Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen
Entwicklungszusammenarbeit, herausgegeben von SID Hamburg.
Inhalt
- Bündnis Entwicklung hilft unterstützt Erdbebenopfer in Peru
- Kindernothilfe: Deutsches Engagement in Afghanistan ist unerlässlich
- BMZ-Mittel wachsen um rund 670 Millionen Euro
- Neuer LDC-Report der UNCTAD
- Neues Megabündnis zwischen Politik und Multis
- Große Anfrage zum Thema Entwicklungszusammenarbeit in Hessen
- Presseerklärung des GIGA zur Lage der Nahostforschung in Hamburg
- GTZ-Personalbericht 2005/2006
- Fortbildung
- Publikationen
- Webseiten des Monats
- Veranstaltungen
Andere Gedanken
"Unsere Art zu produzieren und mit der Umwelt umzugehen, ist letztlich ein
andauernder Angriff auf die Lebensgrundlagen der Menschen in Afrika."
Heidemarie Wieczorek-Zeul
SID Stammtisch Entwicklungspolitik Hamburg
Nächster Termin: Mittwoch, 26. September 2007, ab 19 Uhr in der
Hamburg Language Lounge, Springeltwiete 2, 20095 Hamburg
Hier treffen sich jeden Monat Leute, die an einem Austausch zu Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit interessiert sind. Neben dem lockeren Beisammensein stehen aber auch Kurzvorträge zu entwicklungspolitisch relevanten Themen oder auch der eine oder andere Bericht über einen Projektbesuch immer wieder auf der Tagesordnung. Wenn Sie Einladungen dazu bekommen möchten, schreiben Sie an karsten.weitzenegger @ sid-hamburg.de.
1. Bündnis Entwicklung hilft unterstützt Erdbebenopfer in Peru
Um die Opfer des verheerenden Erdbebens in ihrer Not und beim Wiederaufbau zu unterstützen, bittet das Bündnis „Entwicklung hilft“ dringend um Spenden. Dem Bündnis gehören „Brot für die Welt“, Deutsche Welthungerhilfe, medico international, MISEREOR und terre des hommes an. Mehrere Organisationen des Bündnisses haben für die Erdbebenopfer insgesamt bereits 175.000 Euro bereitgestellt. "Die Menschen müssen zunächst mit Notunterkünften, Nahrung und Trinkwasser versorgt werden“, erklärte der Generalsekretär der Deutschen Welthungerhilfe, Hans-Joachim Preuß, für das Bündnis „Entwicklung hilft“. „Wichtig ist aber auch, dass wir bereits jetzt überprüfen, wie beim Wiederaufbau geholfen werden kann. Die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern ist dafür eine essenzielle Voraussetzung.“ Alle fünf Hilfswerke arbeiten seit vielen Jahren mit ihren Partnern vor Ort daran, die Lebensbedingungen der Ärmsten der Armen zu verbessern. Diese sind auch bei diesem Erdbeben wieder am schlimmsten betroffen. Online Spenden unter https://www.entwicklung-hilft.de/onlinespenden.php
2. Kindernothilfe: Deutsches Engagement in Afghanistan ist unerlässlich
Die Kindernothilfe setzt sich für die Fortführung der Entwicklungshilfe in Afghanistan ein. Insbesondere für Kinder und Frauen ist die kontinuierliche Förderung sehr wichtig: "Die Situation von Säuglingen und Kindern ist dramatisch, und vor allem die jungen Mütter brauchen weiterhin dringend unsere Begleitung und Beratung", betont Auslandsvorstand Dietmar Roller. Die Säuglingssterblichkeit ist in Afghanistan weltweit am höchsten. http://www.kindernothilfe.de/-id-2793.html
3. BMZ-Mittel wachsen um rund 670 Millionen Euro
Der Haushalt des Bundesentwicklungsministeriums wird im kommenden Jahr um rund 670 Millionen Euro anwachsen. Das entspricht einer Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem Haushalt 2007. Damit weist das BMZ mit den höchsten Zuwachs aller Ressorts auf. "Das ist eine gute Nachricht für die Menschen in unseren Partnerländern, vor allem in Afrika. Denn vor allem dort werden die zusätzlichen Mittel eingesetzt ", erklärte Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul. Zusätzliche Anstrengungen gelten den Zukunftsfeldern Klimaschutz und Grundbildung. http://www.bmz.de/...
4. Neuer LDC-Report der UNCTAD: Wissen und Innovation im Kampf gegen die Armut
Die meisten der am wenigsten entwickelten Entwicklungsländer (LDCs) haben ihre Ökonomien weit geöffnet und sind jetzt fest in die Weltwirtschaft integriert. Doch selbst wenn es ihnen gelingt, die Exporte zu steigern und ausländische Direktinvestitionen anzulocken, ist damit kein wirtschaftlicher und technologischer Aufstieg verbunden. Eine Neubewertung der Rolle von Wissenschaft, Technologie und Innovation im Kampf gegen die Armut, auch in den LDCs, ist unabdingbar, argumentiert der neue LDC-Report der UNCTAD. http://www.unctad.org/Templates/Page.asp?intItemID=3073
5. Neues Megabündnis zwischen Politik und Multis: Whitewash statt Whiteband?
Ein neues internationales Megabündnis zwischen Politik und Wirtschaft soll die Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) retten. An einer entsprechenden „moralischen Allianz“ schmiedet jedenfalls der neue britische Premierminister Gordon Brown. 20 Wirtschaftsführer und 14 führende Politiker rufen zu einem Sondergipfel im nächsten Jahr auf, von dem entscheidende Signale ausgehen sollen. Die Frage ist nur: Wofür? W&E BEitrag von Rainer Falk: http://www.weltwirtschaft-und-entwicklung.org/...
6. Große Anfrage zum Thema Entwicklungszusammenarbeit in Hessen
Die Landesregierung hat nun die Große Anfrage zur Entwicklungszusammenarbeit in Hessenl beantwortet. Das umfangreiche Dokument (30 Seiten plus 48 S. Anlage) sowei die Anfrage des MdL Thorsten Schäfer-Gümbel stehen auf der Website des EPN Hessen e.V. zum Download bereit: http://www.epn-hessen.de/landesregierung
7. Presseerklärung des GIGA zur Lage der Nahostforschung in Hamburg
Hamburg verliert Spezialbibliothek zum Nahen und Mittleren Osten, bleibt aber bedeutender Standort für gegenwartsbezogene Nahostforschung in Deutschland. http://www.giga-hamburg.de/dlcounter/download.php?d=/content/aktuelles/pdf/Presseerklaerung_Nahost.pdf
8. GTZ-Personalbericht 2005/2006
Der Personalbericht für die Jahre 2005 und 2006 liefert Daten und Analysen zur Zusammensetzung und Entwicklung des Personalkörpers der GTZ. Über Strukturdaten hinaus gibt der Bericht Einblicke in die Prozesse der Personalarbeit, die vom Personal- und Sozialbereich konzipiert und umgesetzt werden. http://www2.gtz.de/dokumente/bib/07-4020.pdf
9. Fortbildung
Globalisierung - Schicksal oder Chance?
http://www.julius-leber-forum.de
Bad Malente, 3.-7.9.2007, Gustav-Heinemann-Bildungsstätte, Schweizer Straße 58
Seminar des Julius-Leber-Forums der Friedrich-Ebert-Stiftung. Anmeldung: hamburg @ fes.de
Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst:
Workshop zur Kooperation von Entsendeorganisationen
http://www.entwicklungsdienst.de
Bonn, 5. und 6. September, Andreas Hermes Akademie, In der Wehrhecke 1
Welchen Interpretationsspielraum bieten die vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) voraussichtlich Ende August vorgestellten Rahmenbedingungen für das neue Programm, welche Folgerungen ergeben sich daraus für interessierte Trägerorganisationen, Einsatzstellen, Partnerorganisationen und Freiwillige, welchen Einfluss hat das Programm auf den Markt der „Auslandsfreiwilligendienste“, wo liegen die Chancen und Grenzen von Kooperationen? Ziel der Veranstaltung ist es, die Zusammenarbeit der Beteiligten bei der praktischen Umsetzung des BMZ-Programms zu stärken und weiterzuentwickeln. Der Workshop richtet sich an alle Organisationen, die eine Anerkennung als Träger des Programms anstreben oder Serviceleistungen für die praktische Umsetzung zur Verfügung stellen wollen. Info: AKLHÜ, Hartwig Euler, 0228/9089910, aklhue @ entwicklungsdienst.de
Fachtagung: Sozial gerecht einkaufen - Nachhaltigkeit in der öffentlichen Beschaffung
http://www.ewnw-hamburg.de/...
Hamburg, Di, 11. September 2007, 9.30 - 16 Uhr im Leo-Lippmann-Saal der Finanzbehörde.
Müssen Kinder in Indien Spielzeug für unsere Kitas herstellen? Wie lang ist der Arbeitstag einer Näherin in China, die Uniformen für die Polizei herstellt? Unter welchen Bedingungen wird der Computer hergestellt, ohne den unser Arbeitsalltag heute kaum noch denkbar wäre?
Wasser - blaues Gold und Quelle des Lebens
http://www.bpb.de/veranstaltungen/8FRTZV
Fortbildung für Dozentinnen und Dozenten
Berlin 26.-28.09.2007, Der Kampf um die knappe Ressource Wasser wird immer dramatischer und entwickelt sich zu einem globalen Schlüsselproblem des 21. Jahrhunderts. Wie kann eine zukunftsorientierte "Wasserpolitik" mit dieser Herausforderung fertig werden?
Fachtagung "kollekta": Fundraising in Kirche, Caritas und Diakonie
http://www.kollekta.de
Hannover, 27.09.07 09:15-17:15 Uhr, Stephansstift,
Die "kollekta" ist eine bundesweite Fundraising-Fachtagung mit dem speziellen Fokus auf Kirche, Caritas und Diakonie. Die Themen reichen vom freiwilligen Kirchengeld per KirchenCard über Telefon-Fundraising bis zu erfolgreichen Wegen, das Fundraising verbandsintern zu etablieren. Teilnahmegebühren: 152,- Euro (Ermäßigung für Mitglieder des Fundraising Verbandes), Anmeldeschluss: 20.09.07.
Seminar Einstieg in das Projektmanagement
http://www.zeb.stephansstift.de
Hannover, 08.- 10.10.07, Zentrum für Erwachsenenbildung, Stephansstift
Projekte werden immer dann durchgeführt, wenn spezielle Vorhaben außerhalb
der üblichen Tagesroutine realisiert werden sollen. Projekte finden in der
Regel in einem engen Zeit- und Kostenrahmen statt. An die Projektleitung und
die Mitarbeitenden stellt die Projektarbeit sehr hohe Anforderungen. Die
Methoden des Projektmanagements unterstützen die Projektarbeit und sind in
den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern einsetzbar. In dem Seminar sollen
grundlegende Techniken des Projektmanagements und ihre Anwendung vermittelt
werden. Teilnahmegebühren: 250,- Euro
Lernwerkstatt Globalisierung: E-Learning-Projekt findet zum vierten Mal statt
http://go.virtuelle-akademie.de?c31435
Virtuellen Akademie der Friedrich-Naumann-Stiftung
5. November bis 10. Dezember 2007
Im November 2007 startet die Lernwerkstatt Globalisierung für Schülerinnen und Schüler zum vierten Mal in Folge. Das Online-Projekt bietet die Möglichkeit, sich mit den Chancen und Risiken der weltweiten Globalisierung auseinanderzusetzen.
10. Publikationen
Michael Frein: Neoliberale Politik vereitelt MDGs
http://www.eed.de/...
Die Regeln des Welthandels sind mit dafür verantwortlich, dass es schwierig wird, die Millenniumsentwicklungsziele bis 2015 zu erreichen. Beim Versuch, die Liberalisierung des Welthandels zur Lösung der Entwicklungsprobleme zu nutzen, wird der Bock zum Gärtner gemacht, schreibt Michael Frein in einem Kommentar in "eins Entwicklungspolitik". Oftmals scheint in der MDG-Debatte vergessen zu werden, dass die Liberalisierung des globalen Agrarhandels wesentlichen Anteil an der Misere in vielen Ländern des Südens hat. Das Agrarabkommen der WTO bedeutete für die Entwicklungsländer eine Öffnung ihrer Märkte. Darunter leiden besonders Kleinbauern, die auf ihren heimischen Märkten nicht gegen die subventionierte Konkurrenz aus Entwicklungsländern und das Dumping von Agrargütern bestehen können. Darüber hinaus setzt das Agrarabkommen sehr hohe Obergrenzen für die am meisten handelsverzerrenden Unterstützungsmaßnahmen der Industrieländer anstatt diese drastisch zu reduzieren. Auch die Kriterien für die angeblich nicht handelsverzerrenden Maßnahmen sind so weit gefasst, dass Exporte nach wie vor indirekt subventioniert werden können.
Millennium Development Goals – zu hohe Ziele für Afrika?
http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/afrika
Ausgabe 08/2007 des GIGA Focus Afrika von Lena Giesbert
Zur „Halbzeit“ der Millennium Development Goals (MDGs) zeigt sich eine ernüchternde Bilanz für das subsaharische Afrika. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird keines der Ziele bis 2015 verwirklicht. Ständige Erneuerungen von Entwicklungshilfeve rsprechen werden nicht ausreichen, um die Vorgaben doch noch umzusetzen. Damit enttäuschte Erwartungen nicht zu negativen Auswirkungen für die Region führen, ist eine veränderte Sicht auf die MDGs notwendig.
Global Structural Policy for Africa's Development?
http://www.weed-online.org/themen/701181.html
Taking a Hard Look at the EU Africa Strategy - Englischsprachige Dokumentation einer WEED-Tagung zur EU-Afrika-Strategie
Zur Bekämpfung der Armut - Unsere Ziele in den Regionalen Entwicklungsbanken
http://www.bmz.de/de/service/infothek/fach/konzepte/Konzept147.pdf
BMZ Konzept 147, März 2007, 48 Seiten
Zivil-militärische Zusammenarbeit
http://www.entwicklungspolitik.org/aktuelles-heft/
Ausgabe 15-16-2007 von eins Entwicklungspolitik ist erschienen. Die Themen: Zivil-militärische Zusammenarbeit, Fragile Staaten, Kirchlicher Entwicklungsdienst, Filmarbeit.
ISAF ausbauen - OEF beenden
http://swp-berlin.org/de/produkte/swp_aktuell_detail.php?id=7883
Zur Debatte um die Bundeswehr-Mandate in Afghanistan
SWP-Aktuell 2007/A 43, Juli 2007, 7 Seiten
Afghanistan: Ein demokratisches Experiment auf der Kippe?
http://www.frient.de/materialien/detaildoc.asp?id=579
FES Studie von Ursula Koch-Laugwitz, 2007
Entwicklungsorientierte Transformation bei fragiler Staatlichkeit und schlechter Regierungsführung
http://www.bmz.de/de/service/infothek/fach/konzepte/konzept149.pdf
BMZ Konzept 149, März 2007, 44 Seiten
Sozial verantwortliche Beschaffung der öffentlichen Hand
http://www.hwwi.de/...
HWWI Gutachten im Auftrag der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg
Festvortrag von Heidemarie Wieczorek-Zeul zum Augsburger Hohen Friedensfest 2007
http://www.bmz.de/de/presse/reden/ministerin/rede_20070808.html
Materialreihe der Servicestelle
http://www.service-eine-welt.de/publikationen/publikationen-start.html
Zwei neue Broschüren sind erschienen: "Städte als Partner für nachhaltige Entwicklung - Bilanz und Perspektiven 15 Jahre nach Rio" (Material 25) sowie "Kommunale Dreieckspartnerschaften. Dokumentation des Auftaktworkshops vom 27.04.07" (Material 26).
Erfolgreiche Armutsbekämpfung in der Arbeit der GTZ. Eine Handreichung.
http://www2.gtz.de/dokumente/bib/07-0666.pdf
Ziel der Handreichung ist es, mit praktischen Hinweisen dazu beizutragen, dass Armutsbekämpfung in der Arbeit der GTZ noch erfolgreicher verankert wird. Die Handreichung bietet Anregungen, Argumentationslinien, vertiefende Literaturangaben, Links und methodische Hinweise, wie die GTZ ihre Partner dabei unterstützen können, Armut nachhaltig zu bekämpfen.
Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung
http://www.globaleslernen.de/...
Themenbereiche der Globalen Entwicklung sollen in der Bildung stärkere Berücksichtigung finden. In Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung und der Kultusministerkonferenz ist deshalb ein „Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung“ entstanden, der als Grundlage zur Entwicklung von Lehrplänen genutzt werden kann. Dieser Orientierungsrahmen enthält konkrete Empfehlungen und stellt Materialien zur Verfügung, mit deren Hilfe komplexe Fragen zu diesem Lernbereich von der Grundschule bis zur beruflichen Bildung bearbeitet werden können. Darüber hinaus werden Vorschläge für eine fachübergreifende Unterrichtsorganisation und die Entwicklung von Schulprofilen gemacht.
Die neue Verortung Lateinamerikas in der internationalen Politik
http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/lateinamerika
Ausgabe 8/2007 des GIGA Focus Lateinamerika von Detlef Nolte
In Lissabon wurde am 4. Juli 2007, gleich zu Begin der portugiesischen EU-Ratspräsidentscha ft, eine umfassende strategische Partnerschaft zwischen der EU und Brasilien vereinbart. Der südamerikanischen Führungsmacht wird damit ein vergleichbarer Status wie China, Indien und Russland eingeräumt. Eine Woche zuvor hatte der venezolanische Präsident Hugo Chávez Russland, Weißrussland und den Iran bereist, um die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen auszubauen sowie erneut Waffenkäufe zu tätigen. Gleichzeitig drohte Chávez, das südamerikanische Integrationsbü ndnis Mercosur wieder zu verlassen, dem er gerade beigetreten war; während er gleichzeitig für sein eigenes Integrationsprojekt Alternativa Bolivariana para las Americas (ALBA) warb.
Brasiliens Aufstieg in die 1. Liga der EU Außenbeziehungen
http://swp-berlin.org/de/produkte/swp_aktuell_detail.php?id=7858
Potential und Grenzen der neuen strategischen Partnerschaft
SWP-Aktuell 2007/A 40 von Günther Maihold, Juli 2007, 4 Seiten
11. Webseiten des Monats
Internetportal: Dialogue on Globalization
http://www.fes-globalization.org
Die Seite stellt die Arbeitslinien des Globalisierungsprojektes der Friedrich-Ebert-Stiftung inklusive der Büros in Genf und New York vor. Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen und Publikationen werden prominent angekündigt bzw. nachträglich dokumentiert. Ein umfangreiches Archiv von Veranstaltungen und Publikationen der letzten Jahre ist dokumentiert und nun direkt aus der digitalen Bibliothek der FES abrufbar.
Internet-Zeitung babylon21
http://www.friedensband.de/babylon21
Ende August startet das neue Projekt „babylon 21“. Jugendliche aus aller Welt und in Deutschland beschreiben ihre Situation, ihre Wünsche und ihre Lösungsvorschläge für vorhandene Probleme. Den Anfang machen Mädchen und Jungen in Bagdad. Irakische Jugendliche in Deutschland übersetzen die Texte, deren besondere Sprachkompetenz ist somit ein essentieller Bestandteil des Projektes. Darüber hinaus können in der Internet-Zeitung Organisationen aus dem Süden ihre Projekte vorstellen und Produkte anbieten.
Studium und Forschung zur Nachhaltigkeit
http://www.leitfaden-nachhaltigkeit.de
Diese Datenbank enthält Informationen zu über 300 Studienangeboten und 200 Forschungseinrichtungen in Deutschland und ermöglicht es so, sich zum Thema Nachhaltigkeit in Studium und Forschung zu informieren. Der Leitfaden richtet sich gleichermaßen an diejenigen, die einen Studien- oder Praktikumsplatz suchen wie Beratungskräfte und Forschende. Sie bietet den im Feld der Nachhaltigkeitswissenschaften aktiven Hochschulen und Forschungseinrichtungen einen umfassenden Überblick hinsichtlich der Studien- und Forschungsschwerpunkte in Deutschland.
Art in Africa online
http://www.art-in-africa.de
Die Deutsche UNESCO-Kommission informiert auf „Art in Africa“ über die von ihr gegründete Stiftung für die Kulturen Afrikas. Die Stiftung basiert auf der Zusammenarbeit zwischen der Deutschen UNESCO-Kommission, André Hellers Zirkustheater Afrika! Afrika! und dem Goethe-Institut. Ziel ist es, Kulturprojekte in Afrika zu unterstützen. In diesem Jahr hat die Stiftung die ersten sechs Kulturprojekte ausgewählt und deren Förderung beschlossen.
Datenbank: Südbild
http://www.suedbild.at
Medienberichte zu Afrika, Asien und Lateinamerika werden oft mit Bildmaterial versehen, das gängige Klischees reproduziert: Bilder von Krieg, Hunger, Katastrophen und folkloristische Szenerien bestimmen in vielen Fällen die mediale Darstellung. Fotomaterial aus dem Alltagsleben ist oft schwer zugänglich bzw. über kommerzielle Agenturen nur teuer zu erwerben. Die Südwind-Agentur hat deshalb angefangen, eine übers Internet zugängliche Fotodatenbank aufzubauen. Die online-Datenbank enthält bislang über 5000 Fotografien und wird beständig erweitert. Die Preise sind gestaffelt und für nichtkommerzielle Organisationen wesentlich geringer als für kommerzielle Nutzer.
Internetportal: Fairer Handel
http://www.forum-fairer-handel.de
Der neue Internetauftritt des Forum Fairer Handel bietet einen Überblick über die Grundlagen und Hintergründe des Fairen Handels und enthält zahlreiche Verweise auf weiterführende Informationen. Neben Basisinformationen bietet die Seite zahlreiche Servicefunktionen, wie beispielsweise eine Übersicht über öffentliche Veranstaltungen zum Fairen Handel, eine Linksammlung, Verweise auf Kampagnen und Hinweise zu Materialien.
YiGG
http://www.yigg.de
YiGG ist eine Plattform, um Nachrichten zu verbreiten und zu bewerten. Dabei kombiniert YiGG soziales Bookmarking, Blogs, RSS-Feeds, Nachrichteneinträ ge, Tags, Videos und mehr. Da die Benutzer entscheiden, was interessant ist, handelt es sich um eine nicht-hierarchische Nachrichtenverteilung.
Portal der Bildung für nachhaltige Entwicklung
http://www.bne-portal. de
Die Webseite der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. bietet systematisch aufgeschlüsselte Inhalte, u.a. zu Themen, Bildungsbereichen, Akteuren von A bis Z, Netzwerken sowie Wettbewerben und Preisen. Differenzierte Suchfunktionen nach Bildungsbereichen, Bundesländern, Arten von Dateien und natürlich nach Begriffen werden durch zusätzliche Schlagworte unterstützt. Bei Interesse an der Aufnahme als Akteur, für Veranstaltungen oder Projekte bitte den Hinweis an die Redaktion geben. Schwerpunkte für den weiteren Ausbau sind die Erfassung von Akteuren, eine Zusammenstellung von Lehr- und Lernmaterialien und die internationale Umsetzung der Dekade.
wandsbektransformance
http://www.wandsbektransformance.de
wandsbektransformance erkundet in Hamburgs Nordosten die Gegenwart des Kolonialen. Als forschendes Kunstprojekt geht es dazu materiellen und mentalen Spuren nach und setzt Zeichen.
Internetseite und Newsletter zur Biodiversitätskonferenz Bonn 2008 (CBD COP 9/MOP 4)
http://www.biodiv-network.de
Im Mai 2008 finden in Bonn die neunte Vertragsstaatenkonferenz der UN-Konvention über die Biologische Vielfalt (CBD COP9) sowie das Treffen der Mitglieder des Cartagena-Protokolls über biologische Sicherheit (MOP4) statt. Aus diesem Grund haben das Forum Umwelt & Entwicklung und der Deutsche Naturschutzring (DNR) eine zentrale Online-Informationsplattform der Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und zivilgesellschaftlichen Gruppen eingerichtet. Unter dem Motto "Networking for Biodiversity" werden hier Positionspapiere, Forderungen, Hintergrundinformationen und Veranstaltungen der deutschen und internationalen Zivilgesellschaft für die Öffentlichkeit in den Sprachen Deutsch, Englisch und Spanisch veröffentlicht.
12. Veranstaltungen
Antikriegstag 1. September
http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/akt07-00.htm
Zahlreiche Veranstaltungen zum Beginn des 2. Weltkriegs vor 68 Jahren (1.09.1939) wenden sich gegen die Beteiligung der Bundeswehr an Kriegen in aller Welt. Gegen die für Anfang Oktober 2007 im Bundestag vorgesehene Verlängerung der Mandate für "Operation Enduring Freedom" (OEF), die ISAF-Mission unter NATO-Führung und die Tornado-Einsätze der Luftwaffe in Afghanistan wenden sich viele Gruppen der Friedensbewegung u.a. mit der Demonstration in Berlin am 15. September 2007 (siehe http://www.afghanistandemo.de. Statt einer Mandatsverlängerung für die Bundeswehreinsätze werden ein konkreter Abzugsplan (Exit-Strategie), Friedensverhandlungen und ziviler Wiederaufbau gefordert. Viele Veranstaltungen zum 1. September nehmen darauf Bezug.
Die Europäische Entwicklungspolitik nach der deutschen Ratspräsidentschaft
http://www.inwent.org/...
Bonn, Di, 11. September 2007,19 Uhr, InWEnt Saal A, Friedrich-Ebert-Allee 40
Über 50 Prozent der weltweiten Entwicklungsgelder werden von der EU und den Mitgliedsstaaten aufgebracht. Doch wir wissen eigentlich recht wenig über diese EU-Entwicklungspolitik, zu sehr konzentrieren wir uns auf die bilaterale EZ. Mit Dr. Friedrich Kitschelt haben wir an diesem Abend einen Referenten, der wie kaum ein anderer die EU Entwicklungspolitik kennt. InWEnt lädt ein zur Debatte mit Ministerialrat Dr. Friedrich K. Kitschelt, Europa-Beauftragter im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Referatsleiter 303 Europäische Union.
Treffen des Hamburger Journalistenkreises Dritte Welt
http://ourworld.compuserve.com/homepages/Duenbostel_J/3welt.htm
Do 13. 9. 2007 um 18.15 h im "Balutschistan", Grindelallee 91, Eck Martin-Luther-King-Platz
Journalisten diskutieren über die Probleme von Muslimen in Hamburg. Zu Gast: Dr. Hadi Resasade (Vita), Herausgeber der Zeitschrift Barge Sabz - Grüne Blätter
Trendwende in der Entwicklungszusammenarbeit?
Arbeitsteilung als Mittel einer effektiveren Politik
http://www.bonnerimpulse.de
Bonn, Do, 13. September 2007, 17.00-19.00, Haus der Geschichte, Willy-Brandt-Allee 14
Podiumsdiskussion im Rahmen der Veranstaltungsreihe Bonner Impulse
Arbeitsteilung gilt als ein wesentlicher Aspekt der Paris Declaration on Aid Effectiveness von 2005. Bislang führte die mangelnde Aufteilung der Geberaktivitäten zu Duplikationen, Zersplitterung, Fehlleitung von Ressourcen und letzten Endes zur Verschwendung von Mitteln. Neue Wege müssen beschritten werden. Die Europäische Union könnte eine Vorreiterrolle spielen, bringt sie doch mehr als die Hälfte der weltweiten Entwicklungshilfe (ODA) auf. Doch was ist neben der Verabschiedung des »EU Code of Conduct on Complementarity and Division of Labour« bislang geschehen? Wie verbindlich ist der Code, und wird es erweiterte Befugnisse für die Kommission geben? Wie werden die Länder des Südens und die Zivilgesellschaft an den Abstimmungen beteiligt? Soll Arbeitsteilung auch für die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen gelten, und brauchen wir einen zivilgesellschaftlichen »Code of Good Practice«? Wie soll die Zusammenarbeit mit »emerging donors« (China, Indien) oder multilateralen Organisationen gestaltet werden? Und bedeutet weniger Pluralismus wirklich mehr Effektivität?
Schweiz: Jahreskonferenz der Entwicklungszusammenarbeit 2007
http://www.deza.admin.ch/jahreskonferenz
Genf, 14. September 2007, Geneva Arena, 10:00 bis 17:15
Die diesjährige Jahreskonferenz der Entwicklungszusammenarbeit von DEZA und SECO steht ganz im Zeichen der Jugend als Zielgruppe, Partner und Akteur der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit. Partnerland ist in diesem Jahr der westafrikanische Staat Burkina Faso, in dem sich die Schweiz seit 1976 engagiert
Stuttgarter Krankenhäuser - Aktiv für die Eine Welt
http://www.gtz.de/de/aktuell/20499.htm
Stuttgart, 19. September 2007
Tagung im Stuttgarter Rathaus
Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie hier:
http://www.eine-welt-info.de/veranstaltungen/index.html
http://ourworld.compuserve.com/homepages/Duenbostel_J/termin3w.htm
http://www.service-eine-welt.de/veranstaltung/Veranstaltungen.html
http://www.uport-hh.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender
Impressum: SID Chapter Hamburg
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Verantw. Redakteur: Karsten Weitzenegger, karsten.weitzenegger @ sid-hamburg.de. Wir sind für externe Links nicht haftbar.
Die Society for International Development (SID - www.sidint.org), ein globales Netzwerk von Personen und Institutionen aus der Entwicklungspolitik, feiert dieses Jahr ihren 50. Jahrestag. Im Einsatz für soziale Gerechtigkeit und strukturellen Wandel hat SID immer eine vermittelnde und unterstützende Rolle unter den fortschrittlichen Gruppen der Zivilgesellschaft eingenommen. SID verbindet Aktivsten, Experten Wissenschaftler und Politiker auf kommunaler, nationaler und globaler Ebene. Unsere Aktivitäten bieten Gelegenheit zum Austausch von Wissen und Information. Unser Grundsatz dabei ist, dass Entwicklung nur durch Dialog und Zusammenarbeit erreicht werden kann.
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