SID-Hamburg Rundbrief Januar 2006

 
SID Hamburg

SID-Hamburg Rundbrief Januar 2006

Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen
Entwicklungs- zusammenarbeit mit Schwerpunkt Norddeutschland,
herausgegeben von SID Hamburg.


 

Inhalt

  1. Reaktionen auf die Ergebnisse des WTO-Gipfels in Hong Kong
  2. EU verdoppelt Entwicklungshilfe
  3. OECD-DAC überprüfte deutschen Entwicklungs- zusammenarbeit
  4. NRW: Eine-Welt-Promotoren-Programm in Gefahr
  5. Ein Blick auf das Jahr 2005: Weltbevölkerung: Arm und Reich im Vergleich
  6. Hamburg: Millenniumsziele und Entwicklungspolitik - kein Thema für den Senat?
  7. Internationales Jahr der Wüsten und der Wüstenbildung
  8. EED-Vorstandsmitglied Claudia Warning zur VENRO-Vorsitzenden gewählt
  9. Neuer DGVN Vorstand, Forderungskatalog an die deutsche UN-Politik
  10. DED hat rund 2000 Mitarbeiter in 45 Länder entsandt
  11. Internationale Trends bei Entwicklungsdiensten
  12. Fortbildung
  13. Publikationen
  14. Veranstaltungen
  15. Webseiten des Monats

 

Unser SID-Rundbief konnte im Jahr 2005 seine Auflage weiter erhöhen. Es wird mittlerweile an mehr als 570 Adressen in Deutschland und im Ausland verteilt. Da es in vielen Institutionen auch intern weiterverteilt wird, ist von einer weit höheren Verbreitung auszugehen. Der SID-Rundbief geht auch an viele im Ausland tätige Fachkräfte. Er versteht sich als ein Forum zur Verbesserung des Informationsaustausches. Die Nachrichten informieren über Entwicklungen und Diskussionen in den gewählten Themenbereichen. Hinweise und Kurzbeiträge zu interessanten Initiativen in Afrika, Asien und Lateinamerika sind immer willkommen. Wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern einen guten Start in das Jahr 2006.


 

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1. Reaktionen auf die Ergebnisse des WTO-Gipfels in Hong Kong

Der Abschlusstext vom 18.12.05 (http://www.wto.org/english/thewto_e/minist_e/min05_e/min05_e.htm) sieht zu NAMA (Marktzugang für Nicht-Agrargüter) die Festlegung auf eine so genannte ''Schweizer Formel'' (Art. 14) vor, mit der die zukünftigen Zollsenkungen berechnet werden sollen. Für die weiteren Verhandlungen bleibt umkämpft, welche Koeffizienten in diese Formel eingetragen und dann zur Zollberechnung benutzt werden. Während Deutschland und die EU auf nur zwei (sehr niedrige) Koeffizienten gedrängt hatte, konnte sie sich nicht durchsetzen und mussten die bloße Referenz auf eine ''Swiss formula with coefficients (…)'' akzeptieren.

Der größte Streitpunkt bei Landwirtschaft war die Frage des Enddatums der Exportsubventionen der EU. Die Ministererklärung enthält das Jahr 2013 als Enddatum für das Auslaufen der Exportsubventionen. Bis zum Jahr 2010 müssen Exportsubventionen zu einem ''substantiellen'' Teil abgebaut werden. Entscheidungen in den Bereichen Marktzugang, also vor allem Zollabbau wurden in Hong Kong genauso verschoben wie die Frage der internen Stützung. Für die ''Nahrungsmittelhilfen” (Food Aid) der USA wurden neue Disziplinen in Aussicht gestellt.

Im Bereich Dienstleistungen (GATS) waren die Verhandlungen der 6. Ministerkonferenz konzentriert auf einen umstrittenen Textentwurf für die Abschlusserklärung (Annex C), der eine drastische Beschleunigung und Verschärfung der bisherigen Verhandlungsweise des GATS-Abkommens vorsieht. Dieser war von der EU-Kommission und den europäischen Regierungen, insbesondere auch der deutschen Regierung, durchgesetzt worden und wurde in Hongkong aggressiv in die Verhandlungen hineingetragen.

Die Meinungen über den WTO-Gipfel in Hongkong gehen weit auseinander. Nicht einmal in der Bundesregierung gibt es eine einheitliche Auffassung zu den Ergebnissen der WTO-Ministerkonferenz.

Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul erklärte: ''Den Entwicklungsländern ist nach dem 11.9.2001 eine echte Entwicklungsrunde zugesagt worden. Es ist gut, dass es nun erste positive Ergebnisse für die Entwicklungsländer gibt. Insbesondere begrüße ich, dass die Agrarexportsubventionen aller Industrieländer bis zum Jahr 2013 vollständig auslaufen sollen. Darauf haben die Entwicklungsländer lange warten müssen. Ich hätte mir eine schnellere Regelung gewünscht. Aber es ist wichtig, dass nun ein verbindlicher Zeitpunkt festgelegt ist, bis zu dem stufenweise die Agrarexportsubventionen beendet sein müssen - ein Zeitrahmen, an den sich alle halten müssen. Das ist ein großer Fortschritt.'' Zu begrüßen sei auch, dass die ärmsten Entwicklungsländer für ihre Produkte ab 2008 einen weitgehend zoll- und quotenfreien Zugang zu den Märkten der Industrieländer erhalten werden. http://www.bmz.de/de/presse/pm/presse_20051218.html

''Ich bin mit dem gestern in Hongkong erzielten Kompromiss sehr zufrieden'', erklärte Bundesminister Horst Seehofer zu den Ergebnissen des WTO-Ministertreffens. ''Alle Länder, nicht nur die EU, sind nun an das Datum 2013 gebunden und müssen dann ihre Exportsubventionen beenden'', unterstrich Seehofer. http://www.verbraucherministerium.de/index-000594FCA2CE13A6918E6521C0A8D816.html

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Michael Glos erklärte dazu: ''Aus deutscher Sicht ist ein Bedauern auszudrücken, dass die Agrarprobleme die Verhandlungen so stark überlagert und dazu geführt haben, dass die ökonomisch wirklich wichtigen Verhandlungsmaterien in den Hintergrund getreten sind. Für die Bundesregierung wird es in den nächsten Monaten darauf ankommen, die Marktöffnungsinteressen unserer Industrie deutlicher in den Vordergrund zu rücken.'' http://www.bmwi.de/Navigation/Presse/reden-und-statements,did=87586.html

Peter Fuchs, Handelsexperte von WEED, erklärte: ''In Hongkong sind die WTO-Träume von Konzernen und Industrieländern zum wiederholten Male geplatzt. Aber: Die Weichen für eine weitere Verschärfung der WTO-Abkommen zu Lasten der armen Länder sind gestellt. Der Freihandelsschnellzug kriecht zwar langsam, aber er rollt weiter. Und dabei überfährt er soziale Rechte und die Umwelt”. Seine Kollegin Christina Deckwirth ergänzte: ''Deutschland und die EU waren als treibende Kräfte dabei, in einem intransparenten und fragwürdigen Prozess eine entwicklungsfeindliche Agenda durchzusetzen. Die Verhandlungstaktik der EU kam Erpressungsversuchen gleich. Es ist eine Unverschämtheit, wenn sich die EU nun zwei Mal dafür feiern lässt, dass sie die Exportsubventionen abschaffen werden.'' http://www.weed-online.org/themen/97165.html

Der Europäische Gewerkschaftsbund EUTC kritisiert am WTO-Gipfelergebnis das Fehlen jeder beschäftigungspolitischen Komponente. Die Regierungen hätten weder die Auswirkungen ihrer Beschlüsse auf die Arbeitsplätze berücksichtigt noch die Forderung nach Anerkennung von politischen und sozialen Standards im Welthandel aufgenommen. Die EU habe politische Schwäche gezeigt. Es sei ihr nicht gelungen, von den USA und Japan eine Zusage für ein Ende des Agrarexportprotektionismus zu erhalten. http://www.etuc.org/a/1893


 

2. EU verdoppelt Entwicklungshilfe
http://trade-info.cec.eu.int/doclib/docs/2005/december/tradoc_126456.pdf

Die 25 EU-Mitgliedsstaaten haben sich darauf geeinigt, die Entwicklungshilfe ab 2010 auf zwei Milliarden Euro zu verdoppeln, teilte die EU-Kommission mit. ''Europa ist nicht mit leeren Händen für die Entwicklungsländer nach Hongkong gekommen'', sagte EU-Handelskommissar Peter Mandelson bei einer Pressekonferenz gemeinsam mit der EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel.

Als weiteres Signal an die ärmsten Länder der Welt werden die heutigen Gespräche im Rahmen des WTO-Gipfels mit dem so genannten Entwicklungspaket begonnen. Dieses Sonderpaket enthält neben dem zoll- und quotenfreien Zugang zu Industriemärkten für die ärmsten Länder der Welt eine Reihe von Sonderbehandlungen für die Entwicklungsländer, Erleichterungen im Patentschutz für Generika, besseren Marktzugang bei Baumwolle und das ''Aid for Trade''-Programm, im Rahmen dessen die Entwicklungshilfe aufgestockt werden soll.

Der Verhandlungsbeginn mit Anliegen der Entwicklungsländer und nicht mit einem der großen ''Knackpunkte'' wie etwa Landwirtschaft wird auch von Seiten der österreichischen Delegation positiv als Vertrauensvorschuss für die ärmsten Länder der Welt gewertet. Zudem erhöhe es den Druck auf die USA, die bei ihrem Angebot für die Entwicklungshilfe am wenigsten konkret gewesen seien, hieß es. Europa hat den 50 ärmsten Ländern der Welt völlig freien Marktzugang über das ''Alles außer Waffen''-Abkommen ermöglicht. Aus Afrika importiere die EU etwa sechsmal soviel Agrarprodukte wie die USA.


 

3. OECD-DAC überprüfte deutschen Entwicklungs- zusammenarbeit
http://www.oecd.org/department/0,2688,en_2649_33721_1_1_1_1_1,00.html

Der Entwicklungsausschuss der OECD hat am 20.12.2005 seine Ergebnisse der turnusgemäßen Überprüfung der deutschen Entwicklungs- zusammenarbeit in Paris veröffentlicht. In ihrem Bericht hebt die OECD positiv hervor, dass die deutsche Entwicklungspolitik ein eigenständiger Politikbereich sei, der auch eigene Schwerpunkte setzt. Der bisherige Schwerpunkt der deutschen Entwicklungs- zusammenarbeit auf die Armutsreduzierung soll nach dem Empfehlungen des Berichts weiter geschärft werden. Der Bericht der OECD würdigt die eingeleiteten Reformen zur Vereinfachung der deutschen Strukturen in der Entwicklungs- zusammenarbeit und fordert, die Kohärenz und Effektivität der deutschen Entwicklungs- zusammenarbeit weiter zu verbessern.

''Dieses Lob bestätigt unsere Überzeugung, auch in Zukunft die Eigenständigkeit des Entwicklungsministeriums zu bewahren und damit auch international Maßstäbe zu setzen'', betonte Bundesentwicklungsministerin Wieczorek-Zeul. ''Die Bewertungen der OECD bestärken mich darin, in meiner bisherigen Strategie der deutschen Entwicklungs- zusammenarbeit fortzufahren'', erklärte die Ministerin. ''Ich teile die Einschätzung der OECD, dass die Umsetzung des europäischen Aktionsplans zur Entwicklungspolitik die zentrale Aufgabe der nächsten Jahre sein muss.'' In diesem Aktionsplan ist festgeschrieben, dass die Ausgaben für die öffentliche Entwicklungs- zusammenarbeit bis zum Jahr 2010 auf mindestens 0,51 % des Bruttonationaleinkommens steigen, um dann im Jahr 2015 das international vereinbarte Ziel von 0,7 % zu erreichen.

''Die OECD hat unsere Reformen wie der Zusammenlegung der Carl-Duisberg-Gesellschaft und Deutsche Stiftung Entwicklungspolitik zur Internationalen Weiterbildung und Entwicklung gGmbH und der Neustrukturierung der DEG positiv erwähnt. Ebenso unterstützt sie uns darin, die Strukturen der deutschen Entwicklungs- zusammenarbeit in den Entwicklungsländern weiter zu stärken. Wir werden diesen Vorschlag, der mit unseren eigenen strategischen Planungen übereinstimmt, aufgreifen und eine bessere Verzahnung der unterschiedlichen staatlichen Akteure in der Entwicklungs- zusammenarbeit vorantreiben'', erklärte Wieczorek-Zeul.


 

4. NRW: Eine-Welt-Promotoren-Programm in Gefahr
http://www.eine-welt-promotorinnen.de

Nach Angaben der taz-nrw vom 28.11. 2005 droht dem Eine-Welt-Promotoren-Programm wegen möglicher Kürzungen im Landeshaushalt das Aus. Das Programm, dass 1996 ins Leben gerufen wurde, wird vom Eine-Welt-Netz NRW und InWent getragen. Ein Großteil der rund 40 Eine-Welt-Promotoren wird von freien Trägern eingestellt, die wiederum auf finanzielle Unterstützung seitens des Landes NRW angewiesen sind.


 

5. Ein Blick auf das Jahr 2005: Weltbevölkerung: Arm und Reich im Vergleich
http://www.weltbevoelkerung.de

Die Weltbevölkerung hat zum Ende des Jahres 2005 mit 6.517.279.141 Menschen einen neuen Höchststand erreicht. Damit ist die Weltbevölkerung seit 1999 um mehr als eine halbe Milliarde gewachsen. Und sie wächst weiter: alle zwei Sekunden um fünf Menschen. Das sind mehr als 1,5 Millionen pro Woche und etwa 80 Millionen jährlich. Fast so viele Menschen, wie Deutschland Einwohner hat. 95 Prozent dieses Wachstums findet in den Entwicklungsländern statt.


 

6. Hamburg: Millenniumsziele und Entwicklungspolitik - kein Thema für den Senat?
http://www.buergerschaft-hh.de/Parldok/tcl/PDDocView.tcl?mode=show&dokid=16624&page=0

Im September 2005 richteten fünf SPD-Bürgerschafts-Abgeordnete und die SPD-Fraktion eine Große Anfrage zur Entwicklungs- zusammenarbeit Hamburgs an den Senat. Die Fragen und die Antworten liegen jetzt vor als Drucksache 18/2902 vom 18.10.2005. Der Text kann bei der Bürgerschaft heruntergeladen werden.


 

7. 2006 Internationales Jahr der Wüsten und der Wüstenbildung
http://www.dgvn.de/pdf/UN/gv58_res_year2006_de.pdf

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2006 mir der Resolution A/Res/58/211 zum Internationalen Jahr der Wüsten und der Wüstenbildung ausgerufen. Die Weltorganisation will damit sowohl auf die alarmierende, zunehmende Versteppung vieler Gebiete wie auf die Tatsache hinweisen, dass Wüsten – mit ihrer biologische Vielfalt und ihren indigenen und ortsansässigen Gemeinschaften – respektiert und geschützt werden müssen. Quelle: DGVN


 

8. EED-Vorstandsmitglied Claudia Warning zur VENRO-Vorsitzenden gewählt
''Erfahrungen aus dem Süden einbringen'' http://www.venro.org

Mit großer Mehrheit hat die VENRO-Mitgliederversammlung Claudia Warning zur Vorsitzenden des Verbandes Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen gewählt. Die promovierte Geografin ist seit August im EED-Vorstand für die Internationalen Programme verantwortlich. In ihrer neuen Funktion möchte die Entwicklungsexpertin nun besondere Schwerpunkte setzen. ''Es ist wichtig, die reichhaltigen Erfahrungen aus dem Süden in die öffentliche Diskussion hier in Deutschland einzubringen'', so Warning. Die Projekte von Partnern aus Entwicklungsländern müssten auch in der Arbeit von VENRO mehr Gewicht erhalten.


 

9. Neuer DGVN Vorstand, Forderungskatalog an die deutsche UN-Politik
http://www.dgvn.de/pdf/Publikationen/DGVN-Forderungen_ready.pdf

Im Mittelpunkt der Diskussion bei der 28. Mitgliederhauptversammlung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen am 3. Dezember 2005 in Bonn stand die Verabschiedung eines UN-politischen Forderungskatalogs. Unter dem Titel ''Sicherung der Handlungsfähigkeit und Legitimation der Weltorganisation im 21. Jahrhundert – UN-Reform zügig fortführen'' wurden 30 Forderungen erhoben. Das Dokument bildet die Grundlage der DGVN-Arbeit in den nächsten zwei Jahren. Der ehemalige Staatsminister im Auswärtigen Amt, Dr. Christoph Zöpel, wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt. Stellvertretende Vorsitzende sind Prof. Dr. Thomas Bruha, Völkerrechtler aus Hamburg und Ekkehard Griep, der zugleich Vorsitzender des bayerischen Landesverbands der Gesellschaft ist.


 

10. DED hat rund 2000 Mitarbeiter in 45 Länder entsandt
http://www.ded.de

Zum Jahreswechsel 2005/2006 sind mehr als tausend Fachkräfte aus Europa und weitere knapp 1.000 lokale Experten und andere Mitarbeiter des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) in 45 Entwicklungsländern im Einsatz. Von den Fachkräften sind nach Angaben des EDE 44 Prozent Frauen, elf Prozent der entsandten Kräfte kommen nicht aus Deutschland. Das Durchschnittsalter aller Fachkräfte liegt bei 41 Jahren.


 

11. Internationale Trends bei Entwicklungsdiensten
http://www.forum-ids.org

Vom 25. – 27. Oktober 2005 fand in Tokio die Jahreskonferenz ''International Volunteer Cooperating Organisations'' statt. Erneut wurden die Ergebnisse einer Befragung zu aktuellen Trends bei internationalen Freiwilligen- und Entwicklungsdiensten diskutiert. Besonders herausgestellt wurde der Einfluss der globalen Ereignisse (Kampagnen, Weltkonferenzen und Naturkatastrophen) auf die Arbeit der Entwicklungsdienste. Info: Hartwig Euler, AK LHÜ, Tel: 0228-90899-12, aklhue @ entwicklungsdienst.de


 

12. Fortbildung

promic – Professional Management of International Devlopment Co-operation
http://www.promic-training.com
Neues Trainingsprogramm im Bereich PCM und Projektmanagement von PARTICIP GmbH und AGEG - Arbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitischer Gutachter e.G. Das Trainingsprogramm wird ab Ende März 2006 an drei Standorten, Brüssel, Bratislava und Berlin stattfinden. Info: Simona Scheibitz, AGEG, Tel. 07021-97087-21, s.scheibitz @ ageg.de

EU-geförderte Tagungen zu ''Evaluation of Sustainability''
http://www.sustainability.at/easy/
In den Jahren 2005 bis 2007 findet eine von der EU geförderte Serie von
Tagungen und Trainingskursen zum Thema ''Evaluation of Sustainability'' (EASY-ECO 2005-2007) statt. Im Rahmen dieser Veranstaltungsserie werden noch zwei Konferenzen und zwei Trainingskurse zum Thema durchgeführt. Für NachwuchswissenschaftlerInnen aus EU-Mitgliedsstaaten mit weniger als zehn Jahren Forschungserfahrung besteht die Möglichkeit, die Teilnahme an bis zu zwei Tagungen und einem Trainingskurs vollständig finanziert zu bekommen. Die nächste Konferenz im Rahmen von EASY-ECO findet vom 11.-14. Oktober 2006 in Saarbrücken statt. Das Thema wird ''Improving the Quality of Sustainable Development Projects'' lauten. Der Call for Papers sowie alle weiteren Informationen zur Konferenz finden sich unter http://www.sustainability.at/easy/?k=conferences&s=saarbruecken

Anti-Bias-Einführungsseminar
http://www.anti-bias-werkstatt.de/9856.html
13.-15.01.06, Universität Oldenburg
Veranstalterin: Anti-Bias-Werkstatt , Teamer/innen: Anne Winkelmann und Oliver Trisch, Anmeldung: o.trisch @ anti-bias-werkstatt.de

60 Jahre Vereinte Nationen – Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
http://www.dgvn.de/pdf/Veranstaltungen/UN-Ringvorlesung_FU_Berlin.pdf
Vorlesungsreihe an der FU Berlin jeweils Donnerstags, 18 Uhr, FU Berlin, Van`t-Hoff Str. 8, Hörsaal III. Eine Veranstaltung der UNi-Gruppe in Kooperation mit den Lehrstühlen von Prof. Risse und Prof. Kunig der Freien Universität Berlin.
Nächster Termin: 19. Januar 2006: Botschafter Dr. Peter Wittig
(AA) spricht über ''Ein neues System kollektiver Sicherheit? Die UN zwischen Stillstand und Reform''

Geschlechtergerechtigkeit. Fortbildungsveranstaltung in Ammersbek
http://www.haus-am-schueberg.org
19.-22.01.06, Ammersbek
Infos: Kirchlicher Entwicklungsdienst, Tel.: 040 6052603, info @ haus-am-schueberg.org

Kinderarbeit - ein Thema für die Bildungsarbeit! Seminar in Ammersbek.
http://www.haus-am-schueberg.org
20.-22.01.06: Ammersbek/Hoisbüttel, Haus am Schüberg
Infos: Nordelbisches Missionszentrum, Kirchlicher Entwicklungsdienst, Tel.: 040 6052603, Haus am Schüberg, Wulfsdorfer Weg 33, 22949 Ammersbek/Hoisbuettel, Tel.: 040 6050020, Fax: 040 6052538, info @ haus-am-schueberg.org

Ökologie und Global Governance - teamGLOBAL
http://www.bpb.de/veranstaltungen/75V4YA,0,0,Seminare_Tagungen.html
26.-29. 01.06, Andreasberg/Oberharz
Ausbildung für jugendliche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren rund um die Globalisierung. Infos: Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Institut für prospektive Analysen e.V. , Dr. Thomas Weber, PG 7 Globalisierung, Stresemannstr. 90, 10963 Berlin, Tel.: 030 25450412, weber @ bpb.de oder meinert @ fgje.de

Einführung in Methoden interkulturellen Trainings.
http://www.ikud.de/termine.htm?
27.-28.01.06, Göttingen
Workshop für TrainerInnen, MultiplikatorInnen, Ausländerbeauftragte, MediatorInnen. in Göttingen. Infos: Institut für Interkulturelle Didaktik e.V., Kehrstr. 35, 37085 Göttingen, Tel.: 0551 3811278, info @ ikud.de

Kursprogramm 2006 von AGEH und EED erschienen
http://www.ageh.de mit online-Anmeldemöglichkeit.
Fachkräfte der Entwicklungs- zusammenarbeit stellen Partnern in Asien, Afrika, Lateinamerika und Südosteuropa berufliches Können und soziale Kompetenz zur Verfügung. In Wirtschaft und Verwaltung, Organisationsentwicklung und –beratung, ländlicher Entwicklung, Gesundheitswesen, Umweltschutz sowie in Menschenrechts- und Friedensarbeit stellen sie sich damit der globalen Verantwortung für Frieden und Gerechtigkeit. Das AGEH-EED Kursprogramm 2006 kann bestellt werden unter eed @ eed.de, infoline @ ageh.org

Ganz Afrika ist von der Globalisierung ausgeschlossen! Ganz Afrika?
http://globalisierung-afrika.virtuelle-akademie.fnst.de
Online-Diskussionsangebot der FNS vom 6. bis 22. Januar 2006
Gerade Afrika steht in dem Ruf, an den positiven Auswirkungen der Globalisierung nicht teilzuhaben. Zwei Beispiele, die nicht so sehr im Fokus des internationalen Interesses stehen, sind Uganda und Madagaskar. In dem Online-Seminar soll die Situation in diesen Ländern kritisch beleuchtet werden. Darüber hinaus soll diskutiert werden, warum andere Länder der Region wirtschaftlich nicht besser da stehen, obwohl sie deutlich bessere Ausgangsbedingungen haben. Das Angebot ist kostenfrei.

Tagung des Projekts ''Der Süden der Städte''
http://www.dersuedenderstaedte.org
24.-26.02.06, Münster
Unter dem Titel ''Welche Stadt für wen? Die Stadt demokratisieren'' sollen Fragen nach Stadt als ''gemeinsamem'' Ort und der Gefahr neoliberaler Vereinnahmung von (Selbst-) Organisationen durch städtische Institutionen diskutiert werden. Beitrag 50/80 Euro, inkl. Verpflegung und ggf. Unterkunft. Kontakt: Katrin Steiner, Institut für Theologie und Politik, Friedrich-Ebert-Str. 7. 48153 Münster, 0251 524738, steiner.itp @ muenster.de

Seminarprogramm 2006 der eed Bildungsstelle Nord
http://www.eed.de/de/de.sub/de.sub.14/de.sub.info/de.info.88/
Fortbildung zu entwicklungspolitischen und interkulturellen Themen und Methoden. Die Bildungsstelle Nord wird jetzt von Melanie Stamer geleitet. eed @ haus-am-schueberg.de


 

13. Publikationen

Jeffrey D. Sachs: Das Ende der Armut
http://www.weitzenegger.de/oo/sachs.html
Ein ökonomisches Programm für eine gerechtere Welt, Siedler Verlag, München 2005
Der renommierte Ökonom Jeffrey Sachs vertritt in seinem Buch ''Das Ende der Armut'' die These, dass die Ziele des Milleniumsplans der Vereinten Nationen in einem überschaubaren Zeitraum erreicht und die extreme Armut in der Welt beseitigt werden können. Die traditionelle Entwicklungshilfe müsse durch den Ansatz einer ''klinischen Ökonomie'' ersetzt werden, um den ärmsten Ländern den Sprung auf die unterste Sprosse der eigendynamischen wirtschaftlichen Entwicklung zu ermöglichen. Mit dürren Worten stellt der Autor am Ende seines Buches fest: ''Die volkswirtschaftliche Theorie rechtfertigt marktkonformes Verhalten von Unternehmen, wenn die Spielregeln sachgerecht sind. Doch es gibt keinerlei wirtschaftswissenschaftliche Entschuldigung dafür, die Unternehmen durch Lobbyarbeit, Wahlkampffinanzierung und beherrschenden Einfluss auf die Politik die Spielregeln selbst festlegen zu lassen.''

Jeffrey Sachs: 2006 von schönen Worten zu Taten übergehen
http://www.weltwirtschaft-und-entwicklung.org/cms/wearchiv/531686973d0c16f01.html
2005 war das Jahr der internationalen Entwicklungsdiplomatie. 2006 muss zum Jahr des Handelns werden. Der Vordenker der UNO ruft zur schnellen Einlösung der Versprechen des Jahres 2005 auf, zur tatkräftigen Umsetzung der Millenniumsziele vor Ort und zum definitiven Bruch mit der Strukturanpassungspolitik von IWF und Weltbank.

Die Afrika-Strategie der Europäischen Union -
Kohärenz gegenüber einem vielschichtigen Kontinent im Wandel?
http://www.die-gdi.de/die_homepage.nsf/FSdpub?OpenFrameset
Analysen und Stellungnahmen von Sven Grimm und Nina Kielwein, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Bonn.
Im Oktober 2005 hat die Europäische Kommission eine Afrika-Strategie für die Europäische Union (EU) vorgeschlagen. Über den Entwurf wird der Europäische Rat im Dezember entscheiden. Das Neue an dieser Afrika-Strategie ist zum einen ihre Ausrichtung auf ganz Afrika, zum anderen der Versuch, die verschiedenen Afrika betreffenden Strategien und Politiken der Kommission, der Mitgliedstaaten und der Europäischen Gemeinschaft in einen Gesamtzusammenhang zu stellen. Kernziel der Strategie ist die Verwirklichung der Millennium Development Goals (MDGs) in Afrika. Als Vorbedingungen für die nachhaltige Erreichung der MDGs werden Sicherheit und good governance sowie das wirtschaftliche Umfeld genannt.

Die neue Geographie des Welthandels zwischen Bilateralisums und Multilateralismus
http://www.weed-online.org/themen/wto/97522.html
Diese neue Publikationsreihe ist das Ergebnis eines gemeinsamen Arbeitsprozesses von Evangelischem Entwicklungsdienst (EED) und Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung (WEED), der zentrale Entwicklungen der Handelspolitik auf bilateraler, regionaler und multilateraler Ebene miteinander in Beziehung zu setzen versucht und dabei der Frage nachgeht, wie sich die Mehrebenenstrategie der internationalen Handelspolitik auf arme und marginalisierte Bevölkerungsgruppen auswirkt.

GAL: Hamburgs Rolle in der deutschen Kolonialpolitik
http://www.gal-fraktion.de
Lücken und Spuren im heutigen Stadtbild der Hansestadt. Dokumentation der GAL Bürgerschaftsfraktion Hamburg. Die Broschüre kann bei der Fraktion bestellt werden: Manuel Sarrazin (MdHB), Sprecher für Europa und Internationales, Speersort 1, 20095 Hamburg, Tel. 040-32873-208, manuel.sarrazin @ gal-fraktion.de, oder heruntergeladen werden.

Finanzierung internationaler Zusammenarbeit in der deutschen Außen- und Sicherheits, Entwicklungs- und Umweltpolitik
http://www.die-gdi.de/die_homepage.nsf/FSdpub?OpenFrameset
DIE Discussion Paper Nr. 11/2005 von Dirk Messner und Imme Scholz, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Bonn

BMZ: Neue Studie über deutschsprachige Literatur zum Thema ''Konflikt''
http://www-wds.worldbank.org/servlet/WDS_IBank_Servlet?pcont=details&eid=000090341_20051114160321Gemeinsam mit der Weltbank hat das BMZ eine Studie mit dem Titel ''Survey of the German Language Literature on Conflict'' herausgegeben.

100 PERIPHERIE - Die Welt von den Rändern her denken
http://www.zeitschrift-peripherie.de
Das Erscheinen der 100. Nummer der Vierteljahreszeitschrift Peripherie markiert einhundert unterschiedliche Ausdrucksformen eines Projekts, das alles in allem recht erfolgreich die Gratwanderung zwischen Wissenschaft und bewusster Bezugnahme auf soziale Bewegungen im Süden wie im Norden bestanden hat. ISBN 3-89691-811-7

Kurs auf eine nachhaltige Entwicklung - Lernen für eine zukunftsfähige Welt
http://www.venro.org/publikationen/archiv/UN-Dekade.pdf
VENRO-Arbeitspapier Nr. 15. Ein Diskussionsbeitrag des VENRO zur UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005 - 2014. Bezug: VENRO, Kaiserstr. 201, 53113 Bonn, Tel. 0228-94677-0, sekretariat @ venro.org

überblick Schwerpunktthema: Chinas Griff nach Afrika
http://www.der-ueberblick.de
China überschwemmt die Märkte Afrikas mit billigen Importen. Chinesische Bauunternehmen stampfen dort ganze Städte aus dem Boden. Afrikas heimische Unternehmen werden von der Konkurrenz verdrängt.

Aktuelle Aspekte des Weltbevölkerungsprozesses
http://www.bib-demographie.de/publikat/publikat_material.html
Regionalisierte Ergebnisse der UN World Population Prospects. Materialien zur Bevölkerungswissenschaft, Heft 117, von Frank Swiaczny, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung beim Statistischen Bundesamt (BiB)
bib @ destatis.de

»Barcelona Plus 10« Gescheiterter Aufbruch in der Euromediterranen Partnerschaft
http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?id=150
SWP-Aktuell 2005/57 von Muriel Asseburg, Dezember 2005, 8 Seiten

Venezuela nach den Parlamentswahlen
http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?id=1528
Zwischen interner politischer Polarisierung und regionalem Führungsanspruch
SWP-Aktuell 2005/61 von Luise Pfütze und Claudia Zilla, Dezember 2005, 8 Seiten

Working Paper ''Die Internationale bildungsinitiative education for all im Rahmen der Bildungszusammenarbeit - Entstehung, Stand der Umsetzung und Erfahrungen''
http://www.oefse.at/Downloads/publikationen/Bildungsinitiative_Education_for_All_im_Rahmen_der_BZA.pdf
Das vorliegende Working Paper der ÖFSE bezweckt vor allem wichtige Informationen über die internationale Bildungsinitiative Education for All - EFA, der sich viele Gebereinrichtungen verpflichtet fühlen, zusammenzufassen und den Stand der internationalen Diskussion wiederzugeben.

Übersichtsmatrix des AKLHÜ zu Fachkräften in der EZ
http://www.entwicklungsdienst.de/fix/publik/index.html
Welche Organisationen in Deutschland suchen in welchen Arbeitsbereichen Fach- und Führungskräfte für Auslandstätigkeiten in der Entwicklungs- zusammenarbeit? Zur besseren Orientierung und als erste Übersicht hat der AK LHÜ für alle interessierten Personen eine 2-seitige Übersicht ''Fachkräfte für die Entwicklungs- zusammenarbeit'' erstellt, in der ein Großteil der in Deutschland ansässigen Organisationen, nach Tätigkeitsfeldern und Einsatzbereichen erfasst wurden.

journal afrika spectrum: African Studies in Europe and Africa.
http://www.duei.de/afrika-spectrum (for the German version)
http://www.duei.de/iak/shop/en/afrika_spectrum (for the English version)

Weltkatastrophenbericht 2005
http://www.drk.de/a-internettagebuch/051004_wdr/WKB2005.htm

Armutsbekämpfung durch Erneuerbare Energie
http://www.kkstiftung.de/index.php?article_id=163

Das Parlament Themenausgabe: Globale Wirtschaft
http://www.bpb.de/publikationen/RV60UC
Die globale Wirtschaft hat die Welt in ungeahntem Maß verändert. Sicher ist: Wir können der Globalisierung nicht ausweichen. Wie aber sollen wir mit ihr umgehen, welche Chancen und Risiken birgt sie?

Medien: Eine-Welt-Programminfos
http://www.misereor.de > Service > Mediendienst
Das Hilfswerkes MISEREOR bietet allen entwicklungspolitisch
Interessierten einen Programm-Informationsdienst an: Nach Wochen sortiert
verschicken wir in zweiwöchigem Abstand alle Fernsehsendungen zum Thema
''Eine Welt'' per Mail. Bestellungen: pedro @ eine-welt-mvg.de

Miguel Sousa Tavares Geschichtsroman ''Am Äquator''
http://www.weitzenegger.de/oo/tavares.html
Obwohl Portugal die Sklaverei 1836 offiziell abgeschafft hat, ist auf den Inseln São Tomé und Príncipe zwei Generationen später Sklavenarbeit gang und gäbe. So wie heute trotz der von nahezu allen Staaten unterzeichneten Menschenrechtskonvention weltweit rund 27 Millionen Menschen illegal in einer modernen Form von Wirtschaftssklaverei leben. Als die Briten – natürlich aus humanitären Gründen – mit Importsanktionen drohen – die Inseln sind führender Produzent von Kakao zu Billigstpreisen, wegen ihrer ''Dumpinglöhne'' –, soll in letzter Minute ein politischer Seiteneinsteiger die Situation retten: der liberale Technokrat Luis Bernardo. Er scheitert am Besitzdenken der weißen Insulaner, an der reformunfähigen Regierung und der skrupellosen Professionalität eines britischen Diplomaten und dessen Frau – nicht zuletzt aber auch an seinem privaten Lebensstil, der ihn ''medial'' erledigt.


 

14. Veranstaltungen

UNDP-Direktorin Inge Kaul in Göttingen
http://www.dgvn.de/veranstaltungen/dgvn-veranstalt.htm
05.01.06, 16h15, Göttingen, Zentrales Hörsaalgebäude, Hörsaal 101, Pl. d. Göttinger Sieben 5
Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) lädt in Zusammenarbeit mit dem Centrum für Globalisierung und Europäisierung der Wirtschaft der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (CeGE) zu einem öffentlichen Vortrag von Dr. Inge Kaul ein, der Direktorin des Büros für Entwicklungsstudien (ODS) beim UN-Entwicklungsprogramm (UNDP). Im Anschluss an die Veranstaltung lädt die DGVN zu einem Getränkeempfang ein. Anmeldung per Fax: 030/259375-20 oder per E-Mail: info @ dgvn.de

Theaterstück: Der Ball ist rund
http://www.fairplay-fairlife.de
bis Juni 2006 im Land Nordrhein-Westfalen
Der Ball ist rund. Theaterstück an verschiedenen Standorten in NRW für Menschen ab 10 Jahren. Ein Krimi über Fußball, über fairen und unfairen Handel und über die Projektwoche einer Schulklasse, die ganz anders verläuft als geplant. ''Der Ball ist rund'' ist ein Projekt der Kampagne Fair Play - Fair Life und wird unterstützt vom Evangelischen Entwicklungsdienst und der Nordrheinwestfälischen Stiftung für Umwelt und Entwicklung. Fair Play - Fair Life, Herne, Tel.: 02323 9949754 und 0211 8523717, info @ fairplay-fairlife.de.

Initiative Pro Afrika e.V.
http://www.initiative-pro-afrika.de
10.01.06, 19h00, Asien-Afrika Institut, Edmund-Siemers-Allee 1
Treffen der IPAHH-Gruppe Hamburg, Info: Joe McIntyre
Tel.: 040/42838-4871, IPAHH @ web.de

Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI)
http://www.institut-fuer-menschenrechte.de
10.01.06, Berlin, Deutsches Institut für Menschenrechte, Zimmerstraße 26-27,
ECRI: Aufgaben – Erfahrungen – Empfehlungen. Vortrag von Klaus Stoltenberg, Mitglied der Europaeischen Kommission gegen Rassismus (ECRI), Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung im BMJ a.D.

Iran: Die islamische Modellrevolution?
http://www.aai.uni-hamburg.de/Termine.html
12.01.06 19h00, Uni Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost, Raum 222
Vortrag von Dr. Henner Fürtig, DOI Hamburg, Asien-Afrika-Institut, Abt. für Geschichte und Kultur des Vorderen Orients

Treffen des Hamburger Journalistenkreises Dritte Welt
http://ourworld.compuserve.com/homepages/Duenbostel_J/termin3w.htm
Do 12.01.06, 18h15, Bistro Journal, Rentzelstr. 11
Jürgen Duenbostel fasst die Ergebnisse des Seminars zur Afrikaberichterstattung in Deutschland zusammen.

Ein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung?
http://www.uni-lueneburg.de/infu
12.01.06, Lüneburg, Institut für Umweltkommunikation, Scharnhorststr. 1
Veranstaltungsreihe der Universität Lüneburg mit Barbara Unmüßig, Heinrich-Böll-Stiftung. Infos: Marco Rieckmann, Universitaet Lueneburg, Tel.: 04131 6772936,: rieckmann @ uni-lueneburg.de
BUKO-Ratschlag 2006: G8 2007 und die BUKO
http://www.buko.info/aktuell/ratschlag_01_2006.pdf
13.-15.01.06; Kassel

Solidarität in der globalisierten Welt
http://www.bizme.de
16.01.06, 19h30h, Bremen, Kapitel 8, Domsheide
Generationensolidarität unter Frauen. Vortrag von Diakonisches Werk, biz u.a.

Armutsbekämpfung und menschliche Sicherheit im Rahmen des Welthandelssystems
http://www.uni-lueneburg.de/infu
19.01.06: Lüneburg , Institut für Umweltkommunikation, Scharnhorststr. 1
Ein (un)überwindbarer Widerspruch?. Veranstaltungsreihe der Universität Lüneburg. Prof. Dr. Birgit Mahnkopf, FU Berlin.

Zivile Konfliktbearbeitung in der Außen- und Sicherheitspolitik
http://www.koop-frieden.de/strategie06.pdf
21.-22.01.06, Hannover,
Anmeldung bei Kooperation für den Frieden, c/o Netzwerk Friedenskooperative, Bonn

Deutsche Afrika-Schau (1935-1940)
26.01.06, Hamburg, Werkstatt 3, Nernstweg 32-34,
http://www.werkstatt3.de
Rassismus, Kolonialrevisionismus und postkoloniale Auseinandersetzung im nationalsozialistischen Deutschland. Buchvorstellung mit der Autorin Susann Lewerenz in Hamburg.

Tagung ZUGABe - Ziviler Ungehorsam, Gewaltfreie Aktion, Bewegung
http://www.tagung-zugabe.de
3.-5. Februar 2006 im Bildungszentrum Göhrde Wendland

Bonner Impulse 2006
http://www.bonnerimpulse.de
Auch im Jahr 2006 wird die Veranstaltungsreihe Bonner Impulse fortgesetzt. Die Bonner Impulse sind eine öffentliche Veranstaltungsreihe zu Brennpunkten europäischer Entwicklungspolitik. Sie richtet sich insbesondere an Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Die Termine für das Jahr 2006 werden rechtzeitig auf der Internetseite des DIE und in diesem Newsletter bekannt gegeben.


 

15. Webseiten des Monats

Kinder verschwinden
http://www.kinderverschwinden.de
Mit einer breiten Kampagne machen flucht.punkt, terre des hommes, der Kirchenkreis Altona, Hamburgasyl und der Ausschuss für Kirchliche Weltdienste auf die unerträgliche Lebenssituation ''geduldeter'' Kinder in Deutschland aufmerksam. Infoscreenspots in Hamburger U-Bahnen und die Website http://www.kinderverschwinden.de rufen Hamburgs Bürgerinnen und Bürger auf, ihren Widerspruch einzulegen gegen die Politik der Vertreibung dieser Kinder, deren Heimat Deutschland ist, und nicht mehr das Herkunftsland ihrer Eltern.

Welt&Handel ist jetzt online
http://www.weltundhandel.de
Der Infodienst für Themen des Fairen Handels wird von der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej), dem Bund der Deutschen
Katholischen Jugend (BDKJ), dem Evangelischen Entwicklungsdienst und MISEREOR herausgegeben und erscheint zwölf Mal im Jahr.

Online-Shop Tendo Sawa
http://www.tendo-sawa.de
Hier gibt es wunderschönes afrikanisches Kunsthandwerk aus fairem Handel. Den Produzenten dieser Artikel werden nicht nur höhere Preise gezahlt: in jedem Verkaufspreis ist außerdem eine fixe Sozial-Prämie enthalten, die zur Finanzierung unseres neusten Projektes genutzt wird - ein Stipendienprogramm für Studenten aus Entwicklungsländern.

Einkaufswegweiser für Textilien aus Bio-Baumwolle
http://Bio-Baumwoll-Wegweiser.pan-germany.org
Das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) hat bietet KonsumentInnen aus Hamburg und Schleswig-Holstein mit dem Einkaufswegweiser die Möglichkeit, Geschäfte in ihrer Nähe zu finden, die Textilien in Bio-Baumwollqualität anbieten. Die kleine Broschüre kann bestellt werden bei: PAN Germany, Nernstweg 32, 22765 Hamburg, Tel. 040-39919100, info @ pan-germany.org.

INEastE - Datenbank zu sozialwissenschaftlichen Institutionen in Osteuropa
http://www.gesis.org/db/INEastE
Die Datenbank INEastE - Social Science Research INstitutions in Eastern Europe umfasst mehr als 2.600 Einträge zu universitären und außeruniversitären Institutionen aus Ostmittel- und Osteuropa.

NECE: Networking European Citizenship Education
http://www.bpb.de/wissen/F5C3Z5
Die NECE-Datenbank bietet Informationen über Experten, Organisationen und Projekte in Europa in englischer Sprache.


 

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