Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen
Entwicklungszusammenarbeit, herausgegeben von SID Hamburg.
Inhalt
- Halbzeitbilanz bei UN-Entwicklungszielen
- Portugal übernimmt: Entwicklungspolitischer Präsidentschaftsausblick
- Email-Aktion zum Stopp ungerechter EU-Handelsabkommen
- Europäischer Konsens zur Stärkung der humanitäreren Hilfe
- Europäische Weltbank-Kampagne - Informationen und Aktionen
- Bremen: Stellenwert der EZ in der neuen Koalitionsvereinbarung
- BMZ unterstützt entwicklungspolitische NRO in neuen EU-Ländern
- AKLHÜ koordiniert den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst
- Open Access: GIGA-Zeitschriften künftig online zugänglich
- Fortbildung
- Publikationen
- Webseiten des Monats
- Veranstaltungen
Andere Gedanken
Verantwortlich ist man nicht nur, für das, was man tut,
sondern auch für das, was man nicht tut. Lao-tse
SID Stammtisch Entwicklungspolitik Hamburg
Nächster Termin: Donnerstag, 23. August 2007, ab 19 Uhr in der
Hamburg Language Lounge, Springeltwiete 2, 20095 Hamburg
Hier treffen sich jeden Monat Leute, die an einem Austausch zu Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit interessiert sind. Neben dem lockeren Beisammensein stehen aber auch Kurzvorträge zu entwicklungspolitisch relevanten Themen oder auch der eine oder andere Bericht über einen Projektbesuch immer wieder auf der Tagesordnung. Wenn Sie Einladungen dazu bekommen möchten, schreiben Sie an karsten.weitzenegger @ sid-hamburg.de.
1. Halbzeitbilanz bei UN-Entwicklungszielen
Eine Halbzeitbilanz der MDG hat jetzt UN-Generalsekretär Ban Ki Moon vorgelegt. Das Fazit von Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul: ''Bei vielen Zielen sind wir auf einem guten Weg. In anderen Bereichen müssen wir unser Engagement noch verstärken, um bis 2015 die angestrebten Erfolge zu erreichen. Es ist eine ermutigende Nachricht, dass die Zahl der Menschen, die weltweit in extremer Armut leben, in den letzten Jahren unter eine Milliarde gesunken ist. Aber auch diese Zahl ist immer noch viel zu hoch. Besonders erfreulich ist, dass vor allem in vielen Entwicklungsländern Asiens, Lateinamerikas und der Karibik das wichtige Millenniumsentwicklungsziel zur drastischen Zurückdrängung des Hungers bereits erreicht worden ist'', so die Ministerin.
Einige Fortschritte wurden bereits gemacht. Diese beschränken sich aber weitgehend auf die Boomländer Asiens. In Afrika wurde die extreme Armut kaum verringert. Schlimmer noch: Die Anzahl der Hungernden nimmt sogar wieder zu und die HIV/Aids-Pandemie breitet sich weiter aus. Insgesamt – so auch die Einschätzung der Vereinten Nationen - ist zu wenig passiert. ''Das überrascht leider nicht. Denn viele der Beteiligten haben ihre Hausaufgaben schlicht nicht gemacht'', erklärt Ulrich Post von VENRO. Trotz aller Versprechen sei die nötige Steigerung der Entwicklungshilfe ausgeblieben. ''Darüber hinaus müssen viele Entwicklungsländer ihre kargen Steuereinnahmen für Zinsen und Schuldentilgungen verwenden, statt in Bildung und Gesundheit zu investieren''. Die Welthandelsordnung berücksichtige die Bedürfnisse armer Länder nur unzureichend und sei ''so fair wie ein bestochener Schiedsrichter'', bemerkt Post. Andererseits mangele es an entwicklungsfreundlichen Strukturen in den Entwicklungsländern selbst: ''Rohstoffexporte und Privatisierungen boomen vielerorts, aber die Armen haben nichts davon. Viele Regierungen sind wenig daran interessiert die Ursachen für Armut in ihren Ländern zu überwinden.''
Eine Analyse von World Vision Deutschland ergab, dass die MDG nicht wie angestrebt bis zum Jahr 2015 erreicht werden. ''Die Statistiken und Trends weisen darauf hin, dass die Erreichung aller acht Millenniumsziele unwahrscheinlich bis unmöglich ist'', sagte Entwicklungsexpert Kurt Bangert. http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=2858&Itemid=84
2. Portugal übernimmt: Entwicklungspolitischer Präsidentschaftsausblick
Am 1. Juli 2007 hat Portugal die EU-Ratspräsidentschaft von Deutschland übernommen. Die Seite der portugiesischen EU-Ratspräsidentschaft ist seit kurzem online. Unter http://www.eu2007.pt/UE/aEN/ informiert die portugiesische Präsidentschaft über Schwerpunkte und Vorhaben. Im zweiten Halbjahr 2007 stehen der neue EU-Vertrag, der EU-Afrika-Gipfel im Dezember und der Abschluß der EPA-Verhandlungen im Mittelpunkt.
Die portugiesische NRO-Plattform wird in ihrem Projekt zur portugiesischen Präsidentschaft den Dialog zwischen Europa und Afrika in den Vordergrund rücken und damit thematisch an das VENRO-Projekt anschließen. Unter dem Titel ''New dynamics of North-South Solidarity – Promoting an active involvement of Civil Society in the Euro-African dialogue'' werden die portugiesischen Nichtregierungsorganisationen im Vorfeld des für Dezember 2007 geplanten EU-Afrika-Gipfels auf die Beteiligung der zivilgesellschaftlichen Organisationen an der Formulierung und Implementierung der EU-Afrika Partnerschaft hinwirken. Weitere Informationen unter: http//www.plataformaongd.pt
W&E-Artikel von Denise Auclair dazu: Nach den Deutschen die Portugiesen. Der entwicklungspolitische Präsidentschaftsausblick, in: Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung, Luxembourg, http://www.weltwirtschaft-und-entwicklung.de
3. Email-Aktion: Fordern Sie jetzt einen Stop ungerechter EU-Handelsabkommen!
Anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft haben sich über 200 europäische Organisationen zu dem formlosen Bündnis EPA2007zusammengeschlossen, um ungerechte Handelsabkommen zwischen der EU und 76 Entwicklungsländern in Afrika, der Karibik und dem Pazifik (AKP) zu stoppen. Machen Sie mit! Aus ganz Europa erhält der EU-Ratspräsident José Sócrates die Botschaft: Nicht Marktöffnung für europäische Exporte, sondern Entwicklung in den AKP-Staaten - das müssen EPAs leisten! Die Zeit wird knapp, die Europäische Union davon abzuhalten, ungerechte Freihandelsabkommen mit einigen der ärmsten Länder der Welt durchzusetzen, die voraussichtlich verheerende Folgen für sie haben werden. Zur Email-Aktion des EPA2007-Bündnisses: http://www.epa2007.de/main.asp?id=374
4. EU Kommission fordert einen europäischen Konsens zur Stärkung der Wirkung von humanitärer Hilfe
Am 13. Juni hat sich die Europäische Kommission auf ein gemeinsames Vorgehen zur Verbesserung der Effizienz und der Kohärenz der humanitären Hilfe geeinigt. Sie ruft die Europäische Union dazu auf, intensiver zusammenzuarbeiten, um einen Konsens zu erreichen, der die gemeinsame Antwort auf humanitäre Krisen stärken würde. Es geht insbesondere darum, die vollkommene Respektierung des internationalen humanitären Rechtes anzumahnen, damit die Hilfe und die humanitären Kräfte bis zu den bedürftigen Bevölkerungen gelangen können. (LHÜ Info) http://ec.europa.eu/echo/whatsnew/consensus_en.htm
5. Europäische Weltbank-Kampagne - Informationen und Aktionen
Mehr als 70 europäische Nichtregierungsorganisationen protestieren gegen die armutsverschärfende und klimaschädliche Politik der Weltbank. Sie fordern die europäischen Regierungen auf, Entwicklungsgelder auch tatsächlich für Entwicklung auszugeben. In diesem Jahr hält die Weltbank bei den Geber-Regierungen die Hände auf: Im Rahmen der ''15.- Wiederauffüllungsrunde'' für die IDA (Weltbankinstitution, die an arme Entwicklungsländer Kredite zu günstigen Konditionen vergibt) will die Weltbank möglichst hohe Einzahlungen von den reichen Regierungen erhalten. Europäische Regierungen müssen jetzt handeln. Deshalb rufen europäische zivilgesellschaftliche Organisationen, Gewerkschaften, kirchliche Gruppen und Akteure aus der Privatwirtschaft dazu auf, sich diesem Aufruf anzuschließen. Die Zeit ist gekommen, die Rolle der Weltbank und ihre Politik ernsthaft in Frage zu stellen. http://www.worldbankcampaigneurope.org
6. Bremen: Stellenwert der Entwicklungszusammenarbeit in der neuen Koalitionsvereinbarung
Die Koalitionsparteien in Bremen, SPD und Bündnis 90/Die Grünen haben in ihrem Koalitionsvertrag auch konkrete Eckpunkte und Ziele der Entwicklungspolitischen Zusammenarbeit vereinbart und dieser weiterhin einen hohen Stellenwert eingeräumt: ''Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung gemeinsam mit Ländern des Südens zu übernehmen und Prozesse der Globalisierung aktiv zu begleiten, gehört zum Selbstverständnis der Freien Hansestadt Bremen.'' Weiterhin wurde vereinbart, dass die Entwicklungspolitik des Landes auf Grundlage der im Jahre 2005 begonnenen Neuausrichtung auf die Bereiche ''Soziales und umweltgerechte Entwicklung'', ''wirtschaftsbezogene Qualifizierungsmaßnahmen im internationalen Bereich'' und ''Informations- und Bildungsarbeit'' weitergeführt wird. Im Bereich der Informations- und Bildungsarbeit wird als Ziel besonders die Verbreitung der Millenniums-Entwicklungsziele in der Bevölkerung Bremens in Zusammenarbeit mit schulischen und außerschulischen Akteuren betont. So soll das Bewusstsein für entwicklungspolitische Inhalte gestärkt und Handlungskompetenzen gefördert werden. Nichtregierungsorganisationen wird dabei weiterhin eine bedeutende Rolle bei der Verwirklichung der Ziele der Entwicklungszusammenarbeit zugesprochen. Text: http://www.spd-land-bremen.de/uploads/media/Entwurf_Koalitionsvereinbarung_2007-2011.pdf
7. BMZ unterstützt entwicklungspolitische NRO in neuen EU-Ländern
Die Bundesregierung stellt für Organisationen der Zivilgesellschaften in den 2005 und 2007 zur EU beigetretenen Ländern rund 250.000 Euro über den ''Presidency-Fund'' der EU zur Verfügung. In diesem und im kommenden Jahr werden mit dem deutschen Beitrag vor allem Informations-Maßnahmen in Ungarn, Polen, Slowenien, Lettland und Malta finanziert. Die Organisationen der Zivilgesellschaft sollen so in die Lage versetzt werden, sich aktiv an der Entwicklungspolitik der EU zu beteiligen und Projektmaßnahmen aus der EU Kofinanzierung erfolgreich zu beantragen und durchzuführen. http://www.presidencyfund.org
8. AKLHÜ koordiniert den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst
Im Rahmen des Workshops zu ''Kooperationsmöglichkeiten von Entsendeorganisationen beim Entwicklungspolitischen Freiwilligendienst'' am 25. Juni in Bonn haben Vertreterinnen und Vertreter von 22 internationalen Freiwilligendiensten die Bildung einer Allianz vereinbart. Ziel ist es, Erfahrungen, Kompetenzen und Ressourcen zu bündeln, um von Beginn an die Qualität des neuen BMZ-Programms zu sichern. Die Koordination der Trägerorganisationen soll beim Arbeitskreis ''Lernen und Helfen in Übersee'' angesiedelt werden. Info: AKLHÜ, Hartwig Euler, Tel.: 0228/9089910, aklhue @ entwicklungsdienst.de, http://www.entwicklungsdienst.de (LHÜ Info)
9. Open Access: GIGA-Zeitschriften künftig online zugänglich
Wissenschaftler(innen) auf der ganzen Welt werden die renomierten Fachzeitschriften des GIGA German Institute of Global and Area Studies schon bald jederzeit online lesen können. Die aus fünf Zeitschriften bestehende ''GIGA Journal Family'' soll in den kommenden zwei Jahren stufenweise im Internet verfügbar gemacht werden. Mit dem Online-Projekt übernimmt das GIGA eine Pionierfunktion bei der Verbreitung des so genannten Open-Access-Publishing in den Sozialwissenschaften. Möglich wird dies durch Mittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die jüngst einen Förderantrag des GIGA bewilligt hat. http://www.giga-hamburg.de
10. Fortbildung
Workshop: Qualitative and quantitative research on trends in migrant entrepreneurship:
What do we know about the second generation?
http://www.hwwi.de/Qualitative_and_quan.1361.0.html
Hamburg, , 19./20. Juli 2007, HWWI
Das HWWI veranstaltet gemeinsam mit dem EU-Exzellenznetzwerk IMISCOE (''International Migration, Integration and Social Cohesion'') einen Workshop über Unternehmertum von Migrantinnen und Migranten. Zu diesem Workshop werden ebenfalls Forschungspartner aus dem Exzellenznetzwerk SUS.DIV (''Sustainable Development in a Diverse World'') eingeladen, was gewährleisten soll, dass laufende Forschungsarbeiten und Ergebnisse innerhalb Europas ausgetauscht und in die Forschung integriert werden. Zu diesem Workshop werden Wissenschaftler aus der Türkei, den Niederlanden, Italien, Portugal, Spanien, Dänemark, dem Vereinigten Königreich, Deutschland sowie aus den USA zusammenkommen. Kontakt: Tanja El-Cherkeh, Tel. 040-34 05 76 - 50.
Seminar:Projektplanung und Projektevaluation
http://www.franz-hitze-haus.de
17.-19.09.2007, Franz Hitze Haus, Münster
Dieses Seminar ist eine Einführung in die Methoden der Projektplanung, von der Zielvereinbarung bis zur Ergebniskontrolle. Außerdem werden methodische Hilfsmittel zur Strukturierung, Durchführung und Evaluation von Projekten vorgestellt und in der Anwendung beispielhaft geübt. Kotakt: Frau Heitmann, Tel. 0251 9818422, heitmann @ franz-hitze-haus.de
Fachtagung: Globales Lernen in der Freizeit
http://www.sonnenberg-international.de
für Haupt- und Ehrenamtliche Multiplikatoren
St. Andreasberg, 11.-13.10.2007, Internationales Haus Sonnenberg
In dieser Fachtagung werden die Aktionen und Erfahrungen aus dem Projekt
präsentiert und Ansätze für Veranstaltungen von den Teilnehmenden (Haupt- und Ehrenamtliche Multiplikatoren diskutiert. Kontakt: Andreas Joppich, Tel.: 05582 944 115, A.Joppich @ sonnenberg-international.de
Entwicklungsforschung. Sichtweisen und Perspektiven
http://entwicklungsforschung.at
Wien, 17.10.2007, 10-17 Uhr, Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Die Vortagung zum Symposium Entwicklungsforschung widmet sich der praktischen und politischen Dimension der Entwicklungsforschung. Im Rahmen dieser Tagung soll eine Palette an Sichtweisen, Interessen und Erfahrungen sichtbar gemacht werden, die dann in das Symposium einfließen.
Studientag: Making financial markets work for development
http://www.oefse.at/veranstaltungen.htm
Wien, 18.09.2007, 9 - 17 Uhr Albert Schweitzer Haus, Schwarzspanierstraße 13
Die ÖFSE organisiert diesen öffentlichen Studientag anlässlich eines in Österreich stattfindenden Seminars für EADI-Mitglieder zum Thema ''Autochthoneity or Development? Asian ‚Tigers’ in the World: Ten Years after the Crisis''.
Fachgespräch: Neuere Tendenzen im Fairen Handel in Europa
htp://www.epn-hessen.de/tendenzen
Frankfurt, 31.10.2007, EPN Hessen
Das Fachgespräch hat zum Ziel, die Themen und Diskussionen im Fairen Handel zu strukturieren und in Diskussionen die Akteure auf zukünftige Neuerungen und Fragestellungen vorzubereiten. Anmeldung: info @ epn-hessen.de
Klassenfahrt: Perspektiven für Afrika
http://www.sonnenberg-international.de
23.11.-30.11.2007, deutsch-italienische Begegnung
Für diese Begegnung wird noch eine deutsche Klasse der Jahrgangsstufen 10 oder 11 gsucht. Kontakt: Andreas Joppich, Tel.: 05582 944 115, A.Joppich @ sonnenberg-international.de
Online-Datenbank: Nachhaltigkeit studieren und forschen
http://www.leitfaden-nachhaltigkeit.de
Das Institut Futur der Freien Universität Berlin hat eine Datenbank ''Studium und Forschung zur Nachhaltigkeit'' erstellt. Die Internet-Datenbank präsentiert über 300 Studienangebote und 200 Forschungseinrichtungen in Deutschland. In Kürze erscheint dazu das Buch ''Leitfaden Nachhaltigkeit studieren''. Kontakt: Jonas Kassner, Freie Universität Berlin, Arbeitsbereich Erziehungswissenschaftliche Zukunftsforschung, Berlin, Tel. 030 83853894, kassner @ institutfutur.de
11. Publikationen
Mein Wort zählt - Mikrokredite: Kleines Kapital - große Wirkung
http://www.ngo-ideas.net
So heißt eine von VENRO e. V. herausgegebene Publikation, die am Beispiel indischer Frauen den Beitrag von Spar- und Kreditprogrammen zur Überwindung der Armutsfalle analysiert. Sie verdeutlicht dabei, dass Kreditprogramme mehr leisten müssen als nur eine Möglichkeit zum Geld Sparen. Wichtige Elemente zur Überwindung der Armut sind Schulungsmaßnahmen und die Stärkung des Selbstbewusstseins der Frauen.Info:
Ralf Tepel oder Kornelia Plaga, Tel. 0 62 51/70 05-67, NGO-IDEAs @ kkstiftung.de.
Neue BMZ-Publikationen: Partner für ein starkes Afrika
http://www.bmz.de/de/service/index.html
Das Ministerium hat folgende Materialien neu aufgelegt:
Nr. 162 Partner für ein starkes Afrika - Zusammenarbeit im Bereich Wasser;
Nr. 163, Zusammenarbeit im Bereich Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung;
Nr. 161, Zusammenarbeit im Bereich Good Governance.
Nr. 172, Stärkung der Teilhabe von Frauen in der Entwicklungszusammenarbeit;
Nr. 174, Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen AKP-Staaten und EU;
Nr 177, Gesundheit fördern - HIV/AIDS bekämpfen.
Sie können die Materialien als Broschüren bestellen bei publikationen @ bundesregierung.de oder unter der URL erunterladen.
KfW-Jahresbericht 2006
http://newsletter.kfw.de/inxmail2/url?vgvkqg0hjzu000he43a25
Wirkung im Blick, damit Entwicklung gelingt - so lautet der Titel des Jahresberichts 2006 von KfW Entwicklungsbank und DEG über die Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern. Beispiele zeigen, wie die Entwicklungszusammenarbeit positive und tief greifende Wirkungen erzeugt.
Teamleitung: Erfahrung mit Aktions- und Entscheidungsorientierten Untersuchungen.
http://www.berlinerseminar.de/bs/files/_SLE_Downloads/publikationen/teamleitung.pdf
Diese Publikation des SLE richtet sich an alle, die an der Leitung interdisziplinärer Teams interessiert sind. Insbesondere für potentielle Teamleiter von Auslandsprojekten des SLE dient diese Publikation als wertvolles Referenzdokument.
Broschüre: EU-Entwicklungszusammenarbeit verstehen
http://doku.cac.at/broschure2_endscreen.pdf
Die EZA der Europäischen Gemeinschaft. Institutionen – Strukturen – Prozesse. Diese Publikation stellt das Funktionieren des EZA-Systems der Europäischen Gemeinschaft in Brüssel auf leicht verständliche Weise vor.
Zweites Afrika-Forum des Bundespräsidenten – Dokumentation erschienen
http://www.partnerschaft-mit-afrika.de
''Zwei Generationen – eine Zukunft'': zu diesem Thema diskutierten auf Einladung von Bundespräsident Horst Köhler und Staatspräsident John A. Kufuor hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Medien im Januar 2007 in der ghanaischen Hauptstadt Accra. Idee, Geist und Ergebnisse des Zweiten Afrika-Forums fasst die Dokumentation zusammen, die soeben erschienen ist. (LHÜ Info)
Tod in Afrika - von Edwin Cameron
http://www.brot-fuer-die-welt.de/buchtipp
Nelson Mandela hat den Kampf gegen Aids als die nächste große Herausforderung Südafrikas nach dem Ende der Apartheid bezeichnet. Dass dies nicht übertrieben ist, zeigt das Buch des HIV-positiven südafrikanischen Richters Edwin Cameron. Cameron, dessen Erinnerungen in Südafrika sofort zum Besteller wurden, ist ein langjähriger Freund und Unterstützer der ''Treatment Action Campaign'', deren Arbeit maßgeblich von ''Brot für die Welt” unterstützt wird.
GTZ Akzente: Partner für ein starkes Afrika''
http://www.gtz.de/de/publikationen/2911.htm
Die neue Ausgabe unseres entwicklungspolitischen Magazins ''Akzente''. beleuchtet das Engagement der GTZ auf dem Kontinent.
12. Webseiten des Monats
400 Begriffe zur Entwicklungspolitik
http://www.omnia-verlag.de/weltimwandel/php/start.php?id=211&bc=-3061-4-211
Ein entwicklungspolitisches Lexikon mit 400 Begriffen von A wie Abhängigkeit, strukturelle, bis Z wie Zivilgesellschaft bietet der Omnia-Verlag online an.
Bildung für nachhaltige Entwicklung
http:/www.bne-portal.de
Das neue Webportal will die öffentliche Wahrnehmung für BNE und die Vernetzung der Akteure fördern. Der Auftritt bietet einen systematischen Überblick über Themen und Akteure, Wettbewerbe, Newsletter, Veranstaltungen und die Umsetzung der UN-Dekade ''Bildung für nachhaltige Entwicklung'' in Deutschland. Der bisherige Dekade-Auftritt wurde in gewohnter Struktur in das Portal integriert und ist auch weiterhin unter www.dekade.org zu erreichen. Kontakt: Anke Sobieraj, sobieraj @ esd.unesco.de, Redaktion UN-Dekade und Dekade-Newsletter: Freya Diepenbrock, diepenbrock @ esd.unesco.de
Portal Globales Lernen (EWIK) online
http://www.globaleslernen.de oder http://www.eine-welt-netz.de
Das zentrale Internetportal zum Globalen Lernen der Eine Welt Internet Konferenz (EWIK) bietet einen schnellen und übersichtlichen Zugang zu allen relevanten Informations- und Bildungsangeboten des Globalen Lernen im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. Neu ist der besondere Service für Lehrerinnen und Lehrer: für die konkrete Unterrichtsvorbereitung und –gestaltung hält das Portal ausgewählte Eine-Welt-Unterrichtsmaterialien zum Download bereit.
Internetportal zum Bürgerhaushalt
http://www.buergerhaushalt.de
Die InWEnt Servicestelle hat 2003 damit begonnen, ein bundesweites Netzwerk zum Thema Bürgerhaushalt aufzubauen, deren Mitglieder jährlich zu Netzwerkstreffen zusammenkommen. Um den Dialog und Erfahrungsaustausch zu intensivieren und voranzutreiben, haben wir zusätzlich ein Internetportal ''aus der Praxis für die Praxis'' eingerichtet. Neben Basisinformationen zum Thema können sich Interessierte dort über aktuelle Bürgerhaushaltsprojekte informieren, praktische Tipps und Material zur Umsetzung finden sowie von den Erfahrungen der ''Umsetzungsexperten '' aus der Bürgerhaushaltspraxi s profitieren.
UNESCO Website über Stiftung für die Kulturen Afrikas
http://www.art-in-africa.de
Die Deutsche UNESCO-Kommission informiert auf einer neuer Website über die von ihr gegründete Stiftung für die Kulturen Afrikas. Die Stiftung basiert auf der Zusammenarbeit zwischen der Deutschen UNESCO-Kommission, André Hellers Zirkustheater ''Afrika! Afrika!'' und dem Goethe-Institut. Ziel der Stiftung ist es, dauerhaft Kulturprojekte in Afrika zu unterstützen. (epo.de)
Vascoda: Informationsversorgung von Wissenschaft und Praxis
http://www.vascoda.de
Mit vascoda soll die fächerübergreifende Versorgung von Wissenschaft und Forschung, aber auch der interessierten Öffentlichkeit mit wissenschaftlicher Literatur ermöglicht werden. Standortunabhängige, unmittelbare und integrierte Informationsversorgung von Wissenschaft und Praxis stellt den Kern des Angebots von vascoda dar. Der Verein entwickelt darüber hinaus weitere Möglichkeiten zur Förderung der Informationsbeschaffung und des Informationsaustauschs, um Wissenschaft, Forschung und Bildung zu unterstützen.
Freies Wissen über erneuerbare Energien
http://www.renknow.net
Die Energie- und Klimafragen entscheiden sich insbesondere auch in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Die neue Plattform dient dem Wissenstransfer zwischen Wissenschaftlern, Ingenieuren, Forschern, Dozenten und Studenten auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien weltweit und ist ein erster Schritt zur Gründung einer Open University on Renewable Energies. Kontakt: Dr.-Ing. Kurt Rohrig, Institut für Solare Energieversorgungstechnik an der Uni Kassel e.V., Königstor 59, 34119 Kassel, Tel. 0561 7294404, info @ renknow.net.
Global Compact Deutschland
http://www.gtz.de/de/leistungsangebote/2677.htm
Die GTZ bietet zwei bis vier Arbeitstreffen jährlich für die deutschen Aktivisten des Global Compacts an. Die vom damaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan initiierte Initiative will Unternehmen in die Pflicht nehmen, verantwortungsvoll zu wirtschaften. In Deutschland sind rund 100 Teilnehmer in dem von der GTZ organisierten informellen Netzwerk »German Friends of the Global Compact« zusammengeschlossen. Gastautorin und GTZ-Mitarbeiterin Constanze Helmchen beschreibt die deutsche Gruppe als Raum für echten, auch selbst-kritischen Austausch und Ort des Lernens. BBE Gastbeitrag von Constanze Helmchen dazu unter http://www.b-b-e.de/uploads/media/nl1407_helmchen.pdf
13. Veranstaltungen
Karl H. Ditze Preis für Ingenieure ohne Grenzen Hamburg
http://www.tuhh.de/ingog/
Die Ingenieure ohne Grenzen Hamburg wurden mit dem Karl H. Ditze Preis 2007 für ihr innovatives Engagement an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) ausgezeichnet. ''Mit dem Preisgeld werden wir unsere Vortragsreihe ausbauen und weitere Projekte durchführen. Wir sind in Kooperationsgesprächen mit der TUHH für ein Projekt in Äthiopien zum Aufbau eines Sanitärsystems'', freute sich Jan Reher von IngOG Hamburg.
Ausstellung in Bonn: Diamond Matters
http://bicc.de/events/diamond_matters_wize/content.php
24. Juli - 13. August 2007, Wissenschaftszentrum Bonn Ahrstr, 45
Der international renommierte Fotograf Kadir van Lohuizen dokumentiert auf 102
Schwarzweißfotos den Weg der Diamanten von den
menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in den Minen Afrikas über den Handel in
Antwerpen bis in die Welt des Jet-Sets in New York und London. Die Ausstellung des Internationalen Konversionszentrums Bonn (BICC) wird unterstützt von der Kampagne Fatal Transactions und der Niederländischen Organisation NIZA (Netherlands Institut for Southern Africa).
Internationale Solidarität: gestern - heute - morgen?
http://www.inwent.org/vez/index.de.shtml
Bad Honnef, Di, 14.08.2007, 19h, InWEnt V-EZ, Lohfelder Str. 128
Die Welt ist unübersichtlicher geworden und es fällt heute schwerer, sich zu solidarisieren. Mit WEM und WAS heute? Was motiviert uns in unserer Arbeit? Wer und was bewirkt langfristig - im Sinne von Mehr an Menschenrechten, Demokratisierung, sozialer Gerechtigkeit, Umweltbewahrung, politischer und sozialer Mobilisierung - am meisten? Dieser Frage spürt Klaus Meschkat (Uni Hannover) nach. Kontakt: Werner.Wuertele @ InWEnt.org (02224 926 303).
Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie hier:
http://www.eine-welt-info.de/veranstaltungen/index.html
http://ourworld.compuserve.com/homepages/Duenbostel_J/termin3w.htm
http://www.service-eine-welt.de/veranstaltung/Veranstaltungen.html
http://www.uport-hh.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender
Impressum: SID Chapter Hamburg
Gesellschaft für internationale Entwicklung Hamburg e.V.
c/o First Global Liaison, Bismarckstr. 69b, 20259 Hamburg.
Verantw. Redakteur: Karsten Weitzenegger, karsten.weitzenegger @ sid-hamburg.de. Wir sind für externe Links nicht haftbar.
Die Society for International Development (SID - www.sidint.org), ein globales Netzwerk von Personen und Institutionen aus der Entwicklungspolitik, feiert dieses Jahr ihren 50. Jahrestag. Im Einsatz für soziale Gerechtigkeit und strukturellen Wandel hat SID immer eine vermittelnde und unterstützende Rolle unter den fortschrittlichen Gruppen der Zivilgesellschaft eingenommen. SID verbindet Aktivsten, Experten Wissenschaftler und Politiker auf kommunaler, nationaler und globaler Ebene. Unsere Aktivitäten bieten Gelegenheit zum Austausch von Wissen und Information. Unser Grundsatz dabei ist, dass Entwicklung nur durch Dialog und Zusammenarbeit erreicht werden kann.
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