Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen
Entwicklungszusammenarbeit, herausgegeben von SID Hamburg.
Inhalt
- Finanzkrise: Hunger und Armut nehmen zu
- Konsens von Doha: Mehr Entwicklungshilfe trotz Finanzkrise
- Entwicklungsfinanzierung: BMZ-Etat wächst
- Armutsbekämpfung bringt Wählerstimmen
- Weltentwicklungsbericht: Räumliche Dimension von Entwicklung
- Weltbevölkerungsbericht: Kultur, Gender und Menschenrechte
- Publikationsreihe: Soziale Grundsicherung ist kein Luxus
- Ministerpräsidenten bekräftigen Entwicklungszusammenarbeit
- Bericht zur Entwicklungshilfe: zu wenig, zu ineffizient, zu undemokratisch
- E-Recruiting in der GTZ - Bewerben erwünscht
- Fortbildung
- Publikationen
- Webseiten des Monats
- Veranstaltungen
SID Stammtisch Entwicklungspolitik in Hamburg
Nächstes Treffen: Ende Januar 2009
Hier treffen sich jeden Monat Leute, die an einem Austausch zu Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit interessiert sind. Neben dem lockeren Beisammensein stehen aber auch Kurzvorträge zu entwicklungspolitisch relevanten Themen oder auch der eine oder andere Bericht über einen Projektbesuch immer wieder auf der Tagesordnung. Anmeldung: http://sid-hamburg.de/stammtisch.htm
Andere Gedanken | http://weitzenegger.de/gedanken/
Entwicklung gibt es nur, wenn nichts ewige Gültigkeit hat. Karl Popper
1. Finanzkrise: Hunger und Armut nehmen zu
Die US-Regierung und die Europäische Union haben mittlerweile das 45fache der Summe, die sie für die Abmilderung des Klimawandels und die Verringerung der weltweiten Armut ausgeben, für die Rettung maroder Banken und Unternehmen im Rahmen der Finanzmarktkrise zur Verfügung gestellt. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht des Washingtoner Institute for Policy Studies (IPS) mit Stand vom 24. November 2008 und dem Titel ''Skiewed Priorities: How the Bailouts dwarf Other global Crisis Spending''. http://tinyurl.com/5fgqch (Quelle: epo.de)
Die globale Finanzkrise, die Ernährungskrise und die Auswirkungen des Klimawandels summierten sich zu einer ''weltweiten Wirtschaftskrise'', warnte die deutsche Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul. Die Entwicklungsländer drohten ''in eine schwere humanitäre Krise abzugleiten''. ''Die Finanzmarktkrise, die in den USA ihren Ausgang genommen hat, hat schon jetzt 40 Millionen Menschen weltweit mehr in die Armut getrieben. Jeder Prozentpunkt weniger Wachstum bedeutet 20 Millionen mehr Arme. Die Zivilgesellschaft müsse einen ''Global New Deal'' mitgestalten. Es sei aber auch notwendig, ''massiv in die Landwirtschaft, in den Klimaschutz, in die Anpassung an den Klimawandel und in Erneuerbare Energien ebenso wie in die Infrastruktur in Entwicklungsländern zu investieren''. Deutschland werde deshalb den Infrastrukturfonds der Weltbank mitfinanzieren. ''Wir dürfen keinen Kasino-Kapitalismus mehr zulassen'', warnte Wieczorek-Zeul. ''Wir müssen zuverlässige Regeln für die globalen Finanzmärkte schaffen. Weltbank und IWF müssen zu soliden Stabilitätsankern werden.''
Vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzkrise forderte UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, dass diese keine Auswirkungen auf die Finanzierung der MDG haben darf. Nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat die Finanzbranche bereits jetzt Verluste in Höhe von 1.400 Milliarden US-Dollar erlitten. Laut UN-Generalsekretär Ban Ki-moon würden fünf Prozent dieser Summe – 72 Milliarden US-Dollar – zusätzlich pro Jahr ausreichen, damit in ganz Afrika bis zum Jahr 2015 Armut und Hunger halbiert, allen Menschen eine Schulbildung ermöglicht sowie Aids, Malaria und Tuberkulose erfolgreich bekämpft werden könnten. Auch der Generalsekretär der UN-Organisation für Handel und Entwicklung (UNCTAD) Supachai Panitchpakdi sieht Gefahren für die Entwicklungsländer, die aus der globalen Finanzkrise resultieren. Er erklärte, die Entwicklungsländer seien ''unschuldige Beobachter'' der sich ausweitenden Finanzkrise. Einige Sektoren der sich entwickelnden Ökonomien des Südens litten bereits jetzt unter der Krise, weitere Auswirkungen seien insbesondere im Handelsbereich zu erwarten. Der Rohstoffboom, der rohstoffexportierenden Entwicklungsländern zeitweilig genutzt habe, werde zu Ende gehen. Panitchpakdi befürchtet eine Kapitalflucht aus den Ländern des Südens und fordert eine Form der Regulierung der Finanzmärkte, die die Risiken für kleine Länder verringert. http://www.unctad.org/Templates/Webflyer.asp?intItemID=1397&docID=10721
In einer Erklärung brachte der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) seine Sorge über die Auswirkungen der Finanzkrise zum Ausdruck. Die Krise werde die Armen in den Entwicklungsländern am Härtesten treffen und die Industrieländer liefen Gefahr, die lebenswichtigen Interessen der Menschen, die in Armut leben, aus dem Blick zu verlieren. Bei einem neuen Regulierungssystem für die internationalen Finanzmärkte müssten unter anderem folgende Aspekte berücksichtigt werden: Die Schaffung von mehr Verteilungsgerechtigkeit, die Verhinderung von Spekulationen bei Grundnahrungsmitteln und Naturgütern, Schutz sich entwickelnder Märkte in Schwellen- und Entwicklungsländern sowie die Einführung einer Börsenumsatzsteuer für kurzfristige Devisentransaktionen.
NRO-Vertreter forderten angesichts der Finanzmarktkrise ein neues Leitbild für die Internationalen Finanzinstitutionen. Dieses müsse, der NRO WEED zufolge, entwicklungsfreundlich und damit stabil, berechenbar und sozial gerecht sein. Zudem sollte es den Entwicklungsländern den Spielraum lassen, ihren Entwicklungsweg selbst zu bestimmen. Die Lobbyorganisation ONE forderte politische Entscheider auf, die Überwindung der drängenden Nahrungsmittel-, Energie- und Gesundheitsdefizite in den Entwicklungsländern als integralen Bestandteil zur Überwindung der weltweiten Finanzkrise zu begreifen. Das Kampagnenbündnis ''Global Call to Action against Poverty'' (GCAP) kritisierte, dass finanzielle Hilfen und Schuldenerlasse immer noch an eine ganze Reihe von Konditionen gebunden seien, die häufig den armen Menschen schaden. Außerdem sei noch keine Reform des Stimmrechts innerhalb der Weltbank und des IWF in Sicht, die Entwicklungs- und Schwellenländern gleichberechtigte Mitspracherechte einräumt. Lob gab es dagegen für den Plan zur Einführung eines ''International Tax Compact''. Vertreter von MISEREOR begrüßten ihn als einen wichtigen Schritt zu einer verbindlichen internationalen Kooperation, mit der die Schäden, die Entwicklungsländern durch systematische Steuerflucht entstünden, reduziert werden könnten. Diese Mittel lägen oftmals weit über den Einnahmen der Entwicklungshilfe und würden dringend für Armutsbekämpfung und Entwicklung benötigt. Quelle: 2015aktuell
Links:
http://www.misereor.de/presse/
http://www.one.org/de/news/
http://www.whiteband.org/media/press-info
http://www.weed-online.org/
Interview mit Prof. Dr. Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE). http://tinyurl.com/6aa5vt
Studien der Friedrich-Ebert-Stiftung zu diesem Thema: http://www.fes.de/inhalt/Dokumente_2008/Finanzkrise_FES.pdf
2. Konsens von Doha: Mehr Entwicklungshilfe trotz Finanzkrise
Trotz der schwersten Finanzkrise seit den 30er Jahren haben sich die Industrieländer darauf geeinigt, ihre Entwicklungshilfe weiter zu steigern. Dies ist das Ergebnis der zweiten UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung, die kürzlich in Doha zu Ende ging.
Das Abschlussdokument der Doha-Konferenz verweist als positives Beispiel auf den Stufenplan der Europäischen Union, der die Mitgliedsstaaten kollektiv verpflichtet, den Anteil der Entwicklungshilfe am Bruttonationaleinkommen bis 2010 auf 0,56 Prozent und bis 2015 auf 0,7 Prozent zu steigern. Die anderen entwickelten Länder werden im Konsens von Doha aufgefordert, zusätzliche konkrete Schritte zur Erreichung des 0,7 Prozent-Ziels einzuleiten.
''Die ärmsten Länder brauchen zusätzliche Mittel, um die Krise abzufedern. Doha sendet das positive Signal, dass sie nicht im Stich gelassen werden'', so Christa Randzio-Plath, stellvertretende Vorsitzende des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO). Allerdings würden weitere Initiativen und Finanzierungsinstrumente gebraucht, um die Finanzierung von Entwicklung abzusichern.
VENRO kritisiert aber auch, dass der Doha-Konsens im Hinblick auf die Reform des Welthandels- und Finanzsystems keinen entscheidenden Fortschritt zum Monterrey-Konsens darstellt. In Monterrey fand die erste UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung statt. ''In Anbetracht der schweren Krisen, die die Entwicklungsländer treffen, hätte ein deutlicheres Zeichen zur Veränderung gesetzt werden müssen. Viele Probleme wurden richtig benannt, aber ihre Lösung wurde erneut vertagt'', betont Christa Randzio-Plath. Ein Fortschritt gegenüber dem Monterrey-Konsens besteht darin, dass ein Nachfolgeprozess festgelegt wurde, der eine Kontrolle über die Umsetzung der Beschlüsse möglich macht.
VENRO hat eine Erklärung zur globalen Finanzkrise und ein Positionspapier zur Doha-Konferenz herausgegeben. Beide Dokumente können auf der Website www.venro.org heruntergeladen werden. Offizielle Website der Konferenz: http://www.un.org/esa/ffd/doha/
Die diesjährige Ausgabe der Publikation ''Österreichische Entwicklungspolitik'' widmet sich dem Schwerpunktthema ''Financing for Development''. http://www.oefse.at/veranstaltungen.htm
3. Entwicklungsfinanzierung: BMZ-Etat wächst
Der Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wächst im Jahr 2009 um rund zwölf Prozent auf 5,8 Milliarden Euro. Insbesondere die Mittel für Afrika und für die Bekämpfung von Aids und Malaria würden im kommenden Jahr deutlich erhöht, sagte Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul am Mittwoch in der Bundestagsdebatte über den Etat ihres Ministeriums. Danken Sie wie ONE.org dem Bundestag und erinnern Sie sie gleichzeitig daran, dass es schneller gehen muss und dass wir aufmerksam verfolgen, wie die von uns gewählten Volksvertreter ihrer Verantwortung nachkommen.
http://one.org/de/gut/?id=768-3992609-EuCBlkx&t=5
4. Armutsbekämpfung bringt Wählerstimmen
Entwicklungspolitik und Armutsbekämpfung stehen bei der Mehrheit der deutschen Bevölkerung überraschend hoch im Kurs. Bei der Bundestagswahl 2009 wollen sich offenbar viele Wähler für eine Partei mit entwicklungspolitischem Profil entscheiden: Drei von vier Wählern ist dies wichtig. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Meinungsumfrage, die Infratest im Auftrag des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) durchgeführt hat.
''Die Umfrage zeigt deutlich, wie wichtig entwicklungspolitische Themen für die meisten Bundesbürger sind. Rund drei Viertel der Befragten erwarten etwa von der Bundesregierung, dass sie ihre Zusage einhält, die Ausgaben für Entwicklungshilfe bis zum Jahr 2010 auf 0,51 Prozent zu erhöhen'', erklärt VENRO-Vorstandsvorsitzende Claudia Warning. ''Parteien sind also gut beraten, wenn sie diesem Fakt Rechnung tragen.'' Mehr als zwei Drittel der Umfrage-Teilnehmer würden eine Partei wählen, die sich für Armutsbekämpfung, einsetzt, um damit einen Beitrag zur Lösung globaler Probleme zu leisten. Dies gilt vor allem für junge Wähler.
Rund 80 Prozent der Befragten sind zudem der Meinung, dass der Patentschutz für Aidsmedikamente gelockert werden muss, damit diese Medikamente auch für Menschen in Entwicklungsländern bezahlbar sind. Auf generelle Kritik stößt bei den meisten Umfrage-Teilnehmern die entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Deutschland. Sechs von zehn Befragten gaben an, während der Schulzeit wenig oder gar nichts über die Entwicklungsländer und die Zusammenhänge mit den Industriestaaten gelernt zu haben.
Eine Wissenslücke klafft immer noch bei den Millenniumsentwicklungszielen (MDG). Mittlerweile hat zwar jeder zweite Deutsche schon mal von den MDG gehört, aber nur einer von zehn weiß, um welche Ziele es sich handelt. Besonders Schüler und junge Menschen sind schlecht über die Entwicklungsziele informiert.
Die Umfrage zeigt aber auch, dass nicht nur Bildung und Politik gefragt sind: Fast die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger glaubt, dass sie selbst einen Beitrag zur Lösung globaler Probleme leisten kann. Die Mehrheit ist bereit, ihre Konsumgewohnheiten umzustellen und etwa fair gehandelte Produkte zu kaufen. Für die Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest am 25. und 26. September dieses Jahres 1000 Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland befragt. Die komplette Infratest-Umfrage kann bei www.deine-stimme-gegen-armut.de und www.venro.org runtergeladen werden.
5. Weltentwicklungsbericht: Räumliche Dimension von Entwicklung
Unter dem Titel ''Reshaping Economic Geography” wurde der diesjährige Weltentwicklungsbericht der Weltbank Öffentlichkeit vorgestellt. Im Mittelpunkt des Berichts stehen räumliche Aspekte der Weltwirtschaft und Migrationsbewegungen zwischen Stadt und Land. Trotz damit verbundener geografischer Ungleichgewichte wirkt dem Bericht zufolge das ökonomische Wachstum in den Ballungsräumen stimulierend auf weniger entwickelte angrenzende Gebiete. Vor dem Hintergrund dieser marktorientierten Perspektive gelangt der Bericht zu der Empfehlung an die Politik, wirtschaftsfreundliche Bedingungen zu schaffen, die die Bildung von Wirtschaftszentren und die Migration qualifizierter Bevölkerungsgruppen fördern. Hierzu bedürfe es laut Bericht kürzerer Entfernungen zwischen Akteuren und Märkten, unter anderem in Form von Ballungsräumen, sowie der Überwindung nationaler und internationaler Grenzen für wirtschaftliche Aktivitäten. http://tinyurl.com/5h585q
6. Weltbevölkerungsbericht: Gemeinsamkeiten finden: Kultur, Gender und Menschenrechte
Der diesjährige Weltbevölkerungsbericht des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen gibt Anlass, sich neue Gedanken über Frauenrechte und die kulturellen Aspekte von Entwicklungspolitik zu machen. Noch immer werden besonders Frauen in vielen Ländern aufgrund kultureller Traditionen ungerecht behandelt und abgewertet, gibt es schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen. Wie jedes Jahr will der Bevölkerungsfonds mit dieser kritischen Beurteilung der bevölkerungspolitischen Lage den nachfolgenden Weltbevölkerungsgipfeln als Beratungs- und Entscheidungshilfe dienen. http://tinyurl.com/5aw6rn
7. Publikationsreihe: Soziale Grundsicherung ist kein Luxus
''Brot für die Welt'' startet eine neue Fachpublikationsreihe mit Studie zur internationalen Debatte über Sozialtransfers. Vier von fünf Menschen weltweit genießen keinen zuverlässigen Schutz vor den Folgen von Lebensrisiken wie Krankheit, Arbeitslosigkeit oder hohem Alter. Das liegt daran, dass die meisten Menschen weder sozialversichert sind noch Zugang zu sozialer Grundsicherung haben. Obwohl das Recht auf soziale Sicherheit in den Allgemeinen Menschenrechten verankert ist, ging man auch in der Entwicklungspolitik lange Zeit davon aus, dass sich nur wohlhabende Staaten den Aufbau von sozialen Sicherungssystemen leisten könnten. In jüngster Zeit aber ist Bewegung in die Debatte gekommen, wie Markus Loewe in seiner von ''Brot für die Welt'' herausgegebenen Studie ''Soziale Grundsicherung - Positionen wichtiger entwicklungspolitischer Akteure'' dargelegt. Die führenden Institutionen der bi- und multilateralen Entwicklungszusammenarbeit, darunter auch die Weltbank, zeigen ein wachsendes Interesse an neuen Konzepten der sozialen Sicherung und Ansätzen des Sozialtransfers gerade auch in den ärmeren Ländern. Die untersuchten Positionen und Erfahrungen zeigen: Soziale Grundsicherung ist kein Luxus. Sie sind auch in armen Ländern finanzierbar. http://www.brot-fuer-die-welt.de
8. Ministerpräsidenten bekräftigen Entwicklungszusammenarbeit
Die deutsche Ministerpräsidentenkonferenz äußerte sich zum Punkt Entwicklungszusammenarbeit: Die Länder bekennen sich klar zur Mitverantwortung an einer nachhaltigen Entwicklung in der Welt und zu den Millenniumszielen. ''Wir sind uns einig, dass die Bekämpfung von Armut und Hunger eine globale Herausforderung ist, der sich auch die deutschen Länder stellen'', sagte Vorsitzender Tillich. Durch Aus- und Fortbildung vor Ort, personelle Unterstützung und konkrete Projekte in den Entwicklungsländern wollen die Länder einen wirksamen Beitrag zur Lösung der Herausforderungen leisten. Das soll insbesondere auf den Feldern wissenschaftlich-technologischer Zusammenarbeit und Umweltschutz geschehen''. http.//www.sachsen.de/mpk/5496.htm
Die Beschlüsse seit 1962 können Sie auf der WUS-Homepage unter
http://www.wusgermany.de/index.php?id=1082&L= einsehen.
9. Bericht zur Entwicklungshilfe: zu wenig, zu ineffizient, zu undemokratisch
In ihrem diesjährigen Bericht zur ''Reality of Aid 2008'' setzen sich zivilgesellschaftliche Organisationen aus dem Norden und dem Süden kritisch mit der Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit auseinander. Ihre Kritik bezieht sich dabei sowohl auf die Quantität als auch auf die Qualität der Hilfe. Zieht man Schuldenerlasse und die Ausgaben für ausländische Studierende und Flüchtlinge in den reichen Ländern ab, dann ist die weltweite Entwicklungshilfe seit 2005 auf dem Niveau von 0,22 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens (BNE) stagniert und widerspricht damit den Zusagen der Geberländer, ihre Entwicklungshilfeleistungen schrittweise auf 0,7 Prozent zu steigern. Die gezahlten Gelder sind darüber hinaus immer noch zu wenig auf die Armutsbekämpfung ausgerichtet. Stattdessen spielen außenpolitische und geostrategische Interessen der Geberländer weiterhin eine große Rolle, und immer noch bevorzugen viele Geber Unternehmen und Agenturen aus ihren Ländern bei der Auftragsvergabe. Das macht die Entwicklungshilfe weniger effizient und verhindert, dass die Mittel wirksamer zur Armutsbekämpfung eingesetzt werden können. Trotz Verpflichtungen der Geberländer zur Stärkung der Eigenverantwortung in den Partnerländern, wollen viele Geberländer weiterhin selbst entscheiden, für welche Zwecke die Mittel eingesetzt werden, statt dieses den Regierungen und Parlamenten der Entwicklungsländer zu überlassen. Durch solche Konditionalitäten untergräbt die Entwicklungshilfe häufig die Demokratie in Entwicklungsländern. Quelle: 2015aktuell
http.//www.realityofaid.org/roareport.php?table=roa2008&id=1
10. E-Recruiting in der GTZ - Bewerben erwünscht
Ende Oktober ging bei der Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) ein neues standardisiertes Bewerbungsverfahren im Internet an den Start. Mit einem eigenen Login können externe Interessenten dort ihr Bewerbungsprofil anlegen und es als Initiativbewerbung oder auf eine konkrete Stellenausschreibung hin an die GTZ senden. Das Profil kann jederzeit aktualisiert werden, so dass eine erneute Bewerbung zu einem späteren Zeitpunkt mit wenig Aufwand verbunden ist. Die Bewerberinnen und Bewerber profitieren von einer schnelleren und noch professionelleren Kommunikation während des Bewerbungsverfahrens. Der eigentliche Clou allerdings ist eine Anwendung, die sich ''Job-Abo'' nennt: Bewerber, die Fachrichtungen und Einsatzregionen eintragen, die sie interessieren, werden regelmäßig per Mail über neue Stellen informiert. Weitere Informationen: http://www.gtz.de/de/25141.htm
11. Fortbildung
Berlin: Ringvorlesung ''Afrikas Entwicklung - Fortschritt oder Rückschritt?''
http://www.osi-club.de/afrika/ringvorlesungen/wintersemester_2008_2009/
Berlin Dahlem, Di 18-20h, OSI, Ihnestr. 21, Hörsaal 21 A
Während der Titel der ersten beiden Ringvorlesungen noch ''Afrika- Europas verkannter Nachbar'' lautete, möchten wir in diesem Semester das Thema gerne stärker fokussieren und Afrika unter dem Gesichtspunkt der Entwicklung betrachten. Unser Ziel ist es, ein möglichst breites und umfassendes Bild zu Afrikas Entwicklung im Kontext von beispielsweise fortschreitender Globalisierung, Demokratisierung, Staatsversagen oder gesellschaftlichem Wandel entwerfen.
Hamburg: Ringvorlesung ''Stadt und Globalisierung''
http://www.aww.uni-hamburg.de/AV-WS2008/stadt_und_globalisierung.htm
Mittwochs 18–20h, Uni Hörsaal C, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1
Weltweit leben – und überleben – immer mehr Menschen in urbanen Räumen. Neben einem rasanten Anstieg der Bevölkerung sind Städte und ihre Bewohnerinnen und Bewohner mit den weit reichenden Folgen der Globalisierung konfrontiert.Insbesondere will die Vorlesungsreihe die Aufmerksamkeit auf die Gestaltung der Lebensräume und auf die Teilhabe an städtischer Entwicklung lenken. Wer sind die Verlierer und Gewinner der Globalisierung in Städten? Wem gehören die Städte? Wer regiert diese Prozesse und welche Rolle spielt die internationale Entwicklungszusammenarbeit dabei?
FEEZ: New Aid Models & their Implications for Evaluation.
http://www.feez.org/feez/zusatzmodul_2/
Marktbreit, Germany, 11-13 December 2008
In the context and as a consequence of the Paris Declaration on Aid Effectiveness, the international development community has introduced new aid models such as the programme-based approach, nation- and sector-wide approaches as well as new financing instruments like pool or basket funding and budget support. The training course ''SWAp, Budget Support, Basket Funding – New Aid Models & their Implications for Evaluation” provides an opportunity for project and evaluation managers as well as evaluators to gain and enhance their qualifications in these recent trends. Participants will not only get a first overview on these new approaches in development cooperation but will also discuss and learn about possible consequences for evaluations by studying best practice examples. Register: Bettina Nasgowitz, Fax: +49 7021-970879, b.nasgowitz@ageg.de
Podiumsgespräch: Die Zukunft der Finanzmärkte.
http://hamburg.oikos-international.org/projekte.html
Hamburg, 16.12.2008, 18h, Universität, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal B
Kurzfristiger Profit oder nachhaltige Entwicklung? U.a. mit Caspar Dohmen, Buchautor von ''Let's make MONEY'', http://www.letsmakemoney.de, Wirtschaftsredakteur der Süddeutschen Zeitung. Veranstatet ind GLS bank und oikos for sustainable economics and management.
Fortbildungsprogramm Evaluation in der Entwicklungszusammenarbeit (FEEZ)
Fortbildungstermine 2009: www.feez.org/feez/termine
FEEZ ist eine Kooperation von AGEG Consultants eG (AGEG) und dem Centrum für Evaluation (CEval) der Universität des Saarlandes. Das Fortbildungsprogramm ist so konzipiert, dass neben einem wissenschaftlich-theoretischen Fundament in der Praxis erprobte Methoden für die Durchführung von Evaluationen vermittelt werden. Die Inhalte werden darüber hinaus mit Anwendungsbeispielen aus der EZ bereichert. Zielgruppe der Fortbildung sind einerseits Personen, die als Gutachter in der Evaluation tätig werden und ihren Horizont hinsichtlich der Anwendung wissenschaftlich fundierter Evaluationskonzepte und -methoden erweitern wollen. Andererseits gehören Mitarbeiter von Organisationen, die Evaluationen selbst in Auftrag geben oder durchführen, zur Zielgruppe.
Internationale Finanzkrise: Welche Regeln brauchen die Finanzmärkte?
http://www.haus-am-schueberg.de
Hamburg-Volksdorf, Mo, 19.01.2009, Kirchenkreis, Rockenhof 1
Veranstalter ist das UmweltHaus am Schüberg. Anmeldung: el. 040 6051014, schoenberger@haus-am-schueberg.de. Teilnahme kostet 6,50 Euro, ermäßigt 4,- Euro.
Öffentlichkeitsarbeit im Kontext der interkulturellen Öffnung
http://tinyurl.com/5nnw35
Hamburg, 06.02.2009, 9h, Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54
Hier sollen anhand von Impulsreferaten verschiedene Aspekte interkulturell orientierter Öffentlichkeitsarbeit beleuchtet und in Workshops Strategien der Umsetzung erarbeitet werden. Zudem bietet der Tag die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches und der Entwicklung neuer Ideen im Bereich der eigenen Öffentlichkeitsarbeit. Veranstalter: Diakonisches Werk Hamburg, Unternehmer ohne Grenzen e.V. und EWNW e.V. Kosten: 40 Euro (inkl. Mittagessen)
Rückblick aufs forum cinfo 2008
http://www.cinfo.ch/wDeutsch/mPages/VE/VE_Fo.shtml?navid=11
Das forum cinfo ist schweizweit das einzige Forum zum Thema Arbeiten in der internationalen Zusammenarbeit. Von den deutschen Organisationen waren 2008 der DED, die GTZ, die Welthungerhilfe und der AKLHÜ mit einem Informationsstand vertreten. Im Rahmenprogramm des forum cinfo 2008 kam deutlich zum Ausdruck: Die Anforderungen an die Personen, die in der Entwicklungszusammenarbeit arbeiten (möchten), sind gestiegen. Jetzt sind alle Referate, die Podiumsdiskussion und Erfahrungsberichte online.
Stipendien für Praktikum in einer asiatischen NRO
http://www.asienhaus.de/public/archiv/ars-bewerbungsformular.doc.
Die Asienstiftung schreibt zum sechsten Mal das Anke-Reese-Stipendium aus, mit dem junge Menschen gefördert werden, die ein Praktikum in einer asiatischen NRO absolvieren wollen. Die Bewerbungsfrist endet am 31,1,2009.Die Höhe des Stipendiums beläuft sich auf 990 Euro.
Die Global Marshall Plan Academy
http://www.globalmarshallplanacademy.org/de
Aktive in der Global Marshall Plan Initiative sollen befähigt werden, ihr Wissen in hochqualitativen Seminaren weiterzugeben. Voraussetzung dafür sind neben inhaltlichen Kenntnissen auch Methodenkompetenz und weitere Fähigkeiten wie eine differenzierte Wahrnehmung und systemisches Denken. Die Ausbildung findet an vier aufeinander aufbauenden Wochenendterminen in Deutschland statt.
12. Publikationen
Leitfaden für Projekt- und Programmevaluierungen
http://tinyurl.com/5rxw43
Der Leitfaden für Projekt- und Programmevaluierungen soll Projektträger, die von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) geförderte Projekte und Programme umsetzen, bei der Planung, Beauftragung und Steuerung von Projekt- und Programmevaluierungen unterstützen. Der Leitfaden stellt die administrativen Abläufe dar, die einzuhalten sind, wenn die Kosten von Projekt-/Programmevaluierungen im genehmigten Budget enthalten sind.
Die Wirklichkeit der Entwicklungshilfe
http://tinyurl.com/673pka
Zum sechzehnten Mal haben die Welthungerhilfe und terre des hommes ihren Bericht ''Die Wirklichkeit der Entwicklungshilfe'' veröffentlicht. Einen besonderen Schwerpunkt legt der Bericht, in dem die Organisationen jedes Jahr die quantitativen und qualitativen Aspekte der deutschen öffentlichen Entwicklungshilfeleistungen analysieren, auf die Mobilisierung lokaler finanzieller Ressourcen als Aufgabe deutscher Entwicklungspolitik.
Perspektive 2015 – Armutsbekämpfung braucht Beteiligung
http://venro.org/newsletter_aktuell.html
Der Newsletter des VENRO-Projekts erscheint monatlich im neuen Format über aktuelle Entwicklungen rund um die Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele und begleitende Aktivitäten der Zivilgesellschaft informieren.
Von der Ungleichverteilung des Wohlstands Wirtschafts-Nobelpreis an Paul Krugman
http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/global
GIGA Focus Global 12/2008 von Robert Kappel
Mühseliger Aufbau: Frieden und Sicherheit in der AU
http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/afrika
GIGA Focus Afrika 10/2008 von Ulf Engel
Geldsendungen von Migranten – ''Manna'' für die wirtschaftliche Entwicklung?
http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/global
GIGA Focus Global 10/2008 von Christian Ambrosius, Barbara Fritz und Ursula Stiegler
Remittances – finanzielle Rücküberweisungen von Migranten in ihre Heimatländer – haben in der letzten Dekade spektakuläre Wachstumsraten erlebt und dadurch eine internationale ''Remittance-Euphorie'' ausgelöst. Zahlreiche Reports und Konferenzen haben sich dem Thema gewidmet, und in den Augen mancher Regierender scheinen die Geldüberweisungen von Migranten an ihre zu Hause gebliebenen Familien wie Manna vom Himmel zu fallen. Migranten werden zunehmend als neue Akteure der Entwicklungsförderung entdeckt und auf nationaler und internationaler Ebene sind Initiativen ergriffen worden, den Entwicklungsbeitrag der Rücküberweisungen zu fördern. Ein differenzierter Blick auf die Wirkungsweisen von Remittances zeigt, dass sie durchaus das Potential haben, wirtschaftliche Entwicklung zu beschleunigen. Dieses zum Tragen zu bringen, stellt jedoch die Politik in den Sende- ebenso wie in den Empfängerländern vor große Herausforderungen. http://tinyurl.com/5kfga5
Rüstungstransfers gefährden Millennium-Entwicklungsziele
http://www.oxfam.de/shooting-down-the-mdgs
Unverantwortliche Rüstungstransfers gefährden die Aussichten vieler Entwicklungsländer, die Millennium-Entwicklungsziele zu erreichen. Anhand von Beispielen aus Asien, Lateinamerika und Afrika zeigt die Studie ''Shooting Down the MDGs'', warum bei jeder einzelnen Genehmigung von Rüstungstransfers der Einfluss der Waffenlieferungen auf die nachhaltige Entwicklung der Käuferstaaten geprüft werden muss.
UNFPA-Weltbevölkerungsbericht 2008
http://tinyurl.com/6frdoz
''Gemeinsamkeiten finden: Kultur, Gender und Menschenrechte''
Kultur ist von zentraler Bedeutung für Entwicklung. Als fundamentale Dimension des Lebens muss Kultur in Entwicklungspolitik und Entwicklungsprogramme integriert werden. Wie dieser Prozess in der Praxis funktioniert, zeigt der diesjährige UNFPA-Weltbevölkerungsbericht. In jeder Kultur gibt es Werte und Praktiken, die die Menschenrechte verletzen und Entwicklung behindern. Vor allem die Diskriminierung von Frauen ist in vielen Ländern tief verwurzelt. Dies reicht vom schlechteren Zugang zu Bildung bis hin zu gesundheitsschädlichen Praktiken wie der weiblichen Genitalverstümmelung. Dabei sind die Stärkung von Frauen und die Gleichbehandlung der Geschlechter entscheidende Voraussetzungen für das Erreichen der Millennium-Entwicklungsziele. Die Zusammenarbeit von externen Hilfsorganisationen mit lokalen Akteuren kann kulturellen Wandel von innen heraus bewirken und die Stärkung von Frauen und die Gleichbehandlung der Geschlechter unterstützen.
Berlin Summer Dialogue 2008
http://tinyurl.com/592sed
Migration, Urbanisation and Development. A Review and Strategies for Urban Governance
Die Vorträge sind jetzt online.
13. Webseiten des Monats
Helpedia kooperiert mit elargio.de
http://www.helpedia.de http://www.elargio.de
Seit dem Start der Helpedia-Plattform im März diesen Jahres nutzen bereits mehrere hundert gemeinnützige Organisationen aktiv unsere Plattform. Monatlich informieren sich über 20.000 Besucher auf Helpedia über Organisationen, Ehrenamt und Veranstaltungen aus dem gemeinnützigen Sektor. In Zukunft plant Helpedia, Organisationsprofile mit innovativen Direktspendenformaten auszustatten. Dadurch wird es Ihnen nicht nur möglich sein, Helpedia als Instrument der Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen, sondern auch neue Quellen des Internet-Fundraising spielend leicht zu nutzen. Aktuelle Studien belegen, dass die Bedeutung des Internets für Spender wächst. Partner für diese Weiterentwicklung ist das Internetportal www.elargio.de, die innerhalb Ihres halbjährigen Bestehens bereits über 40.000€ Spenden für gemeinnützige Organisationen sammeln konnten.
Migration-Integration-Diversity (MID)
http://www.migration-boell.de/index.html
Auf der Website Migration-Integration-Diversity (MID) der Heinrich-Böll-Stiftung finden Interessierte ein vielfältiges Angebot an Informationen zu den großen Themenfeldern Migration, Integration und kultureller Vielfalt. Die Seite liefert zudem aktuelle Meldungen und Veranstaltungshinweise und bietet zentrale Dokumente zum Download an.
Uns gehört die Welt!
http://unsdiewelt.com
Vernetzungsplattform zum neuen Buch Uns gehört die Welt! Macht und Machenschaften der Multis von Klaus Werner-Lobo. ''Die Welt wird von multinationalen Konzernen und Multimillionären als Ware betrachtet, mit der sie Profite machen. Demokratie, Menschenrechte, Umwelt und Wohlstand bleiben dabei auf der Strecke. Doch es ist unsere Welt, wir lassen uns nicht verkaufen! Und schon gar nicht lassen wir uns für dumm verkaufen!''
Zivile Krisenprävention und gewaltfreie Konfliktbearbeitung statt militärischer Intervention
http://www.vorrang-zivil.de
VORRANG für ZIVIL! Mit aller Dringlichkeit fordern wir von der Bundesregierung entschiedenes und effektives Handeln. Deise Website des Bundes für Soziale Verteidigung zeigt Hintergründe und Wege.
14. Veranstaltungen
Vierter McPlanet.com Kongress
http://www.mcplanet.com
Berlin, 24.-26. April 2009, Technische Universität
Mcplanet.com 2009 ist ein gemeinsamer Kongress von Umwelt- und globalisierungskritischer Bewegung und wird gemeinsam von Attac, dem BUND, dem Evangelischen Entwicklungsdienst, Greenpeace und der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie veranstaltet.
Globalisierung gestaltet Kommunen - Kommunen gestalten Globalisierung
http://tinyurl.com/57rxfh
München, 18. - 20. Juni 2009, Altes Rathaus
Thema: Herausforderung: Klimawandel. Es erwarten Sie: interessante GesprächspartnerInnen aus der Einen Welt, verschiedenste AkteurInnen und prominente ReferentInnen aus der internationalen Entwicklungspolitik.
Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie hier:
http://www.eine-welt-info.de/veranstaltungen/index.html
http://ourworld.compuserve.com/homepages/Duenbostel_J/termin3w.htm
http://www.service-eine-welt.de/veranstaltung/Veranstaltungen.html
http://www.wusgermany.de/index.php?id=126&L=
http://www.uport-hh.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender
http://www.ewnw.de/aktuelles_news/ewnw_termine
http://www.3wfhannover.de
http://www.giga-hamburg.de/giga-forum
http://www.werkstatt3.de/programm/programm1.html
http://www.sid-bonn.de/programm.htm
Weitere Weblinks: http://www.mister-wong.de/user/weitzenegger/
Weitere Weblinks: http://delicious.com/weitzenegger
Impressum: Society for International Development - Chapter Hamburg
Gesellschaft für internationale Entwicklung Hamburg e.V.
c/o Weitzenegger, J.-Mohr-Weg 27, 22763 Hamburg.
Verantw. Redakteur: Karsten Weitzenegger, karsten.weitzenegger@sid-hamburg.de,
Wir sind nicht für den Inhalt externer Links haftbar.
Dieser Rundbrief wird durch die Beiträge der SID-Mitglieder in Norddeutschland finanziert. Wenn Sie diese Leistung besonders anerkennen wollen, machen Sie eine Spende, oder werden Sie auch Mitglied von SID. Der Verein ist anerkannt gemeinnützig. Sie erhalten rechtzeitig eine Spendenbescheinigung von uns. Gesellschaft für internationale Entwicklung Hamburg e.V., Konto 7788770, Volksbank Stormarn, BLZ 20190109.
Die Society for International Development (SID - http://www.sidint.org) ist seit mehr als 50 Jahren aktiv als ein globales Netzwerk von Personen und Institutionen aus der Entwicklungspolitik. Im Einsatz für soziale Gerechtigkeit und strukturellen Wandel hat SID immer eine vermittelnde und unterstützende Rolle unter den fortschrittlichen Gruppen der Zivilgesellschaft eingenommen. SID verbindet Aktivsten, Experten Wissenschaftler und Politiker auf kommunaler, nationaler und globaler Ebene. Unsere Aktivitäten bieten Gelegenheit zum Austausch von Wissen und Information. Unser Grundsatz dabei ist, dass Entwicklung nur durch Dialog und Zusammenarbeit erreicht werden kann.
Sind Sie an einer aktiven Mitgliedschaft bei uns interessiert? Dann senden Sie uns bitte den Antrag von der Website http://www.sid-hamburg.de. Der Jahresbeitrag im Chapter Hamburg beträgt für Einzelmitglieder 36 Euro, für Studierende, Auszubildende und Arbeitslose 18 Euro. Alle SID-Chapter in Deutschland finden Sie unter http://www.sid-deutschland.de.
Abonnementbedingungen
Bestellungen des Rundbriefs können jederzeit per eMail an abonnieren@sid-hamburg.de oder im Internet unter http://de.groups.yahoo.com/group/SID-HH/ erfolgen. Die Mitglieder der Mailingliste erhalten keine Werbemails und die Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben. SID ist nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich.
Sie wollen alles - und zwar sofort?
RSS Feed mit den neusten Zulieferungen für unsere Redaktion für alle, die es schnell brauchen: http://rss.groups.yahoo.com/group/GlobalDigest/rss. Oder abonnieren Sie den ganzen Schwall per mail an globaldigest@weitzenegger.de, dann ist Ihre Inbox nie leer.
|