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SID-Hamburg Newsletter Juni 2005
SID-Hamburg Rundbrief Juni 2005
Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen
Entwicklungs- zusammenarbeit mit Schwerpunkt Norddeutschland,
herausgegeben von SID Hamburg.
Inhalt
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Durchbruch für die Entwicklungsfinanzierung der EU
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VENRO gegen Aufteilung der Tsunami-Sondermittel
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Nobelpreisträgerin Maathai fordert effektivere Entwicklungshilfe
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Die Agenda des Millenium+5-Gipfels, Internationale Fachkonferenz in Berlin
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Arabischer Bericht über die menschliche Entwicklung 2004
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UNICEF-Bericht: 100 Millionen Kinder gehen nicht zur Schule
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Fortbildung
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Publikationen
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Veranstaltungen
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Websites
1. Durchbruch für die Entwicklungsfinanzierung der EU
VENRO begrüßt den EU-Beschluss, die Haushaltsmittel für Entwicklungs- zusammenarbeit bis 2015 auf 0,7 Prozent zu steigern
Der Verband Entwicklungspolitik (VENRO) begrüßt den Beschluss des EU-Rates für Allgemeine Angelegenheiten und Außenbeziehungen vom 24. Mai, demzufolge die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union die Mittel für Entwicklungs- zusammenarbeit bis zum Jahr 2015 stufenweise auf 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens steigern wollen.
''Damit hat die EU einen bereits 30 Jahre alten Beschluss der internationalen Gemeinschaft bekräftigt. Jetzt ist es an der Zeit für die konkrete Umsetzung'', kommentierte der VENRO-Vorsitzende Reinhard Hermle die Verpflichtung der EU-Mitgliedsstaaten. ''Der Stufenplan der Europäischen Union ist ein Durchbruch für die Entwicklungsfinanzierung. Es müssen aber unbedingt zusätzliche finanzielle Mittel sein, die dann der weltweiten Armutsbekämpfung zur Verfügung stehen'', so Reinhard Hermle weiter.
''Deutschland ist es angesichts einer äußerst schwierigen Haushalts- und Finanzlage und der Verpflichtungen aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt nicht leicht gefallen, dem Stufenplan der EU zuzustimmen. Doch war es uns sehr wichtig, dass die EU eine gemeinsame Haltung vor der UN-Konferenz findet. Deutschland kann und will sich den hohen Erwartungen, die an die EU gerichtet werden, und der gemeinsamen Verantwortung nicht entziehen. Ohne unsere Zustimmung wäre keinerlei Plan zustande gekommen'', sagte Wieczorek-Zeul. Um den Stufenplan der EU zu erfüllen, sei es notwendig, dass auch innovative Finanzquellen genutzt werden. Die Ministerin forderte deshalb alle Beteiligten auf, offen für wirkungsvolle Vorschläge zu sein und nach pragmatischen Lösungen zu suchen.
Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul sei bereits bei der Vorbereitung dieses EU-Beschlusses eine treibende Kraft gewesen. ''Angesichts des für 2010 vereinbarten Zwischenziels kommt es jetzt aber darauf an, dass auch die Bundesregierung bei der Haushaltsaufstellung 2006 und der mittelfristigen Finanzplanung die entsprechenden politischen Weichen stellt'', betonte der VENRO-Vorsitzende.
http://www.venro.org http://www.bmz.de
Der Verband Entwicklungspolitik (VENRO) reagierte mit Unverständnis und heftigem Protest auf den Beschluss der Bundesregierung und des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags zur Aufteilung der Sondermittel, die Bundeskanzler Schröder Anfang Januar für den Wiederaufbau nach dem Seebeben im Indischen Ozean zugesagt hatte. Der Haushaltsausschuss hat bei seiner Sitzung am 11. Mai dem Vorschlag der Bundesregierung zugestimmt, von den 500 Mio. Euro für den Zeitraum 2005-2009 lediglich 25 Mio. Euro, also fünf Prozent der Gesamtsumme, zivilgesellschaftlichen Organisationen zur Verfügung zu stellen. ''Diese Aufteilung zu Lasten der Nichtregierungsorganisationen ist nicht hinnehmbar, da sie in keiner Weise die zentrale Rolle der nicht-staatlichen Akteure bei der Bewältigung der Folgen der Tsunami-Katastrophe berücksichtigt'', kommentierte der VENRO-Vorsitzende Reinhard Hermle die Entscheidung.
http://www.venro.org
Die kenianische Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai forderte ein stärkeres finanzielles Engagement der Industrienationen bei der Umsetzung der UN-Millenniumsentwicklungsziele zur Halbierung der weltweiten Armut. Dazu gehöre auch ein Schuldenerlass für die ärmeren Länder. Zudem seien verstärkte Anstrengungen für einen fairen Welthandel insbesondere mit Afrika notwendig. Gleichzeitig sollten die Industrieländer ihre eigenen Institutionen und Instrumente der Entwicklungsfinanzierung effektiver gestalten, so Maathai. ''Die Regierungen der Entwicklungsländer müssen ihrerseits Entwicklungsziele gegen Armut definieren, massiv die Korruption bekämpfen, funktionierende öffentliche Sektoren aufbauen, die Menschenrechte beachten und Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit verankern'', sagte Maathai. Weltweite Armutsbekämpfung und globaler Umwelt- und Ressourcenschutz seien die effektivsten Strategien zur Vermeidung von Krisen und Konflikten. Frau Maathai besuchte Berlin auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung. http://www.boell.de/de/10_preise/101.html
9. Juni 2005, 10-17 Uhr, Hotel Aquino, Hannoversche Str. 5b, 10113 Berlin
2005 ist das Jahr der weltpolitischen Weichenstellungen. Mitte September treffen sich die Staats- und Regierungsspitzen aus aller Welt zum Millenium+5-Gipfel der Vereinten Nationen in New York. Auf einer internationalen Fachkonferenz in Berlin, organisiert von der DGVN in Zusammenarbeit mit dem UNDP sowie wichtigen bundesdeutschen Institutionen der Entwicklungspolitik, werden prominente Gäste aus dem In- und Ausland ihre Erwartungen an den Weltgipfel formulieren. Die Tagung steht unter der Leitfrage, was geschehen muss, damit der Millenium+5-Gipfel die Tür zu kooperativen Lösungen für die globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts öffnet. Wo liegen die gemeinsamen Interessen von Nord und Süd in der Globalpolitik? Und wie könnten Konsensbeschlüsse zu den umstrittenen Themen Entwicklungs- zusammenarbeit, Handel und Sicherheit aussehen? http://www.dgvn.de/veranstaltungen/dgvn-aktuell.htm#veranstalt
Der Arabische Bericht über die menschliche Entwicklung wurde von einer arabischen Autorengruppe verfasst und ist hochaktuell. Schon die Berichte der vergangenen Jahre sorgten für großes Aufsehen. Die neueste Ausgabe, die sich mit dem Mangel an guter Regierungsführung beschäftigt, ist mehrere Monate verspätet erschienen, nachdem u.a. die ägyptische und die US-Regierung die Publikation durch das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) zunächst ''blockiert'' hatten, so der Hauptautor Nader Fergany. Die Autoren ziehen eine ernüchternde Bilanz. Sie stellen fest, dass Freiheit und guter Regierungsführung in der arabischen Welt immer noch riesige Hindernisse im Weg stehen. Der Bericht, dessen Ziel es ist, Defizite menschlicher Entwicklung in der arabischen Region zu dokumentieren, wurde im April 2005 endlich veröffentlicht. Die DGVN hat die deutsche Fassung erarbeitet und zusammen mit der englischen, französischen und arabischen Kurzfassung herausgegeben. Publikation gegen Erstattung der Portokosten bestellen: mailto:info @ dgvn.de, http://www.dgvn.de/veranstaltungen/dgvn-aktuell.htm#neuerschein
Nach neuesten Untersuchungen von UNICEF wird in diesem Jahr die Zahl der Kinder, die nicht zur Schule gehen, voraussichtlich erstmals unter 100 Millionen sinken. Zu Beginn des Jahrtausends waren weltweit noch 121 Millionen Kinder im Grundschulalter vom Schulbesuch ausgeschlossen. Dies geht aus dem heute veröffentlichten UNICEF-Bericht ''Fortschritt für Kinder'' hervor, der den Schulbesuch von Mädchen und Jungen in 180 Ländern untersucht. Der Bericht überprüft die Umsetzung des Millenniums-Ziels der Vereinten Nationen, bis 2015 alle Kinder in die Schule zu bringen. Das Fazit: Es gehen heute zwar mehr Kinder zur Schule als jemals zuvor. Doch die Fortschritte beim Zugang zu Grundbildung in den ärmsten Ländern der Erde sind nicht schnell und nicht nachhaltig genug. Ohne massive zusätzliche Investitionen der betroffenen Länder und internationale Hilfe werden die meisten afrikanischen Staaten südlich der Sahara und Südasiens das Ziel ''Bildung für alle Kinder'' bis 2015 nicht erreichen. http://www.unicef.de/1978.html
Training of Trainers (ToT)
http://www.ageg.de
7.-8. Juli 2005, Bonn, Gustav-Stresemann-Institut
Die AGEG Arbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitischer Gutachter e.G. bietet eine Fortbildung für Trainer/innen aus der Entwicklungs- zusammenarbeit als auch Kolleg/innen, die vorwiegend auf dem deutschen Markt arbeiten. Insbesondere das ToT Seminar ist für alle, die regelmäßig trainieren und/oder mit Gruppen zu tun haben. Das Seminar ist interessant für alle, die neue Impulse suchen, eine Auffrischung und/oder Feedback von Kolleg/innen erhalten möchten. Die Trainingsinhalte werden natürlich nicht nur vermittelt, sondern intensiv geübt. Ein direktes Feedback und die direkte Lernerfahrung sind gewährleistet. Leitung: Susanne Polewsky. Fortbildungsgebühr 350 Euro. Anmeldung erforderlich: AGEG, Simona Scheibitz, Tel. 07021 9708721, projectassistant3 @ ageg.de
Zwischenbilanz der UN Millenniumsziele im Bildungsbereich
http://www.ev-akademie-boll.de/tagungen/_t7.htm das
Internationale Tagung Westafrika - Europa
Evangelische Akademie Bad Boll, 8-10. Juli 2005
Mit den Millenniums-Entwicklungszielen wird angestrebt, dass bis zum Jahre 2015 alle Kinder dieser Welt eine Primarschulausbildung erhalten sollen und das Geschlechtergefälle im Bildungssystem beseitigt wird. Im Dialog mit Partnern aus Westafrika, insbesondere aus Burkina Faso, werden auf dieser Tagung die Anforderungen an eine Bildungspolitik diskutiert, die eine den Lebensverhältnissen angepasste Bildung und einen Bildungszugang für alle ermöglicht. Dabei werden der Diskurs zwischen Tradition und Moderne eine wichtige Rolle spielen, ebenso die Fragen, wie Bildung im formellen wie im informellen Bereich im Einklang mit dem kulturellen Erbe gestaltet werden kann. Tagungsgebühr 60 Euro. Anmeldung erforderlich (TG-Nr.: 560405).
Internationales Mikrofinanzsymposium
http://newsletter.kfw.de/inxmail2/url?vovwqc00f2i00bxp23a25
23. und 24. Juni, Frankfurt am Main
Neue Partnerschaften und innovative Konzepte für die Zukunft der Mikrofinanzierung stehen im Mittelpunkt einer internationalen Konferenz, die von AFD, CGAP, DFID, BMZ und KfW Entwicklungsbank gemeinsam veranstaltet wird.
Internationale EADI Konferenz: Globale Sicherheit und Entwicklungspolitik
http://www.eadi.org/gc2005
21 - 24 September 2005, Bonn
Die 11. Generalkonferenz des Europäischen Verbandes der Entwicklungsforschungs- und Ausbildungsinstitutionen (EADI) mit dem Titel ''Insecurity and Development: Regional Issues and Policies for an Interdependent World'' untersucht die Schnittstelle zwischen Sicherheit und Entwicklung. Die Konferenz in Bonn, ausgerichtet vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), soll die wissenschaftliche Debatte im Bereich von Sicherheit und Entwicklung analysieren und hieraus Politikempfehlungen ableiten. Als Gastredner nehmen Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Louka Katseli, Direktorin des OECD Development Centre, Alikagpa Sawyerr von der Union der Afrikanischen Universitäten und General a.D. Klaus Reinhardt, ehemaliger Befehlshaber der KFOR im Kosovo teil. Zur interdisziplinär angelegten Konferenz werden 600 hochrangige internationale Wissenschaftler, Politiker und Vertreter/innen von Nichtregierungsorganisationen erwartet.
Master of Evaluation jetzt berufsbegleitend
http://www.master-evaluation.de
Aufgrund der vielen Anfragen von Berufstätigen bietet die Universität des Saarlandes den Studiengang ab dem kommenden Wintersemester berufsbegleitend an. Die einzelnen Veranstaltungen werden thematisch geblockt an drei aufeinander folgenden Tagen jeweils donnerstags bis samstags gehalten. Je nach Semester sind acht, sechs, fünf und zwei dreitägige Blockveranstaltungen vorgesehen.
Südafrikas neue Elite: Die Prägung der ANC-Führung durch das Exil
http://www.duei.de/iak
Afrika-Kolloquium des Instituts für Afrika-Kunde (book launch)
Hamburg, Do, 23. Juni 2005, 17.00 - 19.00 Uhr s.t., IAK/HWWA
Südafrikas neue Elite wird vom ANC dominiert und durch die Exilerfahrungen des ANC mitgeprägt. Die Auswirkungen der politischen Kultur und Gesellschaft der Exilländer waren jedoch ebenso wie andere internationale Einflüsse und Erfahrungen (Ost-West-Konflikt) oft ambivalent. ANC-Exilvertreter besetzten Schlüsselpositionen im neuen Südafrika, ihre Exilerfahrungen spiegelten sich in programmatischen Dokumenten und praktischer Politik wider. Referent: Dr. Hans-Georg Schleicher, Berlin, Koreferentin: Renate Wilke-Launer, Redaktion Der Überblick', Hamburg
Internationale Steuern: Globalisierung regulieren - Entwicklung finanzieren
http://www.weed-online.org/publikationen/bestellung/index.html
Das Thema Internationale Steuern ist hoch aktuell geworden. Durch die Lenkungswirkung von Steuern kann die Globalisierung reguliert werden. Und es können zusätzliche Mittel für die Finanzierung von Umwelt und Entwicklung aufgebracht werden. Tobin-Steuer, Luftverkehrsbesteuerung sind in der Diskussion. In einer neuen Broschüre von Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung (WEED) wird das Thema erstmals in deutscher Sprache umfassend erörtert. ''Sowohl zur Finanzierung der Millenniums-Entwicklungsziele - einem Beschluss der UNO, die Armut bis 2015 zu halbieren - als auch für die darüber hinausgehende Regulierung von Globalisierung und die Finanzierung nachhaltiger Entwicklung ist eine internationale Besteuerung nahe liegend und folgerichtig. Durch ihre Lenkungswirkung könnten die Steuern verteilungspolitische und ökologische Effekt erzielen, mit ihren Einnahmen globale öffentliche Güter wie Gesundheit, Bildung und der ökologische Umbau der Gesellschaft finanziert werden.'' Schutzgebühr (zzgl. Versand): EUR 5,00. Bestellung: weed @ weed-online.org
Gemeinschaftsfinanzierung
http://newsletter.kfw.de/inxmail2/url?vojwqc00f2i000gtm3a25
Ein aktuelles Diskussionspapier der KfW Entwicklungsbank setzt sich mit den besonderen Herausforderungen auseinander, die aus der Zusammenarbeit zwischen Gebern und Partnerregierungen bei Gemeinschaftsfinanzierungen erwachsen.
Entwicklungspolitik zwischen Markt und Staat
http://www.weitzenegger.de/oo/kuhn.html
Möglichkeiten und Grenzen zivilgesellschaftlicher Organisationen
Von Berthold Kuhn, Campus Forschung, Band: 886
Immer wieder gibt es Debatten über die Vor- und Nachteile der Arbeit von nichtsstaatlichen Organisationen in der Entwicklungs- zusammenarbeit. Der Autor beleuchtet zivilgesellschaftliche entwicklungspolitische Vorhaben und Organisationen in mehreren Staaten Asiens und Afrikas, die in verschiedenen Sektoren und Projekttypen arbeiten, dabei unterschiedliche Modelle der Partnerschaft mit staatlichen Organisationen anwenden. Er zeigt, dass moralisierende Argumente in der Bewertung von Leistungen und Grenzen zivilgesellschaftlicher Entwicklungshilfe nicht weiter helfen. Wichtig ist dabei ein umfassendes Verständnis des komplementären Zusammenspiels zwischen staatlichen, privatwirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren. ISBN 359337742X.
PERIPHERIE 97/98 zu Migration und Flucht
http://www.zeitschrift-peripherie.de
Die neue PERIPHERIE widmet sich der Frage der Migration und Flucht, der Arbeits- und Lebenssituation, der rechtlichen und sozialen Situation in den Zielländern, der Dynamik transnationaler sozialer Räume, der Formation und Veränderung kollektiver Identitäten diskutiert. Es schreiben: Stephen Castles, Serhat Karakayali & Vassilis Tsianos,
Helma Lutz, Volker Hamann, Jens Winter, Rolf Jordan, Sabine Hess, Olaf Köppe, George Steinmetz. (ISBN 3-89691-809-5)
Militärische Kapazitäten und Fähigkeiten afrikanischer Staaten
http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?id=1184
Ursachen und Wirkungen militärischer Ineffektivität in Subsahara-Afrika
SWP-Studie 2005/S 04 von Arno Meinken, Februar 2005, 50 Seiten
Stabilisierungsstrategien in ''Failing States''
http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?id=1181
Das Beispiel Nord-Kivu (DR Kongo)
SWP-Studie 2005/S 03 von Denis M. Tull, Februar 2005, 29 Seiten
Neue Kriege
http://www.weitzenegger.de/oo/kriege.html
Nur wenige wissenschaftliche Fachbegriffe wurden so schnell aufgegriffen wie der von den ''neuen Kriegen''. Die Debatte über die ''neuen Kriege'' ist ein Indiz für den Formenwandel bewaffneter Gewalt. Der erste Golfkrieg, die Zerfallskriege Jugoslawiens und vor allem die Kriege in Afrika offenbarten eine neue und bis dahin unbekannte Grammatik des Krieges. Neben zentral geführten Kampfverbänden gibt es in den Kriegen der letzten Jahre vermehrt dezentral und auf eigene Rechnung operierende Gewaltakteure. Allen diesen Kriegen ist gemeinsam, dass die jeweiligen Kriegswirtschaften in hohem Maße in die globale Waren- und Finanzzirkulation eingebunden sind. Die Gewaltakteure, die auf diesen Gewaltmärkten tätig sind, verfolgen eher ökonomische als ideologische Interessen. Im vorliegenden Buch geben 10 Fachautoren einen Überblick über die neue Qualität von Kriegsführung. ISBN: 3899742028.
Tourismus und Kulturerhalt - ein Widerspruch? Das Beispiel der Dogon in Mali
http://www.bizme.de
Vortrag in Bremen, 9. Juni 2005
Bremer Informationszentrum fuer Menschenrechte und Entwicklung, Bahnhofsplatz 13, 28195 Bremen, Tel.: 0421/ 171 910, info @ bizme.de
Fachtagung Erneuerbare Energien
http://www.igmetall.de
Goettingen 9.-10. Juni 2005
Die aktuellen Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energien und Entwicklungschancen fuer die Beschäftigten in der Industrie und im Handwerk. Veranstaltung in Göttingen.
IG Metall Vorstand, Tel.: 069/6693-2201, Fax: 069/6693-2128, Claudia.Aita @ igmetall.de
Werkstadtgespräch Nachhaltigkeitsindikatoren in Mecklenburg-Vorpommern
http://www.fh-nb.de
Neubrandenburg 10. Juni 2005
Fachhochschule Neubrandenburg, Johann Kaether, Tel.: 0395/5693-220, kaether @ fh-nb.de
Niemand darf der Folter ...unterworfen werden - Argumente gegen Folter
http://www.jakobushaus.de/bildung/seminare/2005-92.html
Goslar 10. - 12. Juni 2005, Seminar
St. Jakobushaus, Reußstr. 4, 38640 Goslar, Tel.: 05321/ 342 60, Fax: 05321/ 342626, info @ jakobushaus.de
Strategie statt Aktionismus: Vom erfolgreichen Umgang mit den Medien
http://www.vfh-online.de
10. - 12. Juni 2005, Seminar fuer junge Erwachsene in Hamburg.
Verein zur Förderung politischen Handelns e.V., Rathausgasse 11 a, 53111 Bonn, Tel: 0228/ 9638551, mail @ vfh-online.de
Auf den Spuren der Globalisierung - Bremen in der Welt - die Welt in Bremen
http://www.bizme.de
Stadtführung in Bremen, 12. Juni 2005
Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung, Bahnhofsplatz 13, 28195 Bremen, Tel.: 0421 / 171910, info @ bizme.de
Perspektiven für Entwicklung, Demokratie und Menschenrechte in Afrika
http://www.fnst.org/webcom/show_all_seminare.php/_c-473/_nr-150/i.html
Veranstaltungsreihe Afrika, Mo, 13.06.2005, 18.30 Uhr
Universität Hamburg, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, Westflügel
Heute ist Afrika vielen oftmals zunächst bekannt als Kontinent der ''drei Ks'': Kriege, Krisen und Katastrophen. Der Aufbau stabiler, demokratischer Verhältnisse in Afrika liegt im ureigensten Interesse Europas. Wie kann die Zukunft unseres Nachbarkontinents aussehen? Dieser und andere Fragen werden sich die Prof. Dr. Rainer Tetzlaff (Universität Hamburg) und Rainer Erkens (Friedrich-Naumann-Stiftung) widmen. Anmeldung: fnst.hamburg @ fnst.org
Berliner Fachgespräche zur Globalisierung
http://www.kfw-entwicklungsbank.de/DE/Aktuelles/Veranstalt.jsp
Die Berliner Fachgespräche bieten ein regelmäßiges Forum, in dem Zukunftsfragen mit wichtigen Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft diskutiert werden. Die nächste Veranstaltung befasst sich mit den Millenniumszielen. Sie findet am 16. Juni in der KfW Niederlassung Berlin statt. Infos: KfW.FZ-Berlin @ KfW.de
2. BREBIT vom 21.10. bis 28.10.2005
http://www.brebit.org
''Bin ich, was ich mir kaufen kann!?'' oder Was mein Konsumverhalten mit Gerechtigkeit zu tun hat ? Dieses Thema behandelt eine zentrale entwicklungspolitische Fragestellung, lädt zu einer kritischen Selbstreflexion ein und macht bewusst, dass eigenes Handeln Einfluss auf Menschen auf der anderen Seite der Erde hat. Konkret könnte es heißen: ''Auf Entdeckungsreise im Supermarkt'' - ''Markenklamotten um jeden Preis'' - ''Wieviel Geld brauche ich wirklich?'' - ''Arm und Reich - globale Einkommensverhältnisse'' oder ''Armutsgrenze 1 Euro pro Tag - könnten wir so leben?'' oder
? Die Koordinationsgruppe trifft sich ab dem 16. Juni 2005 (17.30 Uhr, in den Räumen der Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin, Greifswalder Straße 33a) regelmäßig und hofft auf viele erfahrene und neue MitstreiterInnen bei der inhaltlichen Vorbereitung und Durchführung der Aktion. Uwe Prüfer, VENROB e.V., Tel. 0331 7048966; info @ venrob.org
Politisch aktiv - Lust auf Theater
http://www.haus-am-schueberg.org
Ammersbek 17. - 19. Juni 2005
Politisches Aktionstheater am Beispiel der Kampagne Saubere Kleidung unter theaterpädagogischer Leitung. Kampagne für Saubere Kleidung, Regionalgruppe Hamburg, Tel.: 040/ 6052603 und Haus am Schueberg, Wulfsdorfer Weg 33, 22949 Ammersbek, Tel.: 040/ 6050020, info @ haus-am-schueberg.org
Symposium zum 65. Geburtstag von Eberhard Bauer
http://www.nord-sued-bruecken.de
Berlin, 17. Juni 2005, 14H, Haus der Demokratie , Greifswalder Straße 4, Berlin
''Wer vom Süden redet, darf im Norden nicht schweigen'' - dieses Motto prägte das gesamte entwicklungspolitische Engagement Eberhard Bauers: beim Deutschen Entwicklungsdienst, beim Weltfriedensdienst, bei der Stiftung Nord-Süd-Brücken - und bei so manchem Verein, den er mitbegründet hat. Sehr viele unterschiedliche Aktivitäten, Projekte, Kampagnen wären zu nennen, die bei allen Unterschieden immer von einem gemeinsamen Ziel geprägt waren: der Veränderung politischer Rahmenbedingungen im Norden als Voraussetzung für eine tragfähige, eigenständige Entwicklung im Süden. Die Frage nach der Rolle, der Verantwortung gerade entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen in diesem Prozess hatte für Eberhard Bauer dabei zentrale Bedeutung. Stiftung Nord-Süd-Brücken, Greifswalder Str. 33a, 10405 Berlin ,( 030/42 85 13 85, 2 -86, info @ nord-sued-bruecken.de
Globalisierung und Gerechtigkeit - Gegensätze, die sich ausschließen?
http://www.haus-am-schueberg.org
Ammersbek, 18. Juni 2005
Haus am Schueberg, Wulfsdorfer Weg 33, 22949 Ammersbek, Tel.: 040/ 6050020, info @ haus-am-schueberg.org
Tagung EU-AKP-Freihandelsabkommen in der Diskussion
http://www.weed-online.org/themen/70351.html
Mo, 20. Juni 2005, Berlin, Galerie der Heinrich-Böll-Stiftung, Rosenthaler Str. 40/41
Außerhalb der WTO beschleunigt die EU derzeit die Verhandlungen mit den 79 Staaten in Afrika, der Karibik und dem pazifischen Raum (AKP-Staaten) zum Abschluss umfassender Freihandelsabkommen, den sog. ''Wirtschaftspartnerschaftsabkommen'' (engl. EPAs). Werden neue Handelsabkommen zwischen der EU und den AKP-Staaten einen wirkungsvollen Beitrag zur Bekämpfung der Armut und nachhaltiger Entwicklung leisten oder verfolgt die EU nur bilateral und außerhalb der WTO-Ebene eine klassische neoliberale Freihandelsstrategie? Werden EPAs ein wirksamer Beitrag zur Unterstützung regionaler Integrationsprozesse, zum Beispiel im südlichen Afrika sein, oder sind sie Teil einer europäischen Marktöffnungsstrategie gegenüber Entwicklungsländern? Gäste aus der Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft werden diese Fragen mit Ihnen diskutieren und Optionen für eine gerechte und nachhaltige Handelspolitik der EU gegenüber den AKP-Staaten entwickeln. Die Teilnahme ist kostenfrei, allerdings wird um eine Anmeldung bis spätestens 18. Juni gebeten: WEED, z.Hd. Herrn Tobias Hauschild, Torstr. 154, 10115 Berlin, Email: tobias.hauschild @ weed-online.org Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung, der Initiative Südliches Afrika (INISA), terre des hommes und WEED.
Bildung zwischen Anspruch und Finanzierbarkeit
http://www.ev-akademie-mv.de
Rostock, 21. Juni 2005, Im Gespräch mit Gästen aus Tanzania
Evangelische Akademie M-V, Cornelia Ewert, Tel.: 0381/ 2522430, info @ ev-akademie-mv.de
Was kommt nach der Flut? Wiederaufbauhilfe in Aceh
http://www.bizme.de
Bremen, 22. Juni 2005, Vortrag
Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung, Bahnhofsplatz 13, 28195 Bremen, Tel.: 0421/ 171910, info @ bizme.de
Ökotourismus in Chile - eine Einkommensalternative für Kleinbauern in den Anden?
http://www.bizme.de
23. Juni 2005Vortrag in Bremen
Bremer Informationszentrum fuer Menschenrechte und Entwicklung, Bahnhofsplatz 13, 28195 Bremen, Tel.: 0421/ 171910, info @ bizme.de
Oxfam - eine global agierende Nothilfe-, Entwicklungs- und Kampagnenorganisation
Berlin 30. Juni 2005
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung Entwicklungspolitik in Berlin/ TU
SID - Society for International Development, TU Berlin, FU Berlin, PD Dr. B. Fahrenhorst, Tel.: 030/ 8613091, Fax: 030/ 861 93 70, brigittefahrenhorst @ t-online.de
KOMPASS: Seminar zur Menschenrechtsbildung für die schulische und außerschulische Jugendarbeit
http://www.institut-fuer-menschenrechte.de
Ganderkesee 30. Juni - 3. Juli 2005
Institut fuer Menschenrechte, Zimmerstr. 26-27. 10969 Berlin, Tel: 030/ 2593 590, info @ institut-fuer-menschenrechte.de
Hamburger Bildungsagenda für eine nachhaltige Entwicklung
http://www.hamburger-bildungsagenda.de
Unter anderem kann jetzt die Handreichung Nr. 1 für Bildungsprojekte herunter geladen werden: ''Sprudelnde Gewinne - Die Krise der weltweiten Wasserversorgung'', die gedacht ist für: Sekundarstufe I ab Kl. 9/10, Sek. II, Berufliche Schulen, Jugendarbeit, Erwachsenenbildung.
Das in der Broschüre auf S. 17 erwähnte Planspiel Privatisierung Wasser kann von der Website des Eine Welt Netzwerks herunter geladen werden: www.ewnw.de (Archiv, Downloadarchiv)
Interkulturelles Portal
http://www.interkulturelles-portal.de
Die Akademie für Interkulturelle Studien an der Universität Jena hat den Vollbetrieb des Interkulturellen portals begonnen. In der Rubrik Stellenbörse des Interkulturellen Portals besteht die Möglichkeit, Stellenangebote einzustellen oder sich als Bewerber registrieren zu lassen. Über aktuell im Portal vorliegende Stellenangebote informiert Sie in Zukunft ein Newsletter. Der Newsletter soll Sie in kompakter Form über laufende oder anstehende Aktivitäten im Umfeld des Portals selbst informieren und Ihnen ein nützlicher Wegweiser entlang des sich ausweitenden Angebots an interkulturellen Services sein.
Neue Internetseite der Bundesregierung zur UN
http://www.deutschland-uno.de
Die deutsche Bundesregierung informiert auf einer neuen Internetseite über Struktur und Arbeit der UNO sowie über Deutschlands Beziehungen zu den Vereinten Nationen. Das Angebot reicht von der Diskussion wichtiger Politikfelder wie Frieden und Sicherheit, nachhaltige Entwicklung oder Umweltschutz bis hin zu einer Vorstellung der einzelnen UNO-Standorte.
Internetseite zum Weltinformationsgipfel (WSIS)
http://www.gipfelthemen.de
Die Website ist ein gemeinsames Projekt von DGVN und http://www.politik-digital.de/. Sie wurde anlässlich des Weltgipfels über die Informationsgesellschaft 2003 (WSIS) in Genf entwickelt und wird bis zum zweiten Teil des WSIS im November 2005 in Tunis monatlich aktualisiert.
Wegweiser für internationale Zusammenarbeit in Forschung und Bildung
http://www.internationale-kooperation.de/emailabo.php
Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung betreibt das VDI Technologiezentrum GmbH in Düsseldorf die Plattform internationale-kooperation.de. Sie bietet den regelmäßigen ITB Info-Service.
KfW: Kooperation mit der Wirtschaft
http://newsletter.kfw.de/inxmail2/url?vobwqc00f2i00bg0o3a25
Die KfW Entwicklungsbank nutzt private Ressourcen und Erfahrungen in der
Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern. Beispiele und Herausforderungen
finden Sie jetzt im Internet.
GLOBAL EDUCATION WEEK im November 2005
http://www.globaleducationweek.de
BILDUNG FUER ALLE! UEBERALL! JETZT! Die Aktionswoche hat zum Ziel, die Themen des Globalen Lernens in Bildungseinrichtungen und Institutionen bekannter zu machen. Dazu zählen die Bereiche Umwelt, fairer Handel, Frieden, Menschenrechte, Gender unter globaler Perspektive und Maßnahmen sowie Aktionen zugunsten gleichberechtigter und solidarischer Nord-Süd-Beziehungen. Sie können auf diese Website entweder ihre eigenen Projekte veranstalten oder die Angebote anderer nutzen. Zentrales Thema der diesjährigen Lernkooperation mit Kolumbien ist: Konfliktprävention und Friedenspädagogik.
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