Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen
Entwicklungszusammenarbeit, herausgegeben von SID Hamburg.
Inhalt
- Zeit für einen Wechsel im wirtschaftspolitischen Leitbild
- MDG-Gipfel in New York: Fraglicher Erfolg
- Accra-Konferenz: Teilerfolge zur Wirksamkeit der Entwicklungshilfe
- Insolvenzrecht für Staaten ist lange überfällig
- Deutscher Afrika-Preis 2008 für Trevor Ncube
- Ausstieg aus Ilisu-Staudamm offiziell eingeleitet
- Memorandum Entwicklungspolitik zur Bundestagswahl 2009
- Job: InWEnt sucht neue Leitung in Norddeutschland
- Fortbildung
- Publikationen
- Webseiten des Monats
- Veranstaltungen
SID Stammtisch Entwicklungspolitik in Hamburg
Nächstes Treffen: Dienstag, 28. Oktober 2008, ab 19 Uhr,
Werkstatt 3 Kneipe, Nerstweg 32-34, 22765 Hamburg, Nähe Bahnhof Altona,
Hier treffen sich jeden Monat Leute, die an einem Austausch zu Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit interessiert sind. Neben dem lockeren Beisammensein stehen aber auch Kurzvorträge zu entwicklungspolitisch relevanten Themen oder auch der eine oder andere Bericht über einen Projektbesuch immer wieder auf der Tagesordnung. Anmeldung: http://sid-hamburg.de/stammtisch.htm
Andere Gedanken | http://weitzenegger.de/gedanken/
Entwicklungsarbeit ist dann erfolgreich und nachhaltig, wenn sie von den Menschen selbst bestimmt wird, an die Umwelt und die Leistungsfähigkeit angepasst und mit den Institutionen abgestimmt ist. Ingeborg Schäuble
1. Zeit für einen Wechsel im wirtschaftspolitischen Leitbild
Die Jahrhundertkrise an der Wall Street offenbart es: Das neoliberale Finanzmarktsystem ist gescheitert und hinterlässt einen Scherbenhaufen, den zusammenzukehren nun den Steuerzahlern überlassen bleiben soll.
Damit nicht genug: Die Finanzmarktkrise droht die Weltwirtschaft mit sich nach unten zu reißen. Diese Krise ist die direkte Folge der Gier und der Skrupellosigkeit der Banker und Fondsmanager - und vor allem der Tatenlosigkeit der Politik. Mit diesem System, das es den Zockern an den Finanzmärkten erlaubt, den Zusammenbruch ganzer Volkswirtschaften zu riskieren, muss Schluss ein. Deshalb fordert Attac: ''Es ist Zeit, das Casino zu schließen.'' http://www.casino-schliessen.de
''Ein neues Leitbild für IWF und Weltbank muss her'', erklärte Peter Wahl von der entwicklungspolitischen NGO WEED zur bevorstehenden Jahrestagung der beiden Organisationen. ''Mit dem Crash an den Finanzmärkten ist der Bankrott des neoliberalen Konzepts, das IWF und Weltbank in den letzten beiden Jahrzehnten den Entwicklungsländern aufgezwungen haben, auch den letzten Zweiflern offenbar geworden,'' so Wahl.
''Der Markt ist nicht in der Lage sich selbst zu regulieren. Wir brauchen eine neue Finanzarchitektur, die entwicklungsfreundlich, d.h. stabil, berechenbar und sozial gerecht ist und die den Entwicklungsländern die Spielräume lässt, ihren Entwicklungsweg selbst zu bestimmen.'' Obwohl die Entwicklungsländer im globalen Kasino nicht mitgespielt hätten, müssten auch sie jetzt die Zeche mitbezahlen.
''Der globale Konjunktureinbruch wird die verwundbaren Volkswirtschaften des Südens besonders hart treffen. Ihre Exporte werden infolge sinkender Nachfrage aus USA und Europa zurückgehen, ebenso wie die Investitionen'' sagte Wahl. Arme Länder, die stark von Nahrungsmittel- und Ölimporten abhängig sind, würden unter den spekulativ bedingten Schwankungen der Rohstoffpreise noch einmal zusätzlich leiden.
''Um die Schockwellen der Krise für die armen Länder abzumildern ist ein internationaler Nothilfe-Fonds notwendig'' schlägt WEED vor. Gespeist werden soll der Fonds aus einer einmaligen Sonderabgabe von 0,7% auf Kapitalvermögen über einer Million US-Dollar. Laut Weltreichtumsbericht von Merrill Lynch betrug im Jahr 2006 das liquide Kapitalvermögen der entsprechenden Personengruppe 37,2 Billionen US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Zuwachs 11,4%. ''Nur eine geringe Abgabe von 0,7% würde 260 Milliarden Dollar bringen,'' so der WEED Vertreter. http://www.weed-online.org
2. MDG-Gipfel in New York: Fraglicher Erfolg
Rund 16 Milliarden US-Dollar wurden laut UN-Generalsekretär Ban Ki-moon auf dem MDG-Sondergipfel am 25. September in New York von den UN-Mitgliedstaaten sowie privaten und zivielgesellschaftlichen Organisationen zugesagt. Ein Großteil des Geldes soll in Maßnahmen zur Ernährungssicherheit, zur Bekämpfung von Malaria sowie in Maßnahmen zur Senkung der Mütter- und Kindersterblichkeit fließen. Dies ist die gute Nachricht. Fraglich bleibt aber, in Anbetracht stagnierender oder gar sinkender Entwicklungshaushalte in vielen Gebernländern, wo zusätzliche Mittel herkommen sollen. Es stellt sich zudem die Frage, ob die hochgelobten Zusagen nicht ''alt'' sind und nur als ''neu'' präsentiert wurden.
Deutschland war auf dem Gipfel durch Vizekanzler und Außenminister Frank-Walter Steinmeier vertreten. Sein Statement behandelte den Themenbereich Klimawandel und nachhaltige Entwicklung, enthielt jedoch keine Neuzusagen. Auch er präsentierte lediglich international, was national bereits hinlänglich bekannt ist: Dass Deutschland seine ODA im kommenden Jahr um 800 Millionen Euro steigern wird und als erstes Land einen Teil der Einnahmen aus der Versteigerung von Emissionszertifikaten für klimabezogenen Maßnahmen in Entwicklungsländern bereitstellt.
José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission, brachte die Sache auf den Punkt: ''Jeder von uns muss erklären, ohne hochtrabende Rhetorik, was wir zum Erfolg der Millenniumsentwicklungsziele beitragen werden. Sonst werden wir, die internationale Gemeinschaft, erklären müssen, wie und warum wir dabei gescheitert sind, diese ehrgeizigen aber realisierbaren Ziele zu erreichen.'' Quelle: VENRO http://www.venro.org
3. Accra-Konferenz: Teilerfolge zur Wirksamkeit der Entwicklungshilfe
Anfang September fand in Accra/Ghana das dritte hochrangige Forum zur Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit statt. Auf der dreitägigen internationalen Konferenz, an der über 1.000 Vertreter und Vertreterinnen von Geber- und Entwicklungsländern, sowie der Zivilgesellschaft teilnahmen, sollte die Umsetzung der Paris Deklaration zur Wirksamkeit der EZ aus dem Jahr 2005 überprüft werden. In der ''Accra Agenda for Action'' (http://tinyurl.com/4za4an) verpflichteten sich die anwesenden Regierungsvertreter, schnelle und effektive Schritte für mehr Transparenz und Vorhersagbarkeit in der Entwicklungshilfe sowie eine bessere Rechenschaftspflicht der Regierungen einzuleiten, um die Eigenverantwortung der Entwicklungsländer zu stärken. Außerdem wurden Maßnahmen und zeitgebundene Selbstverpflichtungen zur besseren Vorhersagbarkeit der Entwicklungshilfe festgeschrieben. Politische Konditionalitäten, gegen die sich die Zivilgesellschaft besonders eingesetzt hatte, wurden in der Agenda zwar eingeschränkt, aber nicht gänzlich aufgegeben. Außerdem können Geber ihre Entwicklungshilfemaßnahmen auch weiterhin über parallele, von außen auferlegte Strukturen anbieten und somit der Eigenverantwortung der Entwicklungsländer entgegenwirken. Festgelegt wurde jedoch, dass Industriestaaten künftig bis zur Hälfte ihrer Entwicklungshilfe als Budgethilfe für die Länder des Südens zur Verfügung stellen. Dadurch können Entwicklungsprojekte von den jeweiligen nationalen Parlamenten und Verwaltungen geplant und von lokalen Kräften umgesetzt werden. Parlamente sollen der Accra Agenda zufolge zukünftig eine stärkere demokratische Kontrollfunktion einnehmen. Sie gehen damit gestärkt aus dem Verhandlungsprozess hervor. http://tinyurl.com/4za4an Quelle: 2015aktuell
Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul zeigte sich nach ihrer Teilnahme an der Accra-Konferenz zufrieden mit den Ergebnissen. Die ''Accra Agenda for Action'' sei ein Meilenstein für die internationale EZ und bringe neuen Schwung in den Prozess zu mehr Eigenverantwortung der Entwicklungsländer und einer besseren Koordination der Hilfeleistungen. Besonders hob sie die Verpflichtung zu mehr Transparenz und wechselseitiger Rechenschaftspflicht hervor, für die sie schon während der deutschen EU-Präsidentschaft geworben hatte. Als Beispiel für die praktische Umsetzung einer engeren Zusammenarbeit wertete die Ministerin ein Abkommen zur Förderung Erneuerbarer Energien, das Deutschland und die Niederlande am Rande der Konferenz unterzeichnet haben. http://tinyurl.com/4d4ymp
4. Drohender Staatsbankrott in Island: Insolvenzrecht für Staaten ist lange überfällig
Der kaum abgewendete Staatsbankrott in Island zeigt eine entscheidende Lücke im Internationalen Finanzsystem: Zahlungsunfähige Staaten haben anders als Unternehmen oder Privatpersonen keine Möglichkeit, in einem geregelten Verfahren wieder auf die Beine zu kommen. erlassjahr.de fordert ein solches ''Faires und Transparentes Schiedsverfahren'' (engl. Abkürzung FTAP) für alle verschuldeten Staaten in Nord und Süd.
erlassjahr.de Koordinator Jürgen Kaiser: ''Was Island freiwillig tat um Kapital ins Land zu holen, musste Ecuador in den neunziger Jahren auf Druck von IWF und Weltbank tun: Das Bankensystem wurde dereguliert, Kapitalverkehrsbeschränkungen wurden abgebaut. Das Ergebnis ist damals wie heute in beiden Fällen das gleiche: Die Absicherung privater Risiken durch öffentliche Gelder.''
Während den Isländern, US-Amerikanern und Deutschen die Rettung ihres Bankensystems unangenehme Wohlstandsverluste beschert, droht den Ecuadorianern und anderen Menschen in den hochverschuldeten Ländern des Südens existenzielle Not. Die Anzahl der in absoluter Armut lebenden Menschen steigt dadurch weiter, die aktuelle Nahrungsmittelkrise hat dramatische Auswirkungen für die Bürger dieser Staaten.
Vom 30.11 bis 2.12.2008 findet in Quatar die Doha-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung statt. erlassjahr.de hat sich bereits im Vorfeld auf zahlreichen Wegen dafür eingesetzt, dass dort auch das Thema eines Fairen und Transparenten Schiedsverfahrens (FTAP) - auch Internationales Insolvenzverfahren genannt - diskutiert wird. Erfreulicherweise waren diese Bemühungen von Erfolg gekrönt. In dem uns vorliegenden ersten Entwurf für das Abschlussdokument der Konferenz wird die Schaffung eines ''sovereign debt work-out mechanism'' angeregt. Das von erlassjahr.de geforderte FTAP ist ein solcher Mechanism. Nun zeigt die Erfahrung, dass im internationalen Abstimmungsprozess gute Formulierungen häufig verwässert werden. Um das in der Zeit bis zur eigentlichen Konferenz im Dezember zu verhindern, brauchen wir Ihre Unterstützung!
Wir wollen mit einer eiligen Postkartenaktion Finanzminister Peer Steinbrück und Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul dazu bewegen, sich in den bevorstehenden Konsultationen für den vorgeschlagenen ''sovereign debt work-out mechanism'' einzusetzen. Senden auch Sie die erlassjahr.de Postkarten an die beiden Minister und sorgen sie so dafür, dass die Menschen in den ärmsten Ländern der Welt ein faires Instrument zur Entschuldung bekommen, bevor die Krise an den Finanzmärkten und die internationalen Preissteigerungen für Rohstoffe und Lebensmittel zur nächsten Überschuldungskrise führen.
Wir wissen, dass die Zeit bis zum Beginn der Doha-Konferenz sehr knapp ist: werden Sie bitte deshalb schnell aktiv. Alle Informationen zur Aktion finden Sie hier: http://www.erlassjahr.de/aktionen/ftap
5. Deutscher Afrika-Preis 2008 für Trevor Ncube
Der Deutsche Afrika-Preis 2008 geht an den simbabwischen Journalisten und Medienunternehmer Trevor Ncube. Die Deutsche Afrika Stiftung e.V., die den Deutschen Afrika-Preis seit 1993 an herausragende Persönlichkeiten aus Afrika verleiht, würdigt damit Trevor Ncubes unermüdlichen Einsatz für Freiheit und Menschenrechte in Simbabwe und Afrika sowie für seine Verdienste um den unabhängigen Journalismus als Grundsäule demokratischer Gesellschaften. Der Deutsche Afrika-Preis 2008 wird am 17. Oktober 2008 von Hans-Gert Pöttering, dem Präsidenten des EU-Parlaments, in Hamburg verliehen.
Hamburg, 17.10.2008, 17h, Bucerius Law School, Jungiusstraße 6, http://www.deutsche-afrika-stiftung.de
6. Ausstieg aus Ilisu-Staudamm offiziell eingeleitet
Jetzt ist es offiziell: Deutschland, Österreich und die Schweiz wollen aus dem Ilisu-Projekt in der Türkei aussteigen. Laut Staatssekretär Erich Stather vom deutschen BMZ haben die drei Länder gestern die Ausstiegsklausel aktiviert. Damit hat die Türkei ab jetzt nur noch 60 Tage Zeit, die an die das Ilisu-Projekt geknüpften Auflagen zu erfüllen. Nach Ansicht von Nichtregierungsorganisationen ist kaum zu erwarten, dass die Türkei in zwei Monaten das umsetzt, was sie zuvor zwei Jahre lang ignoriert hat. Weltweiter Widerstand hat Ilisu zu dem meist beachteten und umstrittensten Staudammprojekt gemacht. Eine Delegation aus ist derzeit in Berlin, um für den endgültigen Ausstieg zu werben. http://www.stopilisu.com
7. Memorandum Entwicklungspolitik zur Bundestagswahl 2009
Die Memorandumsgruppe, zu der auch Dr. Klemens van de Sand (SID Governing Council) zählt, wird wie bei den Bundestagswahlen 1994, 1998 und 2002 auch 2009 ein Memorandum zur Entwicklungspolitik veröffentlichen. Die Mitwirkung von entwicklungspolitisch Engagierten ist erwünscht! Mit dem Memorandum bekommen die Parteien im Bundestagswahlkampf und danach den Koalitionspartner und die neue Bundesregierung Anforderungen an die künftige Entwicklungspolitik. Es wird bestimmt auch im nächten Jahr wieder ein richtungsweisendes Dokument sein. Ein Brainstorming, bei dem im Wesentlichen die thematischen Schwerpunkte des Memorandums diskutiert werden sollen, findet statt am Freitag, 24. Oktober 2008, 14 bis etwa 17 Uhr, InWEnt, Saal A, Friedrich-Ebert-Allee 40, Bonn. Anmeldung und Kontakt: Dr. Ludger Reuke, c/o Germanwatch, epol @ germanwatch.org, Fax: 0228/60492-19
8. Job: InWEnt sucht neue Leitung in Norddeutschland
InWEnt sucht eine neue Leitung für die Landesstelle Hamburg (mit Kiel und Schwerin) zum 1. Januar 2009. Bewerbungen nimmt das Bundesverwaltungsamt nur noch bis 13. Oktober entgegen! http://tinyurl.com/4czovc
9. Fortbildung
Von Paris nach Accra- und wie weiter?
http://tinyurl.com/5x2zln
Bad Honnef, 14. Oktober 2008, 19h, InWEnt V-EZ, Lohfelder Str. 128
Wie bewerten Regierungen, wie die Nichtregierungsorganisationen die neue Erklärung Accra Agenda for Action? Welches sind die wichtigsten bi- und multilateralen Verpflichtungen, die sich aus Accra bis 2011 ergeben? Welche Konsequenzen ziehen BMZ, Durchführungsorganisationen und NGOs aus Accra? Entwicklungsprobleme lassen sich nicht alleine technokratisch lösen, es bedarf vor allem des politischen Willens der am Prozess beteiligten wichtigsten Akteure. Es diskutieren mit Ihnen: Jost Kadel (BMZ, Harmonisierungsbeauftragter), Yasmin Tawfik (Auslandssekretariat der KfW Entwicklungsbank), Dr. Andreas König (GTZ Eschborn), Rudolf Rogg (DED), Eugen Kaiser (InWEnt), Peter Lanzet (EED). Moderation: Dr. Werner Würtele. Kontakt: Werner.Wuertele @ InWEnt.org, tel. 02224 926 303.
Studientag: vom braindrain zum braingain
http://www.oefse.at/veranstaltungen/2008/Studientag_Braindrain_okt08.pdf
Wien, 15. Oktober 2008, 9h-17h30, Schwarzspanierstraße 13
Migration, Braindrain und die Auswirkungen auf Entwicklung
SID Berlin: Ringvorlesung Entwicklungspolitik XV
Energie und nachhaltige Entwicklung – Wege aus der fossilen Sackgasse
http://tinyurl.com/4nov7c
Für alle Studierenden und die (Fach)Öffentlichkeit
Donnerstags, 18 Uhr c.t. – 20 Uhr im Hauptgebäude der TU Berlin, Hörsaal 1028(Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, U-Bahn Ernst-Reuter-Platz)
23.10.2008 Einführung in die Ringvorlesung, Christian Arndt, Frank Zelazny (Freie Universität Berlin / SID Berlin)
Lateinamerika - Aufbruch oder Abstieg?!
http://tinyurl.com/4am5sx
Würzburg, 27.-31. Oktober 2008, Akademie Frankenwarte
Lateinamerika ist mit seinen vielen unterschiedlichen Ländern politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich ein Kontinent im Wandel. Grund genug für uns, diese Prozesse mit hochkarätigen Referierenden zu beleuchten und zu diskutieren.
Gesicherte Entwicklung? - Die zunehmende Verschränkung von Sicherheits- und Entwicklungspolitik als Herausforderung für die Praxis
http://www.ev-akademie-boll.de/index.php?id=142&tagungsid=670108
Bad Boll, 3.-4. November 2008, Evangelischen Akademie
Entwicklungspolitische Fachtagung in Kooperation mit AGEG Consultants eG
Anhand konkreter Erfahrungen wollen wir Verantwortliche aus Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik mit Praktikern der Entwicklungszusammenarbeit ins Gespräch bringen und die aktuellen Entwicklungen historisch und praktisch beleuchten. Anmeldung bis 15.10.2008: Margarethe Bader, Ev. Akademie Bad Boll, Tel. 07164 / 79-4 88, Margarete.Bader @ ev-akademie-boll.de
Einführung in die Methoden der Zivilen Konfliktbearbeitung
http://www.forumzfd-akademie.de/de/node/616
Bonn, 7.-9. November 2008, CJD
Ein Seminar des Instituts Frieden und Demokratie der Fern-Universität Hagen und der Akademie für Konflikttransformation. Die Teilnehmenden erhalten in diesem Workshop anhand zahlreicher realer Beispiele und mittels Rollenspielen und praktischen Übungen einen Einblick in Theorie und Praxis der Mediation im interkulturellen Kontext, einer wichtigen Methode der Zivilen Konfliktbearbeitung. Die Anwendung von Mediationsverfahren soll die verbalen und nonverbalen kommunikativen Kompetenz der Teilnehmenden vertiefen.
Assessing the impact of EPAs on Africa's smallholders
Bonn, 10. November 2008, DIE, Tulpenfeld 6
http://www.germanwatch.org/epa.htm
Germanwatch und Die laden zu einem internationalen Workshop zum Thema EPAs und Afrikas Bauern.
Workshop on Gender and Corruption in Development Cooperation
http://www.eadi.org/index.php?id=360
Eschborn, 10-11 November 2008, GTZ
Verantwortungsvolle Unternehmensführung und EZ
http://tinyurl.com/5x2zln
Bad Honnef, 11. November, 19h, InWEnt V-EZ, Lohfelder Str. 128
Selbstverpflichtungen zu verantwortungsvoller Unternehmensführung - Corporate Social Responsibility (CSR) – verbreiten sich heute in vielfältigen Formen, von einseitigen Verhaltenskodizes multinationaler Unternehmen, über Multi-Stakeholder
Agreements bis hin zu zwischenstaatlich vereinbarten Richtlinien. Ihr möglicher Beitrag zu einer Globalisierung sozialer und ökologischer Rechte und Normen ist allerdings umstritten. Was sind die Gründe für die Verbreitung? In wieweit zeigen sich Umrisse eines globalen Governance-Systems? Öffnet sich mit der gegenwärtigen Krise ein window of opportunity auch für mehr Ethik bei ausländischen Direktinvestitionen in Entwicklungsländern? Wie kann die Krise als Chance genutzt werden? Welche Bedeutung haben CSR, Codes of Conduct, Global Compact, OECDLeitsätze
etc. für die Entwicklungszusammenarbeit? Diskutieren Sie mit
Prof. Dr. Rainer Dombois, Universität Bremen und Dr. Gisela Burckhardt, Gutachterin, Clean Clothes Campaign. Kontakt: Werner.Wuertele @ InWEnt.org, tel. 02224 926 303
Web2.0 in der Entwicklungszusammenarbeit
http://www.eadi.org/index.php?id=994
Bonn, 27.-28. November 2008, EADI / EUFORIC Praxisworkshop
Die Veranstaltung richtet sich an Personen, die in der Öffentlichkeitsarbeit tätig sind und/oder Webmaster einer Homepage sind. Während des zweitägigen Workshops werden unter anderem verschiedene Onlineangebote aus dem Bereich ''Social Bookmarking'', ''RSS'', ''Wikis'', ''Blogs'', ''Googling'' und ''Vlogging'' behandelt. Info: heil @ eadi.org.
10. Publikationen
bpb: Die unterste Milliarde – Warum die ärmsten Länder scheitern und was man dagegen tun kann
http://www.bpb.de/publikationen/U3RPXR
Wirtschaftswissenschafter Paul Collier mit vier Faktoren: mit der naturräumlichen Lage dieser Staaten, der andauernden Bürgerkriege, mit schlechten Regierungen sowie – paradoxerweise – dem Rohstoffreichtum mancher dieser ärmsten Länder. Collier ist weder Globalisierungsgegner noch Neoliberalist. Er plädiert dafür, die globale Entwicklungs-, Handels- und Sicherheitspolitik zu überdenken und gezielter auf die Probleme der betroffenen Staaten auszurichten.
Constraints to Economic Development and Growth in the Middle East and North Africa
http://www.giga-hamburg.de/workingpapers.
GIGA Working Paper 85 von Juliane Brach
Development studies - development research: Germany's position in international perspective
http://tinyurl.com/3r58tt
DIE Discussion Papers 17/2008 von Andreas Stamm
Entwicklung ohne ausländische Direktinvestitionen? Perspektiven der arabischen Mittelmeerländer
http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/nahost
GIGA Focus Nahost 9/2008 von Juliane Brach
Entwicklungszusammenarbeit und Außenwirtschaftsförderung
http://tinyurl.com/52sfor
VENRO-Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (AwZ) vom 24. September 2008
Magic Microfinance – bald auch eine Erfolgsgeschichte für Afrika?
http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/afrika
GIGA Focus Afrika 9/2008 von Lena Giesbert
Migration und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung. GTZ Diskussionspapier
http://www2.gtz.de/dokumente/bib/gtz2008-0341de-migration-wirtschaftsentwicklung.pdf
Ziel der Studie ist, die Relevanz des Themas Migration für die Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung zu klären und Ansatzpunkte zu identifizieren, wie die Entwicklungszusammenarbeit die positiven Effekte von Migration und insbesondere die Beiträge der Migranten für die wirtschaftliche Entwicklung der Partnerländer nutzen kann. Auf dieser Grundlage werden Empfehlungen erarbeitet, wie migrationsbezogene Ansätze zukünftig systematisch in Vorhaben der Nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung integriert werden können.
Poster und Glossar: Einführung in die Handelspolitik
http://www.germanwatch.org/handel/poster08.pdf
Ein neu erschienenes Germanwatch Poster erläutert wichtige Themenfelder und Begriffe der globalen Handelspolitik und ihrer Zusammenhänge. Einzelexemplare der gedruckten Version (DIN A0 = 84x119 cm) sind kostenlos erhältlich bei: versand @ germanwatch.org
11. Webseiten des Monats
Aid Workers Network (AWN) – Wissenstransfer für Fachkräfte vor Ort
http://www.aidworkers.net
Während der Arbeit in Hilfs- oder Entwicklungshilfeprogrammen können Fachkräfte mit Situationen oder Problemen konfrontiert werden, mit denen andere bereits Erfahrungen gesammelt haben. AWN bietet Einsatzkräften internationaler Hilfsorganisationen und Entwicklungsdienste die Möglichkeit, herauszufinden, wie Kollegen mit solchen Situationen umgegangen sind. Die Plattform fördert die Kommunikation und den Wissensaustausch zwischen Akteuren aus verschiedenen Fachbereichen und Regionen, um z.B. eine schnelle und fundierte Lösung von Problemen zu finden. Unterstützt wird die gemeinnützig betriebene Online-Plattform von Britisch Red Cross und Oxfam. Quelle: LHÜInfo
Atlantic Community
http://www.atlantic-community.org
Atlantic Community ist der erste Think Tank für Außen-, Sicherheits- und
Entwicklungspolitik, der im Internet betrieben wird. Das englischsprachige Portal bietetIhnen eine Reihe von Dienstleistungen, mit denen Sie sich schneller und effizienter informieren, austauschen und vernetzen können.
eponews.net - News on Development & International Co-operation
http://www.eponews.net
eponews.net - the news & views channel of epo.de - delivers you with news (in particular from NGOs) and views on international development. Ein neues Angebot von Klaus Boldt.
Internetportal ''Bildung für nachhaltige Entwicklung
http://www.bne-portal.de
Mehr als 200 Veranstalter sind dem Aufruf des Nationalkomitees der UN-Dekade gefolgt und beteiligen sich mit Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Filmvorführungen und Fortbildungen an den Aktionstagen der Dekade, die bundesweit vom 19. bis zum 28. September 2008 stattfinden. Alle Aktivitäten im Rahmen der Aktionstage finden Sie ab sofort auf dem Portal der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung. Weitere Anmeldungen werden auch noch kurzfristig aufgenommen.
IREON – Das Fachportal Internationale Beziehungen und Länderkunde
http://www.ireon-portal.de
IREON bietet erstmals unter einer einheitlichen Oberfläche die Möglichkeit, in Fachdatenbanken und Bibliothekskatalogen zu Außen- und Sicherheitspolitik, internationaler wirtschafts- und entwicklungspolitischer Zusammenarbeit, zu Europapolitik, transatlantischen Themen, auswärtiger Kulturpolitik, regional- und länderbezogenen Fragen sowie zu Klima und Umweltthemen zu recherchieren. Das Fachportal ist ein Angebot des FIV - Fachinformationsverbund Internationale Beziehungen und Länderkunde, einem Zusammenschluss von zwölf führenden deutschen Fachinformationseinrichtungen und einem nordeuropäischen Forschungsinstitut. Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) gehört dem FIV-IBLK seit 2006 an.
MediaWatch Blog
http://www.mediawatchblog.org
Medienblog mit dem Ziel, einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität der Berichterstattung über entwicklungspolitische Themen und über den ''Süden” zu leisten. Er erscheint in deutscher und englischer Sprache, damit sich auch Journalisten, Experten und User aus dem Süden beteiligen können.
Right Livelihood Awards
http://www.rightlivelihood.org
Die Right Livelihood Award Stiftung ist eine gemeinnützige schwedische Stiftung, die bisher 128 Preisträger aus 56 Ländern ausgezeichnet hat. Die ''Alternativen Nobelpreise'' 2008 ehren Vorkämpfer für unabhängigen Journalismus, Frieden und soziale Gerechtigkeit.
SODIDAR Internationaler Dachverband
http://www.solidar.org
SOLIDAR ist ein unabhängiger, internationaler Verband verschiedener Nichtregierungsorganisationen, die sich mit Wohlfahrtspflege, Entwicklungszusammenarbeit, Humanitärer Hilfe und lebenslangem Lernen beschäftigen und die aufgrund ihrer Geschichte mit der freien und demokratischen Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung verbunden sind.
Weltkonferenz Bildung für nachhaltige Entwicklung
http://www.esd-world-conference-2009.org
Die Internetseite der UNESCO-Weltkonferenz Bildung für nachhaltige Entwicklung ist online. Sie bietet umfassende Informationen zu der Weltkonferenz, die vom 31. März bis zum 2. April 2009 in Bonn stattfindet.
XING Gruppe Entwicklungszusammenarbeit
http://www.xing.com/group-4705.2904d8/4466179
Hier treffen Sie mehr als 3500 Akteure der Entwicklungszusammenarbeit fast persönlich. Nutzen Sie dieses Forum, um zu diskutieren oder Informationen zu beschaffen.
12. Veranstaltungen
INKOTA-Herbsttagung 2008: Klima der Gerechtigkeit
www.inkota.de/aktuelles/Einladung_Herbsttagung_2008.pdf
Hirschluch bei Berlin, 10. -12. Oktober 2008
Die INKOTA-Herbsttagung bietet jedes Jahr viel Stoff zum Nachdenken und Diskutieren, aktuelle Informationen, interessante ReferentInnen, innovative Methoden, neue Impulse und Anregungen für die eigene Arbeit sowie die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung mit Gleichgesinnten.
Podiumsdiskussion: Was macht Hamburgs Entwicklungspolitik?
http://www.eine-welt-info.de/veranstaltungen/event.ewnw.20080911.3/index.html
Hamburg, 13. Oktober 2008, 18h30, Foyer des Rathauses, Rathausmarkt
60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
http://www.diplo.de/ForumGF
Berlin, 14. Oktober 2008, Auswärtiges Amt
Aktuelle Herausforderungen für die deutsche Menschenrechtspolitik. Anmeldung erforderlich!
Podiumsdiskussion: Stillstand für Zivile Konfliktbearbeitung?
http://www.forumzfd.de
Bonn, 20. Oktober 2008, 19h, Universitätsclub, Konviktstraße 9
Stand und Perspektiven des Aktionsplans Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung. Anmeldung: peth @ forumzfd.de
Ringvorlesung Stadt und Globalisierung
http://www.aww.uni-hamburg.de/AV-WS2008/stadt_und_globalisierung.htm
Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal C, Edmund-Siemers-Allee 1
''Podiumsdiskussion: Stadt – Schlüssel zur Entwicklung oder Schlüssel zur Armut?'' 22. Oktober 2008, 18:00 Uhr
Die Podiumsdiskussion ist die Auftaktveranstaltung für die Ringvorlesung ''Stadt und Globalisierung'' und eröffnet die Debatte über den Bedeutungszuwachs der urbanen Räume im Zeitalter der Globalisierung. Es werden sowohl Entwicklungen in den Industrieländern als auch in den sogenannten Entwicklungsländern diskutiert.
The Role of Budget Support in the Work of the Worldbank
http://www.sid-bonn.de/programm.htm
Bonn, 28. Oktober 2008, 17:30 Uhr, DIE Hörsaal, Tulpenfeld 6
57. Entwicklungspolitisches Fachgespräch von SID Chapter Bonn
Lateinamerika-Tag der Deutschen Wirtschaft
München, 30.-31. Oktober 2008
http://www.lateinamerikaverein.de/de/index.php?node_id=5041
Der Lateinamerika-Tag (LAT) ist seit Jahrzehnten einer der wichtigsten Termine in den deutsch-lateinamerikanischen Wirtschaftsbeziehungen. Jährlich nutzen mehrere hundert Teilnehmer diese wichtige Veranstaltung als Plattform zum Informations- und Erfahrungsaustausch sowie zur Anbahnung von Kontakten zu Wirtschaft und Politik mit den Ländern Lateinamerikas.
Hamburger Lateinamerikatage 2008 in der Werkstatt 3
http://www.lateinamerika-tage.de
4. November bis zum 6. Dezember
Es gibt kein Morgen ohne Gestern – das heisst für viele Länder Lateinamerikas Vergangenheitsaufarbeitung und -bewältigung, die Suche nach Gerechtigkeit, der Kampf gegen Straflosigkeit und die Verarbeitung psychologischer Traumata.
Die Europäischen Entwicklungstage (EDD, European Development Days)
http://eudevdays.eu/Public/pdf/devdays08_folder_de.pdf
Strasbourg, 15-17 November 2008
Die EDD bieten jedem die Gelegenheit zum einzigartigen Meinungsaustausch. Sie sind ein Ort der Begegnung und innovativer Partnerschaften. Es stehen Ausrüstungen und Einrichtungen für bilaterale Treff en und Arbeitssitzungen zur Verfügung.
Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie hier:
http://www.eine-welt-info.de/veranstaltungen/index.html
http://ourworld.compuserve.com/homepages/Duenbostel_J/termin3w.htm
http://www.service-eine-welt.de/veranstaltung/Veranstaltungen.html
http://www.wusgermany.de/index.php?id=126&L=
http://www.uport-hh.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender
http://www.3wfhannover.de
http://www.giga-hamburg.de/giga-forum
http://www.werkstatt3.de/programm/programm1.html
http://www.sid-bonn.de/programm.htm
Weitere Weblinks: http://www.mister-wong.de/user/weitzenegger/
Weitere Weblinks: http://delicious.com/weitzenegger
Impressum: Society for International Development - Chapter Hamburg
Gesellschaft für internationale Entwicklung Hamburg e.V.
c/o First Global Liaison, Bismarckstr. 69b, 20259 Hamburg.
Verantw. Redakteur: Karsten Weitzenegger, karsten.weitzenegger @ sid-hamburg.de,
Wir sind nicht für den Inhalt externer Links haftbar.
Dieser Rundbrief wird durch die Beiträge der SID-Mitglieder in Norddeutschland finanziert. Wenn Sie diese Leistung besonders anerkennen wollen, machen Sie eine Spende, oder werden Sie auch Mitglied von SID. Der Verein ist anerkannt gemeinnützig. Sie erhalten rechtzeitig eine Spendenbescheinigung von uns. Gesellschaft für internationale Entwicklung Hamburg e.V., Konto 7788770, Volksbank Stormarn, BLZ 20190109.
Die Society for International Development (SID - http://www.sidint.org) ist seit mehr als 50 Jahren aktiv als ein globales Netzwerk von Personen und Institutionen aus der Entwicklungspolitik. Im Einsatz für soziale Gerechtigkeit und strukturellen Wandel hat SID immer eine vermittelnde und unterstützende Rolle unter den fortschrittlichen Gruppen der Zivilgesellschaft eingenommen. SID verbindet Aktivsten, Experten Wissenschaftler und Politiker auf kommunaler, nationaler und globaler Ebene. Unsere Aktivitäten bieten Gelegenheit zum Austausch von Wissen und Information. Unser Grundsatz dabei ist, dass Entwicklung nur durch Dialog und Zusammenarbeit erreicht werden kann.
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