SID-Hamburg Rundbrief Oktober 2005
Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen
Entwicklungs- zusammenarbeit mit Schwerpunkt Norddeutschland,
herausgegeben von SID Hamburg.
Inhalt
- Entwicklungspolitische Bilanz des Millenium+5-Gipfels
- UN-Bericht über die menschliche Entwicklung 2005
- Weltbank schlägt Aktionsplan für Afrika vor
- 100 Mio. Euro aus dem Entwicklungshilfehaushalt für Stadtbahnbau in Vietnam?
- Hungersnot im südlichen Afrika: mit Hilfen schon an morgen denken
- Tamm Tamm und viele Namen
- KfW-Entwicklungsländerpreis
- Fortbildung
- Publikationen
- Veranstaltungen
- Websites
1. Entwicklungspolitische Bilanz des Millenium+5-Gipfels
Die hochgespannten Erwartungen, die im Vorfeld an den Millennium+5-Gipfel zum 60-jährigen Jubiläum der Vereinten Nationen gerichtet wurden, hat er nicht erfüllt. Von einem Scheitern kann aber ebenfalls keine Rede sein. Trotz einer im Verlauf des Verhandlungsprozesses verschärften Polarisierung zwischen Nord und Süd haben die 191 Mitgliedstaaten in letzter Minute ein Abschlussdokument mit bemerkenswerten Positionen zur Friedenssicherung und zur Verhinderung von humanitären Katastrophen verabschiedet. Die entwicklungspolitischen Passagen halten - bei einigen neuen Akzenten - den Stand fest, der im Vorfeld des Gipfels durch die G8 und die Europäische Union erzielt wurde. Anlass für Enttäuschung sind die unüberbrückbaren Differenzen hinsichtlich einer institutionellen Reform der VN und der Abrüstung. (DIE)
''Der große Wurf, den sich viele vom UN-Gipfel erhofft haben, ist ausgeblieben'', so Dr. Reinhard Hermle, Vorsitzender des VENRO-Vorstands. ''Der vorliegende Entwurf des Abschlussdokuments ist vielmehr ein Zeugnis der Stagnation, die im krassen Gegensatz zu den Visionen und Versprechen des Gipfeltreffens im Jahr 2000 steht. Es werden zu wenig neue Impulse gegeben, um die dringend nötigen Fortschritte bei der weltweiten Armutsbekämpfung und der Erreichung der Millenniumsziele zu erbringen.'' Deutschlands entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen haben sich mit der Aktion ''Deine Stimme gegen Armut'' dafür eingesetzt, dass die Staats- und Regierungschefs beim UN-Gipfel über die Beschlüsse von Gleneagles hinausgehen und neue Marken setzen. Bedauerlicherweise wird das vorliegende Abschlussdokument dem nur bedingt gerecht.
Zwischen Frustration und Zuversicht: Die entwicklungspolitische Bilanz des Millennium+5-Gipfels, Analysen und Stellungnahmen Nr. 7/2005 Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) 2005, Autoren: Thomas Fues, Markus Loewe, http://www.die-gdi.de/die_homepage.nsf/91dea6712d99617ac12569cb00547f10/615ca55638a60f97c125708400470747?OpenDocument
Stagnation oder Aufbruch? Eine Bewertung des UN ''Millennium+5''-Gipfels aus entwicklungspolitischer Sicht. Von Reinhard Hermle und Gerhard Gad. http://www.venro.org/publikationen/archiv/stellungnahme-un-summit2005.pdf
W&E-Sonderdienst Nr. 11/2005, Die Ergebnisse des Weltgipfels der UNO
http://www.weltwirtschaft-und-entwicklung.org/cms/assets/s2dmain.html?http://www.weltwirtschaft-und-entwicklung.org/cms/wearchiv/50018895d60eb5602/53168696d90ff9401.html
2. UN-Bericht über die menschliche Entwicklung 2005
Der diesjährige Human Development Report zieht eine Bilanz der menschlichen Entwicklung einschließlich der Fortschritte auf dem Weg zum Erreichen der Millenniums-Entwicklungsziele. Neben dem aktuellen Länderindex werden die Folgen nicht erreichter Zielvorgaben und gebrochener Versprechen für die Menschen untersucht. Anhand von drei zentralen Pfeilern der internationalen Zusammenarbeit - Entwicklungs- zusammenarbeit, Handel und Sicherheit - liefert der Bericht über die menschliche Entwicklung 2005 eine schonungslose Analyse der Probleme und ermittelt Lösungen. Der Bericht erschien kurz vor dem Millennium+5-Gipfel, von dem entscheidende Impulse für eine weitere Umsetzung der Millenniums-Ziele erwartet werden, deren Erreichen die menschliche Entwicklung vorantreiben würde
Der Bericht 2005 zieht eine Bilanz der Anstrengungen, die seit dem Millenniums-Gipfel unternommen wurden, um den damals formulierten Zielen (z.B. Halbierung der weltweiten Armut bis zum Jahr 2015) näher zu kommen. Das Ergebnis auf einem Drittel des Weges ist in weiten Teilen ernüchternd. Einige der zentralen Erkenntnisse:
- Fünfzig Länder mit einer Gesamtbevölkerung von fast 900 Millionen Menschen fallen bei mindestens einem der Ziele zurück. Vierundzwanzig dieser Länder liegen in Afrika südlich der Sahara.
- Weitere 65 Länder mit einer Gesamtbevölkerung von 1,2 Milliarden Menschen riskieren, dass sie mindestens eines der Millenniumsziele nicht vor dem Jahr 2040 erreichen werden. Mit anderen Worten: Sie könnten die Zielvorgabe über eine ganze Generation hinweg verfehlen.
- Ziel der Armutsminderung: Im Jahr 2015 würden nach dem gegenwärtigen Trend 827 Millionen Menschen in extremer Armut leben - 380 Millionenmehr, als wenn die international vereinbarten Zielvorgaben erreicht würden. Weitere 1,7 Milliarden Menschen würden von weniger als zwei US-Dollar pro Tag leben.
- Ziel der Reduzierung der Kindersterblichkeit um zwei Drittel: Nach dem gegenwärtigen Trend würde das Ziel der Minderung der Sterblichkeit bei Kindern unter fünf Jahren nicht im Jahr 2015 sondern erst 2045 erreicht werden - 30 Jahre später. Im Laufe des nächsten Jahrzehnts würden sich die kumulativen menschlichen Kosten der Verfehlung dieser Zielvorgabe in 41 Millionen zusätzlichen Todesfällen bei Kindern niederschlagen.
- Ziel allgemeiner Primarschulbildung: Im Jahr 2015 würden noch immer 47 Millionen Kinder nicht zur Schule gehen, davon 19 Millionen in Afrika südlich der Sahara.
- Ziel der Verbesserung des Zugangs zu sauberem Wasser und Sanitärversorgung: Das Ziel, den Anteil der derzeit eine Milliarde Menschen, die keinen Zugang zu frischem Trinkwasser haben, bis zum Jahr 2015 zu halbieren, wird für 210 Millionen Menschen nicht erreicht, wenn der gegenwärtige Trend andauert. Im Jahr 2015 wären noch immer mehr als zwei Milliarden ohne angemessene Sanitärversorgung, die meisten von ihnen in Afrika südlich der Sahara.
UN-Bericht über die menschliche Entwicklung 2005 (Human Development Report 2005 - UNDP), ''Internationale Zusammenarbeit am Scheidepunkt: Entwicklungshilfe, Handel und Sicherheit in einer ungleichen Welt''. Herausgeber der deutschen Ausgabe: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN), UNO-Verlag 2005, 428 Seiten, Paperback, ISBN 3-923904-61-4, 28,90 €
http://www.dgvn.de/veranstaltungen/dgvn-v-050906+7.htm
http://hdr.undp.org/reports/global/2005/
3. Weltbank schlägt Aktionsplan für Afrika vor
Die Entwicklung Afrikas fällt weiter hinter alle anderen Weltregionen zurück. Weltbank-Chef Wolfowitz legt nun seinen angekündigten Aktionsplan für Afrika vor. Vorrangiges Ziel: Wachstum. Paul Wolfowitz, seit Anfang Juni Präsident der Weltbank, hat den Kampf gegen die Armut in Afrika zu seiner wichtigsten Aufgabe erklärt. Die Not in Afrika sei größer als in jeder anderen Weltregion. Während andere Teile der Dritten Welt beträchtliche Fortschritte erzielt hätten, sei Afrika zurück gefallen, erklärte Wolfowitz in Washington.
http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1719866,00.html
Africa Action Plan: http://siteresources.worldbank.org/INTAFRICA/Resources/aap_final.pdf
4. 100 Mio. Euro aus dem Entwicklungshilfehaushalt für Stadtbahnbau in Vietnam?
Keine Förderung deutscher Konzerne mit Mitteln für Armutsbekämpfung
''Mit dem Vorhaben, 100 Mio. Euro aus dem Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) für die Förderung des Baus einer Stadtbahn durch Siemens in Ho-Chi-Minh-Stadt bereit zu stellen, verstößt die Bundesregierung gegen ihr Prinzip, Armutsbekämpfung zur überwölbenden Aufgabe des Regierungshandelns zu machen'', erklärt Reinhard Hermle, Vorstandsvorsitzender des Verbandes Entwicklungspolitik (VENRO). ''Diese Mittel sind dafür gedacht, die Lebenssituation der sozial Schwachen zu verbessern und die Millenniumsziele zu verwirklichen, nicht für die Förderung deutscher Unternehmen!''
http://www.venro.org/presse/archiv/PM-22-05.pdf
5. Hungersnot im südlichen Afrika: mit Hilfen schon an morgen denken
Im südlichen Afrika bahnt sich nach Ernteausfällen erneut eine Hungersnot immensen Ausmaßes an. Schon Monate vor der eigentlichen Mangelperiode, die normalerweise im Dezember beginnt und im April/Mai endet, ernähren sich viele Menschen bereits von Wildfrüchten oder Blättern, weil ihre Maisvorräte aufgebraucht und die Marktpreise für Getreide drastisch gestiegen sind. Nach Einschätzung der UN-Ernährungsorganisationen WFP und FAO benötigen mindestens 8 Millionen Menschen in den kommenden Monaten humanitäre Hilfe. Allein die Hälfte davon lebt in Simbabwe, aber auch in Malawi, Sambia, Mosambik, Lesotho, Angola und Swaziland trifft es große Teile der Bevölkerung. Kofi Annan und die Leiter der UN-Hilfswerke haben darauf hingewiesen, dass viele gute Initiativen nicht langfristig genug finanziert werden und auch die Spenden für die Nothilfe nicht ausreichen, um eine Hungersnot abzuwenden.
http://www.welthungerhilfe.de/WHHDE/aktuelles/infografiken/hungersuedafrika.html
6. Tamm Tamm und viele Namen
121 Hamburger KünstlerInnen übernehmen Patenschaften für die 121 Abgeordneten der Bürgerschaft. Ihr Ziel ist es aufzuklären über den Skandal um den Bau und die Finanzierung des ''Internationalen Schifffahrts- und Meeresmuseums Peter Tamm''. Die KünstlerInnen gehen davon aus, dass die Abgeordneten in Unkenntnis der Sachlage um das Museumsprojekt zugestimmt haben. Infos anti.tamm @ gmail.com.
http://news.web-hh.de/tamm.php
7. Entwicklungsländerpreis
Die Justus-Liebig-Universität Gießen und die KfW Entwicklungsbank vergeben den Entwicklungsländerpreis im Jahr 2006 zum Thema ''Good Governance'' (Gute Regierungsführung). Der Preis soll den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis stärken und Anreize zur Beschäftigung mit entwicklungspolitischen Fragen geben. Bewerbungen können bis zum 31. Dezember 2005 eingereicht werden. http://www.uni-giessen.de/preise/
8. Fortbildung
Interkulturelle Kooperation
http://idw-online.de/pages/de/event14433
Greifswald, 06.10.2005 - 07.10.2005, Ein internationales Team aus Betriebswirtschaftlern der Universität Greifswald und Wirtschaftspsychologen der Universität Lüneburg erforscht im Rahmen eines interdisziplinären Projektes das wirtschaftliche Phänomen ''Innovation''. Info: bouncken @ uni-greifswald.de
Mexiko: Genmais und Wasserprivatisierung: Eine Bedrohung für die Menschenrechte
http://www.ev-akademie-boll.de/index.php?id=142&tagungsid=560605
Fr-Sa, 14.-16.10.2005 Bad Boll
Mexiko ist Zentrum der Sortenvielfalt und genetische Ursprungsregion von Mais. Privatisierung von Wasser und Biotechnologien gefährden die Lebensgrundlage insbesondere der indigenen Bevölkerung. Die Folgen werden mit Partnern aus Mexiko bei diesem Seminar diskutiert.
Seminar für politisch Interessierte oder Aktive in sozialen Bewegungen
http://www.bewegungsakademie.de/index.php?id=anmeldung.
Fr-SA, 14.- 16.10.05 in Verden/Aller, Bewegungsakademie
Was tun, wenn Konzerne die Welt regieren? Fortbildung der Bewegungsakademie mit Thomas Dürmeier und Daniel Mittler.
Interreligiöser Dialog: Religion und Kultur'' Wochenendseminar in Hamburg
http://www.bundes-esg.de
Fr-Sa, 14.-16.10.2005: Hamburg
Evangelische StudentInnengemeinde, Berliner Str. 69, 13189 Berlin, Tel.: 030 / 4467380, esg @ bundes-esg.de
Fachtagung zu EPA-Alternativen
http://www.stopepa.de
21. und 22. Oktober in Bonn
Nächstes Jahr haben die AKP-Staaten im Rahmen der Überprüfung des Verhandlungsverlaufes die Möglichkeit, über Alternativen zu EPA-Freihandelsabkommen mit der EU zu entscheiden. Mit einer Expertentagung und einem Strategietreffen zu EPAs und ihren handelspolitischen Alternativen vom 21.-22. Oktober im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn wollen die Kirchliche Aktionsstelle Südliches Afrika (KASA), die Koordination Südliches Afrika (KOSA), das Netzwerk Afrika Deutschland (NAD), terre des hommes und Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung (WEED) einen Beitrag zur politischen Diskussion leisten. Die Expertentagung ''Freihandel im Dienste der Armutsbekämpfung? Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs) und ihre handelspolitischen Alternativen'' wird in die Problematik der EPAs einführen, reziproke und nicht-reziproke Alternativen vorstellen und ihre politische Realisierbarkeit mit Gästen aus dem südlichen Afrika, dem BMZ, der AKP-Staaten, Wissenschaftler und NGO-Vertretern diskutieren. Auf einem anschließenden NGO-Strategietreffen soll am Samstag die Diskussion über Alternativen vertieft und Elemente einer gemeinsamen handelspolitischen Strategie für das kommende Jahr zusammengestellt werden.
''ANTI-BIAS-TRAINING'' Seminar für MultiplikatorInnen der beruflichen Jugend- und Erwachsenenbildung
http://www.anti-bias-werkstatt.de
28. - 29. Oktober 2005: Osterholz-Scharmbeck
Infos: ABOEE e.V., Arbeitsgemeinschaft Berufsbildung und örtliche Entwicklung e.V., Boerdestraße 29, 27711 Osterholz-Scharmbeck, Tel. 04791/ 57500 / 899023, ABOEE @ t-online.de
Sicherheitspolitik im globalen Wandel - Der internationale Terrorismus
http://www.kas.de/publikationen/2005/6913_dokument.html
31.10. - 4.11.2005 in Wendgräben (Sachsen-Anhalt), Konrad-Adenauer-Stiftung VA-Nr.: W39-3110051, Info: silke.bremer @ kas.de, Telefon: 039245/952-353
Ringvorlesung an der Uni Kiel im Wintersemester 2005/06
http://univis.uni-kiel.de/form?__s=2&dsc=anew/lecture_view&lvs=rekto/zentr/_vorle&anonymous=1&ref=tlecture&sem=2005w&tdir=_ringv&__e=62
Die Rolle der Vereinten Nationen in der internationalen Politik
Kooperationsveranstaltung des Instituts für Politische Wissenschaft der Universität Kiel (Prof. Dr. J. Varwick) und der Friedrich-Naumann-Stiftung, Dienstags 18-20 Uhr
Jetzt umsteuern: Steuergerechtigkeit in Zeiten der Globalisierung.
http://www.haus-am-schueberg.org
Fr-So, 4.-6.11., Haus am Schüberg, Ammersbek
80, erm. 40 Euro. Anmeldung: Haus am Schüberg, Tel. 040-6050020, info @ haus-am-schueberg.org
MigrantInnen und Flüchtlinge in der Hansestadt. Einwanderungsstadt Hamburg.
http://www.hamburgarbeitundleben.de
7.-11.11.2005 in Hamburg. 75 Euro. Veranstalter: Arbeit und Leben, office @ hamburg.arbeitundleben.de
Interkulturelle Kompetenz. Grundlagen und Methoden für die Bildungsarbeit. Bildungsurlaub
http://www.haus-am-schueberg.org
Fr-Mi, 11.-16.11., Haus am Schüberg
Anmeldung: Ev. Entwicklungsdienst (EED), Tel. 040-6052559, eed @ haus-am-schueberg.org
Berufsbildung für eine nachhaltige Entwicklung - BIBB-Fachtagung
http://www.bibb.de/nachhaltigkeit, http://www.dekade.org
als Auftakt der UN-Dekade ''Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Ansprechpartner im BIBB zum Arbeitsschwerpunkt ''Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung'' ist Konrad Kutt, Tel.: 0228/107-1513, E-Mail: kutt @ bibb.de,
Materialien unter http://www.bibb.de/de/nh_8965.htm
Neun Universitäten entwickeln gemeinsamen Studiengang für Nachhaltige Entwicklung
http://www.uni-lueneburg.de/infu/michelsen.html
Das Vorhaben wird den beteiligten Universitäten und ihren Mitarbeitern zusätzlich Möglichkeiten zur weiteren wissenschaftlichen Qualifikation bieten, damit sie sich intensiver mit Fragen der Nachhaltigkeit auseinander setzen und ggf. andere bereits existierende Studiengänge revidieren, modernisieren oder um Aspekte nachhaltiger Entwicklung ergänzen können. Dabei spielt der gegenseitige 'Know how' -Transfer zwischen den beteiligten Hochschulen eine wichtige Rolle. Folgende Universitäten sind beteiligt: Universität Lüneburg, Deutschland, Open Universiteit Nederland, Niederlande, Örebro Universitet, Schweden, Universidad de Arte y Ciencias Sociales ARCIS, Chile, Universidad Bolivariana, Chile, Universidad de San Martín de Porres, Perú, Universidad Autónoma Metropolitana (UAM-X), Unidad Xochimilco, México, Universidad Autónoma de San Luís Potosí, México, Universidad Nacional de Cuyo, Argentina.
9. Publikationen
Dokumentation der EADI Generalkonferenz
http://www.insecurityforum.org
Vor einigen Tagen ist die 11. EADI Generalkonferenz zu Ende gegangen. Das Thema ''Insecurity and Development - Regional issues and policies for an interdependent world'' hat nicht nur entwicklungspolitische Organisationen angezogen. Unter den über 600 Teilnehmer aus aller Welt waren auch Vertreter der militärischen Seite, die ihre Erfahrungen in die Debatte über Sicherheit und Entwicklung einbrachten. In den nächsten Tagen wird es auf der Homepage des DIE eine Nachlese zur Konferenz geben. Diskussionspapiere, Beiträge, Reden und Stellungnahmen finden Sie außerdem auf der Konferenz-Website www.eadi.org/gc2005
Die Millenniumsentwicklungsziele - Über den Sachs-Bericht hinausdenken
http://www.die-gdi.de/die_homepage.nsf/91dea6712d99617ac12569cb00547f10/d8052d6db79b73d5c125701b003472e7?OpenDocument
Briefing Paper No. 5/2005 von Dirk Messner / Peter Wolff, Deutsches Institut für
Entwicklungspolitik (DIE) Analysen und Stellungnahmen Nr. 5/2005-09-27, Bonn 2005
Budgethilfe in der Entwicklungs- zusammenarbeit der EU
http://www.die-gdi.de/die_homepage.nsf/e68ff3c12540625ac1256bee00536d0d/f9a2e06c3ad3a34ec125708100290a85?OpenDocument
DIE Studies Nr. 10, von Petra Schmidt, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Bonn
Äthiopiens Parlamentswahlen vom 15. Mai 2005: Liberalisierung wider Willen?
http://www.duei.de/iak/show.php/de/content/aktuelles/aktuelles.html
von Selamawit Ghebrezghi / Rainer Tetzlaff. Vor dem Hintergrund des kürzlich veröffentlichten Endergebnisses der äthiopischen Parlamentswahlen, die bereits im Mai statt gefunden haben, analysieren die Autoren kritisch die Vorgänge vor, zur und nach der Wahl im Hinblick auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
Zwischen Asyl und Abschiebung
www.cinerebelde.org
Video-Versuch zum Alltag in deutschen Asyllagern (ca. 45 Min.) Neun Flüchtlinge berichten in Interviews von ihren Erfahrungen und Träumen. DVD-Format, Preis 10 Euro (Solipreis 15 Euro). Bestellung bei: cinerebelde, c/o Umwelt- und Projektwerkstatt, Basler Str. 103, 79100 Freiburg, cinerebelde @ cinerebelde.org
Das E-Magazin e.public Nr. 32 08/2005 - Schwerpunkt: Die EU als Akteur der Entwicklungshilfe
http://www.bundesregierung.de/E-Magazine-,11813.876905/emagazine/e.public-Nr.-32-08-2005-|-Schw.htm?link=bpa_zum_ezine
''Der Überblick'' 02/2005: Schwerpunktthema: Afrika - Aids mitten im Leben
http://www.der-ueberblick.de/_SIQvCCRMJfsXwAAMnu/archiv/200502/index.html
GTZ Akzente 02/2005: Auf dem Weg zu den Millenniumszielen
http://www2.gtz.de/publikationen/isissearch/akzente/Search.aspx?Topic=Akzente02-05&Language=de
terres des hommes: Studie zur Werbung für Kinderpatenschaften
http://www.terredeshommes.de/content/aktuelles/studien/kinderpatenschaften.htm
Die VN-Peacebuilding-Kommission
http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?id=1376
Aufgaben, Auftrag und Design für eine neue Institution, von Ulrich Schneckener / Silke Weinlich, SWP-Aktuell 2005/37, September 2005, 8 Seiten
Neue Ausgabe von DIW @ school
http://www.diw.de/atschool/
Das DIW Berlin hat eine neue Ausgabe von DIW @ school veröffentlicht. Die aktuelle Ausgabe erklärt unter anderem was Armut ist, informiert über Jugendarbeitslosigkeit sowie über die Kosten des Klimawandels und die Sorgen der Bevölkerung über die Folgen der EU Erweiterung. Die Veröffentlichung umfasst praxisrelevantes, aktuelles Unterrichtsmaterial über die Wirtschaft und über wirtschaftspolitische Themen. Alle Beiträge stammen von Wissenschaftlern/-innen des DIW Berlin und sind leicht verständlich geschrieben.
''Educational Cooperation between South and North - Strategies and Priorities of Main Donors''
http://www.oefse.at/Downloads/publikationen/EDUCATIONAL_COOPERATION_BETWEEN_SOUTH_AND_NORTH-Strategies_and_Priorities_of_Main_Donors-August2005.pdf
Das Dokument gibt einen Überblick über die Strategien und Schwerpunktsetzungen der wichtigsten Geberorganisationen in der Bildungszusammenarbeit. Die Bildungszusammenarbeit wird dabei in den weiteren Kontext der Armutsbekämpfung gestellt und insbesondere in Bezug auf die internationalen Initiativen Bildung für Alle und die UN-Millenniumsziele untersucht.
Arbeitsbericht des EED 2004/2005
http://www.eed.de
Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) appelliert an die Bundesregierung, sich dafür einzusetzen, dass die Pläne zur Halbierung der Armut bis 2015 nicht aufgeweicht werden.
Perspektiven politischen Wandels in Nordafrika/Nahost
http://www.duei.de/doi/shop/csc_article_details.php?nPos=0&saArticle[ID]=55
Sigrid Faath (Hrsg.): Demokratisierung durch externen Druck?
Deutsches Orient-Institut Mitteilungen, Bd. 73 - Hamburg 2005 -
EU-AKP-Freihandelsabkommen - Sprungbrett oder Stolperstein zur Armutsbekämpfung?
http://www.weed-online.org/themen/70351.html
Die EU beschleunigt derzeit die Verhandlungen mit den AKP-Staaten über den Abschluss umfassender ''Wirtschaftspartnerschaftsabkommen'' (engl. EPAs). Eine Tagung dazu wurde gemeinsam von der Initiative Südliches Afrika (INISA), terre des hommes, Weed und der Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet. Die Dokumentation gibt die Ergebnisse einer Fachtagung in Berlin am 20. Juni wieder.
Complementary Building Blocks for Inclusive Global Governance and a more Effecitve UN
http://www.die-gdi.de/die_homepage.nsf/91dea6712d99617ac12569cb00547f10/48464602bd40c430c125703700315377?OpenDocument
Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Bonn , Analysen und Stellungnahmen Nr. 6/2005. Engl. Ausg. U.d.T.: L20 and ECOSoc Reform: Briefing Paper No. 6/2005
10. Veranstaltungen
Kulturerhalt durch Stadtentwicklung
http://www.gtz.de/de/11933.htm
6. bis 30. Oktober, Auswärtigen Amtes, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin
Ausstellung über den Erhalt der Altstädte von Aleppo, Shibam und Sibiu
Brasilianischer Modernismus?
http://www.voelkerkundemuseum.com
08.10.2005. bis 26.02.2006, Museum für Völkerkunde Hamburg
Bei uns eher unbekannt, für Brasilien aber ein nachhaltig prägendes geistiges Ereignis.
Das Museum für Völkerkunde Hamburg und die Stiftung Armando Alvares Penteado (FAAP) São Paulo präsentieren die Ausstellung ''Befreit und selbstbewusst'' Brasiliens 'modernismo' im frühen 20. Jahrhundert
The implementation of the UN Millennium Development Goals and land degradation
Sa, 8.10.2005, 16 bis 17.30 Uhr, Bonn, Großer Saal im Haus der Geschichte
Vortrag von Prof. Dr. Klaus Töpfer (Director General of the United Nations Environment Programme (UNEP).
Anmeldung erforderlich: Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF), zef @ uni-bonn.de, FAX: 0228 73 5097
Bonner Impulse
http://www.fize.de/andere_termine.461.htm
13.10.2005, 15:00-17:00 Uhr: Countdown 2015: Was tut Europa gegen extreme Armut? (Podium, Bonn)
30.11.2005, 15:00-17:00 Uhr: EU und ihre südlichen Nachbarn: Wie fördert Europa Stabilität und Entwicklung im Nahen Osten?
Woche der Welthungerhilfe vom 16.10. - 23.10.2005
http://www.welthungerhilfe.de/WHHDE/mitmachen/Die-Woche/index.html
Die Freie und Hansestadt Hamburg und die Deutsche Welthungerhilfe ihre erfolgreiche Zusammenarbeit des letzten Jahres fort. In vielen Veranstaltungen werden Menschen und Länder vorgestellt, deren Probleme untrennbar die Zukunft unserer Einen Welt mitbestimmen. Mit dem Motto Partner mit WeltSicht werben die Gastgeber um weitsichtiges Denken und Handeln durch die Unterstützung von Entwicklungsarbeit.
SAFRI - Konferenz Südliches Afrika
Mi, 19. 10. 05, Handelskammer Hamburg
http://www.safri.de/deutsch/info/info_04.asp?ID=177&lang=Deutsch
BREBIT - Brandenburger entwicklungspolitische Bildungs- und Informationstage
http://www.brebit.org
Fr-Fr, 21. - 28. Oktober 2005: Brandenburg (landesweit)
Bin ich, was ich mir kaufen kann!? oder Was mein Konsumverhalten mit Gerechtigkeit zu tun hat? Aktionstage im Land Brandenburg. Info: VENROB, RAA Potsdam u.a., Tel.: 0331 / 2010869, Fax: 0331 / 8170530, info @ brebit.org
eigenarten - Interkulturelles Festival
http://www.festival-eigenarten.de
27.10.- 6.11.2005, Hamburg, goldbekHaus, Moorfuhrtweg 9
Konferenz: Die Situation in Nicaragua
http://www.nicaragua-verein.de/Aktuelles/Kongress/Kongress-text/kongress-text.html
Fr+Sa, 28.-29.10.2005 , Hamburg,
Perspektiven jenseits von Freihandel und Caudillos. Bundesweiter Kongress der Solidaritäts-Bewegung zur aktuellen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Situation in Nicaragua. Mehr Informationen zum genauen Programm, das deutschlandweite Initiativen zusammenführen will, sind über den Nicaragua-Verein unter Tel. 040 / 394404, Fax 040 / 3909370 oder nicaragua-verein @ t-online.de zu erfahren. Anmeldeschluss ist der 17.10.2005. Veranstalter: Nicaragua Verein Hamburg, das Informationsbüro Nicaragua und die Christliche Initiative Romero (CIR)
Mode, Körper und Identitäten in Sambia
Sonntag, 30.10., 15 Uhr Museum für Völkerkunde Hamburg
http://www.voelkerkundemuseum.com
The international secondhand clothing trade and dress practices in Africa: Fashioning Zambian bodies. Prof. Karen T. Hansen (in englischer Sprache), University Evanston, Illinois, USA
Frauen und Weltreligionen
http://www.julius-leber-forum.de/upload/programm_2005.pdf
Mo, 31. Oktober 2005: Hamburg
Abendveranstaltung in Hamburg zu Frauenprojekten in Afrika, Asien und Lateinamerika. Infos: Friedrich-Ebert-Stiftung, Julius-Leber-Forum, Rathausmarkt 5, 20095 Hamburg, Tel.: 040 / 32587421, hamburg @ fes.de
Bundesweite GLOBAL EDUCATION WEEK im November 2005
http://www.globaleducationweek.de
1. - 19. November 2005
Bildung für Alle! Überall! Jetzt! EDUCATION FOR ALL! EVERYWHERE! NOW!
Der November 2005 wird durch die Global Education Week und ihr Motto ''Bildung für Alle! Überall! Jetzt!'' in Schulen, Universitäten, NROen und anderen Bildungseinrichtungen wieder im Zeichen des Globalen Lernens stehen.
Info: World University Service (WUS), Bianca Brohmer, Goebenstr. 35, 65195 Wiesbaden, Tel.: +49 (0) 611 9 44 61 70, Fax: +49 (0) 611 44 64 89, globaleducationweek @ wusgermany.de
11. Websites
Die Millennium Development Goals
http://www.die-gdi.de/die_homepage.nsf/FSdakt?OpenFrameset
Dieses Internetportal gibt einen Überblick über Aktivitäten des DIE und seine Beiträge zur aktuellen Debatte sowie Hintergrundinformationen zu unterschiedlichen Aspekten der Millennium Development Goals.
Anbieter werden in Global Learning
http://www.global-learning.de
Mit bis zu 500.000 Pageviews im Monat und über 2800 Newsletter-Abonnenten ist das E-Learning Portal www.global-learning.de nicht nur eines der wichtigsten und bestbesuchten deutschsprachigen E-Learning-Portale, sondern auch der ideale Platz Ihren E-Learning-Produkten und -Leistungen effektiv und effizient eine breite Öffentlichkeit zu verschaffen. Sie möchten Ihr Unternehmen und Ihre Leistungen in Global Learning praesentieren? Informieren Sie sich über unsere Online Marketing Services im Portal Global Learning.
Gruppe Friedensentwicklung FriEnt
http://www.frient.de
Die Website dient als Informationsdrehscheibe und Plattform für gemeinsames Lernen und für einen Erfahrungsaustausch im Bereich Krisenprävention und Friedensförderung. Sie bietet insbesondere Informationen über die Arbeit von FriEnt zu den Ländern Kolumbien, Nepal und Israel/Palästina sowie zu den FriEnt-Schwerpunktthemen Prävention, EZ, Konflikte & Religion, Transitional Justice sowie Methoden friedens- und konfliktsensibler Planung und Evaluation.
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