Für SID publiziere ich das Magazin Entwicklungspolitik im Überblick mit aktuellen Meldungen in deutscher Sprache. SID bringt Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis für globale Entwicklung zusammen. Mehr unter https://enwicklungspolitik.blogspot.com
- Internationaler Tag gegen Kinderarbeit: Mit Schulessen weltweit Kindern bessere Perspektiven geben
BMZ startet digitale Informationskampagne - Für viele Eltern in Entwicklungsländern ist ein Schulessen wichtiger Anreiz, um ihre Kinder weiter zur Schule zu schicken – statt zur Arbeit. Mit der Initiative „Sichere Ernährung – stark fürs Leben“ unterstützt das Entwicklungsministerium (BMZ) weltweit Schulessensprogramme. Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan: „Ein Teller am Tag kann viel verändern. Schulessen bekämpfen Hunger, fördern Bildungschancen und schaffen Perspektiven – und wirken damit weit über das Klassenzimmer hinaus. Keinem Kind soll die Chance auf Bildung verbaut werden, weil es aus Not viel zu früh arbeiten muss. Kein Kind soll hungrig aufwachsen müssen. Schulessensprogramme sind hier ein entscheidender Hebel, daher haben wir uns gemeinsam mit internationalen Partnern ein großes Ziel gesetzt: Bis zum Jahr 2030 sollen zusätzlich 100 Millionen Kinder weltweit […]
- Nahostkrise verschärft globale Ungleichheiten: Zivilgesellschaftliche Netzwerke fordern stärkeren Schutz für besonders betroffene Bevölkerungsgruppen
Die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten entfalten zunehmend globale Wirkung und treffen insbesondere bereits benachteiligte Bevölkerungsgruppen mit besonderer Härte. Darauf machen die zivilgesellschaftlichen Netzwerke Abong, CCRDA, VANI und VENRO in einer gemeinsamen Veröffentlichung aufmerksam.Im Zentrum der Analyse steht die Eskalation zwischen den Vereinigten Staaten und Israel auf der einen Seite sowie Iran auf der anderen Seite. Hinzu kommen die wachsenden Spannungen im Libanon sowie die sicherheitspolitisch brisante Lage in der Straße von Hormus. Nach Einschätzung der Netzwerke handelt es sich dabei längst nicht mehr nur um eine regionale Krise. Vielmehr wirke die Situation als globaler Schockverstärker, der bestehende soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten weiter verschärfe.Besonders betroffen sind Länder und Bevölkerungsgruppen, die bereits unter strukturellen Belastungen leiden. Dazu zählen Armut, Hunger, hohe Staatsverschuldung und fragile […]
- Menschliche Aktivitäten beschleunigen Veränderungen im globalen Wasserkreislauf
PIK PM: Menschliche Aktivitäten beschleunigen Veränderungen im globalen Wasserkreislauf ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ […]
- El Niño, Konflikte, Extremwetter: Die Hungerkrise wächst
EmailTemplate-Responsive 08.06.2026 | PressemitteilungWelthungerhilfe zu den UN-Klimaverhandlungen in BonnKlimakrise raubt Millionen Menschen die Lebensgrundlage – El Niño und Irankrieg bedrohen globale Ernährungssicherheit Bonn/Berlin, 08. Juni 2026. Dürren, Überschwemmungen und extreme Hitze treiben weltweit immer mehr Menschen in den Hunger. Gleichzeitig wächst die Sorge vor einem starken Klimaphänomen El Niño mit gravierenden Folgen für Ernten und Lebensmittelpreise. Und auch der Irankrieg verschärft die globale Ernährungskrise schon jetzt. Vor Beginn der UN-Klimaverhandlungen in Bonn fordert die Welthungerhilfe entschlossene politische Entscheidungen und deutlich mehr öffentliche Klimafinanzierung für besonders betroffene Länder. “Die Bonner Klimakonferenz ist ein Lackmustest für die internationale Gemeinschaft und die zentrale Vorbereitung auf die Weltklimakonferenz COP31 im […]
- Oxfam: 100 umsatzstärkste europäische Konzerne befeuern Ungleichheitskrise
Unternehmen schütten deutlich mehr Dividenden aus, als sie in den ökologischen Wandel investieren Berlin, 9. Juni 2026. Die 100 umsatzstärksten europäischen Unternehmen verschärfen die Ungleichheitskrise – sozial, politisch, wirtschaftlich und ökologisch. Das zeigt der neue Oxfam-Bericht „People, Power, Profits, Planet: How the biggest European companies fuel the global inequality crisis“. Anhand verschiedener Indikatoren und mit Daten aus den Jahren 2022 bis 2024 untersucht der Bericht erstmals, wie Konzerne in Europa mit ihrer Geschäftspolitik verschiedene Aspekte von Ungleichheit verstärken. Auch 27 deutsche Unternehmen sind Teil der Auswertung. Oxfam fordert eine Begrenzung von Führungsgehältern und eine dauerhafte Übergewinnsteuer. Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts: Zwischen 2022 und 2024 erhielten Aktionär*innen der 100 untersuchten europäischen Konzerne im Schnitt mehr als zwei Drittel der Gewinne. Sechs Unternehmen, darunter der deutsche Pharma- […]
- Mehrdeutige Meere: Wie das ITLOS-Klimagutachten neue Konfliktlinien in der Meerespolitik eröffnet
(TL;DR) Die SWP-Aktuell von Miranda Böttcher zeigt, dass das Klimagutachten des Internationalen Seegerichtshofs die Pflicht der Staaten zum Schutz der Ozeane vor CO₂-Verschmutzung zwar klar bestätigt, zugleich aber zentrale Auslegungsfragen zu marinen CO₂-Entnahmetechnologien offenlässt. Diese bewusst oder unbewusst in Kauf genommene Mehrdeutigkeit schafft politischen Spielraum, der in internationalen, europäischen und deutschen Aushandlungen strategisch genutzt werden wird, ohne dass der Text selbst eine klare normative Linie zur Rolle von mCDR in einer kohärenten Klima- und Meeresschutzpolitik zieht.Die SWP-Aktuell von Miranda Böttcher liefert eine pointierte und gut strukturierte Einordnung der ITLOS-Stellungnahme, überzeugt analytisch, aber bleibt an einigen Stellen normativ erstaunlich zurückhaltend und könnte den politischen Konfliktstoff noch schärfer herausarbeiten.Inhaltliche Schärfe: Klar im Befund, offen in der BewertungStark ist vor allem, wie präzise die […]
- Germanwatch zu Klimaverhandlungen in Bonn: Neuer Multilateralismus und konkrete Fortschritte gefragt
SB64 müssen ab Montag Weichen für Weltklimakonferenz im November stellen - es geht um deutlich mehr als nur technische FortschritteBonn (5. Juni 2026). Mit Blick auf die am Montag beginnenden UN-Klimaverhandlungen in Bonn (SB64) fordert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die internationale Staatengemeinschaft zu entschlossenem Handeln auf. Die Klimakonferenz biete eine wichtige Gelegenheit, die Chancen internationaler Klimakooperation sichtbar zu machen und den Weg für substanzielle Ergebnisse bei der Weltklimakonferenz COP31 in Antalya zu ebnen. „Die Verhandlungen in Bonn müssen ein klares Signal für wirksamen Klimaschutz senden. Dabei geht es nicht nur um die Verhandlungen selbst. Die Staatengemeinschaft muss insgesamt zeigen, dass sie trotz globaler Krisen und Spannungen in der Lage ist, einerseits gemeinsame Lösungen für die Klimakrise weiterzuentwickeln. Andererseits geht es da, wo einzelne Staaten Fortschritte blockieren darum, in Gruppen von […]
- 90 Prozent-Finanzierungslücke muss Thema der Bonner Klima-Gespräche werden
Reiche Länder verfehlen laut OECD-Zahlen absehbaren Finanzbedarf für Anpassung Berlin, 3. Juni 2026. Vor Beginn der Bonner Klima-Gespräche zeigen neue OECD-Zahlen, dass die Geberländer 2024 nur rund 32 Milliarden US-Dollar zur Anpassung an den Klimawandel in einkommensschwachen Ländern bereitgestellt haben – der Bedarf wird bis 2035 jedoch auf jährlich bis zu 365 Milliarden US-Dollar ansteigen. Diese Finanzierungslücke muss Thema der anstehenden Bonner Klima-Gespräche werden. Zwar mobilisierten die Industrieländer 2024 insgesamt rund 137 Milliarden US-Dollar für Klimaschutz und Anpassung für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen – mehr als jemals zuvor. Für die besonders dringliche Anpassung an Folgen der Klimakrise wie Dürren, Überschwemmungen, Extremwetter und den steigenden Meeresspiegel flossen jedoch nur rund 32 Milliarden US-Dollar an öffentlichen Mitteln und weitere drei Milliarden US-Dollar an mobilisierten privaten Mitteln. Dem steht ein […]
- Ebola im Ostkongo: Ohne Frieden kein Schutz vor Epidemien
Ebola | Kongo | Konflikt Ebola | Kongo | Konflikt […]
- Der CO₂-Preis der EU auf Importe stärkt die Klimapolitik weltweit
PIK-PM: Der CO₂-Preis der EU auf Importe stärkt die Klimapolitik weltweit ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ […]
- Krieg, Hunger, Ebola: Die Lage im Ostkongo eskaliert
EmailTemplate-Responsive 29.05.2026 | PressemitteilungEbola trifft auf Hunger und Krieg:Welthungerhilfe warnt vor humanitärer Katastrophe und weitet Unterstützung im Osten der DR Kongo aus Bonn/Berlin/Goma, 29. Mai 2026. Fast zehn Millionen Menschen leiden in den von Ebola betroffenen Provinzen im Osten der Demokratischen Republik Kongo bereits unter akutem Hunger – nun breitet sich dort zusätzlich eine gefährliche Ebola-Variante aus, gegen die es keinen Impfstoff gibt. Die Welthungerhilfe warnt vor einer humanitären Katastrophe in den Provinzen Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu, die bereits von bewaffneten Konflikten, Vertreibung und stark eingeschränktem humanitären Zugang geprägt sind.„Die Menschen im Osten des Kongo kommen seit Jahren nicht zur Ruhe – erst Hunger, Krieg und Vertreibung, und nun auch noch Ebola“, warnt Ursula Langkamp, Landesdirektorin der Welthungerhilfe in der […]
- Auftakt in Schwerin: Bundesentwicklungsministerium startet bundesweite Dialogreihe zu globaler Verantwortung
Unter dem Titel „Globale Solidarität – Starkes Engagement in Mecklenburg-Vorpommern“ startet das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung am 27. Mai 2026 eine bundesweite Dialogreihe in den deutschen Bundesländern. Das Ziel der Auftaktveranstaltung in Schwerin ist es, mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, die sich vor Ort für Entwicklungszusammenarbeit engagieren, ihre Erfahrungen aufzunehmen und gemeinsames Engagement für globale Verantwortung weiter zu stärken. Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan: „Mit der Dialogreihe wollen wir sichtbar machen, wie stark das entwicklungspolitische Engagement vor Ort bereits ist – denn globale Verantwortung beginnt in unseren Städten und Gemeinden, in Schulen, Vereinen, Kirchen und Unternehmen hier in Mecklenburg-Vorpommern. Viele Menschen setzen sich schon heute für internationale Zusammenarbeit und globale Gerechtigkeit ein. Mein besonderer […]