Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen
Entwicklungszusammenarbeit, herausgegeben von SID Hamburg.
Inhalt
- Stand der EPA-Verhandlungen
- Rechnungshof zur Budgethilfe
- BMZ verabschiedet neue Länderliste
- Wieczorek-Zeul eröffnet EU-Lateinamerika-Dialog
- erlassjahr.de startet Kampagne zur Streichung illegitimer Schulden
- Fünfter OECD Development Cooperation Report erschienen
- Neuanfang bei UNICEF Deutschland
- Product Carbon Footprint Pilotprojekt startet in Deutschland.
- GIGA startet Forschungsprojekt: Subsaharische Migranten im Sahel
- Coalition for the Global Commons in Berlin gestartet
- Einsatz von Biomasse ? Gefahr für Ernährungssicherung?
- Geschlechtergerechtigkeit und Armutsbekämpfung
- Tchibo und GTZ starten ihr gemeinsames Projekt in Asien
- Österreich: Neuer Dachverband EZA und Humanitäre Hilfe
- Fortbildung
- Publikationen
- Webseiten des Monats
- Veranstaltungen
SID Stammtisch Entwicklungspolitik in Hamburg
Nächste Termine: Mittwoch, 23. April 2008, ab 19 Uhr in der
Hamburg Language Lounge, Springeltwiete 2 EG, 20095 Hamburg
Hier treffen sich jeden Monat Leute, die an einem Austausch zu Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit interessiert sind. Neben dem lockeren Beisammensein stehen aber auch Kurzvorträge zu entwicklungspolitisch relevanten Themen oder auch der eine oder andere Bericht über einen Projektbesuch immer wieder auf der Tagesordnung. Anmeldung: http://sid-hamburg.de/stammtisch.htm
My Daily Lama | http://weitzenegger.de/lama/
Vor lauter Globalisierung und Computerisierung dürfen die schönen Dinge des Lebens wie Kartoffeln oder Eintopf kochen nicht zu kurz kommen. Angela Merkel
1. Stand der EPA-Verhandlungen
Der Stichtag für den Abschluss der EPA-Verhandlungen ist zwar am 31.12 2007 verstrichen, aber von den 78 AKP-Staaten haben gerade einmal 35 Länder unterzeichnet, 20 davon ein Zwischenabkommen, dass ausschließlich den Güterhandel betrifft. Die Verhandlungen zwischen der EU und den AKP- Staaten gehen also weiter. Zeit, sich weiterhin gegen reine Freihandelsabkommen und für Abkommen mit Entwicklungsorientierung einzusetzen.
Mit den Interimabkommen wurde im Eilverfahren die Grundlage für die gegenseitige Liberalisierung des Güterhandels vereinbart. Und die meisten AKP-Staaten haben sich dazu verpflichtet, in 2008 auch über Themen wie Dienstleistungen, Investitionen und öffentliches Beschaffungswesen zu verhandeln – obwohl dies vom zugrunde liegenden Cotonou-Abkommen nicht gefordert wird. Durch den Zeitdruck konnte keine sorgfältige Überprüfung
der möglichen Auswirkungen auf die einzelnen AKP-Staaten erfolgen. So genannte ''Schutzklauseln'', die Kleinindustrie und Gewerbe vor der übermächtigen EU-Konkurrenz schützen sollen, fehlen bzw. werden als nicht ausreichend angesehen. Die EU dagegen ist keine klare Verpflichtungen
eingegangen: weder streicht sie Subventionen noch hat sie verbindliche Zusagen zur Entwicklungsfinanzierung gegeben. Zudem sind die EPA-Regionen in Afrika durch die Interimabkommen völlig zerstückelt, sodass das Ziel einer regionalen Integration und einer Förderung des Süd-Süd Handels zu gegenwärtigen Zeitpunkt völlig gescheitert ist.
Die Unterzeichung der Interimsabkommen löste eine Vielzahl kritischer Reaktionen aus. So befürchtet der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) durch die vereinbarten Interimsabkommen einen Anstieg der Arbeitslosigkeit und einen Rückgang der Handelserträge in den einzelnen Staaten. Der Gewerkschaftsverbund fordert stattdessen die Integration einer ''sozialen Dimension'', die den Schutz von Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen gewährleistet.
Auf dem EU-Gipfel in Lissabon im Dezember vergangenen Jahres schlug EU-Kommissionspräsident Barroso vor, zur weiteren Diskussion der bereits abgeschlossenen Interim-EPAs auch auf höchster Ebene Gespräche mit den EPA-Regionen Afrikas zu führen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt allerdings hat er noch keinen Termin für solche Verhandlungen vorgeschlagen. Die AU und auch die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul unterstützen diesen Vorschlag (Quelle: www.stopepa.de)
Am 5. März wurde ein von 78 Organisationen unterzeichneter Brief an den EU-Präsidenten Barroso sowie an die Regierungschefs der EU-Länder verschickt mit der Bitte, sich u.a. für eine Neuverhandlung der Interimabkommen einzusetzen und die Bedenken der AKP-Staaten endlich ernst zu nehmen. Mitte März treffen sich VertreterInnen der europäischen StopEPAKampagne um weitere gemeinsame Aktivitäten abzustimmen.
Brief der internationalen StopEPA-Kampagne an EU-Präsident Barroso
https://sslsites.de/stopepa.de/img/Letter_to_Barroso_080305.pdf
Das vollständige CARIFORUM- EPA
http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2008/february/tradoc_137971.pdf
Der ''First-Action-Plan(2008-2010)'', der zwischen EU und AU im Dez. letzten Jahres in Lissabon ausgearbeitete wurde. Themen, die Handel und die EPAs betreffen, finden sie auf den Seiten 16-17, 26, 58-64
http://register.consilium.europa.eu/pdf/en/08/st07/st07204.en08.pdf
Offener Brief zivilgesellschaftlicher Organisationen aus Namibia an Handelskommissar Peter Mandelson
https://sslsites.de/stopepa.de/img/Namibia_OPEN%20LETTER%20TO%20THE%20EUROPEA
N%20TRADE%20COMMISSIONER.pdf
Erklärung des Africa Trade Network zu den Interim EPAs
https://sslsites.de/stopepa.de/img/ATN_Declaration_EPAs_Capetown_Feb_22_2008.pdf
Oxfam International: Eine erste Bewertung der Interimabkommen (Dezember 07)
https://sslsites.de/stopepa.de/img/Oxfam_International_Evaluation_Of_InterimEPAs.pdf
Erklärung zivilgesellschaftlicher Organisationen zum EU-Afrika Gipfel in Lissabon.
https://sslsites.de/stopepa.de/img/Lisbon_Final_DeclarationEN.pdf
Reaktion der EU auf Proteste Mitte Januar:
http://ec.europa.eu/trade/issues/bilateral/regions/acp/pr110108_en.htm
Germanwatch-Folienpräsentation: Auswirkungen der EPAs auf Afrika
http://www.germanwatch.org/handel/euaf07.htm
Where do we stand? Ausführungen des European Centre for Development Policy Management:
http://www.acp-eu-trade.org/epa
2. Rechnungshof zur Budgethilfe
Budgethilfe ist ein sinnvolles und wirksames Instrument der Entwicklungspolitik. Zu diesem Schluss kommt der jüngste Bericht des Bundesrechnungshofs, der zum Thema ''Budgethilfen im Rahmen der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit'' vorgelegt wurde. Es wird jedoch empfohlen, eine strengere Auswahl der Länder zu treffen, die Budgethilfe erhalten sollen. Der Bericht fordert zudem die explizite Zustimmung des Bundestages zur Budgethilfe.
Budgethilfe ist neben der direkten Projekthilfe eine Form der Entwicklungsfinanzierung. Anders als die Projekthilfe fließt sie direkt in den Haushalt des unterstützten Landes ein. Gewährt wird sie solchen Staaten, die durch gute Regierungsführung bewiesen haben, dass sie das Geld entwicklungsorientiert einzusetzen vermögen. Die entwicklungs- und strukturpolitischen Gestaltungsmöglichkeiten durch Budgethilfe sollen daher fortgesetzt und stärker genutzt werden. Budgethilfe bedeutet keine Aufgabe der direkten Projekthilfe. Vielmehr geht es darum, beide Formen sinnvoll zu kombinieren. Mit dem Bericht ist der Bundesrechnungshof der Bitte des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags nachgekommen, Budgethilfen im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit näher zu untersuchen. ''Das Ergebnis ist eine wichtige Bestätigung unserer Koalitionsvereinbarung und unserer Arbeit'', erklärte Staatssekretär Erich Stather nach der Veröffentlichung des Berichts. http://www.bmz.de/de/presse/pm/2008/februar/pm_20080229_19.html
Das Pressecho auf den Bericht war allerdings eher negativ und sah das BMZ unter Druck. Der Bundesrechnungshof hat die Ausgabenpolitik von Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul bemängelt, so berichtete unter anderem http://www.tagesschau.de/inland/rechnungshof4.html
. Einem Bericht der Süddeutschen Zeitung (http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/709/161266/) zufolge halte es Bundesrechnungshof für ''schwierig zu kontrollieren, ob die so gewährten Hilfen auch sinnvoll verwendet würden.” http://www.wikio.de/politik/steuerpolitik/bundesrechnungshof?wfid=47926396
''Der Bericht des Bundesrechnungshofes zur Budgethilfe ist eine schallende Ohrfeige für Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul'', urteilten die FDP-Politiker Hoyer und Königshaus. ''Das ist nicht nur schlechte Haushaltspolitik und ein verfassungsrechtliches Problem, das nicht weiter hingenommen werden kann. Vielmehr erweist man damit auch den Menschen in den Entwicklungsländern einen Bärendienst'', urteilen die beiden liberalen Bundestagsabgeordneten. Die Budgethilfe als riskantes Instrument müsse der Ausnahmefall in der Entwicklungshilfepolitik bleiben. http://www.fdp.de/webcom/show_article.php/_c-567/_nr-2251/_p-1/i.html
Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul konterte in einem Interview der Frankfurter Rundschau: ''Wir lassen uns da nichts vormachen. Wir verankern immer so genannte Fehlverwendungsklauseln. Und wenn sich die Situation in einem Land ändert, kann die nächste Tranche der Budgethilfe kurzfristig zurückgehalten werden.'' http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt=1298481
Oxfam Deutschland hält den Bericht des Bundesrechnungshofes für eine wichtige Weichenstellung auf dem Weg zu einer innovativen Entwicklungspolitik. ''Budgethilfe ist ein richtiger strategischer Ansatz, um die Qualität der Entwicklungszusammenarbeit signifikant zu steigern, und ist eine sinnvolle und notwendige Ergänzung des entwicklungspolitischen Instrumentariums'', so Reinhard Hermle, Entwicklungspolitischer Berater bei Oxfam Deutschland. ''Einzelprojekte und -programme sind deswegen nicht überholt. Aber es muss vor allem darum gehen, die Nehmerländer verstärkt ihre Verantwortung wahrnehmen zu lassen und die Regierungsarbeit in den betreffenden Ländern effektiver zu machen. Der Erfolg von Entwicklungspolitik bemisst sich nicht in erster Linie nach der Höhe der eingesetzten Mittel. Es sind die Ergebnisse, auf die es ankommt.'' http://www.oxfam.de/a_611_presse.asp?id=321
3. BMZ verabschiedet neue Länderliste
Die bilaterale staatliche Zusammenarbeit Deutschlands wird sich zukünftig auf 57 Partnerländer konzentrieren. Zusätzlich werden einzelne weitere Länder im Rahmen thematischer und regionaler Programme gefördert. Die regionale Fokussierung wird gestärkt. In 17 Ländern werden die laufenden Programme planmäßig zu Ende geführt, so dass danach die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit beendet werden kann. Der große Schwerpunkt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit bleibt Afrika: Fast die Hälfte aller Partnerländer (24) kommt allein aus Sub-Sahara-Afrika. Sie profitieren in besonderer Weise von der geplanten Verdoppelung der Mittel für Afrika bis zum Jahr 2010.
http://www.bmz.de/de/laender/partnerlaender/index.html
4. Wieczorek-Zeul eröffnet EU-Lateinamerika-Dialog
Diskussion um Haushaltspolitik und Armutsbekämpfung
Hohe Managergehälter und Unternehmensgewinne, Steuerflucht und eine sich immer weiter öffnende Schere zwischen Arm und Reich sind längst globale Probleme, die sowohl auf der nationalen als auch auf der internationalen Ebene angegangen werden müssen*, betonte Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek Zeul zum Auftakt der Veranstaltung *Haushaltspolitik für sozialen Zusammenhalt und für den Kampf gegen die Armut*. Zwei Tage lang trafen sich in Berlin hochrangige europäische und lateinamerikanische Politikerinnen und Politiker und Experten zu diesem Thema. Die Veranstaltung dient auch der Vorbereitung des EU-Lateinamerikagipfels der Staats- und Regierungschefs, der im Mai in Lima (Peru) stattfinden wird. Steuerflucht ist kein Kavaliersdelikt, sondern doppelt unsozial: Erstens, weil der Staat erhebliche Mittel verliert, die er dringend braucht, um seine Aufgaben zu erfüllen. Zweitens, weil es ein Signal der Entsolidarisierung setzt*, so die Ministerin in ihrer Eröffnungsansprache. Jährlich entgingen weltweit den Ländern 500 Mrd. US-Dollar durch Steuervermeidung und Steuerflucht. Um alle Millenniumsentwicklungsziele zu erreichen, wären 135 Mrd. US-Dollar notwendig. Gesellschaftlicher Zusammenhalt verlange Steuergerechtigkeit und Investitionen in das Sozialkapital. http://www.bmz.de
5. erlassjahr.de startet Kampagne zur Streichung illegitimer Schulden
Bündnis erinnert an Jahrestag des Schuldenerlasses für Deutschland
Das entwicklungspolitische Bündnis erlassjahr.de hat heute eine Kampagne für eine internationale Parlamentariererklärung zu Illegitimen Schulden und Gläubigermitverantwortung gestartet. Das Bündnis ruft alle Abgeordneten des Bundestages dazu auf diese Erklärung zu unterzeichnen. Die Erklärung verlangt, dass die internationale Kreditvergabe und -aufnahme von den nationalen Parlamenten stärker kontrolliert werden und bestehende illegitime Schulden gegenüber Entwicklungs- und Schwellenländern gestrichen werden sollen. Damit soll verhindert werden, dass entschuldete Länder wie in den achtziger Jahren durch Auslandskredite an Diktatoren und für sinnlose Großprojekte und Korruption wiederum in Zahlungsschwierigkeiten geraten.
http://www.erlassjahr.de/aktionen/parliamentarier-erklaerung
6. Fünfter OECD Development Cooperation Report erschienen
Am 14. Februar erschien der Development Cooperation Report 2007 der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Der Bericht analysiert anhand verschiedener Indikatoren die Entwicklung der internationalen Entwicklungshilfemittel sowie deren Effektivität. Neben einem kurzen Überblick über die Programme der Entwicklungszusammenarbeit der OECD-Mitglieder bietet der Bericht eine ausführliche Statistik zur Entwicklungszusammenarbeit. In der Analyse wird herausgestellt, dass zwar die internationale Hilfe für die Entwicklungsländer angestiegen ist, dies jedoch zu einem großen Teil auf den Schuldenerlass, insbesondere für Nigeria und den Irak, zurückzuführen ist. Positiv sei zu bewerten, dass die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit insgesamt erhöht und mehr Gelder für die Least Developed Countries (LDC) zur Verfügung gestellt wurden. Vor allem im Gesundheits- und Bildungsbereich wurde investiert. Kritisch sieht der Bericht jedoch die Tatsache, dass Schwellenländer, in denen immer noch ein großer Teil der Bevölkerung in Armut lebt, nicht ausreichend unterstützt werden und der Schuldenerlass auf die Entwicklungshilfemittel angerechnet wird. (www.oecd.org/document/32/0,3343,en_2649_201185_40056608_1_1_1_1,00.html)
7. Neuanfang bei UNICEF Deutschland
Wichtige Firmenpartner wie Siemens, IKEA, Danone Waters und United Internet haben ihr Engagement für UNICEF bekräftigt und ihre Unterstützung angeboten. Bei einem Treffen in Köln wurden mögliche Hilfen bei der Neuorganisation von Strukturen und Abläufen besprochen. Am 10. April wählen die Mitglieder des Deutschen Komitees für UNICEF in Berlin einen neuen Vorstand. Auch der Vorsitz des Vorstandes wird bestimmt. Über alle Neuigkeiten halten wir Sie mit dem UNICEF-Newsletter sowie unter http://www.unicef.de/transparenz auf dem Laufenden. . Hier finden Sie auch ausführliche Fragen und Antworten zur aktuellen Situation sowie eine neue Grafik zur nationalen und internationalen Aufsicht und Kontrolle bei UNICEF. Bei Fragen können Sie UNICEF auch um einen Rückruf bitten.
8. Product Carbon Footprint Pilotprojekt startet in Deutschland.
Konsortium aus WWF, Öko-Institut, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und THEMA1 bietet ausgewählten Unternehmen Teilnahme am Product Carbon Footprint Pilotprojekt Deutschland an. Unternehmen wird die Möglichkeit geboten, für ausgewählte Produkte die Emissionen an CO2 und anderen Treibhausgasen zu ermitteln, so genannte Product Carbon Footprints (PCF). Gemeinsam wird an der internationalen Harmonisierung einer einheitlichen Erfassungsmethodik gearbeitet. Im Pilotprojekt wird darüber hinaus diskutiert, wie eine Kommunikation und Kennzeichnung für Waren und Dienstleistungen gegenüber Kunden und Endverbrauchern vor dem Hintergrund der internationalen Entwicklungen erfolgen kann. http://pcf.thema1.de
9. GIGA startet Forschungsprojekt: Subsaharische Migranten im Sahel
Immer wieder sorgen überfüllte Flüchtlingsboote vor den Kanarischen Inseln oder im Mittelmeer für Schlagzeilen. Dem medialen Interesse zum Trotz machen die so genannten illegalen Migranten nur einen Bruchteil der Menschen aus, die auf der Suche nach Arbeit von Subsahara-Afrika in die Maghreb-Sahelstaaten streben. Auf ihrem Weg machen sie mitunter für mehrere Jahre Station in den Transitstädten Nordafrikas. Wie es den Migranten gelingt, an diesen Orten zu leben, zu arbeiten und ihre Familien in der Heimat zu unterstützen, wird Dr. Laurence Marfaing in den kommenden zwei Jahren untersuchen. Ihr neues Forschungsprojekt ''Subsaharische Migranten in den ‚Transitstädten' des Sahel: von der Überlebens- zur Erfolgslogik'', das auch die Politik der Kommunen berücksichtigt, ist am GIGA im Forschungsschwerpunkt 3 (Transformation und in der Globalisierung) angesiedelt und wird von der DFG gefördert. http://www.giga-hamburg.de/index.php?file=fp_migranten.html&folder=fsp3
10. Coalition for the Global Commons in Berlin gestartet
Gelungener Auftakt mit mehr als 80 internationalen Teilnehmern
Auf Einladung von Prinz El Hassan bin Talal von Jordanien kamen vom 4. bis 6. März Vertreter aus allen Gesellschaftsbereichen zusammen, um gemeinsam den Internationalen Konsultationsprozess zu starten und dessen Ausgestaltung zu diskutieren. Die Broschüre zum Konsultationsprozess ist in einer überarbeiteten englischen Version erschienen. http://content.globalmarshallplan.org/ShowNews.asp?ID=689
11. Einsatz von Biomasse ? Gefahr für Ernährungssicherung?
Die Chancen und Risiken des Einsatzes von Biomasse für den globalen Klimaschutz sowie für Ernährungssicherung und Armutsbekämpfung waren Gegenstand einer öffentlichen Anhörung, die die Bundestagsausschüsse für Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung und Umwelt am 20. Februar 2008 gemeinsam durchführten. Die rasant wachsende Nachfrage nach Biomasse als Energieträger stellt die Landwirtschaft und vor allem die Nahrungsmittelproduktion weltweit vor neue Herausforderungen. Nach Prognosen der Welternährungsorganisation (FAO) wird die Weltbevölkerung bis 2050 um drei Milliarden Menschen wachsen. Der Zuwachs werde in den Entwicklungsländern stattfinden. Dies wirft – so Alexander Müller von der FAO – die Frage auf, wie bei gleichzeitigem Mehrbedarf an Energie die Nahrungsmittelsicherheit gewährleistet werden kann. Verschiedene Sachverständige warnten vor der Gefahr, dass der vermehrte Anbau von Pflanzen zur Biomasseproduktion die Nahrungsmittelproduktion verdrängen und damit zu einem weiteren Anstieg der Lebensmittelpreise führen könnte.
Anlässlich der Bundestagsanhörung brachten die kirchlichen Hilfswerke Brot für die Welt, Misereor und der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) ihre Ablehnung einer Ausweitung des Einsatzes von Agro-Treibstoffen zum Ausdruck. ''Unsere Partner im Süden sind alarmiert, weil sich durch den neuen Boom mit energetisch nutzbaren Pflanzen eine Verschärfung der Konflikte um Ressourcen wie Land und Wasser abzeichnet'', so Danuta Sacher (Brot für die Welt). Bernd Bornhorst (Misereor) weist darauf hin, dass in Ländern wie Brasilien, Indonesien oder Malaysia zehntausende bäuerliche Familien ihre Existenzgrundlage verlieren, weil das Land in Palmöl- und Zuckerrohrplantagen umgewandelt wird. Dabei gehen fünfmal mehr Arbeitsplätze verloren, als neue geschaffen werden. Deshalb müssen die verbindlichen Beimischungsquoten der EU für Agro-Treibstoffe fallen und zunächst ökologische und soziale Nachhaltigkeitskriterien entwickelt und auf ihre Praxistauglichkeit überprüft werden, fordert Bornhorst. Die schriftlichen Stellungnahmen finden sich unter: www.bundestag.de/ausschuesse/a19/anhoerungen/57_biomasse/stellungnahmen/index.html
12. Geschlechtergerechtigkeit und Armutsbekämpfung
Die Verbindung von Geschlechterungleichheit und Armut steht im Mittelpunkt der jüngsten ''Poverty in Focus''-Ausgabe des International Poverty Centres. Vor dem Hintergrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse diskutieren die Autorinnen und Autoren der zwölf Beiträge die Zusammenhänge zwischen Geschlechterstrukturen, Wirtschaftswachstum und Armutsbekämpfung. Ausgangspunkt der Überlegungen ist die insbesondere durch die Weltbank prominent vertretene These, dass die Reduzierung von Geschlechterungleichheiten in der Ökonomie zu mehr Wirtschaftswachstum und Armutsbekämpfung führen kann. Die Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen und ihr stärkerer Zugang zu ökonomischen und sozialen Ressourcen ist demnach eine zentrale Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung. Gleichwohl warnen die Beiträge vor Verallgemeinerungen und vereinfachten Kausalbeziehungen. So wiesen beispielsweise Mikrokreditprogramme, die sich aus Gründen der Rentabilität an Frauen wendeten, eine geringere Nachhaltigkeit auf, als solche, die ihre Programme mit Weiterbildungen und einer Ausweitung der sozialen Handlungsspielräume von Frauen verbänden. Die Debatte um das ökonomische Empowerment von Frauen müsse sich daher am Ziel der Geschlechtergerechtigkeit ausrichten, um einen tatsächlichen Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung von Frauen und Männern zu bewirken. http://www.undp-povertycentre.org/pub/IPCPovertyInFocus13.pdf
13. Tchibo und GTZ starten ihr gemeinsames Projekt in Asien
Tchibo und GTZ wollen gemeinsam bessere Arbeitsbedingungen in asiatischen Zulieferbetrieben erreichen. Das Projekt in Form einer öffentlich-privaten Partnerschaft (Public Private Partnership, PPP) zielt auf Produzenten, die Tchibo und andere Unternehmen mit Textilien oder Gebrauchsartikeln beliefern. Es ist auf drei Jahre angesetzt und wird im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) in den Pilotländern Bangladesch, China und Thailand umgesetzt.
Das besondere bei dieser Kooperation: Die Partner setzen nicht auf Kontrolle, sondern sie vermitteln den lokalen Zulieferern das Wissen und die Methoden, um selbstständig Verbesserungsprozesse in Gang setzen zu können. Die dazu notwendigen Schulungen sollen ebenfalls über lokale Anbieter erfolgen. Tchibo und die GTZ stellen den Trainern hierfür erfahrene, internationale Beratungsunternehmen an die Seite. http://www.gtz.de/de/aktuell/23194.htm
14. Österreich: Neuer Dachverband EZA und Humanitäre Hilfe
Im Dezember 2007 wurde die Arbeitsgemeinschaft Entwicklung und Humanitäre Hilfe - so der vorläufiger Name - ins Leben gerufen. Der Verein vertritt österreichische NROs, die in folgenden Bereichen tätig sind: Entwicklungszusammenarbeit und entwicklungspolitische Inlandsarbeit (Bildungs-, Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit, Anwaltschaft, Lobbying und Kampagnearbeit in Österreich und Europa), Humanitäre Hilfe sowie nachhaltige globale wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung.
http://www.horizont3000.at/newsletter.php?nlnum=30&jumpto=163
15. Fortbildung
Hamburg global - Veranstaltungsreihe von Arbeit und Leben
http://www.hamburg.arbeitundleben.de/html/seminare/seminaransicht.php?id=16711
Transnationale Entwicklungen sind in Hamburg präsent: Die Politik der ''Wachsenden Stadt'' richtet sich an internationalen Vorbildern aus, viele Quartiere sind durch historische und aktuelle Migration geprägt. Welche Konflikte entstehen um diese Entwicklungen und welche Chancen bieten sie?
Fortbildung: Kompetent im Konflikt
http://www.frient.de/materialien/detaildoc.asp?id=682
Das TRANSCEND-Verfahren der Konfliktbearbeitung, April - Dezember 2008
Fachtagung des Forums Menschenrechte
Armut und Menschenrechte in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit
http://www.fes.de/armutmenschenrechte
Berlin, 3.-4. April 2008, Friedrich-Ebert-Stiftung
Die internationale Fachtagung greift das Thema Armut und Menschenrechte durch Vorträge und Workshops vor allem unter dem Aspekt der Entwicklungszusammenarbeit auf. Die Tagung bietet Gelegenheit, hinsichtlich des Themas substantiell über einen rechtsbasierten Ansatz für die Entwicklungszusammenarbeit nachzudenken.
Mikrofinanzierung - Kleinkreditwesen in der Partnerschaftsarbeit
http://www.Tanzania-Network.de
Hamburg, 05.04.2008, 9.30-21.30, Missionsakademie, Rupertistraße 67
Bei der Tagung des Tanzania-Network.de e.V. geht es um Mikrofinanzierung als ein Instrument zur Armutsbekämpfung in Tanzania. ''Mit den Referenten und unseren gemeinsamen Erfahrungen wollen wir der Frage nachgehen, ob mit diesen Instrumenten wirksame Mittel zur Armutsbekämpfung gegeben sind. Dabei wird auch die Frage gestellt, ob es sich hier tatsächlich um einen viel versprechenden Ansatz für die Partnerschaftsarbeit oder nur die Fortschreibung von Abhängigkeit und Entwicklungshierarchien handelt.'' Preis: 25 Euro/ erm. 15 Euro. Anmeldung: Tel 030 4172 3582, Fax: 030 4172 3583, ks@tanzania-network.de
Handelsblatt Jahrestagung: Korruption als Unternehmensrisiko
http://www.transparency.de/index.php?RDCT=30e21d1fc4f658d72e27
Köln, 9.-10. April 2008, Dorint Hotel an der Messe Experten aus verschiedenen Unternehmen werden neue Mittel der Korruptionsprävention für Unternehmen vorstellen. Herr Caspar von Hauenschild wird als Vorsitzender durch den ersten Konferenztag führen. Die Teilnahme ist kostenpflichtig.
Bildung für nachhaltige Entwicklung spielerisch gestalten
http://www.haus-am-schueberg.de
Ammersbek, 11-13.04.2008, Haus am Schüberg
In diesem Seminar werden erfahrungsorientierte Spiele und Übungen vorgestellt, die wichtige Schlüsselkompetenzen wie Kooperationsfähigkeit und das Denken in globalen Zusammenhängen auf spannende und ungewöhnliche Weise fördern und das abstrakte Leitbild der ''nachhaltigen Entwicklung'' zu einer lebendigen Erfahrung werden lassen. Info: Ingrid Dieck, Tel: 040-605 2559, Fax: 040-6052538, eed@ haus-am-schueberg.de
Bücher beflügeln - Literatur und nachhaltige Entwicklung
http://www.ded.de/termine
Schwerte, 11.-13. April 2008, Ev. Tagungsstätte, Iserlohner Str. 25
Während der Tagung soll nicht nur die Bedeutung von Literatur für die Entwicklung von Gesellschaften und Individuen diskutiert werden, sondern Autoren werden unter diesem Aspekt exemplarisch je eines ihrer Werke vorstellen. Institutionen aus dem Bereich von Kultur, Politik und Entwicklungszusammenarbeit geben einen Überblick zu ''Literatur-Projekten'' in verschiedenen Ländern.
Seminar: Internationale und regionale Konflikte
http://www.bpb.de/veranstaltungen/O1JEB2
Tutzing, 13.-16.04.2008
Warum gibt es Kriege und wie lassen sie sich verhindern? Das Seminar untersucht die Ursachen aktueller Konfliktsituationen und fragt, welche Möglichkeiten zur Bekämpfung der Konflikte existieren.
Biologische Vielfalt bewahren und nutzen. Warum und wie?
http://www.inwent.org
Bad Honnef, 15.04.2008, 19h, InWEnt VEZ, Lohfelder Str. 128
Diskussion mit Dr. Konrad Uebelhör (GTZ Sektorvorhaben Biodiversität), Walter Engelberg (DED Ländliche Entwicklung) und Ute Sprenger (Journalistin, Planet Diversity) sowie unseren VorbereitungsteilnehmerInnen.
Seminar ''Narcotrafico - Drogen(handel) als Entwicklungshemmnis in Lateinamerika''
http://www.hochvier.org
Potsdam, 18.-20.April 2008, Beginn 18 Uhr, Haus der Jugend, Schulstraße 9
Anbau, Handel und Konsum illegaler Drogen sind in zahlreichen Entwicklungs- und Transformationsländern, so auch in Lateinamerika, ein großes Entwicklungshemmnis. Im Seminar sollen die Wechselwirkungen zwischen Anbau und Handel von Drogen als gleichzeitiger Folge und Ursache von Armut und Entwicklungshemmnissen betrachtet und die Ansätze der ''Entwicklungsorientierten Drogenkontrolle (EOD)'' des BMZ und der GTZ diskutiert werden.
Der (fast) vergessene Konflikt in der Region der Großen Seen in Zentralafrika
http://www.germanwatch.org/termine/2008-04-18.pdf
Bonn, 18.4.08, 14-17 h: Werner-Schuster-Symposium: ''Alle
gegen jeden - jeder gegen Alle'' Kontakt: Dr. Ludger Reuke, reuke@germanwatch.org, Tel. 0228 60492-13.
Internationale Fachkonferenz: Medien und Demokratie, Konrad-Adenauer-Stiftung
http://www.kas.de/demokratiereport2008
Bonn, 28-29.04.2008, Petersberg
Die Konferenz widmet sich dem Stand der Medienfreiheit und der Bedeutung unabhängiger Medien für den Demokratisierungsprozess in ausgewählten Projektländern der Konrad-Adenauer-Stiftung in Europa, Afrika, Asien, Lateinamerika und dem Nahen Osten. In Vorbereitung des KAS-Demokratiereports 2008 werden dabei ausgewählte Länderberichte vorgestellt und mit den Gästen diskutiert. Anmeldung: anmeldung-berlin@kas.de
Seminar: Entwicklungsprojekte in internationalen NGO erfolgreich realisieren
http://www.npm-weiterbildung.de
Münster, 2.-6. Mai 2008
Das Seminar richtet sich an angehende Führungskräfte und leitende Mitarbeiter von NGO, die in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sind bzw. internationale Projekte entwickeln wollen. Vermittelt werden Methoden und Instrumente für ein verbessertes strategisches Management von Entwicklungshilfeprojekten. Das Seminar ist ein Modul des berufsbegleitenden Masterstudiengangs ''Nonprofit-Management and Governance'', den das Zentrum für Nonprofit-Management in Kooperation mit der Universität Münster anbietet. Weitere Informationen: npm Zentrum für Nonprofit-Management, 48143 Münster, Tel.: 0251/51038-26, Fax.: 0251/51038-24
Tagung zur Zukunft der Entwicklungshilfe.
http://www.alliancesud.ch/deutsch/pages/H/H_AaDe.htm
Bern, 16. Mai 2008
Alliance Sud organisiert eine öffentliche Tagung über den Sinn, Zweck und die Grenzen der Entwicklungszusammenarbeit. Daran nehmen Fachleute und PolitikerInnen aus dem In- und Ausland teil. Gleichzeitig erscheint das Buch ''Der Streit um die Entwicklungshilfe. Mehr tun, aber das Richtige''.
Supporting the UN development system: What role for the EU?
http://tinyurl.com/25o5wr
Bonn, 5-7 Juni 2008
ACUNS 2008 Annual Meeting: We anticipate that the Meeting will bring together 200-250 ACUNS members from around the world, as well as an equal number of academic, government and international organization persons from Bonn, and elsewhere in Germany and throughout Europe.
Damals in Afrika – Auf den Spuren des deutschen Kolonialismus
http://www.vhs-hamburg.de/kurse.cfm?fuseaction=kursdetail&id=158863
Hamburg, 07.-11.07.2008, VHS-Zentrum Mitte
Mit Exkursionen zu Handelshäusern, Denkmälern, in den Hamburger Hafen und zu Institutionen der heutigen Afrikaforschung. Preis: 95 €. Veranstalter: Arbeit und Leben DGB/VHS Hamburg in Kooperation mit dem Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. und dem Kirchlichen Entwicklungsdienst KED. Info: Heiko Möhle, heikomoehle@gmx.de
Des Kaisers Kanal
Der Nord-Ostsee-Kanal zwischen Kaiserreich und Containerzeitalter
http://www.hamburg.arbeitundleben.de
Rendsburg, 25.- 29.08.2008, Tagungszentrum Martinshaus
Preis: 230,- € Veranstalter: Arbeit und Leben DGB/VHS Hamburg in Kooperation mit dem Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. und dem Kirchlichen Entwicklungsdienst KED. Info: Heiko Möhle, heikomoehle@gmx.de
Neuauflage ''Wege ins Auslandspraktikum'' erschienen
http://www.wege-ins-ausland.org
Die Broschüre bündelt wichtige Informationen rund um das Auslandspraktikum: von der Suche nach einem Praktikumsplatz bis hin zur Bewerbung, der Finanzierung, der Vor- und Nachbereitung sowie der Auswertung eines Auslandspraktikums. ''Wege ins Auslandspraktikum'' wurde 2007 überarbeitet und liegt nun in der zweiten Auflage vor. Ergänzt wurden u.a. Adressen und Links von Vermittlungsstellen und Mittlerorganisationen weltweit. Außerdem wurden neue länderbezogene Infomations- und Vermittlungsstellen sowie Praktikums- und Jobbörsen aufgenommen. Herausgeber sind der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD), die International Association for the Exchange of Students for Technical Experience (IAESTE), Eurodesk Deutschland, IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. und die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV).
foring - Forum für Internationale Gesundheit
http://www.foring.org
Foring hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Informationsaustausch auf medizinische Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten hinzuweisen. Jedes Mitglied ist verpflichtet, die auf den verschiedenen Gebieten der internationalen Gesundheit in Praxis und Wissenschaft gesammelten Erfahrungen anzugeben, um sie an andere Mitglieder weitergeben zu können. Auf diese Weise können sich die Mitglieder austauschen und gegenseitig bei beruflichen Fragen und Problemen helfen.
Armutsbekämpfung und soziale Ungleichheit als entwicklungspolitische und entwicklungstheoretische Herausforderung
http://www.dvpw.de
Freiburg, 13.-15. November 2008, Arnold-Bergstraesser-Institut,
Jahrestagung Sektion ''Entwicklungstheorie u. Entwicklungspolitik''
der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft in Zusammenarbeit mit dem Arnold-Bergstraesser-Institut. Aussagekräftige Vorschläge/Abstracts von ca. 1 Seite bitte bis zum 13. Juni 2008 einreichen bei Ingrid Wehr, ingrid.wehr@politik.uni-freiburg.de.
Entwicklungsprojekte in internationalen NGOs erfolgreich realisieren
http://www.npm-weiterbildung.de
Das Zentrum für Nonprofit-Management bietet in Kooperation mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster den berufsbegleitenden Masterstudiengang ''Nonprofit-Management and Governance'' an (www.npm-studium.de). Außerdem können Weiterbildungsseminare zu den Themen Entwicklungszusammenarbeit, Stiftungsmanagement, Corporate Social Responsibility, Geschäftsführung für kleinere und mittlere NGOs sowie Interessenvertretung/Lobbying gebucht werden.
16. Publikationen
Afrika im Klimawandel
http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/afrika
GIGA Focus Afrika 2/2008 von Barbara Unmüßig und Stefan Cramer
Bonner Erklärung zu Behinderung und EZ
http://bezev.de/bezev/
Als Ergebnis der Internationalen Tagung ''Katastrophen betreffen Alle'' ist die Bonner Erklärung verabschiedet worden, die konkrete Handlungsempfehlungen beinhaltet, wie Menschen mit Behinderung in allen Phasen einer humanitären Notsituation angemessen berücksichtigt werden können.
Das Modell Kenia am Ende?
http://swp-berlin.org/de/produkte/swp_aktuell_detail.php?id=8729
SWP-Aktuell 2008/A 14 von Stefan Mair
Die ''Bolivarische Revolution'' – Hoffnung für die Armen Lateinamerikas?
http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/lateinamerika
GIGA Focus Lateinamerika 3/2008 von Hartmut Sangmeister
Ein Klima der Veränderung? Ergebnisse des Weltklimagipfels in Bali 2007
http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/global
GIGA Focus Global 3/2008 Astrid Fritz Carrapatoso
GTZ: Themen und Materialien für Journalistenhttp://www.gtz.de/de/presse/20806.htm
Die GTZ Pressestelle bietet jetzt Themenpakete für Journalisten zu den verschiedenen Arbeitsgebieten der GTZ. Die Pakete dienen als Angebote zum Weiterrecherchieren. Neben kurzen Projektbeschreibungen enthalten sie Hintergrundinformationen, Kurzinterviews, Bilder, weiterführende Links sowie Zahlen und Fakten.
Infobroschüre ''Globaler Klimawandel''
http://www.germanwatch.org/klima/gkw08.htm
Die zweite, aktualisierte Ausgabe der Broschüre ''Globaler Klimawandel: Ursachen, Folgen, Handlungsmöglichkeiten'' gibt einen allgemeinverständlichen, umfassenden Überblick zum Thema Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel. Sie befasst sich mit wissenschaftlichen Grundlagen des Klimas und des Treibhauseffekts sowie seinen Verursachern. Darüber hinaus werden Szenarien und Auswirkungen des Klimawandels sowie Optionen zur Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels dargestellt. Dazu werden die wichtigsten klimapolitischen Herausforderungen analysiert sowie Maßnahmen zum Klimaschutz erläutert.
Interaktive DVD zum HDR 2007/2008
http://www.dgvn.de
Die DVD mit mehr als 20 Videos, vielen Fotos sowie interaktiven
Grafiken wird im Mai 2008 bei der DGVN erscheinen. Sie gibt Einblick in die
Zusammenhänge des Klimawandels und visualisiert Hintergrundinformationen, die weit über den Inhalt der Kurzfassung des HDR hinausgehen. Mehr Informationen im Themen-Schwerpunkt Klimawandel unter: http://www.dgvn.de/klimawandel.html
Interaktive Präsentation zum System der Vereinten Nationen
http://www.dgvn.de/fileadmin/user_upload/PUBLIKATIONEN/Sonstiges/UN-System_final.pdf
Als Handreichung für alle, die die Komplexität des UN-Systems in seiner ganzen Breite erfassen und die Zusammenhänge verstehen wollen ohne den Überblick zu verlieren, hat die DGVN ein interaktives Schaubild entwickelt und auf ihre Internetseite gestellt. UN-Initiativen, Schulklassen, Studierenden und UN-Forschern stellt die DGVN die Präsentation auf Anfrage gerne auch im Powerpoint-Format für eigene Ergänzungen und Präzisierungen zur Verfügung.
Jahrbuch Globales Lernen 2007/2008
http://www.globaleslernen.de
Zum ersten Mal hat VENRO ein ''Jahrbuch Globales Lernen'' herausgegeben. Das Buch gibt Auskunft über die vielfältigen Aktivitäten von NRO und Gruppen im Bereich der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Zu den Zielgruppen gehören Lehrer, Bildungsarbeiter und Pädagogen, die sich für ''Eine-Welt''-Themen und entwicklungspolitische Arbeit interessieren. Die Publikation enthält Berichte zur Lage des ''Globalen Lernens'' in den einzelnen Bundesländern mit vielen Praxisbeispielen von NRO sowie Materialhinweise und nützliche Adressen. Der Bezug ist kostenlos. Bestellung: sekretariat@venro.org, Telefon: 0228/94677/0,
Kuba: Wohin führt die Ära Raúl?
http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/lateinamerika
GIGA Focus Lateinamerika 2/2008 von Bert Hoffmann
Magazine der Bundesregierung
http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Magazine/magazine.html
Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung gibt regelmäßig elektronische Magazine heraus. Das Magazin zur Entwicklungspolitik e.velop heißt jetzt Magazin zur Entwicklungspolitik. Die Magazine können Sie kostenlos abonnieren.
Newsletter I/2008 des Nord-Süd-Netzes des DGB Bildungswerks
http://www.nord-sued-netz.de/en/newsletter-25.02.2008/index.php
In der aktuellen Ausgabe finden Sie u.a. Berichte, Kommentare und Reportagen zur Diskussion um Mindestlöhne in China oder für das gesamte Nordamerika sowie Beiträge zur erfolgreichen Durchsetzung von Arbeitnehmerrechten in deutschen Tochterunternehmen in der Türkei durch gelungene internationale Gewerkschaftskooperation.
Oxfam: Afghanische Bevölkerung sieht Konflikte um Land und Wasser als Hauptursachen für Bedrohung ihrer Sicherheit
http://www.oxfam.de/download/AFG_Peacebuilding_E.pdf
Konflikte in Afghanistan haben oft lokale Ursachen und stehen in engem Zusammenhang mit der großen Armut der Bevölkerung. Dies geht aus der am 28.02.2008 veröffentlichten Oxfam-Studie ''Community Peacebuilding in Afghanistan'' hervor. Die Studie wertet eine repräsentative Umfrage unter 500 Personen in sechs afghanischen Provinzen aus.
SPD Nord-Süd Infodienst Nr. 96
http://www.forumeinewelt.de/servlet/PB/show/1742355/Nord-S%FCd%20Info-Dienst%2096_2008.pdf
Sicherung biologischer Vielfalt integraler Bestandteil einer nachhaltigen Entwicklung, Astrid Klug MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Der Aufbau von sozialen Sicherungssystemen – Herausforderung und Chance für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit, Walter Riester MdB
UN-Milleniumsentwicklungsziele - Kommunale Praxisbeispiele im Dialog
http://www.service-eine-welt.de/images/text_material-1048.img
Dokumentation zur Fachkonferenz ''UN-Millennium-Entwicklungsziele – Kommunale Praxisbeispiele im Dialog'', zu der die Servicestelle im Oktober vergangenen Jahres gemeinsam mit der Stadt Bonn eingeladen hatte. Neben Fachvorträgen zur Rolle und Bedeutung der Kommunen für die Erreichung der Ziele stellten insbesondere PraktikerInnen aus Kommunen und Nichtregierungsorganisationen lokale Praxisbeispiele aus den Bereichen ''Fairer Handel und faire Beschaffung'', ''Kommunale Partnerschaften'', ''Finanzierungsmodelle'' sowie ''Klimaschutz und Energie'' vor. Interessierte können die Vorträge und Praxisbeispiele nun in dieser Dokumentation ebenso nachlesen wie die Mitschnitte der Podiumsdiskussionen.
VENRO-Stellungnahme zum neuen thematischen Programm ''Non-State Actors and Local Authorities in Development'' der EU-Kommission
http://www.venro.org/publikationen/archiv/AwZ_Stellungnahme_zu_NSA_Programm.doc
Verkehrte Welt: Der Süden finanziert den Norden
http://www.alliancesud.ch/deutsch/pages/T/T_Fe.htm
Bruno Gurtner, Ökonom bei Alliance Sud, hat die Finanzflüsse zwischen Entwicklungs- und Industrieländern analysiert. Sein Fazit: Die Länder des Südens exportieren mehr Kapital in den Norden als umgekehrt.
Zukünftige globale Machtverschiebungen: Die Debatte in den deutschen Thinktanks
http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/global
GIGA Focus Global 5/2008 von Daniel Flemes und Detlef Nolte
17. Webseiten des Monats
Africa-Club e.V.
http://www.africa-club.com
AFRICA-CLUB e.V. ist ein für in Deutschland und in Hamburg lebende AfrikanerInnen Verein für Entwicklungsarbeit in Afrika, multi- und interkulturelle und soziale Aktivitäten und Bildungsarbeit. Der Club bietet Internetcafe, Beratung und Betreuung, Sozialpädagogische Familienhilfen, Ausbildungbegleitende Hilfen, Freizeit und interkulturelle Aktivitäten
bpb Dossier Lateinamerika
http://www.bpb.de/lateinamerika
Lateinamerika befindet sich mitten im Umbruch. Demokratische Strukturen
haben sich etabliert, doch die soziale Anspannung ist geblieben. Das
Dossier schildert die jüngsten politischen Entwicklungen in 19 Staaten
- von A wie Argentinien bis V wie Venezuela. Im Mittelpunkt stehen zudem
die sozialen Bewegungen, aber auch Themen wie Bildung, Emanzipation und
Menschenrechte.
Datenbank im Vorfeld der ACUNS-Tagung
http://dgvn.de/un-studies.html
Vom 5. bis 7. Juni 2008 findet in Bonn die Jahreskonferenz des Academic Council on the United Nations System (ACUNS) statt. Im Hinblick auf die Tagung plant der DGVNForschungsrat
eine Datenbank über UN-Studien in Deutschland, um dem internationalen
akademischen Publikum der ACUNS-Tagung während der Konferenz Einblick in die Forschungslandschaft in Deutschland rund um die Themen und Strukturen der Vereinten Nationen zu geben.
foring - Forum für Internationale Gesundheit
http://www.foring.org
Foring hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Informationsaustausch auf medizinische Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten hinzuweisen. Jedes Mitglied ist verpflichtet, die auf den verschiedenen Gebieten der internationalen Gesundheit in Praxis und Wissenschaft gesammelten Erfahrungen anzugeben, um sie an andere Mitglieder weitergeben zu können. Auf diese Weise können sich die Mitglieder austauschen und gegenseitig bei beruflichen Fragen und Problemen helfen.
Gen-ethisches Netwerk (GeN)
http://www.gen-ethisches-netzwerk.de
Das GeN vermittelt seit 1986 Informationen und Kontakte zum Thema Gentechnologie und Fortpflanzungsmedizin. Die Aufgabe des Vereins ist die kritische Auseinandersetzung mit diesen Techniken. Dafür erscheint bereits seit 1985 zweimonatliche der Gen-ethische Informationsdienst (GID) der als einzige Zeitung in Deutschland gleichermassen und wissenschaftlich fundiert zu den Themen Landwirtschaft & Lebensmittel, Mensch & Medizin sowie Politik & Wirtschaft informiert.
Informationsportal Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit
http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/sl.php?id=202
Das Deutsche Institut für Menschenrechte bietet jetzt auf seiner Homepage ein Informationsportal zum Thema ''Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit'' an. Dieses Service-Tool stellt Hintergrundinformationen und weiterführende Quellen zum Thema Menschenrechte zur Verfügung. Das Informationsportal entstand im Rahmen einer Kooperation des Deutschen Instituts für Menschenrechte mit dem Sektorvorhaben ''Menschenrechte umsetzen in der Entwicklungszusammenarbeit'' der GTZ (www.gtz.de/human-rights). Das Sektorvorhaben wurde vom Bundesministerium für wirtschaftliche usammenarbeit und Entwicklung in Auftrag gegeben.
Interportal im neuen Gewand
http://www.interportal.ch/de
Interportal informiert in neuem Kleid über die vielen Facetten der schweizerischen Entwicklungspolitik und internationalen Zusammenarbeit. Das Portal wird von über vierzig Hilfswerken und anderen Organisationen gemeinsam betrieben. Es bietet einen raschen Zugang zu qualitativ hochstehenden Informationen über entwicklungspolitische Fragen. Nebst täglich aktualisierten Meldungen und vielen Hinweisen auf Kampagnen und politische Entscheide, aber auch auf Bücher, Filme und Veranstaltungen, bietet interportal.ch informative Hintergrunddossiers.
Lehrer-Online startet Dossier ''Bildung für nachhaltige Entwicklung''
http://www.lehrer-online.de/bne.php
In Kooperation mit Transfer-21 und der Deutschen UNESCO-Kommission startet Lehrer-Online das neue Dossier ''Bildung für nachhaltige Entwicklung'', erreichbar unter www.lehrer-online.de/bne.php. Das Dossier enthält eine Zusammenstellung von Unterrichtsmaterialien sowie Hintergrundinformationen für den Sachkunde-, den Geografie-, den naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Unterricht. Die Unterrichtseinheiten sind für die Grundschule und die Sekundarstufen geeignet. Dazu wird ein Kompetenzmodell vorgestellt, das die Idee der Bildung für nachhaltige Entwicklung veranschaulicht.
Materialien und Links zu den Olympischen Spielen 2008 in China
http://lernarchiv.bildung.hessen.de/globlern/themengloblern/china2008/index.html
Auf dem Hessischen Bildungsserver wurde ein ''Lernarchiv'' zum Thema ''China 2008 - Olympische Spiele'' eingerichtet. Dort finden sich Hinweise auf Arbeitsmaterialien und Hintergrundinformationen sowie Links zu zentralen Institutionen. Ergänzungen sind willkommen und können per mail direkt an den Autor gesendet werden. Die Olympischen Sommerspiele werden vom 8. August bis zum 24. August 2008 in der chinesischen Hauptstadt Peking ausgetragen.
Neu auf dem Portal Globales Lernen: Länderdatenbanken
http://www.globaleslernen.de/coremedia/generator/ewik/de/05__Recherche/L_C3_A4nderdatenbanken.html
Sie möchten sich einen Überblick über die Bevölkerungsstruktur in Brasilien verschaffen? Oder suchen eine Zusammenstellung der wichtigsten statistischen Daten zu Angola? Verschiedene Länderdatenbanken, die Ihnen das Portal Globales Lernen hier in einer kommentierten Linkliste anbietet, erleichtern die länderbezogene oder auch vergleichende Recherche und verschaffen - je nach Anbieter - auch einen guten Überblick über die zentralen Entwicklungsthemen in Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas.
Online-Börsespiel ''Gut & Börse''
http://www.suedwind-agentur.at/start.asp?ID=220381
Seit kurzem ist ein Börsespiel mit dem Namen ''Gut & Börse'' online, in dem Verantwortung bei der Geldanlage gefördert werden soll. Laut deutschem SÜDWIND-Institut geht es im Unterschied zu anderen ähnlich aufgebauten Spielen bei dieser Version nicht nur um den monetären Gewinn, sondern auch um die Einhaltung von ökologischen und sozialen Kriterien: Ziel des bis Oktober 2008 laufenden Spiels sei es Investitionen aufzuspüren, die sowohl aus sozialer und ökologischer als auch aus finanzieller Sicht Sinn machen. Es handelt sich um ein Planspiel, das erfahrungsorientiertes, handlungsbezogenes Lernen ermöglicht.
Online-Informationsportal: Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit
http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/sl.php?id=202
Mit dem Informationsportal des Deutschen Instituts für Menschenrechte können Sie sich einen systematischen Überblick über das Thema Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit verschaffen, durch anschauliche Erklärungen wichtiger Menschenrechtsdokumente deren Bedeutung für die Entwicklungszusammenarbeit besser verstehen, mit Hilfe von weiterführenden Internetlinks, zahlreichen online-verfügbaren Dokumenten und kommentierten Literaturhinweisen ihre eigene Recherche vertiefen.
Portal Globales Lernen gibt eigenen Newsletter heraus
http://www.globaleslernen.de
Er informiert monatlich mit wechselnden Schwerpunktthemen. Enthalten sind aktuelle Meldungen, Hinweise auf Veranstaltungen, Lernmaterialien und weitere Ressourcen zur entwicklungsbezogenen Bildung. Abonnieren über www.ewik.de/coremedia/generator/ewik/de/Newsletter/Service/Anmelden.html.
Private Geldüberweisungen in Entwicklungsländer sollen kostengünstiger werden
http://www.geldtransfair.de
Im Auftrag des BMZ hat die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in Kooperation mit der ''Frankfurt School of Finance & Management'' eine Service-Website erstellt. Ziel ist es, Konditionen für Geldtransfers von Migrant(inn)en aus Deutschland in ihre Herkunftsländer (Remittances) transparenter zu machen und den Wettbewerb bei den Geldinstituten zu stärken. Von den Rücküberweisungen soll möglichst wenig für Transfergebühren abgezogen werden und so viel wie möglich tatsächlich bei den Adressaten daheim ankommen, um dort zur Armutsbekämpfung und wirtschaftlichen Entwicklung beizutragen. Interessierte können unter www.geldtransfair.de die aktuellen Konditionen verschiedener Anbieter für Geldtransfers in zunächst sechs wichtige Herkunftsländer - Albanien, Ghana, Marokko, Serbien, die Türkei und Vietnam - erfahren. Weitere Länder sollen bald hinzukommen. Nach neuesten Untersuchungen belief sich 2006 die Höhe der formellen und informellen Rücküberweisungen von Migrant(inn)en in Entwicklungsländer auf insgesamt 212 Milliarden Euro - fast dreimal so viel wie alle staatlichen Entwicklungsleistungen.
UN-Joblist
http://unjoblist.org/lists/
Der Diplom-Wirtschaftsinformatiker Sebastian Rottmair hat eine neue Liste mit freien Stellen bei den Vereinten Nationen programmiert. Die Website bietet neue Suchfunktionen sowie die Möglichkeit, Suchanfragen zu speichern.
Weltkarte der Klimapolitik
http://www.weltkarte-klimapolitik.de
Wie hoch sind die CO2-Emissionen pro Kopf in Deutschland? Ist das viel im Vergleich zu den USA? Welche Rolle spielen erneuerbare Energien bei uns und weltweit? Diese Infos findet man hier – länderübergreifend, datenbasiert, vergleichend. Interaktiv selbst erstellte Weltkarten kombinieren Daten und Indikatoren für 14 Länder und Regionen. Eine Auswahl klimapolitischer Informationen nach Ländern und Themen rundet ab.
welt-sichten geht online
http://www.welt-sichten.org
Anfang des Jahres ist die erste Ausgabe des neuen Magazins ''welt-sichten'' mit einer Startauflage von 8.000 Exemplaren erschienen. Die ökumenische Publikation ist die Nachfolgerin der beiden Zeitschriften eins Entwicklungspolitik und der Überblick. Jetzt sind unter www.welt-sichten.org alle Artikel aus dem Magazin kostenlos zu finden. Herausgegeben wird das Monatsmagazin vom ökumenischen Trägerverein zur Förderung der entwicklungspolitischen Publizistik e.V. (VFEP). Mitglieder sind das katholische Hilfswerk Misereor, der Evangelische Entwicklungsdienst EED, ''Brot für alle'', ''Brot für die Welt'', die Christoffel Blindenmission, Fastenopfer, Kindernothilfe und die Assoziation Förderung der entwicklungspolitischen Publizistik e.V.
Ycare … about good things
http://www.ycare.de
Ycare ist ein Marktplatz für alle, die etwas verändern wollen und Geld für ein Projekt suchen. Jeder kann bei Ycare Auktionen starten um Dinge zu verkaufen oder um in den Angeboten anderer zu stöbern und selber mitzubieten. Der andere Aspekt ist, Projekte, egal ob Schülerprojekte oder Projekte zur Unterstützung der 3. Welt zu starten und somit anderen zu helfen.
18. Veranstaltungen
Romerotage 2008 in Hamburg
http://www.romerotage.de
Hamburg 24.3.-20.4.08, Romero Filmtage 2008: 25.3.-2.4.08
In den Romero-Tagen 2008 rufen Solidaritätsgruppen und kirchliche Einrichtungen dazu auf, sich von lateinamerikanischen Basisbewegungen zu Solidarität und Engagement für die Menschenrechte inspirieren zu lassen.
Jahrestagung: Friedensfähigkeit auf dem Prüfstand
http://www.frient.de/aktuelles/detail.asp?id=381
Bonn, 04.-06.04.2008
10 Jahre Plattform Zivile Konfliktbearbeitung
Informationsveranstaltung: Reintegration in Afghanistan
http://www.agef.net
Hamburg, 14.04.2008, 14-16h, Flüchtlingszentrum, Adenauerallee 10
Planet Diversity - lokal, vielfältig, gentechnikfrei
World Congress on the Future of Food and Agriculture
http://www.planet-diversity.org
Bonn, 12.-16. Mai 2008
Kritik an industrieller, eintöniger Landwirtschaft - Erfahrungsberichte, Strategiediskussionen, Austausch ..mit Bäuerinnen und Bauern,.. Vertreterinnen und Vertretern lokaler Initiativen für biologische Vielfalt, Ernährungssouveränität und/oder gegen Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmitteln.. Menschen aus gentechnikfreien Regionen.. und anderen
Konferenz zu Klimawandel + Armutsbekämpfung
http://www.germanwatch.org/klima/klima.htm
Bonn 30.-31.5.2008
Im direkten Vorfeld der UN-Klimaverhandlungen in Bonn veranstaltet Germanwatch eine internationale Konferenz zum Themenbereich Klimawandel und Armutsbekämpfung, die am 30. (abendlicher Auftakt) und 31.5. (ganztägige Konferenz) in Bonn stattfinden wird. Mehrere Workshops werden einzelne Themen vertiefen. Die Konferenz soll nicht nur der Information und dem Meinungsaustausch dienen, sondern auch ein klares Signal an die UN-Klimaverhandlungen setzen, deutliche Fortschritte auf dem Weg zu einem gerechten neuen Klima-Abkommen zu ebnen. Kontakt: Sven Harmeling, harmeling@germanwatch.org
Heiligendamm +1 - Globalisierung fair gestalten
http://www.heiligendammpluseins.de
Rostock, 6.-8. Juni 2008
Rostocker Initiativen organisieren das Wochenende mit Veranstaltungen, Diskussionen, Workshops, Musik und Begegnungen. Workshops werden von den Teilnehmenden angeboten, Anmeldung sind bis zum 15. April erbeten. Räumlichkeiten werden gestellt, Teilnahme ist kostenfrei. www.heiligendammpluseins.de, Kontakt: post@heiligendammpluseins.de, Fax 03048 4982043 (SOBI e.V.)
Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie hier:
http://www.eine-welt-info.de/veranstaltungen/index.html
http://ourworld.compuserve.com/homepages/Duenbostel_J/termin3w.htm
http://www.service-eine-welt.de/veranstaltung/Veranstaltungen.html
http://www.wusgermany.de/index.php?id=126&L=
http://www.uport-hh.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender
http://www.3wfhannover.de
http://www.giga-hamburg.de/giga-forum
Impressum: Society for International Development - Chapter Hamburg
Gesellschaft für internationale Entwicklung Hamburg e.V.
c/o First Global Liaison, Bismarckstr. 69b, 20259 Hamburg.
Verantw. Redakteur: Karsten Weitzenegger, karsten.weitzenegger @ sid-hamburg.de,
Wir sind nicht für den Inhalt externer Links haftbar.
Dieser Rundbrief wird durch die Beiträge der SID-Mitglieder in Norddeutschland finanziert. Wenn Sie diese Leistung besonders anerkennen wollen, machen Sie eine Spende, oder werden Sie auch Mitglied von SID. Der Verein ist anerkannt gemeinnützig. Sie erhalten rechtzeitig eine Spendenbescheinigung von uns. Gesellschaft für internationale Entwicklung Hamburg e.V., Konto 0717761206, BLZ 20010020, Postbank Hamburg.
Die Society for International Development (SID - http://www.sidint.org), ein globales Netzwerk von Personen und Institutionen aus der Entwicklungspolitik, feiert dieses Jahr ihren 50. Jahrestag. Im Einsatz für soziale Gerechtigkeit und strukturellen Wandel hat SID immer eine vermittelnde und unterstützende Rolle unter den fortschrittlichen Gruppen der Zivilgesellschaft eingenommen. SID verbindet Aktivsten, Experten Wissenschaftler und Politiker auf kommunaler, nationaler und globaler Ebene. Unsere Aktivitäten bieten Gelegenheit zum Austausch von Wissen und Information. Unser Grundsatz dabei ist, dass Entwicklung nur durch Dialog und Zusammenarbeit erreicht werden kann.
Sind Sie an einer aktiven Mitgliedschaft bei uns interessiert? Dann senden Sie uns bitte den Antrag von der Website http://www.sid-hamburg.de. Der Jahresbeitrag im Chapter Hamburg beträgt für Einzelmitglieder 36 Euro, für Studierende, Auszubildende und Arbeitslose 18 Euro. Alle SID-Chapter in Deutschland finden Sie unter http://www.sid-deutschland.de.
Abonnementbedingungen
Bestellungen des Newsletters können jederzeit per eMail an abonnieren @ sid-hamburg.de oder im Internet unter http://de.groups.yahoo.com/group/SID-HH/ erfolgen. Die Mitglieder der Mailingliste erhalten keine Werbemails und die Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben. SID ist nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich. RSS Feed mit den neusten Zulieferungen unserer Redaktion: http://rss.groups.yahoo.com/group/GlobalDigest/rss
|