SID-Hamburg Rundbrief Mai 2006

SID Hamburg

SID-Hamburg Rundbrief Mai 2006

Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen
Entwicklungszusammenarbeit, herausgegeben von SID Hamburg.


Inhalt

  1. WEED kritisiert Frühjahrstagung von IWF und Weltbank
  2. Weltbank: Weder Klimapolitik noch Entwicklung
  3. Deutsche Zusammenarbeit mit NEPAD wird ausgebaut
  4. Kortmann fordert stärkere Armutsorientierung von ADB
  5. Keine Einführung von Wertpapierumsatz- oder Devisentransaktionssteuer
  6. Fortbildung
  7. Publikationen
  8. Veranstaltungen
  9. Webseiten des Monats

 

1. WEED kritisiert Frühjahrstagung von IWF und Weltbank

''Die Frühjahrstagung hat das fortgesetzte Scheitern von IWF und Weltbank offenbart,
einen sinnvollen Beitrag zur schnellen Umsetzung der Internationalen Entwicklungsziele
(MDGs) zu leisten'' kritisiert Daniela Setton, Sprecherin von WEED. ''Das Reden von
den Fortschritten bei der Armutsbekämpfung ist reine Schönfärberei.''

Die Zahl der armen und mangelernährten Menschen nimmt gerade in Sub-Sahara Afrika
dramatisch zu. Dort leben nach Angaben der Weltbank 44 % der Bevölkerung von weniger
als 1 US-$ am Tag - eine Verdopplung im Vergleich zu 1980 - und das ist nur die Spitze
des Eisbergs. Zudem sinkt der Anteil am Wachstum, der den Armen zugute kommt.

WEED begrüßt die Entscheidung, wichtigen Schwellenländern ein stärkeres Gewicht im IWF
zu geben. ''Damit der Einfluss der ärmsten Entwicklungsländer aber nicht noch stärker
zurückgedrängt wird, muss die Quotenerhöhung für einige Schwellenländer an eine
deutliche Erhöhung der Basisstimmrechte gekoppelt werden'', fordert Setton.

Nötig seien jedoch grundlegendere Reformen, als sie IWF-Chef Rodrigo Rato
vorgeschlagen hat. Nach Ansicht von WEED muss sich der IWF aus den ärmeren
Entwicklungsländern zurückziehen und auf sein Kernmandat beschränken. ''Zentral ist,
dass er endlich dem Dogma des Neoliberalismus abschwört. Der neoliberale Kurs wird
zunehmend von Schwellen- und Entwicklungsländern abgelehnt, was durch den Rückzug
wichtiger Schuldnerländer vom IWF verdeutlicht wird'', so Setton.


 

2. Weltbank: Weder Klimapolitik noch Entwicklung

Auf der Sitzung des gemeinsamen Entwicklungsausschusses von IWF und Weltbank im Rahmen
der Frühjahrstagung an diesem Wochenende geht es auch um das klimapolitische Mandat
der Weltbank. Auf dem G8-Gipfel im Juli 2005 in Gleneagles bekam die Weltbank ein
doppeltes Mandat. Sie wurde um die Entwicklung einer Strategie gebeten, die den
globalen Übergang zu einer klimafreundlichen und nachhaltigen Energiezukunft
erleichtert und eine Entwicklung des Energiesektors im Sinne von wirtschaftlichem
Wachstum und Armutsbekämpfung unterstützt. Dazu hat die Bank dem Entwicklungsausschuß
gerade einen Bericht mit dem Titel Clean Energy and Development: Towards an Investment
Framework vorgelegt. Doch das neue Papier ist in Business-as-Usual-Manier verfaßt und
wird das Mandat von Gleneagles nicht erfüllen. Ein internes Strategiepapier, das den
Diskussionen zugrunde liegt, wurde dem International Rivers Network vorab zugespielt.
Peter Bosshard hat es analysiert.
http://www.weltwirtschaft-und-entwicklung.org


 

3. Deutsche Zusammenarbeit mit NEPAD wird ausgebaut

Das Bundesentwicklungsministerium und die afrikanische Reforminitiative NEPAD (New
Partnership for Africas Development) werden in Zukunft noch enger zusammenarbeiten.
Ein entsprechendes Abkommen unterzeichneten Bundesentwicklungsministerin Heidemarie
Wieczorek-Zeul und der Chief Executive des NEPAD-Sekretariats, Prof. Firmino Mucavele
in Maputo/Mosambik. ''Wir unterstützen seit Jahren die eigenen Reformanstrengungen
afrikanischer Staaten. NEPAD ist einer der Reformmotoren f*r Afrikas Entwicklung. Die
von NEPAD ausgehende Dynamik wollen wir auch in Zukunft nachdrücklich unterstützen'',
so die Ministerin. Die Zusammenarbeit wird sich vor allem auf die Bereiche Gute
Regierungsführung, Förderung der Privatwirtschaft - insbesondere der Agrarwirtschaft
– und Wasser konzentrieren.
http://www.bmz.de/de/presse/pm/presse_20060505.html


 

4. Kortmann fordert stärkere Armutsorientierung von ADB

In ihrer Rede bei der 39. Jahrestagung der asiatischen Entwicklungsbank (ADB) in
Hyderabad, Indien, erklärte die deutsche ADB-Governeurin und Parlamentarische
Staatssekretärin im Bundesentwicklungsministerium, Karin Kortmann: ''Unser oberstes
Ziel in unserer Zusammenarbeit mit der Asiatischen Entwicklungsbank ist es, die Armut
in der Region zu verringern. Während wir in einigen asiatischen Ländern rasante
wirtschaftliche Entwicklungen feststellen, leben immer noch 620 Millionen Menschen in
Asien von weniger als einem US-Dollar pro Tag.'' Kortmann unterstrich, Deutschland
lege großen Wert darauf, den Entwicklungsweg Asiens nachhaltig zu gestalten: ''Wenn
wir den derzeitigen Energieverbrauch und dessen verheerende Auswirkungen in Indien
sehen, dann gibt es keine Frage, dass die Förderung von erneuerbaren Energien und
größerer Energieeffizienz unser zentrales Anliegen ist.''
http://www.bmz.de/de/presse/pm/presse_200605051.html


 

5. Keine Einführung von Wertpapierumsatz- oder Devisentransaktionssteuer

Die Bundesregierung beabsichtigt nicht, eine Wertpapierumsatzsteuer oder eine
Devisentransaktionssteuer zur Finanzierung der Entwicklungshilfe einzuführen. Sie habe
auch nicht vor, durch Anleihen am Kapitalmarkt diese Hilfe vorzufinanzieren, erklärt
sie in ihrer Antwort (16/1247) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16/1072).
Die Regierung hat nach eigenen Worten noch keine Entscheidung darüber getroffen, ein
bestimmtes Instrument zur Etablierung von innovativen Finanzierungsinstrumenten
einzuführen. Man habe die Entscheidung Frankreichs, eine Entwicklungsabgabe auf
Flugscheine einzuführen und die Einnahmen für die Entwicklungszusammenarbeit zu
verwenden, ''mit großem Interesse'' verfolgt. Die Regierung schreibt weiter, man habe
auf der Pariser Konferenz Ende Februar/Anfang März dieses Jahres vereinbart, an der
''Leading Group'' zur Weiterentwicklung von globalen Abgaben mitwirken zu wollen. Ein
erstes Treffen auf Expertenebene sei Ende dieses Monats geplant; für den Juni 2006 sei
ein Treffen auf Ministerebene in Vorbereitung.
http://www.bundestag.de/bic/hib/2006/2006_125/03.html


 

6. Fortbildung

Masterstudiengang Evaluation an der Universität des Saarlandes
http://www.htw-saarland.de
Im Rahmen eines praxisorientierten Studiums sollen Studierende dazu befähigt werden,
Evaluationen professionell durchzuführen bzw. zu koordinieren. Das Studium bereitet
einerseits auf die wissenschaftliche Bearbeitung von Evaluationsfragestellungen vor,
andererseits aber auch auf gutachterliche und beratende Tätigkeiten im
Evaluationsbereich. Gleichzeitig vermittelt es Kernkompetenzen, die
organisationsintern auf Aufgaben im Zusammenhang mit Qualitätsmanagement und
Organisationsentwicklung vorbereiten und damit breite Tätigkeitsfelder eröffnen. Der
postgraduale Studiengang ist als viersemestriges berufsbegleitendes Aufbaustudium
ausgerichtet. Bewerbungen sind bis zum 15.7. eines jeden Jahres möglich. Info:
Universität des Saarlandes, Studiengang ''Master of Evaluation'', Postfach 151 150,
66041 Saarbrücken, p.maats @ mx.uni-saarland.de

Berufsfeld Internationale EZ – Postgraduierten-Studium am SLE in Berlin
http://www.berlinerseminar.de
Das Seminar für Ländliche Entwicklung (SLE) an der Humboldt-Universität zu Berlin
bildet in einem einjährigen interdisziplinären Postgraduierten-Studium Fach- und
Führungskräfte für das Berufsfeld der internationalen Entwicklungszusammenarbeit aus.
Die Inhalte der Ausbildung sind konsequent an den Erfordernissen dieses Berufsfeldes
orientiert. Planungs-, Management- und Kommunikationsmethoden sind neben aktuellen
entwicklungspolitischen Themen zentraler Bestandteil des Programms. Erfahrungslernen
steht im Vordergrund. Wichtiger Bestandteil sind dreimonatige Auslandsprojekte, die
das SLE finanziert. Bewerbungsschluss: 31. Juli 2006. Info: SLE – Humbold-Universität
zu Berlin, Hessische Straße 1-2, 10115 Berlin, Tel.: 030/2093-6900, sle @ agrar.hu-berlin.de

Studiengang Konfliktmanagement und Gewaltprävention
http://www.ev-hochschule-hh.de
Die evangelische Fachhochschule für Soziale Ar¬beit & Diakonie in Hamburg bietet vom
Wintersemester 2006/07 bis zum Sommersemester 2008 einen berufsbegleitenden
Studiengang Konfliktmana¬gement und Gewaltprävention an. Bewer¬bungsschluss ist der
15. Juli 2006, Studiengebüh¬ren von 240 € sind monatlich zu zahlen. Informa¬tionen:
Ev. Hochschule für Soziale Arbeit und Dia¬konie, Horner Weg 170, 22111 Hamburg, Tel.
040-65591-180, ev-fhs-hh @ rauheshaus.de

Internationales Training Zivile Konfliktbearbeitung des Plattform-Mitglieds
http://www.frient.de/aktuelles/detail.asp?id=177
Wustrow, 16.08.2006 - 31.08.2006

Seminar: Demokratie und Menschenrechte im südlichen Afrika
http://www.inisa.de
26. – 28 Mai, Akademie Frankenwarte in Würzburg ein.
Malawi, Swasiland und Lesotho im Blickpunkt
Veranst.: Initiative Südliches Afrika (INISA) und Gesellschaft für politische Bildung
Wieweit ist die Demokratisierung im südlichen Afrika in den letzten 10-15 Jahren
wirklich voran gekommen? Worin bestehen die besonderen Herausforderungen in der
Region? Und welche Rolle nimmt in diesem Prozess das demokratische Südafrika ein? Dies
sind einige der Fragen, die wir im Rahmen des Seminars diskutieren werden. Das Seminar
findet parallel zum Africa-Festival in Würzburg statt. Eine Besuchsmöglichkeit ist im
Rahmen des Programms gegeben. Die Teilnahmegebühren betragen 75 Euro (60 Euro für
Studenten und Schüler). Info: Thea Kühne, Akademie Frankenwarte Würzburg,
Thea.Kuehne @ fes.de

Applied Knowledge Management in the Health Sector
http://www.epos.de/Corporate_News.165.0.html
18.05.2006, 8:30–17:30h, Maritim Bad Homburg (near Frankfurt)
2nd EPOs Forum on International Health Consultancy
Fachtagung über Wissensmanagement in der EZ in engischer Sprache

Afrika im Kopf ... und die Folgen
http://www.werkstatt3.de/programm/aktuelles/maitext.html#fuenf
Hamburg, 13.Mai 2006, 10.00-17.00, Werkstatt3
Workshop zu Vorurteilen und Diskriminierung
Info: Werkstatt3, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg, Tel.:040/39805360, e-mail:
info @ werkstatt3.de


 

7. Publikationen

Nord-NRO in der Europäischen Entwicklungspolitik
http://www.venro.org/publikationen/archiv/Arbeitspapier-16_Internet.pdf
VENRO-Arbeitspapier Nr. 16: Selbst bestimmt oder Auftragnehmer? - Die Rolle der
Nord-NRO in der Europäischen Entwicklungspolitik

Nothilfe, Wiederaufbau und Entwicklungszusammenarbeit
http://www.venro.org/publikationen/archiv/Arbeitspapier%20Nr.%2017%20LRRD.pdf
VENRO-Arbeitspapier Nr. 17: Linking relief, rehabilitation and development - Ansätze
und Förderinstrumente zur Verbesserung des Übergangs von Nothilfe, Wiederaufbau und
Entwicklungszusammenarbeit

Der Millenium Challenge Account: Erste Erfahrungen aus Madagaskar
http://www.duei.de/iak/de/content/publikationen/GIGAfocus/FocusAfrika0604.pdf
GIGA Focus Afrika Heft 4 – 2006 von Susan Steiner / Eugenia Tseggelidis

Ressourcen und kriegerische Konflikte in Afrika
http://www.duei.de/dok/de/content/bibliographien/pdf/dok-line_afrika_2006_1.pdf
Annotierte Online-Bibliographie von Christine Farwer/Anne Jansen,
Übersee-Dokumentation, Referat Afrika

TAMM-TAMM - Eine Anregung zur öffentlichen Diskussion über das Tamm-Museum
http://people.freenet.de/hamburgerforum/tamm-buch.pdf
Das ''Internationale Schifffahrts- und Meeresmuseum Peter Tamm” im Herzen der
geplanten Hafen-City soll künftig Neugierige aus Nah und Fern anziehen. Gegen diesen
Plan regt sich Widerstand in der Hansestadt - wegen der eindeutig
Kriegsverherrlichenden Intention des Betreibers Peter Tamm, dem ehemaligen
langjährigen Vorstandsvorsitzenden des Axel-Springer-Konzerns. Mit der Broschüre
''TAMM-TAMM - eine Anregung zur öffentlichen Diskussion über das Tamm-Museum” will der
Informationskreis Rüstungsgeschäfte in Hamburg zum kritischen Dialog anregen.

Wegweiser im EU-finanzierten Drittstaatengeschäft
http://www.ixpos.de/Content/de/01__Aktuelles/News/2006/II/DIHK__060502.html
Die Europäische Union stellt jährlich mehr als acht Milliarden Euro für
Kooperationsprojekte mit Drittstaaten zur Verfügung. Wie deutsche Unternehmen die sich
hieraus ergebenden Geschäftschancen nutzen können, beleuchtet eine neue BfAI Broschüre.

Evaluation von Entwicklungspolitik
http://www.uni-saarland.de/fak5/stockmann/akepol/
Vortragsdokumentationen der gemeinsamen Frühjahrstagung des Arbeitskreises Evaluation
von Entwicklungspolitik DeGEval

ÖFSE Working-Paper ''Der Europäische Konsens zur Entwicklungspolitik''
http://www.oefse.at/Downloads/publikationen/WP_EuropaeischerKonses_zur_EPolitik_Maerz2006.pdf
Im Dezember 2005 haben Vertreter der Europäischen Kommission, des Rates der
Europäischen Union und des Europaparlaments die gemeinsame Erklärung zur
Entwicklungspolitik der EU ''Der Europäische Konsens'' unterzeichnet und damit einen
politisch verbindlichen Rahmen geschaffen, der die Leitlinien und Schwerpunkte einer
EU-Entwicklungszusammenarbeit für die kommenden Jahre festlegt. Neben den genannten
Institutionen der EU schließt dieser Konsens auch die Mitgliedsstaaten als bilaterale
Geber im Hinblick auf eine kohärente Entwicklungspolitik mit ein und beansprucht ein
breites ownership auch unter den Nichtregierungsorganisationen. Die ÖFSE hat jetzt ein
Working Paper vorgelegt, in dem versucht wird, die Inhalte des europäischen Konsenses
vor dem Hintergrund der internationalen und innereuropäischen Entwicklungen seit 2000
auszuwerten und eine Einschätzung über seine Zukunftstauglichkeit im Hinblick auf die
wesentlichen entwicklungspolitischen Herausforderungen zu unternehmen.

Doha-Runde: Scheitern oder Verlängerung?
http://www.weltwirtschaft-und-entwicklung.org/cms/assets/s2dmain.html?http://www.weltwirtschaft-und-entwicklung.org/cms/wearchiv/53168697b21104e01.html
Eine W&E-Übersicht zum Zwischenstand der Verhandlungen. Während Ende April wieder
einmal eine selbst gesetzte Frist verstreicht, bis zu der in der laufenden
Verhandlungsrunde der WTO die ''vollen Modalitäten'' für den Abbau von Hindernissen im
Handel mit Agrar- und Industriegütern ausgehandelt sein sollten, nehmen die
Unterhändler nunmehr Kurs auf Ende Juli 2006.


 

8. Veranstaltungen

Handel und Hafen – Wie fair handelt Ham¬burg?''
http://www.ewnw.de/aktuelles_news/termine
19. Mai, Vorsetzen (U-Baumwall), 13- 18 Uhr
An der bundesweiten Kampagne der Arbeitsge¬meinschaft der Landesnetzwerke (agl)
beteiligt sich das Eine Welt Netzwerk Hamburg mit einem Aktionsnachmittag zum Thema
''Hafen und Han¬del – Wie fair handelt Hamburg?''. Auf der Fu߬gängerpromenade am
Barkassenanleger Vorset¬zen (Baumwall) informieren die beteiligten Grup¬pen über
Hamburgs Rolle als ''Tor zur Welt'' und über Fairen Handel.

Deutschland - ein Paradies für Hehler¬ware?
http://www.culture-and-development.info
Im Februar legte die deutsche Regierung einen Gesetzentwurf zur Umsetzung der
UNESCO-Konvention vom 14. November 1970 vor, die den illegalen Handel mit Kulturgütern
in Deutschland beenden soll. Zu der aktuellen Diskussion veran¬staltet die
CulturCooperation e.V. die Diskussion ''Deutschland – ein Paradies für Hehlerware?''.
An den beiden Folgetagen findet unter der Schirm¬herrschaft der Kultursenatorin Prof.
Karin von Welck eine internationale Fachkonferenz statt, bei der besonders Forderungen
aus betroffenen Län¬dern des Südens zu Wort kommen sollen.
Montag, 22. Mai, 19.00 Uhr, Museum für Kunst und Gewerbe, Steintorplatz 1, Hamburg
Diskus¬sion über den neuen Gesetzentwurf zur Um¬setzung der UNESCO-Konvention zum
Schutz von Kulturgütern mit Dr. Michael Müller-Karpe, Römisch-Germanisches
Zentralmuseum Mainz und Dr. Sigrid Bias-Engels, Gruppenleiterin beim Beauftragten der
Bundesregierung für Kultur und Medien.
Dienstag, 23. und Mittwoch, 24. Mai • 10.00 – 17.00 Uhr, Goethe-Institut Hamburg,
Hühnerpo¬sten 1: Internationales Symposium
Schutz von Kulturgütern – internationale Er¬fahrungen und Perspektiven
Anmeldung und Information: CulturCooperation e.V., Tel 040/39 41 33

Vietnam Tage in Hamburg
http://www.uni-hamburg.de/Wiss/FB/10/ChinaS/SOAF/Viet-Tage.pdf
20.+21. Mai 2006
Asien-Afrika-Institut, Foyer Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost, und im Museum für
Völkerkunde

Hamburger Klimatage 2006
http://www.hamburger-klimatage.de
Fr+Sa; 12.+13. Mai, Freitag ab 18.30 Uhr, Samstag ab 10.00 Uhr
Haupt¬ge¬bäude der Uni Hamburg, Edmund-Siemers-Al¬lee 1

Film: We Feed the World
http://www.we-feed-the-world.at
Film von Erwin Wagenhofer über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern,
Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im
Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer
Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns
zu tun hat. In Hamburg derzeit im Abaton http://www.abaton.de und Zeise
http://www.zeise.de zu sehen.

Brot für die Welt startet Aktion ''1.000 Gemeinden trinken fair''
http://www.brot-fuer-die-welt.de/gemeinde-aktiv/115_5161_DEU_HTML.php
Brot für die Welt hat die Aktion ''Gerecht genießen - 1.000 Gemeinden trinken fair''
gestartet. Mit der Initiative will die evangelische Hilfsaktion in den kommenden drei
Jahren den fairen Welthandel unterstützen. Die Aktion soll bis zum 1. Advent 2008, der
50. Eröffnung der Hilfsaktion ''Brot für die Welt'', befristet sein. Am Mittwoch will
sich die evangelische Kirchengemeinde Altenhagen in Bielefeld als 50. Gemeinde
verpflichten, bei Veranstaltungen nur noch Kaffee mit dem Fair-Trade-Siegel
auszuschenken.

Agrarhandelspolitik der EU und ihre Auswirkung auf Entwicklungsländer
http://www.oefse.at/Downloads/veranstaltungen/Einladung_29_05.pdf
Wien, 29. Mai 2006, 13 Uhr 30 - 19 Uhr
Club Stephansplatz 4, Stephansplatz 4, A-1010 Wien
Veranstaltung der ÖFSE anlässlich des EU-Landwirtschaftsministerrates Ende Mai 2006 in
Krems. Anmeldung: i.pumpler @ oefse.at, Tel: +43/1/317 40 10-200

Globale Migration am Beginn des 21. Jahrhunderts: Eine Welt ohne Grenzen?
http://www.dgvn.de/veranstaltungen/dgvn-veranstalt.htm
Berlin, 30./31. Mai 2006, Deutscher Städtetag
Dieser Internationale Fachkongress der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten
Nationen e.V. (DGVN )will zur politischen und wissenschaftlichen Debatte des von der
Global Commission vorgelegten Berichts zu dem breiten Thema ’’Migration in einer
interdependenten Welt’’ beitragen.


 

9. Webseiten des Monats

FAIR FEELS GOOD
http://www.fair-feels-good.de
Erste groß angelegte Informations- Kampagne zum Fairen Handel in Deutschland. Sie
informiert über das Prinzip des Fairen Handels, seine Produkte und seine Bedeutung im
Kampf gegen die weltweite Armut. ''fair feels good.'' wirbt für mehr Fairness – im
Alltag und beim Konsum.

EED Website zu Millenniumsentwicklungszielen
http://www.eed.de/mdg
Diese Subhomepage enthält Nachrichten, Hintergrundartikel und Downloads rund um die
Themen MDG, Aktionsprogramm 2015, Armutsbekämpfung und Globalisierung'' und
informiert über die Aktivitäten der gemeinsamen Arbeitsstelle von EED und Brot für die
Welt. Es finden sich auch Veranstaltungshinweise von kirchlichen Aktivitäten zum Thema
MDGs.

Sicherheit, Rüstung und Entwicklung in Empfängerländern deutscher Rüstungsexporte
http://www.ruestungsexport.info
Hier stellt das BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) verschiedene Grunddaten
zu Rüstung, Militär, Sicherheit, Menschenrechten und Regierungsführung in 170 Ländern
zur Verfügung. Die vom BMZ geförderten Datenbanken dienen zum einen der
Politikberatung der Bundesregierung selbst. Zum anderen erleichtern sie auch die
Einschätzung und Bewertung der deutschen Ausfuhrpolitik von Rüstungsgütern durch die
Öffentlichkeit. Eine zentrale Datenbank (''Database'') verhilft für jedes einzelne der
ausgewerteten 170 alphabetisch geordneten Länder zu einem schnellen Überblick, wie
kritisch die Situation jeweils ist. Gefragt wird nach sieben Kategorien, die sich an
den acht Kriterien des EU-Verhaltenskodexes für Rüstungsexporte orientieren: Darüber
hinaus können ausführliche Länderportraits zu 16 ausgewählten Empfängerländern
deutscher Rüstungsexporte außerhalb der NATO als PDF Dokument heruntergeladen werden.

Hamburg 2006mal fair
http://www.hamburg2006malfair.de
Unter diesem Motto haben verschiedene entwicklungspolitische Hamburger Organisationen
und der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg eine gemeinsame Aktion gestartet. Im
Laufe des Jahres sollen 2006 Fair-Handels-Bälle aus einer limitierten Edition in
Hamburg ins Spiel gebracht werden.
Am Beispiel dieser fair gehandelten Fußbälle wollen die Organisatoren aufzeigen, wie
unser Kaufverhalten die Lebensbedingungen der Menschen etwa im Herstellungsland
Pakistan verändern kann. Weitere Infos und Kontakte über Projektkoordination ''Hamburg
2006mal fair'', Mobile Bildung e.V., Tel. 040-896079, info @ hamburg2006malfair.de

 

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