SID-Hamburg Newsletter Februar 2005


Inhalt SID-Hamburg Rundbrief Februar 2005 Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen Entwicklungs- zusammenarbeit mit Schwerpunkt Norddeutschland, herausgegeben von SID Hamburg.


Inhalt
  1. Iran - ein ''Schurkenstaat'' als Partner der EU?
  2. Flutkatastrophe - Anlass für Wende in der Entwicklungspolitik?
  3. Fast jedes zweite Kind auf der Welt ist arm
  4. Lob für die Vorschläge des Bundeskanzlers in Davos
  5. Bündnis für Entwicklung
  6. Migration Research Group leitet neue internationale Studiengruppe
  7. Publikationen
  8. Fortbildung und Veranstaltungen
  9. Websites

1. Iran - ein ''Schurkenstaat'' als Partner der EU?

Hamburg, Dienstag, 22. Februar 2005, 17 Uhr
HWWA, Neuer Jungfernstieg 21, D-20347 Hamburg, Vortragssaal 550.
Mit dem Thema Iran eröffnen wir das diesjährige Vortragsprogramm des SID Hamburg Chapter. Wir laden Sie herzlich ein, unserem Mitglied Professor Dr. Udo Steinbach bei seinen Ausführungen zu folgen und an der anschließenden Diskussion teilzunehmen. Weitere Informationen und die Möglichkeit, eine Teilnahmenotiz an uns zu senden, finden Sie auf unserer Website unter http://www.sid-hamburg.de/aktuell.htm Angehängt ist eine kleine Grafikdatei des Ankündigungsplakats. Auf der Website seht es in Druckqualität (pdf-Datei) für den Aushang zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, auch Freunde und Kollegen auf die Veranstaltung hinzuweisen. Links: Vitae Udo Steinbach: http://www.duei.de/doi/show.php/de/content/institut/d-institut-mitarbeiter-stein\ bach.html Iran Dossiers der Stiftung Wissenschaft und Politik: http://www.swp-berlin.org/brennpunkte/dossier.php?id=2487&PHPSESSID=eeae37c1c2db\ 2f630fcc64a556ca859f

2. Flutkatastrophe - Anlass für Wende in der Entwicklungspolitik?

''Die großartige Hilfe für die Tsunami-Opfer muss Anlass sein, um endlich das große Projekt der weltweiten Armutsbekämpfung entschlossen voran zu bringen. Dafür ist die zügige Umsetzung der UN-Millenniums-Entwicklungsziele von ausschlaggebender Bedeutung.'' Dies forderte heute in Berlin Reinhard Hermle, Vorsitzender des Verbandes Entwicklungspolitik (VENRO): Die Überwindung der aktuellen Notlage in Südasien sei wichtig. Sie dürfe aber das tägliche Sterben insbesondere in Afrika nicht in den Hintergrund drängen. Allein jeden Monat stürben in Afrika fast so viele Kinder an Malaria wie die Flut in Indonesien Menschenleben gekostet hat. Ohne einen erheblichen Ausbau der langfristigen Entwicklungs- zusammenarbeit werde das Ziel, Armut und Hunger weltweit bis zum Jahr 2015 zu halbieren, nicht erreichbar sein, so Hermle weiter. http://www.venro.org

Der Spiegel: BMZ wurde entmachtet
Das Hamburger Nachrichten Magazin Der Spiegel vom 17.1.05 behauptet in einem Artikel die schleichende Entmachtung des BMZ anlässlich der Flutkatastrophe. ''Kanzler und Außenminister wollen die Wiederaufbau-Millionen nutzen, um die Entwicklungshilfe für ihre globalen Interessen einzuspannen.'' http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,336902,00.html

Anlaufstelle für Hilfs- und Partnerschaftsangebote
aller Art in Deutschland ist die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit bei InWEnt in Bonn eingerichtete ''Kommunale Servicestelle-Partnerschaftsinitiative''. Bei der ''Kommunalen Servicestelle - Partnerschaftsinitiative'' sind mittlerweile mehr als 1.000 Anfragen und Hilfsangebote eingegangen. ''Die Partnerschaftsinitiative, die der Bundeskanzler vorgeschlagen hat, ist auf einem sehr guten Weg'', so Ministerin Wieczorek-Zeul. Hotline: Tel. 0228 - 24 34 - 600, Fax: 0228 - 24 34 601, E-Mail:partnerschaften @ inwent.org. Weitere Informationen: http://www.inwent.org/partnerschaften

Deutschland finanziert Hilfe durch die Vereinten Nationen
Das Bundesentwicklungsministerium hat bereits mit Datum vom 21. Januar 2005 seine Mittel an die Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen überwiesen. Diese Mittel sind für Maßnahmen des Wiederaufbaus und der Nothilfe in den von der Flutkatastrophe betroffenen Ländern Südasiens vorgesehen, die seitens der Vereinten Nationen durchgeführt werden. So flossen insgesamt 40 Millionen Euro, aufgeteilt auf das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), die Organisation für Bevölkerungs- und Familienfragen (UNFPA), das Welternährungsprogramm (WEP) und das Freiwilligenprogramm der Vereinten Nationen (UNV). Dazu sagte Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul: ''Wir lassen unseren Worten auch Taten folgen. Wir sind international ein zuverlässiger und vertrauenswürdiger Partner.'' http://www.bmz.de

Aktion ''Hamburg hilft''
Das Eine Welt Netzwerk Hamburg wird zukünftig im ''Spendenplenum'' vertreten sein, das die Aktivitäten der Aktion ''Hamburg hilft'' für die Opfer der Flutkatastrophe in Sri Lanka koordiniert. Dies ist das Ergebnis von Gesprächen mit Staatsrat Reinhard Stuth. In einem Brief an die Senatskanzlei hatte das EWNW die Aktion ''Hamburg hilft'' begrüßt, zugleich aber auf die bisher fehlende Beteiligung kleinerer Organisationen hingewiesen, die teilweise seit langem engagiert und erfolgreich in den von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten tätig sind. Mit dem Sitz im Spendenplenum hofft das EWNW die Präsenz der ''Kleinen'' gegenüber den großen Spendenorganisationen zu stärken. Über Aktivitäten, Projekte, Spendenaufkommen von ''Hamburg hilft'' informiert die Website http://www.hamburghilft.hamburg.de

AK LHÜ-Infoblatt: Engagement für die Krisengebiete in Südasien
Viele Menschen in Deutschland haben Interesse, sich persönlich in den von der Flutwelle betroffenen Gebieten als Helfer oder Helferin zu engagieren. Der AK LHÜ hat in einer zweiseitigen Übersicht einige weiterführend Hinweise zum personellen Engagement im Ausland sowie Weblinks mit weiterführenden Informationen zur Flutkatastrophe zusammengestellt. PDF-Download unter LHÜ Aktuell auf http://www.entwicklungsdienst.de

3. Fast jedes zweite Kind auf der Welt ist arm

UNICEF-Jahresbericht ''Zur Situation der Kinder in der Welt 2005''
Nach neuesten Schätzungen von UNICEF leben weltweit mehr als eine Milliarde Mädchen und Jungen in Armut. UNICEF weist in seinem Jahresbericht ''Zur Situation der Kinder in der Welt 2005'' darauf hin, dass nahezu jedem zweiten Kind grundlegende Dinge zum Überleben und zu seiner Entwicklung fehlen: sauberes Trinkwasser, ausreichende Nahrung, medizinische Hilfe, Schulunterricht oder ein Dach über dem Kopf. In zahlreichen Ländern verschärfen Staatszerfall, Bürgerkriege und AIDS die Armut noch und zerstören wichtige Errungenschaften für Kinder. http://www.unicef.de/jahresbericht.html

4. Lob für die Finanzierungs-Vorschläge des Bundeskanzlers in Davos

Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat die Vorschläge von Bundeskanzler Gerhard Schröder zu einer internationalen Finanzierungsfazilität und einer Steuer auf spekulative internationale Devisentransaktionen zugunsten von Entwicklungsfinanzierung begrüßt. ''Angesichts der dramatischen Zunahme von HIV/Aids, zumal in Afrika, und den Herausforderungen, müssen wir dauerhaft und nachhaltig die Menschen in diesen Ländern unterstützen. Denn alle Studien zeigen, dass steigende Finanzmittel zur Armutsbekämpfung auch wirklich dazu beitragen, dass mehr Menschen vor der Ausbreitung von HIV/Aids geschützt werden können, dass mehr Kinder in die Schule gehen können, dass mehr Menschen Lebensperspektiven erhalten'', betonte Wieczorek-Zeul. ''Entwicklungs- zusammenarbeit wirkt'' und damit können wir dazu beitragen, dass Gesellschaften und Staaten vor einem drohenden Staatszerfall geschützt werden.'' Deshalb sei sie sehr erfreut, dass die internationale Diskussion über alternative Finanzierungsinstrumente auch durch die Initiative des Bundeskanzlers an Fahrt gewonnen habe. http://www.bmz.de

''Die Bereitschaft von Bundeskanzler Schröder im Rahmen der G8-Länder ernsthaft über eine internationale Finanzfazilität (IFF) und eine Steuer auf Devisenspekulationen zu diskutieren, begrüßen wir. Damit nähert sich der Bundeskanzler Positionen an, die schon lange von Nichtregierungsorganisationen vertreten werden. Entscheidend ist, dass den Worten von Davos nun aber Taten folgen'', erklärte Reinhard Hermle, der Vorsitzende des Verbands Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO). VENRO koordiniert in Deutschland die ''Weltweite Aktion gegen Armut'' und will mit Veranstaltungen in diesem Jahr die Regierung dazu drängen, sich für die Umsetzung der Millenniumsziele der Vereinten Nationen stark zu machen. http://www.venro.org

5. Bündnis für Entwicklung

Die fünf Hilfsorganisationen Brot für die Welt, medico international, MISEREOR, Terre des hommes und Deutsche Welthungerhilfe haben zum Jahresbeginn 2005 das Bündnis ''Gemeinsam für Menschen in Not. Entwicklung hilft!'' gegründet, um bei Not- und Katastrophensituationen ihre Kräfte besser bündeln zu können. Dabei ruft das Bündnis besonders zu einer nachhaltigen und langfristigen Unterstützung der Menschen in den Katastrophengebieten auf: ''Es gilt, nicht nur Wiederaufbauprogramme einzuplanen, sondern auch langfristige Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und zum Schutz der Menschenrechte'', heißt es im ersten Aufruf. http://www.entwicklung-hilft.de

6. HWWA: Migration Research Group leitet neue internationale Studiengruppe

Die VolkswagenStiftung hat 800.000 Euro für die Gründung einer Studiengruppe unter Leitung des HWWA zum Thema ''Diversity, Integration and the Economy'' in Hamburg bewilligt. Das Konzept für die Studiengruppe ist gemeinsam von der HWWA-Migration Research Group und dem HWWA-Schwerpunkt ''Europäische Integration und räumliche Entwicklungsprozesse'' entwickelt worden. Die Studiengruppe wird bei der HWWA-Migration Research Group angesiedelt sein. Die interdisziplinär besetzte Studiengruppe, zu der Ökonomen, Soziologen, Politikwissenschaftler und Juristen gehören, wird ihre Arbeit im April diesen Jahres aufnehmen und drei Jahre von der VolkswagenStiftung gefördert werden. http://www.migration-research.org

7. Publikationen

Armutsbekämpfung und Menschenrechte
http://www.forum-menschrechte.org
Mit der Broschüre (DIN A4, 40 Seiten) ''Wie kommen die Armen zu Ihren Rechten?'' möchten VENRO und das FORUM MENSCHENRECHTE einen Beitrag zur Diskussion über Armut, Entwicklung und Menschenrechte leisten. Die Publikationen sind kostenfrei erhältlich (sekretariat @ venro.org).

Kleines Afrika-Lexikon, bpb Schriftenreihe (Bd. 464)
http://www.bpb.de/publikationen/HEUMCO Schwarzafrika im Taschenformat: Zahlreiche Artikel bieten in kompakter Form einen Überblick über die aktuelle Situation Schwarzafrikas in allen Staaten, Territorien und Regionalorganisationen. Zentrale Themenfelder wie Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur stehen hierbei im Mittelpunkt.

CD-ROM Fokus Afrika - Africome 2004-2006
http://www.bpb.de/publikationen/W9A51A,,0,Fokus_Afrika_Africome_20042006.html
Gemeinsam mit dem SWR2 möchte die bpb die Möglichkeiten von Lehrenden zur Vermittlung von Kenntnissen über Afrika im Schulunterricht, aber auch für Pädagoginnen und Pädagogen in der außerschulischen Jugendarbeit erweitern und dazu anregen, bestehende Vorurteile kritisch zu hinterfragen. Ein neues CD-ROM-Paket besteht aus Informationen und Unterrichtshilfen zu 11 Afrika-relevanten Themenstellungen, didaktischen Hinweisen und einer Zuordnung zu den Unterrichtsfächern in der gymnasialen Oberstufe und Ausschnitten aus Dokumentationen des Senders Afro-Berlin-TV sowie 11 Hörfunkausschnitten aus dem Angebot der Sendungen des SWR2 zu seinem Afrikaschwerpunkt. Bereitstellungspauschale 6 Euro.

8. Fortbildung und Veranstaltungen

Fortbildungsprogramm Evaluation in der Entwicklungs- zusammenarbeit (FEEZ) 2005
http://www.feez.de/
Der Kurs wurde geteilt, so dass nun noch einige wenige Plätze zur Verfügung stehen! Interessenten können sich auf der Webseite www.feez.org über die Termine, Inhalte und Konditionen informieren. Das erste der insgesamt 7 Module findet bereits vom 24. bis 26.02.2005 in Edenkoben statt. Wie im letzten Jahr bieten die durchführenden Institutionen (AGEG und CEval) wieder ein attraktives Zusatzprogramm an, um noch einen stärkeren Bezug zu potenziellen Auftraggebern herzustellen: Im Rahmen von 4 Modulen werden Verteter entwicklungspolitischer Organisationen an einem Abend mit den Teilnehmern über die Evaluationsphilosophie und -tätigkeiten sowie angewandte Methoden seiner/ihrer Institution diskutieren. Für Fragen stehen Ihnen gerne Frau Dr. Stefanie Krapp (s.krapp @ ceval.de; Tel.: 0681-302 4509) und Frau Simona Scheibitz (s.scheibitz @ ageg.de; Tel.: 07021- 97087-21)zur Verfügung. Frau Scheibitz nimmt auch Ihre Anmeldung entgegen.

Anti-Bias - ein Trainingskonzept aus Südafrika
http://www.eed.de/de.home/de.wir/de.veranstaltungen/
Fr 4. 3. bis So 6. 3. 2005 im Haus am Schüberg, Wulmsdorfer Weg 29, Ammersbek bei HH, Leitung: Nicole Borgeest. Veranst.: EED, Infos und Anmeldung: Tel 040-605 25 59 eed @ haus-am-schueberg.org

Romerotage in Hamburg
http://www.nmz-mission.de/fix/files/doc/romero_tage_2005.pdf
Hamburg, 3. März bis 5. April 2005
''Macht Ungerechtigkeit sichtbar'', so lautete eine Forderung von Erzbischof Oscar Romero. Für Oscar Romero war die soziale Ungerechtigkeit in den 70er Jahren in El Salvador unerträglich. Wenige Reiche besaßen das Land und verteidigten ihren Besitz mit brutaler Gewalt. Monseñor Romero kritisierte die Mächtigen und setzte sich für die Rechte der breiten Bevölkerung ein. Am 24. März 1980 - vor 25 Jahren - wurde er deshalb umgebracht. Verschiedene Solidaritätsgruppen und kirchliche Einrichtungen in Hamburg nehmen den Todestag von Romero seit Jahren zum Anlass, um auf die Situation in El Salvador und anderen lateinamerikanischen Ländern aufmerksam zu machen.

'Vom Ausländerrecht zum Zuwanderungsrecht''
http://www.migration-online.de
Hamburg-Sasel, 27. Februar - 4. März 2005,
Veranstalt./Info: DGB-Bildungswerk, Bereich Migration und Qualifizierung, Tel.: 0211 / 4301 141, Fax: 0211 / 4301 137, e-mail: migration @ dgb-bildungswerk.de

Fachtagungen zum Zuwanderungsgesetz
http://www.nds-fluerat.org/News%20&%20Aktuelles/News_Index.htm
Hannover-Linden, Kargah, Zur Bettfedernfabrik 1/Ecke Leinaustr. Tagung I: Einführung in das Zuwanderungsgesetz
Samstag, 5. März 2005 und Sonntag, 6. März 2005, 10.30 - 17.00 Uhr
Tagung II: Flüchtlingsschutz und Leistungsrecht
Freitag, 1. April 2005 und Samstag, 2. April 2005, 10.30 - 17.00 Uhr
Die Tagungen finden im Rahmen des EFF-Projektes ''Qualifizierung von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe'' statt und sind kostenlos. Anmeldung: per Fax: 05121-31609 oder per eMail: nds @ nds-fluerat.org oder per Post an die Geschäftsstelle des nds. Flüchtlingsrats, Langer Garten 23 B, 31137 Hildesheim

Entwicklungspolitische Diskussionstage 2005
http://www.agrar.hu-berlin.de/sle/text/aktuelles/aktuelles.htm
Berlin, 14.-17. März 2005
Auch dieses Jahr wird das SLE wieder zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung die ''Entwicklungspolitischen Diskussionstage'' durchführen. Diese Veranstaltungen sind Teil des Ausbildungsprogramms am SLE. Jedes Jahr wählen wir aktuelle entwicklungspolitische Themen aus, die dann in Form von Kurzreferaten und Podiumsdiskussionen von VertreterInnen aus der Entwicklungspolitik, der Wissenschaft und der entwicklungspolitischen Praxis präsentiert und diskutiert werden. Die Veranstaltungen werden vorbereitet, moderiert und dokumentiert von den TeilnehmerInnen des 43. Lehrgangs des SLE und StipendiatInnen des Studienwerks der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie richten sich an die interessierte Fachöffentlichkeit und finden statt auf der Galerie der Heinrich-Böll-Stiftung (in Berlin: Hackesche Höfe, Rosenthaler Sr. 40/41).

Vorbereitung von Not- und Wiederaufbauhelfern
http://www.inwent.org/themen_reg/vez/index.de.shtml
Die V-EZ (Vorbereitungsstätte für Entwicklungs- zusammenarbeit) der InWEnt in Bad Honnef bietet Trainings zur Vorbereitung von Not- und Wiederaufbauhelfern nach der Flutkatastrophe in Südostasien an. Zielgruppen sind Experten und Helfer verschiedener Organisationen, die für weniger als ein Jahr in die Flutgebiete Indonesiens (Aceh), Sri Lankas, Südindiens und Thailands ausreisen werden. Informationen Tel. 02224 - 926 - 225.

Programm für Praktika in internationalen Organisationen und EU-Institutionen
http://www.daad.de/ausland/de/3.4.2.15.html
Das 2001 gestartete Carlo-Schmid-Programm, über welches 75 neue Praktikumsplätze angeboten werden, ist eine gemeinsame Initiative des DAAD und der Studienstiftung des deutschen Volkes und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Robert Bosch Stiftung finanziert.

Kiel: Aufbaustudium in internationalen Wirtschaftsbeziehungen
http://www.internationale-kooperation.de/index.php?fm=3501
Das Kieler Institut für Weltwirtschaft bietet ab August 2005 ein zehnmonatiges Aufbaustudium in internationalen Wirtschaftsbeziehungen an.

Evaluation of Sustainability
http://www.sustainability.at/easy/ In den Jahren 2005 bis 2007 wird eine von der EU geförderte Serie von Tagungen und Trainingskursen zum Thema ''Evaluation of Sustainability'' stattfinden. Im Rahmen dieser Veranstaltungsserie werden drei Konferenzen und vier Trainingskurse zum Thema durchgeführt. Für Nachwuchswissenschaftler aus EU-Mitgliedsstaaten mit weniger als zehn Jahren Forschungserfahrung besteht die Möglichkeit, die Teilnahme an bis zu zwei Tagungen und einem Trainingskurs vollständig gefördert zu bekommen. (DeGEval)

GLOBAL EDUCATION WEEK 2005
http://www.wusgermany.de
Auch in diesem Jahr findet in der dritten Novemberwoche 2005(14. - 20. November 2005) die Global Education Week statt. Die Initiative zu dieser Woche des Globalen Lernens, die sich inhaltlich an den Vorgaben der UN-Millenniumsziele orientiert, geht vom Nord-Süd-Zentrum des Europarates aus. Ziel der Kampagne ist es, die Themen des Globalen Lernens in der deutschen und europäischen Bildungslandschaft stärker zu verankern. Schulen, interessierte Lehrerinnen und Lehrern, Universitäten sowie anderen Bildungseinrichtungen und Nichtregierungsorganisationen sind zur Teilnahme aufgerufen. Kontakt/Nähere Informationen: Dr. Linda Helfrich, Bianca Brohmer, Tel.: 0611/9446170e-mail: globaleducationweek @ wusgermany.de

9. Websites

Wahlen im Irak
http://www.bpb.de/themen/1LO6Y3
Die Wahlvorbereitungen im Irak waren von Gewalt und Boykottaufrufen überschattet. Dennoch war am 30. Januar 2005 in vielen Regionen die Beteiligung hoch - während im ''sunnitischen Dreieck'' vielerorts nur ein Bruchteil der Wahlberechtigten seine Stimme abgab. Ein Spezial zu den Hintergründen der Wahl und zu den wichtigsten politischen Blöcken im Irak.

Neues vom ''Tansania Park''
http://www.afrika-hamburg.de Die im Sommer 2003 als ''Tansania Park'' eingeweihte Denkmalsanlage im Hamburger Stadtteil Jenfeld ist nach Auffassung des Eine Welt Netzwerks Hamburg noch immer ''weit entfernt von einer der Thematik angemessenen Erinnerungsstätte''.

Fokus Afrika: Africome 2004 -2006
http://www.bpb.de/themen/LN4KFP,0,0,Afrika.html
Das Wissen der deutschen Bevölkerung um die komplexe Realität Afrikas ist erschreckend gering. Um diesem Missstand nachhaltig entgegenzuwirken, hat die Bundeszentrale für politische Bildung diesen mehrjährigen Schwerpunkt initiiert. Alle Veröffentlichungen, Online- und Multimedia-Inhalte sowie aktuelle Veranstaltungsankündigungen der bpb zum Thema Afrika finden sie zusammengefasst im Themenschwerpunkt Afrika.

MOE: Aktuelle Forschungsergebnisse zur Agrarentwicklung - das neue IAMO 2005
http://idw-online.de/pages/de/news97352
Ob in den Beitrittsländern oder den GUS-Staaten, überall prägen tiefgehende Umwälzungen und große regionale Unterschiede das Bild der ländlichen Räume in Mittel- und Osteuropa. Doch auch die deutsche Landwirtschaft steht durch die Osterweiterung vor neuen Herausforderungen. All diese sehr unterschiedlichen Prozesse zu analysieren ist Aufgabe des Institutes für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) aus Halle (Saale). Das soeben erschienene IAMO 2005 bietet dabei für jeden Interessierten einen aktuellen Forschungsüberblick zu zentralen Fragen der Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa.


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