SID-Hamburg Rundbrief März 2007

SID Hamburg

Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen
Entwicklungszusammenarbeit, herausgegeben von SID Hamburg.


Inhalt

  1. Partnerschaft zwischen EU und Afrika
  2. EU setzt AKP-Staaten unter Druck
  3. Gerechte Handelsbedingungen für Afrika, Frau Merkel!
  4. OECD: Deutschland braucht Zeitplan für Erhöhung der Entwicklungshilfe
  5. Weltklimabericht: globale Erwärmung schreitet voran
  6. Weltbevölkerung wächst bis 2050 auf 9,2 Milliarden Menschen an
  7. Der Gender-Aktionsplan
  8. Kein Entwicklungsgeld für Militäreinsätze
  9. Gemeinsame EU-Afrika-Strategie: Die Öffentlichkeit darf mitwirken!
  10. GTZ und KfW haben einen Kooperationsvorschlag gemacht -
  11. Korruption: Transparency fordert einheitliche Ausschlusskriterien
  12. Wieczorek-Zeul fordert Ausbau von Informationstechnologien in Afrika
  13. DIE erhält hervorragende Bewertung des Wissenschaftsrates
  14. Neue Namen der Regionalinstitute des GIGA
  15. Fortbildung
  16. Veranstaltungen
  17. Publikationen
  18. Webseiten des Monats

SID-Rundbrief bei XING - Vernetzen Sie mit

Unser Rundbrief erscheint jetzt auch bei XING in der Gruppe Entwicklungszusammenarbeit. Dort können Sie selbst Beiträge in den Foren verfassen und andere Nutzer kennen lernen. Folgen Sie diesem Link: <http://www.xing.com/go/invita/4466179/4705>. XING ist eine webbasierte Plattform, in der reale Personen ihre Kontakte zu anderen Personen verwalten können. Das System zählt zur so genannten sozialen Software. Kernfunktion ist das Sichtbarmachen des Kontaktnetzes; beispielsweise kann ein Benutzer abfragen, über wie viele Ecken, also über welche anderen Mitglieder er einen anderen kennt. Die Anmeldung und Nutzung der Grundfunktionen sind übrigens völlig unverbindlich und kostenlos.


1. Partnerschaft zwischen EU und Afrika

Die Entwicklungsminister/-innen der 27 EU-Staaten breiten in Bonn/Petersberg die Zusammenarbeit Europas mit den insgesamt 78 AKP-Staaten (Afrika, Karibik, Pazifik) und trafen ich mit deren Verterter/innen. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den EU Kommissaren für Entwicklung, Louis Michel und für Außenhandel, Peter Mandelson, kündigte Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul eine Energiepartnerschaft zwischen Europa und Afrika an. Sie betonte: ''Ohne nachhaltigen Zugang zu Energie gibt es keine Entwicklung. Steigende Kosten für fossile Energie gefährden die Entwicklungserfolge in Afrika. Deshalb wollen wir als Europäische Union Afrika beim Ausbau erneuerbarer Energien und bei mehr Energieeffizienz unterstützen.'' Peter Mandelson, Kommissar der Europäischen Kommission für Außenhandel und Verhandlungsführer der EU für die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen bestätigte: ''Die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen sind ein Entwicklungsinstrument. In Ihnen zeigt sich unsere Entschlossenheit, Handel in den Dienst von Entwicklung zu stellen.'' EU-Entwicklungskommissar Louis Michel wies auf den seit 30 Jahren stagnierenden Anteil der AKP-Staaten am Welthandel hin.

Afrikanische und europäische Nichtregierungsorganisationen (NRO) hatten auf der Konferenz ''Afrikas Perspektive – Europas Politik'' in Bonn Forderungen an das informelle EU-Entwicklungsministertreffen auf dem Petersberg formuliert. Im Zentrum der Diskussionen standen die Verhandlungen über die WPA). Tetteh Hormeku vom Third World Network Africa forderte von der anwesenden Bundesentwicklungsministerin Wieczorek-Zeul, sich von zu kurzen Fristen für die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zu verabschieden. ''Der Druck, der von der Europäischen Kommission ausgeübt wird, um die Abkommen bis zum Jahresende abzuschließen, muss aus den Verhandlungen genommen werden''. VENRO-Vorsitzende Claudia Warning warnte vor einer möglichen Schwächung Afrikas durch die WPA. ''Das Entwicklungsministertreffen muss den Entwicklungsaspekt der WPA wieder in den Vordergrund rücken und den Bedürfnissen der Entwicklungsländer Rechnung tragen'', sagte Warning. Dabei gelte es, Mechanismen zur gerechten Verteilung der beabsichtigten WPA-Wirkungen zu entwickeln und sicherstellen, dass diese zur Armutsbekämpfung beitragen.

EU-Entwicklungskommissar Louis Michel erkannte die Schlüsselrolle von NRO als Partner und konstruktive Kritiker an. Agnes Abuom vom World Council of Churches kritisierte, dass die NRO-Beteiligung jedoch häufig mehr Theorie als Praxis sei. ''Wer von gleichberechtigter Partnerschaft spricht, muss der afrikanischen Zivilgesellschaft zuhören anstatt durch kurze Verhandlungsfristen Druck auf sie auszuüben.'' http://www.afrikas-perspektive.de.


2. EU setzt AKP-Staaten unter Druck

Langsam rückt der Termin für die Unterzeichnung der EPAs (31.12.2007) näher. Auf Biegen und Brechen versuchen daher die Vertreter der Kommission, die AKP-Staaten dazu zu bewegen, sich bereits jetzt darauf festzulegen, die EPA-Abkommen bis zum Jahresende zu unterzeichen. Den vorläufigen Höhepunkt stellte das Treffen der AKP-Handelsminister mit Vertretern der Europäischen Kommission Anfang letzter Woche in Brüssel dar. Auf diesem Treffen sollte u.a. über die Ergebnisse des sog. Review diskutiert werden, dem Bericht, der den gegenwärtigen Verhandlungsstand in allen AKP-Regionen wiedergibt und der laut Verabredung zwischen der EU und den AKP Staaten Grundlage für die weiteren Verhandlungen sein soll. Die UN-Wirtschaftskommission für Afrika kommt in ihrem Bericht zu dem Schluss, dass keine der vier Verhandlungsregionen in Afrika genügend vorbereitet ist, um die Freihandelsabkommen zum 31.12.2007 abzuschließen. Noch im Januar diesen Jahres hatten die Handelsminister der Afrikanischen Union in Addis Abeba verlauten lassen, dass mehr Zeit für die Aushandlung der EPAs erforderlich sei (http://www.uneca.org/eca_resources/news/2007/EPA_Addis_Ababa_Ministerial_Declaration.pdf). Aber Vertreter der EU Kommission hatten bereits im Vorfeld des Termins in Brüssel auf Verhandlungsführer einzelner Regionen massiv Druck ausgeübt, indem sie darauf hinwiesen, dass diese ihre noch bis Ende diesen Jahres laufende Vorzugsbehandlung verlieren könnten, wenn die EPA-Abkommen nicht bis zum Ende des Jahres unterschrieben würden (siehe http://www.stopepa.de/material.html).

Mehrere Nichtregierungsorganisationen, darunter Brot für die Welt und der Evangelischer Entwicklungsdienst, rufen die Europäische Kommission dazu auf, Afrika nicht weiter zum Abschluss neuer Freihandelsabkommen bis Jahresende zu drängen.
http://www.eed.de/de/de.eed/de.eed.news/de.news.391/index.html


3. Gerechte Handelsbedingungen für Afrika, Frau Merkel!

Gerechte Handelsbeziehungen mit den Ländern Afrikas – das haben heute in einem offenen Brief an die amtierende EU-Ratspräsidentin, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, über 180 europäische Nichtregierungsorganisationen (NRO) gefordert. Sie setzen sich dafür ein, dass die EU die afrikanischen Staaten nicht länger zum Abschluss umfassender Freihandelsabkommen, sogenannter Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (kurz EPAs), drängt, sondern ihnen in den laufenden Verhandlungen Alternativen anbietet. Betroffen von diesen Verhandlungen sind auch die Staaten in der Karibik und im Pazifik, die zusammen mit Afrika die sogenannte AKP-Gruppe bilden.

Die europäischen Umwelt- und Entwicklungsorganisationen befürchten, ein freier Handel werde das Ungleichgewicht zwischen den armen AKP-Ländern und den reichen EU-Staaten weiter verschärfen. ''Während ihr Marktzugang in die EU praktisch nicht verbessert wird, sollen die AKP-Länder ihre Zölle für nahezu alle EU-Importe senken, was ihnen die Möglichkeit nimmt, Kleinbauern und kleine Industriebetriebe vor überlegener EU-Konkurrenz zu schützen'', heißt es in dem Brief. Die unterzeichnenden Organisationen weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die am wenigsten entwickelten Länder ohnehin einen zoll- und quotenfreien Zugang zu den EU-Märkten haben und sie mithin keinerlei Vergünstigungen mehr erwarten können.

http://www.weed-online.org/themen/466396.html
http://www.eed.de/fix/files/doc/eed_070201_EPA_letter_to_Merkel.pdf


4. OECD: Deutschland braucht Zeitplan für Erhöhung der Entwicklungshilfe

Deutschland muss größere Anstrengungen unternehmen, um die selbst gesteckten Ziele in der Entwicklungsfinanzierung zu erreichen. Dies ergibt sich aus dem Jahresbericht zur Entwicklungszusammenarbeit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Für das Ziel, bis 2010 für die Entwicklungszusammenarbeit 0,51 Prozent des Bruttonationaleinkommens zur Verfügung zu stellen, müsste die Bundesregierung die Aufwendungen innerhalb der kommenden vier Jahre um mehr als 50 Prozent erhöhen.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=2442&Itemid=31


5. Weltklimabericht: globale Erwärmung schreitet voran

Anfang Februar stellte der UN-Ausschuss zur Untersuchung von Klimaveränderungen (IPCC) seinen 4. Assessment Report (http://www.ipcc.ch/SPM2feb07.pdf) vor. Während der erste Teilbericht die wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels behandelt, befassen sich die beiden anderen mit den Auswirkungen der globalen Erwärmung und den Möglichkeiten, diese zu begrenzen. Deutlicher als je zuvor warnt der Bericht vor den Folgen des Klimawandels. Die globale Erwärmung schreite fortlaufend voran. Schneller als bisher angenommen würden die Wetterextreme zunehmen, die Gletscher immer rasanter abschmelzen und der Meeresspiegel weiter steigen. Verursacher des Klimawandels sei der Mensch durch das Verfeuern fossiler Brennstoffe, die Landwirtschaft und veränderte Landnutzung. Um einen gefährlichen Klimawandel noch abwenden zu können, müssten die Emissionen weltweit bis Mitte des Jahrhunderts um 50 Prozent gesenkt werden.

Entwicklungs- und Umweltorganisationen forderten anlässlich der Vorstellung des Weltklimaberichts Taten statt Worte. Jeder Regierungschef, der in seinem Amtseid geschworen habe, Schaden von seinem Volk abzuwenden, sei jetzt zu einer ernsthaften Klimapolitik verpflichtet. Die Bundeskanzlerin müsse den EU- und G8-Vorsitz nutzen, um Klimaschutz international zu verankern. Darüber hinaus sei eine bessere Verzahnung von Armutsbekämpfung und Klimaschutz notwendig. Die Bekämpfung der Armut dürfe nicht auf Kosten der Umwelt geschehen und der Klimaschutz nicht auf Kosten der Armen. Klimaschutz sei nicht nur eine Investition in unser aller Zukunft, sondern gerade auch in die der Armen. Die Folgen der Umweltzerstörung träfen vor allem die Armen, von denen 70 Prozent in ländlichen Gebieten lebten.

Mitte Februar übergab der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltfragen (WBGU) sein Politikpapier ''Neue Impulse für die Klimapolitik: Chancen der deutschen Doppelpräsidentschaft nutzen'' (http://www.wbgu.de/wbgu_pp2007.pdf). Das Papier macht deutlich, dass innerhalb der nächsten zehn Jahre eine Trendumkehr und bis zum Jahr 2050 eine Halbierung der globalen Emissionen von Treibhausgasen gegenüber 1990 erreicht werden müsse, um einen gefährlichen Klimawandel noch zu verhindern. Herzstück für einen erfolgreichen Klimaschutz sei eine globale Energiewende weg von fossilen, hin zu erneuerbaren Energieträgern. Mit Blick auf die Länder des Südens empfiehlt der WBGU, Entwicklungs- und Schwellenländer differenziert und schrittweise in Klimaschutzverpflichtungen einzubinden.

Eine Ende Februar vorgestellte Studie an der Universität Bochum mit dem Titel ''Internationale Klimaschutzabkommen, Nachhaltigkeit und Entwicklungsländer'' (http://www.ruhr-uni-bochum.de) beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Klimaschutz und Wirtschaftswachstum in Entwicklungsländern. Durch den frühen Einsatz moderner, umweltfreundlicher Technologien könnten die Länder des Südens beides nachhaltig miteinander verbinden.


6. Weltbevölkerung wächst bis 2050 auf 9,2 Milliarden Menschen an

Das Bevölkerungswachstum findet in den Entwicklungsländern statt. Größere Investitionen in Aufklärung und Familienplanung sind dringend notwendig. Trotz leicht sinkender Kinderzahlen wächst die Weltbevölkerung jährlich immer noch um 78 Millionen Menschen. Nach der mittleren Variante der neuesten Projektionen der Vereinten Nationen wird es bis zum Jahr 2050 einen Zuwachs von 2,5 Milliarden Menschen geben. Zur Jahrhundertmitte werden dann 9,2 Milliarden Menschen auf der Erde leben – heute sind es 6,7 Milliarden. So lauten die Ergebnisse der aktuellen Revision der Bevölkerungsprojektionen der Vereinten Nationen. Die neuen Daten aus den ''World Population Prospects: The 2006 Revision'' der Vereinten Nationen können Sie unter http://esa.un.org/unpp/ abrufen. Quelle: http://www.weltbevoelkerung.de


7. Der Gender-Aktionsplan

Einen besonderen Akzent setzt Bundesentwicklungsministerin Wieczorek-Zeul bereits in diesem Monat. Basierend auf dem Gender-Aktionsplan der Weltbank von 2006 erörtert eine Berliner Konferenz, wie die wirtschaftliche Rolle der Frauen in Entwicklungsländern gestärkt werden kann. Unter Beteiligung von Weltbank, OECD und den entwicklungspolitischen Verantwortlichen der Regierungen von Großbritannien, Norwegen und Dänemark erörtert das BMZ Wege des Empowerment, der Ertüchtigung der Frauen. Dabei ist die Zielrichtung eine doppelte: Es geht sowohl um die Ausgestaltung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen als auch um direkte Förderung von Frauen als wirtschaftliche Akteure. Denn Armut kann nur dann überwunden werden, wenn es gelingt, die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen zu verbessern und ihre Gleichberechtigung zu fördern. Dies zu erreichen, ist eines der obersten Ziele der deutschen Entwicklungspolitik. http://www.bmz.de/de/presse/reden/ministerin/rede_20070222.html


8. Kein Entwicklungsgeld für Militäreinsätze

Militäreinsätze und Entwicklungszusammenarbeit sind voneinander zu unterscheiden. Das BMZ macht sich seit langem für eine klare Unterscheidung stark. Nach den Bestimmungen der OECD dürfen die Geber von Entwicklungsgeldern Militäreinsätze nicht als Entwicklungsleistungen deklarieren. Deshalb wird auch der deutsche Militäreinsatz im Kongo nicht als Entwicklungshilfe ausgegeben und angerechnet. Darauf wies Bundesentwicklungsministerin Wieczorek-Zeul anlässlich eines anders lautenden Zeitungsberichts hin. Die Ministerin: ''Das ist kompletter Unsinn.'' Allerdings unterstützt das BMZ den Kongo zum Beispiel bei der sozialen und beruflichen Wiedereingliederung von Ex-Kombattanten und Kindersoldaten.
http://www.bmz.de/de/presse/aktuelleMeldungen/20070111_kongo_oecd/index.html


9. Gemeinsame EU-Afrika-Strategie: Die Öffentlichkeit darf mitwirken!

Die Afrikanische Union (AU) und die EU haben beschlossen, eine gemeinsame Strategie für eine künftige Partnerschaft zu entwickeln, die den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen in Afrika und in Europa Rechnung trägt. Die Strategie soll auf dem für Ende 2007 geplanten EU-Afrika-Gipfel in Lissabon verabschiedet werden. AU und EU laden die Öffentlichkeit ein, sich sowohl über das Internet als auch im Rahmen verschiedener Veranstaltungen an der Diskussion zu beteiligen. Unter europafrica.org können Sie Ihre Ideen zur künftigen Strategie beitragen und helfen, den Weg für eine bessere Partnerschaft zwischen Europa und Afrika zu bereiten. Die Strategie kann sich nur dann zu einem wirklich tauglichen politischen Instrument entwickeln, wenn die breite Öffentlichkeit aus beiden Kontinenten ihre Vorstellungen und Vorschläge formuliert. Weitere Einzelheiten zu der inhaltlichen Grundlage und der Gestaltung der offiziellen Verhandlungen finden Sie unter der Internet-Adresse http://europafrica.org.


10. GTZ und KfW haben einen Kooperationsvorschlag gemacht -
Ihre Selbständigkeit aufgeben wollen sie nicht

Es war ein Überraschungscoup. Ganz unverhofft tauchte Ende Januar ein Papier auf, in dem die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und die KfW-Entwicklungsbank den Willen zu mehr Gemeinsamkeit kundtaten. Zum Nutzen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Eben noch wollten beide davon nichts wissen. Und noch ehe das Papier auch nur die wichtigsten Adressaten erreicht hatte, waren die Eckpunkte des 10-seitigen Papiers schon in der Zeitung nachzulesen. Nun will man doch zusammenrücken - ein plötzlicher Sinneswandel? Vollständiger Artikel ''Getrennt marschieren - gemeinsam schlagen?'' von Johannes Schradi: e1ns Entwicklungspolitik http://www.entwicklungspolitik.org/home/02-03-007-03/


11. Korruption: Transparency fordert einheitliche Ausschlusskriterien der Entwicklungsbanken

Die von der Europäischen Entwicklungsbank (EBRD) am 26.02. gefällte Entscheidung, die deutsche Lahmeyer International von EBRD-finanzierten Verträgen auszuschließen, ist ein begrüßenswerter Schritt in Richtung einheitlicher Ausschlusskriterien der multilateralen Entwicklungsbanken. Letztes Jahr wurde Lahmeyer wegen Bestechung in Verbindung mit einem durch die Weltbank finanzierten Wasserprojekt in Lesotho von Weltbankprojekten ausgeschlossen. Transparency International fordert alle multilateralen Entwicklungsbanken auf, das einheitliche und koordinierte Vorgehen im Kampf gegen Korruption weiter voranzutreiben. Die Etablierung eines Ausschlussstandards, der über die Entwicklungsbanken hinweg gelten würde, hätte weitreichende Auswirkungen, da das Risiko und die Strafhöhe im Falle von Korruption stiegen.
http://www.compliancemagazin.de/markt/nachrichten/transparency280207.html


12. Wieczorek-Zeul fordert Ausbau von Informationstechnologien in Afrika

Bundesentwicklungshilfe-Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul macht sich für einen Ausbau der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) in Afrika stark. ''Damit ein Bauer in einem Dorf in Mali seine Produkte vermarkten kann, braucht er Informationen über Marktpreise und das hängt häufig vom Zugang zu solchen Informationstechniken ab'', sagte die SPD-Ministerin im Gespräch mit der 'Netzeitung'. Deutschland finanziere Initiativen zur Förderung von Telekommunikationssystemen in Afrika mit 42,5 Millionen Euro jährlich. Ferner sei die staatseigene Bank KfW an dem Projekt ''Eassy'' beteiligt - dabei gehe es um ein Seekabel vor der Küste Ostafrikas, um die dortige Region an das Internet anzubinden, wie Wieczorek-Zeul erläuterte. http://de.internet.com/index.php?id=2047807§ion=Marketing-News


13. DIE erhält hervorragende Bewertung des Wissenschaftsrates

Die Forschungs-, Beratungs- und Ausbildungsarbeit des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) hat vom Wissenschaftsrat eine sehr positive Bewertung erhalten. In der jetzt veröffentlichten Stellungnahme des Wissenschaftsrates zu dem in Bonn angesiedelten DIE wird die hochwertige Forschungs- und Beratungsleistung des Institutes auf dem Gebiet der Entwicklungspolitik unterstrichen. Dem DIE wird bestätigt, zu den führenden Forschungseinrichtungen in Deutschland zu gehören.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=2361&Itemid=117


14. Neue Namen der Regionalinstitute des GIGA

Die neuen Namen der Regionalinstitute German Institute of Global and Area Studies lauten:
- Institute of African Affairs/ Institut für Afrika-Studien (IAA), ehemals Institut für Afrika-Kunde (IAK)
- Institute of Asian Studies/ Institut für Asien-Studien (IAS), ehemals Institut für Asienkunde (IFA)
- Institute of Latin American Studies/ Institut für Lateinamerika-Studien (ILAS), ehemals Institut für Iberoamerika-Kunde (IIK)
- Institute of Middle East Studies/ Institut für Nahost-Studien (IMES); hierbei handelt es sich um ein neu gegründetes Institut, das die Forschung zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Nordafrika, Nah- und Mittelost am GIGA durchführt. Es setzt die Arbeit des Deutschen Orient-Instituts (DOI) fort, dessen Stifter (Deutsche Orient Stiftung) den Umstrukturierungsprozess des GIGA ablehnten. http://www.giga-hamburg.de/


15. Fortbildung

Seminar: Solidarität und Partnerschaft im Zeitalter der Globalisierung
http://www.asienhaus.de/index.php
Bad Honnef, 23.-25. März i
Veranstaltet vom philippinenbüro im Asienhaus und der VEM. Info: Antje Pannenbecker, philippinenbüro im Asienhaus, Tel: 0201/8303828, pannenbecker @ asienhaus.de

Tagesseminar: Frauen und Globalisierung: Arbeit und Armutsbekämpfung
http://www.julius-leber-forum.de
Hamburg, 24. März, 11-15 Uhr, Julius-Leber-Forum, Rathausmarkt 5
Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit dem Marie-Schlei-
Verein. Info: Gaby Wittpohl, Friedrich-Ebert-Stiftung Hamburg, Tel 040 32587420

Fachtagung: Die öffentliche Armut der Entwicklungsländer. Was die Regierungen des Südens daran hindert, Armutsbekämpfung aus eigener Kraft zu finanzieren – und was dagegen getan werden kann.
http://www.globalpolicy.org/eu/de/veranst.htm
Berlin, 29. März 2007, 11- 19 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Ziegelstraße 30
Veranstaltet von DGB-Bildungswerk, GPF Europe und terre des hommes. Wir wollen mit unserer Tagung untersuchen, wie die Länder des Südens mehr öffentliche Mittel für Armutsbekämpfung und Entwicklung mobilisieren können – und was sie bisher daran hindert. Dabei geht es unter anderem um schwache Steuersysteme, um Kapitalflucht, Steuervermeidung und die Rücktransfers der Profite transnationaler Unternehmen. Schließlich wollen wir darüber diskutieren, welchen Beitrag die Entwicklungspolitik beim Aufbau funktionsfähiger Finanzsysteme und der Bekämpfung von Steuerflucht im Süden spielen kann.

Lernworkshop zu wirkungsorientiertem Monitoring im April 2007
http://www.milango.com
Wonnegau, 11.-14. April 2007 (Umland von Worms, ca. 80 km südlich von Frankfurt)
Info: Andrea Fengel, Tel. 06241-934680, office @ milango.com

Seminar: Wer profitiert von der EZ – die Dritte Welt, Deutschland oder wer?
http://www.ggrg.de
Attendorn, 13.-15. April 2007, Akademie Biggesee
Wochenendseminar der GTZ/GAWI-Rückkehrergemeinschaft (GGRG) zur Balance des ''profits'' zwischen Geber- und Nehmerländern an. Themen sind u.a. ''Die Krise in der Wahrnehmung der staatlichen Entwicklungspolitik in der deutschen Öffentlichkeit'', ''Der Nutzen der EZ'' und ''Neue Tendenzen in der Entwicklungszusammenarbeit'' (EZ).
Die GGRG vertritt die Interessen rückkehrender Auslandsmitarbeiter/Innen der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) sowie des Centrums für Internationale Migration (CIM), einer Arbeitsgemeinschaft der GTZ mit der Bundesanstalt für Arbeit. Anmeldung: GGRG Rückkehrergemeinschaft e.V.,Tel.: 06501/99073, GGRG @ GTZ.de.

McPlanet.com 2007– Klima der Gerechtigkeit
http://www.mcplanet.com
Berlin, 4.-6. Mai 2007, Technische Universität
McPlanet.com 2007 bringt - einen Monat vor dem G8-Gipfel - Fragen zum ''Klima der Gerechtigkeit'' auf die politische Tagesordnung und spannt damit den Bogen zwischen Klimachaos, globaler Gerechtigkeit und Globalisierung. Über 1000 TeilnehmerInnen vernetzen sich und diskutieren. Was bedeutet globale Gerechtigkeit unter den Bedingungen des Klimachaos? Wie gehen Gerechtigkeit, Entwicklung und Klimaschutz zusammen? Wie und warum blockieren Politik und Konzerne in Deutschland, der EU und auf den G8-Gipfeln einen effektiven Klimaschutz? Was gehört gehört wirklich zum guten Leben?

Studientag: Aid Effectiveness. Die Pariser Erklärung und ihre Umsetzung
http://www.oefse.at/veranstaltungen.htm
Wien, 30. Mai 2007, 9-18 Uhr, Diplomatische Akademie Wien, Favoritenstraße 15a
Mit dem Studientag wird das Ziel verfolgt, einerseits die Agenda der Pariser Erklärung vorzustellen und den Status quo ihrer Umsetzung zu beleuchten. Dabei sollen nicht nur Fortschritte und Defizite diskutiert, sondern auch die Agenda selbst vor dem Hintergrund entwicklungspolitischer Zielsetzungen hinterfragt werden. Andererseits will die Veranstaltung einen Dialog zwischen den unterschiedlichen österreichischen EZA-Akteuren initiieren, dabei die Auswirkungen der Pariser Erklärung auf diese Akteure diskutieren und mögliche und notwendige Kooperationsformen zwischen staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen in der österreichischen EZA ansprechen. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache abgehalten. Als ReferentInnen wurden VertreterInnen von der OECD, der Europäischen Union, der OEZA sowie von internationalen und nationalen NROs angesprochen.

Globaler Klimawandel und Naturkatastrophen – Herausforderungen und Chancen für den Naturschutz in der Entwicklungszusammenarbeit
http://www.bfn-vilm.de
Insel Vilm, 23.–28. Juli
Info: Judith Jabs, c/o Bundesamt für Naturschutz Putbus, Tel: 038301-86-115,
Fax: 038301-86-117, judith.jabs @ bfn-vilm.de

Finanzierungsinstrumente für Naturschutz in der Entwicklungszusammenarbeit
http://www.bfn-vilm.de
Insel Vilm, 29. Juli - 3. August
Info: Judith Jabs, c/o Bundesamt für Naturschutz Putbus, Tel: 038301-86-115,
Fax: 038301-86-117, judith.jabs @ bfn-vilm.de

Management Skills Kurse Global auf dem Global Campus 21
http://www.gc21.de/ibt/GC21/site/gc21/ibt/permanent/dates.page#
Für die Onlinekurse der ''Skills Suite for Management and Leadership'', z.B. ''Competence in Decision Making'', ''Einführung in das Projektmanagement'' oder ''Implementing Gender Mainstreaming'', können sich Interessenten jetzt anmelden.

Programm: Managing Global Governance
http://www.bmz.de/de/zentrales_downloadarchiv/wege_und_akteure/MGG_Programmbeschreibung_englisch.pdf
Am 24. Januar 2007 eröffnete Staatssekretär Stather das Fortbildungs- und Dialogprogramm ''Managing Global Governance'' im Rahmen der Auftaktveranstaltung ''Global Governance: Major Challenges and Main Actors'' in Berlin. Dieses Programm, das durch InWent (Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH) und das DIE (Deutsche Institut für Entwicklungspolitik) initiiert und durchgeführt wird, richtet sich an junge Fach- und Führungskräften aus so genannten Ankerländern wie Brasilien, China, Indien, Mexiko und Südafrika. Das MGG Programm soll zum Aufbau strategischer Netzwerke mit diesen Ländern beitragen, die aufgrund ihres wirtschaftlichen Gewichts und politischen Einflusses zunehmend regional und global eine immer wichtige Rolle spielen. Denn ohne diese Länder können die Milleniumsentwicklungsziele der UN nicht bis 2015 erreicht werden. Am 5. Februar wurde die 1. ''Global Governance School'' in Bonn eröffnet.

Einführung in die Entwicklungspolitik
http://www.gc21.de/epol/ Username: guest, Passwort: guest
Mit dem Kurs der InWEnt Vorbereitungsstätte für Entwicklungszusammenarbeit (V-EZ) lernen Sie wichtige aktuelle entwicklungspolitische Herausforderungen und die Antworten der Entwicklungspolitik darauf kennen erwerben Sie einen Überblick über das System der Entwicklungszusammenarbeit (EZ)werden Sie vertraut mit aktuellen Debatten über Chancen und Grenzen, Relevanz und Perspektiven der EZ vermögen Sie Ihre Tätigkeit im Kontext der (deutschen) Entwicklungspolitik besser einzuordnen. Er ist konzipiert für alle, die im Arbeitsbereich Entwicklungspolitik tätig werden – oder es bereits sind. Das heißt: auch für Menschen, die nicht ausreisen, aber über vertiefte entwicklungspolitische Kenntnisse verfügen müssen und wollen, kann der Kurs hilfreich sein.

Hand in Hand für Bildung - Menschenrechte jetzt anpacken
http://www.bildungskampagne.org
Noch immer gehen 80 Millionen Kinder weltweit nicht zur Schule. Bis 2015
soll sich dies ändern, denn 189 UN-Mitgliedsstaaten haben sich ''Bildung für alle'' als Millenniumsziel auf die Fahnen geschrieben. 2007 entscheidet sich, ob das Ziel noch erreicht werden kann. Daher müssen die Regierungen deutlich an ihre Versprechen - u. a. kostenlose Grundschulpflicht für alle Kinder und Halbierung der Analphabetenrate bei Erwachsenen - erinnert werden, die sie vor sieben Jahren im Rahmen des Weltbildungsforums gegeben haben. Vorlagen sind auch per e-mail an WUS Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd info @ bildungskampagne.org oder Fax 030/7789118 zu bestellen.


16. Veranstaltungen

Afrikanische Diaspora und Entwicklung – bisherige Erfahrungen
http://www.sid-berlin.de + http://www.inisa.de Berlin, 27. März 2007 19h00, Afrikahaus, Bochumer Straße 25
Referent: Onyekachi Wambu (Information Officer, Afford, London)
Diskutanten: Frewyni Habtemariam (Afrika-Rat, Berlin), Stephania Alofuokhai-Ghogomu (Nigerian Diaspora Organisation, NIDO, Berlin)
Kommentatoren: Folgende Botschafter/Botschaftsvertreter haben sich bereit erklärt, über ihre Diasporen zu berichten:
Äthiopien: S.E. Botschafter Kassahun Ayele Tesemma
Benin: Herr Ludovic Dakossi (Pers. Ass. von Botschafter Kpara)
Mauretanien: S.E. Botschafter Mamadou Diakite´
Namibia: S.E. Botschafter Peter Hitjitevi Katjavivi
Südafrika: Gesandter George Henry Johannes
Tansania: S.E. Botschafter Ahmada Rweyemamu Ngemera
Die African Foundation for Development (Afford) veranstaltet jedes Jahr den African Diaspora and Development Day mit über 400 afrikanischen Organisationen und will in der Entwicklungspolitik "shifting the balance of power to Africa“ erreichen (www.afford-uk.org). Die Frage ist: Was kann in Gast- und Heimatländern getan werden, damit die positiven Wirkungen der Diaspora (Überweisungen, Investitionen, soziale Projekte) noch wesentlich verstärkt werden? Vor zwei Jahren am 30.11.2004 fand im Afrikahaus die erste Veranstaltung zum Thema „Diaspora und Entwicklung – Die afrikanische Diaspora in Berlin“ mit Dr. Melchers, Dr.Handy, Afra Gyekie und Prof. Yankah statt (www.sid-berlin.de/Veröffentlichungen/Afrikakreis). Seither wurden mehrere Treffen zu einzelnen nationalen Diasporen durchgeführt.

Romerotage in Hamburg 8. März bis 10. April 2007
http://www.werkstatt3.de/programm/aktuelles/romerotage07.htm
Moviendo Latinoamérica - Bewegung(en) in Lateinamerika

Arbeitstreffen des deutschen Global Compact Netzwerks
26.-27. März 2007, GTZ-Haus, Berlin
http://www.gtz.de/de/unternehmen/18469.htm
Die regelmäßigen Arbeitstreffen des deutschen Global Compact Networks dienen dem Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen den Mitgliedern des Netzwerks.

BUKO 30 ''macht#netze''
http://www.buko.info/kongress/buko30/buko30.html
Leipzig, 6.-9. April
Auf dem Kongress in Leipzig begeht die “Bundeskoordination Internationalismus” (BUKO) ihren 30. Geburtstag, und blickt damit auf eine lange und wechselhafte Bewegungsgeschichte zurück.

Aktionswoche der GLOBALEN BILDUNGSKAMPAGNE 2007 vom 23.–29. April 2007
http://www.wusgermany.de/index.php?id=1187&L=0
Motto: Hand in Hand - Menschenrechte jetzt anpacken! Wie sich Schulen beteiligen können, damit das große Ziel ''Bildung für alle bis 2015'' ein Stück näher rückt, steht im neu erschienenen Info-Flyer zur diesjährigen Aktionswoche der Globalen Bildungskampagne. Demnächst werden Sie diese Unterrichtsvorschläge auch unter www.wusgermany.de/index.php?id=1164&L=0 finden können. Kontakt: Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Sued, Infostelle @ wusgermany.de, Tel.: 0611 / 9446170.

Fachtagung zum 50-jährigen Bestehen von EIRENE
http://www.eirene.org
Bonn, 20.–23. Mai
Zum Jubiläum des Internationalen Christlichen Friedensdienstes EIRENE
findet eine Fachtagung mit dem Titel ''Zeichen setzen für Frieden und Gerechtigkeit'' statt. Mit VertreterInnen von Partnerorganisationen und ExpertInnen anderer Organisationen sollen die Anforderungen an die Friedens- und Entwicklungsarbeit in den kommenden Jahren diskutiert werden. Inlandsarbeit und deren Vernetzung mit Partnerorganisationen in aller Welt ist ein weiteres Thema zu dem neue Perspektiven entwickelt werden sollen. Die Fachtagung richtet sich insbesondere an MitarbeiterInnen von Freiwilligen- und Entwicklungsorganisationen, an ehemalige EntwicklungshelferInnen und Freiwillige und an Fachpublikum.Info: EIRENE, Tel.: 02631/8379-0, eirene-int @ eirene.org.

G8 2007 - Es gibt Alternativen - Internationaler G8 Alternativkongress
http://www.g8-alternative-summit.org/de/
Rostock, 5.-7. Juni 2007
Diese Homepage wird auch über den Fortgang der Vorbereitungen und das Programm informieren sowie praktische Hinweise enthalten. Die Vorbereitung des Alternativgipfels wird im Berliner Büro von WEED koordiniert. Interessierte Organisationen, Netzwerke und Einzelpersonen haben die Möglichkeit, Workshops im Rahmen des G8-Alternativgipfels anzubieten. Kontakt: workshops @ G8-Alternative-Summit.org, Tel. 030-280.418.11

Millenniumentwicklungsziele in Mainz
http://www.millenniumziele-mainz.de/mitmachen/mitmachen.html
Im September 2007 wird in Mainz und Rheinland-Pfalz unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, und des Oberbürgermeisters von Mainz, Jens Beutel, eine Kampagne zur Unterstützung der ''Millenniumentwicklungsziele 2015'' der Vereinten Nationen stattfinden. Die zahlreichen rheinland-pfälzischen Initiativen, die sich für die Umsetzung der Millennium-Entwicklungsziele engagieren, sind eingeladen, ihre Arbeit für die Eine Welt der Öffentlichkeit vorzustellen.

Weitere Veranstaltungshinweise:
http://www.eine-welt-info.de/veranstaltungen/index.html
http://ourworld.compuserve.com/homepages/Duenbostel_J/termin3w.htm
http://www.service-eine-welt.de/veranstaltung/Veranstaltungen.html


17. Publikationen

Partner für ein starkes Afrika: Schwerpunkte deutscher Entwicklungspolitik
http://www.bmz.de/de/service/infothek/
Diese BMZ-Publikation stellt dar, wie die deutsche Entwicklungspolitik die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Reformen in den Staaten südlich der Sahara unterstützt.

Afrika im Fokus von EU und G8
http://www.bmz.de/
BMZ Afrika-Newsletter Nr. 1 / Januar–Februar 2007

Afrika im Fadenkreuz der USA?
http://swp-berlin.org/de/produkte/swp_aktuell_detail.php?id=7063
Warum die USA ein Afrikakommando einrichten. SWP-Aktuell 2007/A 17

Europa – Partner für nachhaltige globale Entwicklung. Deutsche Ratspräsidentschaft der Europäischen Union
http://www.afrikas-perspektive.de/
hg. vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Entwicklungspolitisches Rahmenpapier der Trio-Präsidentschaft von Deutschland, Portugal und Slowenien
http://www.afrikas-perspektive.de/
Strenghtening the European Union´s role as a global partner for Development

Die EU-Klimastrategie: Bausteine für die internationale Klimapolitik nach 2012
http://swp-berlin.org/
SWP-Aktuell 2007/A 12 von Susanne Dröge

AKLHÜ Info-Blatt zum Thema ''Sabbatjahr''
http://www.entwicklungsdienst.de/
Die Zahl derjenigen, die sich für eine berufliche Auszeit interessieren und diese Zeit für ein soziales Engagement im Ausland nutzen möchten, ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Der Arbeitskreis ''Lernen und Helfen in Übersee'' e.V. (AKLHÜ) hat daher seine Übersichten-Reihe um ein weiteres Informationsblatt zum Thema ''Sabbatjahr / Berufliche Auszeit'' ergänzt. Interessierte erhalten hier erste Informationen zu den verschiedenen Sabbatical-Modellen, zum rechtlichen Rahmen sowie nützliche Tipps und Hinweise für die Vorbereitung. Außerdem sind Kontaktadressen von Organisationen, die Freiwilligendienste im Ausland für Menschen ab 30 anbieten, aufgelistet.

W&E 02/Februar 2007: Die neue Geber-Geographie
http://www.weltwirtschaft-und-entwicklung.org/
Als Print- und PDF-Version - Die neue Geographie der Geber (Gail Hurley) + Ankerländerkonzept vs. Armutsbekämpfung: Partnerschaft zwecks Einflußnahme (Bernd Ludermann) + WSF zwischen Kapitalismuskritik und kleinen Schritten (Bernd Ludermann) + W&E-Infospiegel

Dokumentation: Globale Migration - Eine Welt ohne Grenzen?
http://www.netzwerk-politische-bildung.de/
Aktuelle Dokumentation einer internationalen Migrationstagung.

Dokumentation der Tagung ''Entwicklungspolitik weiter entwickelt?''
http://www.ageg.de/news-events/news-events.html#boll
Die Tagung, die von AGEG Consultants gemeinsam mit der Evangelischen Akademie Bad Boll am 29. und 30. Januar 2007 ausgerichtet wurde, widmete sich mit Fachbeiträgen und Diskussionen aktuellen Entwicklungen in der Entwicklungszusammenarbeit. Diese wurden Fachleuten des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und aus Vorfeldorganisationen sowie NGOs diskutiert und es wurde eine Plattform geboten, die Erfahrungen der Praktiker der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) in die Diskussion einfließen zu lassen.

bpb Dossier Indien
http://www.bpb.de/indien
Indien: Rund 1,1 Milliarden Menschen leben hier auf einer Fläche, die knapp neun Mal so groß wie Deutschland ist. Es ist die größte Demokratie der Welt - und die vielfältigste dazu.

bpb Veranstaltungsdokumentation: Bensberger Gespräche 2007
http://www.bpb.de/veranstaltungen/ISIG3B
''Gewinner der Globalisierung - Verlierer der Globalisierung'': Geht es mit Asien wirklich so steil bergauf? Ist der afrikanische Kontinent der ewige Verlierer? Welche Konsequenzen ergeben sich für die europäische Staatengemeinschaft, für Deutschland?

bpb Dossier: Nichtstaatliche Organisationen
http://www.bpb.de/ngo
Weltweit drängen NGOs als neue Akteure auf die Bühnen der Politik. Mit öffentlichkeitswirksamen Kampagnen und gezieltem Lobbyismus setzen sie sich für ihre Anliegen ein. Das Dossier untersucht und bewertet die neuen Vetreter der Zivilgesellschaft im Prozess der Globalisierung.

Globale Trends 2007
http://www.bpb.de/publikationen/VXWHV4
Die Globalen Trends 2007 vermitteln aktuelle Erkenntnisse über Entwicklungen, die Gegenwart und Zukunft unserer Welt zu Beginn des 21. Jahrhunderts bestimmen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Global Governance, Weltwirtschaft, Weltökologie und Weltpolitik.

Das Parlament: Migration
http://www.bpb.de/publikationen/8UAJDC
In dem kleinen Wort Migration stecken große Debatten. Wie viel Zuwanderung verträgt das Land? Wie bietet man Verfolgten Schutz, ohne sich ausnutzen zu lassen? Inzwischen zeichnet sich ein Umdenken in Politik und Gesellschaft ab.

People Building Peace. Transforming Violent Conflict in South Asia
http://www.eed.de/en/en.eed/en.eed.pub/index.html#Studies
Im Rahmen des EED- Partner-Prozesses 'Peace in South Asia' (PISA) ist ein Buch entstanden, das anhand von acht Partnerorganisationen aus Südasien (Bangladesh, Indien, Nepal und Pakistan) die Erfahrungen zivilgesellschaftlicher Akteure in der Konflikttransformation zusammenträgt. Die Studie macht deutlich, welche entscheidenden Rollen lokale Akteure in der Transformation gewaltsamer Konflikten übernehmen und welchen Herausforderungen sie sich stellen müssen.

Gas, Öl und Politik: Energiebeziehungen im postsowjetischen Raum
http://www.kfw-entwicklungsbank.de/
KfW WLP - Januar 2007

Entwicklung braucht Vielfalt. Mensch, natürliche Ressourcen und internationale Zusammenarbeit
http://www2.gtz.de/dokumente/bib/07-0066.pdf
Die GTZ-Serie ''Nachhaltigkeit hat viele Gesichter'' wurde für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen konzipiert. Sie möchte dazu anregen, sich von den Ländern des Südens inspirieren zu lassen bei der Suche nach Lösungen für einen gerechten Natur- und Ressourcenerhalt für alle – die jetzigen und die künftigen Generationen.

NATural Hazards Assessment Network
http://mrnathan.munichre.com
Eine weltweite Risikoabschätzung von Naturgefahren (Erdbeben, Überflutung, Tornado, etc.) bietet das Internetprogramm NATHAN (NATural Hazards Assessment Network) der Münchener Rück, mit dem man jeden beliebigen Punkt der Erde interaktiv ansteuern kann.
''DVD des BMZ: King Cotton oder Baumwolle als Schicksal''
http://www.netzwerk-politische-bildung.de/
Multimedial und interaktiv beleuchten zwei DVDs die wirtschaftlichen, politischen, ökologischen und kulturellen Aspekte von Baumwolle, der allgegenwärtigen Naturfaser.

Europäische Nachbarschaftspolitik: Eine erste Bilanz
http://www.giga-hamburg.de//content/publikationen/pdf/gf_nahost_0701.pdf
GIGA Focus Nahost 2007 von Anja Zorob

Entwicklungspolitische Kohärenz
http://www.oefse.at/Downloads/publikationen/OEFSE_WP_Kohaerenz.pdf
Das ÖFSE-Working Paper von Michael Obrovsky bietet einen komprimierten Überblick zu der komplexen Thematik PCD an und zeigt auf, dass die entwicklungspolitische Kohärenzverpflichtung nicht nur die Optimierung von Koordinationsprozessen beinhaltet, sondern ein grundsätzliches politisches Prinzip darstellt.

Schweizerisches Jahrbuch für Entwicklungspolitik
http://www.deza.admin.ch/
Neue Fakten, aktuelle Zahlen, interessante Blickwinkel der Schweiz


18. Webseiten des Monats

atmosfair - Klimaschutz individuell
http://www.atmosfair.de
Nicht immer können oder wollen Sie auf einen Flug verzichten - auch wenn klar ist, dass jeder Flug zur Klimaerwärmung beiträgt. Wenn Sie Verantwortung für die Folgen Ihres Handelns übernehmen wollen, haben wir jetzt ein Angebot für Sie: atmosfair. Passagiere zahlen freiwillig für die von Ihnen verursachten Klimagase. Das Geld wird zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte investiert, um dort eine Menge Treibhausgase einzusparen, die eine vergleichbare Klimawirkung haben wie die Emissionen aus dem Flugzeug. Finanziert werden Projekte in Entwicklungsländern. Ihr Geld trägt dazu bei, diese Projekte zu ermöglichen.

G8-Blog: Der Weg nach Heiligendamm
http://www.g8-blog.blogspot.com
Mit einem neuen Weblog - ''G8-Blog: Der Weg nach Heiligendamm'' - positionieren sich der Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung und die Heinrich-Böll-Stiftung in der letzten Phase der Vorbereitungen zum G8-Gipfel Anfang Juni in Heiligendamm. Der Blog bietet regelmäßig Kurzberichte und Zusammenfassungen von den Vorbereitungstreffen sowie Kommentare zum aktuellen Geschehen auch während des Gipfels. Dabei kommen die offiziellen Zusammenkünfte der G7- und G8-Minister ebenso wenig zu kurz wie die zahlreichen Veranstaltungen der Zivilgesellschaft.

Global Policy Forum Europe
http://www.globalpolicy.org/eu/de/aktuell.htm
Das GPF beobachtet und analysiert die Politik der Vereinten Nationen und ihrer Mitgliedsstaaten. GPF setzt sich dafür ein, dass multilaterale Politik im Rahmen der Vereinten Nationen gestärkt, transparenter gemacht und an den Zielen einer ökologisch tragfähigen und sozial gerechten Entwicklung ausgerichtet wird. GPF Europe hat das Ziel, die deutsche und europäische UN-Politik kritisch zu beobachten und zu analysieren.

«We care, you too?» Ein Wettbewerb für alle Jugendlichen der Schweiz, die sich für eine bessere Welt engagieren
http://www.youth-too.ch
Der Wettbewerb ist eine Aktion der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO). Er wird 2007 zum ersten Mal durchgeführt. Wir wollen damit innovative und wirksame Projekte zur Verbesserung der Lebensbedingungen benachteiligter Menschen in Entwicklungsländern auszeichnen. DEZA und SECO anerkennen das Engagement von Jugendlichen in der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe. Die fünf besten Projekte werden im Rahmen der Jahrestagung der Entwicklungszusammenarbeit, die am 14. September 2007 in Genf stattfindet, prämiert. Die von der DEZA und dem SECO durchgeführte Tagung ist dem Thema ''Jugend und Entwicklung'' gewidmet. Sie lädt in diesem Jahr mit einem speziellen Jugendprogramm besonders auch Jugendliche zur Teilnahme ein. Anmeldeschluss: 31. Mai 2007.


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