fortbildung und ein Veranstaltungsprogramm auch für 2004 abgesichert. Leider waren wir bei dem Topf für entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit nicht ganz so erfolgreich. Er bleibt zwar weiterhin erhalten, wird aber nicht wieder über das Netzwerk verwaltet.
http://www.ewnw-hamburg.de/


5. Veranstaltung: Armut in Deutschland und der Welt

Hamburg, Dienstag, 25. November 2003, 19 Uhr, Evangelische Akademie, Esplanade 15 "In einer globalisierten Welt mit globalisierten Risiken und Gefährdungen geht die Armut alle an" heißt es im Aktionsprogramm 2015 / Armutsbekämpfung - eine globale Aufgabe, ein Beitrag der Bundesregierung zur weltweiten Halbierung extremer Armut bis zum Jahr 2015. 1,2 Milliarden Menschen auf der Erde leben in Armut, d.h., sie haben weniger als einen Dollar pro Tag zur Verfügung. Aber Armut findet nicht nur woanders statt, sondern auch vor unserer eigenen Haustür. Darüber berichtet das im vergangenen Jahr erschienene Buch "In einem reichen Land - Zeugnisse alltäglichen Leidens an der Gesellschaft" , herausgegeben von Günter Grass, Daniela Dahn und Johanno Strasser. Wir möchten mit den eingeladenen ExpertInnen über die Ursachen der Armut, bei uns und in den sogenannten Entwicklungsländern, reden und erfahren, ob das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung Aussicht auf Erfolg hat.
http://www.venro.org


6. Das 2015-Ziel: Ehrgeizig aber nicht utopisch

Das 2015-Ziel, den Anteil armer Menschen weltweit bis 2015 zu halbieren, ist ehrgeizig aber nicht utopisch. Mit dem Aktionsprogramm beteiligt sich Deutschland erfolgreich. Aktuelle Seiten: Machtwechsel in Bolivien. am Kampf gegen die Armut. Neu-gestaltete Internet-Seiten zum Aktionsprogramm 2015 der Bundesregierung:
http://www.aktionsprogramm2015.de/


7. Newsletter für Internationales und Interkulturelles

Das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung gibt einen Newsletter heraus. Die Informationen (über Termine, Fortbildungen, Materialien etc.) richten sich an Lehrerinnen und Lehrer aller Schulstufen. Er kann bezogen werden beim LI Hamburg, Abt. Fortbildung, Interkulturelle Erziehung. Tel. 040-42801-2129, hartung @ ifl-hamburg.de, bruegel @ ifl-hamburg.de
http://ifl-hamburg.de/


8. Lateinamerikatage 2003 - Kontinent der sozialen Widersprüche

Hamburg | Im Rahmen dieses Schwerpunkts finden in der Werkstatt 3 diverse Veranstaltungen statt, alle Werkstatt 3, Nernstweg 32-34, Hamburg-Altona. Tel. 040-392191. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr, der Eintritt beträgt 2 Euro
http://www.werkstatt3.de


9. GTZ-Buch über Sozial- und Ökostandards

D. Burger; C. Mayer: Ernst machen mit nachhaltiger Entwicklung: die Rolle von Sozial- und Ökostandards. Eschborn 2003. 121 Seiten. (Reihe Entwicklungspolitik: Band 1) Sozial- und Ökostandards sollen helfen Ernst zu machen mit nachhaltiger Entwicklung und Globalisierung gerecht zu gestalten. Dazu gibt es jetzt vom Programmbüro Sozial- und Ökostandards die aktuelle Broschüre "Ernst machen mit nachhaltiger Entwicklung: die Rolle von Sozial- und Ökostandards" Die Printversionen in Englisch und Spanisch werden folgen. Bestellungen senden Sie bitte an Karin Soldan, Karin.Soldan @ gtz.de.
http://www.gtz.de/publikationen/


10. gtz-Konferenz: Brain Drain - Die Guten wandern ab

Interview im Deutschlandfunk mit Hans-Werner Mundt, Projektleiter der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, über die Abwanderung der Intelligenz.
http://www.internationale-kooperation.de/index.php?fm=1807


11. Reader Entwicklungs- zusammenarbeit als Friedenssicherung

Ein Reader mit den Diskussionsbeiträgen aus der gemeinsamen Ringvorlesung "Entwicklungs- zusammenarbeit als Friedenssicherung - Chancen und Grenzen" von GTZ, KfW, SID Frankfurt und Johann-Wolfgang-Goethe-Uni im Wintersemester 2002/2003 ist jetzt online verfügbar:
http://www.gtz.de/dokumente/gtz-publikationen/Ringvorlesung-ws-02-03.pdf


12. V. Kongress zu Theorie und Praxis der humanitären Hilfe, Berlin

14./15. November. Ort: Kaiserin-Friedrich-Stiftung, Berlin
"Humanitäre Verantwortung - Medizinische und politische Aspekte humanitären Handelns"
Der Kongress möchte dazu einladen humanitäre Interventionen in ihrer ganzen Bandbreite- von der rein medizinischen Intervention bis hin zu ihren politischen und ethischen Konsequenzen- zu diskutieren. Veranstalter: Ärzte ohne Grenzen, Ärztekammer Berlin, Tropeninstitut Berlin, action medeor
http://www.aerztekammer-berlin.de/10_Aktuelles/18_BERLINER_AERZTE/BAEthemen/ThemaArtikel2003_10/KongrHumanitHilfe.html


13. Buch zum Erdölprojekt Tschad-Kamerun

Brot für die Welt hat ein Buch mit den Titel "Wem gehört das schwarze Gold?" herausgegeben. Thematisiert wird das Engagement für Frieden und Gerechtigkeit in der Auseinandersetzung mit dem Erdölprojekt Tschad-Kamerun. Es ist ein Buch über den Einsatz für Menschenrechte und Entwicklung im Konflikt mit Weltbank, Exxon-Mobil und den Regierungen in Tschad und Kamerun.
http://www.deab.de/html/bibliothek.html


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Der SID-Hamburg Newsletter wird monatlich kostenlos per E-Mail versendet. Bestellungen an: abonnieren @ SID-Hamburg.de. Abbestellungen an abbestellen @ SID-Hamburg.de. Abo-Verwaltung: http://de.groups.yahoo.com/group/SID-HH/. Redaktion: Karsten Weitzenegger (). Archiv unter http://www.sid-hamburg.de


Die Society for International Development (SID) ist die älteste, politisch unabhängige und private entwicklungspolitische Vereinigung der Welt. In Deutschland sind insgesamt rund 500 Mitglieder vertreten. Das SID-Chapter in Hamburg (Gesellschaft für Internationale Entwicklung Hamburg e.V.) arbeitet in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Das Chapter dient dem entwicklungspolitischen Erfahrungs- und Informationsaustausch, der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis, der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und der Vertretung der Interessen der Entwicklungsländer im norddeutschen Raum. Informationen unter http://www.sid-hamburg.de/


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