Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen
Entwicklungszusammenarbeit, herausgegeben von SID Hamburg.
Inhalt
- Studie: Wie Migranten zur Entwicklung ihrer Herkunftsländer beitragen
- Migrantinnen leisten wichtigen Beitrag zur Entwicklung
- Mohammed Yunus und die Grameen Bank erhalten den Friedensnobelpreis
- Grüne für eine umfassende Reform der deutschen Entwicklungspolitik
- Jahrestagung von IWF und Weltbank: Demokratisierungsziel verfehlt
- Weltbank soll Korruption stärker bekämpfen
- World Development Report 2007: Jugend als Entwicklungsträger
- UN gründen Fonds zur Konsolidierung des Friedens nach Konflikten
- Social Watch Report
- DGVN begrüßt Wahl von Ban Ki Moon zum UN-Generalsekretär
- Doha-Runde ausgesetzt - Entwicklungsversprechen gebrochen
- Strategische Entwicklungspartnerschaft Deutschland-China
- Berliner Ringvorlesung: Umwelt- und Ressourcenkonflikte
- Hamburger Ringvorlesung: UN-Millenniumsziele
- Fortbildung
- Publikationen
- Veranstaltungen
- Webseiten des Monats
1. Studie: Wie Migranten zur Entwicklung ihrer Herkunftsländer beitragen
Die beim Vortrag von Dr. Mundt am 11.09.06 erwähnte GTZ-Studie ''Ägyptische, afghanische und serbische Diasporagemeinden in Deutschland und ihre Beiträge zur Entwicklung ihrer Herkunftsländer'' ist inzwischen online verfügbar unter http://www2.gtz.de/wbf/doc/Diaspora-Studie-020806.pdf
In neueren wissenschaftlichen und politischen Diskussionen ist der Beitrag so genannter Diasporagemeinden zur Entwicklung ihrer Herkunftsländer registriert worden. Es besteht jedoch ein erheblicher Wissensbedarf bezüglich (1.) der Typen und Muster ökonomischer, sozialer und kultureller Transferleistungen zwischen Diaspora und Herkunftsländern, (2.) der sozialen, ökonomischen und politischen Bedingungen für das Zustandekommen oder die Blockierung solcher Leistungen sowie (3.) die Anforderungen an eine Politik, die versucht, solche Leistungen in konstruktiver Weise zu unterstützen und für entwicklungspolitische Zielsetzungen zu nutzen.
Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel der hier vorgestellten Pilotstudie, am Beispiel der Diasporagemeinden der Ägypter, Afghanen und Serben in Deutschland explorativ einen Forschungsansatz zu entwickeln und zu erproben, der die relevanten Dimensionen bei der Untersuchung des Beitrags von Migration zur Entwicklung erfassen soll.
Die Studie, welche vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS), Universität Osnabrück, gemeinsam mit der Migration Research Group (MRG) des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs (HWWA) sowie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) durchgeführt wurde, stützt sich primär auf etwa 80 Leitfadeninterviews.
2. Migrantinnen leisten wichtigen Beitrag zur Entwicklung ihrer Heimatländer
UNFPA-Bericht: Eine humane Migrationspolitik muss Gleichberechtigung, Menschenrechte und Armutsbekämpfung stärker berücksichtigen.
Weltweit gibt es 191 Millionen Migranten. Fast die Hälfte von ihnen sind Frauen – insgesamt 95 Millionen. Durch Rücküberweisungen verbessern Migrantinnen die Lebensverhältnisse ihrer Familien zuhause nachhaltig. Die Migration hat jedoch auch ihre Schattenseiten: Jedes Jahr werden Millionen von Migrantinnen Opfer des Menschenhandels, von Misshandlungen und Ausbeutung am Arbeitsplatz, so der aktuelle Weltbevölkerungsbericht 2006. http://www.dsw-online.de/presse/presseinformationen30.shtml?navanchor=1010032
3. Mohammed Yunus und die Grameen Bank erhalten den Friedensnobelpreis 2006
Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an den Wirtschaftsfachmann Mohammed Junus und seine Organisation Microcredit aus Bangladesch. Das Norwegische Nobelkomitee würdigte am 13. Oktober deren Bemühungen um ''die wirtschaftliche und soziale Entwicklung von unten''. Mit Unterstützung internationaler Geldgeber gründete Yunus Anfang der 1980er Jahre die Grameen-Bank. Das Geldinstitut vergibt jährlich Kredite von insgesamt rund einer halben Mrd. US-Dollar. Die von Yunus und seiner Bank entwickelte Idee von ''Mikrokrediten'' sei überall von Institutionen übernommen worden und habe ''den Weg in die ganze Welt gefunden. Der norwegische Komiteechef Ole Danholt Mjøs sagte, mit der Entscheidung für Yunus habe man die ''Erweiterung des Friedensbegriffs'' bei der Nobelpreisvergabe fortgesetzt. http://nobelprize.org/nobel_prizes/peace/laureates/2006/press.html
Der deutsche EED freute sich über die Entscheidung. ''Damit wird nicht nur Mohammed Yunus geehrt. Es werden all diejenigen gestärkt, die gegen die Armut in der Welt kämpfen'', sagt EED-Vorstandsmitglied Claudia Warning. ''Durch die Preisvergabe wird Armutsbekämpfung zu Recht in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt''. http://www.eed.de/de/de.eed/de.eed.news/de.news.301/index.html
4. Grüne für eine umfassende Reform der deutschen Entwicklungspolitik
Zur Neuausrichtung der deutschen Entwicklungspolitik erklären Ute Koczy, entwicklungspolitische Sprecherin, und Thilo Hoppe MdB: ''Wir plädieren für eine umfassende Institutionenreform, bei der die Gesellschaft für Technischen Zusammenarbeit (GTZ) und die Entwicklungsbank der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Teil einer neu zu gründenden bundeseigenen Entwicklungsagentur werden. Wir plädieren dafür, die Reformdebatte sehr gründlich zu führen und den Entwicklungsausschuss des Deutschen Bundestages eng in die Entscheidungsfindung einzubeziehen.'' Durch die Zusammenlegung von finanzieller und technischer Entwicklungszusammenarbeit können Synergieeffekte erzielt und die deutsche Entwicklungszusammenarbeit effektiver, flexibler und auf der internationalen Bühne erfolgreicher werden. Die Überwindung bestehender institutioneller Eigeninteressen setzt aber einen wirklichen Neuanfang voraus: die Gründung einer neuen Institution, mit neuem Namen, neuem Logo, neuer Identität und neuer Leitung. Die Vielfalt des ''entwicklungspolitischen Instrumentenkastens'' muss dabei erhalten bleiben. http://www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/148/148758.htm
5. Jahrestagung von IWF und Weltbank: Demokratisierungsziel verfehlt
Der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) hält die Reformschritte, die auf der gemeinsamen Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank beschlossen wurden, für unzureichend. ''Die eingeleitete Reform ist nicht der erhoffte Schritt zur Demokratisierung der Machtverhältnisse im Internationalen Währungsfonds'', kommentiert Bernd Bornhorst vom VENRO-Vorstand die Anhebung der IWF -Stimmrechte für China, Mexiko, Südkorea und die Türkei. Die Reform bestätigte das bisherige Prinzip, nach dem die kapitalkräftigen Mitglieder von IWF und Weltbank einseitig die Politik der beiden Institutionen bestimmten. ''Die armen Entwicklungsländer als Hauptbetroffene der Politik von IWF und Weltbank haben keinen Gestaltungseinfluss'', so Bornhorst. Solange diese Tendenz der vergangenen Jahrzehnte nicht umgekehrt werde, könne von ausreichender demokratischer Legitimierung dieser globalen Institutionen keine Rede sein. http://www.venro.org
6. Weltbank soll Korruption stärker bekämpfen
Die Weltbank soll sich künftig stärker für die Eindämmung der Korruption einsetzen. Ein entsprechendes Strategiepapier billigte das Development Committee der Bank. Indes erschien auch der Weltbank-Bericht zur Regierungsführung. Die Ergebnisse sind beunruhigend. Zudem soll sich die Weltbank vermehrt der Armutsbekämpfung in den so genannten ''Middle Income Countries'' widmen, in denen rund 70% aller als wirtschaftlich ''arm'' eingestuften Menschen leben. Die neuen Strategiepapiere sollen dazu beitragen, das Hauptziel der Weltbank, die Armutsbekämpfung, umzusetzen. Eine verbesserte Regierungsführung in den Kreditnehmerländern soll sicher stellen, dass entwicklungspolitische Maßnahmen besser greifen. Denn verantwortlich für die Durchführung der Projekte sind Institutionen in den Ländern selbst. Die Rolle der Weltbank beschränkt sich darauf, die Nehmerländer bei der Bildung von Länderentwicklungsstrategien und Kontrollmechanismen im Rahmen größerer Projekte zu unterstützen. Der Bericht listet die Länderergebnisse in alphabetischer Reihenfolge auf und verzichtet bewusst auf ein Ranking. Vielmehr sollen Analysten anhand der Daten Entwicklungen in einzelnen Ländern nachvollziehen können. Der vollständige Text mit Anhängen ist http://www.govindicators.org im Internet zugänglich.
7. World Development Report 2007: Jugend als Entwicklungsträger
Mit 1,3 Milliarden ist die Zahl junger Menschen in Entwicklungsländern auf einem Höchststand. Diese Situation bietet dem Süden eine riesige Entwicklungschance. Der World Development Report der Weltbank fordert vor allem im Bildungsbereich Maßnahmen, um die Weichen richtig zu stellen. Der Weltentwicklungsbericht 2007 ist im Internet unter dem Link
http://web.worldbank.org/WBSITE/EXTERNAL/EXTDEC/EXTRESEARCH/EXTWDR
S/EXTWDR2007/0,,contentMDK:21055591~menuPK:1489854~pagePK:64167689~p
iPK:64167673~theSitePK:1489834,00.html zu finden.
Positionspapier der KfW Entwicklungsbank
http://www.kfw-entwicklungsbank.de/DE_Home/Service/OnlineBibl48/PDF-Dokumente_Fokus_Entwicklungspolitik/Development_and_the_Next_Generation.pdf
8. UN gründen Fonds zur Konsolidierung des Friedens nach Konflikten
Die Vereinten Nationen haben einen Fonds gegründet, der eine entscheidende Rolle bei der Konsolidierung des Friedens in Staaten leisten soll, die einen Konflikt hinter sich haben. Der Fonds, der bereits mehr als 140 Millionen US-Dollar als Beiträge und Zusagen von den Gebern erhalten hat, sei dazu eingerichtet worden, sich den wichtigsten und unmittelbaren Problemen der Friedenskonsolidierung nach einem Konflikt zu stellen und einen Rückfall in den Konflikt während des Friedensprozesses zu vermeiden, teilte die UNO in New York mit. http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=2036&Itemid=84
9. Social Watch Report
Zum sechsten Mal legt Social Watch Deutschland / Forum Weltsozialgipfel eine deutsche Fassung des Social Watch Reports vor. Der Report enthält Artikel und Tabellen aus dem internationalen Bericht, ergänzt um zusätzliche Beiträge aus Deutschland. Der diesjährige Bericht kritisiert Umfang und Strukturen der Entwicklungsfinanzierung und der Finanzierung sozialer Sicherung und öffentlicher Infrastruktur in Deutschland. Gefordert wird ein Umbau der globalen Finanzarchitektur und des deutschen Steuersystems, da sie in ihrer jetzigen Form nachhaltige Entwicklung verhindern. Nicht zuletzt zeigt der Bericht Defizite der deutschen Entwicklungszusammenarbeit auf, auch wenn er ausdrücklich die Bestrebungen der Bundesregierung würdigt, Quantität und Qualität der Entwicklungsfinanzierung zu verbessern.
http://www.woek-web.de/conchilli-mx/cms/front_content.php?idart=1246
10. DGVN begrüßt Wahl von Ban Ki Moon zum UN-Generalsekretär
Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) hat die Wahl von Ban Ki Moon zum achten Generalsekretär der Vereinten Nationen begrüßt. Ban Ki Moon sei ein würdiger Nachfolger des bisherigen UN-Generalsekretärs Kofi Annan, der die Organisation in schwierigen Zeiten geleitet und sich um sie verdient gemacht habe, erklärte die DGVN in Berlin. Auch der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier begrüßte die Wahl Ban Ki Moons.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=2043&Itemid=84
11. Doha-Runde ausgesetzt - Entwicklungsversprechen gebrochen
Im September 2001 begann die Welt in Doha/Katar eine ehrgeizige Verhandlungsrunde mit dem Ziel, die Handelsregeln zu reformieren. Fast fünf Jahre danach wurden nun die Verhandlungen ausgesetzt. Unnachgiebiger Egoismus der reichen Länder - insbesondere der USA und der Europäischen Union - führte dazu, dass die Einigung über neue Regeln für eine vom Handel gestützte Entwicklung fehlschlug. Oxfam startete seine Kampagne Make Trade Fair ebenfalls im Jahr 2001. Eines der Ziele war es, eine globale Petition - ''The Big Noise'', den Riesenlärm für einen gerechten Welthandel - ins Leben zu rufen. Mehr über die Erfolge von Make Trade Fair und anstehende Aufgaben: http://www.oxfam.de/wto
12. Strategische Entwicklungspartnerschaft Deutschland-China
Chinas Bedeutung in der Welt wächst ständig, zugleich hat es mit sozialen und ökologischen Problemen von teilweise globaler Dimension zu kämpfen. Vor diesem Hintergrund haben sich Deutschland und China darauf geeinigt, ihre Entwicklungszusammenarbeit strategisch auf solche Themen auszurichten, die für beide Länder gleichermaßen und auch international bedeutsam sind. Ganz im Vordergrund steht dabei der globale Umweltschutz.
In einem übergreifenden Programm wird Deutschland China umfassend zu Umweltfragen beraten. In Zusammenarbeit mit dem deutschen Wirtschafts- und dem Umweltministerium und unter Einbindung der Wirtschaft soll die chinesische Umweltgesetzgebung und deren Umsetzung verbessert, umweltfreundliches Wirtschaften und Umwelttechnologie gefördert und entsprechendes Wissen verbreitet werden.
http://www.bmz.de/de/laender/partnerlaender/china/index.html
13. Berliner Ringvorlesung: Umwelt- und Ressourcenkonflikte
Die Ringvorlesung Entwicklungspolitik XI von SID Berlin hat diesmal den Schwerpunkt Umwelt- und Ressourcenkonflikte.
Die Vorlesung findet wöchentlich statt, und zwar donnerstags von 18 Uhr c.t. – 20 Uhr in der TU Berlin, im Hauptgebäude, Hörsaal H 1028 (Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, U-Bahn Ernst-Reuter-Platz). Offen für alle Studierenden und die (Fach)Öffentlichkeit. Programm unter http://www.sid-berlin.de/Ringvorlesung_WS_2006-07.pdf
14. Hamburger Ringvorlesung: UN-Millenniumsziele
Ringvorlesung des Eine Welt Netzwerks Hamburg e.V. und der Universität Hamburg: ''Die UN-Millenniumsziele: Eine Roadmap für globale und lokale Entwicklung?''
http://www.ewnw-hamburg.de/aktuelles_news/ringvorlesung
25. Oktober 2006 bis 7. Februar 2007
Mittwochs, 18.00 – 20.00 Uhr, Raum 221 im Hauptgebäude der Universität Hamburg, Flügel Ost, Edmund-Siemers-Allee 1
Im Rahmen des Allgemeinen Vorlesungswesens beteiligt sich das Eine Welt Netzwerk in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geographie und der Abteilung für Afrikanistik und Äthiopistik erneut an einer Vorlesungsreihe. In der Auftaktvorlesung am 25. Oktober werden Dr. Renée Ernst, Beauftragte für die UN-Millenniumskampagne in Deutschland, Maria Jepsen, Bischöfin der Nordelbischen evangelisch-lutherischen Kirche, Peter Krämer, Reeder und Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Institut für Gehrgraphie der Uni Hamburg, über das Thema der Reihe diskutieren. An elf weiteren Terminen werden die Entstehungsgeschichte der UN-Millenniumsziele sowie einzelne Themen der Globalisierung behandelt, darunter Hunger und extreme Armut, Kindersterblichkeit, Beteiligung von Frauen, Grundbildung für alle. Die Themen der einzelnen Vorlesungen mit Referierenden aus der Wissenschaft, aus internationalen Organisationen und aus den Reihen der entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen entnehmen Sie bitte dem Programm der Ringvorlesung: http://www.ewnw.de/content/download/1361/6673/file/ProgrammMDG.pdf
15. Fortbildung
Ringvorlesung in Berlin: Afrika - Europas Verkannter Nachbar
http://www.osi-club.de/afrika/06wise/osi%20plakat%20afrika%20ws%202006%20low.pdf
Dienstags 18–20 Uhr, Freie Universität Berlin, Otto-Suhr-Institut
Hörsaal A, Ihnestraße 21, 14195 Berlin-Dahlem, U-Bahnhof Thielplatz
Mit einer öffentlichen Ringvorlesung zum Thema Afrika setzt der OSI-Club, die Absolventen-Vereinigung am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin, seine Bemühungen fort, den Nachbar-Kontinent Europas stärker ins Blickfeld von Hochschule und Öffentlichkeit zu rücken. Mit insgesamt 13 Vorträgen aus wissenschaftlicher, politischer und praktischer Perspektive sowie 3 Podiumsdiskussionen wird Studierenden und interessierten BürgerInnen ein Einblick in die komplexen Beziehungen zwischen Afrika und Europa ermöglicht. Der Eintritt ist frei. Auftakt ist am 17. Oktober mit Karin Kortmann (MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ) zum Thema ''Herausforderung Afrika''.
Perspektiven des Aufbaus einer eigenständigen Solarwirtschaft im südlichen Afrika
http://www.loccum.de/program/p0655.html
Loccum, 20. - 22. Oktober 2006, Ev. Akademie, Rehburg-Loccum
Wir suchen nach Antworten auf die Frage, wie sich der Aufbau einer eigenständigen Solarwirtschaft im südlichen Afrika effektiv befördern lässt. Dabei soll zum einen ein Überblick darüber gewonnen werden, welche Akteure aus Deutschland welche Beiträge erbringen können, zum anderen darüber, welche Anknüpfungsmöglichkeiten in Afrika bestehen - bei staatlichen Stellen, bei Agenturen der Entwicklungszusammenarbeit, einschließlich kirchlicher Programme, bei Unternehmen und bei Institutionen der Zivilgesellschaft.
Sustainability-Workshop
http://www.boell-brandenburg.de
Potsdam, 23. - 25. Oktober 2006, HBS Brandenburg, Charlottenstr. 30
Mit der Frage ''How can we promote volonteering for sustainability?'' beschäftigt sich ein Workshop der Heinrich-Böll-Stiftung in Potsdam. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Ringvorlesung Hamburg: Frieden im Visier - Aktuelle Herausforderungen der Vereinten Nationen
http://www.dgvn-hamburg.de/index.php?page=Veranstaltungen
Im Wintersemester 2006/2007 veranstaltet die DGVN-Hamburg an der Universität-Hamburg eine Ringvorlesung zu aktuellen Herausforderungen der Vereinten Nationen und ihrer Unterorganisationen.
Fachtagung zum Gleichbehandlungsgesetz für Expertinnen und Experten der interkulturellen Kompetenzvermittlung
http://www.service-eine-welt.de/home/veranstaltung-202.html
Düsseldorf, 26. Oktober 2006
Veranstalter: Servicestelle Kommunen in der Einen Welt / InWEnt gGmbH und imap - Institut für interkulturelle Management- und Politikberatung
Zugewinn: Migration. Für einen Paradigmenwechsel in der Integrationsdebatte
http://www.loccum.de
Loccum, 27. - 29. Oktober 2006, Ev. Akademie, Rehburg-Loccum
Im öffentlichen Diskurs werden hauptsächlich Defizite von Migrantinnen und Migranten thematisiert: mangelnde Bildung, mangelnde Sprachkenntnisse, mangelnde (westliche) Werte, mangelnde Bereitschaft zur Integration. Die Vorteile der Migration und der Zugewinn an Diversität wird anhand der Themenfelder Wirtschaft und demokratische Kultur bzw. Zivilgesellschaft diskutiert.
Fachtagung zu Menschenrechten
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=2013&Itemid=84
Zur Fachtagung ''Menschenrechte ohne Grenzen - welche Pflichten für Deutschland?'' laden Brot für die Welt, der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und die Menschenrechtsorganisation FIAN für den 9. November nach Berlin ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Verantwortung in Form von ''extraterritorialen Staatenpflichten'' Nationalstaaten bei der Wahrung der Menschenrechte zukommt.
Tagung ''Lateinamerika und China - Ein transpazifischer Brückenschlag''
http://www.lateinamerika-im-fokus.de
Köln, 10.-12. November, Universität zu Köln
Sowohl China als auch die lateinamerikanischen Staaten streben langfristig eine veränderte Weltwirtschaftsordnung an. Ansätze gemeinsamer Interessen kann man bereits entdecken, wenn es um das Aufbrechen der US-amerikanischen Hegemonie geht. Berechtigte Hoffnungen für eine substanzielle Verbesserung der eigenen Situation bestehen auf beiden Seiten des Pazifiks, an Chancen zur trans-kontinentalen Kooperation mangelt es nicht. Die Herausforderungen liegen jedoch vor allem in der mangelnden wechselseitigen Erfahrung der beiden Regionen miteinander.
Welche Perspektiven die Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen trotz ihrer großen Unterschiede bietet und welche Spannungen ihr innewohnen, wird die Tagung durch ihren Brückenschlag über den Pazifischen Ozean aufzeigen.
Transnationale Gerechtigkeit im Zeitalter der Ressourcenkonflikte
http://www.loccum.de/program/p0666.html
Loccum, Fr. 17. - So. 19. November 2006, Ev. Akademie, Rehburg-Loccum
Akademietag in Zusammenarbeit mit Stiftung Soziale Gesellschaft - Nachhaltige Entwicklung (SSGNE) Loccumer Initiative Kritischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
Wie lässt sich eine konzertierte politische Programmatik entwickeln, die den absehbaren weltweiten Ressourcenkonflikten um industrielle Rohstoffe entgegenwirken könnte? Welche aktuellen Erkenntnisse über ökologische Zusammenhänge, politische Machtverschiebungen und Gefährdungslagen gibt es und wie lassen sich Perspektiven für einen gesellschaftlichen Wandel einschätzen?
MultiplikatorInnenweiterbildung: Eine Welt der Vielfalt
http://www.europaeische-akademie-mv.de/
Waren/Müritz, 17.-18. November 2006, Europäische Akademie M-V
Mit Regine Hartung und Dragica Brügel, Hamburg. In Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie M-V.
Finanzwesen in NROs – Theoretische Grund¬lagen und praktische Anwendungen
http://www.ewnw.de
Mo., 20.11-Do., 23.11., je¬weils 10 – 16 Uhr
Monika Friederich führt in die Geheimnisse der Finanzen ein.
Stipendienprogramm Nachhaltigkeit von DAAD und BMBF
http://www.prosciencia.de/bin/Topics
Das Programm bietet Graduierten, Doktoranden und Postdoktoranden aus Brasilien, Russland, Südafrika, China und Indien, sowie deutschen Doktoranden die Möglichkeit, Forschungsvorhaben in Deutschland bzw. in den Partnerländern durchzuführen.
16. Publikationen
Hoffnungsträger PRSP - Eine Bilanz der ersten Jahre
http://www.oefse.at/Downloads/publikationen/HoffnungstraegerPRSP.pdf
ÖSFE Working Paper von Karin Küblböck, September 2006
Das vorliegende Dokument analysiert angelehnt an die Kernprinzipien des PRSP-Ansatzes bisherige Erfahrungen mit der Formulierung und Umsetzung von Armutsminderungsstrategien. Dabei wird auf die Themen Ownership, Geberharmonisierung und -anpassung, inhaltliche Qualität der PRSPs sowie Partizipation eingegangen. Abschließend werden Herausforderungen aus den jeweiligen Abschnitten skizziert.
Korruption vorbeugen - Transparenz fördern: Was tut die deutsche Entwicklungspolitik?
http://www.bmz.de/de/service/infothek/buerger/korruption_pdf.pdf
Korruption und fehlende Transparenz staatlicher Einnahmen sind Entwicklungshemmnisse. Die Bundesregierung setzt zur Prävention auf drei verschiedenen Ebenen an. BMZ-Faltblatt, Juli 2006
Bi- und multilaterale Strategien der EU-Handelspolitik
und ihre Auswirkungen auf entwicklungspolitische Zielsetzungen
http://www.oefse.at/Downloads/publikationen/WP_EU_Handelsstrategien.pdf
ÖFSE Working Paper von Clemens Six und Karin Küblböck, September 2006.
Das vorliegende Papier bietet einen Überblick über die aktuellen Handelsstrategien der EU und ihre Konsequenzen für entwicklungspolitische Zielsetzungen.
Globalisierung: Zahlen und Fakten
http://www.bpb.de/wissen/Y6I2DP
Kaum ein Phänomen wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie der Prozess der Globalisierung. 'Zahlen und Fakten - Globalisierung' der bpb zeigt, dass die ökonomische, soziale und kulturelle Vernetzung noch nie so ausgeprägt war wie zu Beginn dieses Jahrhunderts.
Leitfaden zur interkulturellen Kompetenz
http://www.service-eine-welt.de/publikationen/publikationen-start.html
Infos zu dem Thema interkulturelle Kompetenz. Anschaulich und praxisorientiert sensibilisiert ''Faires Miteinander'' für interkulturelle Fragestellungen und zeigt allen Interessierten anhand von ''good practices'' wie interkulturelle Kompetenz in Kommunen gelebt und erlernt werden kann. Leitfaden (Dialog Global Nr. 6) der Servicestelle.
Entwicklungszusammenarbeit mit indigenen Völkern in Lateinamerika und der Karibik
http://www.bmz.de/de/service/infothek/fach/konzepte/Konzept139.pdf
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit in Lateinamerika und der Karibik soll sich stärker auf die Rechte und Bedürfnisse indigener Völker ausrichten. Dieses Konzept erläutert die strategischen Zielsetzungen und sowie die Prinzipien und Instrumente der Umsetzung auf verschiedenen Ebenen. BMZ Konzepte 139, Juli 2006, 22 Seiten
Der Überblick: ''Wohin geht Afrika ?''
http://www.der-ueberblick.de
Themenschwerpunkt in der neuen Ausgabe ''der überblick''. Der südafrikanische Literat André Brink beispielsweise weist auf bedenkliche Entwicklungen in seinem Land hin. Es wird deutlich gemacht, wie die Internationale Gemeinschaft am Horn von Afrika kläglich versagt, und geschildert, wie ehemalige Kindersoldaten in Freetown ohne und gegen den Staat ihr Leben meistern.
BMZ Medienverzeichnis 2/2006
http://www.bmz.de/de/service/infothek/buerger/medienverzeichnis2006.pdf
Übersicht über die zur Zeit lieferbaren Veröffentlichungen des BMZ sowie Hinweise auf einschlägige Publikationen anderer Herausgeber. August 2006.
17. Veranstaltungen
Internationale Konferenz: Die neue Finanzarchitektur: eine Ruine?
http://www.weed-online.org/themen/295246.html
Berlin, 29.-30. November 2006, Jüdisches Museum (Bildungsraum)
Prominente Experten - darunter Elmar Altvater (FU Berlin), Fernando Carvalho (Uni Rio de Janeiro), Heiner Flassbeck (Chef Ökonom der UNCTAD), Dominique Plihon (Uni Paris), Jörg Huffschmid (Uni Bremen) - diskutieren, was aus der ''Neuen Internationalen Finanzarchitektur'' geworden ist, von der nach der Asienkrise so viel die Rede war. Auf der Konferenz von WEED wird es eine Bestandsaufnahme jener Entwicklungen geben, welche die Finanzmärkte in den letzten Jahren beherrscht haben. Außerdem werden neue Trends, Akteure und Probleme identifiziert und analysiert. Schließlich sollen Alternativen zu den unzureichenden Lösungen vorgestellt werden, die derzeit den Diskurs um die Gestaltung der Finanzmärkte dominieren. Anmeldung online oder per e-mail: florian.butollo @ weed-online.org
Windenergie- und Entwicklungsdialog
http://www.gtz.de/de/unternehmen/17292.htm
Berlin 18.-19. Oktober 2006, GTZ-Haus,
Wo liegen die Potenziale der Windkraft für Entwicklungs- und Schwellenländer?
Shaping Globalisation – Impacts of Voluntary Standards
http://www.gtz.de/de/unternehmen/17294.htm
Berlin, 24.-25. Oktober 2006, GTZ-Haus
Freiwillige soziale und ökologische Standards sind ein Instrument bei der Gestaltung einer Globalisierung mit menschlichem Antlitz.
3. BREBIT: ''Entdecke die Vielfalt''
http://www.brebit.org.
Land Brandenburg, 25. Oktober - 2. November 2006
3. Brandenburger entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationstage (Brebit)
Lateinamerikatage 2006 - Neue Richtungen. Neue Ziele.
Hamburg, 26. Oktober bis 9. Dezember 2006
Linke Bewegungen in Lateinamerika. Informationen, Filme, Buchvorstellung, Konzerte. Ort: Werkstatt 3, Nernstweg 32-34, Veranstalter: WERKSTATT 3 e.V., Nicaragua Verein Hamburg e.V., peace brigades international pbi e.V., Peru-Initiative Hamburg, Zapapress e.V., Verein für solidarische Perspektiven VsP.
Fachtagung: Die öffentliche Armut der Entwicklungsländer
http://www.nord-sued-netz.de/index.php?id=160
Hattingen, 30.-31. Oktober 2006, tdh / GPF Europe / DGB Bildungswerk
Internationale Tagung ''Entwicklungszusammenarbeit – Chancen und Grenzen''
http://www.sonnenberg-international.de/Veranstaltungen/V2_PRO_D_EZ.pdf
14.-19. November, Internationales Haus Sonnenberg/Harz
In der Tagung stellen erfahrenen Praktiker verschiedene entwicklungspolitische Ansätze vor und zeigen Stärken und Schwächen auf. Wir analysieren, was Entwicklungszusammenarbeit leisten kann und wo andere Akteure (Regierungen der Entwicklungsländer, Wirtschafts- oder Außenpolitik der Industrienationen) gefordert sind. Ein besonderer Höhepunkt wird die Podiumsdiskussion zwischen Vertretern der kirchlichen, staatlichen und zivilgesellschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit am 17.11. bei InWEnt in Hannover. Damit nicht wie so oft, das Thema Entwicklungszusammenarbeit unter Ausschluss der Entwicklungsländer diskutiert wird, haben wir Gäste aus Bangladesch, Ghana und Albanien eingeladen. Info: info @ sonnenberg-international.de, 05582 944-0.
Seminar: International Monetary Issues and Financial Markets
http://www.hwwa.de/Forschung/Aktuell/Veranstaltungen/2006/17-11-2006_GPS.pdf
Hamburg, 17. November, 10.00 - 16.40 Uhr, HWWA Raum 519
HWWA in Kooperation mit dem HWWI, der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg,
der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der DekaBank Frankfurt und der Universität Hamburg.
18. Webseiten des Monats
CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung
http://www.cora-netz.de
Im CorA-Netzwerk arbeiten Menschenrechtsorganisationen, Gewerkschaften, kirchliche und entwicklungspolitische Organisationen, Verbraucher- und Umweltverbände sowie weitere Organisationen mit sozial- und gesellschaftspolitischen Zielsetzungen zusammen. Gemeinsam engagieren wir uns auf verschiedenen Feldern für eine am Gemeinwohl orientierte Unternehmensverantwortung und nutzen dabei eine Vielfalt an Instrumenten und Ansätzen. Derzeit haben sich 30 Organisationen im CorA-Netzwerk zusammengeschlossen.
TRANSCEND Deutschland
http://www.transcend-germany.de
TRANSCEND ist ein internationales Netzwerk aus über 200 WissenschaftlerInnen, KonfliktbearbeiterInnen, TrainerInnen und AktivistInnen, die konkrete Friedens- und Entwicklungsarbeit leisten. TRANSCEND wurde 1993 von Johan Galtung gegründet. TRANSCEND verbindet als Ansatz der Konflikttransformation eine umfassende theoretisch fundierte Konfliktanalyse mit einer praxiserprobten Systematik von Methoden der Konfliktbearbeitung.
Neue Webseiten zur InWEnt-Förderung
http://www.inwent.org/infostellen/foerderprogr/index.de.shtml
InWEnt hat seine Webseiten zum Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung (FEB) und zum Aktionsgruppenprogramm (AGP) komplett neu gestaltet. Hier finden sich jetzt online alle relevanten Materialien und Formulare für Antragstellung und Verwendungsnachweis. Das FEB bietet Zuschüsse zur Finanzierung von Aktivitäten und Kampagnen, die das Interesse der Bürger für Entwicklungspolitik wecken und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. FEB-Anträge können bis zum 30. November eingereicht werden.
Kulturglossar
http://www.kulturglossar.de
Das ''Kulturglossar'' bietet Begriffsdefinitionen an der Schnittstelle von Kultur und Entwicklung für Menschen in der Entwicklungszusammenarbeit; in der auswärtigen Kulturpolitik im interkulturellen Trainings- und Beratungssektor in der internationalen Kulturinstituts- oder Stiftungsarbeit in der entwicklungsbezogenen Forschung.
AKLHÜ mit neuer Homepage
http://www.entwicklungsdienst.de
Die Internetseite des Arbeitskreises ''Lernen und Helfen in Übersee'' e.V. bietet nun umfangreiche Informationen über die unterschiedlichsten Formen des sozialen Engagements weltweit, jedoch mit Schwerpunkt auf Einsätze im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit.
NGO Impact on Development, Empowerment and Actions
http://www.ngo-ideas.net
NGO-IDEAs ist ein gemeinsames Vorhaben von 32 indischen und 14 deutschen Hilfswerken, mit dem sie die Wirkungen ihrer Spar- und Kreditprogramme ermitteln. Das Projekt wird aktiv von VENRO unterstützt. Projektträgerin ist die PARITÄT, die Koordination obliegt der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung trägt zur Finanzierung des Vorhabens bei.
Gründung und Führung von Organisationen der EZ und Humanitären Hilfe
https://www.openbc.com/cgi-bin/forum.fpl?op=showforum&id=39199
Diese Forum in der OpenBC Gruppe ist aus dem Kontakt von einigen Gruppenmitgliedern entstanden. Diese bauen selbst kleinere Organisationen wie zum Beispiel Vereine auf und unterstützen damit Entwicklungsprojekte oder Aktivitäten der humanitären Hilfe.
Den Dialog über den Aufbau, die Führung und die Entwicklung solcher Organisationen möchten in unserem neuen Forum bündeln. Hier tauschen sie Informationen, Erfahrungen, Beratung, Ermunterung und Erfolgsstories über die Gründung und Führung von solchen Organisationen aus.
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