SID-Hamburg Rundbrief April 2009

SID Hamburg

Rundbrief für globale Entwicklung und internationale Zusammenarbeit.
Herausgegeben vom Chapter Hamburg der Society for International Development (SID).


Inhalt

  1. Zehn Punkte für eine gerechte Globalisierung - VENRO zur Bundestagswahl
  2. UN-Zahlen: Weltbevölkerung wächst bis 2050 auf 9,1 Milliarden Menschen an
  3. ODA-Leistungen weltweit gestiegen
  4. ILO fürchtet globale Beschäftigungskrise
  5. erlassjahr.de: Großer Schritt vorwärts - in die nächste Schuldenkrise
  6. Sozialstandards jetzt Teil des Vergaberechts
  7. Auswärtiges Amt startet Freiwilligendienst ''Kulturweit''
  8. Fortbildung
  9. Publikationen
  10. Webseiten des Monats
  11. Veranstaltungen

SID Stammtisch Entwicklungspolitik in Hamburg

Nächstes Treffen: Mittwoch, 29. April, 19-22h, wakuwaku, Schauenburgerstr. 55-57.
Bitte vormerken: Stadtrundgang mit Eine-Welt Netzwerk: Freitag, 29. Mai, 17h, vor dem Rathaus-Portal, danach Stammtisch.

Hier treffen sich jeden Monat Leute, die an einem Austausch zu Entwicklungspolitik und
Entwicklungszusammenarbeit interessiert sind. Neben dem lockeren Beisammensein stehen
aber auch Kurzvorträge zu entwicklungspolitisch relevanten Themen oder auch der eine
oder andere Bericht über einen Projektbesuch immer wieder auf der Tagesordnung.
Anmeldung: http://sid-hamburg.de/stammtisch.htm


Andere Gedanken | http://weitzenegger.de/gedanken/

Der ständige Drang der Weißen nach finanziellen Erfolgen, besseren Positionen und mehr Geld ist eine schreckliche Verschwendung des Lebens. Wilma Mankiller, Häuptling der Cherokee


1. Zehn Punkte für eine gerechte Globalisierung - VENRO-Forderungen zur Bundestagswahl

Eine besser unter den beteiligten Bundesministerien und mit internationalen Partnern abgestimmte Entwicklungspolitik wünschen sich die deutschen Hilfsorganisationen von einer neuen Bundesregierung. Im Vorfeld der Bundestagswahl veröffentlichte der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) heute in Bonn ''10 Forderungen zur Bundestagswahl – Die globalen Herausforderungen annehmen''. Mit diesen Forderungen werden die rund 120 Mitgliedsorganisationen auch die Kandidaten für den Bundestag konfrontieren.

Der Forderungskatalog wurde an die Parteivorsitzenden und Spitzenkandidaten der Parteien versandt. ''Gerade in Zeiten der globalen Wirtschafts-und Finanzkrise dürfen wir die Ärmsten der Armen nicht vergessen. Denn sie sind es schließlich, die an den Folgen der Krise am meisten leiden. Deshalb gehört die Bekämpfung von Armut und Hunger ganz oben auf die politische Agenda'', sagt Jürgen Lieser, stellvertretender VENRO-Vorstandsvorsitzender.

Um die Millenniumsentwicklungsziele (MDG) trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise noch zu erreichen, solle die Bundesregierung einen ''Deutschen Millenniums-Aktionsplan'' verabschieden. Dieser solle ressortübergreifend festlegen, welche nationalen und internationalen Initiativen Deutschland zur Halbierung von Armut und Hunger bis 2015 ergreifen wird. Weitere VENRO-Forderungen beziehen sich auf eine gerechte Gestaltung des Welthandels, einer unabhängigen Humanitären Hilfe sowie die Stärkung der Rolle der Frau und die Realisierung von ''Bildung und Gesundheit für alle''. Download unter: www.venro.org


2. UN-Zahlen: Weltbevölkerung wächst bis 2050 auf 9,1 Milliarden Menschen an

Trotz sinkender Kinderzahlen pro Frau wird die Weltbevölkerung nach neuesten Hochrechnungen der Vereinten Nationen bis zum Jahr 2050 um voraussichtlich 2,3 Milliarden Menschen wachsen. Nach der mittleren Variante der UN werden bis zur Mitte des Jahrhunderts 9,1 Milliarden Menschen auf der Erde leben – heute sind es knapp 6,8 Milliarden. So lauten die Ergebnisse der aktuellen Revision der Bevölkerungsprojektionen der UN-Bevölkerungsabteilung, die die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) vorstellte.

Das Bevölkerungswachstum der Zukunft findet fast ausschließlich in den Entwicklungsländern statt. Dort wird die Bevölkerung in den kommenden vier Jahrzehnten von heute 5,6 Milliarden auf knapp 7,9 Milliarden Menschen in 2050 wachsen. In den Industrieländern hingegen bleibt die Bevölkerungsgröße relativ stabil. Hier kommen bis 2050 lediglich rund 50 Millionen Menschen hinzu. Die Bevölkerung dieser Ländergruppe umfasst dann 1,28 Milliarden Menschen. Die Bevölkerung in den ärmsten Ländern der Welt verdoppelt sich. Obwohl die Zahl der Aids-Patienten, die eine antiretrovirale Therapie erhalten, deutlich gestiegen ist, wirkt sich die Immunschwächekrankheit immer noch stark auf die Lebenserwartung in vielen Entwicklungsländern aus.

Ein weiterer Trend, der aus den neuen Zahlen der UN hervorgeht, ist die deutliche Alterung der Weltbevölkerung in den kommenden vier Jahrzehnten. Weltweit wird sich die Anzahl von Personen im Alter von über 60 Jahren bis 2050 fast verdreifachen: von 739 Millionen auf zwei Milliarden Menschen. In den Industrieländern steigt der Anteil der über 60-Jährigen so schnell wie nie zuvor. Im Jahr 2050 wird voraussichtlich ein Drittel der Bevölkerung in diesen Ländern älter als 60 Jahre sein.

Migration spielt für die Bevölkerungsentwicklung in den Industrieländern eine entscheidene Rolle. Viele wohlhabende Länder können schon heute aufgrund niedriger Geburtenraten einen Bevölkerungsrückgang nur durch die Aufnahme von Migranten verhindern. Auch Deutschland gehört mit jährlich 110.000 Einwanderern zu dieser Gruppe. Die Highlights der aktuellen UN-Bevölkerungsprojektionen finden Sie unter http://www.weltbevoelkerung.de/pdf/Fakten_Highlights.pdf


3. ODA-Leistungen weltweit gestiegen

Aus den jüngsten Berechnungen der OECD geht hervor, dass die weltweiten Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit (ODA) im Jahr 2008 um zehn Prozent gestiegen sind und nun 119,8 Milliarden US-Dollar betragen. Deutschland nimmt mit ODA-Leistungen in Höhe von 13,9 Milliarden US-Dollar in absoluten Zahlen die zweite Stelle unter den Geberländern ein. Mit nur 0,38 Prozent seines Bruttonationaleinkommens (BNE), das die Bundesregierung für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung stellt, liegt Deutschland anteilig jedoch nach wie vor im unteren Mittelfeld der Geber. Quelle: VENRO 2015aktuell. ''Die Steigerung der Ausgaben ist begrüßenswert, aber unzureichend. Um sein Versprechen zu halten, muss Deutschland die Leistungen um 27 Prozent oder 3,7 Milliarden US-Dollar erhöhen'' sagt Reinhard Hermle, Entwicklungspolitischer Berater bei Oxfam Deutschland. Dieser nächste Schritt sei dringender denn je, da die Entwicklungsländer durch die Weltwirtschaftskrise ein weiteres Mal unverschuldet in eine Notsituation geraten seien ''Gerade jetzt dürfen wir sie nicht allein lassen'', so Hermle. Finanzielle Hilfe von außen sei gerade für die Ärmsten in vielen Ländern von vitaler Bedeutung. http://venro.org/newsletter_aktuell.html#c1326


4. ILO fürchtet globale Beschäftigungskrise

Eine starke Zunahme von Arbeitslosigkeit, ungesicherten Arbeitsverhältnissen und einen Anstieg der Zahl der arbeitenden Armen erwartet die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) als Folge der Finanzkrise. Laut dem aktuellen Bericht ''Globale Beschäftigungstrends 2009'' könnten in diesem Jahr 50 Millionen mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen sein und die Zahl der Menschen, die trotz Arbeit unter der Armutsgrenze leben, könnte auf 1,4 Milliarden steigen. Quelle: VENRO 2015.venro.org. http://tinyurl.com/ah9pmh


5. erlassjahr.de: Großer Schritt vorwärts - in die nächste Schuldenkrise

Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise führt zahlreiche Entwicklungsländer erneut in die Schuldenkrise – zu diesem Schluss gelangt der aktuelle Schuldenreport 2009, den die Kindernothilfe und das Entschuldungsbündnis erlassjahr.de vorstellten. Dem Report zufolge sind trotz erfolgreicher Entschuldungsinitiativen in der Vergangenheit allein sieben afrikanische Staaten von Zahlungsunfähigkeit bedroht. http://tinyurl.com/c2t9ta

Die G20 haben in London in großem Stil zusätzliche Mittel für den Internationalen Währungsfonds (IWF) und die Weltbank bereitgestellt, um ärmere, von der Krise betroffene, Länder zu unterstützen. Dazu gehören zusätzliche 500 Mrd. USD für den IWF und umfangreiche Mittel für den neu geschaffen ''Vulnerability Fund'' der Weltbank. erlassjahr.de begrüßt, dass u.a. gegen den deutschen Widerstand weitere Goldverkäufe des IWF zur Mittelmobilisierung zugunsten ärmerer Länder beschlossen wurden. erlassjahr.de erinnert indes daran, dass umfangreiche Finanzierungen von Seiten der Welt­bank und des IWF auch der entscheidende Schritt in die noch nicht überwundene Schulden­krise der achtziger und neunziger Jahre waren. Die Kredite, die seinerzeit die Zahlungsfähig­keit armer verschuldeter Länder garantieren sollten wurden in den anhaltenden Krisen selbst zum Problem.

''Mit Schulden fair verfahren - Damit nicht die Armen die Krise bezahlen'' ist das Motto der erlassjahr.de Kampagne zur Bundestagswahl 2009. Wir setzen uns vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzkrise dafür ein, dass nicht die Entwicklungs- und Schwellenländer für die Fehler der Industrienationen bezahlen müssen. Im Zentrum steht dabei die Forderung nach einem Internationalen Insolvenzverfahren, welches überschuldeten Ländern eine langfristige Zukunftsperspektive anbietet und den Ärmsten eine dauerhafte Chance zur Verbesserung der eigenen Situation gibt. Unterschreiben Sie direkt hier im Internet: http://www.erlassjahr.de/kampagne2009. XING Gruppe: http://www.xing.com/net/erlassjahr/


6. Sozialstandards jetzt Teil des Vergaberechts

Die Reform des deutschen Vergaberechts ist ein wichtiger Beitrag für die weltweite Umsetzung grundlegender Sozialstandards und die Gestaltung einer gerechten Globalisierung, unterstrich Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul anlässlich der Reform des Vergaberechts, die morgen in Kraft tritt. Das Bundesentwicklungsministerium arbeitet seit Jahren mit Unternehmen, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen und Produzenten bei der Erarbeitung und Umsetzung von freiwilligen Standard- und Labelinitiativen zusammen. http://www.bmz.de/de/themen/wirtschaft/sozialstandards/index.html


7. Auswärtiges Amt startet Freiwilligendienst ''Kulturweit''

Der neugegründete internationale Freiwilligendienst gibt jungen Menschen zwischen 18 und 26 Jahren die Möglichkeit, sich in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik zu engagieren. Das Auswärtige Amt setzt dabei auf seine bewährten Partnerorganisationen: Das Goethe Institut, der Deutsche Akademische Austauschdienst, der Pädagogische Austauschdienst, das Deutsche Archäologische Institut, das Bundesverwaltungsamt – Zentralstelle für das Auslandschulwesen und die Deutsche UNESCO-Kommission bieten die Einsatzstellen im Ausland an. Die Freiwilligen können dort 6 oder 12 Monate tätig sein. Der Freiwilligendienst ''Kulturweit'' basiert auf den Regelungen für das Freiwillige Soziale Jahr. Die Deutsche UNESCO-Kommission verantwortet die Koordinierung und Durchführung von ''Kulturweit''. Sie informiert Interessentinnen und Interessenten über den Freiwilligendienst und nimmt alle Bewerbungen entgegen. Freiwillige können sich online unter http://www.kulturweit.de bewerben.


8. Fortbildung

SID Berlin: Ringvorlesung Enwicklungspolitik XVI
http://www.sid-berlin.de/files/Ringvorlesung_Entwicklungspolitik%20Sommer_XVI.pdf
Sie richtet sich an Mitglieder internationaler Organisationen, an die Öffentlichkeit und an Studierende und läuft seit 2000 mit wechselnden Themen jeden Donnerstag innerhalb der Semester in den Räumen der TU Berlin. Die Ringvorlesung bietet Experten die Möglichkeit, Vorträge zu aktuellen Themen zu halten, zu hören und zu diskutieren, sowie jungen international interessierten Menschen einen Einstieg in die Thematik und einen Überblick über die entwicklungspolitische Landschaft. Die Vorlesung findet wöchentlich während des Semesters statt:
Donnerstags von 18.00 bis 20.00 Uhr im Hauptgebäude der TU Berlin, Hörsaal H 1028
(Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz)

Fortbildungsprogramm Evaluation in der Entwicklungszusammenarbeit (FEEZ)
http://www.feez.org
FEEZ ist die erste umfassende Fortbildungsmaßnahme in Deutschland zur Ausbildung von Evaluations-Fachkräften in der Entwicklungszusammenarbeit und wird von der AGEG Consultants eG in Kooperation mit CEval, dem Centrum für Evaluation der Universität Saarbrücken im Jahr 2009 nun zum 7. Mal in Folge angeboten. In insgesamt 7 Modulen von je drei Tagen erhalten die Teilnehmer ein intensives Training in allen Aspekten der Evaluation im Kontext der Entwicklungszusammenarbeit. Es besteht noch die Möglichkeit, ins Gesamtpaket einzusteigen und es können auch einzelne Module gebucht werden.

Ethnische und religiöse Konflikte in Südostasien
http://www.aai.uni-hamburg.de/soa/Ringvorlesung.pdf
Südostasien-Kolloquium/Ringvorlesung, Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut.

Der Umgang mit kultureller, religiöser und politischer Vielfalt (Managing Diversity)
http://www.loccum.de
Loccum, 4. - 6. Mai 2009, Evangelische Akademie
VII. Ägyptisch-Deutscher Dialog

Auswirkungen der Finanzkrise auf die Länder des Südens – Entwicklungspolitik vor neuen Aufgaben
http://tinyurl.com/d9kjbj
EWNW/eed-Workshop, Hamburg, 8. Mai, 14-18 Uhr, Werkstatt 3, Nernstweg 32-34
Der Workshop gibt einen Überblick über die sozialen und ökonomischen Folgen der Finanzkrise für die Länder des Südens. Einen tieferen thematischen Einstieg ermöglichen Arbeitsgruppen zu den Themen: Rolle der Banken in der Entwicklung, Steueroasen und Internationale Finanzinstitute. Anmeldung: info@ewnw.de oder 040 / 358 93 86

Diplomatie und Zivilgesellschaft- Konfliktbearbeitung auf Augenhöhe
http://www.loccum.de
Loccum, 8. – 10. Mai 2009, Evangelische Akademie

Energieerzeugung vor Ernährungssicherung?
http://www.loccum.de
Loccum, 13. - 15. Mai 2009, Evangelische Akademie
Biomasse im Spannungsfeld von Energiesicherung und Hungerkrise

Der Sudan am Scheideweg
http://www.julius-leber-forum.de/veranstaltungen/termine/132531/
Hamburg, 14. Mai 2009, 12.30, Julius-Leber-Forum, Rathausmarkt 5
Veranstaltung mit Anja Dargatz, FES Khartum.

Hans Singer Memorial Lecture on Global Development
http://tinyurl.com/d262kg
Bonn, 18. Mai 2009, 17h, Festsaal der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität
Zur Erinnerung an und Ehrung von Sir Hans W. Singer wird erstmals die ''Hans Singer Memorial Lecture on Global Development'' gehalten, die zukünftig im jährlichen Rhythmus alternierend in Bonn und Brighton stattfindet.

EADI Summer School on ''Structural Change: Analyses, Experiences and Methodologies''
http://www.eadi.org/index.php?id=1115
Pavia, Italy, 3 – 16 June 2009
Registration deadline: 8 May 2009.

Arbeiten für eine bessere Welt
http://www.oneworld-jobs.org
Die Publikation stellt den Entwicklungsdienst im Besonderen sowie die wichtigsten Akteure der personellen Entwicklungszusammenarbeit vor. Spezifische Einsatzbereiche und Einstiegsmöglichkeiten in die EZ sowie in die Berufsfelder Ziviler Friedensdienst und Humanitäre Hilfe runden die Publikation ab. Arbeiten für eine bessere Welt, 144 Seiten, DIN A 5, Schutzgebühr € 6,50. Arbeitskreis Lernen und Helfen in Übersee, Thomas-Mann-Str. 52, 53111 Bonn.

Leitfaden Studium und Forschung zur Nachhaltigkeit - Update der Datenbank
http://www.leitfaden-nachhaltigkeit.de
Der neu erstellte Leitfaden ''Studium und Forschung zur Nachhaltigkeit'' bietet eine umfassende Zusammenstellung von Studienangeboten und Forschungseinrichtungen in Deutschland zur nachhaltigen Entwicklung. Portraitiert werden über 300 Studienangebote im Kontext nachhaltiger Entwicklung, die in einer Datenbank verwaltet werden. Neben Studieninhalten und beruflichen Zukunftsperspektiven wird auch über Studienvoraussetzungen und Kontaktmöglichkeiten informiert. Zusätzlich werden ca. 60 außeruniversitäre und 130 universitäre Forschungseinrichtungen präsentiert, die ihre Forschung am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung ausrichten.


9. Publikationen

Medienhandbuch zur Entwicklungspolitik
http://www.bmz.de/de/service/infothek/fach/handbuecher/index.html
Eine Neuauflage des Medienhandbuches Entwicklungspolitik ist erschienen. Das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) herausgegebene Nachschlagewerk zeigt auf mehr als 500 Seiten Handlungsfelder der Entwicklungspolitik und beschreibt die Entwicklungszusammenarbeit mit einzelnen Partnerländern und Regionen. Darüber hinaus bietet es umfangreiches Zahlen- und Datenmaterial. Das Handbuch kann über Internet kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden.

Personalentwicklungsbedarf in der nationalen und internationalen Entwicklungszusammenarbeit
http://tinyurl.com/cv6kzk
DIE Discussion Paper 22/2008 von Klaus Liebig und Jürgen Wiemann.
Der Studie liegt die Hypothese zugrunde, dass sich die Anforderungen an eine erfolgreiche Entwicklungspolitik in den letzten Jahren erheblich gewandelt haben und dass sich dieser Wandel in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Entwicklungspolitik ist heute multilateraler und dezentraler als früher. Sie hat ein wesentlich komplexeres Zielsystem und ist stärker darauf angewiesen, politikfeldübergreifende Kooperationen einzugehen. Daraus resultieren (teilweise) neue Kompetenzanforderungen an entwicklungspolitische Fachkräfte. In der Studie geht es um die Frage, ob die Personalentwicklung (PE) in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) die einschneidenden Veränderungen des Politikfeldes bereits hinreichend reflektiert. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass es im deutschen EZ-System interessante Entwicklungen in der PE gibt. Viele der künftig wichtigen Kompetenzen reflektieren sich in den PE-Konzepten der einzelnen EZ-Institutionen. Dennoch besteht der Eindruck, dass der strukturelle Wandel der internationalen Entwicklungspolitik noch nicht vollständig im bestehenden PE-System angekommen ist.

Entwicklungshelfer/innen – Kompetente Fachkräfte für vielfältige Aufgaben
http://www.entwicklungsdienst.de/...
Für interessierte Fachkräfte, die bei einem der sieben deutschen Entwicklungsdienste aktiv werden möchten, hat der AKLHÜ eine neue Informationsbroschüre ''Entwicklungshelferinnen /Entwicklungshelfer – Kompetente Fachkräfte für vielfältige Aufgaben'' herausgegeben. Einleitend werden darin die Begriffe Entwicklungshelfer/in und Entwicklungsdienst definiert. Anschließend wird u.a. beschrieben, welche Voraussetzungen für einen Einsatz erforderlich sind, wie die Fachkräfte auf ihre Arbeit im Ausland vorbereitet werden und welche Leistungen die Dienste bieten. Danach folgen kurze Selbstdarstellungen der sieben, nach dem Entwicklungshelfer-Gesetz (EhfG) anerkannten Dienste. Quelle: LHÜ-Info.

Brasilien – Soziale Reformen und gewerkschaftliche Solidarität
http://www.nord-sued-netz.de/de
Um die sozialen Reformen der gewerkschaftsnahen Regierung Lula geht es in einer neuen Broschüre von IG Metall und DGB Bildungswerk über Brasilien. Untermauert von vielen Fakten und Daten, werden Programme zur Armutsbekämpfung oder gegen Sklavenarbeit vor dem Hintergrund der sozialen Lage analysiert und bewertet.

Länderporträt Indien beim DGB Bildungswerk
http://www.nord-sued-netz.de/de
Die neue Broschüre hinterfragt den Aufstieg Indiens zur ''Wirtschaftsmacht im Weltformat''. Dem ökonomischen Heraustreten aus dem Schatten Chinas und dem neuen politischen Rang im Weltinteresse stehen Defizite in der Infrastruktur, weit verbreitete Armut, Mangel an sozialen Sicherungssystemen und ein riesiger informeller Sektor gegenüber.

Das neue GLOBAL+ ist da
http://alliancesud.ch
Die Zeitschrift von Alliance Sud enthält unter anderem folgende Beiträge:
Finanzkrise: Interview mit Unctad-Chefökonom Heiner Flassbeck und Analyse von Yash Tandon, South Center | Klimaflüchtlinge: ohne Schutz des Völkerrechts | Bilaterale Verhandlungen: Widerstand in Indien | Uno-Konferenz über Entwicklungsfinanzierung: Viele Floskeln, wenig Präzision u.v.m. Bestellung: globalplus@alliancesud.ch

DOHA - und die Finanzkrise - Entwicklungsfinanzierung in den Zeiten der Krise
http://www.oefse.at/Downloads/publikationen/Tasgungsdokus/DOHA_09.pdf
Die ÖFSE stellt online eine Dokumentation der Tagung vom 18. März 2009 in Wien zur Verfügung.

Dossier Klimawandel
http://www.alliancesud.ch/deutsch/pages/D/D_DmDsKl.htm
Das neue Dossier des Alliance Sud-Dokumentationszentrums bietet einen guten Einstieg in die komplexe Thematik des Klimawandels, mit spezieller Berücksichtigung der Entwicklungsländer. Die ausgewählten elektronischen Quellen bieten Begriffsklärung und weisen auf Hintergrundartikel und klimarelevante Webseiten hin.

Ergebnis der Evaluierung ''civil society organisations'' auf EuropeAid Webpage veröffentlicht
http://tinyurl.com/dz9zyv
EuropeAid hat eine umfangreiche Evaluierung über die Verwendung der Zuwendungen der Europäischen Kommission an Organisationen der Zivilgesellschaft (CSO) über den Zeitraum 2000 – 2006 veröffentlicht. Quelle: bengo.de

Good Governance. Ein universelles Leitbild von Staatlichkeit und Entwicklung?
http://www.frient.de/materialien/detaildoc.asp?id=975
INEF-Report 96 von Franz Nuscheler

Informationsaustausch in Steuerfragen nützt Entwicklungsländern
http://www.alliancesud.ch
Nicht nur Industrie-, auch Entwicklungsländer verlieren wegen Steuerflucht und Steuerhinterziehung Milliarden. Ein Informationsaustausch wäre deshalb auch in ihrem Interesse. Lesen Sie die Argumente von AllianceSud für mehr Transparenz in Steuerfragen hier

Jugend fördern, Wirtschaft stärken. GTZ. Partner für die Wirtschaft. Weltweit
http://preview.tinyurl.com/coxkkv
Die Broschüre hält die Spannbreite von innovativen Maßnahmen im Bereich Kinder-und Jugendförderung fest und greift bestehende Kooperationserfahrungen mit der Privatwirtschaft auf. So stellt sie auf anschauliche Art und Weise Projekte aus verschiedensten Ländern vor, die von außerschulischer Bildung bis hin zur Reintegration straffälliger Jugendlicher reichen. Die Publikation illustriert GTZ Best und wendet sich explizit an mögliche Kooperationspartner.

Nachhaltige kommunale Finanzpolitik für eine intergenerationelle Gerechtigkeit
http://tinyurl.com/cmykjh
Die kommunale Verschuldung hat in vielen Kommunen Dimensionen erreicht, die zukünftige Generationen noch in hohem Maße belasten werden. Hinzu kommt, dass sich die kommunale Verschuldung nicht aus umfangreichen Investitionen begründet. In vielen Kommunen gibt es vielmehr einen großen Investitionsstau, der im Prinzip nur über zusätzliche Schulden abgebaut werden könnte. Das widerspricht dem Prinzip Nachhaltiger Finanzpolitik. Dabei besteht heute ein großer Konsens, dass die kommunale Verschuldung strukturelle Gründe hat. Es geht also darum, die Strukturprobleme zu identifizieren und Konzepte zur Verringerung dieser Strukturprobleme bzw. -defizite zu entwickeln und umzusetzen. Dieser von Prof. Dr. Michael von Hauff und Dipl.-Vw. Bülent Tarkan editierte Sammelband entstand im Rahmen des Forschungsprojektes ''Modellstädte zur langjährigen Beobachtung der kommunalen Handlungsfähigkeit in Rheinland-Pfalz.

Welthungerhilfe: Orientierungsrahmen Gender in der Entwicklungszusammenarbeit
http://www.welthungerhilfe.de/orienrtierungsrahmen-gender.html
Frauen haben nach wie vor in den wenigsten Ländern der Welt die gleichen Möglichkeiten politischer und wirtschaftlicher Teilhabe wie Männer. Bei Gender geht es darum, das in der Gesellschaft vorherrschende Verhältnis der Geschlechter und das Rollenverständnis von Frauen und Männern zu analysieren, die daraus resultierenden Hierarchien zu hinterfragen und geeignete Strategien zu deren Veränderung zu entwickeln. In dem von der Welthungerhilfe in vier Sprachen angebotenen Orientierungsrahmen sind Checklisten enthalten. Diese unterstützen die Anwendung der Genderperspektive bei der Planung, Durchführung und beim Monitoring von Projekten und Programmen. Quelle: LHÜ-Info.


10. Webseiten des Monats

Aktionstag Impfen für Afrika!
http://www.impfenfuerafrika.de
am 12. Mai findet zum 6. Mal der Aktionstag von Tierärzte ohne Grenzen e.V. statt. An diesem Tag spenden deutschlandweit mehr als 770 Tierarztpraxen die Hälfte ihrer
Impfeinnahmen für die Arbeit des Vereins.

Branchenbuch Socialnet
http://www.socialnet.de/branchenbuch/2318.php
Nutzen Sie rund 36.500 redaktionell betreute Eintragungen. Ergänzt und erweitert wurde die Rubrik 1.09 weitere Einrichtungen und Angebote > Freiwilligenzentren, Freiwilligenagenturen.

CoolPlanet2009
http://www.coolplanet2009.org/
Eine neue UN-Website zum Klimawandel ist online geschaltet. CoolPlanet2009 soll die europäischen Regierungen und die Zivilgesellschaft über die Bedeutung der kommenden UN-Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen informieren. Zusätzlich zu den Informationen über den Klimawandel und stattfindende Veranstaltungen bietet das Portal den Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit eigene Veranstaltungen, Ideen und Anregungen zu dem Thema auf der Webseite veröffentlichen. Quelle: VENRO 2015aktuell

Database of Press Releases related to Africa
http://appablog.wordpress.com/mailing-list/
Die ''African Press Organization'' stellt eine neue Datenbank zu Pressemitteilungen zu Afrika zur Verfügung. Hier können Sie nach verschiedenen thematischen Kategorien, Ländern und Erscheinungszeiträumen Pressemitteilung suchen, aber auch selbst Inhalte einstellen. Zu dem erweiterten Service der Datenbank gehört auch ein RSS-Feed, durch den sich die Nutzerinnen und Nutzer zu ihren Schwerpunktthemen immer aktuell informieren lassen können.

Deine Stimme gegen Armut 2.0 - Online-Aktivistenportal geht online
http://stimmensammler.realisr.com
Im Rahmen der internationalen Blogger-Konferenz re:publica in Berlin hat das VENRO-Projekt ''Deine Stimme gegen Armut'' das Internet-Portal ''STIMMENSAMMLER'' gestartet. Das Portal soll als soziales Netzwerk fungieren, indem Aktivisten Ideen und Erfahrungen austauschen. Zudem können Organisationen ihre Kampagnenarbeit und Aktionen vorstellen. Inhaltlicher Schwerpunkt sind Aktionen rund um die Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele (MDG).

Der ZFD des DED hat eine neue Homepage
http://zfd.ded.de
Hier sind Informationen zum Zivilen Friedensdienst (ZFD) allgemein, zu den ZFD-Programmen sowie zu jedem einzelnen ZFD-Projekt des DED in seinen Partnerländern abrufbar. Zudem sind in den Projekten erstellte Publikationen und Materialien zum Herunterladen verfügbar. Interessierte Bewerber/-innen können sich ferner über die Zugangsvoraussetzungen sowie über offene Stellen des ZFD/DED informieren.

EU-China Civil Society Forum
http://www.eu-china.net
Die Website bietet Hintergrundinformationen, Analysen, Positionspapiere und andere Materialien zivilgesellschaftlicher Organisationen aus der EU, China und dem übrigen Asien.

Flüchtlingssuchmaschine
http://www.refunite.org
Mit einer neuen Suchmaschine können Flüchtlinge im Internet vermisste Familienangehörige suchen, die sie auf der Flucht verloren haben. Das geschieht anonym und sicher.

Globalia, das Linkverzeichnis des Dokumentationszentrums von AllianceSud
http://www.alliancesud.ch/globalia/
Globalia ist die Linksammlung der Dokumentationszentren von Alliance Sud. Sie verzeichnet Webseiten zu entwicklungsrelevanten Themen von Arbeit über Hunger und Menschenrechte bis hin zu Wirtschaft. Die Mitarbeitenden der Dokumentationszentren wählen die Webseiten aus, verschlagworten und kommentieren sie.

InWEnt Länder-Informations-Portal
http://liportal.inwent.org
Hier finden Sie Informationen von über 70 Ländern zu allen entwicklungspolitisch relevanten Themen. Im Blog können Fragen gestellt, beantwortet und Beiträge kommentiert werden. Damit wird ein Austausch der User untereinander gefördert. Es handelt sich um ein kompletten Relaunch der Länderinformationsseiten mit erweitertem Informationsangebot.

InWEnt Dokumentation & Bibliothek
http://www.inwent.org/dokumentation
Die Dokumentation und Bibliothek von Inwent bietet Informationen zur Entwicklungszusammenarbeit, Entwicklungsländern und Globalen Strukturpolitik.

InWent Portal zur Entwicklungspolitik online
www.inwent.org/e-pol
Mit dem Portal haben Sie jederzeit schnellen Zugang zum Angebot an Seminaren zu entwicklungspolitischen Themen der Vorbereitungsstätte für Entwicklungszusammenarbeit (V-EZ). Sie können sich selbst registrieren und auf ein Angebot von insgesamt 14 Online-Modulen zugreifen. Seminarteilnehmende werden seit März für einen gemeinsamen Arbeitsraum (SWS) freigeschaltet und können so die Vorteile von Blended Learning erfahren.

junge-ez.de - entwicklungspolitisches Informations- und Jobportal
http://junge-ez.de
Das Portal möchte Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht nur das Berufsfeld Entwicklungszusammenarbeit näher bringen, sondern sie auch zum Engagement in diesem Bereich motivieren. Es ist ein offenes Informationsportal zum Berufsfeld Entwicklungspolitik. Jugendliche und junge Erwachsene sollen über die verschiedenen Möglichkeiten des entwicklungspolitischen Engagements informiert und damit auch zu Aktivitäten in diesem Bereich angeregt werden. Für alle Jobsuchenden gibt es zudem eine Stellenbörse, bei der Organisationen ebenso wie Stellensuchende kostenlos inserieren können.

OECD-Datenbank zu Gender und Entwicklung
http://tinyurl.com/genderoecd
Die Datenbank ''Gender, Institutions and Development'' – GID - umfasst Daten für weltweit 161 Länder und beinhaltet 60 Indikatoren hinsichtlich des sozio-ökonomischen Status von Frauen. In der Datenbank werden institutionelle und kulturelle Faktoren quantitativ bewertet, u.a. das Eherecht (z.B. Polygamie) wie auch Normen und Traditionen (z.B. die gesetzliche Regelung des Zugangs von Frauen und Männern zu Boden und Kapital). Alle Variablen sind so kodiert, dass sie das jeweilige Niveau der Diskriminierung in einem Land widerspiegeln. Die Fülle an Informationen zur Gleichheit und Ungleichheit zwischen Männern und Frauen sowie der Schwerpunkt auf soziale Institutionen machen die GID Datenbank zu einem wichtigen Instrument für Recherchen zu Fragen der sozio-ökonomischen Entwicklung, Gleichberechtigung und institutionellen Rahmenbedingungen. Quelle: Newsletter EWIK 02.09.

Portal: Gender, Citizenship and Governance
http://portals.kit.nl/smartsite.shtml?id=23624
Das Royal Tropical Institute (KIT) der Niederlande bietet ab sofort auf dem Portal Informationen zu den Themen politische Partizipation und Repräsentation von Frauen, Frauenrechte, Gender Mainstreaming, Dezentralisierung und lokales Regieren. Bereit gestellt werden Dokumente, Newsletter, elektronische Journale, Veranstaltungshinweise und weitere Internetlinks. Damit möchte das Portal die theoretischen und praktischen Aspekte und Zusammenhänge zwischen Geschlechtergerechtigkeit, Zivilgesellschaft und Formen der Regierungsführung zu beleuchten.

Relaunch der AKLHÜ-Stellendatenbank
http://www.entwicklungsdienst.de
Die Stellendatenbank des AKLHÜ ist auf einen neuen Server umgezogen, technisch komplett überarbeitet und insbesondere nutzerfreundlicher gestaltet worden. Sie ist seit Anfang Februar online. Im Menü des Internetportals sind jetzt ein Stellenmarkt für Fachkräfte und ein Stellenmarkt für Freiwillige separat ausgewiesen. Interessierte können wie bisher die Suche nach verschiedenen Kriterien filtern (z.B. Land, Einsatzfelder oder Anbieter). Sie haben aber darüber hinaus die Möglichkeit, neu hinzu gekommene Angebote entsprechend ihrer individuellen Sucheinstellung über einen Mail-Service zu abonnieren.

Weltumspannend Arbeiten
http://www.weltumspannend-arbeiten.at
weltumspannend arbeiten ist ein entwicklungspolitisches Bildungsprojekt der Österreichischen Gewerkschaftsbundes und setzt sich mit internationalen Zusammenhängen der globalen Wirtschaft auseinander. weltumspannend arbeiten will Globalisierung von unten.

World Bank on Financial Crisis
http://www.worldbank.org/html/extdr/financialcrisis/
Die Weltbank hat eine eigene Website zur Finanzkrise erstellt. Auf dieser Seite finden sich Hintergrundinformationen, aktuelle Pressemitteilungen und Berichte sowie Blogs zu speziellen Themen und Regionen. Auch die kommenden wichtigen Gipfel zur Lösung der Krise wie der G20-Gipfel in London werden begleitet und dokumentiert und den Nutzern und Nutzerinnen tagesaktuell zur Verfügung gestellt. Quelle: VENRO 2015aktuell.

ZEIT-Plagiats-Aktion
http://www.casino-schliessen.de/aktionen/zeit-plagiat/presseresonanz
Hier können Sie einen Blick in die noch ungeschriebene Zukunft einer durch die Krise veränderten Politik werfen und ein Plagiat einer bekannten überregionalen Wochenzeitung lesen, als Ausgabe Nr. 18 vom 01. Mai 2010.


11. Veranstaltungen

Fachgespräch zur UN-Konferenz über die globale Wirtschafts- und Finanzkrise
http://www.globalpolicy.org/eu/index.htm
Bonn, 13. Mai 2009, 11.00-16.30 Uhr, Friedrich-Ebert-Stiftung
Die Vereinten Nationen veranstalten vom 1. bis 3. Juni 2009 in New York eine internationale Konferenz zur globalen Wirtschafts- und Finanzkrise und ihren Auswirkungen auf die Entwicklung. Die Vorbereitungen dazu sind in New York in vollem Gange - bislang weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit. Aus diesem Grund haben die Friedrich-Ebert-Stiftung, das Global Policy Forum und terre des hommes beschlossen, kurzfristig zu einem Fachgespräch zur Vorbereitung auf die UN-Konferenz nach Bonn einzuladen.

Zehn Jahre strategische Armutsbekämpfung - Zwischenbilanz und Perspektiven
http://tinyurl.com/d9rwjn
Düsseldorf, 12. Mai 2009, 10.00-18.00hWeiterbildungszentrum Düsseldorf
Die Fachhochsschule Düsseldorf und VENRO laden ein zum Fachgespräch

Konferenz Forum Eine Welt Global New Deal für das 21. Jahrhundert
https://anmeldung.spd.de/v/10123
Donnerstag, 14. Mai 2009, 15.00 Uhr, Willy-Brandt-Haus Berlin
Wie können wirtschaftliche Interessen, soziale Bedürfnisse und ökologische Notwendigkeiten besser aufeinander abgestimmt werden? Wie können die Gefahren unkontrollierter Kapitalbewegungen, soziales und ökologisches Dumping begrenzt und zukünftig Krisen besser bewältigt werden? Wie können die internationalen Strukturen gestärkt und reformiert werden, damit auch die Entwicklungs- und Schwellenländer gerecht vertreten sind? Und wie können wir langfristig die Einrichtung eines Globalen Rats der UN für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik voranbringen? Anmeldung bei der SPD bis 11. Mai erforderlich.

Erfordert die Finanzkrise eine Änderung entwicklungspolitischer Strategien?
Wien, 9. Juni 2009, 19h, Österreichische Kontrollbank, Strauchgasse 3
Die weltweite Finanzkrise trifft zunehmend eine schon bisher ausgesprochen gefährdete Gruppe der Gesellschaft. Paul Collier, Autor von ''The Bottom Billion'' und Professor an der University of Oxford, und Kurt Bayer, Finanzexperte der European Bank for Reconstruction and Development (EBRD), diskutieren die Auswirkungen der Krise auf Entwicklungsländer. Ist die Krise ausschließlich Gefahr oder birgt sie auch Chancen für neue Wege innerhalb der Entwicklungspolitik?

2. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik 2009
http://www.bonn-conference.nrw.de
Bonn, 27. bis 28. August 2009, World Conference Center
Anknüpfend an den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz zur Entwicklungspolitik der Länder (Oktober 2008) wird die Konferenz die Rolle der subnationalen Akteure in der Entwicklungspolitik thematisieren: Wie stellen sich die Länder, Regionen und Kommunen Europas innerhalb der neuen EZ-Architektur auf? Wie ist ihre Politik mit den Zielen der Paris-Erklärung vereinbar?

Entwicklungspolitik zwischen Ideologie und Solidarität in Ost- und Westdeutschland von 1969 bis 1989
http://www.nord-sued-bruecken.de/main.php?mid=44&textid=248
Berlin, 29. Mai 2009, 16h, Humboldt-Universität , Dorotheenstr. 24, Raum 1.502
In der Podiumsdiskussion stellen einstige Akteure Motivationen, Ansätze und Ziele der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) beider deutscher Staaten vor. Darüber hinaus kommen Menschen zu Wort, die sich entwicklungspolitisch im zivilgesellschaftlichen Bereich zu dieser Zeit engagiert haben. Sie erklären, welche Lücken die staatliche EZ hinterlassen hat und warum nicht-staatliche EZ ebenso wichtig war und ist. Thematisiert werden außerdem die Aus- und Nachwirkungen des Systemwettstreits am Beispiel Tansanias. Die Podiumsdiskussion richtet sich an alle, die mehr über das Engagement beider deutscher Staaten in den Ländern des Südens erfahren möchten. Anmeldung bis zum 20. Mai 2009: epiz@epiz-berlin.de oder tel. 030/ 612 03 954.

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie hier:
http://www.eine-welt-info.de/veranstaltungen/index.html
http://ourworld.compuserve.com/homepages/Duenbostel_J/termin3w.htm
http://www.service-eine-welt.de/veranstaltung/Veranstaltungen.html
http://www.wusgermany.de/index.php?id=126&L=
http://www.uport-hh.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender
http://www.ewnw.de/aktuelles_news/ewnw_termine
http://www.3wfhannover.de
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