SID-Hamburg Rundbrief Juli 2006
Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen
Entwicklungszusammenarbeit, herausgegeben von SID Hamburg.
Inhalt
- Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel
- VENRO zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007
- Innere Reform der deutschen Entwicklungspolitik
- EED: Bundesregierung soll bilaterale Hilfe stärker fördern
- Bevölkerungswachstum erschwert Armutsbekämpfung
- e1ns Entwicklungspolitik und ''der überblick'' fusionieren
- Neuer Service für Kommunen
- BMZ fördert Maßnahmen zum solidarischen Lernen
- Fortbildung
- Veranstaltungen
- Publikationen
- Webseiten des Monats
1. Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel
VENRO-Vorsitzende Warning und Herbert Grönemeyer fordern Aktionsplan der Bundesregierung zum G8-Gipfel in Heiligendamm
Der G8-Gipfel in St. Petersburg hat keine Fortschritte bei der weltweiten Armutsbekämpfung gebracht. Die notwendige Konkretisierung der Verpflichtungen des G8-Treffens im letzen Jahr ist nicht erfolgt. Umso mehr ist die Aufmerksamkeit und die Hoffnung der Weltöffentlichkeit nun auf Deutschland und auf Bundeskanzlerin Merkel gerichtet. Dies ist das Resümee von Claudia Warning, Vorsitzende des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher NRO, VENRO, und Herbert Grönemeyer. VENRO und Herbert Grönemeyer sind gemeinsame Träger der Aktion ''Deine Stimme gegen Armut''.
''Den Worten müssen endlich verbindliche Taten folgen'', so Herbert Grönemeyer. Es sei skandalös, dass nur ca. 1,3 Mio. der 6,5 Mio. Aids-Kranken Zugang zu lebensrettenden Medikamenten hätten. Dabei hätten die G8 bereits im letzten Jahr beschlossen, bis 2010 weltweit den Zugang zu HIV/Aids-Medikamenten sicher zu stellen. Bei der Umsetzung gehe es aber viel zu langsam und zäh voran. ''HIV/Aids-Kranke haben nicht die Zeit von einem zum anderen G8-Gipfel zu warten, damit sie Zugang zu Medikamenten erhalten'', konstatierte Grönemeyer.
Auch Claudia Warning zeigte sich enttäuscht: ''Erneut wurden zwar die Versprechen von Gleneagles u. a. in den Bereichen Grundbildung und Gesundheit bekräftigt, aber neue Initiativen zur Bekämpfung der weltweiten Armut und fristgerechten Verwirklichung der Millenniumsziele sind ausgeblieben. Die Konsequenzen sind fatal.'' Weiterhin leben etwa 1 Mrd. Menschen in absoluter Armut, ca. 820 Mio. leiden chronisch an Hunger. Immer noch sterben etwa 10,5 Mio. Kinder pro Jahr an den Folgen vermeidbarer Krankheiten und mehr als 100 Mio. Jungen und Mädchen können keine Schule besuchen.
Weitere Informationen unter: http://www.deine-stimme-gegen-armut.de
2. VENRO zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007
VENRO bittet die Bundesregierung, die EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands zur Vereinbarung einer soliden Finanzierungsstrategie in Europa zu nutzen. VENRO fürchtet, dass das Festhalten am 0,7-Prozent-Ziel bis 2015 und die Umsetzung des EU-Stufenplans gerade auch in Deutschland selbst gefährdet sind. Die EU-Ratspräsidentschaft soll dazu genutzt werden, die EU-Politik konsequent auf die Verwirklichung der Menschenrechte, auf Armutsbekämpfung und die Millenniumsziele auszurichten, so wie es im europäischen entwicklungspolitischen Konsens von November 2005 festgeschrieben wurde. Mit großer Sorge beobachten die NRO, dass die EU unter der Verwendung des Begriffs der ''menschlichen Sicherheit'' zunehmend Strategien formuliert, die darauf hinauslaufen, Entwicklungspolitik für ein defensives Sicherheitskonzept zur Abwehr von Risiken in Anspruch zu nehmen. Die Entwicklungspolitik droht von außen- und sicherheitspolitischen Interessen vereinnahmt zu werden.
http://www.venro.org/publikationen/archiv/ratspraesidentschaft2007.pdf
3. Innere Reform der deutschen Entwicklungspolitik
Ziel von Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul ist es seit ihrem Amtsantritt die Strukturen der deutschen Entwicklungspolitik zu straffen, Durchführungsbereiche zusammenzuführen, Arbeitsbereiche besser zu verknüpfen, um damit effektiver zu werden, flexibler zu sein und damit den Einsatz der Finanzmittel zielgerechter und besser zu steuern. Als nächster Schritt steht die bessere Verknüpfung von Finanzieller und Technischer Zusammenarbeit, der beiden wichtigsten Instrumente der bilateralen deutschen Entwicklungspolitik an. Die Diskussion darüber wird schon seit Jahren geführt. Bereits in der letzten Legislaturperiode hat eine Arbeitsgruppe im Ministerium erste Überlegungen entwickelt.
Jetzt hat PricewaterhouseCoopers ein Gutachten zu dieser Frage erstellt und mögliche Modelle mit Blick auf die GTZ und die KfW entwickelt. Dieses Gutachten wird heute veröffentlicht und soll die Basis bilden, für die notwendige Diskussion in den kommenden Wochen. Auch das Ministerium selbst wird sich in Gesprächen und Diskussionen mit den Durchführungsorganisationen und unserem politischen Umfeld eine Meinung bilden, so dass im Herbst mit einer politischen Entscheidung für die Zukunft zu rechnen ist.
BMZ, 7.7.2006: Studie zur inneren Reform der deutschen Entwicklungspolitik
http://www.bmz.de/de/presse/aktuelleMeldungen/20060707_pwc1/index.html
Studie zur zukünftigen Gestaltung der Durchführungsstrukturen im Bereich der staatlichen bilateralen Entwicklungszusammenarbeit, Beschreibung der ausgewählten Modelle
http://www.bmz.de/de/presse/aktuelleMeldungen/20060707_pwc1/studie_beschreibung_modelle.pdf
Studie zur zukünftigen Gestaltung der Durchführungsstrukturen im Bereich der staatlichen bilateralen Entwicklungszusammenarbeit, Bewertung verschiedener Modelle
http://www.bmz.de/de/presse/aktuelleMeldungen/20060707_pwc1/studie_bewertung_modelle.pdf
Pressestimmen:
EPO-Online, 11.6.2006: GTZ sieht sich für Reform der deutschen EZ gut gerüstet
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1659&Itemid=31
Handelsblatt, 10.7.2006: KfW und GTZ rücken zusammen
http://www.handelsblatt.com/news/Default.aspx?_p=200039&_t=ft&_b=1105572
Evangelischer Pressedienst, 10.7.2006: Diskussion über Reform der deutschen Entwicklungspolitik
http://www.epd.de/index_43756.html
EPO-Online, 11.7.2006: EZ-Reform: Fusion von GTZ und KfW soll mehr Effizienz bringen
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1746&Itemid=31
FR, 12.7.2006: GTZ und KfW sollen unter ein Dach
http://www.frankfurter-rundschau.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt=923456&sid=43e96c50512342cd7740e2de78bc8ba0
FR, 12.7.2006: Harmonie im Duett
http://www.frankfurter-rundschau.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt=923457
TAZ, 13.7.2006: Hilfe neu organisiert
http://www.taz.de/pt/2006/07/13/a0114.1/text
4. Jahrespressekonferenz des EED: Bundesregierung soll bilaterale Hilfe stärker fördern
''Wir freuen uns, dass die Entwicklungspolitik auch in der großen Koalition ihre eigenständige Rolle bewahrt hat. Dennoch wünschen wir uns, dass der Staat einen höheren Anteil seiner Mittel in die bilaterale Hilfe investiert als bisher'', sagte EED-Vorstandsvorsitzender Konrad von Bonin bei der Jahrespressekonferenz des Evangelischen Entwicklungsdienstes in Bonn. Zwar sei die multilaterale Unterstützung internationaler Organisationen richtig. Die Bürokratie sei allerdings oft so groß, dass wertvolle Arbeitskraft verbraucht werde, die effektiver genutzt werden könne. Quelle: LHÜ. Info: Evangelischer Entwicklungsdienst e.V., Ulrich-von Hassell-Str. 76, 53123 Bonn, Tel.: 0228 8101-0, eed @ eed.de, http://www.eed.de
5. Bevölkerungswachstum erschwert Armutsbekämpfung
Insgesamt müssen heute weltweit 53 Prozent der Menschen mit weniger als zwei Dollar pro Tag auskommen. In Afrika südlich der Sahara leben drei Viertel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. ''Vor allem in den LändernSchwarzafrikas, in denen die Grundbedürfnisse der meisten Menschen schon heute nicht befriedigt werden können, wächst die Bevölkerung rasant'', warnt Jörg Maas, Geschäftsführer der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Weltbevölkerungstag am 11. Juli. http://www.weltbevoelkerung.de
6. e1ns Entwicklungspolitik und ''der überblick'' fusionieren
Die zweiwöchentlich erscheinende Zeitschrift ''e1ns Entwicklungspolitik'' und die Quartalszeitschrift ''der überblick'' werden zusammengelegt. Der Aufsichtsrat des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) habe die Fusion der bisher eigenständigen entwicklungspolitischen Zeitschriften beschlossen, berichtete jetzt die ''Frankfurter Rundschau'' (FR). Der Vorstand des EED werde nun in Verhandlungen mit den Beteiligten treten.
Der in Hamburg erscheinende ''überblick'' wird derzeit gemeinsam vom Evangelischen Entwicklungsdienst und von ''Brot für die Welt'' herausgegeben. Die neue gemeinsame Publikation werde vermutlich den Namen ''Der Überblick'' tragen, so die FR. Der EED-Vorstandsvorsitzende Konrad von Bonin habe als Grund für die Zusammenlegung ''die dramatisch sinkenden Kirchensteuermittel'' genannt. Die Zeitschrift e1ns Entwicklungspolitik (früher: epd-Entwicklungspolitik) war erst vor einem halben Jahr mit überarbeitetem Konzept und Design neu auf dem Markt platziert worden. (Quelle: epo.de http://epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1731&Itemid=144)
e1ns Entwicklungspolitik: http://www.entwicklungspolitik.org/
der überblick: http://www.der-ueberblick.de/
7. Neuer InWEnt-Service für Kommunen
Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) bei der InWEnt gGmbH hat ihr Serviceangebot erweitert und berät Kommunen jetzt auch persönlich rund um Fragen der nachhaltigen Entwicklung und kommunalen Entwicklungszusammenarbeit.
Damit trägt sie dem gewachsenen Interesse an der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit Rechnung, das sich zum einen durch das Engagement vieler deutscher Kommunen in den Tsunami-Ländern und die dort entstandenen Projektpartnerschaften und zum anderen durch den Bedeutungszuwachs der Kommunen als Akteur der Entwicklungszusammenarbeit in nationalen und internationalen Diskussionen ergibt. Jens Heilshorn, jens.heilshorn @ inwent.org, Tel.: 0228 - 4460 – 1600 und Nina N. Ouan nina.ouan @ inwent.org, http://www.service-eine-welt.de/home/index.html
8. BMZ fördert Maßnahmen zum solidarischen Lernen
Im Rahmen der Förderung von Maßnahmen in der Erprobungsphase des ''entwicklungspolitischen Jugendaustauschprogramms'' (EPJA) im Jahr 2006 können über das ASA-Programm kurzfristig Projektmittel für Austauschprogramme beantragt werden. Antragsberechtigt sind z.B. Schulen und mit Schulen kooperierende NRO, die bereits über Erfahrungen in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit verfügen. Gefördert werden ausschließlich Maßnahmen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Es ist allerdings auch ein Projektaufenthalt von Jugendlichen aus diesen Ländern in Deutschland möglich. Austausch, Begegnung oder ein Projekt muss gemeinsam mit einem Partner im Süden realisiert werden. Antragsteller sollten ein langfristiges Engagement der Teilnehmer in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit sicherstellen und eine Vernetzung mit anderen Organisationen anstreben. Antragsfrist: 1. – 22. Juli 2006. Für die Antragstellung sind EPJA-Formblätter zu verwenden, die über asa @ inwent.org angefordert werden können. Quelle: LHÜ. Info: ASA-InWEnt, Tel.:030/25482127 (Mo.-Mi. 10 bis 15 Uhr), http://www.asa-programm.de
9. Fortbildung
Eschborner Fachtage 2006 ''WISSEN MACHT ENTWICKLUNG''
www.gtz.de/eschborner-fachtage/
5. und 6. September, GTZ Eschborn
Die Anmeldung ist noch bis zum 11. August über das Internet möglich. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an.
Deutsch-Arabischer IWRM-Studiengang
http://www.tt.fh-koeln.de/e/index.htm
Das BMZ finanziert ab 2007 einen deutsch-arabischen Masters-Studiengang im Bereich ''Integrated Water Resource Management''. Zielgruppen sind EZ-Nachwuchs in Deutschland und Young Professionals in der Arabischen Welt. Der Studiengang wird vom Institut für Tropentechnologie der FH Köln, der University of Jordan und der Jordan-German University getragen. Nach einer Vorbereitung mit Spracherwerb im Heimatland findet sas erste Semester in Jordanien statt, das zweite in Köln, und während des dritten Semsters wird die Abschlussarbeit angefertigt. Momentan wird das Curriculum erarbeitet, Anfang 2007 können dann Bewerbungen eingereicht werden, der Studiengang selbst startet im Herbst 2007. Die GTZ ist im Adisory Committee des Studiengangs vertreten.Kotakt: hans-joachim.rabe @ gtz.de
Studiengang ''Nonprofit-Management and Governance''
http://www.npm-studium.de
Oktober 2006 geht es in die zweite Runde an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in Kooperation mit dem Zentrum für Nonprofit-Management gGmbH. Anmeldefrist für das Wintersemester 2006/2007 ist der 15. August 2006. Die Anmeldung kann online erfolgen.
10. Veranstaltungen
SID International Programme 2006-7 International Conference
http://www.sidint.org
International Conference on 'One Year After the UN Millennium Summit' ''Global Security and Sustainable Human Development: Delivering on Our Promises'' The Netherlands, 22 -23 October 2006
The second major SID event leading to the SID 50th anniversary celebrations will bring together leaders of the international development community and the SID network to look at issues such as global security and the respect for freedoms, human rights and national sovereignty. This meeting will feature a critical look at development cooperation, social and economic justice, poverty and security, one year after the World Summit. The two-day Conference will be followed by 'The Day of the UN' celebrations on 24 October and third annual Night of the UN organized by NCDO.
Tag der offenen Tür im BMZ
http://www.bmz.de/de/presse/pm/index.html
Berlin, Europahaus, Stresemannstr. 94, Sonntag, 27. August 2006, von 10 bis 18 Uhr
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung läd in diesem Jahr unter dem Motto ''Die Welt zu Gast im BMZ'' alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Tag der offenen Tür ein.
Hiroshimatag 2006
http://people.freenet.de/hamburgerforum/aktuelle.html
Hamburger Kundgebung ''Hiroshima und Nagasaki mahnen! Atomwaffen abschaffen! Bei uns anfangen! Atomwaffenverzicht ins Grundgesetz!'',
Samstag, 5. August, 12 bis 14.30 Uhr, Hafentor/Östlich von Brücke 1, Veranstalter: Hamburger Forum e.V.
Netzwerk Evaluation - Evaluation von Netzwerken
http://www.degeval.de/index.php?class=Calimero_Webpage&id=12882
9. Jahrestagung der DeGEval - Gesellschaft für Evaluation
27.-29. September 2006, Universität Lüneburg
Im Rahmen der 9. Jahrestagung der DeGEval - Gesellschaft für Evaluation werden Erfahrungen der Netzwerkevaluation und der Evaluation von Netzwerken aus unterschiedlichen Perspektiven und Feldern der Evaluation zusammengeführt und diskutiert.
11. Publikationen
Steuerreformen: Was können wir von Entwicklungsländern lernen?
http://www.sid-hamburg.de
Dokumentation zu unserer Veranstaltung vom 28. Juni 2006 mit den Präsentationen von Dr. rer. pol. Karl-Wolfgang Menck (HWWA) und Dipl. Journ. Christian van Soest (Institut für Afrika-Kunde)
SID Update Summer 2006
http://i1i.org/SID/downloads/SID-Rome/SID_News_Summer_2006.pdf
Theman: Governance, Development Journal, Regional Processes and Programmes, SID International Programme
Neu aufgelegt: Medienhandbuch Entwicklungspolitik 2006 / 2007
http://www.bmz.de/de/service/infothek/fach/handbuecher/Medienhandbuch2006_2007.pdf
Die Neuauflage des alle zwei Jahre aktualisierten Nachschlagewerks ''Medienhandbuch Entwicklungspolitik'' (2006/2007) liegt jetzt vor. Das Handbuch ist nicht nur für Journalisten gedacht. Es lädt auch alle sonst am Thema Interessierten zur Lektüre ein. Auf mehr als 500 Seiten wird ein Überblick über die vielfältigen und spannenden Aufgaben der Entwicklungspolitik geboten - von den Handlungsfeldern über die Beschreibung der Entwicklungszusammenarbeit mit den einzelnen Partnerländern und Regionen bis zu umfangreichem Zahlen- und Datenmaterial. Ein übersichtliches Stichwortverzeichnis ermöglicht schnelle Orientierung.
Broschüre ''Entwicklungszusammenarbeit der Länder'' neu aufgelegt
http://www.wusgermany.de/index.php?id=1093&L
Die von der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd des World University Service Deutsches Komitee e.V. (WUS) in Zusammenarbeit mit dem Bund-Länder-Ausschuss Entwicklungszusammenarbeit erstellte Broschüre ''Entwicklungszusammenarbeit der Länder'' ist aktualisiert worden. Sie enthält neben Ausführungen zu den Leistungen der einzelnen Bundesländer auch die Beschlüsse der Ministerpräsidenten zur EZ von 1962 bis 2004.. Quelle: LHÜ. Info: WUS, Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd, Göbenstr. 35, 65195 Wiesbaden, Tel.: 0611/9446170, infostelle @ wusgermany.de
''Topics'' der deutschen Entwicklungszusammenarbeit
http://www.bmz.de/en/service/infothek/fach/materialien/materialie152.pdf
Der 12. Entwicklungspolitische Bericht des BMZ liegt jetzt auch auf Englisch vor. Der 300-seitige Bericht gibt einen umfassenden Überblick über die entwicklungspolitischen Aktivitäten des BMZ, seine Ansätze, Instrumente und Leistungen - von der HIV/Aids-Bekämpfung bis zur Förderung guter Regierungsführung, von den Regionalkonzepten bis zu den Organisationsstrukturen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Eigene Kapitel sind darüber hinaus der europäischen und der mulilateralen Entwicklungszusammenarbeit gewidmet. (BMZ Materialien 152)
Wort halten – Mehr deutsches Engagement für die Millenniumsentwicklungsziele!
VENRO-Positionspapier im Rahmen der Aktion ''Deine Stimme gegen Armut''
http://www.venro.org/publikationen/archiv/DSGA_Forderungspapier_2006_dt.pdf
Die fristgerechte Verwirklichung der MDGs wäre ein wichtiger Schritt, um die Lebenssituation eines großen Teils der Weltbevölkerung zu verbessern. Aus Sicht der entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen (NRO) sind die MDGs jedoch nur Zwischenziele auf dem Weg zur vollständigen Beseitigung der Armut. Selbst wenn sie rechtzeitig realisiert werden, würden weltweit im Jahr 2015 noch immer viele hundert Millionen Menschen in extremer Armut leben. Das politische und gesellschaftliche Leitbild für die NRO lautet daher weiterhin, sich für die völlige Beseitigung der Armut für alle Menschen, die Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen einzusetzen.
Arbeiten in der Entwicklungszusammenarbeit
http://ez.filesharing.to
von Ulrike Bartels, Simone Holzwarth
Viele Hochschulabsolventen wollen nach dem Studium gerne in das Berufsfeld internationale (Entwicklungs-)zusammenarbeit einsteigen, haben aber keinen umfassenden Überblick über dieses Berufsfeld. Das im interconnections-Verlag erschiene Buch Arbeiten in der Entwicklungszusammenarbeit gibt einen systematischen Überblick über Einstiegsmöglichkeiten in das Berufsfeld der Entwicklungszusammenarbeit. Nachdem ein Überblick über die entwicklungspolitischen Institutionen und potentiellen späteren Arbeitgeber gegeben wurden, werden verschiedene Praktikumsmöglichkeiten, Aufbaustudiengänge und Nachwuchsförderprogramme der Entsendeorganisationen vorgestellt. Die in dem Buch gesammelten Berufsbiografien, persönlichen und beruflichen Hintergründe, Meinungen und Motivationen sind ebenso vielfältig und heterogen wie das Berufsfeld Entwicklungszusammenarbeit auch.
Budgethilfe - ein kontroverses Mittel der Entwicklungspolitik
http://www.nzz.ch/2006/07/01/il/articleE9FTB.html
Ein neueres Mittel der Entwicklungspolitik ist die Budgethilfe. Es werden nicht einzelne Projekte durchgeführt, sondern Pauschalbeiträge gezahlt und Gegenleistungen vereinbart. An einer Tagung des Seco sind Vorteile und Risiken zur Sprache gekommen.
Die Millenniumsziele in Reichweite?
Eine Bewertung des entwicklungspolitischen Ertrags des Entscheidungsjahrs 2005
http://www.venro.org/publikationen/archiv/perspektive-2015-arbeitspapier-09.pdf
Das Jahr 2005 ist vielerorts als Entscheidungsjahr für die Verwirklichung der Millenniumsziele (Millennium Development Goals, MDGs) bezeichnet worden. Dies lag nicht nur darin begründet, dass fünf Jahre nach dem Millenniumsgipfeltreffen der Vereinten Nationen (UN) auf dem sog. »Millennium+5«-Gipfel in New York im September Bilanz des bisherigen Fortschritts bei der Umsetzung der acht aus der Millenniumserklärung abgeleiteten Ziele gezogen werden sollte.
The Right to Development - where do we stand?
http://www.fes-globalization.org/publications/FESOccPapers23.pdf
FES Occasional Paper von Felix Kirchmeier
Südafrika: Enteignungen als neuer Weg in der Landreform?
http://www.giga-hamburg.de/content/publikationen/pdf/gf_afrika_0607.pdf
GIGA Focus Afrika von Christian von Soest und Jérôme Cholet
12. Webseiten des Monats
We Are What We Do
http://www.wearewhatwedo.de
Dies Initiative möchten Menschen dazu inspirieren, mit einfachen, alltäglichen Dingen die Welt zu verändern. ''Unsere Überzeugung ist, dass jeder von uns durch kleine Veränderungen in unserer Einstellung und unserem täglichen Leben etwas bewirken kann, und wir so, gemeinsam, die Welt verändern können.'' Der Webauftritt regt zu 50 einfachen Aktionen an, die uns, unserer Gesundheit, der Umwelt und der Gesellschaft im Großen wie im Kleinen gut tun. We Are What We Do ist entstanden aus einem Projekt der gemeinnützigen Organisation ''Community Links'', einer innovativen Institution, die jedes Jahr mit mehr als 50.000 Menschen im Londoner East End arbeitet.
Europäische NRO-Datenbank CONECCS
http://www.ec.europa.eu/civil_society/coneccs/start.cfm?CL=de
Die Website der Europäischen Kommission enthält jetzt eine eigene Datenbank
zu Organisationen der Zivilgesellschaft. Interessierte Organisationen können
sich für eine Aufnahme in der Datenbank melden.
peaceXchange – neues Inlandsprojekt des WFD
http://www.peacexchange.eu
Das Projekt peaceXchange wird mit Partnerorganisationen in Deutschland, Österreich, Polen und der Tschechischen Republik realisiert. Alle Projektpartner sind entwicklungspolitische oder friedenspädagogische Nichtregierungsorganisationen, die über langjährige Erfahrung verfügen. Durch kreative Arbeit lernen Jugendliche mit Konflikten im Alltag und in der Gesellschaft umzugehen. Neben den direkten Begegnungen der Jugendlichen mit Friedensaktivisten aus dem Süden und den vielfältigen öffentlichen Aktionen wird im Rahmen von peaceXchange auch ein Handbuch für LehrerInnen und MultiplikatorInnen erstellt. Das Handbuch verbindet Friedenspädagogik mit globalem Lernen und kann in verschiedenen Ländern Europas gleichermaßen eingesetzt werden. Quelle: LHÜ
Info: PeaceXchange, c/o Weltfriedensdienst e.V. Hedemannstr. 14, 10969 Berlin, Tel: 030/32337465
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