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SID-Hamburg Newsletter Februar 2005
Inhalt
SID-Hamburg Rundbrief Februar 2005
Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen
Entwicklungs- zusammenarbeit mit Schwerpunkt Norddeutschland,
herausgegeben von SID Hamburg.
Inhalt
- Iran - ein ''Schurkenstaat'' als Partner der EU?
- Flutkatastrophe - Anlass für Wende in der Entwicklungspolitik?
- Fast jedes zweite Kind auf der Welt ist arm
- Lob für die Vorschläge des Bundeskanzlers in Davos
- Bündnis für Entwicklung
- Migration Research Group leitet neue internationale Studiengruppe
- Publikationen
- Fortbildung und Veranstaltungen
- Websites
1. Iran - ein ''Schurkenstaat'' als Partner der EU?
Hamburg, Dienstag, 22. Februar 2005, 17 Uhr
HWWA, Neuer Jungfernstieg 21, D-20347 Hamburg, Vortragssaal 550.
Mit dem Thema Iran eröffnen wir das diesjährige Vortragsprogramm des SID Hamburg
Chapter. Wir laden Sie herzlich ein, unserem Mitglied Professor Dr. Udo
Steinbach bei
seinen Ausführungen zu folgen und an der anschließenden Diskussion teilzunehmen.
Weitere Informationen und die Möglichkeit, eine Teilnahmenotiz an uns zu senden,
finden Sie auf unserer Website unter http://www.sid-hamburg.de/aktuell.htm
Angehängt ist eine kleine Grafikdatei des Ankündigungsplakats. Auf der Website
seht es
in Druckqualität (pdf-Datei) für den Aushang zur Verfügung. Bitte zögern Sie
nicht,
auch Freunde und Kollegen auf die Veranstaltung hinzuweisen.
Links: Vitae Udo Steinbach:
http://www.duei.de/doi/show.php/de/content/institut/d-institut-mitarbeiter-stein\
bach.html
Iran Dossiers der Stiftung Wissenschaft und Politik:
http://www.swp-berlin.org/brennpunkte/dossier.php?id=2487&PHPSESSID=eeae37c1c2db\
2f630fcc64a556ca859f
2. Flutkatastrophe - Anlass für Wende in der Entwicklungspolitik?
''Die großartige Hilfe für die Tsunami-Opfer muss Anlass sein, um endlich das
große
Projekt der weltweiten Armutsbekämpfung entschlossen voran zu bringen. Dafür ist
die
zügige Umsetzung der UN-Millenniums-Entwicklungsziele von ausschlaggebender
Bedeutung.'' Dies forderte heute in Berlin Reinhard Hermle, Vorsitzender des
Verbandes
Entwicklungspolitik (VENRO): Die Überwindung der aktuellen Notlage in Südasien
sei
wichtig. Sie dürfe aber das tägliche Sterben insbesondere in Afrika nicht in den
Hintergrund drängen. Allein jeden Monat stürben in Afrika fast so viele Kinder
an
Malaria wie die Flut in Indonesien Menschenleben gekostet hat. Ohne einen
erheblichen
Ausbau der langfristigen Entwicklungs- zusammenarbeit werde das Ziel, Armut und
Hunger
weltweit bis zum Jahr 2015 zu halbieren, nicht erreichbar sein, so Hermle
weiter. http://www.venro.org
Der Spiegel: BMZ wurde entmachtet
Das Hamburger Nachrichten Magazin Der Spiegel vom 17.1.05 behauptet in einem
Artikel
die schleichende Entmachtung des BMZ anlässlich der Flutkatastrophe. ''Kanzler
und
Außenminister wollen die Wiederaufbau-Millionen nutzen, um die Entwicklungshilfe
für
ihre globalen Interessen einzuspannen.''
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,336902,00.html
Anlaufstelle für Hilfs- und Partnerschaftsangebote
aller Art in Deutschland ist die vom Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit bei InWEnt in Bonn eingerichtete ''Kommunale
Servicestelle-Partnerschaftsinitiative''. Bei der ''Kommunalen Servicestelle -
Partnerschaftsinitiative'' sind mittlerweile mehr als 1.000 Anfragen und
Hilfsangebote
eingegangen. ''Die Partnerschaftsinitiative, die der Bundeskanzler vorgeschlagen
hat,
ist auf einem sehr guten Weg'', so Ministerin Wieczorek-Zeul. Hotline: Tel. 0228
- 24
34 - 600, Fax: 0228 - 24 34 601,
E-Mail:partnerschaften @ inwent.org. Weitere Informationen:
http://www.inwent.org/partnerschaften
Deutschland finanziert Hilfe durch die Vereinten Nationen
Das Bundesentwicklungsministerium hat bereits mit Datum vom 21. Januar 2005
seine
Mittel an die Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen überwiesen. Diese
Mittel sind
für Maßnahmen des Wiederaufbaus und der Nothilfe in den von der Flutkatastrophe
betroffenen Ländern Südasiens vorgesehen, die seitens der Vereinten Nationen
durchgeführt werden. So flossen insgesamt 40 Millionen Euro, aufgeteilt auf das
Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), die Organisation für
Bevölkerungs-
und Familienfragen (UNFPA), das Welternährungsprogramm (WEP) und das
Freiwilligenprogramm der Vereinten Nationen (UNV). Dazu sagte
Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul: ''Wir lassen unseren
Worten
auch Taten folgen. Wir sind international ein zuverlässiger und
vertrauenswürdiger
Partner.'' http://www.bmz.de
Aktion ''Hamburg hilft''
Das Eine Welt Netzwerk Hamburg wird zukünftig im ''Spendenplenum'' vertreten
sein, das
die Aktivitäten der Aktion ''Hamburg hilft'' für die Opfer der Flutkatastrophe
in Sri
Lanka koordiniert. Dies ist das Ergebnis von Gesprächen mit Staatsrat Reinhard
Stuth.
In einem Brief an die Senatskanzlei hatte das EWNW die Aktion ''Hamburg hilft''
begrüßt, zugleich aber auf die bisher fehlende Beteiligung kleinerer
Organisationen
hingewiesen, die teilweise seit langem engagiert und erfolgreich in den von der
Flutkatastrophe betroffenen Gebieten tätig sind. Mit dem Sitz im Spendenplenum
hofft
das EWNW die Präsenz der ''Kleinen'' gegenüber den großen Spendenorganisationen
zu
stärken. Über Aktivitäten, Projekte, Spendenaufkommen von ''Hamburg hilft''
informiert
die Website http://www.hamburghilft.hamburg.de
AK LHÜ-Infoblatt: Engagement für die Krisengebiete in Südasien
Viele Menschen in Deutschland haben Interesse, sich persönlich in den von der
Flutwelle betroffenen Gebieten als Helfer oder Helferin zu engagieren. Der AK
LHÜ hat
in einer zweiseitigen Übersicht einige weiterführend Hinweise zum personellen
Engagement im Ausland sowie Weblinks mit weiterführenden Informationen zur
Flutkatastrophe zusammengestellt. PDF-Download unter LHÜ Aktuell auf
http://www.entwicklungsdienst.de
3. Fast jedes zweite Kind auf der Welt ist arm
UNICEF-Jahresbericht ''Zur Situation der Kinder in der Welt 2005''
Nach neuesten Schätzungen von UNICEF leben weltweit mehr als eine Milliarde
Mädchen
und Jungen in Armut. UNICEF weist in seinem Jahresbericht ''Zur Situation der
Kinder
in der Welt 2005'' darauf hin, dass nahezu jedem zweiten Kind grundlegende Dinge
zum
Überleben und zu seiner Entwicklung fehlen: sauberes Trinkwasser, ausreichende
Nahrung, medizinische Hilfe, Schulunterricht oder ein Dach über dem Kopf. In
zahlreichen Ländern verschärfen Staatszerfall, Bürgerkriege und AIDS die Armut
noch
und zerstören wichtige Errungenschaften für Kinder.
http://www.unicef.de/jahresbericht.html
4. Lob für die Finanzierungs-Vorschläge des Bundeskanzlers in Davos
Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat die Vorschläge von
Bundeskanzler Gerhard Schröder zu einer internationalen Finanzierungsfazilität
und
einer Steuer auf spekulative internationale Devisentransaktionen zugunsten von
Entwicklungsfinanzierung begrüßt. ''Angesichts der dramatischen Zunahme von
HIV/Aids,
zumal in Afrika, und den Herausforderungen, müssen wir dauerhaft und nachhaltig
die
Menschen in diesen Ländern unterstützen. Denn alle Studien zeigen, dass
steigende
Finanzmittel zur Armutsbekämpfung auch wirklich dazu beitragen, dass mehr
Menschen vor
der Ausbreitung von HIV/Aids geschützt werden können, dass mehr Kinder in die
Schule
gehen können, dass mehr Menschen Lebensperspektiven erhalten'', betonte
Wieczorek-Zeul. ''Entwicklungs- zusammenarbeit wirkt'' und damit können wir dazu
beitragen, dass Gesellschaften und Staaten vor einem drohenden Staatszerfall
geschützt
werden.'' Deshalb sei sie sehr erfreut, dass die internationale Diskussion über
alternative Finanzierungsinstrumente auch durch die Initiative des
Bundeskanzlers an
Fahrt gewonnen habe. http://www.bmz.de
''Die Bereitschaft von Bundeskanzler Schröder im Rahmen der G8-Länder ernsthaft
über
eine internationale Finanzfazilität (IFF) und eine Steuer auf
Devisenspekulationen zu
diskutieren, begrüßen wir. Damit nähert sich der Bundeskanzler Positionen an,
die
schon lange von Nichtregierungsorganisationen vertreten werden. Entscheidend
ist, dass
den Worten von Davos nun aber Taten folgen'', erklärte Reinhard Hermle, der
Vorsitzende des Verbands Entwicklungspolitik deutscher
Nichtregierungsorganisationen
(VENRO). VENRO koordiniert in Deutschland die ''Weltweite Aktion gegen Armut''
und
will mit Veranstaltungen in diesem Jahr die Regierung dazu drängen, sich für die
Umsetzung der Millenniumsziele der Vereinten Nationen stark zu machen.
http://www.venro.org
5. Bündnis für Entwicklung
Die fünf Hilfsorganisationen Brot für die Welt, medico international, MISEREOR,
Terre
des hommes und Deutsche Welthungerhilfe haben zum Jahresbeginn 2005 das Bündnis
''Gemeinsam für Menschen in Not. Entwicklung hilft!'' gegründet, um bei Not- und
Katastrophensituationen ihre Kräfte besser bündeln zu können. Dabei ruft das
Bündnis
besonders zu einer nachhaltigen und langfristigen Unterstützung der Menschen in
den
Katastrophengebieten auf: ''Es gilt, nicht nur Wiederaufbauprogramme
einzuplanen,
sondern auch langfristige Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und zum Schutz der
Menschenrechte'', heißt es im ersten Aufruf. http://www.entwicklung-hilft.de
6. HWWA: Migration Research Group leitet neue internationale Studiengruppe
Die VolkswagenStiftung hat 800.000 Euro für die Gründung einer Studiengruppe
unter
Leitung des HWWA zum Thema ''Diversity, Integration and the Economy'' in Hamburg
bewilligt. Das Konzept für die Studiengruppe ist gemeinsam von der
HWWA-Migration
Research Group und dem HWWA-Schwerpunkt ''Europäische Integration und räumliche
Entwicklungsprozesse'' entwickelt worden. Die Studiengruppe wird bei der
HWWA-Migration Research Group angesiedelt sein. Die interdisziplinär besetzte
Studiengruppe, zu der Ökonomen, Soziologen, Politikwissenschaftler und Juristen
gehören, wird ihre Arbeit im April diesen Jahres aufnehmen und drei Jahre von
der
VolkswagenStiftung gefördert werden. http://www.migration-research.org
7. Publikationen
Armutsbekämpfung und Menschenrechte
http://www.forum-menschrechte.org
Mit der Broschüre (DIN A4, 40 Seiten) ''Wie kommen die Armen zu Ihren Rechten?''
möchten VENRO und das FORUM MENSCHENRECHTE einen Beitrag zur Diskussion über
Armut,
Entwicklung und Menschenrechte leisten. Die Publikationen sind kostenfrei
erhältlich
(sekretariat @ venro.org).
Kleines Afrika-Lexikon, bpb Schriftenreihe (Bd. 464)
http://www.bpb.de/publikationen/HEUMCO
Schwarzafrika im Taschenformat: Zahlreiche Artikel bieten in kompakter Form
einen
Überblick über die aktuelle Situation Schwarzafrikas in allen Staaten,
Territorien und
Regionalorganisationen. Zentrale Themenfelder wie Gesellschaft, Politik,
Wirtschaft
und Kultur stehen hierbei im Mittelpunkt.
CD-ROM Fokus Afrika - Africome 2004-2006
http://www.bpb.de/publikationen/W9A51A,,0,Fokus_Afrika_Africome_20042006.html
Gemeinsam mit dem SWR2 möchte die bpb die Möglichkeiten von Lehrenden zur
Vermittlung
von Kenntnissen über Afrika im Schulunterricht, aber auch für Pädagoginnen und
Pädagogen in der außerschulischen Jugendarbeit erweitern und dazu anregen,
bestehende
Vorurteile kritisch zu hinterfragen. Ein neues CD-ROM-Paket besteht aus
Informationen
und Unterrichtshilfen zu 11 Afrika-relevanten Themenstellungen, didaktischen
Hinweisen
und einer Zuordnung zu den Unterrichtsfächern in der gymnasialen Oberstufe und
Ausschnitten aus Dokumentationen des Senders Afro-Berlin-TV sowie 11
Hörfunkausschnitten aus dem Angebot der Sendungen des SWR2 zu seinem
Afrikaschwerpunkt. Bereitstellungspauschale 6 Euro.
8. Fortbildung und Veranstaltungen
Fortbildungsprogramm Evaluation in der Entwicklungs- zusammenarbeit (FEEZ) 2005
http://www.feez.de/
Der Kurs wurde geteilt, so dass nun noch einige wenige Plätze zur Verfügung
stehen!
Interessenten können sich auf der Webseite www.feez.org über die Termine,
Inhalte und
Konditionen informieren. Das erste der insgesamt 7 Module findet bereits vom 24.
bis
26.02.2005 in Edenkoben statt. Wie im letzten Jahr bieten die durchführenden
Institutionen (AGEG und CEval) wieder ein attraktives Zusatzprogramm an, um noch
einen
stärkeren Bezug zu potenziellen Auftraggebern herzustellen: Im Rahmen von 4
Modulen
werden Verteter entwicklungspolitischer Organisationen an einem Abend mit den
Teilnehmern über die Evaluationsphilosophie und -tätigkeiten sowie angewandte
Methoden
seiner/ihrer Institution diskutieren. Für Fragen stehen Ihnen gerne Frau Dr.
Stefanie
Krapp (s.krapp @ ceval.de; Tel.: 0681-302 4509) und Frau Simona Scheibitz
(s.scheibitz @ ageg.de; Tel.: 07021- 97087-21)zur Verfügung. Frau Scheibitz nimmt
auch
Ihre Anmeldung entgegen.
Anti-Bias - ein Trainingskonzept aus Südafrika
http://www.eed.de/de.home/de.wir/de.veranstaltungen/
Fr 4. 3. bis So 6. 3. 2005 im Haus am Schüberg, Wulmsdorfer Weg 29, Ammersbek
bei HH,
Leitung: Nicole Borgeest. Veranst.: EED, Infos und Anmeldung: Tel 040-605 25 59
eed @ haus-am-schueberg.org
Romerotage in Hamburg
http://www.nmz-mission.de/fix/files/doc/romero_tage_2005.pdf
Hamburg, 3. März bis 5. April 2005
''Macht Ungerechtigkeit sichtbar'', so lautete eine Forderung von Erzbischof
Oscar
Romero. Für Oscar Romero war die soziale Ungerechtigkeit in den 70er Jahren in
El
Salvador unerträglich. Wenige Reiche besaßen das Land und verteidigten ihren
Besitz
mit brutaler Gewalt. Monseñor Romero kritisierte die Mächtigen und setzte sich
für die
Rechte der breiten Bevölkerung ein. Am 24. März 1980 - vor 25 Jahren - wurde er
deshalb umgebracht. Verschiedene Solidaritätsgruppen und kirchliche
Einrichtungen in
Hamburg nehmen den Todestag von Romero seit Jahren zum Anlass, um auf die
Situation in
El Salvador und anderen lateinamerikanischen Ländern aufmerksam zu machen.
'Vom Ausländerrecht zum Zuwanderungsrecht''
http://www.migration-online.de
Hamburg-Sasel, 27. Februar - 4. März 2005,
Veranstalt./Info: DGB-Bildungswerk, Bereich Migration und Qualifizierung, Tel.:
0211 /
4301 141, Fax: 0211 / 4301 137, e-mail: migration @ dgb-bildungswerk.de
Fachtagungen zum Zuwanderungsgesetz
http://www.nds-fluerat.org/News%20&%20Aktuelles/News_Index.htm
Hannover-Linden, Kargah, Zur Bettfedernfabrik 1/Ecke Leinaustr.
Tagung I: Einführung in das Zuwanderungsgesetz
Samstag, 5. März 2005 und Sonntag, 6. März 2005, 10.30 - 17.00 Uhr
Tagung II: Flüchtlingsschutz und Leistungsrecht
Freitag, 1. April 2005 und Samstag, 2. April 2005, 10.30 - 17.00 Uhr
Die Tagungen finden im Rahmen des EFF-Projektes ''Qualifizierung von
Ehrenamtlichen in
der Flüchtlingshilfe'' statt und sind kostenlos. Anmeldung: per Fax: 05121-31609
oder
per eMail: nds @ nds-fluerat.org oder per Post an die Geschäftsstelle des nds.
Flüchtlingsrats, Langer Garten 23 B, 31137 Hildesheim
Entwicklungspolitische Diskussionstage 2005
http://www.agrar.hu-berlin.de/sle/text/aktuelles/aktuelles.htm
Berlin, 14.-17. März 2005
Auch dieses Jahr wird das SLE wieder zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung die
''Entwicklungspolitischen Diskussionstage'' durchführen. Diese Veranstaltungen
sind
Teil des Ausbildungsprogramms am SLE. Jedes Jahr wählen wir aktuelle
entwicklungspolitische Themen aus, die dann in Form von Kurzreferaten und
Podiumsdiskussionen von VertreterInnen aus der Entwicklungspolitik, der
Wissenschaft
und der entwicklungspolitischen Praxis präsentiert und diskutiert werden. Die
Veranstaltungen werden vorbereitet, moderiert und dokumentiert von den
TeilnehmerInnen
des 43. Lehrgangs des SLE und StipendiatInnen des Studienwerks der
Heinrich-Böll-Stiftung. Sie richten sich an die interessierte Fachöffentlichkeit
und
finden statt auf der Galerie der Heinrich-Böll-Stiftung (in Berlin: Hackesche
Höfe,
Rosenthaler Sr. 40/41).
Vorbereitung von Not- und Wiederaufbauhelfern
http://www.inwent.org/themen_reg/vez/index.de.shtml
Die V-EZ (Vorbereitungsstätte für Entwicklungs- zusammenarbeit) der InWEnt in Bad
Honnef
bietet Trainings zur Vorbereitung von Not- und Wiederaufbauhelfern nach der
Flutkatastrophe in Südostasien an. Zielgruppen sind Experten und Helfer
verschiedener
Organisationen, die für weniger als ein Jahr in die Flutgebiete Indonesiens
(Aceh), Sri Lankas, Südindiens und Thailands ausreisen werden. Informationen Tel. 02224
- 926 - 225.
Programm für Praktika in internationalen Organisationen und EU-Institutionen
http://www.daad.de/ausland/de/3.4.2.15.html
Das 2001 gestartete Carlo-Schmid-Programm, über welches 75 neue Praktikumsplätze
angeboten werden, ist eine gemeinsame Initiative des DAAD und der
Studienstiftung des
deutschen Volkes und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
und
der Robert Bosch Stiftung finanziert.
Kiel: Aufbaustudium in internationalen Wirtschaftsbeziehungen
http://www.internationale-kooperation.de/index.php?fm=3501
Das Kieler Institut für Weltwirtschaft bietet ab August 2005 ein zehnmonatiges
Aufbaustudium in internationalen Wirtschaftsbeziehungen an.
Evaluation of Sustainability
http://www.sustainability.at/easy/
In den Jahren 2005 bis 2007 wird eine von der EU geförderte Serie von Tagungen
und
Trainingskursen zum Thema ''Evaluation of Sustainability'' stattfinden. Im
Rahmen
dieser Veranstaltungsserie werden drei Konferenzen und vier Trainingskurse zum
Thema
durchgeführt. Für Nachwuchswissenschaftler aus EU-Mitgliedsstaaten mit weniger
als
zehn Jahren Forschungserfahrung besteht die Möglichkeit, die Teilnahme an bis zu
zwei
Tagungen und einem Trainingskurs vollständig gefördert zu bekommen. (DeGEval)
GLOBAL EDUCATION WEEK 2005
http://www.wusgermany.de
Auch in diesem Jahr findet in der dritten Novemberwoche 2005(14. - 20. November
2005)
die Global Education Week statt. Die Initiative zu dieser Woche des Globalen
Lernens,
die sich inhaltlich an den Vorgaben der UN-Millenniumsziele orientiert, geht vom
Nord-Süd-Zentrum des Europarates aus. Ziel der Kampagne ist es, die Themen des
Globalen Lernens in der deutschen und europäischen Bildungslandschaft stärker zu
verankern. Schulen, interessierte Lehrerinnen und Lehrern, Universitäten sowie
anderen
Bildungseinrichtungen und Nichtregierungsorganisationen sind zur Teilnahme
aufgerufen.
Kontakt/Nähere Informationen:
Dr. Linda Helfrich, Bianca Brohmer, Tel.: 0611/9446170e-mail:
globaleducationweek @ wusgermany.de
9. Websites
Wahlen im Irak
http://www.bpb.de/themen/1LO6Y3
Die Wahlvorbereitungen im Irak waren von Gewalt und Boykottaufrufen
überschattet.
Dennoch war am 30. Januar 2005 in vielen Regionen die Beteiligung hoch - während
im
''sunnitischen Dreieck'' vielerorts nur ein Bruchteil der Wahlberechtigten seine
Stimme abgab. Ein Spezial zu den Hintergründen der Wahl und zu den wichtigsten
politischen Blöcken im Irak.
Neues vom ''Tansania Park''
http://www.afrika-hamburg.de
Die im Sommer 2003 als ''Tansania Park'' eingeweihte Denkmalsanlage im Hamburger
Stadtteil Jenfeld ist nach Auffassung des Eine Welt Netzwerks Hamburg noch immer
''weit entfernt von einer der Thematik angemessenen Erinnerungsstätte''.
Fokus Afrika: Africome 2004 -2006
http://www.bpb.de/themen/LN4KFP,0,0,Afrika.html
Das Wissen der deutschen Bevölkerung um die komplexe Realität Afrikas ist
erschreckend
gering. Um diesem Missstand nachhaltig entgegenzuwirken, hat die Bundeszentrale
für
politische Bildung diesen mehrjährigen Schwerpunkt initiiert.
Alle Veröffentlichungen, Online- und Multimedia-Inhalte sowie aktuelle
Veranstaltungsankündigungen der bpb zum Thema Afrika finden sie zusammengefasst
im
Themenschwerpunkt Afrika.
MOE: Aktuelle Forschungsergebnisse zur Agrarentwicklung - das neue IAMO 2005
http://idw-online.de/pages/de/news97352
Ob in den Beitrittsländern oder den GUS-Staaten, überall prägen tiefgehende
Umwälzungen und große regionale Unterschiede das Bild der ländlichen Räume in
Mittel-
und Osteuropa. Doch auch die deutsche Landwirtschaft steht durch die
Osterweiterung
vor neuen Herausforderungen. All diese sehr unterschiedlichen Prozesse zu
analysieren
ist Aufgabe des Institutes für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO)
aus
Halle (Saale). Das soeben erschienene IAMO 2005 bietet dabei für jeden
Interessierten
einen aktuellen Forschungsüberblick zu zentralen Fragen der Agrarentwicklung in
Mittel- und Osteuropa.
Sind Sie an einer SID-Mitgliedschaft interessiert?
Dann senden Sie uns bitte den vorbereiteten Antrag auf der Website von
SID-Hamburg
(http://www.sid-hamburg.de). Als internationale Gesellschaft bietet SID Ihnen
Diskussionsforen und Informationen mit andere in der internationalen
Zusammenarbeit
erfahrenen Menschen. Dabei verfügt SID über internationale Verbindungen zu
Partnerorganisationen auf allen fünf Kontinenten. Das Fachinteresse der
Mitglieder
ermöglicht neue Einblicke, Kontaktaufnahme und gegenseitige Hilfestellung vor
Ort bei
der Vorbereitung eigener Vorhaben. Zudem können Sie sich als Mitglied in
Nordeutschland am SID-Chapter Hamburg teilnehmen. Über Veranstaltungen, Aktionen
und
Neuerscheinungen informiert der deutsche Monatsrundbrief und das
englischsprachige
Mitgliederjournal ''Bridges''. Darüber hinaus offeriert SID die Möglichkeit, die
international renommierten Fachzeitschriften ''Development'' und ''World
Development''
vergünstigt zu beziehen. Der Jahresbeitrag bim SID-Chapter Hamburg beträgt für
Einzelmitglieder € 36, für Studenten und Studentinnen, Auszubildende und
Arbeitslose €
18 und für Institutionen € 102,30.
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